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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-14 · Heft 2268 (14.6.1925) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2268 (14.6.1925)
Date
1925-06-14
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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«eiie W Wien, Sonntag Wiener Moraerrzektung 14. Juni 1926 Deutschland, die er mit feinem Geldc mehr als reichlich unterstützte. In seinem Größenwahn, bar jeder Kenntnis der Zusammenhänge der Wirtschaft, <hat er sich eimnal zu dem Ausdruck vermessen, daß der Bankier den: Industriellen als dem Repräsentanten der Substanz die Akten und die Geldmappe nachzutragen habe. Mit diesen Worten hat er den Fetischismus der Substanz kraß zum Ausdruck gebracht. Die Vorgänge der letzten Zeit haben es gezeigt, «wie unvernünftig Stinnes dabei gehandelt hat. Er hat nicht den Juden und nicht der Finanz geschadet. Er hat etwas anderes zur Strecke gebracht, was für ihn und seine Familie einen viel schwereren Verlust bedeutet, nämlich sein eigenes Vermögen. _ Menurbank. Dividende 7000 Kronen. Der Verwaltungsrat der Mcrcuribank hat in seiner Bilanzsitzung die vorgelegte Bilanz pro 1924 genehmigt. Diese ergibt ein Bruttoerträgnis von 116.834,016.500 Kronen (plus 18.126.879.500 K.) und abzüglich der Gehalte, Spesen und Steuern ein R e i n e r t r äg n i's von 28.177,210.400 K. (minus 6.626,996.300 K.). Es wurde beschlossen, der für den 22. d. cinberufencn ordentlichen Generalversammlung vorzu schlagen, eine Dividende von 7000 K. pro Aktie (in gleicher Hohe wie. im Vorfahre) zur Verteilung zu bringen, den ordentlichen Reservefonds. mit 1.357,419.1600!K. (minus 339,930.300 K.) zu dotieren und 771,613.700 K. '(Plus 242,794.700 K.) auf neue Rechnung vorzutragen. (Entgeltlich.) Me Viktoria zu Berlin. Allgemeine Verstcher«ngS'A.>G. hat eiue Filialrepräsentanz in den Bureaus des Bankhauses M. Rohatyn, Wien, 1. Bez., Maria-Theresien- Straße 10, errichtet und mit deren Leitung Herrn Bankier M. Rohatyn betraut. Als Direktorftellvertreter wird Herr Bankier ArturRohathn fungieren. Die neugegründete R e p r äse n ta n z wird Versichernngsgeschäfte aller,Art abschließen, die Prämien cinkassieren und alle zeitgemäßen Begünstigungen beim Abschluß von Versicherungen zu gewähren in der Lage sein. Das Bankgeschäft M. Rohatyn wird, nach wie vor weitergeführt werden und neben.'hem Effekten- und Devisengeschäft insbesondere auch das Esko m p t e- und F i n a nzierungsge s chüft Pflegen. (Entgeltlich.) Weiterer Rückgang des Wechseleskomptes der Oester-- reichischen Nationalbank. Der Ausweis der Oesterreichischen Nationalbank mit dem Stande vom 7. d. zeigt eine weitere Verringerung des B a r s ch a tz e s um 1,720.000 S. und beträgt jetzt 131,679.000 S. Das Wechselportefeuille hat um weitere 2,217.100 S. ab genommen rr und beträgt 90.307.500 S. Der Notenumlauf beträgt nach einer Abnahme von 31,146.000 S. derzeit 782,460.000 S. Im Zusammenhang mit dem verringerten Notenumlauf haben, sich die Verbindlichkeiten äus'dem Giroverkehre um 23,233.000 S. vermehrt; sie betragen jetzt 38,903.000 S. