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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-18 · Heft 2272 (18.6.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2272 (18.6.1925)
Date
1925-06-18
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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SMe 8_ Wien. DonneMag Lollswirt. Me SollaraaMe der SfterreWfchen BnndesISnder. Unter der Aegide des Finanzministers Tr. A h r e r dersautmeln sich heute die Finanzreferenten der Länder zu einer Konferenz mit den Vertretern der amerikanischen Bankhäuser Morgan, Speyer uftv., um in Angelegenheit der von den Bundesländern mit amerikanischen Finanzgruppen einzeln angosponnenen Kreditverhandlungen wichtige Abmachungen zu treffen. Die amerikanischen Geldleute sind der Anschauung, daß die Länder nicht einzeln, sondern mit einer Solidarhaftung eine gemeinsame Anleihe im Höchstbetrage von 20 Millionen $ Dollar in Amerika erhalten könnten. An dieser Kreditaktünr sind die Länder Wien und Vorarlberg nicht beteiligt, da Vorarlberg seine Kreditbedürfnisse in der Schweiz deckt, und das Land Wien vorläufig noch mit den unkontrollierbaren Kassenbeständen des Stadtrates Breitner sem Auskommen zu finden hofft. Tel-Awlw an der Svltze der Bautiitigkeit in Palöftina. Aus Jerusalem, 16. d. wird uns gemeldet: Aus einLm Bericht über die B a u t ä t i g k e i t in Palästina im Jahre 1924, den die Regienmgsabteilung für Zölle und Handel erstattet, geht hervor, daß in T e l - A w i w Jnt ab gelaufenen Jahre 681 Bauerlaub nisse mit einem Gebäudewert von annähernd 408.000 Pfund ausgegeben wurden. Der Schätzungswert der Bauunternehmungen in I e r u s a l e m in dieser Zeit betrug 280.000 Pfund, der sich auf 1031 Bauerlaubniffe verteilt, die aber meistens Reparaturen betrafen. Für Jaffa wurden 426 Bauerlaubnisse im Werte von 63.800 Pfund erteilt. Die Munizipalität von Jaffa unternahm öffentliche Bauten im Werte von 7841 Pfund, die von Tel-Awiw solche im Werte von 28.308 Pfund; in Haifa wurden fiir Bauten 57.000 Pfund, in Nablus 13.450 Pfund ausgegeben, doppelt soviel wie in TiberiaS, wo 6700 Pfund verbaut wurden Insgesamt wurden 4069 Bauerlaubnisse im ganzen Lande erteilt die einen Bauwert von 874.995 Pfund darstellen. Die von den Munizipalitäten ausgeführten öffentlichen Arbeiten betragen 93.754 Pstmd. Die R egie rungsaus gab en für öffentliche Arbeiten betrugen 61.700 Pfund, die für die Errichtung neuer Gebäude, Wege und Wasserleitung und deren Erhaltung verwendet wurden. Die von militärischer Seite für öffentliche Arbeiten ausgegebenen Beträge sind nicht bekannt. Die obigen Ziffern sind nur als annähernd zu betrachten, und man kann annehmen, daß die tatsächlich ausgegebenen Beträge^beträchtlich höher waren, um so mehr, als Angaben über die Bau» tätigkeit aus einer Reihe von Dörfern und jüdischen Kolonien nicht erlangt werden konnten. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Franz Kohle r, 17. Bez., Qttackringerftraße 14. — Heber Franz Kutschern, 16. Bez., Enenbelstraße 8. — Usber Josef Schindel«r, KunstharzfabrKant, 12. Beg., Schönbrunner Allee 60, und 17. Bez., Leopöld-Ernst-Gasse 41. — Ue'ber Peter Sache r, 3. Bez., Kleistgasse 30, und 3. Bez., Mohsgasse 22. — Die Stickeveigroßhcmdlungsfirnra Simon Honig u.'Co., 1. Bez., Jasomirgottstraße 6, ist durch große Verluste in Schwierigkeiten geraten und strebt einen außergerichtlichen Vergleich an. Die Schulden betragen 4 bis 5 Milliarden Kronen, die Gläubiger sind vorwiegend Vorarlberger :md Schweizer Stickereifabriken. Die Insolvenz der „Jngenius" Ges. m. b. H. Bekanntlich ist vor längerer Zeit über die jngenius", technische und Handelsgesellschaft nt. b. H. das Ausgleichsverfahrerl eröffnet worden. Die Ausgleichstagsatzung soll am 30. d. abgchalten werden. Für die insolvente Gesellschaft toenbet sich der Geschäftsführer der Gesellschaft Herr Jüngst in einem aus Berlin datierten Rundschreiben an die Gläubiger der Jngenius-Gesellschaft, in welchem er mitteilt, daß in Berlin die Verhandlungen wegen Rekonstruktion des Unternehmens soweit gediehen sind, daß eine Wiederausnähme des Betriebes der Jugenius-Fabrilk in Wien möglich erscheinen wird. Die Ausgleichsguote würde mit 100 Prozent ermöglicht werden, welche den einzelnen Gläubigern ausbezahlt werden soll. Mit denjenigen Firmen, welche gegen die Ingenius-Gesellschaft eine Strafanzeige bei der Wirtschaftspolizei gemacht haben, sollen separate Ausgleichsbtzdinguugen geschaffen werden. Herr Jüngst ist bereit, zur Ausgleichstagsatzung nach Wien zu fonmeu, wenn die Staatsanwaltschaft vorher gegen ihn das Verfahre:: cinstellen sollte. Bevorstehende Liquidierung des Budapester Börsenstützungskomitees. Aus Budapest, 17. d., wird telegraphiert: „Ma-gyarorszag" zufolge hat das vor einigen Monaten eingesetzte Stühungstomitee an der Budapester Börse derzeit Effekten im Werte von 20 Milliarden Krone,: in seinen: Besitz. Das Komitee bat seine Bilanz ferkiggestellt. Finanzminister Bud beabsichtigt, die Tätigkeit des Stützungskomitees mit 30. Juni einzustellen. Die von den: Komitee ängesammelten Papiere werden jedoch nicht auf den Markt gebracht, sondern bei den Budapester Großbanken mit einer längeren Dperrverpflichtuna Placiert werben. Die Geschäftsführung ungarischer Bankdirektoreu. Aus Budapest, 17. v., wird gemeldet: Ein Zivilsenat des Budapester Gerichtshofes verhandelte Heute eine interessante Klage, die die in Konidierung besiMiche Lloydbank gegen ihren gewesenen Z>'niitirx Ignaz v. Herzog «ns Zahlung einer Schadenerijatzsumnie von 10 Milliarden Kronen wegen emes mißlungenen Geschäftes eingebracht hatte. Direktor Herzog hatte seinerzeit der Bank ein Geschäft vorgeschlagen, das ans seine JniÄabive durchgessührt wurde und der Bank einen riesigen Verlust verursachte. Direktor Herzog trat später aus der Bank ans. Als die Lloydbank in Liquidation trat, verlangte der LiqiUdieruilgsausschuß von dem gewesenen Direktor die Rück- Wiener Mae»en»eitnn«.18. ffitnt 1SSS 8it. SS72 Levisen- und Balutenkurse vom 17. Juni 1828. Devisen Geüd War* Oeld Ware PranzOslsche Noten . . S. Oeld Ware Amsterdam . . . . 