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Wiener Morgenzeitung · 1925-06-04 · Heft 2258 (4.6.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2258 (4.6.1925)
Date
1925-06-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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€5d{c 4 Wien, Donnerstag lUtix» 4. Juni 1926 Sie Wiener -ochfchnle» wieder eröffnet. Auf Beschluß der Rettorenkonferenz. Tcr gestrige Lag verlief an tan Wiener Hochschulen völlig ruhig. Der normale Lehrbetrieb wurde bereits an allen Instituten der Universität wieder aufgenommen. Gestern beschloß die Rcktorenkonferenz. sämtliche Hochschulen heute wieder zu eröffnen, doch soll auch weiterhin Legiti mations zwang herrschen. An der Technik wurde folgende, vom Rektor Saligcr gezeichnete Kundmachung angeschlagen: * Die Rektorenkonferentz hat gestern beschlossen, die Vorlesungen und Uebungen an den Wiener Hochschulen am Donnerstag den 4. d. wieder voll aufzunohmen. Der Eintritt in die Hochschu le bände ist von heute bis auf weiteres nur gegen Ausweisleistung gestattet. Die Studentenschaft der Technischen, Hochschule hat an den der Schließung vora «gegangenen Tagen trotz der allgemeinen Erregung anerkennenswerte Ruhe bewahrt und es wird ihr nicht die Schuld an der Unterbrechung unseres Hochfchulbetriobes zugemessen. Diese ist vielmehr eine aus höheren Rücksichten notwendige Vorsicht gewesen. Ich richte an die Studentenschaft die Mahnung, mich weiterhin jede RechtSwidvigkeit zil unterlassen, an der Aufrechthaltung der Ordnung mitzuwirken und gegen etwaige Herausforderungen, von wem immer sic ausgehen, strengste Selbstzucht zu üben. Auf zur friedlichen Arbeit! Bier - SMte-Schachwetttampf Berlin—N«da- Pest—Prag-Wien. Das Wiener Auswahlteam Sieger in der Gesamtkonkurrenz. Durch den Sieg, den die österreichische Auswahlmannschaft über das tschechische- Weltmeisterteam (dieselbe tschechische Mannschaft gewann ans der im Vorjahre in Paris stattgosundenen Olympiade unter 21 Nationen den ersten Platz; Oesterreich und Deutschla>nd nahmen damals nicht teil) errang, sicherte sie sich den Sieg in der Gesamtkonkurrenz. Die Wiener, die aus Grund eines Ausscheidungsturniers, das kurz vorher stattfand, nominiert wurden, haben sich ausgezeichnet geschlagen und bewiesen, daß nach wie vor Oesterreich eine führende Stellung im Schach unter den Nationen innehat. In der heutigen Schlußrunde errangen die Prager einen knappen Sieg (2,5:1,5) über d'e Deutschen und sicherten sich damit den zweiten Platz. Den dritten Platz besetzte Ungarn. Besondere Verdienste um das Zustandekommen dieser bemerkenswerten Beranstattnng erwarben sich die Herren Joses Hanacik (Vorsitzender des Oesterr. Schachverbandes), Direckr B a r t o s (Budapest), Direktor P o st (Berlin) und Doktor r a z e k (Prag). Jny. Robert Wahle. Da» Schachturnier lu Marienbild. Prag, 3. Juni. Die gestern gespielte elfte Runde hatte folgendes Ergebnis: Spielmann verliert gegen P r z epiorka, Hajda verliert gegen R e t i. Die Partie Torre- Tartakower wurde remis. Die Partie OpoeenSky- M i cb c 11 wurde abgebrochen. Niemzowitfch gewann ggegen S ä m i s ch, der sich einen groben Fehler zuschulden kommen ließ. Die Partie Marshall-Rubin st ein endete mit Remis. Die Partie