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Philipp u. Maretsek, Handelsgesellschaft, 1. Bez-, Plankengasse 4, und Mathilde R e m e i ch, Handelsifran in St. Andrä-Wördern. Die Geschäftstätigkeit des Postsparlassenamtes im der-, gangenen Monat. Nach dem Ausweise des Postsparkassen-' amtes für den Monat. Mai wurden im Sparverkehre 2,815.000 S. eingelegt und 1M5.000 S. zurückgezahlt. Die Steigerung im Spawerkehre beträgt somii 1,299.000 S. bei einem Gesamtsaldo von 19,661.000 S. Im Scheck Verkehre hat sich der Einlagensaldo, bei einem Gesamtsaldo von 184,536.000 S., um 73.000 S. vermindert. Die Anzahl der Teilnehmer har sich im Spavverkehr um 1710 vermehrt, im Scheckverkehr um 491 vermindert.. Die Gesamtzahl der Teilnchmer beträgt im Sparverkehr 2,451.720 und im Scheckverkehr 177.007. . Einschluß zollpflichtiger Gegenstände in Briefen nach Polen. Die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie gibt bekannt, daß als Ausnahme des Weltpostvertrages nach Polen zollpflichtige Waren in geschlossenen Briefen unter der Bedingung eingeführt werden dürfen,, daß,-diese Sendungen aus der Aufschristseite mit einem grünen 'Zettel versehen sind, der den Vermerk „D o u a n e" trägt. Fortgesetzte Steigerung des Dinar. Auch gestern fetzte der Dinar feine Steigerung fort. Die Devise Belgrad erhöhte ^ich in Zürich - von 8^5 aus 9,10. Die Westdevisen lagen etwas fester. Bemerkenswert war im Zusammenhänge mit dem vermindertem Banknotenumlaus der Banque de france die leichte Besserung des französischen Franken. Er stieg von 24,95 ans 25,03. . * Errichtung einer Expositur des Amtes sür Außenhandel. Das Präsidium des Handelsministeriums bewilligte mit Erlaß vom >20. Mai 1925 auf der diesjährigen Prager Herbstmesse <6. bis 13. September 1925) die Errichtung einer Expositur der Sektion zur Regelung der Ein- und Ausfuhr und betraute mit der Führung derselben den Oberzollinspektor Herrn Karl Rais an da. Me Jevisenkurse. Zürich» 13. 3unl (Devisenkurse von 12 Uhr.) Berlin pro Billion 1.2262 (1.2270), Holland 207.05 (207.05), New-York 516.12 (515.10), London 25.02V« (25.03), Pari» 25.- (24.95), Mailand 20.32 (20.35), Brüssel 24.50 (24.46), Kopenhagen 97.25 (97.25), Stockholm 138.- (197.95), Oslo 86.85 (87.—), Madrid 75.20 (75.25), Buenos-Aires 206.— (206.-), Prag 15.27V« (15.27V«), Budapest 0.007250 (0.007250), Bukarest 2.40 (2.40), Belgrad 9.10 (8.85), Sofia 3.77»/, (3.77»/»), Warschau 99.- (99.-), Wien 72.65 (72.62) für 100 Schilling. Budapest» 13. Juni. (Devisenkurse — Eigenbericht.) Berlin 16.900, Amsterdam 28.520, Kopenhagen 13.400, Stockholm 19.010»/,, New-York 70.950. London 345.000, Parts 3439, Brüssel 3372, Prag 2104, Belgrad 1224. Bukarest 325.-, Warschau 13.580, Wien 9990, Sofia 516, Mailand 2800, Zürich 13.575. Hakoah gewinnt die Fußballmeisterschaft. 2er W. A. K-Sieg über die Amateure bringt die Kutscheidung. Der gestrige Tag hat die endgültige Entscheidung in der heurigen Fußballmeisterschaft gebracht. Durch den Sieg des W.A. C. über die Amateure ist die klar führende Hakoah uich t nt e h r e i n z u hole it. Amateure und Vienna können es im besten Falle noch auf 24 Punkte bringen, während Hakoah sich bereits 2-5 Punkte erkämpft hat. Der j ü di s ch e Verein hat somit in der Meisterschaft der ersten Liga des neueingeführten Professtonalismus den Sieg errungen. Dieser Triumph Hakoahs ist das größte Ereignis in der