Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2293 (10.7.1925)
- Date
- 1925-07-10
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Wie 6 Men, Freitag Wiener Moraetizettimq 10. Juli 1905 Nr. 2298 Volkswirt. Wlrtfchaftsmuhrichten ans Palöftina. ^D-e Grofthandelsproise im Iernsalem-Jnffa- Distrikt. Der Preisfall in Weizen und Mehl, der durch die in Aegypten lagernden großen Mengen sowie die günstigen Marktberichte der Auslandes verursacht wurde, hat die Brot- und Mehlpreise bedeutend herabgedrückt. Tagesnotierung vom 31. April L9SS pro 100 Kilogramm lautet: 3a|ft Jerusalem Ende April Ende März Ende April Ende März türkische Piaster (Einheimisches Brot Weißbrot 210 280 275 315 208 242 230 260 Weizen Einheimisches Mehl 175 210 173 225 250 280 245 275 Amerikanisches * 260 270 217 — (Australisches „ 210 230 235 ( Auch Gerste hat auf Importe aus Indien reagiert und wird heute in Jaffa zu 125 türk. Piaster verkauft gegenüber 160 türk. 1 Piaster Ende März und 138 gegenüber 164 in Jerusalem. Ebenso / fiel Hirse von 70 auf 40 türk. Piaster. Aus Jaffa wurden gegen i Ende April geringe Preissenkungen für Hammel- und Ziegenfleffch berichtet, und zwar von 1050 türk. Piaster auf 950, respek- / tive von 900 auf 800 türk. Piaster. Für Mandeln besteht wenig Nachfrage, der Preis gab von 500 auf 470 türk. Piaster nach. i Gurken kosten jetzt 350 türk. Piaster. Die neue Knoblauchernte -hat Len Preis von 750 türk. Piaster auf 3OV gedrückt. Aprikosen- ^elee verbilligte sich von 425 türk. Piaster zu Anfang deS Monats «mf 280 türk. Piaster. Die Harr-elslage Haifas. Im Derichtsmonat haben sich die Marktverhältniffe bedeutend geLeffert, eine Folge deS vermehrten flüssigen Kapitals, daS die jetzt zahlreicher ins Land strömenden kapitalkräftigen Jmmigrauten mitgebracht haben. Den Hauptzug des wirtschaftlichen ^Lebens des Distrikts bildet immer noch die ausgedehnte Bodenspekulation. Der Zeralienmarkt. Der Zerealienmarkt verhielt sich im April ruhig. Das Eintreffen der letzten Regen hat die Ernteaussichten für die kommende . Saison bedeutend gebessert und ein scharfes Fallen der Zerealienpreise zur Folge gehabt, die auch weiterhin sinkende Tendenz zeigen, was nachstehende Tabelle illustriert: Artikel März Aprl Türkische Piaster Hauranweizeu. . . » » 198-208 166-175 Lokoweizen.... 168—178 146-156 Gerste .. 150-156 144-150 *««••• 132-134 117-126 Kersenneh .... 143-144 126-136 Erbsen, einheimische , , 148-158 136-144 Bohnen ..... 132-140 117-127 Sesam...... . . 307—317 307—317 Linsen, rote.... . f 134—135 134—135 Linsen, weiße . . . 153-163 153—163 Linsen, gemischt . . . 143-144 143-144 Auch loko gemahlenes Mehl ist im Preise gesunken, von 165 und 180 auf 150, resp. 165 türkische Piaster pro 100 Kilo- ’ gramm. Die Mühlen, die zu den in den vorigen Monaten herr-; schenken hohen Preisen große Mengen Weizen aus dem Auslande eingekauft hatten, arbeiten jetzt mit Verlust. (Ziko.) Ermäßigung der Mechrölle. In der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses wurde zunächst der Antvaig, dem Handelsminister die Ermächtigung zu erteilen, im laufenden Jahre die mit dem Inkrafttreten des Weltpostvertrages und der Ueberemkommen von Stockholm Mammenhängenden Aenderungen der Postgebühren für den Auslandsderkchr und einzelne kleinere Aenderuugen von Postgebühren für den Jnlandsverkehr im eigenen Wirkungskreise vorzunehmen, mit Mehrheit