JanowSki-AateS wurde bei ziemlich gleicher Stellung abgebrochen. Durch Zugwiederholung remis wurde die Partte Grünfeld-ThomaS. Heute wurden dte Hängeparien zu Ende gespielt. Die Partie Marshall-ThomaS wurde in einem ausgeglichenen Damen-Endspiel remis. Thomas gewann gegen Fanowsky, OpocenSky siegte gegen M i ch e l l. Die Partie JanowSky-Pates wurde ohne weiteres Spiel remis gegeben. Die Beendigung der Partte Uater-Opo» c e n s k y wurde für den nächsten Tag verschoben. Nach Beendigung der Hängepartien ist der Stand nunmehr folgender: Marshall, Niemzowitfch, Reti je 8; Rubinstein, Tartakower je 7'/,; Torre 7; Grünfeld 5V,; Przepiorka, Thomas 5; Opocensky, Aates je 4*/, (1); Sämisch 4; JanowSky 8; Michell 2'/, und Hajda 1*4 __ Sine schwimmende UuiversM. dlatürlich kann nur eitt reiches Land, das reichste, sich Viesen Luxus gestatten. Es handelt sich um ein mittelgroßes Schiss, das die Universität N e w - A o vt für eine Weltreise ausrüstet. Das Schiff erhält den Namen „Universtty" und bildet .in der Tat eine richtige Hochschule mit 4 50 Schule r n, die, von Professoren begleitet, einen lehrreichen Schulspaziergang um die ganze Welt unternehmen. Am 23. September d. I. soll die „University" ihre Anker lichten und während acht Monaten 50 Häfen in 36 Ländern sämtlicher Kontinente berühren. Die Fahrt geht zunächst über Kuba durch den Panamakanal nach Honolulu und Asien. Nach einem Besuch von Palästina und der Türkei geht die Reise nach Griechenland, Italien, Englands Frankreich und Deutschland. Die anrevitanische Regierung rechnet mit einem verständnisvollen Empfang durch die Behörden aller auf dem Programm stehenden Nationen, der den Schülern das Studium der Landesverhaltnisse erleichtern soll. Die Fächer, ivelche viese schwimmende „Alma mater" ihren amerikanischen Kindern in zwei Semestern beiznbringen gedenkt, sind (beschichte, Mtionalökonomie, Staatslehre, Philosophie, Anthropologie, Ozeanographie, Astronomie und Handel sgeographie. Ein reiches „wissenschaftliches" Programm, zu reich, um Wissen zu tzermitMn, -aamaaa« Seaoffe. Das verfahren gegen Grans wird wieder ausgenommen. Hannoder, 3. Juni. (Tel.-Komp.) Das Oberlandcsgericht in Celle hat die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen GranS, den Komplicen des Massenmörders .Haarmann, angeordnet. Das Verfahren bezieht sich auf den Fall Hannappel, bei dem Grans lvegen Beihilfe zum Mord zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, die er gegenwärtig verdutzt. Tie Wiederaufnahme deS Verfahrens in Sache der Ermordung Wittigs, wofür GranS zum Tode verurteilt worden war, hat die Hannoversche Strafkammer bereits vor einiger Zeit an-geordnet. Eine Unterbrechung in der Zuchthausstrafe bis zur Erledigung des Wiederaufnahmsverfahrens tritt nicht ein. Grans befindet sich seit etwa 14 Tagen wieder >im Strafgefängnis in Hannover, wohin er aus dom Zuchthaus überführt wurde. Sie einsamste Insel der Wett. Zwischen den Zipfeln ziveier Kontinente im südlichen Atlantik, liegt die einsamste Insel der Welt, liegt Tristan da Cunha. Tristan da Cunha beherbergt kaum mehr als hundert englisch sprechcndeBcwo h n e r, die von der übrigen Welt so gut wie abgeschliossen sind. Denn höchstens alle drei Jahre einmal läuft ein Schiff die Insel