Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2288 (5.7.1925)
- Date
- 1925-07-05
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Gerte I Dien. Sonntag Wiener Moraenzeituna 6. IM IMS „Nicht mehr?" ftufzre der Mte wieder. „Me oft habe ich diegehört, mtfo wie oft taut ein neues Heer? Ein neuer Eroberer mit seinem Schmelztopf?" ,Wir lassen es nicht mehr zu, Großvater. Wir wollen uns nicht mehr umschmelzen lasten. Wir wollen entweder fein wie wir sind oder gar nicht, fein." „HallÄujcch", foufzte der alte Mann, „hallelujah!" Stille fiel wiederum auf die Münzsammlung. Der Professor ftchr ans und rieb sich die Augen. Es war iwwfel. Nur die neuen Münzen aus Jerusalem schimmerten int Glaskästchen. Und der alte Professor lächelte. „Mein Anteil." Dir Autobiosnvp-be der Frau ReVetta Kohut. Im Verlage Thomas Selz er (New-Iork) ist vor einigen Wochen eine Autobiographie der Frau Rebekka Kohut unter dem Titel „My Portion" (Mein Anteil) erschienen. Rebekka Kohut, eine der berühmtesten Frauen der Vereinigten Staaten, ist auch den Wienern als Präsidentin des Weltkongresses jüdischer Frauen, der im Mai 1923 in Wien stattfand, bekannt. Dieses im klastischen Englisch geschriebene Buch, welches den wunderbaren, für europäische Begriffe fast unglaublichen Lebenskampf und die Karriere einer im Kindesalter aus Ungarn eingewanderten Rabbiners-- tochter schlldert, ist ein Unikum in der jüdisch-amerikanischen Literatur und ein wichtiges historisches Dokument aus der Entwicklungsgeschichte des amerikanischen Judentums von dem Zeitpunkte des Bürgerkrieges bis auf den heutigen Tag. Ein Stück lebendiger jüdisch-amerikanischer Geschichte, führt uns dieses kleine Kohut-Epos über die Anfänge der jüdischen Immigration nach den Vereinigten Staaten durch den Werdegang des jüdischen Gemeindewesens und der sozialen und politischen Organisationen. Es schildert die religiöse Reformbewegung und das jüdische Amerika bis zur heutigen Generation. Jnterestant und ungewöhnlich ist das eigene Leben der Autorin, bewundernswert der Kampf für ihr Volk. Als junges Mädchen hält Frau Kohut, eine revolutionierende Rede auf dem Frauenkongreß in Washington. Hier beginnt ihre Laufbahn und der Glanz ihres Namens. Aus ihrer Heimatsstadt, San Franziska in Kalifornien, zu Besuche in New-Aork, begegnet das damals junge Fraulein Bettelheim (Frau Kohut entstammt der berühmten Bettelheim-Familie) dem soeben nach Amerika berufenen Großrabbiner und Gelehrten Dr. Alexander Kohut, dem bekannten Autor des „Aruch Completum". Fräulein Bettelheim heiratet den verwitweten Dr. Kohut und wird seinen acht Kindern eine seltene Mutter. Das ihr vom Präsidenten der Union Theodore Roosevelt verehrte Epitheton „Mother Kohut" (Mutter Kohut) charakterisiert am besten die Herzensgute dieser vornehmen Frau. Eine Mutter ist sie nicht nur ihren Kindern; für alle Hilfesuchenden, Verzweifelten, für alle Entgleisten und Kranke wird sie zur Mutter des jüdischen New-Dork, in dessen Geschichte Frau Kohut eine führende Rolle spielt. Die gesamte amerikanische Preste ist voll des Lobes über dieses Buch und würdigt es als ein Dokument jüdischer Mitarbeit an der heutigen Größe Amerikas. In dieser Zeit des wildesten Antisemitismus und Judenhasses in manchen europäischen Ländern strahlt dieses bejahende und selbstbewußte Kohut-Buch als ein Beweis unserer nationalen Große und Stärke, eine Antwort auf die niedrige Hetze, die in einem Teil des auf seine „Kultur" stolzen Kontinents betrieben wird. Dr. S. Wallach, New-York. von ihm um einen Spottpreis erhalte, für 28 SÄber-Oilal, einen Sack Datteln und drei Esel; so billig habe er die jung«, 15jährige Dura gekauft. Indessen hatten sich alle Beduinen des Dorfes versammelt, um di« Hochzeitszevemonie zu beginnen. Draußen war schon tiefe Nacht. Der Mond stieg, in sein Strahlenhemd, gehüllt, am Rande des Salzmeeves auf und blinzelt zu den funkelnden Sternen hinüber, die ihn auf seiner Bahn begleiteten. Alle