Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2297 (14.7.1925)
- Date
- 1925-07-14
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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fette « Dien. DienVivß Wiener A. IM. Kr. «br Radioprogramm. Heute Dienstag. 11 bi? 1 Uhr: PorniittagSmickik (Programm nach Ansage). — 4 bis 6 Ubr: Nachmittagskonzert. — EiSler, »ir bleiben beim Walter! Brüll. .Das goldene Kreuz", Ouvertüre. ÄeSvadba-(Silclnr). Loreley, Pnrapbrale. Möhul-Burmester, Gavotte. Franckrtti, Germania, Pbantasie. Grünfeld. Kleine Serenade. Grünfeld. Lebemann. Walzer-Intermezzo. Schumann-Doebber, Fatzrc.ise Mnnkanten. Strauß. Bürgerweisen, Walzer. Sparn, BnndeStrene. Marsch. — Ubr: Bros. D. L. Richterar Blitzgefabr und Blitzschutz. — 8 Uhr: Kapelle I. W. Ganglberger. ('. tPI. Iiebrer, Ouvertüre zur Operette „Fesche Geister". Johann Strauß, Wein, Weib und Gesang. G. Bizet, Große Phantasie uns der Over „Garmen". I. Ofsenbach, Entree-Akt und Barkarole aus „Hoffmauns Erzählungen". Strauß-Reiterer, Kouzertszene au? der Operette „Frauenherz". A. Popp, Phantasie für Flöte aus „La Traviata". E. Kälmän, Potpourri aus „Gräfin Mariza". I. W. Ganglberger. LUilde Rolen. 29. Wacek, Diickelmann-Marsch. Vereine, Bortriige und Versammlungen. H i t a ch d u t h, 2. Bez., Glockeugasse 30. Morgen. lj28 Ubr abends. Vortrag Ing. Zizchak W a ck S m a n n : „Die Bauarbeiterkooverative Solelboneb in Erez Israel. — Zionistis ch e B e z i r k S s e k t i o n B r i g i t t e n a u. Heute, 8 tthr abends, im Cafä Halvern, 20. Bez., Gaußplatz, dringende AnSschußsitzung. Samstag. 1/a9 Uhr abends, 20. Bez., Karl-Meißl- Straße 5, findet ein Minjam statt. * Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, 2. Bez., Taborftratze 5v. Tel. 40-3-16. In der Zeit vom 5. brs 11. Juli waren angemeldet: Männliche Stellensuchende: 990 aus den verschiedensten Branchen. W e i bl i ch e S t e l l e u s u ch e n d e: 061 aus den verschiedensten Branchen. Männliche offene Stellen! 7 Vertreter, 1 Laufbursche, 3 Lebrburfchen, 17 Praktikanten, 1 Buchbinder, 1 Hilfsarbeiter, 1 Adressenschreiber. 1 Diener. Weibliche offeneStellen: 3 Stenotypistinnen, 6 Hausgehilfinnen, 4 Hilfsarbeiterinnen. 3 Lehrmädchen, 1 Praktikantin, 2 Köchinnen, 1 Schneiderin, 1 Verkäuferin, 1 Laufmädchen, 2 Näherinnen, I^Modistin. In derselben Zeit wurden vennittelt: Männliche Stellen: 1 Vertreter. 1 Laufbursche, 2 Praktikanten, 1 Diener, 1 Buchbinder, 1 Hilfsarbeiter, 1 Adressenschreiber. Weibliche Stellen: 2 Stenotypistinnen, 2 Hausgehilfinnen, 1 Hilfsarbeiterin, 1 Lehrmädchen. 1 Praktikantin, 1 Köchin, 1 Schneiderin, 1 Lanfmädchen. Die P. T. Arbeitgeber werden höflichst ersucht, sich im Bedarfsfälle an obige Adresse zu wenden. Sine Bitte an die Wischen Bürger Wien». Der jüdische Turn- und Sportverband Oesterreichs veranstaltet in der^Zeit vom 18. bis 24. August ein großes T u r nu n d Sports e st. an dem Makkabim der ganzen Welt teilnehmen werden. Dieses Fest gehört zu den vornehmsten Veranstaltungen des zionistischen Kongresses. Leider sind viele unserer Turner und Sportler aus dein Auslände nicht bemittelt genug, um sich den kostspieligen Aufenthalt in Wien leisten zu können. Es müssen deshalb Wege uno Mittel gefunden werden, um unsere Brüder und Schwestern aus dem Auslände in Wien kostenlos unterzubringen. , Wer nur die geringste Möglichkeit hat, der nehme daher einen jüdischen Turner oder Turnerin, einen Sportler oder eine Sportlerin für die Zeit des