an. Tristan da Cunha ist ein erloschener Vulkan mit einem großen Krater als Gipfel und vielen Reinen KraterVegeln an den >Seitelchängeu. Der Gipfel hat eine Höhe von etwa zweihundert Metern. Im Krater selbst hat sich ein großer Regenivasserpfuht gebildet. Tristan liegt 1600 Seemeilen von Kalpst a d t entfernt. Im März 1923 lief das Schiff „Qnest" die Insel an. Ein Reisender teilt jetzt in der „Naiv Aork Times" einiges von seinen Beobachtugvn auf der Insel mit; er erzählt: Obwohl schon die Portugiesen die Insel im Jahre 1506 entdeckten und ihr den Namen gäben, wurde sie nicht vor 1840 besiedelt. Als Napoleon nach St. Helena verschickt wurde, brachten die Engländer auf Tristan eine Garnison unter, um zu verhindern, daß die Insel als Balsis für eine eventuelle Befreinngsaktion 'benützt iverde. Als nach Napoleons Tode die Garnison von der Insel zurückgezogen wurde, blieben der Korporal William Glaß, ein Schotte, und ein paar andere als ständige Ansiedler zurück. Einer der Leute, die sich dort mit Glaß zusammen niederließen, war ein Matrose uamems Cotton, einer der Wärter Napoleons auf St. Helena. Ein anderer ivar ein gewisser Swanc; von dem erzählt wird, daß er in der Schlacht von Trafalgar - den zu Tode getroffenen Nelson mit seinen Armen aufgefangen habe. Diese iyenlgen Leute mitsamt ein paar Holländern aus Amsterdam, ein paar Buren und einigen amerikanischen Matrosen vor: Walfischfängern bildeten den Stamm der Siedler. In neuerer Zeit ist etwas italienisches Blut dazugekommen. Vor mehr als einem halben Jahrhundert, als die Bevölkerung zu groß geworden war, gelang es, etwa fünfzig der Bewohner von Tristan zu bewegen, nach der KapkBonie auszuwandern, um sich dort niederzulassen. Bald aber war die Zahl der Bewohner wieder über hundert gestiegen. Auf tragische Weife wurde im Jahre 1685 das Ueberbevölkerungsproblem gelöst: alle erwachsenen Männer ertranken, außer einem. Ms ihren schwächlichen Booten hatten sie sich aufs Meer, gewagt, um mit einem vorüberfahrenden Schiff Tauschhandel zu treiben. Das stürmende Meer aber verschlang sie. 1905 war die Bevölkerungsziffor wieder auf achtzig gestiegen. Der XIV. Zionisten - Kongress naht! Die beste Vorbereitung und Orientierung gewährt das der Verhandlungen des vom 6. bis 18. August 1923 in Karlsbad Preis: Halbleinen S 10.—, Leinen 8 16.— Dieses Protokoll entrollt ein lebendiges Bild des Zlönismus, aller seiner Parteien und Strömungen. Alle Beschlösse des Kongresses werden stenographisch, derw. in wortgetreuer vorzüglicher deutscher Ueberseüuug wiedergegeben. Der Leser lernt daher an der Quelle die verschiedensten Vertreter des Judentums und seiner Parteien kennen. Das vollständige Statut der Zionistischen Organisation mit den Reformen und Aenderungen des XIH. Zionisten * Kongresses bietet auch dem Fernstehenden die Möglichkeit, sich mit dem Aufbau und den Zielen der Zionistischen Organisation vertraut zu machen Durch: Buchhandlung R. Löwit (Venandabu Wien, I. Flelschmarkt 1 üug Auf Tristan da Cunha gibt es kein Geld. Auch keintz Negierung Sennen die Leute von Tristan, Sein Gericht, j kein Gefängnis, kein schweres Verbrechen, all« die schönen Errungenschaften unserer Kultur find ihnen unbekannt. Sie kenne» nur die einfachsten Wnitzeuge und kennen