Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2284 (1.7.1925)
- Date
- 1925-07-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite«_ MewMkKvtz delSgericht, wo unser Prozeß wegen Auflösung des Göselkschafts- Vertrages anhängig tvar, hat mich, als ich bei ihm -toar, kaum antzchört und gesagt: Sie haben ohnehin einen Posten als Vertreter. Gleichen Sie sich ans und lassen Sie ihm das Geschäft. — Vors.: Sie haben doch nichts gearbeitet im Geschäft. — Angekl. (in höchster Erregung): Ich habe sehr viel gearbeitet, insbesondere, tvenu der Spika nicht da tvar. Ich habe mein Leben lang ehrlich gearbeitet, aber jetzt habe ich gefühlt, so kann es nicht weitergehen. — Vors.: Also, was wollten Sie tun? — Angekl.: Ich wollte ihn zur Rechenschaft ziehen. Entweder geht er auf einen Ausgleich ein, und wenn cs nicht auf gutem Wege geht, so soll er dran glauben. Der Angeklagte schildert nun die Tat, der Vorsitzende fragt ihn, in welcher Absicht er geschossen habe. — Angekl.: Inder Abs ich 1, ih n zu töten. Es folgt hierauf das Zeuge n v e r h ö r. Zunächst wird die Schwester der Frau des Angeklagten, Iran Hedwig H a r tmann, verhört. Sie schildert, wie schwer cs das Eehepaar Rohatsch im letzter: Jahre gehabt hat, wie oft am Abend kaum Milch vorhanden war, uni sich ein bescheidenes Abendessen zu verschaffe«. Durch ihren Sohn hat sie dann gehört, wie Spika zum Ruin des Geschäftes beigetragen, da er so viel Geld aus der Kassa entnommen habe. Die Fr a u des Angeklagten gibt an, daß ihr Mann, kurz bevor die Schüsse fielen, Spika gegenüber von einer Steuervorfchreibung gesprochen halbe. Sie habe die Worte gehört: „W ollen Sie, daß m e i n e Frau auf ihre alten Tage hungern muß?" Die Zeugin sagt, Spika habe immer das Geld aus der Kassa genommen, so daß für sie nichts übrig blieb. Sie hätten zuletzt sehr gedarbt. Auf die Frage des Staatsanwaltes muß Frau Rohatsch zuge!ben, daß ihr Mann als Vertreter drei Millionen Kronen m o n a t l i 6) verdiente. Der Allgeklagte wurde hierauf von einem Herzkrampf befallen, so daß die Verhandlung auf kurze ^eit unterbrochen werden mußte. Nach Vernchnlung mehrerer Tatzeugen, deren Aussagen sich mit der Anklage deckten, erfolgten die Gutachten der Gerichtsärzte, des Sachverständigen aus deni Schießfach und der Psychiater, die aussagton, daß beim Angeßlagten kein Zeichen einer g e i ft i g e n Störung, aber eine reizbare Schwäche des Nervensystems konstatiert werden konnte. lieber einstimmigen Wunsch der Geschwornen v e rtagte der Vorsitzende um halb 11 Uhr rlachts die V c r h a n dlung auf heute um 9 Uhr früh. Die Grünbacher Vorfälle. Vor dem Schöffensenat des Kreisgerichtes in Wiener- Neustadt begann gestern unter ungcheurem Andrang von Zuhörern die Verhandlung gegen 31 Bergarbeiter und 10 Bergavbeiterfrauen vom Koh'lenwevke G r ü n b a ch, welche ickbgen der bekannten Exze s fege gen Direkt orOtt teils wegen versuchten, teils vollerldeten Hansfriedenslbruches, wogen Verbrechens der schweren körperlichen Beschädigung, öffentlicher und sonstiger Gewalttätigkeit und Amtschrerlbelcidigung angeklagt erscheinen. Den Vorsitz führt Qberlandesgerichtsrat Dr. Schulhof, die Anklage vertritt der Erste Staatsanwalt Dr. Jo cha; als Verteidiger der 50 Angeklagten, von denen 15 unter 20 