Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2269 (15.6.1925)
- Date
- 1925-06-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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fc WM Wh«, ftmtw — III n.iiHI»imi|Miii I lull ... 11.. > ., , l 'M»» » » >■ ■ H Kadimah gegründet und zu gleicher Zeit schied Herzl <ms de» Burschenschaft AWa aus, tvM es bei einem Richa-vd- Wagner-KomnverS, zu dessen Bevanftallern auch di« Mdia -r-övte, zu anttssmitffchen Demonstrationen gekommen war. Diesen Austritt nachmen die „edlen Herren" nicht zur Kenntnis, sondern strichen Herzl von der Liste der Mitglieder. Das war im April -es Jahre- 1883. Erft >m Jahre 1886 wurde di« Kadimah eine schlagende Verbindung. Obwohl Herzic dainals noch Afstmilant war, so mutz doch fostyestellt werden, daß er stetseine Würde als Jude zu wahren wußte. Die Couleurstudenten dieser Zeit waren ade« durchaus nicht di« ersten, di«, wie .Herr Hecht meint, noch lange ^vor den: politischen Zionismus ihrer nationalen Judentums bewußt ivaren, denn schon längst vorher gab es «ine nationaljüdische Bewegung im Osten fPevez Gmolenski, Leo PinSker und nranche andere). 25 Studenten der Universität Charkow trugen als Wanderapostel dl« zionistische Idee zu einer Zeit unter di« Mischen Massen, als in Wien noch reine Spur von Couleuvstudententum lhostaud. (Ausführlicheres kann in Böhms Wert Me zionistische Bewegung" nachgelesen werden). Die von Herr» Hecht so gepriesene erzieherische Wir-, tung in den Cculeurs kann jetzt au!s weniger nachäffcrische Weis« besorgt wevden. Die MauEoißEewegung -hat sie überflüssig genmcht und die Turn- und manche Sportvereine lril-d-en Charakter und Körper der Jugend. Das wichtigste Erziehungsmittel der Jugend ist einerseits das Elternhaus, insbesondere jenes, in welchem: ja die Vertreter der älteren zionistischen Generation als Väter aufrechte Juden ans ihren Kindern zu machet: bestrebt sind, die Mische Schule, die auSzubauen unsere gebieterische Pflicht ist, urtd vor allem die Erfolge unserer Bewegung. Gewiß sind nicht Couleurstudenten an ihrer Wiege gestanden — soweit es sich um Wien handelt —, aber des- Halb haben sie nicht das Recht, auf einer Aeußerlichkeit zu beharren, die niemals nötig gewesen war« und die beschämend wirkt bei Menschen, welche die Assimilation verdammen. Urspvünglich trug man ja nur ein Band, die Libanonia legte Ende der Neunziyerijahre unter dem Widerspruch der Jvria, Kadimah, Unitas usw. Kapper: an, ivas uns nicht hinderte, zu ihrem Schutz in Massen auf der Universität zu ««scheinen, als sie zum erstenmal in der Aula Kappei: trug. Wir teilte:: auch mit der Ll-banonia die Prügel, mit der uns eine zehnfache Majorität bedachte. Ich iveiß nicht, welcher Verbindung der Ruhr:: zufiel, zu Band und Kappe noch FlauS, Karwnensiiefel, Schläger Hinzuge fügt zu haben, da ich Wien schon im Jahr« 1903 verlassen habe. Heute muß jeder jüdische junge Mann, insbesondere der Hochschüler, wissen, was er seinen: BoAe schuldet, und benötigt dazu keiner besonderen äußeren längst verblaßten Formen. In der'Tschechoslowakei hat die Beritas. eine alte Bvnnner Verbindung, längst Band und Kappe abgelegt. Ihre „Alten Herren" werden verpflichtet, sich zionistisch mit allen Kräften, moralisch und nmteriell, zu betätigen; tun sie e? nicht, so ivcrden sie von der Liste gestrichen. In Sildmähren gibt es noch eine kappentragende