keinen Handel, außer dem Tauschhandel mit den Schiffen, die gelegentlich anlaufen. All ihre Nahrung und Notdurft, ob sie fangen oder von Schiffen einlauschen, wird wahrhaft kvmnmniftisch geteilt. Die soziale Organi-' sation ist schlicht patriarchalisch. Die Familie bildet eine Einheit, die der älteste Mann regiert. Zuweilen haben die Bewohner geglaubt, daß sie einen Herrscher brauchten und haben einen aus ihrer Mitte gewählt. Aber diese Luft zu einem Oberhaupt ist ihnen immer bald wieder abhanden gekommen und sie haben den Häuptling feines Amtes enthoben. Ehen tverden fo geschloffen: das die Ehe eingehende Paar schreibt seinen Namen in ein statisttscheS Buch, das von Robert Glaß, einem Nachkommen des ersten Siedlers geführt wird. Wenn der Bischof von St. Helena die Insel besucht oder ein Kriegsschiff mit einem Kaplan an Bord anläuft, erhalten die während der letzten Jahren vollzogenen Ghen. nachträglich den Segen der Kirche. Das Klima ist «das ganze Jahr angenehm mild. Und den Leuten ist ein langdsLebeu vergönnt. Das ist das Wenige, was die übrig« Welt weiß von dem Eiland Tristan da Cunha. Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein vorangesetztes E gekennzeichnet. W i en, 4. Juni. * 30t8gige Abonnements der Oesterreichischen Bundesbahnen. Die Generaldireltion der Oesterreichischen Bundesbahnen hat. gültig von einem beliebigen Tage am für beliebig osbirral-ige Fahrten in Personen-, Schnell- oder D-Zügen, ein Mtägiges Abonnement eingoführt. Es umfaßt fünf Gebiete: Die Strecke Gmunden—Bad Ischl—Bad Aussee kostet 40 S.: Gebiet 2 (760 Kilometer) kostet 60 S.; Gebiet 3 (1284 Kilometer) 80 S.; Gebiet 4 (2224 Kilometer) 100 S. Das Gebiet 6 stellt ein Geitcral-abotmerneut für alle Linien, mit Ausnahme einiger kleinerer Privatbahnen, (rund 6000 Kilometer) dar unlb kostet 126 S. Die angegebenen Preise aetten für die dritte Wagenklasse. Die Preise der Motten Klasse betragen das Doppelte, die Preise der ersten Klasse das Dreifache. * Gewitter und Abkühlung. Gestern um halb 4 Ilhr nachmittags — es war drückend schwül, um Mittag gab es 30 Grad Reaumur — ging über Wien ein Gewitter nieder. Heftige Regengüsse, die eine halbe Stiinde lang dauerten, brachten empfindliche Abkühlung. Der Regen bar auch eine große Anzahl baulicher Schäden verursacht. In vielen Keller- und Erdgeschoßräume drang das Wasser ein. Die Wetterlage ist in Umbildung begriffen. In der Höhe der Alpeirgipsel wehen statt der bisherigen Südschon mehr nördliche Winde, so daß mit einer Abkühlung auch in Tallagen gerechnet werden kann. ,2)ic Voraussage meldet: Ziemlich bewölkt, vielleicht auch leichte Niederschläge. kühler. * Astronomische 'Nachtwänderung. Die erste heurige astronomische Nachtwanderung des Prof. Dr. Oswald Thomas wird Mittwoch den 10. d. (vor dem Feiertag), die zweite Sams-, tag den 13. d. am Sommerheildentveg abgehalten. Vevsammliing, nur bei klarem Himmel, Punkt 10, Ilhr in Pöhleinsdors. Endstation der 41er-Linie. Gehzeit ein bis, zwei Stunden. Die Mitnahme einer Taschenlampe und eines Mitternachts- -imiblsses tvird empfohlen. Die Himmelsenklävuri,ge>r fetzen bei den Hörern keinerlei Borkonnttnsse voraus. E Dem selbständig Erwerbenden und seiner Familie »bietet sich Gelegenheit, durch eine Versicherung aus