Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2260 (6.6.1925)
- Date
- 1925-06-06
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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»M. «wtf vym*, tmjHWBg WTfiUf WffMBUWstMkHWMW» kerichtsfaal. Wölltttdork tut Gericht. Ei« mißglückter verfchleppungsverfuch. Der -estrige zweite? BerhandfmrgStag im WöllerSdorfer Prozeß bracht« das Verfahren infolge ebne- Verschleppung-» versucheder Verteidiger um keinen Schritt weiter. Am Vortage Latte die Verteidigung eine ganze Reihe Anträge gestellt, die vom Gerichtshof abgelehnt wurden. Als der Gerichtshof überdies dem Verteidiger Dr. Benedikt einen Verweis er» teilt-, leigte dieser die Verteidigung nieder. Seinem Beispiel folgten Dr. Preßburger und Dr. tzrischauer. Zu Beginn der Verhandlung verkündete der Vorsitzende Hosrat Dr. H o t t e r, daß das verfahren gegen Sklarz au-geschieden Ivurde. Der Antrag, die Zeugenladung der Verteidigers Dok« wr Grüß zurückzuziehen, wurde angewiesen, ebenso -er An» J vag, den Bundeäschatz und den Ingenieur Al der und Poch» w a d t als Privat'bettiligte nicht znzulassen. Auch der von der Verteidigung gestellte Antrag auf Ablehnung der Sachverständigen wurde abgewiesen. Das Gericht behauptete, c« sek festgestellt, daß der Sachverständige Roth, irotzSL.ru er Prokurist der Gefia war, an den Abschlüssen mit den WällerKdorser Werke,, in keiner Weise beteiligt gewesen icl und auch niemals in dieser Sache eine Schätzung vorgenommen habe. Das Gericht habe ferner angenommen, daß die Objt ftiöität, die Unbefangenheit oder Eignung und auch die persönliche Integrität der Sachverständigen in keiner Weise nt Zweifel gezogen werden könne. Der Gerichtshof hat weiter beschlossen, den, Verteidiger Dr. Benedikt für seine grundlos hergebrachte Bel-eidlgung der Sachverständigen einen Verweis zu erteilen. Dr. Benedikt springt erregt auf und will sprechen. Vorsitzender: Ich bitte, mich zu Ende reden zu wsscn . .. wobei' ich hiuzufügen muß, daß nach den tatsächlichen Feststellungen des Gutachtens für diese Beschuldigungen nicht die g e r i n g st e Handhabe gegeben war. Dr. Beiledikt erhebt sich vo,t seinen, Sitz und gibt folgende Erklärung ab: Ich habe gestern auf Grund von Informationen derjenigen .Herren, von denen das Gericht sagt, daß sie den Sachverständigen das beste Zeugnis allsstellen, behauptet, daß tvenn >iese Informationen richtig sind, die Sachverständigen bewußt unwahr ausgesag haben. Diese Information liegt mir vor. Dr. P r e ß b u r g e r: Die Stellungnahme des Gerichtes gegenüber beu Anträgen der Verteidigung sind geeignet, die Reputation der Verteidigung zu beeinträchtigen. Das geht nicht an urvd -ich muß entschieden erklären, daß ich niemals eine Tatsache leichtfertig.behauptet habe^-Jch habe die Beharrptung, daß die Sachverständigen Tantienren bekommen haben, nicht aus eigener Erfahrung ausgestellt, sondern ich habe mich auf die Aussagen von Zeugen vor dem Bezirksgericht Margareten bezogen, und ich hche gesagt, aus diesen Aussagen gehe das hervor. Ich beantrage deshalb die Ladung der Herren Flach und Konsorten, dauiit hier die Richtigkeit dieser Behauptung erörtert werden könne. Dr. Benedikt verließ hierauf unter P r o t e st der, Gerichtssaal. Dr. Katz