Verbindung, deren Ramen ich nicht nennen will, weil sie, wie mir versprach'wurde, in Kürze Band und Koppe oblegen wird. Ihre Mitglieder sind brave zionistische Mitarbeiter und und cs ist ihrer unwürdig, die Sache länger mitzumachen. Unbedingt nötig ist es, alle deutschvadikalen Fachausdrücke wie Verbindung, Fuchs, Bursch, Bude, Erstchargierter, Alter Herr, Senniorenkönvent usw. über den Hausen zu werfen. Es iverden sich hebräische Wort« dafür leicht finden lassen. Lächerlich wirkt es, wenn inan liest, daß M. U. C. Kohn zum X, jnr. Bellak zum XXX gewählt wurden. Haute lernen nichtjüdische Turnlehrer daS hebräische Kommando und Misch« Hochschüler befleißigen sich der Allüren ihrer Gegner! Ich nehme an, daß die Zeit nicht mehr fern ist, in der all dieser Murnpitz sein verdientes Ende nehmen wird. Wir haben also eine Couleur, die hlan^weiße Fahne, geziert mit dem Mögen David. Die muß man im He rz en haben. Dann wird der Siogeszug unserer Bewegung immer mehr Juden erfassen, und es hieße ihre Größe einschvänken, wollte man ihr zumuten, daß lächerliche, ja beschämende Gepflogenheiten aus der Zeit ihrer Anfänge noch immer ihre Daseinsberechtigung hätten. Gerichtsfaal. Sie SntlUhrung der Magda Ahne. Eine CntfichrungKgvschichte. die im November 1924 großer Aussehen in Men erregte u:w in ihren Motiven bischer^ nicht vvltkolninen Aufklärung «fand, beschäftigt heute «inen Schöffensenit unter Vorsitz des Hosrates Dr. Karnert. Anäeklagt ist der 10-iähvkge ehemalige .Hanptmann Emmerich Czern y a k. auch Irving I. Chcirmann — diesen Namen hat er in Amerika angenommen —, in Budapest geboren, nach Naw-Hovk zuständig, von Beruf Ingenieur. Er hat an: 16. De- -.einher 1621 die Tochter feiner Gattin, welche früher mit dom ungarischen Staatssekretär a. D. Hugo Löhne verheiratet tvar. entführt und wollte sie nach Amerika bringen. Er wurde in Hamburg verhaftet und nach Wien ausgolieiert. Seiner Gattin gelang «S, ihr Kirck nach New-Nork zu schaffen, uw es sich heute befindet. Czernyak ist weiter noch wogen Diebstahls, wogen Verleitung zur falschen Zeugenaussage und wegen Falschmeldung angelklagt. Die Anklage vortritt Staatsanwalt Dr. F. K. Wagner. Verteidiger ist Dr. PiuS Wacker::el-l. als Vertreter des Hugo Lähn« interveniert Dr. Rudolf Skr «in. Die Anklageschrift legt ihn: auch zur Last, daß «r als Obmann des Schutzvereines ungarischer Flüchtlinge Lebensmittel in großer Me:rge verschleppt habe. Das Verfahren wurde jedoch eingestellt. . . t „„ Czernyak war. noch «he das Verfahren wegen der Lebensmittel gegen ihn abgeschlossen war, gegen Gelöbnis auf freien Jus, gefetzt worden. Kurze Zeit nach seiner Enthaftung entfloh er „ach Amerika und ließ dort seinen Namen bei gleichzeitiger Erwerbung der amerikanischen Staatsbürgerschaft m Im re ..VT**,.*',. liftwgl» 18. Junk 1W5 Meb Chärmann uMäirdekn. Noch während seines Aufenthaltes in Oesterreich hatte «r sich verehelicht. Seine Gattin war die geschicdene Frau des ungarischen Staatssekretärs g. D. Hugu Äähnc. Aus der Ehe mit Löhne stammt die an: 2. September 1909 in Budapest geborene Magda, di« mit Beschluß des BNdabester Waisenstuhls dem Vater zu.gesprochen wurde. Am 11. September 1688 wurde Magda LLhne in Sankt Pölten von der Mutter entführt. Ter Mutter gelang es, mit der Töchter mittels Flugzeuges bis München zu fahren. In Homburg wurde das Versteck der Töchter ausfindig gemacht m:d das Kind nach