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Wiener Morgenzeitung · 1925-07-28 · Heft 2311 (28.7.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2311 (28.7.1925)
Date
1925-07-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Dienstag Wiener MoMenzeitung. 28. Juli 1925 Nr. 23U Senilen* traft Baluttnkurfe vom 27. Steif 192S. Devisen Amsterdam . .. . Oäd Var» sss.so joRfl » t « t S. Oeld 5.1226 Ware 6.1626 Französische Noten , . Oeld 8. 33.45 Ware 33.75 Berlin. 12.63 Stockholm ....... 190.30 190.00 Holländische Noten . . 283.IC 286.10 188.37 Warschau ....... 133.86 134.46 Italienische Noten . . . 28.— 26.20 Brasse, ...... 32.81 ZOrlch.. . 137.73 138.23 Jugoslawische Noten . . 12.47 12.63 Budapest . . . . . Bukarest. London...... . . . s.so 100.— 3.S2 34.68 Valuten Amerikanische Noten . 704 76 708.70 Polnische Noten .... RumUn,scue Noten . . . Russische Noten (Roman.) 133.60 134.50 Mailand. 26.11 Belgische Noten .... Schweizer. Noten . . . 137.80 138.80 New-Vork. 711.86 ßulfjnr. Not. ...... 6.06 6.14 Tachecho-stow. Noten . 21.0026 21.1226 Paris. 33.6 t Deutsche Noten .... 168.26 189.25 Türkische Pfnnd-Noten . Prag. 21.0876 Englische Noten .... —•— —.— Ungarische Noten . . . 99.85 100.15 Volkswirt. Wirtschaftsnachrichten ans PalSstina. Die Ernte«,sichten in Palästina im Juni 1925. Das „Commercia-l Bulletin" teilt mit: Man ist tvciter mit dem Einbringen von Weizen ltitfc Gerste beschäftigt, wobei sich heransstellt, daß in den meisten Dörfern des Novddistriktes die Erträge derart reich ausfallen, daß die Dreschböden nicht nrchr ausreichen und weitere erforderlich wurden. Im Süden stecht die Wintersaat, außer in Jericho, ein wenig ungleich; der Gesamtertrag wind knapp den Durchschnitt erreichen. Für Sesam und Dnrrha tvaren die Wittern,:gsbedingungen im vorigen Monat besonders günstig, so daß diese beiden Arten sich sehr gut entwickeln uird ausnahntslos Höchen Ertrag versprechen. Kersonnch, Linsen und Bohner: sind eingeerntet, und zwar ist das durchschnittliche Ergebnis 10 bis 30 Prozent unteruovmal. Die Tabakplantagen sehen recht befriedigend aus; die kühle Witterung hat das Gedeihen der Pflanzen begünstigt. Es wird ein gutes Melonenjahr erwartet; die ersten Sorten sind bereits im Handel. Auch die Mandel ernte ist gut; die Aussichten für Trauben, Orangen, Oliven und Aprikosen sind enttäuschend. Statistik der Ernteerträge in Palästina in den Jahren 1921, 1922, 1923 und 1921. Landwirtschaftliche Produktion Ernte 1924 1923 1922 1921 Wintersaat Weizen Tonnen 92.292 68.457 87.146 72.885 Gerste „ 32.310 26.386 35.383 61.328 Bohnen „ 4.511 6.551 7.275 4.948 Erbsen „ 1.286 1.070 781 2.063 Linsen 2.930 4.768 5.593 4.792 Kersenneh . 7.983 9.844 7.818 7.649 Sommersaat Dnrrha Tonnen 33.905 16.353 23.527 14.818 Oliven 3.864 1.116 3.755 405 Olivenöl 4.901 2.983 3.297 594 Trauben w 7.587 7.417 6.259 6.756 Wein Hektoliter knoch nichti Ifestzustell.j 26.166 27.797 31.631 Feigen Tonnen 7.218 6.403 6.765 6.189 Melonen „ 20.158 20.625 20.210 18.304 Mandeln m 516 470 463 436 Orangen und Limonen Kisten 966.196 1,303.706 1,063.634 718.780 Tabak Tonnen 1.845 645 694 265 Sesam „ 3.613 3.654 3.398 2.976 Die Errichtung eines Textilzentrums in Palästina. Das Projekt einer Textilstadt in Palästina, über das seinerzeit