Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-06-07 · Heft 2261 (7.6.1925) · p. Seite 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2261 (7.6.1925)
Date
1925-06-07
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981346--23000-3010471
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

I j 'S . H ■ v ~ SeM Tö Wien, Sonnkag quenz gezogen; sie sind dein Beharrungsprinzip in ihrer Dwidendcupolitik treu geblieben und verteilen in einem der magersten Jahre den gleichen Ertrag, den das fetteste abgeroorfen hatte. Ob die anderen Institute diesem Beispiele folgen und dem gleichen Großmut fröhnen oder ob sie der Lockung tapfer widerstehen und furchtsam Maß halten werden» steht vorläufig dahin. Wer nur halbtvegs kann, wird nicht zurückstehen wollen, so daß auch in der Gewinnverteilung nicht jene Aufrichtigkeit durchoringt, die als verläßlicher Maßstab eingeschätzt werden darf. Die Bilanzen und Dividenden gehen und leben unzweifelhaft über die Devhältnisse, die in ihrer zaundürren Dürftigkeit mit Mühe die Bloßen verdecken, welche das Jahr des finanziellen und wirtschaftlichen Mißwuchses enthüllt hat. Neue Schöpfungen sind kaum zur Reife gelangt; die alten haben die stärcksten Ansprüche an die Kassen stellt und an ihnen maßlos gesaugt. Die EfMenstände haben an Preis und Anwert verloren; das Samariterwerk der Stützung und Intervention hat große Opfer und Einbußen gefordert. Der Abbau an Personal hat durch Abfindungen tief Ln den Säckel gegriffen; das Kommissionsgeschäft ist fast abgerissen; die Spekulation erstorben; höchstens das Kreditgeschäft hat sich gehoben, soweit nicht auch da die Sorge um die Immobilisierung lmd das allgemeine Mißtrauen die Pflege dieses Geschäftszweiges verdorben und verkümmert hat. An jedem Konto und an jeder Post kleben die Spuren kundiger Finger, die sich in der Kunst üben, die Bilanz zu frifiern, kahle Stellen geschickt zu verbergen und einen Krauskolpf zu Wellen, der der müden Bilanz einen jugendlich frischen Teint und verführerisch gelockten Anstrich verleiht. Allem die Falten und Runzeln des Gesichtes lassen sich nicht völlig verwischen und glätten. Da und dort brechen sie durch und verschärfen den frostigen Eindruck, der die Bilanzzeit in diesem Jahre durchweht. In dem eisigen Hauch, der sich auf die Jahresabschlüsse legt, welkt der Blütenkranz, in dem sonst die Bilanzen prangen, trüb und kümmerlich dahin. Die Aktion gegen die Eisenkartelle. Eine zehngliedriige Delegation, die vom Exekutivkomitee der Eiseninteressenten iw Gremium der Wiener Kaufmannschaft dazu bestimmt wurde, sprach Freitag den 6. d. unter Führung des Sektionsobmannes Max Tandler bei den drei» Parteien des Nationalrates vor. Nach Ueberreichung des Memorandums durch den Referenten, Herrn Dr. Grienseyß, der darauf verwies, daß sich die Verhältnisse in der Eisenbranche bereits derart verschärft Haben, so daß eine dringende Abhilfe notwendig wäre, entspann sich eine längere Debatte, m welcher von den Parteienvertretern das lebhafte Interesse an Len notorischen Uebelständen bekundet wurde. Die Delegation erhielt von den drei Parteien die Zusicherung konkreter Maßnahmen zur Abstellung der Kartell- Übergriffe, so daß noch vor den Sommerferien mit einer parlamentarischen Aktion zuversichtlich zu rechnen ist. Dir Finanzierung der Bahnelektrifizierung. Im letzten Heft der ,Masserwirtschaft"_veröft'entlichj Dr. Heinrich S ch r'e io e r einen neuartigen Vorschlag zur Finanzierung der Bahnelektrifizierung, Er ist von dem Bestreiben eingogeben, die gegen neue Kredite aufgetauchten Bedenken zu zerstreuen, und er empfiehlt, -um der Mentalität des Völkerbundes nähezukommen, die im englisch-amerikanischen Recht gangbaren „Equipements Bonds" (sogenannte Wagenpark- oder Ausrüstungsanlerhe). Ter Vorzug dieser Titel besteht darin, daß die mit ihnen beschafften Werte die Fundierung der Anleihe bilden und die aus diesen Neuinvestitionen erzielten Einnahmen für die Zinsen haften. Die Vorbelastung der Bundesbahnen fällt daher außerhalb des Kalküls. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Rudolf Tauber, Lederhändler. 2. Bez.. Vereinsgasse 20; Ludwig S p e r l i n g e r, Schneider, 1. Be;., Wollzeile 34; Jetti Mehl er. 20. Bez., Traunfelsgasse 7; Ignaz Liigeti, Schuhhändler, 9. Bez., Kinderspitalgasse 8; Max Hornik, 7. Bez., Neustiftgasse 114; Nathan Riegler, Wiener-Neustadt, und Ludwig Grün u. C o. in Baden. Die Generalversammlung der Lombard- und Eskomptebank — vertagt. Die für gestern festgesetzte außerordentliche Generalversammlung der Lombard- und Estomptebank mußte wegen Beschlußunsähigkeit vertagt werden. Von den Hauptaktionären wurden nämlich die Aktien nicht deponiert, da sie hinter den Kulissen Verhandlungen über die endgültige Ernennung der Liquidatoren führen. Nach Kundmachung der Vertagung kam es zu kleinen Tumultszenen, als ein Aktionär, trotz des Widerstandes des Vorsitzenden über die unregelmäßige Bezahlung der Beamten sprach. Die nächste Sitzung dürfte noch in diesem Monat stattfinden. Die Spareinlagenbewegung im Dorotheum. Jnr Monat Mai 1925 würden 5,043.565,91 Schilling eingelegt und 8,701.656,74 Schilling rückgezahlt. Mit Ende Mai' 1925 betrug bei einer Einlegerzayl von 40.398 der Gesamteinlagenstand 47,415.895,76 Schilling. Bis Ende Mai waren 1095 Heimsparkassen ausgegeben. Weiterer Rückgang des französischen Franken. Auf den internationalen Valutenplätzen war gestern ein bedeutendes Angebot von französischen -Franken zu verzeichnen. Diese Abgaben sind auf die verringerte Jnterventionstätigkeit der Banque de France zurückzuführen. So war der Franken überall rückgängig und zog auch den belgischen Franken mit. In Zürich ging der Franken von 65,15 auf 24,45 zurück. Die Devise Brüssel ermäßigte sich von 24,55 auf 23,90. Nur Sofia 'lag fester. Der Leu erhöhte sich von 3,725 auf 3,75. Zürich» 6. Juni. (Devisenkurse vou. 12 Ubr.) Berlin pro Billion 1.2290' (1.2290). Holland 207.25 (207.40-, New-Aork 516.— (516.-), London 25.07V, (25.08). Baris 24.45 (26.15), Mailand 20.46 (20.57), Brüssel 23.90 (24.65), Kopenhagen 97.— (96.95), Stockholm 138.15 (138.25), Oslo 86.75 (86.75), Madrid 75.25 (75.25), Buenos Aires 208.— (207.50), Prag 15.80 (15.30;, Budapest 0.007240 (0.007250), Bukarest 2.45 (2.45), Belgrad 8.60 (8.57'/,), Sofia 3.75 (8.72V*), Warschau 99.25 l 99,25). Mien 72 70 (72.70) für 100 Schilling. Zollerhöhungen in Polen. Alle Industriellen und Kaufleute, welche in Polen Bestellungerl ausgenommen haben, die sie infolge der kürzlich erfolgten Zollerhöhung nicht zur Ausführung bringen können, werden im eigenen Interesse ersucht, umgehend an die Handelskammer. Wien, 1. Bez., Stubenring 8, eine vollständige Liste dieser Bestelümgen, enthaltend: Nanre und Wohnsitz des Bestellers, Datum der B Stellung, Art der bestellten Ware, Wert der Bestellung, mit entsprechenden Belegen innerhalb dreier Tage einzusenden. Mlerier Moeaen^eltunft. 7. Juni 18M Nr. 8M Hakoahs Metsterschaftsfiaish. Hakoah gegen Sportklub 3:2 (1:1). Der Hakoah-Torminin Fabian schießt das siesbringende Tor. Snnmeringer-Platz. 