Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2254 (30.5.1925)
- Date
- 1925-05-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, cunwiwj % •***»»» 7* «,*♦«**♦*♦* Bollswirt. Die Fertigstellung des ToldbilanMsetzer. Mindestgrenze des Attiennominales 10 Schilling. Gestern wurde int Finanzau s s ch u ß das Gold, -bilanzgesctz beraten u-nd imrd iit der nächsten Woche dem Natronalrate zur endgültigen Beschlußfassung vorgelegt werden. Die jetzige Form des Gesetzes stellt ein Kompromiß vor, wie es nach Anhörung aller Körperschaften und Parteien zusamniengebraut wurde. Bekanntlich ist der ursprüngliche^Entwurf noch vor Neujahr den einzelnen Korporationen vorgelegt worden. Seither wurde hinter den Kulissen ziemlich viel gepackelt, bis endlich das Gesetz in svvn-er heutigen Form der Oeffentlichkeit übergeben werden Lrnnte. Der Finanzausschuß hat den letzten Schliff besorgt, indem er den Entwurf in einer dreistündigen Beratung durchbesprochen hat. Der Finanzminister Dr. Ahr er hat in seiner Einleitung die wichtigsten Aenderungen des Gesetzes hervorgehoben. Er begründet die Notwendigkeit der Erledigung des Goldbilanzgesetzes urit der Wiederkehr zur Kalkulationsmöglichkeit und mit kreditpolitischen und steucrrcchtlichen Gründen. Das Gesetz sieht eine Neubewertung sämtlicher Aktiven und Passiven der einzelnen Aktiengesellschaften und Gesellschaften m. b. H. vor und bestimmt, daß bei Börsen- und marktgängigen Gegenständen die Bewertung urit den: Betrage in die Goldbilanz eingesetzt werde, den ihre Anschaffung oder Herstellung in dem Zeitpunkte erfordert, in dem die Goldbilanzierung aufgestellt wurde. Bei der Neubewertung der anderen Gegenstände ist eine gewisse Freiheit zugostanden. Selbstverständlich wird auf Grund der Neuberechnung auch >das Vermögen der einzelnen Gesellschaften ein ganz anderes Aussehen bekommen. Infolgedessen wird eine Umstellung sowohl bei Aktiengesellschaften als auch bei Gesellschaften m. b. H. notwendig sein. Dies wird sich auch in der neuen Bewertung der einzelnen Aktien äußern, die einen neuen Nennwert erhalten werden. Die Mindest grenze des Aktiennominales wird mit 10 Schilling festgesetzt. Stamme in lagen von Gesellschaften m. b. H. Müssen wenigstens auf 50 Schilling lauten. Das Mindestkapital von Aktiengesellschaften soll 100.000 Schilling und das der Gesellschaften nt. b. H. wenigstens 10.000 Schilling betragen. Außerdem wird an eine Zusammenlegung von Aktien gedacht, die nicht das Mrndestnommale erreichen. An ihre Stelle sollen Anteilscheine mit dreijähriger Laufzeit treten. Die Reserven sollen nicht mehr als die Hälfte des Eigenvermögens betragen. Für eine Reihe von Gesellschaften sind spezielle Befivmmnngen getroffen worden. Bei den Steuervorschristen find tvesentliche Aenderungen vorgenommen worden, damit nicht die Steuergrnndfätze der Schillingbilauzen auch auf die früheren Jahre Anwendung finden. Ein Schutz der Minderheiten gegen eine ungerechte Bewertung ist, wie in den ursprünglichen Entwürfen, ebenfalls vorgesehen. Nach dem