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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-26 · Heft 2280 (26.6.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2280 (26.6.1925)
Date
1925-06-26
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wiener MoezM-rrkims. Sette 6 Wien, Freitag M. Jttn! im Nr. 2500 spi^ler. Vom als Protagonistii: seine Oktf-tin Dora Weiß m a n n Egchort, m Wien zu gastieren. Gegenwärtto spielt ftrmt Weißmann mrt großem Erfolg in London. ' .xS^wschu in Lemberg. Der berühmte jüdische Roman- Schriftsteller I. Opatoschu (den Lesern der „Wiener Morgenzertnirdg durch leinen hier erschienenen großen Roman ,/Jn Polens Wäldern »ich eine Reihe von Er;äh!:iN'gen nniv Skizzen wolMÄannt. weilt ,etzl in Polen. Bor einiqoir Tagen bat A.tto,chu dessen Wohnsitz Naw-Nork ist, aus seiner Reife durch Klsu auch Lombera lyncht. Dort, sa.id ihm p: Ehren im Rational,hai,^ cm Einpfangsabend statt, bei lvolchenr -Dpatchchu cmen^ Bortraa Wer die jüdische Literatur m Amerika hielt. Am ^chmsse las er einige Kapitel ans seinem jüngsten Roman „Das Jahr 1903". Radioprogramm. Freitag. 4 bis halb 0 Uhr: Nachmittagskonzert. — Z"bEttr ckastell-Vmour, Marsch; Komzak: An der grünen Narenta, Walter; Lachner: .Durandot", Ouvertüre; F.ebich: Schreiner: Don Gluck bis Wagner; Scassola: Canzo- 5- ÄtsS 1?? r Kalman: Die Bajadere", Potpourri. - ^6 bis '/-? Mr : Rosegger-Feier. — HI bis V48 Uhr; Univ.- Werner: Tiergeographie. - h,8 bis Uhr: Englischer Sprachkurs. - 7a9 bis V.10 Uhr: Liederabend der ®*M«- Stzbert: Ein FrühUngStraum. &xt&tn flm Spinnrad. Braga: Serenata (mit obl. Violine). Brahms: Feldeinsamkeit, Vergebliches Ständchen. Simonetti: Madrigal (mit obl. Violine) Mayerbeer: Schlummerarie aus .Afrikanerin". Gounod - Ave Maria Hausm-W'. 0 "** 20 ®in'' "m> aJotI,fu”8 b-t Film und Kino. „Die das Leben von sich werfen." * — §«cil de Mille. der große Zauberer des Filmbandes, MM hrer wieder einmal m die Spiülzeugjchachtol des Alltags, holte mit funiot'cter ^and elniste syAvp<lthische Personen hercuiö, vereinte zwei in einer bcscheÄenen. viel zu bescheidenen Ehe und neß nun die Versuchungen des ganz gewöhnlichen Lebens am die beiden emdrrngen, ließ sie dann aus diesem Kampf, deisen Schwere sie zu unterliegen drohten, doch noch siegreich yervorgehen und tat so Moralbegriffen und Schaulust des Publikums Genüge. Es ist hier nicht die Handlung eigentlich selbst, die diesen Film zu einem monnmentalen Kunstwerk macht, es ist die Art, wie sie der Regisseur zu formen und in prachtvolle Bildwirkung umzuisetzen wilßte. Er zieht von der ersten Szeüe an den Beschauer in seinen Bann und hält ihil bis zum Schluß darin unlöslich fest. Ununterbrochene Spannung, nie ausisetzendes Tempo und die virtuose Leitung eines ausgeüvählten Ensembles im Verein mit einer superioren Technik lassen diesen Film, zumindest nach heutigen Wegrislfen, vollendet erscheinen. Von den Bildern im Seebad und den anderen Dorados der obersten Tausend über die der peinlich verschämten Arnmt bis zu denen des Mysteriums, das sich in dem Kolossalgemälde der Straße des Todes weit und tief öffnet, ist jedes einzelne für sich ein Meisterwerk. , Ebenbürtig der R-egie ist die Darstellung in allen Teilen. Julia Fa H e_ ist als mondaine Frau, die egoistische Leidenschaft erfüllt, eher mehr charakteristisch als sympathisch, erreicht aber in dem visionären Teil des Mysteriums eine Innigkeit im Ausdruck, die ihr zrvm Schluß noch ihr Publikum widerftandNos guführt. Bera Reynolds