Kongreßfestes, das ist vom 18. bis 24. August, zu sich. Wir sind uberzeugt daß die jüdischen Familien Wiens durch ihre Gastlichkeit hier mithelsen werden. Wir bitten alle diejenigen, welche uns auf diese Weise unterstützen wollen, die genauen Details sowie Adresse ehestens unserem Sekretariat, 2. Bez'., Schiffamtsgasse 15, bekanntzngeben. Die Zuweisungen erfolgen dann schriftlich durch unser Sekretariat. Für den Borstand des jüdischen Turn- und Sportverbandes Oesterreichs: Dr. Jakob Fischler m. p. . Paul FSldes m. p. Bühne md Kunst. Fünfzig Fahre Mischer Aeater ln Rnbland. Jim August 1926 werden es fünfzig Jahre sein, daß Abraham Goldfaden sein erstes Theaterstück schrieb und damit den. Grundstein zu einer ständigen Bühne gelegt Hai. Für dieses snnstzigfährige Jubiläum der jüdischen Bühne werden in Rußland, wie aus Moskau berichtet wird, schon jetzt große Vorbereitungen getroffen. Unter den verschiedenen Projekten, die im Vordergrund stehen und vom den jüdischen Kulturpreisen mit N-achdritck propagiert werden, seien hervorgeshoben: Herausgabe eines J nbiläums-Sammelwerikes ,-Fünsgig Jahre jüdisches Theater", ferner einer kritischen Monographie Goldfadens, volkstümlicher Abhandlungen über die Geschichte des jüdischen Theaters in den letzten fünfzig Jahren. Außerdem soll i-m Jüdischen Museum in Odessa eine S p e z.i a l a b t e i l u n g „Fünfzig Jahre jüdisches Theater" und eine „Golfadcn Ecke" errichtet werden. Nur den Aeatem. Durggarten (bei ungünstiger Witterung im Festsaal ter Hofburg). Heute, 8 Uhr abends, Symphoniekonzert des Wiener Symphonieorchesters. Dirigent Zdrnko M i h a l o v i t S. Mitwirkend Maria L e i x n e r. Theater in der Ioiefstadt. Donnerstag Premiere des Lustsviels „Ihr kleiner F r e u n b" („Le greluchon deücat"), von Jacques Nathanso h n. L u st i v i e l t h e a t e r. Heute 25. Aufführung des Schwanke» „Ter M e i ft e r b o % e t" mit Karl K n a a ck. Das amerikanisch-jüdische Gastspiel im Carl-Theater. Dar am Freitag den 17. d. beginnende Gastspiel des amerikanisck-jüdisch-melodramatilchen Äunsttheater» mit B. Adle r, Miß Francis Miller, und B. B u l l m a n n in den Hauptrollen bringt als Eröffnunasstück „Auf derLciter der Lebens". Melodrama m 4 Akten von N a k o f f, Musik von Martini, zur Aufführung. Sonntag den 19. d. ^D i r letzte Hoffnnn g". Melodrama in 4 Akten von M artin o w i tz. Montag den 20 und Dienstag den 21. d. „D e r Gott von Liebe", Melodrama i» vier Akten von O st r o v s t y. Mittwoch den 22. und Donnerstag den 23. d. „Das G a s s e n k i n d", Komödie in drei Akten von T » r k e w i tz. Serichtssaal. -er Mord an dem »aufman« »ische'er. De, Mörder freigesprochen. Gester«n batte sich, wie gemeldet, wegen Mordes an den Ratetchändler RischeleS, denn er einen größeren Geldbetrag t'chwldoie. vor dom SckMnroericht des SanldeKgerichte» 1 linier Vorsitz des Hofrates Dr. G oldste in der 95jährige ehemalige Portier der Donanwcrke, Georg Klcibel, zu verantworten. Der Auae-klagte, ein stattlicher Mann mit dnivkclrotcm -Haar, gibt an, daß eine dreiklassige Potksfchrtle besucht hat und nicht vonbestnast ist. Er bekennt sich schuldig. Unter den Zeugen befinden sich die Witwe des Erschossenen und seine Tochter, beide in T r an e r gehüllt. Klci'bel erzählt seinen Lebenslauf. Er ist ein tmeheliches Kind. Die Mutier dann zweimal ver- (Kiratet Sie hat ihn, sagt er, nicht gerade sehr lieb behandelt: sie habe ihn „r o t e r H u n d" beschimpft. Er habe auch deshalb einmal