Finanzminffter begründete A'bg. Doktor Gürtler, der das neue Stenerkompromiß geschaffen hatte, die neuen Steuervorschristen. Hierauf sprach Doktor Bauer, der im Prinzip der Einführung von Goldbilanzen zN'stimmte, es aber fraglich erscheinen ließ, ob der jetzige Zeitpunkt bei den ungeklärten Zinsen- und Bewertungs- Verhältnissen für eine solche Maßnahme geeignet sei. Er befürchtet eine Schädigung der Steuereinkünfte infolge der Konzessionen in den Steuervorschriften des Goldbilanzgesetze's und verlangt strengere Vorschriften bei der neuen Bewertung. Außerdem sprach noch Abg. Wancura und eine Reihe von anderen Abgeordneten, die nichts besonders Wesentliches zu sagen hatten. Schließlich wurde der E n twurf in der Reg ie rung s sassu ng angenommen. Heute verlängerte Verkaufszeit. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft teilt mit, daß heute Samstag in Wien der Ladenschluß für andere Waren als Lebensmittel statt um 6 Uhr um 7 Uhr erfolgt und im Lebensmittelkleiuhandel bis 9 Uhr hinausgeschoben werden bars. tz Die Generalversammlung der Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft. Gestern fano die Generalversammlung der Erster: Donau-Dampfschiffaihrtsgesellschaft statt. Es waren 42 Aktionäre erschienen, welche 24.244 Aktien mit 12-12 Stimmen vertraten. Als Vorsitzender fungierte Präsident Dr. Franz Schollka. Bei Vorlage des Geschäfrsberichtes hielt der Vorsitzende eine Rede, in welcher er die diesjährigen ungünstigen Verhältnisse in der Donauschiffahrt besprach und die Aufnahme eurer langfristigen Anleihe Wr Bestreitung der kurzfristigen Schulden ankündigte. Sämtliche Anträge dor Vevwa'lnurg wurden einstimmig genchmigt. Insolvenzen. Den Airtrag ans Eröfsnrrng des Ausgleichsverfahrens hat die „Ideal" Film G. m. h. H.. 7. Beiz., Zollergasse, gestellt. Die Firma bietet 35 Prozent in zwölf Monatsraten. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Markus Herschthal, Kaufmann, 14. Bez.. Iohnstraße Nr. 26; Max Maibanm, .Mndertvagenerzeuger. 14. Bez., Grimmgasse 26—29; Jakob Stein, Uhrenhandel, 1. Bez., Franziskanerplatz 6; Aaron Garsnnkel, Kaufmann, 2 Bez., Leopoldsgasse 21; Matthias H-lawin. Schnittwarenhändler, Lackenbach. Zolländerimgen in Polen. Aus Wa r Is ch a u, 29. d., wird uns telegraphiert: (P. T. A.) Das Saldo der polnischen •?a'udelsbilanz ist nach wie vor negativ. Im Jahre bezifferte sich das Defizit der Handelsbilanz auf '854X10 Zloty, das heißt auf 17,724.000 Zloty im Monats- Schnitt. Im Jänner 1925 betrug das Defizit 65,104.000, im ■:uar 48,086.000 Zloty. Die Reserve an ausländischen De- , und Valuten hat im März zugenommen, im April ist 4 eine merkliche Abnahme in der Höhe von 20 Millionen i! -er zweiten und der dritten Dekade des Monats ein- Borotheum - Bankabteilung Wien, I. Dorotheergasse 17 getreten. Es ist anzunchmen, daß im Monat Wril die Passivität der Handelsibllanz ziemlich stark sein wird. Die Frage, wie der Passivität der polnischen Handelsbilanz nröglichst bald Einhalt getan werden könnte, bildet die Hanptsorge der