Oesterreich zurückgSbracht. Im Dezember 1924 wurde die schon -la'we vorbereitet« Entsichrung ins Werl gefetzt. Czernyak hatte die Bekanntschaft einer Frau Helene Toth gemacht, deren Tochter mit Magda Lahne im Kloster sich befand. Er forschte, mit Hisse der jungen Toth aus. wann Magda Löhne zu de:: WeihnachtSfeiortagen aus den: Kloster entlassen wurde. Durch Vermittlung eines gezvissen Johann Müller ekfrchr Cfernyak. daß Löhne mit seiner Tochter am 19. Dezember nach Budapest fahren »volle. Lahn« hatte das Mädchen im Schnellzug der Qstbahn bereits -untergcbracht u»td nur für wenige Minuten den Wagen verlassen. Diese Gelegenheit benützte Czernyak. der sich in Begleit::::.: des Johann Müller auf den Ostbahnhof begeben hatte, auf ein« bisher noch nicht aufgeklärte Weise die Magda Löhne zu veranlassen, den Zug zu verlassen und mit ihm zu flüchten. Czernyak begab sich zunächst zu einer Frau Käthe Pletanek, bei der er seit 16. DgzeMber gewohnt hatte und reiste noch am selben Tage mit Magda Lahne nach Prag, wo er sie bei der MafchinistenSwitwe Marie Salbone unterbrachte. Er selbst «begab sich nach «Hamburg, wo er nach Erlassung eines Steckbriefes verhaftet und auSgeliofert wurde. Er verweigerte ede A-uskurvft über den Aufenthalt der Entführten mtö doch geang es seiner Gattin, die mittlerweise von Amerika nach Europa gekommen war. ihr Kind in Prag abzuholen und na«) A'.norika zu «bringen. Der Attgeklagt« gab nach seiner Festnahme an, daß er nur zu dem Zwecke nach Wien gekommen sei. um die Abreise 'der Magda Löhne, nach der sich ihre Mutter so sehr sehnte, zu unterstützen. Unterhandlungen, um die Entführung klaglos durchzuführen, I-abe er nicht «ingoleitet. Die Zeugen Iolhänn Müller und Kacharina Pletanek halben jedoch angegeben, daß Czernyak die Entführung planmäßig vorbereitet hat. Alle übrigen Delikt« begangen fft: halben, stellt der Angeklagte in Abrede. Letzte Nachrichten. „Maiestik" «ad..Solumbia" zusammengestoße«. Ntw-Aork, 15. Juni. Die beiden großen Ozeandtiinpfer „M«ajestic" und „Eol'.unbia" sind gestern beider Ausfahrt aus dem Hafen zusammengestotzen. Ob^ wohl die beiden Schiffe keine äußeren Havarien erlitten, sind sie beide wieder in den Hafen z u r ü ck g«k e h r t. Passagiere kamen n:it dem Schreckendavon. Ae Finamlage Frankreichs. Parts, 15. Juni. Die gestrige Rede Eaillaux' hat durch ihren ernsten und eindringlichen Ton Ueberraschung hervovgerufen. Es besteht der Eindruck, daß die Finanzlage schwieriger fei, als bisher angenommen wurde Sks» des fiinfsfatiells bei den Pariser General, ratrwahlen. Paris, 15. Juni. Bei den gestrigen Gene r a iratsWahlen in der Bannmeile von Paris wurden 12 Mitglieder des Kartells, 5 Rationalisten und 1 Kom munisten gewählt. 19 Stichwahlen sind erforderlich. Die Mehrheit des Links karte tls wird ungefähr 65 Sitze betragen. _ 2er deutsche Ratkonalverband. 17 Mitglieder des gewesenen deutschen - National» Verbandes im österreichischen Reichsrat waren gestern zu einem Wiedersehenssest in Wien versammelt. Den Vorsitz führte der Präjsiden-t «der «verkrachten Deutschen Bodens ibank Gustav Groß. . i ■ Das Meisterfchastsfnish. zwei Mkulschledrne «plele. - 2er Meister Haioah vermehrt keine Punktezahl. Die Mvistevschaft neigt sich dom Ende zu. Dio.Enth'Heidung üher den ersten Platz «fiel bereits Samstag durch die Niederlage der Arnateure. Hakoah ist der Sieger in der ersten