angenommen. ' Sodann gelangte die Verordnung betreffend die zeitw eise Außerkraftsetzung, bezichungstveise Ermäßigung von Zöllen für «einige Waren zur Beratung. Danach werden die Zölle für nachstehende Waren der Nummern 368, 369 und 370 des geltenden allgemeinen Zolltarifs dis auf weiteres auf die im folgenden angeführten Sätze ermäßigt: Rohe eiserne Träger von 500 Millimeter Höhe und nrohr frei; Bleche und Platten, roh, nicht entzundert (SchwarMeche), in der Stärke von mehr als 5 Millimeter 1 K. pro 100 Kilogramm; Bleche roh, nicht entzundert (SchwarMeche), in der Stärke unter OP Millirneter, 2 K.; Bleche, entzundert (dekapiert), auch nachgewalzt (dressiert), in der Stärke unter 0,3 Millimeter, 2,50 K.; Bleche, bearbeitet, in der Stärke unter OP Millimeter, ZPO Schilling. KessÄböden aus Schwcmzhlech über 6 Millimeter Stärke, ferner gebogene oder andere als rechtwinklig zugeschnittene rohe, nicht entzunderte Bleche und Platten (Schwachbleche) von mehr als 6 Millimeter Stärke, endlich Riffelbleche aus rohen, nicht entzunderten Blechen (Schwarzblechen) in der Stärke von 2 Millimeter oder mehr unve-rliegen den Zuschlägen zu einen: auf 1 K. für 100 Kilogramm ermäßigten Grundzoll. Von der Zolllbegünstigun,g sind jedoch kalt gewalzte Bandeisen unter 0,8 Millimeter Stärke und derlei geblätterter Draht ausgenommen. lbeber düefe Verordnung entspann sich eine längere Debatte, Abg. Dr. Bauer beantragte, in allen beantragten Positionen auf die Dauer der Nichterzeugung im Inlands Zollfreihelt emtvoftn zu lassen, da es sich durchwegs um 4m Inland nicht erzeugte Waren Handel. Redner nvgvert ferner die Vorlage eines Verordnungsentwurfes betreffend dSe Suspendierung von Zöllen auf gewisse im Stande nicht Erzeugte Heilmittel. Schließlich verlangt er die schleunigste Mivleruns des HMhpzrHtsSj Abgeordneter Heini stellte den Antrag: „Die Regierung wird aufgefordert, nach Prüfung der volkswirtschaftlichen Erfordernisse die Frage der vollen Zollbefreiung jener Fabrikate und Halbfabrikate, welche mt Inland nicht erzengt tvrrden, neuerlich zu prüft:: und gegebenenfalls eine in diesen: 'ne gefaßte Verordnung dem Hauptausschuß vorzulegen. ' 1 Handelsininistcr Dr. Schürft erklärte, die Verordnung über die Mechzölle stelle ein Kompromiß zwischen den Anträgen des Handelsministermlins und des Finanzmmifteriums dar. Was die Verordnung über die Suspension gewisser Heilnvittelzölle anlangt, werde das Handclsnnuistcrinm den bereits ftrtiggestellten Enttvnrf dem Fmantzministcrium in kürzester Zeit zugehen lassen. Die Mtivterung des Zollbeirates bilde den Gegenstand eingehendster Verhandlungen mit dem Finanzministerium; die Verordnung tverde nach Gesetzwerdung des Bertvaltiingsentlastungsgefttzcs herausgcgeben werden.. Be: der Abstimmung wurde diie Verordnung mit Mehrheit unverändert angenommen. Der Zlbänderungsantrag Dr. Bauers wurde a b g c l e hn t, der Entfchließnngsantrag Hern! angenommen. Aushebung der Einschriinkungen 4>er Börsenverkehre». Die Wiener Börsenkammer trat gestern unter Vorsitz des Präsidenten Popper-Artberg zu einer Plenarsitzung zusamnren, un: über der: Antrag betreffend die Wiedergestattung des Terminhandels sowie des Abschlusses von Prämien- und Stellagengeschäften und "Aufhebung der Verordnung betrefftnd das Kontermineverbot zu beraten. In der Beratung erklärte sich der Dörsenkommissär, Ministerialrat Dr. Relissenberge