25.000 Zuschauer. Schiedsrichter Retschury. Hakoah: Fabian; Weaner, Pollak; Fried, Guttmann, Grünfeld; Neufeld. Häusler, Grünwald, Eisenhofer, Schwarz. Sportklub: Edi; Beer, Teufel; Plank, Wiedemann, Lowak; Strnad, Höß, Wana, Reumann, Bit». Hakoah hat gestern vielleicht die schwerste Klippe der M e i st e r f chaft überwunden. Der Sieg der jüdischen Mannschaft war verdient und entspricht der nach der Pause gezeigten klaren U eb e r leg e n h e i t. Der Spielverlauf selbst ging äußerst dramatisch vor' sich. Das siegbringend« Tor der jüdischen Mannschaft wurde auf sensationelle, m der Beschicht« des Fußballsports bisher wohl einzig dastehende Art erzielt. In der 30. Minute der zweiterr Hälfte fiel zrrm zweiten Male der Ausgleich für Sportklub auf glückliche Weise. Ein weiter Ball Lowaks senkte sich vor dem Tore nieder. Fähe an läßt den Ball fallen und Höß, von den Hakoäh-Berteidigern unbehindert — ein schwerer taktischer Fehler —. rennt Fabian an und drückt den Ball ins Netz. Fabian bleibt verletzt liegen, wird hinter die Linie getragen und 9t e ufeld besetzt den Torhüterposten. Nach einiger Zeit springt Fabian wieder ein, der eine Arm ist verbunden, er spielt als linker Flug eistürm er mit und schießt in der 39. Minute das siegbringende Tor. Am Anfang sah es nicht danach aus, als würde Hakoah das Spiel erfolgreich beenden können. Wohl arbeiteten die Stürmer der Blau-Weißen flott und schufen ernste Situationen vor dem Tore der Gegner. Aber man sah, daß Neufeld und Grün Wald infolge ihrer jüngsten Verletzungen nicht recht mitkonnten. Beängstigend jedoch war zunächst das Spiel Grünfelds und der beiden Hakoah-Berteidiger, von denen namentlich Pollak eine sehr schwache Rolle spielte. Unpäßlichkeit der letzten Tage war die Ursache seines ungenügenden Spieles. Besonders der schnelle Strnad wurde dadurch eine ständige Gefahr für das Hakoäh-Tor. Durch die Unsicherheit ihrer unmittelbaren Nachbarn litten zunächst auch Guttmann und Fried, die erst allmählich ihre Ueber-- legenheit geltend machen konnten. Nach der Pause entschieden Guttmann und Fried den Ausgang des Spieles. Der Sportklub spielte in der ersten Hälfte recht flott. Der Angriff rechnete mit der schwachen Form >der Hakocch-Hintermannschaft und drückte aufs Tor. Die Läufer der Dornbacher hielten sich anfangs recht gut und rückwärts arbeitete Beer, der auch der beste Mann des Sportklubs tvar, nützlich und effektvoll. Nach der Pause machte sich das technische u n d taktische Können der Hakoahner wirksam geltend. Der Platztausch Grünfeld-Pollak erwies sich als sehr zweckmäßig. Pollak hielt sich in der Deckung viel besser und Grünfeld lief zu einer überraschenden Verteidiger! ei st nng auf. Guttmann und Fried spielten jetzt souverän. Fried bewies gestern wieder, daß er derzeit der produktivste Flügelläufer Wiens ist. Vorne arbeiteten Häusler, Eis e n- Hofer, der seinen guten Tag hatte, nur zögert er beim Torschuß, und der prächtige Schwarz sehr bravourös. Grünwald und Neufeld taten bei ihrem verletzten Zustand ihr Möglichstes. Wegner spielte unauffällig, aber nützlich. Wenn ihn fleißiges Training beweglicher macht, ist er eine wertvolle Kraft. Der von ihn: getretene Strafstoß, der zum ersten Tor führte, war ein Prachtexemplar. Fabian 'hatte das zweite Tor vielleicht verhindern können, aber seine Bravour und der von ihm erzielte, in der Geschichte der Hakoah vielleicht schicksalsschwerste Treffer beweisen feine Kunst und feinen ungebrochenen Kampfgeist. Alle Hakoah-Dpieler spielten und kämpften mit Aufopferung. Der