legte dem Gericht nähe, den dem Dr. Borwdikr erteilten Verweis zurückzuzichen, andernfalls müßte auch er die Verteidigung zurücklegen. Dr. Preßburger schloß sich dieser Erklärung an. Nach dreiviertelstündiger Unterbrechung der Verhandlung verkündete der Vorsitzende, ex könne den Verweis nicht zurücknehmen, worauf Dr. Preßburger und Dr. Frischauer dir Verteidigung n i e derle g t en. Daraufhin zog sich der Gerichtshof abermals zu einer Beratung zurück, nach deren Beend iiguttg der Vorsitzende mitteilte, daß die Verhandlung bis h e „ t o n n t e r b r o ch e n wird. Die VerteidWr Dr. Katz, Dr. Preßburger und Dr. Frischauer hätten erklärt, über Wunsch ihrer Klienten die- Verteidigung weiter z u f ü h r e n. Großbanken und Lepofttrnbank. Der Prozeß gegen die Arotzbaitten vertagt. Unter allen Zoicheil der Sensation spielt sich der Prozeß der Klienten der Depositenbank gegen das Grotzba>ifkonsortiun, ab. Zn, Anditoriun, befinden sich eine ganze Reihe von Großvankdirektoren, welche auif-merksam de». Lause der Verhandlu>rg folgen. Zwischen de», Vertreter der Großbanken Dr. Adler und diesen Direktoren ist in, Saale selbst ein förmlicher Kurierdienst eingerichtet, mit dessen Hilfe die eil^elm», Direktoren ihrem Rechtsanwalt ununterbrochen Zettel zusenden, toclche sich aus die einzelnen 'Aeußerungeu der Zeugen beziehen. Schr spannend gestalteten sich die Aussagen der früheren maßgebenden Fattvre» der Depositenbank, des getvckenen Vizopräsi-denten I-ng. Saxl und des goschästssührendeu Ver- 'ivaltn-n-gsratsmitgliedes Artur Drucker. Vor ihnen wurde noch der frühere Pressereserent der Depositenbank, Dr. Nagelstock, einveruommen, der über die Fassung des Eomnurniques Aufklärung«,, geben sollte. Dr. Nagelstock orÄär-te, er sei, al? ihn, das Eomnmnigue vorgelegt wurde, völlig konsterniert gelvesen. Er habe auch einige Stetten, wie die Worte „Prüfung dvr Situation", beanständet, doch sei er lnicht in,stände Wvesen, AendeMngen durchzusetzen, da sich die Großbanken ans den Inhalt versteiften. Oberlbanral Sa x l, der beeidet wird, gibt ei>,e genane Darstellung der Vorgänge während nnd nach den, kritischen Da tun, dest. Mai. Er erzählte, daß schon km April IM eine Bilanz der Depositenbank fevtiggestellt worden sei, mi-f Grund «Mer das Aktivmn m Bank ziM. 180 Milliarden »ttra-M habe, wob«, auch erwogen wurde, «vewkrell eine Dividende von 2000 St. M- Anszahlung zu vringen, nm' dadrmh die OchenSlichkedt über die Situation der Bank zu beruhigen. Himer dem Rücken des BerwMmgSrabes hatten sich aber die DrrMoren Muntendors «md Ritscher mit den Großbawken in Verbindung gesetzt, die dann die SyndikatsmMIeder förmich vor ein falt aecompli gestellt hatten. Ohne zu ahnen um was es sich handle, wurden die Syndikatsmit-glieder am 4. Mai zu einer Sitzung elnbervfe«, zu tvclchsr auch der Präsident Goldstein aus DeMn hecheigereist war. Dort wurde den Herren erklärt , daß die Sache mit den Großbanken bereits abgemacht sei. Die Vertreter der Großbanken wurden hierauf telephonisch berufen und erschienen bald. Als ihr Vertreter sprach Direktor Kvasny, der oils GruMage des Abkommens verlangte, daß die Syndikatsmitsittede-r ihre Mtlen ztl Opt ion-zwecken den Banken zum Preise von 17.000 K. iöberantworten. Die Banken seien bokeit, 