Regierung sowie der wirtschaftlichen Kreise. In zahlreichen Konferenzen wurde eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Einlschränk u n g der E ' u f u h r beraten, darunter der Entwurf einer Ergänzung der Z o l I f ä tz c, wie sie iit Oesterreich erfolgt ist; doch hält die Regierung eine Erhöhung der Einfuhrzölle für gowissc Kategorien von Luxusartikel,n auf dom Woge einer teilweiferr Revision des Zolltarffes für praktischer. Diese Revision würde voraussichtlich in zwei Teilen erfolgen. An erster Stelle käme eine Revision der Sätze des Zollt arif e s für Luxusartikel, au zweiter Stelle eine vollständige A e n d e r u n g des Z o I >11 <a 1t f e §. Ferner würden Maßnahmen Zur Vervollkommnung des polnischen Zolldlenstes getroffen. Alle diese Verfügungen könnten zwar eine gewisse Besserung der Handelsbilanz hepbeiführen, um sie jedoch aktiv zu gestalten, müßte unbedingt die Ausfuhr vergrößert werden. Das neue Gesetz sieht zu diesem Zwecke zunächst eine vollständige Aujhcibung der Umsatzsteuer vor. Unter den Erleichterungen, die der Ausfuhr zu gewähren wären, sind die Rückzahlung der für Halbfabrikate bezahlten Zollsätze und Zolltredite vorgesehen, dle der augenblicklichen ProduklwnÄage angepaßr Werder: ntüßten, ferner besondere Eiscubahntarife, Maßnahmen, die fast durchwegs in kurzer Frist durch,göfi'chrt werden körrncrr. Wirt-chaftsnachrichten aus Nolen. Nachdem in letzter Zeit sowohl Lose der österreichischen wie auch der .Hamburger Klassenlotterie in Polen zum Verkauf gelangen. hat das Finanzministerium in Erinnerung gebracht. dast der Verkauf unzuläsiia sei. nachdem die Lotterie in Polen staatliches Monopol lei. Geaen den Verkauf sowie auch gegen 'das Annoncieren der Lose wird der Staat mit strengen Strafen Vorgehen. Der polnisch französisch-belgischen Bank, deren Zentrale sich in Lodz befindet, wurde das Devisenrecht abgenornmcu. Znfo-lgcdessen wurde die Liguidation der Bank beschlossen. Die Großhandelspreise im Jerusalem-Jaffa-Distrikt im Monate März. Zu Anfang des Monats stieg Weizen auf 228 türk. Piaster arr, fiel jedoch darauf wieder auf 210 türk. Piaster zurück. In Aegypten liegen große Mengen Auslandsmehl und Weizen, welche möglicherweise eine Zeitlang aus die Preise in Palästina einwirken können. Gerste fiel infolge von Importen aus Indien dort 170 türk Piaster auf 160 türik. Piaster. HammeUeisch hat sich gegenüber denr Preis von Ende Februar, der 1260 türk. Piaster ausmachte, aus 1050 türk. Piaster gesenkt. Eier werden mit 40 türk. Paster pro 100 Stück verkauft. Butter und Käse haben im Preise nachgelassen und notiererr 1680 , resp. 1700 türk. Piaster. Tomaten sind infolge des Importverbotes aus Aegypten und der Nachfrage wegen des Ramadan von 200 auf 600 türk. Piaster gestiegen. Zwiebeln wurden billiger, da nunmehr die neue ägyptische Ernte auf dem Markt erschienen ist. und notieren 70 türk. Piaster. Rangoonreis stckht 182 türk. Piaster, gegen 200 türk. Piaster zu Ende Februar. Anslandsmelhl wurde ein wenig billiger, australisches kostet