einen Selbstmordversuch ^begangen. Int Kriege will er nre-hrere Dekorationen erhalten haben. Nachher ist er znr Gendarmerie gekommen. Dort würbe er im Jahre 1929 abgebant und trat dann bei den Tonanwerken «IS Portier ein. Seine Frank fet auf ihn eifers üchtig gewesen manchtnail, wie er sagt, ohne Grund. Kleibel schildert dann die Tat. Der Vorsitzende hält hierauf dein AngMagten wieder holt und eindringlich den Wider sp ruck) zwischen der Ansisagc vor dem Uttters>uchu.ngSricht«r and feiner gestrigen vor und fragt: Es tut Ihnen leid, daß Sie beim UlttersnchtntgSrichter m volle« Geständnis abgelegt haben. — Angeklagter schiveigt. — Bor s.: Ich mache Sic daraus anfmcvksam. Ein Geständnis ist ein Milderungs.yriind. Sie wissen, wie hoch die Strafe hinanfgcht, falls Sie verurteilt werden. — A n g e kl.: Ich kann mir sagen, ich habe ihn nicht u,Hilbringen wollen. Es ist so von selbst gekommen. — Bors.: Sic haben einen Vater von sieben Kindern ermordet nnd jetzt reden Sie so herum, als olb Sie nichts getan hätten. Sagen Sie doch endlich die Wahrheit. — A n g e kl.: Ich kann nnr sagen, cs war so, wie es ausgenommen worden ist. Umbringen wollte ich ihn nicht. Während des gan.M Verhöres mit dem Angeklagten hört man die Klagerufe der Witwe des Ermordeten ans dem Zcttgenzimmer in -den Verhandliungssaal. Nun wird die Witwe des Ermavdoten, Frau Dali R i-' s ch e l e s, in den Sacil gerufen. Sie tritt weinend an die Barre heran, .und als sie der Vorsitzende auffordert, den Hergang der Sache zu erzählen, bricht sie im furchtbares Jamm ern ' aus. Bors.: Erzählen Sie uns doch, wann Sie fähig sitid, wi« die Sache sich verhalten hat. — Zeugin: Was soll ich sagen? — Vors:. Wie es am SmnStag war? — Ze«gin: Zwischen 5 und 6 Uhr hat es geklopft, ich halbe «rrfgemtacht nnd es ist herei-ngeHommen der Herr Mörder. —Bors.: Sagen Sie nur Kleibel. — Zeugin: Ja, rmd ich habe gefragt, was er wünsche. Er meinte, er wolle Herrn MsHelles sprechen. Ich habe ihn zu meinem Mann ins Speisezimmer geführt nnd dort hat er gesagt, als ihn mein Mann fragte, was er wünsche: ,„Jch bin gekommen, damit Sie mir eine Bestätigung geben, daß ich Ihnen nichts schuldig bin." Mein Mann sagte: „Haben Sie Geld gebracht? Sie schtilden mir ja drei Millionen. Geben Sie mir ein« Million, atvf das andere Verzicht« ich." — Kleibel meinte: „Ich habe nichts." Darauf sägt mein Mann: „Geben Sie mir «twas und das ander« schicken Sie mir nach." Er ist batt* Weggegangen. Es hat keine Streitigkeiten und keine Aufregungen gegeben bei de« Besprechungen. Nach zehn Mimvten kommt er wieder nnd will hinter dem Mädchen eintrüten. Ich mache ihm die Türe auf, führe ihn wieder ms Zimmer, ins Schlafzintnner, g»t meinem Mann. Die Zeugin stockend . . . Und er hat gleich zwei Schüsse gegen ihn abgegeben und einen dritten gegen mich abgezrelt. Mein Mann hat ihn gehalten, daß er nicht mehr schießen kann. Es sind gleich Laute gekommen «nd halben Hm den Revolver weggenommen. Bors.: Haben Sie gesehen, «ne ec direkt auf ihn gezielt hat? — Zeugin: Ja. — Boris.: Und ist «in Irrtum n«ht ausgeschlossen, wenn Sie sagen, daß « auch direkt auf Sie gezielt hat. Wavum hätte er auch gegen Sie di« Waffe richten sollen? — Zen gin: Weil ich oft auch $u ihm einkassieven gekommen bin. — Bors.: Er war bei der Einkassiemng vnmrer schr grob? — Zeugin: Ja, jedesntäl. Das Urteil. Die Goschwornen bean>iworteten die Hauptfrage auf B « rbrechen des Mordes nrit 11 I a u>nd 1 Nein, die Znsatzfrage atvf S innes