7b Mlliarden der Depositenbank zur Verfügung zu stellen. Man gewann den Ewdvuck, der Bank könne nichts >nchr gofchchen, da munnchr die Großbanken diescllibe voMmnmen i'lbernechmen. Ms die Frage eines Advokaten, wer nach dem 4. Mai sn der Depositenbank zu schaffen gehabt häbc, erklärt Ing. Saxl, m,r Höfrat Bavta. Der goschäftsfüihrende BerwaUungSrat Artur Drucker ist bereit, fchw Aussagen unter Eld abzugeben. Dem opponiert der Advokat des BankenEoenitees, weil der Zeuge an dem Prozeßansgang interessiert sei und weil er sich auch in Untersnchuidg tvegcn Krida befinde. Anch dieser Zeuge cvklärt, daß hinter dem Mcken des BertvattungS-vateS die Mtiomn van den beiden Direktoren unternammen worden seien. Er habe bei der Besprechnng gefragt, was mit den clnzeilnen Filialen geschehen werde, woraus ihn, erttgognet wurde, die Banken könnten sichst keine Vorschriften machen lassen. Der gewesene Direktor der Depositenbank M»Mtendor.f berichtet über die Ursachen, welche die VerhandluNlgen mit den Großbanken veranläßt hatten, uird erklärt, daß das Zivkular an die Filiäkloiter von der Direktion der Deposit«,M»nk verfaßt worden sei: Der Beamte der Depositenbank, Glesiuger, erklärt, daß in einer Besprechung der leitenden Boantten von Mimtcirdovf eMärt wurde: '„Die fünf Großbanken stehen jetzt hinter „ns." DaS Zivkullar an die- Filialen fei mit der Züstimninng der Großbanken erlassen worden. Deswegen se-, den Kommittenten geraten worden, ihre Einlagen in der Bank zu belassen. Die Dirsktorer, de.r Großbanken hätten in der Bank ein sehr strengs Regime geführt. Gin Direktor habe sogar FunÄiionäre der Bank als Bevbrecher artzgesehen und behandM. Ein Zeuge, der Beamt« der Alpha-Separator-G-esellscha'st, , gibt an, man hätte ihm erklärt: „Sie'können Gift darauf nehmen^ daß Sie-keinen Heller verlieren werden. Durch die Garantie der Van'kc» ift das Geld fibtvfirt-aft so gut." Nachdem noch zum Schluß d-er Dir-ektor der Bodenkrcditanstalt, Wilhelm, eingehend befragt worden war, wurde z>>n, Zwecke der Einvernahme des Hofrates B.g r t a> welcher als BertrardenAnmnn des Bankshnduk-ats fungierte, die Verhandlung aref ambostnnmie Zeit vertagt. Ler Zusammenbruch des Ttknnes- Srßes. Die Fehler: des Aufdrrues. — Das toettUmfu* tteete Comstrunigue. ' ' (Eigenbericht der „Wiener Mo,igenzeitung^.) Berlin, 3. -Juni. In Finar^kreisen hat die Deklarierung -der Insolvenz des StinneS-Konzerns ungeheures Aufsehen erregt. Schon vör sechs Monaten waren Nachrichten über Schwierigkeiten' einzelner Kongerngebilde a-ufgetaucht. Doch scheint öS damals gelungen zu sein, die Schwierigkeiten nvtdüirftig zu Äberbrucken. Bor luehr als einem Monat hat sichein Sohn Stinnes' nach Amerika begeben und dort eine Anleihe auHunehmen versucht. Die Versuche sind aber nrißlungen. Der Zwist, der erst vor zstvei Wochen unter deü beiden Stinnes- Söhnen an'Khrach und sogar in die OeUentlichkeit getrageu wurde, hat bereits kraß die WvieRge Situation der Stinnes->Unternohniungen zunr Ausdruck gelbracht. Es wird jetzt klar, daß der verstorbene StinneS bei dem Aufbar, feines Konzerns ungeheure Fehler begangen hat. ,Indem er tvie ein Tandler in der Inflations- Periode alle ihm angeboterien Jndustrieunternehmungen tvahllos anfkaufte, hat er im Lause der Zeit