Entwicklung der jüdischen Körperspor t b e w e g n n g und gleichzeitig ihr bedeutendster Erfolg. Der Beweis der körperlichen Ebenbürtigkeit der Juden ist durch diesen Sieg der Hakoah in dem auf hohem Niveau befindlichen österreichischen Fußballsport auf das glänzendste erbracht. Aber auch Oesterreich braucht sich seines Meisters ch a f t s s i eg e r s nicht zu schämen. Die derzeit st ä r k st e Mannschaft, die den heimischen Sport in so zahlreichen internationalen Kämpfen aus das beste vertreten konnte, hat den verdienten Siegerzielt. Hakoah hat noch zwei Spiele auszutragen. Eines findet heute statt. Die jüdische Mannschaft wird alles daransetzen, um ihren bereits gesicherten Platz au der Spitze der Tabelle durch zwei weitere Siege zu krönen. W. A. C.—Amateure 2:1 (1:1). Ein erbitterter Kampf. W. A. C.-Platz. 5000 Zuschauer. Schiedsrichter F. Neubauer. W. A. C.: Feigl; Zwolensky. Heikenwälder; Schneider, Kliepera, Bilek; Swoboda, Dürrschmidt, Kozeluh, Hansl, Huber. Amateure: Lohrmann; Schneider, Tändler; Briza, Reiterer, Geyer; Wanicek, Wieser, Sindelar, Hierländer. Cntti. Der W. A. C. hat gestern, gegen seinen alten Rivalen einen verdienten Sieg gefeiert und dadurch auch der H a k o a h wertvolle Dienste geleistet. Beide Vereine traten mit ihren stärksten Mannschaften an. Bei den Siegern war nach langer Zeit wieder Dürrschmidt tätig und bei den Unterlegenen hütete Lohrmanu 1 das Tor. In der ersten Hälfte befleißigten sich beide Parteien einer fairen Spielweise. Nach der Pause. wurde aber sehr scharf gespielt, es gab. auch zahlreiche Verletzte. Fünf Minuten vor Schluß erlitt Reiterer eine schwere Verletzung und mußte vom Platz getragen werden. Einige Zuschauer versuchten, ins Spielfeld zu stürmen, und mit großer Mühe gelang es. die Ordnung wieder herzustellen. Bei den Athletikern vollbrachte das Verteidigertrio eine vorzügliche Leistung. Die Deckung unterstützte sehr wirksam den Angriff. Kozeluh bildete für das gegnerische Tor die größte Gefahr. A . Die Violetten waren zu nervös. Schneider beging tp>ei krasse Fehler, die ebenso viele Goals zur Folge hatten. Die Stürmer kombinierten ' trotz -der schlechten Bodenverhältnisse recht gut, hatten aber beim Schießen viel Pech.. Gleich nach Abstoß übernehmen die Amateure das Kommando und.erzielen vier Ecken. Die Praterleute haben bei ihren Angriffen mehr Glück und bereits in der 20. Minute erringt Hansl die Führung. Bald darauf wird Sindelar verletzt und muß das Spielfeld -auf kurze Zeit verlassen. Zwei Minuten vor Halbzeit gelingt Wieser noch einem Fehler Foigls der Ausgleich. In der zweiten Hälfte müssen die St. Beiter eine Umstellung vornehmen. Sindelar tauscht mit Cutti und Hievländer übernimmt den Mittelstürmerposten. In der 17. Minute schießt Schneider aus einem Gedränge den sieg'briugenden Treffer. Die Amateure unternehmen verzweifelte Angriffe, jedoch ohne Erfolg. Nach Schluß des Spieles kommt es zu unlieibsamen Szenen. _ Admira—Rudolfshügel 2:0 (2:0). Dieses Spiel konnte Admira gestern schon in der ersten- Hälfte für sich entscheiden. Die Tore schossen R u u g e und Weiß. Die Grazer Hakoah — steirischer Meisterschaftsfavortt. Hakoah 1 gegen Südbahn 1 3:0 (2:0). Vergangenen Sonntaa konnte, die Hakoah wieder einen bedeutenden Erfolg