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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-11 · Heft 2265 (11.6.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2265 (11.6.1925)
Date
1925-06-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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DtDö 8 Wien, Donnerstag Wiener: Moraerizeitung LL'. V«ni 1926 Skr. SLVö Bolkswitt. Men« Bantverein. Die Biümz für das Jahr 1921. — Dividende 8909 Kronen. Abs dritte Wiener Großbank veröffentlicht nunmehr der Wiener Bankverein seine Bilanz für das Jahr 1924. Man hat dieser Bilanz mit grobem Interesse entgogeirgeschen, weil Lskamttlich diese Großbank über das größte Filialnetz verfügt, während die beiden Großbanken, welche -bisher ihre Bilanz vemffenÄicht hatten, über gar kein, bezieihnngSweise ein kaum nennenswertes Filialnetz verfügen. Der Wiener Bairkvcrein hat seinen ganzen Filialbetrieb im Krisenjahre vollkommen arffrecht echalten. Es war infolgedessen interessant, zu erfahren, wke die Großbanken, welche über ein solch ausgebreitetes FKmlnetz verfügen, im Kcksenjahr abgeschnitten haben. Die soeben veröffentlichte Bil-anz zeigt, daß auch der Wiener Bankvevoin trotz der Krisenzeit das Borjahr glänzend überwunden hat. Es ist dies ün erster Reihe aus die traditionelle äußerst vorsichtige Geschäftsführung nnd die tüchtige Leitung AwrüchznsAhren, die seit jeher den Wiener Bankverein zu einer der seriösesten Banken Qcsterre'ichs gemacht hat. Die vorsichtige Dilanzpolitik des Wiener Bankvereines in den früheren Jahren hat im Krisenjahr ihre Früchte getragen. Trotz der zerrütteten Wirtschaft des Jahres 1923 zeigen fast alle Konten der Bilanz wesentliche Erhöhungen, was besonders bemerkenswert ist, da bekanntlich das Jahr 1923 für die Filialbankcn ein ausgesprochenes Hanssejahr war. In der Bilanz weisen die Barbestände eine Verwehrung um 4.804,583.600 K. auf und betragen 63.909,237.500 K. Auch das Wechsel- und Devisenkonto weist die ungeheure Zunahme von 234.363,098.800 K. ans. Das Portefeuille beträgt jetzt 343.623/458.300 K. Es hat also der Wiener Bankverein trotz der Krise die Höhe der gewährten Kredite wesentlich vermehrt, was darauf schließen läßt, daß die Bank dem Handel und der Industrie in Weitreichendean Maße durch solche Kredite unter die Arurc gegriffen hat. Stark hat auch die Zahl der Debitoren Angenommen, deren Konto 864.474M3.200 K. gegen 1.710.990.421.500 K. beträgt. Nur die Effektenhost hat sich um 18.640,337.400 K. vermindert und beträgt 19.000M1.70o K. Sogar die Konsortialbeteiligung hat gegenüber dem Vorjahre eine Vermehrung um 38.048,542.300 K. erfahren und beträgt 201.440.648.500 K. Die wertvollen Bankpälais sind wieder loie im Vorjahre nur mit 100 K. zu Buch gesteht. Auf der Passivseite haben die Kreditoren entsprechend dem Anwachsen der Debitoren ebenfalls eine starke Erhöhung um 338.182,940.700 K. erhalten und betragen rrnmn'chr 1,W9.292,246.000 K. Der ordentliche und der außerordentliche Reservefonds haben entsprechende Erhöhungen erfahren. Im Gelvinn- und Verlustkonto läßt sich ebenfalls bol allen Posten das Anwachsen des Geschäfts konstatieren. Die Einkünfte aus den Zinsen haben um 37.090,859.600 K. zugenommon und betragen 112.873,899.100. Der