Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2259 (5.6.1925)
- Date
- 1925-06-05
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 6 Wien, Freitag Wiener Mornen-ettung. 8. Juni 1925 Skr. 868V reicht wurden. Trotzdem schon eine Verhandlung über einige dieser Klagen stattgefunden hatte, find doch jetzt alle Klagen kumuliert worden und kommen in einer für gestern und heute anberaumten Gerichtsverhandlung zur Sprache. Es befinden sich unter diesen Klagen unter anderen folgende: Alpha, Separator A.-G. wegen 85 Millionen Kronen, welche vor dem 6. Mai beim Pcstsparkassenamt eingezahlt und nach diescnr Datum der Depositenbank überwiesen wurden; Arzt Dr. B l u m e n k r a n z wegen 240 Millionen Kronen, die aus seinem Scheckgucha-ben resultieren, welches nach dem 6. Mai in ein gewöhnliches Guthaben umgewandelt wurde; Bruno Mostni wegen eines Dollarguthabens von 11.002 Dollar, das in .Form eines Schecks auf Ncw-Zork bei der Linzer Filiale der Depositenbank erlegt und am 24. Juni zum Umtausch gegen österreichische Kronen angemeldet worden ist; Wilhelm Müller wegen 3344 Schweizer Franken, die daraus resultierten, daß Müller seine Effekten am 16. Juni verkaufen und dafür Schweizer Franken anschaffen ließ, die nicht zur Auszahlung kamen; der Kaufmann Abraham Stein, der fich um sein Guthaben von 36 Millionen Kronen Schweizer Franken anschaffen lassen wollte, die gleichfalls nicht, als später daraus ein Saldo von 21 Millionen entstand, zur Rückzahlung gelangten. Aehnlich find auch sämtliche übrigen Klagen. Die Klagevcrtreter erklärten ü b e r e i n st i m m c n d, daß die Großbanken durch das Communique die Haftung fiir alle Einlagen übernommen haben. Es müsse auch aus den Handlungen der Großbanken geschlossen werden, daß sie tatsächlich ernstlich an eine Uebernahme der Bank gedacht hätten. Die Klienten hatten nur auf Grund der Erklärungen der Filialleiter sich herbeigelassen, ihr Geld weiter der Depositenbank zu überlassen. Der Vertreter der Großbanken Dr. Adler wendet sich gegen diese Auffassung. Von einer vertragsmäßigen Haftung der Großbanken könne nicht die Rede sein. Die Filialleiter hätten unrichtige Auskünfte in dieser Hinsicht erteilt. Während der Geschäftsführung der Depositenbank durch die Vertrauensmänner der Großbanken fei tatsächlich die Hälfte aller Einlagen abgehoben worden. Die Nationalbank habe der Depositenbank den Kredit gekündigt, weil sie unter den Wechseln Rittwechsel gefunden habe, welche von der Depositenbank auf einzelne Konzernindustrien oder von den Industrien auf die Shndikatsmitglieder gezogen worden waren. Die Großbanken seien falsch informiert worden, als ihnen ein reines Aktivum von 140 Milliarden angegeben worden sei. Die Banken haben in einem Tage nicht den Status der Depositenbank prüfen können, und erst später, als sich, die unhaltbaren Zustände der Bank herausgestellt haben, sich zurückgezogen. Sie wollten ursprünglich nur 76 Milliarden der Depositenbank zur Verfügung stellen, weil sie glaubten, dadurch die Wirtschaft vor einem größeren Debakel zu bewahren. Die Zeugeneinvernahme. Sehr interessant gestaltete sich die Einvernahme der einzelnen .Zeugen. Der Filialleiter in Wiener-Neustadt P a w l a c! i gibt zum Beispiel an, daß nach dem Eintreten der Großbanken überall in der Depositenbank die Rede davon war, daß nunmehr die Zukunft der Depositenbank gesichert sei, da ihr fünf Großbanken das Giro geben. Er habe auch mit Rücksicht darauf den Kommittenten zugeredet, ihre Einlagen zu belassen. Hierauf wurden die schriftlichen