berichtet wurde, geht der Verwirklichung entgegen. Das Komitee für die Errichtung eines Textilzentrums hat mit einem bekannten deutschen Konzern einen Vertrag abgeschlossen, wonach dieser als Generalunternehmer die gesamte Anlage einschließlich der Wohnhäuser der dreihundert Mitglieder der Gesellschaft durchführen und einen erheblichen^ Betrag der Selbstkosten langfristig kreditieren wird. Die Gesellschaft hat bereits ein Terrain von 4000 Dunam in Djedda von der Meschek-Gefelüschast und der American Zion Commonwealch erworben. Vertreter des deutschen Konzerns und der Gesellschaft sind bereits nach Djedda abgereist, um an Ort und Stelle das Projekt zur Durchführung der Arbeit zu entwerfen. Bei den Bauarbeiten werden in erster Reihe die Mitglieder der Gesellschaft bevorzugt werden. > Wachsende Schwierigteilen bei der Liquidierung des Stiuuer-Konrerus. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Berlin, 27. Juli. An der Börse verlautete heute neuerdings, daß im Sanierungskomitee, welches aus 37 Banken besteht, Unstimmigkeiten über die weitere Liquidierung ausgebrochen seien. Wohl wurde heute bekannt, daß ein großer Posten Mvntanaktien aus der Masse versteigert wurde und dadurch neue Mittel der Sanierungsaktion in nächster Zeit zukommen dürften — ein Umstand, der auch die heutige Berliner Börse günstig beeinflußte —, doch läßt sich nicht leugnen, daß im Sanierungskomitee eine gewisse Ungeduld über die lange Dauer der Sanierungsaktion herrscht. Einzelne Banken, welche an der Sanierung interessiert sind, sind auch mit der Art der Liquidierung einzelner Objekte nicht einverstanden. Die Preise, die für die einzelnen Aktiven erzielt werden, sind nicht günstig. Einzelne große Posten können überhaupt nicht abgesetzt werden. Die Dresdener Bank, die früher bereits den Stinnes-Konzern unterstützt hatte, drängt auf eine rasche Abstoßung, um zu ihrem Gelde zu kommen. Aber auch die anderen Banken gaben zu verstehen, daß sie nunmehr ihr Geld zurückhaben möchten. An der Börse wurde erzählt, daß von einer Seite der Antrag gestellt worden sei, behufs rascherer Liquidierung den Konkurs über die Stinnes-Masse zu eröffnen. Bisher konnte aber eine offizielle Bestätigung zuschriften an die Redaktion sowie uuverlangl einlangenden Manuskripten wolle mar» stets Aüekporto beilege«, ba fönst eine Beantwortung» beziehungsweife Rücksendung nicht erfolgen kann. dieser Nachricht nicht erlangt werden. Tatsächlich wird jetzt versucht, zur Beschleunigung des Tempos das Ausland anzurufen und dort größere Pakete abzusetzen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß auf diese Art große deutsche Werte ins Ausland gelangen iverden. Vorläufig läßt sich überhaupt nicht absehen, wie lange die Liquidierung noch dauern werde. Wie die Blätter melden, hat der Stinnes-Konz c r n das in seiner Hand befindliche Paket von Aktien der Deutsch-luxemburgischen Bergwerksu n d Hütten A.-G. im Werte von 21 Millionen Mark an eine amerikanische F i n a n z g r u p p e verkauft. Die Deutsch-luxemburgische Bergwerks A.