Bruttogewinn beträgt 349.561,961.300 K., während der Reingewinn die Höhe von 57.269,885.400 K. erreicht hat. Im Verhältnis zum Vorjahre, wo der Reingewinn 63.440,760.800 K. botrug, ist die Verminderung relativ gering. In der gestrigen Sitzung des Administrationsrates wurde beschlossen, der ifü-r den 24. d. einzübernfenden Generalversammlung vorzuschlagon, eine Dividende von 8000 K. pro Aktie ebenso wie im Vorjahre an die Aktionäre zur Verteilung zu bringen,. dem Hilfsfonds des Wiener Bankvereines für Alters- und Jnvaliditätsversorgung seiner Angestellten gleichwie im Vorjahre tantiemenfrei 5.000,000.000 K. zuzuwenden und den Betrag von 756M0.200 auf neue Rechnung vorzu tragen. Priv. öfterr.-ungar. Staatr-Sisenbahn- Gesellschaft. Gestern hat unter dam Vorsitz des Präsidenten Doktor Rudolf Sieghart die ordentliche Generalversam-mllung der Priv. öfterr.-ungar. St a a t s-Eisenb a Hn-G es e l lfchaft stattgesunden. Nach Gonchmigung des Rechnungsabschlusses wurden die Anträge der Verwaltung wogen Verwendung des Reingewinnes angenommen. Die Dividende pro 1924 gelangt mit dem Betrage von 30.000 5k. ab 12. d. zur Auszahlung. (EntgMich.) S*s In dom Bericht der Staats-Eisenbähn-Gesellschaft wird über die lausende Gelbarung u. a. erklärt: Im Berichtsjalhre hat die Wiener Maschinenfabrik 61 Neu- und Untbanlokonlotiven und 46 Tender, gegenüber 76 Lokomotiven nnd 52 Tender im Jahre 1923, abgeliefert -und außerdem 608.535 Kitogranlinl an diversen Erzeugnissen gegenüber 674.734 Kilogramm im Jahre 1933 fabriziert. Unter den abgelrescrten Lokomotiven waren sieben elektrische Lokomotiven für die österreichischen Bundesbahnen. Auch im Berichtsjahre haben die österreichischen Bundesbahnen mit Nenanfchassungen von Lokomotiven und Tendern sehr zuvückgchallten, wodurch die Wie-ner Maschinenfabrik genötigt wurde, sich größtenteils im Auslandsgeschäft zu betätigen. Das zufriedenstellende Ergelbnis des Berichtsjahres ist zum überwiegenden Teile diesen Exporten zu verdanken. Die Acieries et Domaines de R e s i t a S. A hat im Jahre 1923 befriedigend gearbeitet und für dieses Jahr eine Dividende van 30 Prozent ausgeschüttet, welche in der vorliegenden Bilanz verrechnet ist. Im aibgelausenen Jahre hatte bics Gesellschaft! unter der Ungunst der Obbsatzverhältnisse zu leiden, so daß die Dividende nicht jene des Jahres 1933 erreichte. Die Serbische Berg- und Hiittenmdustrie- A.-G. war auch im abgelanfenen Jahre gut beschäftigt nnd sieht einer günstigen Entwicklung entgegen. Wir haben uns mit einem namhaften Betrag <m der Gründung der Usines Me-tallurgiques Reimies „Titan, Ncvdrag, Ealan", S. A. R. mit dem Sitze in Bukarest beteiligt. Die Bilanz des ersten Jahres hät die Verteilung einer zethnprozentigen Dividende gestattet. Me Devisen Amsterdam ••••«•• Belgrad....... Berlin ... . Brüssel ........ Budapest.. Bukarest .... .... London ... Mailand ........ New-York. ....... Paris .. Prag. o«Jd 8. 2®6.26 12-0660 168.70 34.48 99.68 3.30 34.48 28.16 709.36 34.91 21.0260 Levisenttnb Valutenkurse vom 10. gunl 1828. Wart Geld S88.26 isORs * i •*+>•* 8« 6.18 12.0960 189.80 169.89 Warschau ....... 138.13 34.60 Zürich .... . 4 137.76 99.98 3.32 Valuten 84.68 Amerikanische Noten . 708.— 28.28 Belgische Noten .... ^11.86 Rulgar. Not. ...... 