Zeugenaussagen des gewesenen Präsidenten der Depositenbank Gold st e i n, des Direktors Ritscher und des Syndikatsmitgliedes Fischer verlesen. Diese schildern die letzten. Tage vor dem Zusammenbruch der Depositenbank. So erklärt unter anderem der Präsident Goldstern, er sei von Berlin herberufen worden und habe in seiner Wohnung die Vertreter der Großbanken angetroffen, die ihn: erklärten, er müsse seine Rechte an die Großbanken abtreten, da die Bank fanierungsbedürftlZ sei. Es wurden sehr harte Bedingungen gestellt. Er erklärte sich zu allen: bereit, werur nur der Bank geholfen werde. Der Filialleiter habe 100 Milliarden als momentanen Bedarf der Bank genannt. Schließlich habe man sich auf 75 Milliarden geeinigt. Die Großbanken hätten sich verpflichtet, die Gestion der Depositenbank zu übernehmen. Den Höhepunkt der Zeugenaussagen bildete die Einvernahme des Juftizrates Dr. M i n z, der seinerzeit ebenfalls in der Verwaltung der Depositenbank gesessen ist und dann mit dem Bankenkonsortium über die Modalitäten des Ueberganges der Aktien des Majoritätsshndikats in die Hände der Großbanken verhandelt hatte. Es wurde bei diesen Verhandlungen nie davon gesprochen, daß die Großbanken die Haftung für die Depositenbank übernehmen. Es habe sich in erster Reihe -um eine Sanierung gehandelt. Bei Abfassung des Communiques wurde vermiede«, sich genau über einzelne Punkte auszudrücken, um das Vertrauen des Publikums wieder zu erlangen. Infolgedessen sei auch das Communique so ztveideutig abgefaßt. Ursprünglich waren die Banken entgegenkommend. Ihr Verhalten änderte sich aber, als die Kontrollorgane einzcgen und tatsächlich einzelne Filialleiter der Depositenbank Kommittenten Wegnahmen. Sie hätten sich wie Ententesieger gegenüber Beifügten benommen. Schließlich sei er am 24. Juni zu Dr. Adler berufen worden, wo ihm eröffnet wurde, daß die Geschästsaufficht unvermeidlich sei. Diese wurde auch beschlossen, trotzdem sich Zeuge Mühe gab, von . diesem Beschlüsse abzübringen. Er sei auch zu Minister Dr. Frank geeilt, dem er die Sache mitgeteilt habe, und der ebenfalls erklärt habe, daß dies für Oesterreich sehr nachteilig sei. Trvtzdenr ist die Geschäftsaussicht beschlossen worden. Nachdem noch die Parteienvertreter einige Anfragen gestellt hatten, wurde die Verhandlung für heute vertagt. Volkswirt. Ae wirtschaftUAe Lage »nlgarkenr. Dü in Sofia bestehenden Handslskammern, und zwar die italienische, die bulgaro-tsch ccho-slowakische und die austro-bulgarische Handelskammer, aiberfenden uns folgenden Bericht: Die Ereignisse der vergangenen Wochen in Bulgarien haben in den Kreisen, welche in wirtschaftlichen Beziehungen zu Bulgarien stehen, eine gewisse Verwirrung hervovgerufen, um so mehr als die Berichte darüber in einzelnen westeuropäischen Blättern von schlechtinformierten Faktoren übcvnrrttM wurden. Die ausländische Handelswelt mußte sich die Frage vorlegen, ob nicht die Investition von Kapital mit einer Gefahr verbunden sei, einem Lande gegenüber, das scheinbar schweren politischen und sozialen Wirren nnternwrsen ist. Diesbezüglich sind die ausländischen Handelskammern in Sofia in der Lage, aus Grund eines objektiven und durch Tatsachen gestützten Urteiles alle Zweifel hinsichtlich wirtschaftlicher Gefahren für das Ausland zu zerstreiuen. Die Schwierigkeiten der bulgarischen Finanz- und Volkswirtschaft nach dem Krüge sind zum größten Teil ü b e r w n n d e n. Die Stabilisierung der Valuta dauert nun mehr als ein Fahr an. Die Budgetpolitik des Staates zeitigt die erfreulichsten