Jahre alt sind, fungieren Dr. Egon S ch ö n h o f aus Wien und Dr. Siegmund R e i ch h a r d t aus Wiener-Neustadt. Zur Verhandlung sind voil der Staatsanwaltschaft allein 23 Zeugen, darunter der beschädigte Direktor Robert O t t und dessen Gattin Marie geladen. Im Zuge der Verhandlungen über eine fnufzehllprozeutige Lohnerhöhung waren am 11. Jänner d. I. aus einer Arbeitevversammlung in Grünbach die Leute zur Villa des Werkdirektors Ott gestürmt, uni ihn zur Stellungnahme zu den Lohnverhandlungen zu veranlassen. Die Menge d r a n g i n die Villa ein, durchsuchte alle Winkel nach deni Direktors der über nicht zu Hallse war. Er befand sich in der Direktionskanzlei uild wurde schließlich von den Betriebsräten, die ihm versicherten, daß ihm nichts geschehen werde, veranlaßt, hinauszugehen und mit den Leuten zu sprechen. Schon beim Hinausgehen wurde Ing. Ott bedroht. Er wurde niedergerissen und mit P r ü g e l n il n d F u ß t r i t t e n b earbeitet. Dem Bergarbeiter G s ch w e i d l gelang es dann, den bereits Bewußtlosen in ein Haus zu schassen. Ans dem Woge dahin schlug die Bergmaunsgattin Marie Mungitsch dem Direktor derart ins Gesicht, daß das Blut h e r u msp r i tz t e. Nach deni Gutachten der Aerzte hat Ott Verletzungen schweren Grades erlitten. Nach den Ausführungen der Anklage sind die Beschuldigten durch die Zeugenaussagen verschiedener Personen der Gewalttätigkeiten trotz ihres Leugnens übers ü h r t. Ter H a n da n 'l e g u n g bei der Mißhandlung des Robert Ott sind bloß die Beschuldigten Michael Müller, der jüngere Leopold Jdinger, Josef Ofner und Marie Munglisch geständig, ivälhrend die anderen dies bestreiten. Tie Verlesung der 20 Seiten umfassenden Anklageschrift unb die Abnahme der Generalien der 50 Angeklagten nahm fast den ganzen Vormittag in Anspruch. Sechzehn Angeklagte, die vormittags vernommen wurden, stellten in Abrede, in die Billa und in die Direktionskanzlei eingedrungen zu sein und behaupten, baß sie von der andrängenden Dt enge hineingostoßen wurden. Die Angeklagte Mungitsch gab die Mißhandlung zu. Die weiter verhörten Angeklagten behaupten, daß sie nur über Einladung der Frau Marie Ott, sich zu überzeugen, daß ihr Mann uicht iu der Wohnung sei, die Villa betreten hätten. Iu der Nachmittagsvechandlung sagten sämtliche Angeklagten in gleicher Weise ans. Ein Teil erklärt«, er fei von den Nachdrängenden in die Billa hmeingefwßei: worden. Verteidiger Dr. Reichhardt stellte mm unter anderem den Antrag, darüber Beweise zuzulassen, daß Direktor Ott die Aeußerung gemacht hübe, die Männer soßke« ihren Frauen die Häsße ^dschneid«§, «seit« MsrArdlkUM«._ wenn s i c ll i ch t w i r t s ch a f t e n können, und andere arbeiterfeindliche Aenßernngen des Direktors Ott, welche Aeußerungcn die furchtbare Errognng der Arbeiterschaft begründen sollen. Der Gerichtshof lehnte alle diese Anträge a b und vertagte sodann die Verhandlung auf heilte. Der Prozeß argen MW Lederer. Sie beschuldigt drei Pronay-Offiziere des Mordes an Kodelka. Ans Budapest wirb uns berichtet: Vor dem Strafgerichtshofe begann gestern die Verhandlung des Prozesses gogerr Mizzi Lederer, die mit ihrem Gatten Gustav Lederer den Selcher Kodelka in bestialischer Weise ermordet hat. Gustav Lederer ist vor einigen