36.07 Deutsche Noten .... 168.26 21.1060 Englische Noten .... 34.42 Ware 6720 190.20 136.63 188.26 710.— 169.26 34.68 PnoxSslsehe Noten . , Holländische Noten . . Italienische Noten . . ingoslawische Noten . . Polnische Noten .... Rumänische Noten . . . Russische Noten (Roman.) Schweizer. Noten . . . Tschecho-slow. Noten . Türkische Pfund-Noten . Ungarische Noten . . . 8. Geld 284 — 28.18 12.01 136.66 21.— Ware 286.'— 28.38 12.07 136.66 21.19 Erste polnische Lokomotivfabrik hat dank unserer -tatkräftigen technischen Unterstützung im Jahre 1924 den Betrieb ausgenommen und die ersten nengebautcn Lokomotiven an das polnische Eisenbahn Ministerium zur Ablieferung gelbracht. Bis znm Ende des Berichtsjahres wurden 22 Lokomotiven fertiggestellt; für das laufende Jahr ist die Fabrik ntit Aufträgen voll versehen. Laut Gewinn- und Verlustkonto steht einschließlich des Gewinnvortrages aus dem'Jahre 1923 pro 1.299,966.400 ein Betrag von 31.967,228.400 iK. zur Verfügung. Insolvenzen. Das A u s g l e i ch s v e r f a h r e. u wurde eröffnet über Ludwig Grün u. C o>, Baden, und ihrer Gesellschafter Ludwig Grün, Eliezer Skedy und Heinrich Philipp. — Heber Nathan R i e g l e r in Wiener-Neustadt, Neunkirchnerstraße 36. — ließet Max H o r ir i k, Schuhwaren, 7. Bez., Neustiftgasse 114. — Heber Ignaz L i g e t i, Schuhwaren, 9. Bez., Kindersvitalgasse 8. — Ueber I. M e h b e r, 20. Bez., Traunfelsgasse 7. — lieber Ludwig Sperlinge r, 1. Bez., Wollzeile 34. — Ueber Rudolf Tauber, Lederwaren, 2. Bez., Vereinsgasse 20. — lieber Oskar Schmidt, Parfümeriewarenhändler, 16.'Bez., Neulerchenfelderstraße 2. — Ueber Josef Aigner, Gemischtwarenhändler, 16. Bez., Reinhartgasse 8. — Ueber Arnold G r ü n w a l d, Kaufmann, 1. Gonzagagasse 23. — Ueber Moses M e h l e r, Kaufmann, 20. Bez., TraunfelSgasse 7. Ausgleichstagsatzungen. In der gestrigen Ausgleichstagsatzung der Krawatte nfabrikA rnoldFleischn er, 1. Bez., Wildpretmarkt 6, erstatte der Ausgleichsverwalter einen Bericht, dem wir folgendes entnehmen r die A k t i v e n betragen 5.6 Milliarden, die P a s s i v e n 8 Milliarden, wovon 3,8 Milliarden bevorrechtigt sind. Die Firma besitzt eine Seidenweberei in Brüsau in Mähren. Im Jahre 1922 erlitt sie enorme Kursverluste. Die größte Gläubigerin ist die S p a r k a s s e Brüsau mit 1,6 Milliarden sowie die Firma Samuel Taussig & Söhne mit 1,1 Milliarden. Der Ausgleichsverwalter hält eine Quote von 43 Prozent für möglich; das Ausgleichsanbot lautet auf 50 Prozent. — Gestern begann die Ausgleichstagsatzung der N u p h a r- Compagnie, G. m. b. H. Die Firma besteht seit 50 Jahren; an ihr war bis zum Jahre 1913 die L ä n d e r b a n k mit 100.000 K. beteiligt. Durch den Pachtvertrag hat sie infolge der ungünstigen Bedingungen ihre Konkurrenzfähigkeit gegenüber den andern Fabriken eingebüßt. Im Jahre 1915 wurde das Unternehmen in eine G. m. b. H. umgewandelt, deren Geschäftsanteie im Betrage von 600.000 K. von der S. A. de la sevre A. E. M. Berlin & C i e. in N a n t e s käuflich erworben worden sind. Die V e r l u st e der Fabrik im Jahre 1924 betragen eine Milliarde. Aktiven zwei Milliarden. Passiven vier Milliarden. Es wird eine Q u o t e von 50 Prozent angeboten. &arantii-l o/hte f7afui*burt«r» TW? Es schützt kleide*, pelze TEPPICHE etc: UNBEDINGT SICHE* ^BESTER METALL P LJ T 7 Gl a b us Putz-Extrakt LP68 glanz hält am längsten J ÜBERALL ERHÄLTLICH fabriksn'iederlage: WERBER & C?