286.10 Sofia ..8. 6.1360 6.1760 33.30 34.10 Beigrad...... Berlin ...... 12.6060 Stockholm ...... . 189.66 190.26 Holländische Noten .. 169.37 Warschau . 136.10 136.60 Italienische Noten » . . 27.12 27.32 Brüssel ...... Budapest . Bukarest ..... . . . 3.2726 33.61 99.94 3.2928 Zürich.. Valuten 137.70 138.20 ingoslawische Noten . . Polnische Noten .... Rumänische Noten . . . 12.41 186.66 12.47 £86.66 London...... . . . 34.49 34.89 Amerikanische Noten 706 — 710.— Russische Noten (Roman.) Mailand. . . . 27.09 27.21 Belgische Noten .... Schweizer. Noten . . . 137,10 137.90 711.86 6.11 5.19 Tschecho-slow. Noten . 21.— 21.12 Paris ...... . . 38.94 34.10 Deutsche Noten .... 168.20 169.20 Türkische Pfund-Noten Prae. . . . 21.02 21.10 Englische Noten .... 34.42 34.68 Ungarische Noten . . . 99.60 100.10 evstatlung der Schadei:sfummc, die der Bank seinerzeit aus «den: von Herzog propomerten Geschäft erwachsen war. .Herzog lehnte die Zahlung ab und es kam zu einer Zivilklage der liquidiereichen Bank gegen ihren gewesenen Direktor. Das Gericht erklärte Direktor Herzog für sachfällig und verurteilte ihn zur Bezahlung der vollen Schadcnssumme in der Höhe von zehn Milliarden Kronen an die Lloydbank sowie zu 400 Millionen Kronen Prozeßkostei:. Bessere Aussichten für die Getreideernte iu Rußland. Me „Gkon. Sch." versucht auf Grund der vorliegenden Airgaben des Zentralstatistischen Amtes die Ernteaussichten dieses Jahres sestznstellen und Schlüsse über die Getreideexportmöglichkeiten zu ziehen. Das offiziöse russische Blatt glaubt ans Grund dieser Angaben mit einer mittleren Ernte in der ganzen Domjerunion rechnen zu können. Am .günstigsten lauten die Berichte aus der Ukraine, den Gebieten an der unteren Wolga und aus > dem Nordkaukasus. d. h. aus den wi ch ti gst e n Erniegebieten, > wo eine Ernte über Mittel zu erwarten ist. Ungünstiger sind j dagegen die Ernteanssichten im Zentralgebiet, an der mittleren j Wolga und teilweise in Sibirien. Insgesamt ka:n: ans Grund der vorliegenden Angaben mit einem Ernteertrag von 3126 Millionen Pud gerechnet wenden, was die Ernte von 1923 um 324 Millionen Pnd übersteigen würde. Da die Erute von 1923 eine Ausfuhr von 190 Millionen Pud Getreide Ermöglichte, so könnte man demnach 1925-1926 mit einer Ausfuhr von zirka 300 Millionen P:ch rechnen. Soweit die Berechnungen der „Ekon. Shisnj", die immerhin recht optimistisch gefärbt sind. Auch dürfte cs verfrüht sein, aus Grund der vorläufigen Angaben endgültige Schlüsse über den Umfang einer möglichen Getreideausfuhr schon setzt 'zu ziehen, wenn es auch von Wichtigkeit ist, sestznstellen, daß die Ernteauslsichten sich gebessert haben und eine Getreideausfuhr unter diesen Umständen nicht ausgeschlossen erscheint. Daß eine Prognose über die Ernteaussichten vorderhand doch noch recht unsicher ist, zeigen u. a einige weitere Meldungen verschiedener Korrespondenten der ^Ek-on. Sh." aus der Provinz, die zu berichten wissen, daß infolge der eingetretenen Kälte in der zweiten, Häffte des Mai in einzelnen Gouvernements Hagelniäderschläge und sogar