Hütten des Dorfes Ware« mvt dichten Palm- Aveigen geschmückt, zwischen denen Gewehre, Revolver, Schtverter und verschiedenfarbige alte Fahnen mit heiligen Inschriften staken. In eine besondere Hütte Kurde die Braut geführt; zwei ihrer Freundinnen, denen dichtes schwarzes Haar über die Schultern fiel, machten sich lüstern um di« junge Dura zu schaffen: sie schmückten sie zum ,-Reiztanz", wckchen sie vor dem Bräutigam tanzen mußte. Sie flochten DuraS langes .Haar in allerhand künstliche Gewinde, besprengten ihren kleinen, kupferfarbenen Schlangenkeib mit Rosenwasser, färbten die Nägel ihrer Zehen und hüllten sie in ein rosafarbenes, durchsichtiges, offenes Schleierhomd, auS dem sich /harte Brüstchen jttgendlich stolz hervorveckten. So wurde die Braut in feierlichem Zug und mit Musik und Gesang zu dem Platze geführt, wo der Bräutigam wartete. Auf dem freien Platze zwischen den Hütten saß der Bräutigam Mhmed Ali mitten unter den Gästen; sein Gesicht war fchweißbedeckt und gierig warteten feine Augen auf bi« junge Dura, di« er gekauft hatte und die jetzt mit ihrem Tanz die Leidenschaft seines Alters reizen sollte. m die Braut und ihre Eltern auf den Festplatz kamen, wurde ein Schaf geschlachtet und Dura und ihre Eltern mußten des Opfers fließendes Blut durchschreiten Wm Schutz gegen böse Geister und Genien, die nach der Las judaistlsche Institut in Jerusalem. Der Bericht über die Jahresarbeit. Aus London berichtet I. T. A.: In den letzten Tagen des Jnni wurde in London die zweite Jahreskonferenz des leitenden Komitees für das Institut für jüdische Wissenschaften bei der hebräischen Universität in Jerusalem abgehalten. Anwesend tvaven: aus England Oberrabbiner Doktor I. H. H e r tz, der in der Konferenz den Dovsttz führte, ferner Dr. A. Buechler, Dr. S. Deiches, Dr. M. D. Eder und Dr. Ch. We izirra n n; aus Frankreich: Großrabbiner Dr. I. Levi^ Dr. Liber, Dr. Manuel und I. Naiditsch; aus Deutschland: Prof. Dr. Freimann, Prof. Dr. I. Horowi tz, Prof. Dr. S o b e r nheim und Pros. Dr. Weil; endlich Dr. I. L. M a g n e s, der das anrerikanvsche und das palästinenfische Komitee repräsentierte. Nach der Bcgrüßungsa»spräche des Vorsitzenden Doktor Magnes wurde der Bericht über die Arbeit des vergangenen Jahres unterbreitet, dem folgendes zu entnehmen ist: Don den auf Grund der Beschlüsse der letzten Jahreskonferenz eingeladenen Professoren waren nur die folgenden in der Lage, dein Ruf Folge zu lefften: Prof. Klein, der einen Kursus über palästinensische Topographie abhielt mrd «ine Forschungsklasse über biblische Topographie leitete; Prof. Margolis, der über hebräische Interpunktion las, ein Seminar über Septuaginta des Buches Josua leitete, ferner einen griechischen Kursus für Anfänger abhielt, der jetzt von Dr. Schwabe fortgesetzt wird; Prof. Michael Guttmann, der eine Reihe Vorlesungen über die ethische und rechtliche Gemeinschaft zwffchen den Juden und den Nachbarnationen zur Zeit der Tanaim hielt und eine ForschuugSklasse über Halacha leitete. Dom Institut schlossen sich einige in Jerusalem wohnende Gelehrte an, die sich in den Fovschungsklassen betätigen. Rabbi Asfaf, Dr. Aberoni, Rabbi Kes owsky und Mr. Zuri wurden dem judaistischen Zweig, Dr. Mayer, Mr. Yellin undDr. Ban athdem orientalischen Zweig des Instituts aitachiert. Im ersten Semester waren 200 Studenten am Institut inflribiert, davon 6V, unter ihnen fünf Frauen, im Besitze akademischer Diplome waren. Di« meisten waren Lehrer. Die übrigen Hörer waren Zöglinge europäischer Universitäten^ ferner Urvqualifizierte, die als außerordentliche Hörer zugolassen wurden. Im gegenwärtigen Semester fetzt Prof. Klein seinen Kursus über biblisch» Topographie fort, Prof. I. N. Epstein hält einen Ernführungskurs über Mschna-Texte, Dr. Aberoni liest über „Das Leben der Tiere in der Bibel", Dr. Maier über „Mohammedanische Architektur in Jerusalem", Rabbi Asfaf lieft über „Die Organisation der babylonischen