Nichtamat-eurmeisterischaft. Den Schönheitsfehler eimr Niederlage, die ihr gestern durch Simmering drohte, hat die Mische Mannischast in einem harten Endkamps vermeiden können und die Ehre des Tages durch einen Punkte - znwachs gerettet. Hadrah hat Mo schon 26 Punkte und kann «S rm letzten Match gegen Slovan noch auf 86 bringen. Der zw«ite Platz sst noch völlig ungewiß. Meister der zweiten Liga «ist der Floridsdorfer A. C., der sich Sern mit einem Siege gegen Rapid als Erstklassiger gut ernrte. Die Grazer Entscheidung um die Führung in steirischen Meffterschaift brachte den Sieg Sturms gegen Hakoah. Hakoah—Simmering 3:3 (1:2). Schönes, gleichwertige» Spiel. — Endspurt HakoahS. Simmeringer-Platz. Schiedsrichter Plhak. 15.000 Zuschauer. Hakoah: Fabian; Wegner, Scheuer; Fried. Guttmann, Pollak; Nenfelb, Häusler, Heß, Grünwald, Schwarz. Simmering: Aigner; HauSwirth. Jira; Kliwitsch, Dnmser, Baumgartner; Urban, DaniS, Horvath, Zilkbaner, Viertel. Ein sensationeller Start und viu glänzendes Finish! Das war das charakteristische Merkmal der gestrigen Leistung des heurigen Fußballmeisters. Dazwischen aber lag eine sehr matt« Pier io de, die durch die schwache Form der Hintermannschaft, «insbesondere aber der sonst überragenden Läuferreihe, verursacht wurde. In der ersten Minute vom Abstoß weg erzielte Hakoah in verblüffender Weise den ersten Treffer. um dann drei Tore hintereinander «in Kauf zu nehmen. Sechs Minuten nach Halbzeit stand das Spiel bereits 3:1 für Simmering. Da rafften sich die Blau-Weitzen auf. gewannen allmählich die Oberhand und v erzwangen den Ausgleich. Der überwiegende Teil der zweiten Hälfte gehörl/e den Hakoahnern. Allerdings «war der.Ausgang des Kampfes bis znm Endo ungewiß. Jede der beiden Mannschaften hatte noch in den letzten Minuten Chancen, den Sieg an sich zu reißen. Der Schlußpfiff brachte ein gerechtes Resultat. ES entsprach vollkommen dem Spielverlauf und dem gezeigten Kräfteverhältnis. Die S'immeringvr stellten eine rasche, überaus füttSc und hart trainierte Mannschaft, die zu spiÄen und zu kämpfen versteht.. Ihre gestrige Leistung bestätigte ihre zuletzt gozelgte gute Form und klassifiziert sie als eine der führe n d e n M a n n f ch a f t c u Wiens. Simmerings Elf sind ausdauernd und ausgeglichen. Es befinden sich noch dazu einige hervorragende Kr äst« darunter. Horvath war gestern so gut, wie schon lange nicht. Viertel ist entschieden ein Spieler, der eine Zukunft Lat, und auch der rechte Wgelstüutwr ist sehr befähigt. Die Verbinder waren «ttvas schwäche:. Die Deckung, der Kurz abging, erledigte ihre Aufgabe recht gut, die Verteidiger sind sehr stoßsicher. Im Tore bewies Aigner wiederum seine ho «he Klasse. Er hielt eine Reihe schwerster Palle und hat da2 größte V e r d i e n st an dem halben Erfolg Simmeri»:gs. Hakoah trat ohne E: s e n h o f e r an und stellte den noch kranken Heß ein, der auch zu seiner gewohnten Form nicht auflanfvn konnte. Die Ueberraschung des Tages war das zeittvevse sehr schwache Spiel der Hakoahläufer. Guttmann konnte sich lange nicht zurecht finden, auch Fried war nicht ans gewohnter Höhe und P o l l a t vor der Panse ausgesprochen außer Form. Erst nach Seite»rwechsel kamen die Läufer, Pollak inbegriffen, in Schwung und gaben dem Spiele die für Hakoah günstige Wendung. Aber die sonstige Präzision im Vorlegen der Balle wurde von ihnen gestern nicht erreicht. Bon den Verteidigern