v erw i rr u n g zur Zeit der Tat mit 8 Ja nnd 4 N e i u. Auf Grund diefes Verdiktes verkündete der Vorsitzende den Freispruch des AngeAagten, der den Geschwornen mit einer tiefen Verbeugung da-tckte. Ler Proreß wegen der Rattonalsondrblichsrn in Lublin. Es ist für jeden Juden ehrenvoll, eine Nationalfondsbüchse in seiner Wohnung ,u haben. Bclkauitiiich waren in Dübl'iu vor einige» Monaten in einer Reihe von Wohrntliegen vott den VenvalttmgslbehördenNation-a'lifondsibüchsen konfisziert und die Besitzer mit Geldstrafen belegt worden. Die Bestraften begaben sich auf den Gerichtsweg. Der erste Prozeß fand vorige Woche statt und endete mit der F r e i s p r e ch -u n g. Der Richter erklärte n. a.: „Niemanden steht das Recht zu, eine Büchse in einer Wohrinug zu konfiszieren. Es ist für den Inden ehrenvoll, wenn er eine Büchse seiites nationaien Fonds in seiner Wohnung hat." Diese Crklävnng nrächte auf die Airwesenden großeit Eindruck. Die Bezirksihartptmamtschafl wurde angewiesen, die konfiszierten Büchsen den Besitzern zurückzustellen. Bolkswitt. Slne ftolnisch'palMnenMe Hanvelskammer. Der polnische Konsul in Jerusalem, Dr. Hubieki» hat vor einigen Wochen zwecks Förderung der Handel-« beziehuttgcn zwischett Polen-Danzig und P a l ä, st i n a eine Kottferenz in T e l - A w i w einberufen. Dr. Hnbicki referierte über die Ausgabe der neu zu schaffetrden .Handelskammer und nannte als Waren, die für den P o l e n T a n z i g c r E x p o r t nach Palästina in Betracht kommen, Bauholz, Apfclsincnkisten, Fensterrahmen, B.inmaterialien, kosmetische Artikel, Schrcibnlaterialicn, Holzmobel, Eiset:möbel, Eisen-, Metall- und Emaileinrichtungctt, Küchengeräte, Wannen, Zement, Armaturen» elektrotechnische Artikel, Eisettfäsicr, Petroleum, Benzin, Paraffin, Färbet:, Bürsten, chemische Erzeugnisse, Gummiartikcl, lan-dwirtschastliche Geräte, komplette Weberei- und Zpinnereieinrichtuiigen, Bttreau» und Schuleinrichtungen. Bon palästinensischen Artikeln, die für die Ausfuhr nach Polen in Frag« kommen, erwähnte er Wem, Tabak, Apfelsinen, Feigen, Mandeln, Wolle, Erbsen und Altmetall. Konsul Dr. Hubieki erklärte sich bevoit, alle Informationen betrefso Export von Polen^Tanziger Waren nach Palästina zu erteilen. Der Sejmabgeovdnete Dr. Hausmann ans Lemberg erklärte, >daß das Messeamt in Lem, borg sich an die obige Organisation gewendet hat, um auf der bevorstehenden Septembevmesie in Lemberg einen p a l ä st i n e n s i f ch e n P, a v i l l o» zrr eröffnen. Das Messeaint ist bereit, zu diesem Zweck umsonst 100 Quadratmeter für den Paläftinapovillott abzugeben. Die 'Konferenz wählte eine Kommission, die die Eröffnung einer Handelskammer in Tel-Awiw und Warschau beschleunigen soll. Die „Dan zig er Neuesten Nachrichten" betonen die Notwendigkeit, in Danzig eine Abteilung der HandeWammer zu schaffen. _ Die Leipziger Herbstmesse. Den sich fast überstürzenden Anmeildtrugen nach wird di« diesmÄige Leipziger Herbstmesse an Umfang mindestens der diesjährigen Frichjahrömess«, die oin« Rekordmess« war, gleich« kommen. Der Verein deMIscher Werik^etuymaschinenfabrt'ken und der Eliberfslder Eisen- und Slahwarcnverband wird sich auch bsr der Herbstmesse m umfassender Weife beteiligen. Die Kohl e-nn n d W ä r m « m e lsjs e erfährt eine wesentliche AusgestMnng und stellen auch die großen schottischen Kohlcnkonzerne geschlossen aus. Auch auf der Bau messe wird mau wieder eine ga-nze Reihe von Neuheiten sehen. Auf der Mustermesse wird