spielt die Rolle der jungen Frau in beengten Verhältnissen mit seltenem Clhavme und fesselnder Liebenswürdigkeit, wobei sie Rod la Roque noch außerdem eine ansqezeichnete Partnerin ist. Von diesem kann nur gesagt werden, daß ex Allerbestes gibt. Sehr verdienstvoll sinh auch. die anderen Darsteller, unter denen Theodor K o s l o s s s mit feinem Humor gespielter Modekönia und eine sehr eindrucksvolle, mysteriöse Figur, die Michael Vark 0 ny, verkörpert, besonders verdienstvoll sind. Sehr grrt sind auch die von Erwin Rainer verfaßten Titel, der für die deutsche Bearbeituna zeichnet, und die Photographie, die eine künstlerische Beleuchtungstechnik unterstützt, ließ wundervoll weiche und plastische Bilder erstehen. Die Fox-Fitm-Corpo-ration in Polen. Am 20. d. sanh im Sitzungssaal der Warschauer Diskontobank in Warschau die Gründung der Fox-Filmgesellschast für Pplen statt. Die neue Gesellschaft wird die Generalvertretung der Fox-Film-Corporation, New-Vork, für di? Gebiete der Republik Polen übernehmen. Die Verwaltung besieht aus den Herren Minister a. D. Dr. Viktor Miknlecki, Direktor der Warschauer Diskoniobank in Warschau, Generaldirektor Julius Aussenberg und Rechtsanwalt Dr. Paul Koretz (Wien). Die Zukunft der „Westi" gesichert. Anläßlich der Krise im Hause Stinnes waren in Berlin und auch in Wien verschiedentliche Gerüchte verbreitet, die das Zukunftsbild der „Westi" in den dunkelsten Farben malten. Die führende Berliner Fachschrift „Der Film" berichtet jedoch am 14. d. folgendes: Sehr stark beschäftigt man sich augenblicklich mit der „Westi." Vorläufig ist nur bekannt, daß Herr Cohnheim aus Hamburg als Vertrauensmann von Hugo Stinnes in die „Westi" delegiert worden ist. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren. wird eine Veränderung bei der „Westi" lediglich in organisatorischer Beziehung stattfinden, im übrigen aber wird nichts, absolut nichts geändert. Die „Westi" wird nach wie vor ein führender Konzern bleiben und die gewaltigen Pläne, die, leibhaft bei der Gründung der „Westi" diskutiert wurden, sind nicht aufgehoben. auch nicht aufgeschoben. sondern werden in gründlicher Vorarbeit zur Durchführung gebracht werden. Alles, was in den letzten Wochen über ..Westi" und Stinnes berichtet worden ist, aehört zum großen Teil in den Bereich der Fabel. Man hat Verhandlungen 'vorgegriffen. die vielleicht geführt werden sollten, aber dann nicht geführt wurden. Durch die eigenartige Berichterstattung über die ..Westi" ist die Finanrwesst. bezstv. die Kapitalskreise, die am Film interessiert sirrd schr in Aufregung gebracht worden, und es hat manche Verwicklungen gegeben, die sich hätten vermeiden lassen. Jedenfalls stobt fest, daß in der Position der „W e st i" innerhalb der Filmindustrie keine irgendwie geartete Veränderung eintreten wird. Personelle , Aenderungen und andere organisatorische Unfftellungen sind ja Angelegenheiten, die mit der „Westi" als Frlmkonzern direkt nichts zu tun haben. -CENTRAL-KINOlI.Taborstrasse 8 Telephon 42-3-41 Heute und täglich ... die das Leben von sich werfen Spannende» Sensationsdrama in 9 Akten Beginn: s/47 und ajiß Uhr, Sonntags ab */45 Uhr Gerichtssaal. . Die Claque — ein Betrug am Publikum. Das Bezirksgericht Innere Stadt hat in einer Bagatellsache ausgesprochen, daß Forderungen für Theater claque als unsittliche Leistungen abzikwersen sind. Der Cl)ef der Claque nn BüvgertlMter. Lev Hermann, harre den Komponisten Dr. Stefan auf Zahlung von 200.000 K. belangt und behauptete in seiner