Sportklub fiel nach der Pause sehr äb. Nenmann hatte sich verletzt und schied bald aus. auch Teufel hinkte zeitweise. Nur Beer hielt sich bis zmn Schluß. Edi meisterte eine Reche schwerer Bälle aus nächster Nähe. Nach dem glücklich erzielten zweiten Ausgleich und den: Ausscheiden Fabians, kamen die bis dahin gänzlich zurückgedrängten DorUbacher etwas auf. Nach Fabians Meisterstück jedoch beherrschte Hakoah wieder die Situation. Eine Bombe Eijfenhofers wird von Edi mit Glück -äbgewehrt. Noch in der letzten Min,nie gibt es einen Strafstoß gegen Hakoah. Neufeld fängt den scharfen Ball. Im selben Moment hatte Retschury schon abgepfiffen. Retschury bewies wiederum, -daß er unser 'bester Schiedsrichter ist. Er hatte das sehr faire Match stets in der Hand und ließ sich auch vom Publikum, dessen überwiegender Teil sichtlich gegen Hakoah gesinnt war, nicht beeinflussen. Seine Entscheidungen waren immer richtig. Das Gesamttorncrverhältnis «betrug 11:6 für Häkoah. Hakoah hat Abstoß, der Sportklub spielt mit Rückenwind, was sich als großer Vorteil erweist. Vor beiden Toren gibt es bald kritische Situationen. Ein gefährlicher Vorstoß von Höß wird von Mogner im «letzten Augenblick zum Korner gerottet. Es folgen schöne Kombmationszüge der Paare Häusler-Meufeüd nno Eisenlhofer-Schwcrrz. Nach einem Foul Neumanns an Guttmmrn verwandelt Weg,ner den Strafstoß mit Bonibenschuß unhaltbar. (13. Minute.) Hakoah führt 1:0. Zwei Minuten später erfolgte der Ausgleich. Strnad war an Grünfeld vorbeigekommen. Pollalk zeigte sich unbeholfen, auch Wegner griff nicht ein, so daß Wana unhaltbar einsenden konnte. Einige gut hevausgearbeitete Situationen vor dein Sportklublore werden nicht vevtvendet. Wenn Neuseld vorstößt und flankt, ist niemand zur Stelle, auch Schtvarz klammert sich m sehr an feinen Flügelstür-mevrayon. Ein Solovorstoß Struads, an Pollak vorbei, scheint ein sicheres Tor, doch Strnad überfchieHt knapp. Nach Seitenwechsel greift Häkocch mächtig an und belagert -lange Zeit die gegnervsche Hälfte. Einige «harte Schüsse worden von Cdr oder einem «Verteidiger äögötvohrt. In der 15. Minute bietet sich Häusler eine gute Chance. Bon zwei Gegnern «bedrängt, führt er den Ball und jagt ihn unhaltbar aus ziemlicher Entfernung m die Ecke. Hakoah führt 2:1. Bald darauf überschießt Häusler scharf. Hakoah «bleibt «tveiter überlegen. Eine Bombe von Schwarz meistert Edi. In der 30. Minute erfolgt der eingangs erwähnte zweite Ausgleich Sportklubs. Fabian scheidet ans, Ncufcld geht ins Tor, die Dorn» «bacher «bedrängen jetzt. Schwarz geht ans den rechten Flügel und schlägt sich auch dort hervorragend, bis der als Stürmer eiu>pringende Fabian in der 39. Minute durch einen sensationellen Treffer der Hakoah den Sieg bringt. Hakoah führt setzt in der Meisterschaft klar m.i-t drei Punkten. Die jüdische Mannschaft hat 25 Punkte und noch zwei Kämpfe auszutragen. Die Amateure haben Ebenfalls noch zwei Spiele vor sich und derzeit 22 Punlic. LTAARKe GEH VERTRETUNG BARBEftftC* LBI8ER3TR.9 TU.7W*,7W* Wir liefern zu den Originalpreisen der engl. Fabrik gegen Zahlungscrleichterungen Die heutigen Spiele. Ober-St. Beiter Sportplatz: Rapid —Admira (Meisterschaft) und D. F. E. (Prag)—«Amatoure. — Wacker-Platz: Wacker—Slovan (Freundschaftsspiel). — Favoriten: Rudolfsihügel—W. A. F. Makkabiweltverband. Mittwoch der: 10. d. um 8 Uhr abends int Mulche im der Hakoah äußerst wichtige Sitzung des Präsidiums. Czarnj (Lemberg) schlug gestern Makkabi (Krakau) 2t0. Der Empfang Uruguays. Die Mannschaft des Nacronal Montevideo