Wochen vom Militärgerichtshof zum Tode durch den Strang verurteilt worden; das Urteil wurde jedoch bisher nicht vollstreckt, da er in der gegenwärtig«» Verhandlung einvernommen werden soll. Frau Lederer, die die ungarische Sprache nicht genügend beherrscht, wirb mit Hilfe eines Dolmetsches einvernommen. Sie beikeimt sich bloß infoferne schuldig, als sie deit Mord hätte verhindern können, dies jedoch nicht getan habe. Des weiteren behauptet sie, Kodolla hätte sie wiederholt anfgefordert, sich von ihrem Gatten scheiden zu lassen, in welchem Falle er sie heiraten würde. Im weiteren Verlause ihres Verhöres erklärte Frau Lederer, abweichend von ihrcre bisherigen Verantwortung, daß nicht ihr Man n, sondern drei abg ernst et e Offiziere den Kodelka wegen geschäftlicher Differenzen e rmordet hätten. Sie habe dies bisher über Befehl ihres Mailnes verschwiegen, damit mau nicht sage, daß wieder Pronay - Offiziere ein Verbrechen begangen hätten. Der zweite Angeklagte Alexander Lederer erklärt sich für n i ch ts ch n l d i g. Seine Schwägerin habe ihm gestanden, daß sejn Bruder den Kodelka ans Eifersucht erschossen habe. Sie habe ihm 00 Millionen zur Aufbewahrung übergeben, wovon er sich fünf Millionen auslieh. Dieses Geld habe Frau Lederer nach ihrer Aussage geerbt. Er habe nicht gewußt, daß das Geld von b e nt Ermordeten stamme. G nstav L ed er e r, der Gatte der Angvklagten, der hierauf als Zeuge einvernommen werden sollte, lehnte jede A u ss age ab. Der Gerichtshof entschied nach kurzer Beratung, daß Gustav Lederer als Ehegatte gemäß der Stralfprozeßordnung das Recht halbe, seine Aussage zu verweigern. Die Vechandlung tvird heute fortgesetzt. Volkswirt. Generalversammlung der Allgemeinen Berkehrsbank. Unter dem Vorsitze des Präsidenten des Vertvaltungsrates Dr. Richard Skene, im Beisein des Staatskommissärs Ministerialrates Dr. Richard Pfaundler, hat gestern mittags die 6V. ordentliche Generalversantmlung der Aktionäre der Allgemeinen Verkchrsbank stattgesunden, in welcher durch 82 Aktionäre 2,882.725 Aktien mit 115.309 Stimmen vertreten waren. Vor Eingehen in die Tagesordnung stellte der Präsident das nenernannde Mitglied der gefchäftsfühvenden Direktion, Kommerzialrat Dr. Julius H o ch a p f e l, früheren Vevwaltungsrat und industriellen Konsulenten der Merkurbank, der Generalversammlung vor. Der hierauf von Direktor Adolf P o p P e r - A r t b e r /* verlesene Geschäftsbericht führt folgendes aus: Das Geschäftsjahr 1924, über das wir Jhnerr zu berichten halben, hat unserem Lande schwere wirtschaftliche Erschütterungen gebracht. Nur die altfnndierten Finanzinftitute, die über genügende, in Jahrzehnten friedlicher Entwicklung geschaffene Reserven verfügen, konnten dieser Krise ohne schwere Schädigung ihrer Grundfesten stundhalten. Daß diese Krise wenigstens eingedämmt werden konnte, ist vornehmlich dem tatkräftigen Eingreifen der großen Banken unter Führung der Nationalbank zu verdanken. Den intervenierenden Instituten, zu denerr auch unsere Anstalt zählt, legten die Aufnahme der auf den Markt kommenden Effekten urrd andere Stützungsaktionen namhafte Opfer auf. Auch brachte es das laufende Geschäft, das wir über ein großes Filialnetz betreiben, trotz aller Vorsicht mit sich, daß manche Debitoren