tägliches Krankengeld. OperationSkosten und Spitalskostenevsah beim „Krankenschütz", Allgemeine Kranikenverficherungsanstalt, Wien, 1. Bez., Bösendorferstraße 1, sich zu schützen. * Die Lebensmittelmarkte. Rindfleisch hat sich gestern im Einklang mit der AufwärtSbewegung auf dem Mndermarkt im Preise verteuert. — Auf dem Naschmarlkt. der gestern günstig beliefert wurde, sodaß die Anbote die Nachfrage überwogen, machte die rückgängige Bewegung, die bereits am Dienstag bei den nieisten GemMesorten zum Vorschein aelangte, weitere Fortschritte. Die Prodilzenten haben im Lause des Vevtchres. um die Vorräte abzusetzen. weitere Preisuachlässe gewöhrt. Mit Frühoibst, wie Kirschen und Erdbeeren, sind die Märkte reichlich verstehen. Die Preise gehen weiter zurück. E Neue Stenographiekurse. Beginn 4. Juni. Maschinschreiben. Schule Weizmann, 1. Bez.. Wollizeile 6. Tel. 72*^08. * Erster hebräischer Lehrerkongreß in Wien, Bo>n 16. bis 18. August d. I. findet in Men der erste Kongreß der hebrälschen Lehrer der ganzen Welt statt, welcher vorn hebräischen Lchrerverballd in Palästina olüberuifen wurde. Die hebräischen Lehrer Wierrs wurden mit der Vorberettun.gsavbe.lt für diesen Kongreß betraut; zwecks KonstitU'ierimg des Arbeitskonritees findet heute um halb 7 Uhr abends im Sekretariat des hebräischen Päbagofliums. 1. Bez.,^ Drahtgasse 4, efne Generalversammltma sämtlicher hebräischer Lehrer Wiens statt. * Eine neue jüdische Studentenzeitschrift. In Berlin bst soeben das erste Heft der Zeitschrift jüdische akademische Tribüue" erschienen, die vom Verbände indischer Skldentenvereine in Deutschland e. B., Berlin N. 24, Auguststmße 17, herausgegeibeu tvivd. Die Zeitung bringt Aufsätze in deutscher, helbrätscher und jiddischer Sprache. Die erste 9tU>m>mer iirformiert hcmtvtsächlich über den Verband der jüdischen St'ndentenvereine, die folgenden Nnmmerin sollen den akade-rmschwissenschafilicheit Problemen der jüdischen Stnrdentenschcvft uähertreten. * Keren Kajemeth l'Jsrael (Jüdischer Natlonalsonds). Die diesmalige Landeskolmn-issionssitzuna fmdet Mittwoch den 10. b. um halb 7 Uhr aibends. 1. Bez.. Karntnevstvaße 26, statt. * Der Sammeltag der RettnngsaefellGaft. Zur. Verhütung von UuiAulköMnllichketten gibt dre Wiener FreÄvlllrge RettungBgoseUchaist begannt, daß die Sammlungen in den Häusern der Stadt ausschließlich durch Bezirks- und Fürsorgeräle un>d -Rätimren sowie durch die Hausbesorger und Portiere der Häuser auf Grund der offiziellen SammeWten der Retiungsgesellschaft vorgenommen werden, die den Häufevu durch die FüvsorgeiMitute zuMtellt worden sind. Zu Sammlungen aus den Straßen und in öffentltchen Gebäuden (Hotel, Gast« und Kasfchäuseru, BarS, Kabaretts, Kinos ustv.) sind ausschließlich nur solche Periiouen berechtigt, welche mit der offliziellen Sammelbüchse der Rottuugsge-sellschaft (vereckiger Karton) mit,dein Ausdruck des Stempels der Gesellschaft sowie des Ausvusts ,HEet eurer RettungsgeselWaftauSgestattet sind. UeberdieS müssen dielse Saumiler eine gl eich nummerierte Legitimation i 4 a x i c besitzen und durch - eine aleichlmlmuevievte Armschleife gekümlzeichnet sein. In den Dyeatem tverden Schan-' spiHler und MWAchNckWen «M Mäm MM '

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