Resultate. Für das Finanzjahr 1924-25 besteht trotz der Summen, welche zur Bezahlung der Schulden und Reparationsverpflichtnngen sowie zur Erhaltung des kostjpieiligen Söldnerheeres vorgesehen sind, die Hoffnung, daß die Ausgaben des außerordentlichen Budgets durch die lieber schüfst vollständig gedeckt werden. Die Produktion entwickelt sich vorteilhaft, heuer wurde um 15 Prozent mehr Weizen als im Vorjahre angebant, so daß zufolge der günstigen Witterungsverhältnisie nrit einem reichen Ernteertrag gerechnet werden kann. Auch in industrieller Beziehung zeigt sich eine Au'swärtsentwicklnng, zumal das Gesetz zur Förderung der heimischen Industrie auf weitere 20 Jahre verlängert wird. Der Außenhandel Bulgariens macht rege Fortschritte. Gegenüber den: Vorjahre wird Heuer nüt einem um zwei Milliarden Lewa höheren Umsatz gerechnet. Während nach offiziellen Daten die Handelsbilanz der beiden vorangegangenen Jahre mit einem Pafsivum abgeschlossen hatte, kann für das Jahr 1925 auf Grund der Ziffern des heurigen Quartals mit einem defizitlosen Abschluß gerechnet werden. Zu den günstigen Aussichten für die weitere Entwicklung des Außenhandels kommt noch die bevorstehende Wieder-errichtung der handelspolitilschen Selbstständigkeit Bulgariens, die den Abschluß von Handelsverträgen mit allen interessierten Staaten zur Folge haben wird, ferner die von der Regierung beschlossene Aushebung der Einfuhrverbote von Luxuswaren und schließlich die allmähliche Lockerung der Ausfuhrzölle. Trotz des fühlbaren Geldmangels und des hohen Zinsfußes hat sich die Geschäftstätigkeit im Innern des Landes im keiner Weise verschlechtert, was am besten in der geringen Anzahl der protestierten Wechsel-und der Zahlungseinstellungen zum Ausdruck kommt. Mau kann mit Bestimmtheit behaupten, daß die Umsturzaktion des April keine neintenswerte Wirkung auf das wirtschaftliche Le'ben Bulgariens ausgeübt und nicht im mindesten die günstigen Aussichten seiner Entwicklung beinträchtigt hat. Außer der Einschränkung des Ostergeschäftes wurde das normale wirtschaftliche Leiben nicht weiter gestört. Dies beweist auch der Umstand, daß das Ansuchen gewisser Kreise, im Zusammenhang mit dem Kriegszustand auch ein M o r a t o r i u m zu verfügen, von allen kompetenten Stellen als unbegründet verworfen worden ist. Der Kriegszustand, welcher übrigens im größten Teile des Landes fast nicht fühlbar ist, stcht dem Handel und der Industrie gar nicht im Wege, um so mehr als allgemein anerkannt wird, daß die raschen und energischen Maßnahmen der Regierung für die Sicherung der Ordnung und der Ruhe unerläßlich waren. Das Land hat sich vollkommen beruhigt; der Kredit und das Vertrauen haben nicht inr mindesten gelitten. Die in gewissen kaufmännischen Kreisen aufgetauchten Schwierigkeiten sind eine Folge der internationalen ÄeMrifis. Das Land strelbt sichtlich auch der politischen Konsolidierung zu. Das neue politische Regime Bulgarens, welches bemüht ist, friedfertige Beziehungen nach außen zu unterhalten, stößt volles Vertrauen ein. Die letzten terroristischen -Akte irr Bulgarien sind »tach den von der Regierung gemachten Enthüllungen und allgemeinen Boolbachtungen nicht das Werk revolutionärer Massen, welche Ln diesem Staate der kleinen Landwirte weder existieren noch existieren können, sondern das Work einzelner illegaler Gruppen. Die vandalische "Aktion dieser Werkzeuge der Anarchie rief eine solche Empörung im Lande hervor, daß die ganze öffentliche Meinung sich für die Ragiermtg erklärt hat nnd sie in allen wirtschaftspolitischen