notleidend wurden. Alle Schäden, die durch .böswillig verbreitete unsinnige Gerüchte noch vermehrt wurden, haben wir abgeschrieben, beziehungsweise, so weit die Engagements nicht abgowickelt sind, entsprechende Reservierungen für sie vorgenommen. Die Stagnation im Wirtschaftsleben, der wir auch durch Schließung von drei kleineren Filialen Rechnung getragen haben, hat das Uebermaß an Angestellten in den Bankinstituten mit erschreckender Deutlichkeit zum Ausdrucke gebracht, unr so mehr, als mit der Deflation auch die den Banken anfgebnrdete Tätigkeit der Einhebung der Juflationsstenern aufhörte. Wir haben nach langwierigen Verhandlungen mit unserer Beamtenschaft einen radikalen Abbain in mehreren Etappen durchgeführt. Die enormen Abfertigungsbeträge, die der Abbau verschlang, sind in der' Ihnen vorliegenden Bilanz vollständig verrechnet worden. Gegenüber einem Angestelltenstande von 1647 Köpfen am 1. Jänner 1924 beschäftigt unser Institut heute 715 Angestellte -und hat damit den Friedensftand erreicht. Trotz der Zurückhaltung, di« wir uns im HiMick auf die eingetretene Wirtschaftslage auferlegten, sinh die Umsatzziffern und Bruttoergebnisse gegenüber dem Vorjahre gestiegen. Letzteren stehen allerdings Mehvlasten gegenüber, die, ürsbösondere durch den erwähnten Beank-tew abban, die Einnahmen aus dom laufenden Bankgeschäft ff. jgm iMv_m.wm zwar aufzehrten, jedoch wurde es uns durch die Verrechnung realisierter Konfortialgewikkne erniöglicht, Ihnen trotzdem die Berteilung einer Dividende von 3000 K. vorzuschlagekr und unseren Aktionären auch für das Krifenjahr eine bescheidene Verzinsung ihres Sparkapitvls zu getirähren. Das unerschütterliche Vertrauen zur Wertbeständig- Leit unserer Währung, das es der Umsicht und Tatkraft der Leitung der Nationalbank ermöglichte, die Parität der Krone festznhalteir, sowie das Anwachsen der Einlagen und das Wiedererwacherr des Spartriebes, endlich die jükkjgst in Genf bewilligte Freigabe der Restkredite für produktive Zwecke lassen die Hoffnung berechtigt erscheinen, daß der Tiefpunkt der Wirtschaftskrise überkvunden ist und, mit einem gebesserten Beschäftigungsgrad in wichtigen Zweigen der Industrie, auch eine Belebung des Bankgeschäftes eintreterr werde. Zu Punkt 5 der Tagesordnung führt der Präsident aus, daß der langjährige Direktor Philipp Broch, welcher seit seinont Rücktritte von der Führung der Direktions-- geschäfte als Vizepräsident des Institutes mit der Leitung des indttstriellen Ressorts betraut lvar und dessen Mandatsdauer mit der heutigen Generalversammlung abgelanfcn ist, im Hinblick auf sein altes, iu der letzten Zeit verschlechtertes Köpfteiden eine Wiederwahl nicht a»nehmen zu können erklärte. Leider hat Vizepräsident Broch ans den gleichen Gründen auch seine Mandate in den Verwaltungen der der Bank nchestehenden großen Gesellschaften der österreichisch-steirischen Eisen-- induftrien zurückgelegt, um deren Entwicklung er sich bleibende Berdieufte erwürbeir hat. Die Verwaltung habe sich, wenn auch mit tiefem Bedauern, entschließen müssen, den Wünschen ihres langjährigen Direktors, der eine 35jährige aufreibende Dienstzeit, davon 19 Jahve bei der Derkehrsbank, hinter sich hat, Rechnung zu tragen und glanbc sich eines Sinnes mit der Getleralversammlurlg, wenn