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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-29 · Heft 2253 (29.5.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2253 (29.5.1925)
Date
1925-05-29
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sette 6 Wien, Freitag Wlener Moraenzeltuns. 29. Mai 1923 Volkswirt. Re Palestine Securities Society. Wir berichteten bereits von einer in New- Pork sta.tt,c,efuttdenen Konferenz jüdischer Bankiers nnd Geschäftsleute, die die Förderung der Pa^ lestme Securities Society beschloß, einen genauen Bericht über diese Konferenz meldet das New- Yorker „Jüdi'che Volk": Devisen Amsterdam ....... Belsrad......... Berlin ......... Krüssel ......... Budapest........ Bukarest .. London . .. Mailand ........ Ne\v*York. .»..».. Paris ...... » . Ptt".. DevisenmW BMtenkurse vom 28. Mal 1SLS. Geld Warft Geld Ware Geld Ware 286.10 286.10 Sofia ....... 4.99 6 03 Französische Noten . . S. 36.67 38.87 11.72 11.76 Stockholm . . 189.60 190.20 Holländische Noten . 168.80 169.40 Warschau .... 138.10 136.60 Italienische Noten . . . 28.28 28.48 36.19 36.31 Zürich. 187.27 137.77 iQROBtawisehe Noten . . 11.71 11.77 99.82 100.02 Valuten Polnische Noten . . . . 136.66 188^6 3.3176 3.3476 Rumänische Noten . . 34.4850 34.6860 Amerikanische Noten 706.40 710.40 Russische Noten (Roman.l —.— 28.26 28.38 Belgische Noten » Schweizer Noten . . 709.35 711.86 Bulgar. Not. . . . _4.—» Tschecho-slow. Noten . 20.9850 21.1060 36.89 36.86 Deutsche Noten . 183.20 169.20 Türkische Pfund-Noten 21.02 21.10 Rnp'fsche Noten . . . - —.— —.— Ungarische Noten >—- Am 3. d. fand in New-Uork im Hotel Pennsylvania eine von der amerikanischen Zionistischen Organisation und der American Zion Coumioivwcalth einberufene Konferenz statt, um über die Gründung einer Palest ine Securities Society zu verhandeln, die die Ausgabe hat, die Placierung von Amortisierungsscheinen zwecks Erbauung von tausend Häusern in Palästina zu fördern. Die Konferenz wurde von Louis L i p s k y eröffnet, der auf die Nottvendigfeit hinwics, sich aktiv am Aufbau Palästinas zu beteiligen. Die zionistischen finanziellen Unterncchnmnyen haben sich alle als st a b i l nnd erfolgreich erwiesen. In letzter Zeit sind in Amerika von verschiedenen Seiten' Versuche gemacht worden, eine ökonomische Palästmakorporntion zu gründen, um dort gewisse wichtige finanzielle Aufgaben zu erfüllen. Wir können uns aber nicht gednlden, bis jene Krebse sich zur Durchfülhrung einer energischen Mtion entschließen; unsere zionistische Energie läßt uns nicht so lauge warten.. Wir ivollen absolut nicht mit irgend jemandem konkurrieren, sondern vielmehr mit unserer Arbeit alle unterstützen und denjenigen einen Weg weisen, die ein lebendiges Interesse anc Aufbau des jüdischen Heimlandes haben. Es liegen uns bestimmte, von Fachleuten durchstudierte Pläne vor, die auch von unseren Fachleuten und Autoritäten in Palästina bestätigt und unterstützt werden, so daß alle Beschlüsse, die wir heute fassen werden, auf Tatsachen beruhen, die jeder Prüfung standhalten. Bernard A. Rosenblatt referierte sodann über die Verhandlungen, die er in Palästina im Namen einer Gruppe amerikanischer Zionisten gepflogen hat und die zum Beschluß der Gründung einer int Staate N cw - Aor k l e g a l i s i e rten Palestine Securities Society geführt hüben, welche bei den amerikanischen Juden Amortisierungsscheine untedbringen soll, die gesichert sind durch die jüdischen Munizipalitäten iu Palästina, die zionistischen Banken und die spezielle Palestine Securities, die unter der gemeinsamen Kontrolle der amerikanischen Zionistischen Organisation und der American Zion Commonwealth steht. Häuiier sollen bis höchstens 60 Prozent des Gesamtwertes belehnt werden; die Verzinsung betragt 6,5 Prozent. Die Entwicklung Palästinas schreitet vorwärts. Jeden Monat kommen einige tausend neue Immigranten ins Land, und alle