Elu'bs ans Uruguay trifft Dienstag dcir 9. d. «mit dom direkten Zug aus B a sr 1. um ll Uhr 40. DUn. früh ans dem Wvstbahrchos ein. Die Bieuna wird die Gäste im Bahuhöf ompfangen >lnd n>ach feierlicher Begrüßung unter Borantritt der Musikkapelle oes Ehemaligen Doutschmeisterrogimentes in ihr Ringstraßenhotol bogleiteu. Die Vienna ersucht ihre sämtlichen Mitglieder,. sich zum Empfange der ilxnguaymaunschast auf dem Westbahnhofe einzüfiiiden. Gleichzeitig richten die Veranstalter -cm alle Sportsleute die Bittet ' sich an dem festlichen Empfange der Pariser OltMpiasieiger, recht zahlreich zu beteiligeil. Burgtheater gegen Staatsoper. Das «heurige WvWtäbigkeitsiwettspiol der Künstlernlannschaflen der boideic 'Staatstheater findet Samtstag den 20. b. um «halb 5 Uhr «nachmittags auf dem Sportplatz des S. C. Rapid in Hüttelidorf unter Leitung Retschurhs statt. Beide Mannschaften, donen die be- «kannten Künstler der beiden Kwnstinstitttte angehören, obliogen «bereits unter der Leitung Prof. Schm reg er s einerseits und Uridils anderechoits eiftig dom Training. Der Karten- Vorverkauf beginnt am Montag iu aller: Kcrrtenburoaus. Hakoah (Hietzing) erhielt durch die Neuanmeldrcug der Spieler Jollinek, illagy, Köhn, Toltscher und Neustadl (alle I. A. C.) wertvolle Verstärkung. Schwerathletik. Gin schönev Grfolg des Sstovtklubs KndimnH. Die Kadimah placiert sich in der Meisterschaft des Oe. K. V. Bei der am 31. Mar stattgefrlndenen zweiten stunde der Mamrfchaftsmeistevschaft des Oefterreichischcri Kraftsportvevbandes für die dritte Klasse koititte sich die Kampfulailn-schast der Schwerathletiksektiorr des S. C. Kadimäh unter, 21 .Köuknrrellterl an -siebenter Stelle placieren und derr für diese Stelle (insgesamt 10 Preise) ans,geschriebenen Pokal getvirrnen. Die jüdische Marmschaft, die trotz zrveier verletzter Leute arlgetreten tvar, vollbrachte eine GlanAeistrurg im Verhältnis znnr Vorjahr. Sie hat sich durch ernste und ziebbewußte Arbeit von der 18. Stelle in die Spitzengrirppe borge arbeitet tlird so die Möglichkeit zum Aufstieg iu die zweite Klasse ertvorben. Zu donl Erfolg der Mannschaft, die in der Aufstellung: I. Nanzenlhofer, Fritz WeMer, I. Pollak, I. Zalusky, E. tltado und S. Pollak autrat, wäre fckgendes zu berichten: Die Leistung der äußerst leichtorr Manistchaft — sie wog nur 395 Kilogramm — war eine hervorragende, da sie bei einer Gesamtleistung von 1770.40 Kilogmimn ein relatives Gewicht von 1375.20 erzielte. Zll bemerken wäre iroch, daß die fWische Mannschaft durch das Versagen ihrer zwei erkvaukteil Leute schwer gchandicapt tvar und im günstigeren Fall sogar den vierten Platz erreicht hätte. Es muß ttod) benlevkt tverden, daß die Sbktionsleitttng bsstrübt ist. jungen Juden die Ausübung dieses Sportes im tveitestgehenden Maße zu ermöglicheu. M. K. Boxen. Gibbons wurde gestern in New-^ork im Boxkampf von T u n n e y im zwölifterr Gang kilock - ont geschlagen. Hockey. Die Hockeymeisterschaft. Heute ist die erste iMaiuischäft der Hakoah in der Meisterschaft spielfrei. Mf dem Hakoäh-Platz kommen die folgeltden Wettspiele zur Austragung: Viertel 9 Uhr: Lehrer komb—Hakoah komb. Um halb 10 U«hr filtdet hie erste R-rmbe im Cup um den HernmnttMtüller-GedeuEpreis statt, und Ovar wurde Lehrer 1 gegen Hakoäh 2 ausgelost. Die Hakoäh-Meis-erve wird zwar eiue Niederlage gegen die ausgezeichnete Lelhrermannschaft nicht vechiildern können, jedoch wird sie sich sicheMch ehrenvoll schlagen. Schiedsrichter in diesem

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.