-G. verfügt über ein Stammkapital von 91 Millionen Mark, an dem der Stinnes-Konzern mit ciuenl Fünftel beteiligt war. Die Wirkung des Verkaufes an der Börse war ungeheuer. Das Ende einer antisemitischen Bank. Konkurs der Nockisch-Ocsterreichischen Bank. In der Ansgleichstagsatzung der Nonbijch-Oostcrwichiischen Banik vom 16. Februar wurde der Beschluß gefaßt, das Ausgleichsverfahren unter der Bedingung durchzufi'chren, daß eine 25Prozentige Quote anslbezahlt und daß für die Austeilung dieser Quote eine entsprechende Garantie geboten werde. Dieser Garant sollte sich in einem Monat mit dieser Lösung einverstanden erklären. Mau hoffte nämlich, daß sich ein schwedisches Konsortium für die U-ob er nähme dieses antisemitischen Unternehmens finden wevde. Dieses Konsortium versuchte nun, gestützt auf die Beziehungen der Nordisch-Qcsterveichischen Bau! mit den einzelnen Regierungsstellen, für sich gewisse Zugeständnisse durchzusetzen. So wollte es vor allem die Konzession der Nordisch-Oesterroichischen Bank, die seitens des Finanzministeriums infolge des Ausgleichsverfahrens entzogen wurde, wieder schalten, weiters wollte es von her Regierung einen Ersatz von sechs Milliarden für die Adaptieruugskosten zurück erstattet haben. Das Finanzministerium hat in Anbetracht der schlechten Führnng dieses Unternehmens diese Zngvständisse rundweg abgolehnt. Infolgedessen hat das Konsortium die Garantie für den Ausgleich nicht mehr übernommen. Trotzdem diese Tatsache dam Handelsgericht schon längst bekannt war, ist vom Ausgleichskommissär, Oberlandesgerichtsrat Cnczkkovic, erst jetzt die Verhängung des Konkurses eröffnet worden. Es ist ein schwerer Vermögensverlust der kleinen Gläubiger, da nach dem jetzigen Status die Zahljung einer 25prozentigen Quote ausgeschlossen ist. Der Wiener Einlagcnzinsfuß 7 Prozent. Die einzelnen Bänken und Sparkassen veröffentlichen Kundmachungen, wonach vom 25. d. ab die Verzinsung für nichtgebundene, sofort kündbare Einla-gen 7 Prozent beträgt. Für Einlagen mit einmonatiger Bindung beträgt der Zinsfuß 6 Prozent. Der Lebensstandard Oesterreichs niedriger als der englische. Nach den letzten englischen Ausweisen beträgt der Index im Kleinhandel, der sich auf alle Bedürfnisse einer einzelnen Familie bezieht, 173 Prozent. Bekanntlich betragt der österreichische Index nur zirka 150 Prozent. Es ist also die Lebenshaltung in Englaud um 20 Prozent höher als in Oesterreich. Insolvenzen. Die Firma Heinrich Sigall, Handel mit Manufaktur-, Stoff- und Seideuwaren, ist in Zahlungsschwierigkeiten geraten und verhandelt wegen eines außergerichtlichen Ausgleiches. Die Passiven betrugen an vier Milliarden, und es soll eine Quote von 60 bis 70 Prozent zur Auszahlung gelangen. — Das Ausgleichsverfahren ivnrde eröfnet über Otto Frankl, Kaufmann, 1. Bez., Hohenstanfengasse 10; Maria Kraus, Gemischtwarenhändlerin, 17. Bez., Lackuergasse 28; Wilhelm Dworschak, Gemischtwarenhändler in Haslan, und Anna Dworschak, Geschäftsfrau in Haslau. Ein internationales Holzkartell? Die Bestrebungen zur Schaffung eines internationalen Hölizkartells scheinen, wie die Korrespondenz Herwei meldet, nun in'ein entscheidendes Stadium zu treten. Eine von der Firma Rosenberg geführte Gruppe gründete mit Hilfe der Deutschen Bank, der Firma Bleichröder in Berlin und der Firma A u fhänser in München sowie der Banea eommereiake italiana und des Schweizerischen Bankvereins mit einem: Aktienkapital von 30 Millionen Frauken die Gesellschaft für Holzwerte in Zürich, die in der