Schneefälle zu verzeichnen gewesen sind, wie S. B. im Nordkankasus und in der Krim. Aber auch aus der Ukraine liegen einige Meldungen vor, die daraus Hinweisen, daß.'bereits Heuschrecken und ändere Schädlinge in größeren Mengen ansgetancht sind. Herabsetzung der rumänischen Ausfuhrtaxe für Rinder. Wie uns aus Bukarest gemeldet wird, hat die Zollkonnnission den Beschluß gefaßt, die Aussuhrtaxe für Rinder von 80y0 Lei ans 5000 Lei herabzusetzen. Diese Ermäßigung soll am 1. IM in Kraft treten. Der Außenhandel Bulgariens. Aus Sofia wird uns geschrieben: Der Außenhandel Bulgariens war in den ersten drei Monaten des Jahres 1935 .folgender: Einfuhr von 74.593 Tonnen und 638 Stück im Werte von 1.691,639.000 Lewa und Ausfuhr von 113.808 Tonnen und 233.680 Stück im Werte von 1.392,697.000 Lewa. In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat also die Handelsbilanz mit einem Defizit von 398,933.000 Lewa abgeschloffen. Verschiebung der Jaffaer landwirtschaftlichen Ausstellung. Wir 'berichteten vor einiger Zeit, daß für diesen Sommer eine großzügige landwirtschaftliche Ausstellung in Jaffa geplant sei. Wie das Sekretariat des Ausstellnngskomitees bekannt gibt, wurde die Ausstellung wegen der unzulänglichen Regengüsse -und der schwachen Ernte im ganzen Lande ans >den Monat April 1926 verschoben. Nähere Mitteilarugen werden seinerzeit ausgegeben werden. Wiener Holzmarkt. 17 Juni. Das Holz-geschäft am hiesigen Platze ruht vollständig und auch die Möbelindustrie ist nur schwach beschäftigt. Das Exportgeschäft nach Frankreich und Italien ist infolge andauernden Lire- und Frankensturzes sehr eingeengt. — Fichte, Tanne: Langholz von 26 bis 35 Zentimeter 26.60 S., Blochholz 4 bis 6 Meter von 20 Zentimeter aufwärts 24 S. — Fichte n n d Tanne: Kistenware 18 Millimeter 10 bis 25 Zentimeter 3 bis 6 Meter 42.— Mark, Kistenwaare 24 Millimeter 10 bis 30 Zentimeter 3 bis 6 Meter 46 — Mark. Wiener Produktenbörse. Die Preise notierten gestern wie folgt: Weizen: Inländischer 51:50 bis 52.60, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm —bis —, Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm 54.50 bis 55.60, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — bis —. Roggen: Inländischer 46.50 bis 47.50, Pester Boden oder Nyirer 45.75 bis 46.25. Gerste: Inländische 36.— bis 42.—, böhmische mährische 48.— bis 50. Mais: Ungarischer 29.50 bis 80.50. Cinquantin 38.— bis 39.—. Hafer: Inländischer 42.50 bis 43.50. Reis: Italienischer 83. — bis 84.—, Burma 61.50 bis 63.—. Mahlprydukte; Grieß inländischer 88.— bis 90.—, Wetzemnehl 0 inländisches 84. — bis 86.—, Kochmehl 2 inländisches 79.— bis 81.—, Brotmehl inländisches prima 69.— bis 71.—. 