ein Gebilde Äffen, dem jeder innere Zusaurmenhang fehlte. Abn davon, daß die Leituirg dieser Vevschiedervsten Unternchmni,gen ungemein schwierig war, fehlten ihm auch die nottvendigeu Mittel, um alle die verzweigten Betriebe aufrecht erhalten zu können^ Beikanntttch hat. Stinnes int Verlaufe seiner Ramschkänfe auch einige deutsche Bautt'u zusatumeligekanft. weil er hoffte, in ihnen eine finanzielle Stütze zu. finden. Piese Banken ivaren aber viel zu klein, um der, gewaltigen Geldbedarf des StinneS-Kouzerns zu decken. Dabei hatte er den großen Fehler begangen, bei den meisten Uniernehmulvgen den Kredit anzuspannen, ein Vorgang, der von allen Jnflatioltsgrüßeu bekanntlich geübt wurde und in der Zeit der Stabilisierung fortgesetzt wurde. Diese Kroditanspannung tvar das Verhängnis aller - Jnflationsunternehmungen. Von ihnen ist auch das Stinnes-Gebilde nicht verschont geblieben. . Unangenehmes Aufseheu erregte die verklausulierte Fassung des Comn,uuiques, wie auch der Uudstand, daß in der letzten Sitzung, in welcher die Hilfe beschlossen wurde, _«. &mt 19BB «v» iri^i mk «m»>»isq« SM(m, s-m»«» «ch Bankvertreter zugegen waren, welche auf diesem Wege genauen Einblick in die Frnai^- lage des Stinnes-iKongerns echielten. Cs wird daraus geschlossen, daß die Situation schon sehr prekär gewesen sein muß, wenn sich die Stinnes-Leitung zu diesen Mitteln entschloß. Die Reichsbank sucht sich vorsichtig zu saldieren, indem ste nur Gelder bei vorhandenem Giro einer ander«» Großbank zur Verfügung stellen will. Mittlerweile fr*55 ginnen 'bereits -ie Enthüllungen über die große Mißwirtschaft in einzelnen Unternehmungen und die ganz planlos« Führung derselbett. Es Word mit Bestimmtheit gerechnet, daß in nicht allzu ferner Zeit eine Reihe von grö^- ren Unternehmungen des Stinnes-ckdonzerns ihren Besitzer wechseln werden. Mt den daraus erlangten Geld« mit-eln soll der Montan- und der ElektrtzMskongerv von größeren Lasten befreit werden. ISO Millionen Mark Bankverpslichtungen. Berlin, 6. Juni. Wie der ,-Börsenkurier" erfahren haben will, soll im Verlause de's Abbaues des StrnneSscheü Pvivatkonzerns ein Posten von drei Millionen Reichsmark Siemens und Halske-Aktre« derart abgestoßen werden, daß der offene Markt nicht davon berührt wird. Die Bankverpflichtungen des Stinnes- Konzerns sollen, wie das gleiche Blatt meldet, etwa 120 Millionen Mark betragen. Der Einfluß auf die österreichische Wirt* . schuft. Bekanntlich ist der Stinnes-Konzern auch in Oester« reich interessiert. Er ist an der Alpinen Moniangesellschaft beteiligt. Außerdem existiert auch eine Hugo-Strnne's- Aktiengeselvschaft in Wien. Ein göwiffes Interesse bostcht auch an einzelnen österreichischen Stahl- und Eisenwerken. Die letzteren Unternehmungen werden Wohl durch die ,Vorgänge in Berlin nicht tangiert. Es dürften die anderen Syndikats-Mitglieder sowohl den Anteil der Alpinen Montanals auch der anderen Eisenwerke übernehmen. Das Schicksal der Stinnes A.--G. ist vorläufig noch nicht feststehend. Die Wiener Stinnes A.-G. ist in erster Reihe eine Handelsgesellschaft. Es heißt nun, daß gerade die .HanÄLlSbeziehnngen des Konzerns einen stärkeren Ablbau erfahren sollen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß anch im Verlaufe dieses Mbaues die Wiener Stinnes A.