Jeschiwoth". Das Institut ist in einem gemieteten Gebäude in der Nähe der Universität am Skopusherge untergebracht und wird später in das jetzt im Bau befindliche Gebäude 'der Universitätsbibliothek verlegt werden, wo ihm entsprechende Räume zur Verfügung stehen. Dr. Magnes teilte mit, baß sich in Amerika em Komitee zwecks Unterstützung des Instituts gebildet 'habe; demselben gehören cm: Felix M. Marburg, Dr. Adler, Rosenbloom, Richter Mack, Louis Marsihall und Mr. Unterberg. Es wird von einem beratenden Komitee unterstützt, das sich aus den Professoren Ginsberg, Davidfon, Marx, Zeytlin, Dr. Adler und Dr. Wolfson zusamrnensetzt. Zum Schluß berichtete Dr. MagneS über die finanzielle Lage des Instituts und teilte mit, daß er während ferner jüngsten Anwesenheit in Amerika Versprechungen betreffend weitreichende finanzielle Unterstützung «Hielt. Es folgte eine eingehende Diskussion über daS System der Verwaltung des Instituts sowie über dessen Beziehung Ansicht der Beduinen in der Hochzeitsnacht umherstreifen. Auf schmalen Pfeifchen, lannnfellbespann'ken Tambouvins und klingenden Tassen begannen die Beduinenmusikanten eine leis« Melodie. Es klang, als spielten sie, um Schlangen und Gnomen zu bezaubern. Traurig, mit gesenikten Augen, aus denen Tranen niederfielen, schritt di« junge Dura mitten unter die Menge, die anssah wie eine Schar von Nachtgespenstevn. Auf einem großen Teppich, der auf die Erde gebreitet war, begann sie ihren Reiztanz für den Bräutigam. Immer starker wird di« Musik, immer grausamer, die Pausen in der Melodie werden mit dem Gemurmel heiserer Kehlen ausgefüllt, ölig glänzen gierige Augen, und der tanzende Körper, auf den das Licht der Feuerzungen ringsum fällt, hebt sich immer stärker, bewegt sich immer heftiger, durchzittert vom wilden Kochen des . Blutes. Di« rosa Schleier des Hemdes haben sich gelöst und die nackten, vollen Brüste bewegen ihre spitz emporgereckten Warzen, di« im Feuerschein wie zwei dunkle Rubine ausfehen. Wild entfesselt, mit den Fingern schnalzend, springt Dura hoch empor und sinkt dann wieder, durchbebt von den tausend verborgenen Kräften, hie Plötzlich in ihrem jungen Leib erwacht sind, auf die Knie, 'beginnt sich im Rhythmus W drohen und enthüllt dabei alle Teile ihrer Nacktheit den wild zerwühlten Gesichtern, die mit leidenschaftlich durstigen Blicken ihre Bewegungen irinken. Bewunderndes Gemurmel, besinnungslose Worte: ,Mola jarassi!" (Für dich mein Haupt!) entreißen sich den Kehlen und muntern das Mädchen aus, den Tanz mit all seiner Leidenschaft, mit den alle Sinne reizenden Bewegungen des bloß mit Perlenschnuren bedeckten Bauches zu wiederholen. Immer wieder, beginnt das Mädchen halb besinnungslos im Sturm ihrer Sinne zu tanzen, bis sie «Mich uiederfällt und müde, den Mw WMM WPn zur hebräischen Universität als Gesamtheit. Es wurde entschieden, daß das Institut ein TeilderUniversität, aber autonom mit Bezug auf die Ernennung der Professoren, die Budgetierung uud das Arbeitsprogramm sst. Zum Präsidenten des leitenden Komitees wurde der Oberrabbiner des britischen Reiches, Dr. I. H. H e r tz, geivählt. Das leitende Komitee fetzt sich aus je fünf Vertretern jedes der gebildeten oder noch zu bildenden Londeskmnitees zusammen. Palästina, Amerika, England, Frankreich und Deutschland erhalten je fünf Vertreter, Oesterreich, die Tschechoflowakei und Ungarn zusammen fünf» Polen und Runiäriieri zusammen fünf Vertreter. Die Tagung wählte schließlich ein Subkomitec zwecks Ausstellung einer Liste der zu berufenden Professoren und Rektoren. Das SEomitee, bestehend aus Oberrabbmer Dr. Hertz» Dr. Buechler, Prof. Freirnann, Oberrabbiner Dr. Levi und Dr. Magnes, hielt iofort eine Sitzung ab und unterbreitete dem Plenum eine Kandidatenliste, über die eingehend beraten worden ist. Es wurde beschlossen, an eine Anzahl hervorragender jüdischer Gelehrter in Europa und Amerika Rufe ergehen zu lassen, daß sie Lehrstühle an dem Institut