'Wollen Sie der jüdischen Sache dienen, dann verlangen Sie überall in allen Hotels, Cafes, Restaurants, bei allen Zeitungsstünden, die Wiener ZMorgenzeitung Schreiben Sie uns, wo Sie das Blatt nicht erhalten konnten, wir werden sofort für Zustellung sorgen Wiener Börse. Freundlich. Die gestrige Börse eröffnet-.' infolge u.mftMftvÄcher DeckungMi-ttsü der Kontermnie in frenndlicheH Haltung. Diese wurde noch gestärkt durch den 'bessere- Verlanf der Nachbarbörsen und den zahlreichen Aufträgen der Boasseparteien ans den: Auslande. Besonders fest waren die unaa- rischen Arbitrageesfekten auf die feste Haltung der Blldapewer Börise infolge der umfangreiche:: Stützungsaktion des Buva- - pester BcnrkensyMkats, welches von der Regier::::« zu stärkerer ■ Investitionstätigkeit ungehalten wurde. .Bemerkenswert war i die schwache Haltung einzelner Bankpapiere, wobei LändeMmkj aktiven infolge Rückganges des französischen Franken und Bank- Veveinsccktiei: «ns Abgaben ans Berlin schwächer waren.. Auch war die Haltung des Ebektrizitäts-inarktes nicht ganz, einheitlich Siemens ermäßigten sich, während A. --E. G. Union fester waren. Die freundliche Stimmung hielt sich bis MN Schluß des Verkehres, wobei die -ungarischen Effekten Mit den höchsten Tageskursen schlossen. In her Kulisse waren bis «ns -einzelne Ausnahmen narr Kursgewinne zu verzeichnen. Es gewannen unter anderem Ungarische Kredit 10.000 st., Juli-Süd 7000 K., Alpine 8500 K., Poldihütte 18.000 K., Skoda 32.000 K., Salgo 17.600 K., Briinner Maschinen 15.000 K. und Ungarische Hofherr 4000 K. Dagegen ermäßigten sich Anglobank um 6000 K., Länderbank um 4000 K., Bankverein um 1800 K., Siemens um 4000 K. und Südbahn um 2900 K. Auch im S ch r a n k t it war durchwegs eine fremüllichere Stimmung zu verzeichnen. Auch hier waren die ungarischen Arbitragewerte fester. Es erhöhten sich unter anderem Pester Kommerzialbank nur 20.000 K., Nordbahn um 60.000 K., Holzverkohlung unr 85.000 K., Jungbunzlauer um 200.000 K., Ungarische Allgemeine Kohle um 60.000 K.. Urtkanyer um 45.000 K. und Apollo um 70.000 K. Dagegen verloren Perlmooser rmd Gösser Bräu je 20.000 K., Grazer äSräu: 15.000 K. und Brüx er Kohle 100.000 K. Die Geschäftstätigkeit auf dem A n l a g e m a r k t war gering. Die Kursänderungen waren unbedeutend. Tttrkenlose erhöhten sich um 7000 K. Von den E x o t e n notierten Mraznica 29.000 bis 31.000, Tepege 9000 bis 11.000, Universale 12.750 bis 13.250. Ausländische Börsen. (Eigenbericht der 'Wiener Mopgenzeitung".) Bern«, 17. Juni. Die srvundliche Haltung übevtrmg sich auch auf der: heutigen Verkehr, wobei die führenden^ Montanwerte um zirka 2 Prozent sich besserte n. Der GesamtMLvkt behielt ebenfalls die feste Haltung und verhalf den me>Men Papieren zu Kurserhöhungen. Es notiertes:: Ungarische Kronenrente —.—, Ungarische Goldrente 8.1, Türkenlose 33.—, Süddeutsche Lombarden alte —. Oesterreichische Staatsbahn 18.25, Darmstädter Bank 121.50, Deutsche Bank 120.50, Dresdner Bank 102.25, Oesterreichische Kredit 7.25, Oesterreichische Länderbank —. Reichsbank 124.12, Wiener Bankverein 5.25. Unionbank 7.12, Daimler Motoren 57.25, Dynamit Nobel 78.—. Felten & Guilleaume 121.50. Prag, 17. Juiri. Die sestere Haltung der Auslandsbörisen trug viel ämu Tendenzunffchwung der hiesige:: Börse bei. Avbitragewerte lagen fester, während heimische Werte belhanptet blieben. Der Schluß war nnregelmäßig. Es notierten^ 6°/«ige österreichische Staatsanleihe 79.60. Zivnostenska Banka 361.