-G. ihren GeschastskreiS wesentlich einschränken oder eventuell ihn überhaupt an eine andere Gruppe abtreten wird. . Dorotheum - Bankabteilung Wien, 1. Dorotheergasse 17 Steigerung des ESkompteportefeuilles. Der letzte Ausweis der Qestevreichiischen Nationalba-E mit dom Stande vom 81, Mai zeigt eine Zunahme des B a r s ch a tz e s n-m 44M0.000 Schilling und botpägt jetzt 397 Millprren Schilling. Das Eskompteportefenille ist um zirka 6,S Millionen Schilling ge st regen und beträgt jetzt 92 Mllioneu Schilling. Auch der Noten umlaus zoigt eine Stei-ger-un^ von 08, Millionen Schilling bei einem Gesaimtinnlllan-f vor 81-6 Millionen Schilling. Die BerbiMichkeiten aus dem Giro- Verkehr halben eine ZM-ahme um 60 -Millionen Schilling erfahrerr .und betragen jetzt 16 Millionen Schilling.. Insolvenzen. Um Eröffnung des AusaleichSVerfahrens hat a-ngofucht: Melba, Erzeugung von Elektromotoren un>d -Handels-gssellschast in. b. H., 5. Boz., Wr-avgaretcnstr-aßc 25. Ausgleichsquote 85 Pwzent. . Das MsgleichSvevfaihren -wur-dc eröffnet über T. Heger, Lederw-arenevzeu-gung, 11. Baz., Si-mmormgerstraße 16. — Uober Johann M o ch a -r, 2. Be-z., Lassallastraße 17. — Ueber Ha-ns Stenzel, 2. Bez., Taborstratze 22. --- Ueber Franz Danginger, 2. Baz-,' Oben Donansträße 36. — Ueber G. Feuer, Ratenlhä-ndlor, 2. Bez., Große Schiiffgasft 32. — Ueber ÄoopoG Bach. 7. Bez., Halllbaasse A. — Der Konkurs wurde eröffnet über Otte Strassh, Anstalt für Elektrotechnik und Mechanik, 3. Boz.. Fasangasfe 44, und über E. Proch.asca, 15. Bez., Maria- HAifevgüvtell 26. — Weiters wurde das Ausgleichsverfahren eröffnet Über Israel Spielberg, RatenhäMer. 2. Bez., Novarragasse 46; Regine Jakob, KücheugerätchänAlerin, 6. Bez., Gnmpenvorserstraße 80; Marie Gronemann, 3. Bez., Dietrichgasie 43, und Peter R o k y t a, Bäckermeister, 16. Bez., Abe-le-gasie 9. Wettrrer Kursrückgang des französischen Franken. Infollge des ungünstigen Ausweises der Banqne de frarue. welcher eine Steigerung deS Notenumlaufes um zirka 1,5 Mittiardeir verzeichnet, ist der französische Franken gestern weiter rückgängig gewesen; er senkte sich in Zürich von 26,35 auf 25,15. Auch die Düvist Brüssel war leicht abgefäMächt, tvährend die übrigen Kursänderungen unbcde-ntend ivaren. Wirtschaftsnachrichten ans Polen. Zur Aufnahme der direkten BechaudLungen mit Oesterreich begibt sich int Laufe dieser Woche eine Delegation des Ministeriums nach Wien. Unter' dom Präsidium des Präsi-den-ten der Stadt Warschau, Jablons-ki, ist in Warschau ei-ne neue Bank tutter dom Nomen Akademische Bank mit einem Mtienkapital von zwei MilliE» Zloty mit Aktien im Nominalwerte von 100 Zloty gegrüisdet wor-der». In der äbge'lauseuen Woche wurde nach laWvierigen Verhandluugen in Obevschlesicn eine Konvenz*aller Kohlenverkaufs- und ProdMionsgssellschaifteir abgeschlossetr. Die Kvnvenz wird sich fölvohl ans die Rogelupg des.Verkaufes wie auch auf die PreiSregul-wrrmg beziehen. -Insbesondere soll auch dein Preisrückgang der letzten Zeit Einhalt geboten Iverden. Die Konvenz soll auch schon in dicher Woche aus das Dombr-ower Revier a-usge-dvhnt werden, da mit den dortigen Fjrmen verhandelt wird und diese-Hen bereit sind, der Konvenz beizu-treten. — Die poilnische Re-