sie 'dem Scheidenden^ mit ihrem tvärmsten Dank für seine erfolgreiche, reine und unermüdliche Wirksamkeit in der Verkehrsbatvk den Wunsch der Generalversammlung überinittle, daß er in seinem tvohlverdienten Ruhestände recht bald die erstrebte Genesung finden möge. Unter lebhaften: Beifall wird beschlossen, diesclr Dank in das Protokoll aufzunehmen. In den Vertvaltungsvat neugütvahlt wurde der Chef der Firrna V. Mayer n. Söhne, Dr. Franz Josef M a h e r - G u n t h o f. In der Debatte, die sich an den GefchäftAbericht anfchloß und an welcher sich die Aktionäre Schellbach, Fendel und v. Löbl beteiligten, wurde der Venvaltung und der Direktion Dank und Anerkennung für ihr« Tätigkeit ausgesprochen. Hierauf tvuvden die Anträge der Verwaltung, eine Dividende von 3000 K. pro Aktie zur Berteilung zu bringen, dem „Jübiläumsfottds siir Alters¬ und Jnvalidi'tätsversorgnng der Angestellten der Allgemeinen Berkehrs'bank" tantiemenfrei 1.000,000.000 K. zu überweisen und rund 894,000.000 51. auf neue Rechnung vorzutragen, einstimmig angenommen. ~_ (Entgeltlich.) Union-Bank. Generalversammlung. Gestern fand unter deni Vorlsitze dcs Vizepräsidenten Dr. Wo>lfgan,g D a w i d die 55. ordentliche Generalversaimmlung der Unionbank statt. In demselben waren 30 Aktionäre, welche 2,060.058 Aktien mit 13.331 Slinimeu vertraten, erschienen. Nach Verlesung des Rechenschastsiberichtes durch Direktor Weiner entwickelte sich eine kurze Debatte, an der 'ich die Aktionäre Kommerzialrat Schellbach, Pen dl, Dr. Schnbes und Schwarz beteiligten und in welcher der Verwaltung und der Beamtenschast der Bank der Dank ausgesprochen wurde. Nach einer kurzen Erwiderung des Äorisitzenden wurde der Bericht des V e r w a l t n u g s r a t e s und des Nevistonsausschusses einstimmig zur 5keuutuis gcnommeu. Ebenso wurtde die vorgeschlagene Verweuduug des -Neingewilmes einstimmig genehnligt und die Berteilmlg einer Dividende von 7000 51. beschlossen. Nach Annahme des Antrages ans Statutenänderung wurden die Wahlen in den Verloallungsvat nnd den RevisionsauÄschnß per Llkklauiatiou vorgenommen. Statzendorser Kohlenwerk „Sieglerschöchte" Aktiengesellschaft. In der gestern unter denl Vorsitze des Herrn H o fr a t e s Albert Frankfurter stattgefundenen arrßerovdenMchen Generalversammlung wurde nach lebhafter Debatte mit 17.009 geger: 1885 Stimmen dem Anträge der Bevlvaltung entsprechend beschlossen, ein 5dvmitee, bcsteiheud aus den Herren Hoftat Ll X bert F rankfurt e r, Dr. O s k a r F u ch s und Dr. Alfred Zipfer, mit der Ermächtigung einzusetzeu, den bereits veröffentlichtLn A n s g l e i ch mit den Besitzern der Jnterimsscheine der letzten Emissior: zu treffet: ultd alle zirr Durchführung dieses Ausgleiches erforderlicher: Maßnahmen, tvie ir:sbesonbere die A u s g a b e von n e u e n A k t i e n zu 200 K. zr: einen: E m i s s i o n s p r e i s von 500 K. bis zu einem Gesamtansmaße von 400 Millionen Kronen Nominale im eigenen Wirkungskreise vorznttchmen. (Entgeltlich.) Nattonakbankpräsident Dr. Reisch in Lottdo«. Aus London, 80. Juni wird telegraphiert: Der Präsident der Oß-perreichischen Nationakbank, Dr. Reisch» welcher gestern nachts in London eingstvofftn ist, hotte heute mit dem Gouvemeur der Bank von England, Norman, ‘.il