—, Llnalobank 83.50, Mereurbank 44.50, Oesterreichische Kredit 59.75, Wiener Unionbank 56.25, Wiener Bankverein 44.—, Ferdinands-Nordbahn 3600.—, Böhmische Zuckerindustrle 1085.—, Schoeller 2360.—, Nestomitzer Zuckerindustrie —, Vereinigte Elektrizität Wien 98.—, Aussig Chemische 622.—, Weltbräu Pilsen 2240.—, Königshofer Zement 1145.—, Briinner Maschinen 512.—, Simmeringer 94.—, Rot-Kosteletzer Textil —, Cosmänos 402.—, Alpine Montan —, Berg und Hütten 2200.—, Polhihütte 426.—. Prager Eisen 802.—, Skoda 646.—, Budapest,- 17. Inn:. Umsangvciche DeckMrgskäufe und lJnterventionskättfe, vom BaiEensyndikat getätigt, festigten die Tendenz. Bei einzelnen Papieren waren Knrssteigerungen bis zu acht Prozent zu verzeichnen. . Es notierten: Britisch-Ungarische Bank 31.—. Ungarische Kredit 326.— Oesterreichische Kredit 124.—, Wiener Bankverein 93.—, Kommerzialbank 860.—. Gran-Szaszvarer 175.—, Oberungarische Berg und Hütten 175.—, Magnesit 890.—, Ungar. Allgem. Kohlen 2660.—, Salgo Kohlen 376.—, Urikany Kohlen 875.—„ Ungar. Hofherr 83.—, Rlmamuranh 97.—, Südbahn 35.^ Staatsbahn 311.—, Ungar. Zucker 1610.— Oesterr. Gas 310.-^ Sie Devisenkurse. Zürich, 17. Juni. (Devisenkurse von 12 Uhr.) Berlin pro Billion 1.2260 (1.2260), Holland 206.95 (207.-), New-York 515.- (516.10). London 25.037* (25.04), Paris 24.67 (24.62), Mailand 19.75 (19.90), Brüssel 24.40 (24.30), Kopenhagen 97.75 (97.75), Stockholm 138.— (138.—), Oslo 87.— (87.-), Madrid 75.15 (75.20), Buenos Aires 206.50 (206.-), Prag 15.25 (15.27'/,), Budapest 0.007250 (0.007255), Bukarest 2.40 (2.40), Belgrad 9.05 (8.977,), Sofia 3.75 (8.75), Warschau 99.13'/, (99.12), Wien 72.627, (72.62) fiir 100 Schilling. Prag. 17. Juni. (Devisenkurse.) Berlin 804.50 (804.50), Zürich 656.50 (666.50), Part« 161.87 (161.37). London 164.05 (164.—), New-Pork 33.75 (33.76), Belgrad 59.76 (59.-), Bukarest 15.40 (15,50), Wien 475.75 bis 478.75 (475.62) für 100 Schilling. Warschau 649.— (648.—). Budapest 4.67 (4.6687), Jugoslawische 59.50 (59.-), Oesterreichische gestempelte Krone 4.6737 (4.6650), Polnische 646.- (646.-), Ungarische 4.6575 (4.65). ' Budapests 17. Juni. (Devisenkurse — Eigenbericht.) Berlin 16.950, Amsterdam 28.725, Kopenhagen 13.480, Stockholm 12.000, New-York 71.400, London 846.000, Paris 3460, Brüssel Prag 2115. Belgrad 1340. Bukarest 329.-. Warschau 13.660. Men 100.40, Sosia 517, Mailand 2785, Zürich 13.870. Belgrad. 17. Jiini. (Dehisenkurse.) London 277.12. Paris 273.-, New-Aork 56.95, Gens 1103.25, Mailand 218.60, Prag 168.63, Berlin 13 5750, Wien 803.50. Bukarest 25.36, Sofia Budapest 0.0804, Brüssel 270.60, Amsterdam 3295.—, Warschau —. Marschau, 17. Juni. (Devisen.) Belgien 24.vo öis 24.71, Berlüt —bis Holland 208.27 bis 209.28, London 25.20 bis 25.33, Stew-Nort 617.- bis 520.-. Paris 34.91 bis 25.04, Schweiz 100.67 bis 101.18, Budapest bis , Prag 15.38 bis 16.45. Wien 78.- bis 73.86 für 100 Schilling, Italien 19.93 bis 20.03, Stockholm bis —, Bukarest —bis —.—.

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