erringen. Obwohl Gansl und Grünhut auf Grund einer Anzeige des Grazer Schiedsrichters Fasching vom Verband disqualifiziert find, und Hakocch daher für diese beiden vorzüglichen Spieler Ersatz stellen mußte, konnte sie den Gegner sicherer niedervingen. als das Resultat ist. Hakoah hatte überdies das Pech, gleich nach Spielbeginn den Flügelstürmer Weiß zu verlieren, da dieser von einem Gegner durch einen Tritt in die Rierengegend derart verletzt wurde, daß er vom Platz weg ins Spital geführt werden mußte. Der beste Teil der Elf ist die Hintermannschaft, besonders die beiden Verteidiger Vettelheim 1 -und Schächter sind ein für jeden Gegner schwer zu umgcchendes Bollwerk. Als Mittelläufer war Fürst mit gutem Evfolge tätig, nur müßte sein Zuspiel etwas seiner sein. Die beiden Seitenlänfer Palmay und Friedländer stellten ebenfalls ihren Mann. Vorne war LTAARKt „Wir liefern zu den Originalpreisen der [EIEN. VERTU (Tun«) cnsl-Fabrik f» . V- > gegen ' Zahlung»* 8RRBER&Ct erleichter- I. BIBERSTR. ungen m.7W#.7W* Blau die treibende Kraft, er wurde auch allzu scharf von den Gegnern bewacht. Die übrigen befriedigten. Sofort nach Abstoß greift Hakoah heftig an und Mau gibt einige Scharfschüsse ab, die der Tormann nur mit größtem Glücke meistern kann. Doch in der 21. Minute sendet Bettelheim einen Elfer wegen Hands unhatlbar ein, nachdem vorher Weiß bereits verletzt worden war. In der 43. Minute wird Blau inr Strafraum gefoult, den hierfür diktierten Elfer vertoandelt er zum zweiten Treffer. Nach Seitenwechsel ist die Uebcrlegenhelt der Hakoah noch größer und in der 20. Minute erzielt Gansls Ersatzmann, der kleinere Bcttochcim, mit einem Prachtköpfler das dritte Tor. In der 30. Minute wird Bettel- Heim 2 vom Schiedsrichter wegen eines geringen Fouls vom Platze gewiesen, und obwohl Hakoah nur mehr neun Mann im Felde hat, sind die Blau-Weißen überlegen. In der 35. Minute wird der Schiedsrichter von einem Südbahnanhänger beleidigt. Als einige Funktionäre der Hakoah auf Verlangen des Schiedsrichters den Namen des Schuldigen feftstellen wollten, stürzte sich der Linjenrichter der Südbahn auf die Funktionäre und insultierte sie mit der Outfahnenstange. Darauf brach der Schiedsrichter das Spiel aus Verschulden der Südbahner ab. Vorher besiegten die Hakoah-Reserven die Reserven der Südbahner ebenfalls in der Meisterschaft 2:0 (1:0). Der beste Mann am Platze war der alte Freiberger als Verteidiger, er war einfach überall. Neben ihm ist noch die vorzügliche. Halvesleihe Wieser-Bnrstin 2-Bnrstm 3 zu erwähnen. Der Angriff ist mit Ausnahme der Flügel nicht zu brauchen, da er viel zu weich ist. Die Tore schossen Reiß und Hohenberg. Simmevingeip Sportplatz XI., Leberstruse 14, Linie F, 71, 6, IS nnd 118. Markierung rot. Heute Sonntag. 14. Sun!. V-S Uhr nachm. Meisterschaftsspiel Vorher die Reserve« Das heutige Match Hakoah gegen Sturm bringt den Meisterschaftssieger. H e u t e fällt in der ste -iriss chen Meister s ch a f t die Entscheidung. Die führende Hakoah sPiÄt gegen den zweitplacierten Sturm. Hakoah hat acht Punkte, Sturm hat es bei gleicher Spielanzahl ans sieben gebracht. In der Hakoah- Mcmnsschaft kann der disqualifizierte Gansl bereits wieder Mitwirken. Grünhut noch nicht. Hakoah dürste zu diesem Entlschsidungskampise