Zusammeuschlußbewegung der Holzindustrie alsbald die Führung übernahm. Bisher hat der deutschösterreichische, südslawische, tschechische und rumänische Holzhandel seinen Beitritt zu der zu schaffenden internationalen Organisation erklärt. Ob die nordischen Länder, insbesondere Schweden und Finnland, dem Kartell beitroten oder ein eigenes schaffen, ist noch ungewiß. Ein neues österreichisch-tschechoslowakisches Tarifiibereinkommrn. Im Sinne der zwischen Oesterreich und der Tschechoslowakei bestehenden Vereinbarung, das im vorigen Jahre abgeschlossene Tarifü'bereinkommen entsprechend der Entwicklung der wirtschaftlichen und handelspolitischen Verhältnisse zu gestalten, waren die österreichische und die tschechoslowakische Regierung in Besprechurrgen eingetroten, um die Wirkungen des Tarifabtcnnmens zu Prüfen und. insoweit es sich notwendig zeigt, es zu ergürhen. Auf Grund dieser PechaMungen ist ein i neues Zusatzabkommen zustande gebracht worden, das cm: 27. d. j ' hier unterzeichnet wurde. Das Abkommen, das der verfassungs- mäßigen Genehmigung in beiden Staaten bedarf, wird einend weiteren Ausbau der gegenwärtigen Handelsbeziehungen bedeuten. Dte Skodawerke in Polen. Aus Prag, 27. d., meldet das Dschech. Preß-Bnr.: Die Skoda-Werke, die einen Teil ihrer Produktion nach Polen verlegen, haben dort für die Errichtung von A utomob i l f a b r i k c n Grund und Boden erworben. Wirtschaftsnachrichten aus Polen. Die neue Konsular» konvenz zwischen Polen und der Sowjetunion sieht die Eröffnung folgender Konsulate vor: Für Rußland in Warschau, Lemberg und Danzig wie auch tu Lodz, für Polen in Moskau, Leningrad, Minsk, Tiflis, Kijew und Charkow. Die polnisch-russische Handelsgesellschaft Polros gründet gemeinsam mit der Wniesztorg eine neue polnisch-russische Jndustriegesellschaft unter dem Namen Sowpoltorg. Die beiden Gesellschaften beteiligen sich mit je 50 Prozent an der Gründung. Herabsetzung der ungarischen Umsatzsteuer. Aus Budapest wird telegraphiert: Heute ist die Verordnung des Finanzministers über die Herabsetzung der allgemeinen Umsatzsteuer von 3 a,vf 2 Prozent erschienen. Die Ermäßigung tritt mit 1. August in Kraft, doch ist für Lieferungen, die vor dem 1. August erfolgt sind, 3 Prozent an Umsatzsteuer zu entrichten, auch wenn der Gegenwert erst nach dem 1. August bezahlt wird. Gleichzeitig wird auch die Vichumsatzsteuer auf 2 Prozent herabgesetzt. Die Konkurse in Ungarn. Budapest. 27. Juli. (Uug. Tsl.-Korr.-Bnr.) Im Juni betrug die Zahl der Konkurse 3 9. In 193 Fällen wurde das Zwanigsausigloichsverfahren eröffnet. Die Gesamtzahl der Zahlungseinstellungen betrug in dieisem Monat 232. - Ein ungarische Generalversammlung unter Polizeischutz. Aus Budape st, 27. d., meldet Tell.-Komp.: In -her heutigen Genera'lversammlung der „J ust" GlülampenE-G. kam es zu großen Skandalszenen. Die Mionäre Protestierten in erregter Weise gegen die Geschäftsführung der Gesellschaft und verlangten eine Vertagung der Generalversammlung. Der Vorsitzende sah sich genötigt, polizeiliche Assistenz in den Saal zu rufen. Die Wachleute drängten die Wtronäre. etwa 200 an der Zähl, aus denn Saal, so daß nur der Präsident, ein Sekretär und der Rechtsanwalt der Gesellschaft im Saal verblieben. Die Düren wurden von innen verschlossen, so daß es den Aktionären unmöglich war, an >der Generalversammlung weiter teilzunehmen. Die Aktionäre zogen nun aus die Straße und beischlossen, eine andere Goneralvevsammlung einzuberufen, um gegen die jetzige Leitung der „Just"-GlülamPerE.