nckbst Nordamerika attch die Insel Reptvblik Haiti in größerem Maßstabe vertreten sein. Die wesentlich ermäßigten Sonderzüye devkchren ab Wien am 28. rmd 26. Antgust ad Framz-iJofesEahnhaf um 7 Uhr 50 Min. früh über Prag, an LeSpztvg um 32 Uhr 45 Min. nachts. Auch hat die Erste DotE-DamPGW^^ in Wien den Bes-ttchern zur Leipziger Herbstmesse «me öOprozentig« Ermäßigung gegen BvrwoiS des anttkichen Messeausweises ans ihren Perfonendcmchfern «rngeräuntt. Mir die Rückfahrt ist diese Ermäßigung noch 14 Daye nach Schluß der Messe gültig. Quartiere von 1 Mlk. 80 Pf. bis 6 Mk., daun amtliche Messeausweise mit Abzeichen, für Oesterreich ibedetncnd ermäßigt, zu 5 Schilling, wie auch ermäßigte Paßsichlvermerke und di« Karten für die Sonderzüge find ab 8. August bei der chrenamilichen Gemraklivevttxitu-ng für Oestorreich, Friedrich Rotier u. Co., die von diesem Da-tum an der Bequomllichke-ii der Interessenten wegen in der .Ha^ndellSkammer, Wien, 1. Bez., Stubenring?, amtiovt, zu beziehen. DortseMst werden auch Bovtnerdungen für Meßadreßbücher Att sehr ermäßigten Preisen entgegegengenom« men. Insolvenzen. Di« gestrige Ausgjleichstagsatzung d«r,sert ) Jahren bestehenden Patpiergvoßhaudlitma Bauernnebel, lleinvertreter Antrm Battermvebell, 1. Bez., -H^gengassc _ 5, treibe wegen Stellung emoS Garanten vertagt -Passtven i,a Milliarden, AusgletchSainbot 50 Prozent, in Li Mcm^raten. - Der Konkurs witrde eröffnet über die Pelzfrrma Admibcrt ch u t t a, 7. Bez.. Kivchengasse 4L, und 9. Bez.. LtechdeMSlN' caßc 42. — Nciber Karil GöLel und Josei Haril, affetvt- He Gesellschafter der Firma Göbeil u. Hartl, .Holz- und ohl«itgroßhandivung, 16. Be».. SieveriMerstmße 42. Ug>« Ibert Rath in Reichenanr und «Karl M a n h a l t e r m Erlach. . Das Ausgleichsverfahren wurde ermfnei tcker die Dreger u. Co.-Bau-unternchmung mtd Bcnustoisife Ges. m. ' H.. 6 Bez., Magdallenenstraße 1. Passiven 1300 Mill'onen, tlsgleichsanbot 35 Prozent in vier Qnartalsraien. —> Ueber . Lieblich, RatenIlMtdler, 2. Bez., Kornergasse 3-7. eber SiogMvtid Ba'l ll. 2. Bez., Leopoldsgafse 7. — Uäber ichard Steiner, 1. Bez.,,Kvhlinessergasse 4. — UÄber Haus otpvenste in er im Gmünd. — lieber Fanm K ohn^ Ese- ,ästsfran, 20. Bez., Hannovergasse 12, u»td über Hetnrtch ch l i ck, Spenglertm-enster im Maissau. Ausgleichstagsatzungen der ^solventen Filmindustrien. eftern fand die AMglletchStagiahnng der Hclros Fmn- -G. statt. Die Gesellschaft l)at vor zwei Jahren unter der a trauern* des Völkerbundes ein paztslsttscheS Flimwerk xnrova m Flammen" begottnen.. Die Spesen für dteten Ft.m truncti 1,2 Milliarden. Er Lormte aber nicht vollertdet werdet:, nt Bockahre wurde in Parts der FMm ,-Dte Tochter der pit n*iac" ge-drcht. BekEittlich halben, datnals dte franMichen Beiden die Hatvptdavsteller vechastei. Auch dMes Wmdvama irb nuvollendet. Die Passiven der »HolwS MmM.-G.ltzeaa -tl W BUlliarden. die Aklioeti 2,5 Atittiarden, das AnscichsaiGv! bests-fevt sich auf 35 Prozerrt 'ir wer Quartalsraten. n ver gestrigen AnÄgleichStag,atznltg der F > intw ewke-A.-G. hrle der Ansgleichsvertvckiier dte Jttfolvettz der Gesellschaft iM'sächlich auf die Ko nkurreuz der aiilernkairischen ,ktion uu'b atvf die E i nfu h r s b es ch r a ul. u n ge.n in outl'chland zurück. Die Passivett be-traaen 4a,ü Mtlltardm r Mt wen 15 Milliarden. Das AnNgleichAanlbot iau-tot auf > Prozent in neun Monatsraten. Da^die vorratWn ^llKlme \ Status sehr niedrig ein ' , v‘~L .,ri erscheinen, ist die Bezahlung