r, bereit, den Antrag betrefftnd Aushebung des Konto rm in everbot es dem Finanzministerirmi befürwortend vorzulegen. Hinsichtlich der übrigen Anträge — Prämien- und Stellagengeschäfte sowie Terminhandel — empfahl Ministerialrat Dr. Reissenbevger die Vorlage dieser Anträge an ein zu ihrer genaueren Feststellung zu bildendes engeres Komitee, das dann über die im Einvernehmen mit dem Börsenkommissär festzustellenden Einzelheiten des künftigen Betriebes jener drei Geschäftszweige an das Plenum der Börsenkammer berichten solle. Diese Anregung wurde angenommen, ebenso der Antrag betrefftnd Aufhebung des Konterinineverbotes. Die Aufhebung des Kontermöneverboties wird demgemäß schon in der allernächsten Zeit erfolgen können. Der Wiedereinführung des Terminhandels sowie des Prämien- und Stellagengefchäftes wird dagegen die Durchberatung dieser Anträge in dem zu bildenden Komitee und deren Erledigung im Plenum der Börsenkammer sowie im Finanzministerium Vorangvhen rnüssen. Sind Sie ein freund der „Wiener Morgenzeitung“, dann verlangen Sie überall, in allen Hotels, Cafes, Restaurants, bei den Zeitungs- * ständen etc• etc. die Wiener ZM.orgenzeitung und geben Sie uns Nachricht, wenn Sie irgendwo das Blatt nicht erhalten können Fusionen in der Erdölindustrie. Dem Vernehmen nach bestehen zwischen der „Galliia" Min-eralölprodukte-Vertriebsgesellschaft A.-G., Vaduz und der Erdöl-Jndustriebank A.-G., Wien, Verhandlungen wegen Uebernahme der Unternehmungen der Erdöl-Industriebau! A.-G., die dem Mineralöl-Handel gewidmet sind. Die Ausgleichstagsatzung der Depositenbank. Die Albst i m m u n g über den Ausgleich der Depositenbank wurde gestern beendet. Die bisherigen Berechnungen haben eine Annahme des Ausgleichsantrages ergeben. Die M e h rh e i t, die sich für die Annahme des Ausgleiches ausgesprochen hat, wird auf 90% geschätzt. Das definitive Ergebnis der Abstimmung wird in der nächsten Woche bekanntgegeben werden. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Alexander L ö w y, Handel mit Strick- und Wirkwaren en xros, 1. Bez., Marc-Aurel-Straße 3. Die Passiven betragen 1,1 Milliarden. Ueber das Modellhaus „L i b a n" G. m. b. H.. 1. Bez., Johannesgasse 1. In: Konkurse der Heinrich S ch l i ck L Co. G. m. b. H. wurde ein Anbot auf Uebernahme des Unternehmens von den Gebrüdern Bkellitz gemacht. Der Masseverwalter hat diesem Antrag zugestimmt. Un: Eröffnung des Ausgleiches hat die Textilfirma C. Schumi G. m. b. H., Alleininhaber Konrad Schumi, 4. Bez., Rainergasse 14, ersucht. Ausstleichsanigebot 50 Prozent. — Weiters wurde das Ausweichs- Verfahren eröffnet über Feiwol Lieblich, Ratenhändller, 2. Bez.. Körnevgasse 7, 3. St., über Sie-gmuind Ball, BMualienhändler, 2. Bez., Levpoildsgasse 7, Richard Steine-r, Gemischtwarenhändler, 1. Bez., Kohlmessergasse 4, und Hans Koppensteiner in Gmünd, Die Aufwertungsfrage in Deutschland. Aus Berlin, 9. d., wird uns gemeldet: Die Vorgänge an der gestrigen Berliner Börse, insbesondere der Beschluß deS Vorstandes, die Anleihepapiere bis zur völligen KlärungderArrfwertungS» frage nicht zu notieren, wurden gestern im Parlament vielfach besprochen und haben einen gewissen Eindruck gemacht, so daß die Möglichkeit besteht, daß der Beschluß, die Aufwertung bei den Anleihen auf 2l/2*(6 herabzu setzen, im Plenum noch abgclehnt wird. Die Hauptverstimnurng an der Börse richtet sich