Fachleute sind sich darin einig, daß der Hauserbau m Palästina noch durch viele Jahre ein sicheren stutzen üöwevfendes Unternehmen sein wird. Daß die Palästinabonds eine sichere Anlage sind, davon konnten sich die amerikanischen Juden bereits bei der Anleihe der Stadtverwaltung von Tel-Awiw überzeugen, die pünktlich die 6 Prozent Zinsen an die Obligationeninhaber auszühlt. Es liegt nicht der geringste Grund zu der Annahme vor, daß eine Hypothekenbank in Palästina weniger Sicherheit bieten könnte als jede andere Hypothekenbank, und man kann wirklich überzeugt. sein, daß eine palästinensische Hypothekenbank ausgezeichnete und gesicherte Aulagomöglichkerten bietet. Der bekannte Journalist Hermann B e r n st e i n, der vor kurzem aus Palästina zurückgekehrt ist, weist auf die dringende Notwendigkeit des Hauserbaues in Palästina hin. Alle neuen Einwanderer, die nur irgend welche Mittel besitzen, investieren diese in Bauten. Aber dies alles reicht lange nicht aus. Man benötigt ein großes Kapital, uni nur zunr Teil die so brennende Wohnungsfrage lösen zu können. Niemand könne daran zweifeln, daß Häuserbau jetzt in Palästina ein gutes Geschäft bedeutet, und alle, die die Entwicklung in Palästina kennen, wissen, welche gesicherte Zukunft die Baubewegung dort hat. Emanuel Neu mann erklärt, daß der Plan der Gründung einer Palestine Securities nicht von Amerikanern stammt, sondern auf einem Beschluß der Zionistischen Exekutive in Palästina beruht, die die Verantwortlichkeit gegenüber dem Lande -und gegenüber der amerikanischen aulagesuchenden Judenheit kennt. Erst kürzlich haben wir ein Telegramm aus Jerusalem erhalten, worin aus die drohende Gefahr einer U e b c r v ö l k e r u n g bei Mangel an Wohnungen hrngewiefen wird. Hunderte bemittelter Familien können keine Wohnungen auftreiben, geschweige denn unbemittelte. Ein großer Teil des Einkommens muß jetzt für Mieten ausgetvandt werden. Die Exekutive warnt uns, daß bei anhaltender Wohnungsnot die Gefahr der Drosselung der Einwanderung droht, ja, zahlreiche bereits im Laude befindliche Leute würden auszuwandern gezwungen sein. Die American Zion Commonwealth, die die Lage genau kennt, hat ihre Bereitschaft eMärt, hierfür die evsten 100.000 Dollar zu investieren. Wir wollen das neue Unternehmen rein geschäftsmäßig als gesichertes Investment errichten, das bald einen bökannten und guten Ruf unter den aaneritanischen Juden bekommen soll. Es liegt uns ein für unseren ganzen Plan charakteristisches Beispiel vor: Mr. Richards, der Präsident der StateBau-k von New-Bork, der seinerzeit für 150.000 Dollar Obligationen der Tell'Awiwer Anleihe gekauft hat, schreibt, daß die Bank die Obligationen nicht weiter abgeben, sondern im eigenen Portefeuille behalten will, weil sie sich als eine ausgezeichnete Anleihe erwiesen hüben; er hält unseren jetzigen Securities-Plan für gesund und sicher und erklärt, daß die State-Bank uns, soweit sie kann, zu hoffen bereit ist. Wir tonnen also mit gutem Gewissen vor das Publikum treten und mit der Ueberzeugung, daß wir damit eine große Sache für Palästina leisten. Solomon I. Weinstein, Präsident der Zion Commonwealth, erstattet einen interessanten Bericht über die Entwicklung der Bodenbediugungen aus Grund der Erfa-Hrungen ' der Zion Commonwealth. Die Commonwealth schließt sich i als Kompagnon mit ihrem Prestige und Kapital der I i on i st i s ch e n O r g a n i s a t i o n von Amerika an in der Ueberzeugung, daß die palästinensischen Wertpapiere eine gesicherte Anlage sowohl bezüglich des Kapitals als auch der Zinsen darstellen. Die von Israel M a tz vorgeschlagcne und nach einer lebhaften Diskussion einstimmig angenommene Resolution lautet: ,D>ie« Konferenz der Geschäftsleute, die für den Aufbau Palästinas Interesse haben, ist nach Informierung durch den Bericht der Palestine Securities wie auch auf Grund anderer Quellen über die tatsächlichen ökonomischen