jetzt 230 türk. Piaster gegen 245 rm vorigen Monat, und amerikanisches 270 türk. Piaster gegen 285 im Februar. In Jerusalem fiel Milch von 5 auf 3,5 türk. Piaster; Bohnen verminderten sich vor: 156 auf 138 türk. Piaster, Linsen von 191 auf 156 türk. Piaster und Zwiebeln von 138 ans 89 türk. Piaster. Kalffee wurde teurer vor: 1335 auf 1386 türk. Pfund. Zerealien und Fleisch blieben unverändert. Wiener Warenbörse. Es notierten am 29. Mai. K olonialwaren: Kaffee: New-Iorker 17.92 Dollar, Santos Prime 635.—. Tee: Pecco Java, Orange 1160.—, Gewürze: Paprika, edelsüß 490.—, Pfeffer Singapore schwarz 415.—. Kümmel, neu, holl. 165.—. Reis: Burma 62.—, Italienischer 83.—.' Zucker: Raffinade-Kristall 242.50 tschech. K., Würfel (in Kisten) 260.— tschech. K. Lequar 1924 115.—, Pflaumen, bosn. Sackware, 100/110 134.—, Kranzfeigen. Calanmta 75.—, Barimandeln, superior 650.—. . Chemikalien: Aetzkali, 88/92 79.— Schweizer Franken, Aetznatron, 128/130, Solvay 64.50, Alaun, in Stücken 30.—, Ameisensäure, 85°/0 145.-, Borax, krtst. 98.-, Chlorkalk. 110/115 Chromnatron 130.—, Eisenvitriol 14.50, Essigsäure, 80°/o, für Genußzwecke 235.—. Die Preise verstehen sich, tvo nichts anderes bestimnst wird, in österreichischen Schillingen pro 100 Kilogramm Wiener Produktenbörse. Die Preise notierten gestern lvie folgt: Weizen: Inländischer 51.50 bis 52.60, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm —bis —, Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm 54.50 bis 55.50, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis , Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — .— bis —. Roggen: Inländischer 48.— bis 50.—, Pester Boden oder Nhirer 47.25 bis 47.75. Gerste: Inländische 40.— bis 45.—, böhmische mährische 50.— bis 52.— Mais: Ungarischer 29.50 bis 30.50, Cinguantin 38.— bis 39.—. Hafer: Inländischer 43.50 bis 44.60. Reis: Italienischer ZR.ngeneh.me Serien können Sie nur dann haben, wenn Sie auf Ihr Blatt nicht verzichten müssen. Ihr Blatt is t die RtÖiener ZMorgenzeifung Geben Sie sofort Nachricht, wann Sie auf Urlaub reisen, wir schicken Ihnen die Wiener Morgenzeitung sofort nach 81.— bis 82.— Burma 60— bis 61.—. Mahlprodukte: Grieß inländischer 88.— bis 90.—, Weizenmehl 0 inländisches 84.— bis 87.—, Kochmehl 2 inländisches 79.— bis 81.—, Brotmehl inländisches vrima 69.— bis 71.—. Die Preise verstehen sich, wo nichts anderes bestimmt wird, in österreichischen Schillingen pro 100 Kilogramm. Wiener Börse. Freundlich. Die festere Tendenz des Vortages übertrug sich auch aus den gestrigen Verkehr, so daß bei verhältnismäßig geringen Umsätzen zum Teil kräftige Kurscrhöhungen zu verzeichnen tvaren. Deckuugskäufe der Kouternnne erhöhten im Bevein mn dem Stückemangel Aktien der Alpine um 2000 K. Zugleich bestand auch ein regeres Interesse nach Waagner, Fclteu und A. E. G. Union, wodurch sich diese Werte im Kurse erhöhten. Auf denr Bankernuarkt, der im allgenreiuerr vernachlässigt blieb, gewanire,, Zivnostenska nach ihren großen Verlusten in dieser Woche 16.500 K. Die ungarischen Arbitragewerte waren leicht behauptet. Gegen Schluß des Verkehrs bewirkte die Nachricht, daß die Kreditanstalt keinerlei Dividendeukürzungcn vornehmen werde, eine gesteligerte Geschäftstätigkeit in der Kveditkulisse. wobei'diese Aktie 4000 K. g-ewanu. Diese Tendenz konnte sich min nur geringen Kursänderungen bis zunr Schluß des Verkehrs halten. 