-G. Stellung zu nehmen. Ein größeres Polizeiaufgobot zerstreute jedoch diese improvisierte Aktionärvevsammlung unter freiem Himmel. Die offizielle Generalversammlung der zusammengebrochenen Glühlampengesellschaft wurde unterdessen hinter verschlossenen Türen beendet. Wiener Produktenbörse. Die Preise notierten gestern wie folgt : Weizen: Inländischer neu 39.— bis 40.—, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm 44.50 bis 44.—, Ungarischer neu Theiß Kilogramm 41.50 bis 42.50, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — bis —Roggen: Inländischer neu 31.75 bis 82.25, Pester Boden neu 84.— bis 34.50. G erste: Inländische 34.— bis 39.—, böhmische mährische —bis —Mais: Ungarischer —.— bis Cinquantin 43.— bis 44.— Hafer: Inländischer 43.50 bis 44.50. Reis: Italienischer 81. — bis 83.—, Burma 62.— bis 63.60. Mahlprodukte- Grleß inländischer 86.— bis 88.—, Weizenmehl 0 inländisches 82. — bis 84.-, Kochmehl 2 inländisches 77.- bis 79.-. Brotmehl inländisches prima 66.— bis 68.—. — Tendenz r Bei geringen Umsätzen behauptet. Wiener Biehmärkte. Rinder. Der gestrige Auftrieb belief sich auf 2689 Stück Schlachtvieh, worunter sich 1950 Stück Mast- und 739 Stück Beinlvteh befanden. Bei unwesentlich gesteigerten: Auftrieb wickelte sich der Verkehr in r u h ig e r Stimmung ab.' Prima Stiere wie auch Beinlvteh blieben i»r der Notiz f e st behauptet. Es notierten: Ochsen prima 1.60 bis 1.75 S., extrem 1.85 bis 2.10 S., sekunda 1.35 bis 1.55 S., tertia 1.20 bis 1.30 S., Stiere 1.90 bis 1.70 S. (1.80 S.), Kühe 1.15 bis 1.50 (bis 1.65) S. und Betnlvirh 0.75 bis 1.15 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. Wiener Börse. Ruhig. Die gestrige Börse eröffueie in freundlicher Hai« tnug. Maßgebend für diese Tendenz waren die Meldungen über den günstige,: Verlauf der Nuchbarbörsen. Trotzdem aber blieben hie Umsätze gering, da sich das Publikum nach wie vor von der Geschäftstätigkeit zurückhielt. Jan Mittelpunkte des Interesses standen die österreichischen und u n g ari scheu Hofherr-Aktien. Im Zusammenhang mit den günstigen Ernteaussichten in Mitteleuropa glaubt man, daß die beiden Unternehmungen infolge der Lieferung landwirtschaftlicher Maschinen intensiver beschäftigt sein werden. Der Bankenmarkt blieb größtenteils vernachlässigt, lvähreich der Montanmaütt sich mvgjleichmäßig hielt. Die feste Tendenz dauerte bis gegeu Schluß des Verkehres, doch druckten Gewinstrealisationen teilweise die anfänglichen Kursgewinne. In der Kulisse gewannen u. a. Juli-Süd 1700 K., Zivno 8000 K., Poldihütte 4000 K., Waaguer 6000 K., Koburg 3000 K. und Oesterreichische Hofherr 1750 K. Dagegen verloren Anglobank 2000 K., Bankverein und Länderbank je 3000 K., Zentralboden 1500 K., Felten 8000 K., A. E. G. Union 3600 K. und Krupp 7500 K. Im Schranken überwogen die Kursgewinne. Es erhöhten sich «. a. Berg und Hütten um 80.000 K., Dnx-Bo-en-, MÄtU'M-LMU'WL'L- ’" lii'il—itWIiYtiitl riimnriW nrrnr' itinMum«-inmrr' > "17" .saa -«E>

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