< DO GEORG SIGLGASSE 9. TEL*18165;i »v THEE-bUTTfl nnm ■ MlIbMkT. Revision des österreichisch-polnischen Handelsvertrages. Ans Warscha n, 10. d., meldet P. T.-A.: Der Chef der auswärtigen Sektion des Handels- und Getrterbeministeriwms, > Landic, und der Berichte vstatter devselben Sektion, Doktor M neun ich, haben sich nach Wien begeben-, um mit der österreichischen Regierung über die Revision des zwischen Polen und Oesterreich abgeschlossenen Handelsvertrages Verhandlungen zu pflegen. > Neue einschneidende Devisenverordnung in Polen. Aus Warschau wird der „Frankfurter Zeitu-ng" gemeldet: Dres-er Tage wird eine neue einschneidende Devisenverordnung erlassen werden, wonach die Devisenbanken für Zahlungen ins Ausland bereits innerhalb drei Wochen, statt bisher sechs, den Beweis sür Ankauf von Waren in HR)e des auszuführenden GeldVetroges erbringen müssen. Doch kann in Notfällen Verlänlg>erun-g bis sechs Wochen emtreten. Durch Wertbrief oder Postanweisung dürfen nicht mehr als 100 Zloty, nach Danzig 260 Zloty, ausgefi'chrt werden. Die Ausfuhr von Wechseln ins Ausland ohne vorherige Erlaubnis -ist verboten, die von Wertpapieren, Geld und Schecks, die vorher ei-ngeführt waren, nur gegen Vorzeigung einer von den Grenzbehörden nnterzeichneten Bescheiniigung statthast. Der Kauf ausländischer Wertpapiere gilt als unzulässige Kapitalflucht. Für von Devisenbanken oder Fina>nzbchörden abgeftempelte einkassierte Auslandswechfel dürfen von den Devisenbanken Anslandskonten geführt werden. Von nun an wlerden auch Balken, Latten, Schwellen, Bretter nsw. zu Artikeln gezählt, >deren Verkaufsbeträge lediglich durch die Bank Polskj aus dem Ausland an die Jnlandverkäufer überwiesen werden können, womit man die Kapitalflucht des übrigens völlig daniederliegenden Holzhandels hindern Will, , .i Wiener Viehmärkte. Rinder. Der gestrige Auftriiev belief sich auf 390 Stück Schlachtvieh, wonmter sich 293 Stück Mast- und 97 Stück Beinlvieh befanden. Bei ruhigem Verkehre konnten bessere Qualitäten die Montagspreiso behaupten, während mindere Sorten sich b i l l i g e r im Preise stellten^ Es notierten je nach Qualität r Ochsen 1.20 bis 1.90 S., Stiere 1.25 bis 1.60 S., Kühe 1.20 bis 1.50 S. und Beinlvieh 0.70 bis 1.10 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. — Schweine. Aufgetrieben wurden 2361 Schweine. Verkehr ganz b elanglos. Es notierten je nach Qualität: 2.— bis 2.40 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. — Stechvieh. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 802 lebende Kälber, 1167 Weidner, 926 Weidnerschweine, 64 Weidnerschafe, 23 lebende, 10 Ziegen, 41 Kitze und 74 Lämmer. Fleischschweine stellten sich um 20 G. pro .Kilogramm höher im Preise. Fleischschweine blieben gut behauptet. Es notierten je nach Qualität: Lebende Kälber 3.— bis 2.70 S., Weidner 2.10 bis 3.20 S., Fleischschweine 2.20 bis 2.90 S., Fettschweine 2.50 bis 2.75 S., Weidnerschafe im Fell 0.80 bis 1.60 S., ohne Fell 1.20 bis 2.20 S., lebende 0.80 bis 1.20 S., Ziegen 0.60 bis 1.— S., Kitze 1.20 bis 2.