'Schließlich gewannen in der Kulisse u. a.: Oesterr. Kredit 4000 K., Lombarden 4500 K., Alpine 3000 K., Felten 4000 K., Poldihtttte 5000 K., Skoda 33.000 K., Siemens 1900 K. und Semverit.2000 K.: niedriger waren Anglobank um 4500 K-, Ung. Kredit rrm 4000 K.. Trifarler um 6000 K., Brünner Maschinen um 11000 K. .und Ung. Hofherr um 1400 K. Die Geschäftsstille im S ch r a n k e n dauert unvermindert an. Die meisten Effekten zeigten nur geringe Kursveränderungen. Nationalbank war um 10.000 K. böber, Portland um 9000 K.. Karborundnm um 15.000 K., Noth-Neudek nur 12.000 K., Jnwald um 30.000 K., Galicia um 20.000 K.. Ung. Zucker um 40.000 K. und Oesterr. Eisenbahnverkehr um 15.000 5t.: schwächer waren Stordbahn um 50.000 K., Perlmooser unr 13.000 K. uni Apollo 30.000 K. Der A n l a g e m a r k t war rubig. Von den Exoten notierten: Mrazniea 36.000 bis 39.000, Tepege 16.000 bis 16.600, Universale 14.000 bis 15000. Ex Coupon. Berg und Hütten 193.100 K., Prager Kredit 104.900 K-. Stell. Eskompte 1000 K. Ausländische Börsen. (Eigenbericht der „Wiener Movgenzeitung".)- Berlin. 29. Blai. Arrf umfangreiche Deckungskäufe dee 8kontermine waren K u r s b e s s e r u n g e u von 1 bis 2°/# zu verzeichnen; Montanwerte erhöhten sich sogar um 3 bis 4»/,. Es notierten: Ungar. Krortenrente —, Ungar. Goldrente Türkenlose 23.8, Süd. Lombarden alte —. Oesteneichische, StaatSbahn 21.87, Darmstädter Bank 124.12, Deutsche Bank 124.-, Dresdner Bank 1045, Oesterreichische Kredit 7.62, Oesterreichische Länderbank —.—, Neichsbank 128.62, Wiener Bankverein 5.50, Unionbank 7.—, Daimler Motoren 67.50, Dynamit Stobel 87.—. Felten L Guilleaume 145.25. Prag, 29. Mai. Die fteundliche Stimmung des Vortages übertrug sich auch auf den heutigen Verkehr, so daß die meisten Effekten mit Erhöhungen schlossen. Es notierten: 6% österreichische Staatsanleihe 79.50, Zivnostenska Banka 367.—, Anglobank 93.—, Merkurbank.44.75, Oesterreichische 5kred:t 61.50, Wiener Unionbank 57.—, Wiener Bankverein 45.50, Ferdinands-Nordbahn 4150.— Böhmische Zuckerindusllie 1092.—, Schoeller 2370.—, Nestomitzer Zuckerindustrie —, Vereinigte Elektrizität Wien 98.75, Aussig Chemische 635.-, Weltbräu Pilsen 2330.—, Königshofer Zement 1160.—, Brünner Maschinell 525.—, Simmeringer 94.—, Not-Kosteletzer Textil 292.50, Cosmanos 410.—, Alpine Montmr 155.—, Berg und Hütten 2335.— Poldihütte 425.—, Prager Eisen 846.—, Skoda 702.-. Budapest. 29. Mai. Die nahenden Feiertage veranlaßteir Publikum und Spekulation zur Reserve, so daß die meisten Ltürse abbröckelten. Es notierten: Britisch-Ungarische Bank 31.—, Ungarische Kredit 355.— Oesterreichische Kredit 125.—, Wiener Bankverein 95.—, Kommerzialbank 900.