bekleiden. Man beriet auch über die .Herausgabe einer periodischen Publikation des Instituts und über die Stiftung von Stipendien für an den Forschungsarbeitenteilnehmende Studenten. Sie Lrvdatlon der Mate». Eine neue Rassenforschungstheorie. Der russische Arzt Dr. Manojlow, der sich durch seine Forschungen aus dem Gebiete der Bluitaualyse in russischen Aevztekwffen bedeutenden Ruhm erworben hat, kam zu der Uebevzougunig, daß man in dem menschlichen Blute Rass«eigenitümlichk«kte.n konstatveven könne. Bvcisc HEanstMen übevfaiidtein Dr. Manojlow Blut zur Untersuchung. Bis zum 1. Mürz 1935 hat Manojlow 1362 Versuche unternommen. In 992 Fällen untersuchte er das Blut von Russen, in 368 von Juden. Die letzten Versuche hatten folgendes Reftiltat: Von 202 Fällen sind 187 Versuche gelungen und nur 16 mißlungen. Diese letzteren ergaben deshoO» kein richtiges Resultat, woSl dom Versuch Dr. Manojlows noch nicht die Möglichkeit gegeben wird, die Nationalität der Personen, welche durch Kreuzung der Vorfahren die spezifiche Rasseoigenbümlichkeit verloren haben, zn erkennen.- Manojlow konstatierte, daß die Oxydation in dom Blute der Juden zwei- bis dreimal schneller vor sich gcht als in dem Blute der Russen. Ganz besonders interessant sind die Vevs'uchsevftilge bei der Erforschung des Blutes von Kindern ungleich rassiger Eltern. Bei Kindern, welche einen Russen zum Vater, ober eine jüdische, arnrenffche oder polnische Mutter hoben, gcht die Oxydation schneller vor sich, als bei Kindern rein russischer Abstammung. In Fällen, in denen der Vater ein Russe, die Mutter eine Deutsche, Tatavin oder Finnin ist, verläuft die Oxydation langsamer und unterscheidet sich die Reaktion nur wenig von der rein russischen. Der Kongreß der russischen Therapeuten Widnwte diesen Versuchen einige Referate, Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen find durch ein vorangesetztes E gekennzeichnet. Wien. 6. Juli. * Unterschlagungen am Innsbrucker Bahnhof. Der Kassier deS Innsbrucker Wesibahnhofes, B ermann, der wegen Uuterschlagunaen verhaftet wurde, hat, wie die Korrcsporchenz Herzog meldet, gestanden, 83.000 Schilling nach und nach der Kasse entnommen zu hoben, um seinem Freunde, den: Kunstverlogsdivektor Koch oll, aus finanziellen Verlegen' beiten zu Holsen. Kocholl und dessen Frau, die ei>n luxuriöses Leben führten, wurden verhaftet._ Kopf in die Erge gewühlt, liegen bleibt. Bon allen Seiten werden ihr Geschenke und Goldmünzen zugeworfen. Der Bräutigam Mehmed Ali, der jetzt auSsieht wie ein gereizter Bär, tritt auf Dura zu, hebt sie empor und hüllt sie in feinen Mantel. Die Menge schreit ihre Glückwünsche. Die Nacht war weit vorgeschritten, der Mond stand mitten am Himmel. Auf Spießen briet Schöpsenfleisch, mit dem den Gästen aufgewartet werden sollte. Eine Gruppe von Scheichs mit großen Schwertern begann einen Tanz und die Zuschauer klatschten in die Hände; rauschende Musik gellte durch die Nacht. Ganz allein in einem Winkel saß HalA, ein junger Beduine Mit schwarzen, glühenden Augen und jugendlich blühendem Gesicht; er saug ein träumerisches Liebeslied: „Dunkel ist mein Lager. O Dura, Geliebte! Schön bist du wie der Mond — Und schlank wie eine Palme . . . O — o — a — a — ach!" Die Sttmuie klang weit über die Berge und Täle^ und nach jedem Vers klang das schmevzsliche ,L>-.a -- ach!", das in dem Festgetuimmal unterging. In der dritten Nachtwache, als es im Osten langsam Hell wurde, war alles still, in tiefen Schlaf versunken; die Gestalten wilder Teufel, welche die Nacht hindurch unter freiem Himmel zu toben schienen, waren in den Hütten verschwunden. Bei dem halb erloschenen Feüer, das trag dem Morgenstem entgegenflackerte, faß Halil und fang im Ha'lbfchlummer fein Lied der Sehnsucht nach Dura. * Am Morgen hörten wir, daß' in dieser Na'cht der juinye HalA, der aus der Hochzeit sein schmerzliches Liebeslick gesungen für seine geliebte Dma, den DattelhaMer Mehmed Alt erWagon hatte.