Klage, daß er mit dein Komponisten vor der Premiere von „A g r t" ein lMietein!fom.mcn traf, wonach dieser ihm ein Honorar von 500.000 K. zusicherte. wenn die Operette Erfolg' haben würde. Nun habe nach der Promtere der Komponist chm 300.000 K. gegeben, jedoch den an: folgenden Tage fälligen Rest zu zahle:: sich geweigert. Der Komponist bestritt, sich je zur Zahlung der Claque verpflichtet zu haben. Er habe sich niemals der Elaque bedient. Der Klagovertrotcr behauptete, daß die Elaque überall cingoführt und nötig sei und der Anspruch ja das Entgelt für eine faktische manuelle Leistung darstelle. Der Richter lehnte alle Beweise alb mitfiD wies die Klage des C l a q n e ch e f s mit der Begründung a b, daß die Tätigkeit der Claque eine Irreführung, ein Betrug am Publikum sei nnd daß Ansprüche an einer derartigen Leistung uns.ittlich, daher unklagbar seien. Da es sich n.in ein Bäga teil urteil handelt, ist die Sache rechtskräftig geworden. Volkswirt. Ae Proreffe der SevofflenbanlglSubiger gegen die Großbanken. Die Großbanken sind für die Einlagen nach dem 8, Mai ersatzpflichtig. Bor einem Senat des Handelsgerichtes unter den: Vorsitze des Hosrates Dr. Felix begann gestern um 4 Uhr nachmittags die bereits zweimal vertagte Verhandlung über mehrere gleichartige Magen, welche Gläubiger der im Ausgleichsverfahren befindlichen Depo fite nbmik, und Mar sowohl als Einleger als auch als Konlokorren igläub iger gegen die fünf Großbanken angestrengt hatten, welche seinerzeit für die Sanierung der Depositenbank eingetreten waren. Die letzte Verhandlung wurde lediglich zur Einvernahme zweier Zeugen, des Hosrates B a r t a, welcher kurz nach dem Zusanttnenlbvuch der Depositenbank deren Präsident tvurde, und des Direktors der Kreditanstalt, Lazar Weiß, vertagt. Diese Zo:tgen waren auch für gestern vorgeladen. Direktor Weiß, der seinerzeit anläßlich der Aktion der Großbanken für die Depositenbank delegiert war, die Verbindung zwischen der Depositenbank und iden Großbanken herzustellen, gab bei feiner Vernehmung an, er,habe sich bloß um die Geldbeschaffung gekümmert. Auf Befragen des Dr. Felsen erklärt der Zerrge, daß das Communique vom 5. Mai zur B e- ruhigung der Kommittenten der Bank bestimmt war. Dr. Klemperer richtet an den Zeugen die Frage, ob er während seiner Tätigkeit bei der Depositenbank gegenüber dem Direktor Glesinger die Bemerkung machte: Ich bin da, um Ordnung zu schaffen. — Zeuge: Ich habe weder eine solche noch eine ähnliche Bemerkung gemacht. Es wurde nun der gegenwärtige Direktor der Depositenbank, Hofrat Adolf Barta, als Zeuge einvernommen. Er erklärt, daß er auf die Abfassung und Versendung des ZiMllars vom 17. Mai keinen Einfluß genommen habe. Es fei ihm auch nicht bekannt, daß die Großbanken au!f dieses Zirkular einen Einfluß genommen hätten. Ich habe — erklärt der Zeuge, das Zirkular nur dahin aufgefaßt, daß es zur Beruhigung der bereits arbeitsunwilligen und in Furcht lebenden Beamten dienen sollte. Dr. Hofmannschal richtet an den Zeugen die Frage, ob er als Präsident in die Depositenbank berufen wurde, um dasMst die Interessen der G r o ß b a n k e n zu vertreten. Der Zeuge erwidert, daß er als Präsident der Vertreter der Aktionäre der Bank war. — Doktor Hofmannsthal:' Von wem haben Sie als Präsident ein Gehalt bezogen? — Zeuge: Ich habe von den Großbanken ein -Honorar bekommlen. — Dr. Hofm ann s thal: In einer nicht üblichen Höhe. — Zeuge: Nicht üblich, insoferne das Honorar kleiner war als Mich. — Dr. Ho fmannsthal: Eine Milliarde jährlich. — Zeuge: Weniger. — Dr. Jakob so hu richtet an den Zeugen die Frage, 0b ihn: als Präsidenten gcüvisse Richtlinien bezüglich der Leitung der Baük, bezügilich der Art, wie die Kommittenten zu beruhigen wären, gegeben wurden. — Zeuge: Mir wurden keinerlei Richtlinien gegeben. ' Die Anivälte beantragen unter anderem die Einvernahme einer Reihe von Zeugen, durch deren Aussagen die bisherigen Aussa>gen der Funktionäre der Großbanken kontrolliert werden sollen, und zwar der Blaükdirektoren Popper -Artberg, Weiner und Hammerschlagi Der Seitat lehnte alle von dm Klagevertretern gestellten Beweisanträge wegen Unerheblichkeit ab. Nach längerer Beratung verkündete der Vorsitzende H0frat Dr. Felix das Urteil, welches im allgemeinen dahin ging, daß allen jenen 5llagen, in welchen es sich nach Ansicht des Gerichtes um n e n e Einlage n, das ist um Einlagen die nach dem 6. Mai 1924 gemacht worden waren, handelte, Folge gegeben wurde, während bezüglich jener Klagen, in denen es sich um al te. Einlagen, das sind Einlagen vor dem 6. Mai, gchandelt hatte, das Klageibegehren dem Grunde nach als nicht zu Recht bestehend erkannt wurde. In der Urteilsbegründung führte der Richter <mSt die von den Klägern geltend gentachte Haftungspiflrchk der Großbanken aus dem Tite>l der Uebermchme sei nach Ansicht des Gerichtes nicht gegeben. Die Großbanken haben keinerlei Erklärung abgegeben, womit sie die Verbindlichkeit der Haftung übernehinen, daß eine solche Haftungserklärung erfolgt sei, halben nicht eictmoT die interessierten Zeugen bestätigen können. Was die Haftung aus dem Titel des Schadenersatzes betrifft, war das Gericht der Ansicht, daß das Communique vom 5. Mai keine Erklärung onchalte, daß dl« Großbanken eine derartige .Haftnrtg übernehmm. Allein die Fassung des Communiqnes und der Inhalt desselben ertveckt allerdings die Anschannng, daß eiste solche Haftung übernonunen tvurde. Es wäre zur Beruhigung der OeffenMchkeit und zum Zwecke der Durchführung der Sanierung Pflicht der Großbanken gewesen, mit besonderer Sorgfalt Vorzugohen nnd alles zu vermeiden, tvas den falschen Schein zu erwecken geeignet war. Die Großbanken haben allerdings dabei im guten Glauben gehagelt, denn sonst wärm sic nicht ftir die Depositenbank eingetreten. Es tvar allgemein die Anschauung, daß die Großbanken die Depositenbank ü b e r n o m m e it hätten uitö cs wäre Pflicht der Großbanken gewesen, dieser allgenreinen Anschauung in einer Art e n t g e g e n z utreten, welche die Sanierung nicht beeinträchtigt, mtdererseits aber nicht falsche Hvfifnungm hervorgernfon hätte. kenttalbanl der deutsche» Spurkaffen. Dividende 1000 Kvonen. Mittwoch den 24. Juni 1925 fand die 24. ordentliche G e n e r a l v e r s a m rn l u n g der Centralbarrk der deutschen Sparkassen unter dern Vorsitze des Präsidenten Josef Richard Sobitschka- Wiesenhag statt. Dem Dorliegenden Geschäftsberichte zufolge, haben die krisenhaften wirtschaftlichen Verhältnisse des Jahres 1924 die Centralbank der deutschen Sparkassen veranlaßt, durch Teilnahme am Wiener Börsen- Stützungssyndikate das ihrige zur Dämmung der Börsen- und Wirtschaftskrise beizutragen. Die Anstalt, welche nach ihren Geschäftsprinzipken stets vor allem auf die eigene Liquidität bedacht war, kann trotz der an sie gestellten, ganz gewaltigen Ansprüche auf eine erhebliche konstante Ste i gerun g d e r ihr an Verl rauten fremden Mitte l . Hinweisen, welche es ihr ernröglichte, den vermehrten Kreditbedürfnissen ihrer angestammten