—, Gran-Szaszvarer 216.—, Obernngarische Berg und Hütten 197.—, Magnesit 1160.— Ungar. Llllgem. Kohlen 2970.—, Salgo Kohlen 430.—, Urikany Kohlen 958.—, Ungar. Hofherr 92.—, Ninramurany 107.—, Südbahn 37.50, Staatsbahn 370.—, Ungar. Zucker 1810.—, Oesterr. Gas 390.— Die Nevisenknrse. Ziirkch» 29. Mai. (Devisenkurse von 12 Uhr.) Berlin pro Billion 1.23 (1.2310), Holland 207.60 (207.70,, Rew-Aork 516.75 (516.75), London 25.12 (25.12-/.,. Paris 25.92 (25.92), Mailand 20.62% (20.52), Brüssel 25.75 (25.52), Kopenhagen 97.25 (97.25), Stockholm 138.35 (138.45), Oslo 87.25 (87.25), Madrid 75.— (74.90), Buenos Aires 210.50 (209.75) Prag 15.327a (15.327a), Budapest 0.007275 (0.007270), Bukarest 2.45 (2.45), Belgrad 8.55 (8.62%), Sofia 3.70 (3.70), Warschau 99.25 (99.25), Wien 72.80 (72.75) für 100 Schilling. Prag« 29. Mai. (Devisenkurse.) Berlin 804.50 (804.50), Zürich 654.25 (654.25), Paris 170.- (169.50). London 164.15 (164.15,, New-Pork 83.75 (38.75), Belgrad 55.1250 (56.—), Bukarest 15.6750 (15.5750), Wien 476.1250 bis 479.1250 (476.12) für 100 Schilling. Warschau 648.— (648.—). Budapest 4.6775 (4.6750), Jngostalvische 55.25 (56.—), Oesterreichische gestempelte Krone 4 6762 (4.6762), Polnische 646.76 (646.50), Ungarische 4.6562 (4.6662). Budapest» 29. Mai. (Devisenkurse — Eigenbericht.) Berlin 16.910, Amsterdam 28.680, Kopenhagen 13.448, Stockholm 19.110. New-Aork 71.815, London 345.000, Paris 3660. Brüssel 3580, Prag 2116, Belgrad 1182, Bukarest 332.60 Warschau 13.600, Wien , Sofia 515, Mailand 2890 Zürich 18.810. Belgrad» 29. Mai. (Devisenkurse.) London 296.25, Paris 306.50. New-Iork 60.90, Genf 1180.75, Mailand 343.62, Prag 180 87, Berlin 14 55, Wien 8.58, Bukarest 28.50, Sofia —, Budapest 0.0861*/,, Brüssel Amsterdam —, Warschau —. Marschau. 29. Mai. (Devisen.) Belgien 26.76 bis 25.89, Berlin -.— bis —.—, Holland 208.25 bis 209.25, London 2530 bis 25.32, Neiv-Aork 517.- bis 520.- Paris 36.11 bis 26.24, Schweiz 100.38 bis 100.88. Budapest bis —■, Prag 15.88 bis 15.45. Wien 73.— bis 73.36 für 100 Schilling, Italien 20.82 bis 20.93, Stockholm bis , Bukarest —bis —. Devisen Oeld Ware Amsteroam 8. 285.10 286.10 Belgrad. . 11.6350 11.6760 Berlin . . 168.80 169.40 Brüssel . . ....... 38.04 36.16 Budapest . ..... 09 64 100.04 Bukarest . 3.3 i 3.84 London . . ...... a 34.49 34.69 Mailand . 28 33 28.45 New-York. 709 35 711.85 Paris . . . 35.60 36.76 Pra" . . . . 21.03 21.11 Devisen- und Dalntenknrse vom 29. Mai 1988. m>h« ..*•*••• Stockholm .» » » » Warschau ..... Zürich. Valuten Amerikanische Noten tSelglsche Noten . . iltilear. Not. Deutsche Noten . . Knc'ische Noten . . Oeld 4.88 189.55 138.10 137.30 706 25 168.20 Ware 4 92 190.15 136.80 137.80 710.36 169.20 Französische Noten « . Holländische Noten .. Italienische Noten » » . ingoslawtsche Noten . Polnische Noten .... Rumänische Noten . . . Russische Noten (Roman.) Schweizer. Noten . . . Tschecho-slow. Noten . Türkische Pfund-Noten . ilnpnrlseiie Noten Oeld Ware 28.34 11.60 135.65 21.— 28.64 11.36 136.66 21.12