— S. und Lämmer 1.30 bis 2.— S. pro Kilogramm. * Wiener Produktenbörse. Die Preise notierten gesternwie folgt: Weizen: Inländischer 51.60 bis 62.60, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm —bis —, Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm 64.50 bis 65.60, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — bis —. Roggen; Inländischer 46.50 bis 47.60, Pefter Boden oder Nyirer 46.50 bis 47.—. Gerste: Inländische 38.— bis 42.—, böhmische mährische 48.— bis 50. Mais: Ungarischer 30.— bis 31.—, Cinquantin 38.— bis 30.—. Hafer: Inländischer 43.50 bis 44.50. Reis: Italienischer 83. — bis 84.—, Burma 62.— bis 63.—. Ma hlprodutte: Grieß inländischer 88.— bis 90.—, Weizenmehl 0 inländisches 84. - bis 86.—, Kochmehl 2 inländisches 70.- bis 81.— Brotmehl inländische prima 69.— bis 71.—. Die Preise verstehen sich, wo nichts anderes bestimmt wird, in österreichischen Schillingen pro 100 Kilogramm. Wiener Holzmarkt. 10. Juni: Nadelholz- Rundholz: Fichte, Tanne: Langholz von 26 bis 35 Zentimeter 26.50 S., Blochholz 4 bis 6 Meter von 20 Zentimeter aufwärts 24 S. — Nadelholz-Schnittmaterial: Fichte und Tanne; Kistenware 13 Millimeter 16 bis 17 Zenttmeter 3 bis 6 Meter 40.— Mark, Kistenwaar« 24 Millimeter 10 bis 30 Zentimeter 3 bis 6 Meter 44.— Mark, Latten gebündelt 4 bis 6 Meter 26/45 66.— S. — K i e f e i (Föhre): Pfosten 50 Millimeter von 18 Zentimeter aufwärts unbesäumt 4 bis 6 Meter lang blanftei 73.60 S., Wiener Börse. Ruhig. Nach den ischarfetr Rückgängen der Alpine-Aktien au den illetzben Borffetlaaen war gestern die Anifangsstelgeruna um 7400 K. eine dsmerkenswerte Erscheinung, die ans umfangroiche DeckungSkänfe der Kontermine zuvückznführen i-st. Die exekuttven Abgaben in ungarischen Ar'bitrageiwerten lha'ben ausgchört. WMrrch diese Effekten zum Teil unverändert, teilweise aber auch seste-r waren. FreuM-icher -lag der tschecho-slowakische Avbitragemarkt. Die Bankwerte blieben dis aus Kreditaktien vernachlässitg-t. Der ganze Verkehr hielt sich Int engen Grenzen und vevfiöl später der Stagnation, die leichte SMröcke'lungen verurlsachte. In der Kulisse gewannen schließlich n. a.: Ung. Kredit 1000 K.. Alpine 6400 K. und Juli Süd 3000 K.. dagegen blieben Staatsbahn um 6400 K.. Zentralboden um 1500 K.. Felten um 6000 K., Skoda um 25,000 K.. A. E. G. Union um 1300 K., Sakgo um 4000 K., Trifailer um 3900 K. und Brünner Maschinen um 3000 K. zurück Im Schranken überwogen die Abschwächungen. ES errnäßigten sich Nordbahn um 150.000 K., Perlmoofer um 10.000 K., Wienerberger um 18.000 K. Grazer Bräu um 25.000 K., Scheidemandl um 60.000 K., Prager Eisen um 40.000 K., Ungarische allgemeine Kohle um 40.000 K., Galieia um 15.000 K. und Ungarischer Zucker um 50.000 K., Höher waren Nationalbank um 10.000 K., Gutmann um 7000 K., Mundus um 3000 5k. und Aussig-chemische um 4000 K. Der A nlagemarkt war meistens geschäftslos. Von den Exoten notierten Mrazniea 30.000 vis 33.000, Tepege 14.600 bis 15.500. Ausländische Börsen. (Eigenbericht der „Wiener M-orgsnzeitung".) Berlin, 19. Juni. Die schwierige außenpolitische Lag» Deutschlands mfvlge des englisch-frainzösrschen Zusammengchenj» IMder MMm VMM ei ma R-üchgLKg-

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