folgende Mannschaft stellen: Oppenheim; Schächter, Bettelhüim 1; Palmay. Fürst, Burstin 2 oder Fricöländer; Quasiler 1, Kransz, Gansl, Blau, Betteilheim 2. Wenn die Hakoahner sich der Bedeutung ihrer Aufgabe bewußt sind, dann werden sie die von ihnen oft gezeigte Begeisterung aufbringen und den Sieg an sich reißen. Bocher spielen die Reserven. Der Sieger aus diesem Spiele gelangt hinter der Reserve des G. A. K, auf d^n zweiten Platz, KMmah—Sparta (Deutsch-Wagram) 3:3 (2:1). äUit, mehreren Ersatzleuten antretend, konnte Kadimah dem spielstaÄen zweitklassigen Prov'inzverein ein unenü'chiwenes Resu!-' tat liefern. Dabei war die jüdische Mannischafr mit 3:1 in der Führung und nur durch zwei vom äußerst schlecht amtierenden^ Schiedsrichter diktierte Elfmeter wurd? das Endresultat hergestellt. Deck von Kadimah mußte noch vor Halftime verletzt ausischeiden. Die Mannschaft lieferte vor der Pause ein vorzüOiches Spiel, um aber später gänzlich nachzulassen. Schuld - daran dürfte das fortwährende Kritisieren einzelner Spieler sein. Die Verteidigung, in der Kolisch mchr durch Reden als Spielen anffiel, war diesmal unsicher und verschuldete auch zwei unnötige Treffer. In der Halvesreihe versagte der Ersatzmann Becks. Adlerblum. Eisen und Trucker waren gut. nur stört letzterer durch sein fortwährendes Dribbling. In der SWvmerreche war Max der Held des Tages; er schoß auch ztvei Tore. Schon in der 16. Minute sendet Max einen Paßball Selzers ein. Die Spartaner kommen selten über die Milte. Nur der linke Flügel bricht hie und da durch, kann, -aber gegen den. gilt spielenden Eissen nicht auifkommen. Einen schavfen Schuß Setzers kann der Tormann nur mehr parieren, der hinzueilende Max drückt den Ball ins Netz. Gleich darauf kann Deutsch- Wagram nach einem Fehler der Kadimah-Verteidignua einen Treffer auishoilen. Eine -vnndevbare Aktion Schailit-Eckhaus schließt letzterer mit einem Treffer ab. Einvnr Durchbruch Schalits, der mit einem Treffer endet, bleibt zur allgemeinen Uo'berraischung die schiedsrichterliche Anerkennung versagt. Kadimah sällt jetzt zurück und , Sparta kann miit Hilfe des Schiedsrichters in den letzten Minuten gleichziehen. M. K. Blue Star (Brünn) besiegte den Hagibor in Klanfenbuvg. 2:1 (2:0). 6000 Zuschauer. Zum Spiele I. A. C.—Hagibor, das, wie gemeldet, 2 :2 endete und zur M e n o r a h - K o «t kurr e n g zählte, wird uns noch berichbet: -Dieses Match zwischen zwei jüdischen Mainnschaften verlief unnötig scharf und brachte manche Disziplinlosigkeit. Schon in der dritten Minute des Spieles wurde Haas (I. A. C.) ausgeschlossen. Leider war kein Bertrieter vom Turn- und Sportverband anwesend. Die Leistung Hagilbors zeigt von wachsender Erstarkung seiner Mannschaft, ,>JiU»ischer Sport." Unter diesem Titel ist eine Halbnronatsischrift erschienen, die sich in den Dienst der jüdischen Massenbewegung im Turnen nnd Sport stellen/will. Sie ist das offizielle Organ des Makkabi-Weltverbandes und des Jüdischen Sport- und Turnverbandes Oesterreichs. Die erste Nummer enthält unter anderem Weizmanns Gruß an den .jüdischen Sport" und die Propossitionen für das Kongreß-Sport- und Turnfest. Der Preis der EinzMiMlmex beträat 30 G r oss ch e n. -

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