Maßnahnren unterstützt. Sind Sie ein Breund der „Wiener Morgenzeitung“, dann verlangen Sie überall, in allen Hotels, Cafes, Restaurants, bei den Zeitungsständen etc. etc. die Hü)jener fMorgenzeitung und geben Sie uns Nachricht, wenn Sie irgendwo das Blatt nicht erhalten können Die Valntenspekttlattonen des ungarischen Finanzmagnate« Hatvany. Aus Budapest, 4. d., wird telegraphiert: Bor einem aus Bankleuten zusammengesetzten Schiedsgericht begann heute ein interessanter Zivilprozeß, den die in Liquidierung befindliche Lloydbank gegen de,l m Wien in der Emigration lobenden bekanuten Schriftsteller und Großgrundbesitzer Baron Ludwig Hatvany auf Zahlung von 50.000 holländischen Gulden, etwa 1,5 Milliarden ungarischer Kronen, angestreltgt hat. Baron Hatvany hat vor vier Jahren durch die Lloydbank eine Kontermineoperation gegen den amerikanischen Dollar durchführe,t lassen. Der Dollar hatte damals eine Parität von 600 K. Die Tollavspeknlatton Hatvanys fiel unglücklich aus itutb Hatvany erlitt einen namhaften Verlust. Hatvany bezahlte jodoch der Äloyd'ba,nk uUTjt die gesamte Differenz, sondern schloß durch seinen Wiener Vertreter mit der Bank einen Vergleich auf eine größere Teilzahlung, die die Lloydbank akzeptierte. Später geriet die Bank in Zaihlnngsschwierigkeiten und war gezwungen, zu liquidieren. Der Auffichtsrat der Liquidierung hat nun den vor vier Jahren Mischen der Bank und den: Baron Hatvany geschlossenen Vergleich nicht gutgcheißen und trat an Hatvany mit der Forderung heran, er möge die volle Differenz aus der Dollar - Spekulation nachzahlcn. Hatvauy lehnte dieses Ansinnen unter Hinweis auf den Vergleich vorn Jahre 1921 ab. Der AnfsichtSrat der liquidierenden Äloydbank hat nunmehr Baron Hatvany auf die Differenz von 50.000 Hollandguldett geklagt. Das Schiedsgericht von Bankleuten wird darüber entscheiden, ob der seinerzeitige Vergleich Hatvanys mit der Ban! zu Recht besteht oder n icht. Reorganisation der Firma Stinnos. Das Wckftfche Bureau erfährt von unterrichteter Seite: 'Nach dom 'Ausscheiden von Dr. Edmund S t i n u e s aus der Firma Hugo S t i n n e s wird eine ftxaffc Zn s a mm e it f asli ung der G e sch äf te der Firma in Mühlheim-Ruhr stattfinden, unter. gleichzeitigem entsprechenden Abbau der übrigen Nieder l a s f u n g e n. Die einheitliche L e i t u n g der Firma. htrt Dr. Hugo S t i n ne s fun. übernommen, der bereits seit einiger Zeit seinen Woihnsitz nach Mühlheim an der Ruhr verlegt hat. Die Freunde des verstorheneil Hugo Slinnes, die Herren Doktor Bögler (Dortmund), Dr. W i -t l h ö f t (Hamburg) wniö Dr. Silverberg (Köln) treten in >den AnffickMrat der Aktiengesellschaft Hugo Slinnes für Seeschiffahrt und Ucke r - fechandel ein, in der die wesentlichen Interessen der Fivina Hugo Stinnes vereinigt sind. Die elfte Prager Herbstmesse, welche in der Zeit vo,n 6. bis 16. September abigehalten wird, erfreut sich der größten inuud ausländischen Beschickung. Die riesige Beteiligung der Glasindustrie anläßlich der zehnten Frühjahrsmesse wird noch bedeutend übertroffen werden. Ebenso ist auch schon heute Porzellan und Galanteriewaren. Leder, Schuhe, Textil und Graphik stark vertreterl. Die Möbel- und Pianomesse, welche auf der zehnten Messe drei Pavillons mit einer Standfläche von 2700 Quadratmeter umfaßte, muß schon heute auf über 3000 Quadratmeter gemäß den bisherigen Anmeldungen erlvettert werden. Deshalb wurde für die Möbelinesse ein vierter Pavillon mit einer Standfläche von 700 Quadratmeter zugeteilt, doch müssen restliche Anmeldungen dieser Branche sofort erfolgen, da nach dom 15. Juni d. I. für keine wie immer geartete Brancheeinteilung garantiert werden kann. Ermäßigung der polnischen Konsularvisumgebühren für Ursprungszertifikate. 