dagegen, daß in den letzten Monaten auf den Entwurf zum Aufwertrmgsgesetz und auf die üblichen Erklärungen hin sich ein entsprechender Kurs gebildet hatte, zu dem zahllose Käufer die Anleihen als Anlagepapier in absolut reeller Weise gekauft haben. Nun besteht für die Käufer die G e f a h r, die Hälfte ihrer angelegten Gelder zu verlieren. Man weist bei dieser Gelegenheit auch auf den ungünstige n Eindnlck im Ausland hin. Abeffinifche Exposition auf der Prager Herbstmesse. Auf der -elften Prager Herbstmesse (6. bis 13. September 1925) wirb zum ersten Male von einer tschechischen Firma aus Addis- Abeba in Abessinien eine Exposition äthiopischer Rohstoffe zu sehen sein. Die Waren wurden bereits zur Versendung gebracht und umfassen vor allem Löwen-, Leoparden- und Affenfelle, ferner Rohwachs, Elfenbein, Necherfedern, Kaffee und andere wertvolle afrikanische Produkte. Wir machen d:e Handolswelt auf die Bedeutung dieser Rohstoffe und ans den Wert einer direkten Versorgung des einheimischer: Marktes unter Umgehung dckc ttjiMjcritoctt ausländischen Vermittlungsstellen, besonders aufmerksam. Die Adresse dicftr Firma gibt bereitwilligst das Messeamt in Prag, 1. Bez., Altstädtcr Rathaus, bekannt. Vermehrung der jüdischen Bankeinlagen in Palästina. Aus Jerusalem wird uns berichtet: Laut dem vor kurzem erstatteten Bericht des Wirtschaftsrates für Palästina betrügen die Bankeinlagen der Juden in Palästina im letzten Berichtsjahr über ei ne in viertel Millionen Pfund gegen 988.000 Pfund in: Vorjahre. Die Insolvenzen in Polen. Die Zahl der Insolvenzen^ die in Polen in den letzten drei Jahren verzeichnet wurden, stellt sich wie folgt dar: Im Jahre 1922 wurden 16, im Jahre 1923 0 und in: Jahre 1924 108 Firn:en insolvent. In diesem Jahre entfielen ans je eine Million Einwohner vier Insolvenzen. Wiener Viehmärkte. Rinder. Der gestrige Auftrieb belief sich auf 690 Stück Schlachtvieh, worunter sich 456 Stück Mast- und 234 Stttck Beinlvieh befanden. Mangels Käufer stockte der Verkehr fast vollständig. Gegen Montag sind die Preise neuerlich um 6 bis 10 G. pro Kilogramm zurückgegangen. Stiere waren ziemlich behauptet. Es notierten je nach Qualität: Ochsen 1.10 bis 1.70 S. (bis 2.- S.), Stiere 1.15 bis 1.50 S., Kühe 1.— bis 1.40 S. und Beinlvieh —;56 bis —.90 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. — Schweine. Aufgetrieben wurden 3424 Schweine, darunter 2852 Fleisch- und 572 Fettschweine. Gegen Dienstag haben Fettschweine bis 20 und Fleischschweine 20 bis 30 G. in der Notiz e i n g e b ü ß t. Es notierten je nach Qualität: Fettschwewe 2.2&JH8 2.50 S. und Fleischschweine 2.— bis 2.60 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. — S t e ch v i e h. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 877 lebende Kälber, 1201 Weidnerkälber, 905 Weidnerschweine, 43 Weidnerschafe, 12 Ziegen und 32 Lämmer. Primasorten Kälber erlitten einen P r e i s r ü ck g a n g von 10 G., Mittelqualitäten von 20 G. und mindere stellenweise bis 30 G. pro Kilogramm. Fettschweine blieben f e st behauptet. Es notierten je nach Qualität: Lebende Kälber 1.70 bis 2.60 S., Weidner 1.60 bis 2.80 S. Fleischschweine 2.50 bis 3.15 S., Fettschweine 2.70 bis 3.20 S., Weidnerschafe 1.30 biS> 2.30 S., Ziegen 0.80 bis 1.— S., Mtze —bis S. und Lämmer 1.20 bis 2.30 S. pro Kilogramm. Wiener Produktenbörse. Die Preise notierten gestern wie folgt: Weizen: Inländischer 51.60 bis 52.50, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm —bis —.—, Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm bis —, Jugoslawischer 78 Kilogramm bis —, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — .— bis Roggen; Inländischer 46.— bis •47.—, Pester Boden neu 39.50 bis 93.75. Gerste: Inländische 36.— bis 41.—, böhmische mährische —bis —. Mais: Ungarischer 31.25 bis 32.26. Ein quantin 42.— bis 43.— H a f e r: Inländischer 43.— bis 44.—. Reis: Italienischer 81.- bis 83.—, Burma 62.— bis 63.50. Mahlprodukte: Grieß inländischer 88.— bis 90.—,. Weizenmehl 0 inländisches 84.- bis 86.-, Kochmehl 2 inländisches 79.- bis 81.-, Brotmehl inländisches prima 69.— bis 71.—. — Tendenz: Freundlich. _ 4 Wiener Börse. 3cff. Auch der gestrige Verkehr eröffnete in fester Stimmung. Maßgebend für diese Tendenz ivaren die andauernden Deckungskäufe der Kontermine und umfangreiche Meinungskäufe der Spekulation und des Publikums. Dazu kamen noch umfangreiche Arbitragekäufe aus Budapest, welche den ungarischen Werten bedeutendö Gewinne brachten. Zahlreiche Käufe in ElekkriziätSaktien aus dem Ausland brachten diesen Effekten teilweise Kurssteigerungen. Anregend wirkte weiters die in der Plenarsitzung der Börsenkammer beschlossene Aufhebung der Börsenverkehrsbeschränknngen. Nach langer Zeit zeigte sich auch gesteigertes Interesse nach den Bankenaktien. Diese Werte sowie Salgo und Staatsbahn waren lebhaft gehandelt. Im weiteren Verlaufe des Verkehrs waren zwar einzelne Kursernräßigungen zu verzeichnen, doch blieben die Kursgewinne in Oberhand. In der Kulisse gewannen unter anderem Oesterreichische Kredit 7600 K., Anglobank und Staatsbahn je 10.000 K., Alpine 6000 K., Salgo 16.000 K., Galizische Karpathen 5000 K. und Felten 11.500 K. Dagegen verloren Skoda 15.000 K., Waagner 4500 K. und Trifailer 4000 K. Im S ch r a n k e n waren ebenfalls ungarische Werte bevorzugt. Hier erhöhten sich Berg und Hütten um 95.000 K., Golleschauer un: 35.000 K., Grazer Brau um 90.000 K., j Nordbahn um 30.000 K., Jungbunzlauer um 160.000 K.. Ung. Allg. Kohle und Galicia um je 60.000 K., Steyrermühl um 70.000 K. ung Ung. Zucker um 30.000 K. Dagegen gaben Gösser < 40.000 K. ab, Tarbouches 30.000 K. und Dynamit 20.000 K. Auf! dem Anlagemarkt tvaren Renten fest. Von der: Exoten^ notierten: Esseff 2500 K., Mrazniea 38.000 bis 39.900 K., Tepege 12.900 K.. Universale Bau 16.100 bis 16.000 K. Devisen' «nd Valutenlurse vom 9.8«li 1928. Devisen Amsterdam . . . Oeld War« 285.26 Sofia ..8. Oeld 6.12 Ware 6.18 Französische Noten . . Holländische Noten . . Italienische Noten , Jugoslawische Noten , . Polnische Noten .... Rumänische Noten . . . Russische Noten (Roman.) Geld 8. 88.20 Ware 33.60 Berlin ...... 12.51 100.40 82.04 Stockholm .V« . « . 188.00 186.00 107.76 190.60 186.40 188.26 282.76 20.10 12.40 284.76 28.80 12.62 186.60 8.60 Brüssel ...... . . . 32.82 Budapest, ,. . . Bukarest ..... London. . .. . . i»i 8.49 00.08 8.61 84.6660 Valuten Amerikanische Noten » 706.00 700.90 . 136.60 3.40 Mailand. 20.18 Belgische Noten . .. * Schweizer. Noten . . . NewYofk. * . . . . 700.86 711.86 vulgär. Not. . . * Deutsche Noten .... Tschecho-atow. Noten . Türkische Pfund-Noten . 20.0050 21.1160 Part» ....... > * * 33*94 83.60 108.20 188.20 V.;. 31.02 21.10 Bugiische Noten .... 84.41 84.67 Ungarische Noten . . . 00.73 100.23