Klientel zu entsprechen und darüber hinaus das Tätigkeitsfeld der Bank in verschiedenen Richtungen zu erweitern. Die Interessengemeinschaft mit der Oesterreichischen Industrie-, und Han-, delsbank, deren gesamtes lausendes Bankgeschäft die Centralbank bereits übernommen hat und deren Ind ustrie geschäst mit .jenem der Centralbank derzeit . konzentriert wird, hat die aus dieser Transaktion erwartete Entwicklung bislang gebracht. . Die einzelnen B i l a n z z r f s e r n selbst haben gegenüber dem Jahre 1923, dem gesteigerten Geschäfte und Umsätze entsprechend, eine -namhafte Erhöhung erfahren. Vom bilanzmäßig ausgewiesenen Reinertrag von K. 6.584,004.900.— wird unter Hinzurechnung des Gewinnvortrages vom Jahre 1923 nach statutenmäßiger Zuwendung an die Reservefonds, welche nunmehr insgesamt eine Höhe von K. 116.951,586.400.— erreichen, eine 260prozentige Dividende oder K. 1000.— pro Aktie zur Verteilung gebracht, wählend der Rest von K. 633,262.800.—- auf neue Rechnung vorge^ tragen wird. __ (Entgeltllich.) Geheimbund Wiener Kaufleute zum Schutze der ausländischen Interessen. Eine Reche ausländischer Firmen hat von obiger Vereinijstunq Zuschriften erhalten, m tvelchen: die Kredivoüridigkeit Oesterreichs, beziehungsweise einzelner Firmen in verleumderischer Weise untergraben wird, offenbar zu den: Zwecke, um: einzelne, wahrscheinlich dem Gehein:- bund Nahestohertde, ins Geschäft zu bvmgen. Da gerade in der gegenwärtigen Geschästskrise eme derartige Agitätio,: von besondrer Gefahr ist. hat sich eine maßgebende wirtschaftliche Körperschaft an die Polizeidirektion mit dou: Ersuchen twn sofortige Einleitung einer strengen Untersuchung gewendet. Die Beteiligung des Auslandes an der Wiener Herbstmesse 1925. Obwohl die Anmeldungen der ausländischen Aussteller erfahrungsgemäß zum großen Teil erst einige Wochen Vor dem Messetermin einlangen, ist bereits jetzt eine stattliche Anzahl von Ansländeranmeldunqen ans 11 Staaten zu verzeichnen. An der Spitze sicht wie immer Dentschlarid, das bisher in 18 von den 35 Branchengrupven der Messe angemeldet hat, schr rege in Maschinen, insbesor^dere - Werkzeugmaschinen. Elektrotechnik, Eisen- und Metalltvaren und in der chemischen Branche, aber auch in Galanteriewaren, Bijouteriewaren, Pforzhvimer Artikeln, Lederwaren, Gold- und Silberwarv:: uttib auf der Buveaumesse. An zweiter Stelle, tvas Zahl der Ausländsaussteller anbelangt. sicht die Tschechoslowakei mit Textilien aus Nordböhmen (Spitzen aus dem Devisen Amsterdam.. 8. Belgrad. Berlin ......... Brüssel . Budapest.. Bukarest.. London, . , Mailand. New.York.. Paris .. Prag Geld 284.45 12.24 168.76 32.48 89.60 3.2675 34.4950 2615 708.36 32.64 21.02 Devisenttttb Solntenfnrfe vom 29. gnnl 1929. War« 285.46 12.28 169.36 32.01 100 — 3.2676 34.6850 26.27 711.65 32.60 «U.IO, Solls .......... S. Stockholm Warschau ....... Zürich.. Valuten Amerikanische Noten Belgische Noten . . Bulear. Not. Deutsche Noten . . englische Noten . , Geld 5.03 139.50 136.05 137.75 706 30 5.03 138.25 34.4* Ware - 5 12 180.10 136.65 138.26 710.30 "e.’i4 169.26 34.Q7 Französische Noten . . Holländische Noten , . Italienische Noten , . . Ja«K»elawtsc!ie Noten « , Polnische Noten .... Rumänische Noten . . . Russische Noten (Roman.) Schweizer. Noten . . . Tschecho-slow. Noten . Türkische Pfund-Noten . Uagatleclio Noten .. . Geld 8. 32.60 26.17 12.22 135.60 20.8660 372.-* WL7* Ware 32.9L 26.37 12.28 188.60 21.1050 388.— 100.20

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