bot Wegner die unausgeglichenere Leistung.. Es fehlt chm hauptsächlich an entsprechender Beweglichkeit: zeitweise chieltc er infolge seiner BaWcherheit sehr nützlich. Scheu,er war meistens allein auf welker'Flur und hatte ein Riese npensum zu «erledigen. Er wurde seiner Ausgabe gerecht und erhob sich in der zweiten Hälfte zu einer imponieren-den Leistung. Fabian arbeitete in gewohntem Stil. Das -erst«e Tor war unhaltbar, das zweite entstand durch Zögern der Verteidiger, das dritte landete iit weitem Bogen hinter dom zu weit vorne befindlichen Fabian. Wäre er im Tore gestanden, er hätte den Ball ab weh re,: müssen. Auf ähnliche Art ließ Fabian schon einige Treffer passiereiu Der Angriff M die längste Zeit durch die Schwäche dcr eigenen Läufer, weshalb seine Gesamtleistung nnbrdiug. als befriedigend zu -bezeichnen ist. Die angenchmst' U e b e r r a s ch u n g war hier die vorzüglich« Leistung Grünwalds. Zu seinem ttfektvollen Können scheint er endlich wieder seine alte Schneid, das Draufgängertum und den Zug zum Goal gesunden zu haben. „Maxi" erzielte zwei Treffer und hat einen wesentlichen Anteil am Resnltaie. :•). spielte, wie erwähnt, infolge seiner im W. A. C.-Atatch cv ltttenen Verletzung schwächer und wurde nach der Pause auf den linken Fttige: dirigiert. Schwarz hielt sich auch alc Innenstürmer sehr gut. Außer seinen bekannten Fähigkeiten entwickelt er neuestens anerkennenswerte Härte und Energie. Häusler arbeitete zielbewußt und nütz lich wie immer; er schoß auch viel und gut. Neu selb vermittelte zwei Tore und erzielte selbst den Ausgleich. Seine Sololäufe bildeten eine ständige Ge fahr für die Gecnrcr, doch hatte er mit ihnen viel Pech, wohl auch deshalb, weil ihm meistens sehr ungenau zu^ gespielt wurde. Das Match verlief interessant und spannend bis zun: Schluffe. Es wurde in sehr raschem Tempo absolviert und guter Sport geboten. Es wrrrde sehr fair gespielt. Wieder«:«: zeigte sich, daß Plhak einer unserer besten und verläßlichsten Schiedsrichte»- ist. Schon die erste Minute bringt einen Knallefsekt. Von: Abstoß weg behält Hakoah de«: Ball, der auf den: Wege Häusler-Fr:cd-Neufeld-Häusler als Flanke z«:r Mitte gelangt, wo Grünwald einköpft. Hakoah führt. In: Gegenstoß schießt Horvath daneben. Einige harte Bälle hält Fabian. In der 3. Minute geht Viertel durch, sei«: hoher Paßball gelangt vor das Haroah-Tor, wo Urban ei«' sendet. Das Spiel ist jetzt ausgegliche«:, doch zeigt namentlich HakoahS Läuferreihe eine bedenkliche Schwäche. A«ls einem Korner kann Horvath in der 30. Minute unbehindert die Führung für Simmering erlangen. Die Blau-Weitzen greifen jetzt wieder an. ciiicu Nahschuß des stürmenden Neufeld hält Aigner, 4ie««selds Flanke wird von Heß in allssichtsreicher Position verschösse«:, eine Bombe Häuslers streicht über die Querstange. Nach der Pause gelangt Simmering sofort vor Hakoahs Tor. Die Gefahr wird abgewehrt. Hakoah stößt vor, Schwarz wird fälschlich weaen ofside zurückgernsen. Gleich daraus verliert Pollak durch Tribkm den Ball, Horvath legt vor und Sirnmering erzielt beinahe ein Tor. Nach e:ne«n Angriff Hakoahs gela««gt der Ball zu dem ungedeckt stehenden Viertel, er stürmt rasant vor und in weitem Bogen saust der Ball hinter Fabian ins N e tz. Simmering führt 8:1. Jetzt wird Hokoah lebendig, da eine Niederlage festzilstchen schernt. Ncuteld acht d««rch und schießt. Aianer hält der