'Aus Prag, 4. d., wird telegraphiert: Das polnische Konsulat in Prag teilt mit. daß die gegenwärtig geltenden Konsulargebühren für die Visierung der Ursprungszertifikate für Exportwaren nach Polen demnächst eine bedeutende Ermäßigung erfahren werden. Der neue polnische Konsulartarif, der in der allernächsten Zeit veröffentlicht und in Kraft treten „werde, sehe für alte Staaten eine Ermäßigung der Visumgebühren für Ursprungszertifikate vor, und zwar grundsätzlich um 1 Prozent vorn Fakturenwerte. Die kleinste Herabsetzung werde zwei Gulden, die größte 60 Gulden betragen. Wiener Viehmärkte. Rinder. Der gestrige Anftmck Relief sich auf 449 Stück Schlachtvieh. Bei reger Nachfrage, mmentlich für mittlere und mindere Qualitäten, blieben die Dtenstagpreise fest behauptet. Stiere haben neuerlich im Preise maezogen. Es notierten ie nach Qualität: Ochsen 1.30 bis i.85 S., extrem bis 2.10 S, Stiere 1.35 bis 1.75 S., Kühe L.25 bis 1.65 S. und Beinlvieb 0.75 bis 1.15 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. — S ch w e i n e Aufgetrieben wurdet, tibi Schweine, darunter 633 Fleisch- und 518 Fettschweine. Verkehr auf Basis der gestttgen Notierungen. Es notierten je lach Qualität: Fettschweine 2.— bis 2.20 S. und Fleischschweine L.80 bis 2.30 S. vro Kilogramm Lebendgewicht. — S t e ch- , i e h. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 908 lebende Talber, 1029 Weidnerkälber, 1018 Weidnerschweine, 43 Weidnerchafe, 15 lebende, 11 Ziegen, 97 Kitze und 70 Lämmer. Der kälbermarkt eröffnest in ruhiger Haltung, sväter jedoch machte ich bessere Nachfrage bemerkbar. Lebende Kälber tendierten uu- »erandert, während Weidner 10 bis 20 G. pro Kilogramm im »reife eingebüßt haben. Fleischschweine erlitten einen Preisrück- ,ang von 1b G. und Fettschweine von 10 G. pro Kilogramm. 8s notierten je nach Qualität: Lebende Kälber 1.90 bis 2.70 S., Beidner 2.— bis 3.— S. (3.10 S.), Fleischschtveine 2.— bis!.70 S., Fettfchweltte 2.45 bis 2.75 S., Weidnerschafe im Fell >.60 bis 1.50 S., ohne Fell 1.— bis 1.20 S.. lebende 0.60 is 0.90 S., Ziegen 0.60 bis 1.— S., Kitze 1.20 bis 2.— S. md Lämmer 1.20 bis 2.— S. pro Kilogrannn. Wiener Produlltenbörfe. Die Preise notierten gestern )ie folgt: Wetzen: Inländischer 51.50 bis 52.50, Ungatscher Theiß 79/80 Kilogramm —.— bis —, Ungarischer "heiß 77/78 Kilogramm 54.50 bis 55.50, Jugoslatvischer 76 Kiloramm —bis —, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — .— is —. Roggen: Inländischer 46.50 bis 47.50, Pester )oden oder Nyirer 46.50 bis 47.—. Gerste: Inländische 40.— ts 45.—, böhmische mährische 50.— bis 52.—. Mais: Ungaischer 29.75 bis 80.75, C i n q u a n t i n 38.- bis 39.-. ) aferr Inländischer 48.50 bis 44.50. Reis: Italienischer 3. - bis 84.—, Burma 62.- bis 63.-. M a h l p r o d u k t e: ^rieß inländischer 88.— bis 90.—, Weizenmehl 0 inländisches 4. - bis 86.-, Kochmehl 3 inländisches 79.- bis 81.-, Brottehl inländisches vrlma 69.— bis 71.—. Die Preist verstehen sich, >o nichts anderes bestimmt wird, in österretchtscherl Schillingeit vn i (\C\ ß'lfrtAVrtnm» Wiener Börse. Weitere Abbröckelungen. Der r'^ ngel jeder Arrregung von enuku wie auch die Zu--, r-ückhaltung des Publikums 'bewirkten gestern weitere Ablchwächu ngen der Tendenz. In emze'linen Papieren machte sich wieder die Ko<ntermime 'benlerkbar. die ihrer-