Bedingungen in Palästina unter besonderer Berücksichtigung der Wohnungsfrage zu folgendem Beschluß gekommen: Mit dem Ausdruck der Zufriedenheit über die günstige Entwicklung des Landes, das zum He im lande für eine vergrößerte jüdische Einwanderung wird, erkennt sie die Wichtigkeit an, die nötigen Schritte zu unternehmen, um der ernsten Wohnungsnot abzuheffen. Die Konferenz erklärt daher ihre volle Zustimmung zu den: Unternehmen der Palestine Securities Jneorporation, einer Gesellschaft, die gemeinsam von der amerikanischen Zionistischen Organisation und der American Zion CommonweaWH kout rollert wird, ruit denk Zweck, Auwrtisationsscheiue für entsprechende Summen zu verkaufen, um die Hätfferibaubewegtmg in Palästina zu fördern. Das Kapital soll verwendet werden für die Gewährung von Hypotheken bis zu 60 Prozent des geschätzten Wortes; die Investoren sollen für ihr Gold 6,5 Prozent Zinsen bekommen. Wir empfehlen diese Bonds den: Publikum als gesunde und gesicherte Investments, die die ökonomische Entwicklung des Landes bezwecken." Die weiteren angenommenen Resolutionen lauten: „Die Konferenz empfiehlt, daß ein Advisorh Council, bestehend aus repräsentativen Goschästsleuten, die in den verschiedensten Teilen des Landes wohnen, durch das Board of Direetors der Palestine Securities bestimmt werde zwecks Ratevterlung und Mithilfe in ihren Arbeiten. Die Konferenz anerkennt die grundlegende Wichtigkeit des jüdischen Heimlandes in Palästina aus Grund eines nationalen Kapitals, das in Form von Spenden ausgebracht wird. Die Konferenz fordert deshalb energisch eine weitere regelmäßige Förderung des Keren Hajessod und des Nationa'lfonds, um so mehr als die Tätigkeit dieser beiden Fonds auf den Gebieten des Handels, der landwirtschLftlichen Kolonisation, der Einwanderung, des Sanitätswesens wie auch des Bildungswelsens usw. zur Schaffung der Möglichkeiten für eine Privatinitiative und zu einer erfolgreichen Tätigkeit derselben beiträgt." Nach Begrüßung und Beglückwünschung der Versammlung durch Dr. Schmarjüh Lew in und David dellin wurde die Konferenz von Bevnard Rosenblatt geschlossen. Weiterer Rückgang des Eskompteportefeuilles der Oesterreichischen Natiolkalbank. Der letzte Ausweis der Oesterreichi'schen Nationalban! mit dom Stande vom 23. d. zeigt eine Steigerung des Barschatzes um rund 4 Millionen Schilling und beträgt jetzt 353 Millionen Schilling. Das Wechsel- Portefeuille ist um weitere 3,793 Millionen Schilling gesunken und beträgt jetzt über 86 Millionen Schilling. Der Notenumlauf zeigt einen Rückgang um 21 Millionen Schilling und ist mit 718 Millionen Schilling angegeben. Jnr Zusamntenhang mit dem verminderten Notenumlauf sind die Verbindlichkeiten aus dem Giroverkehr um ruud 11 Millionen Schilling gestiegen. Die Stotierungen an der Wiener Produktenbörse. Die Fachsektion der Fouragehändler im Gremium der Wiener Kaufmannschaft fi!Bt bekannt, daß die Notierungen der Börse für landwirtschaftliche Produkte nur für waggonweisen Warenbezug Anwendung finden. Das Schicksal der Depositenbank. Der heutige Ministerrat wird voraussichtlich die Entscheidung in der Depositenlbankfrage bringen. Es wird erwartet, daß der Beischluß dahin lauten wird, das Kreditinstitut für öffentliche U n t-e r nehmnngen und Arbeit mit der Durchführung des Ausgleiches der Depositenbank zu betrauen. Insolvenzen. Um Eröffnung des Ausgleichsverfahrens ist eingekommen Te-Fi-Da, moderne Wirk- und Strickwaren-Ges. m. b. H., 20. Bez., Karl-Meiß'l-Straße 4. Anbot 35 Prozent in elf Monatsraten. — Das ÄnsOeichÄvevfahren wurde über Leopold Back, Tüschnermeister, 7. Bez., Hülbgasse 31; Therese Heger, Ledevwarenerzeugung, 11. Bez., Simmeringer Hauptstraße iü. Barbara Hahn, Kaffechausbesiehrin in Poysdorf, und Dr. Franz Zm erzliekor, Fübvik für chemische Bedarfsartikel in Deutsch-Wagram, eröffnet. Die österreichisch-tschecho-slowakischen Versicherungsverträge. Aus Prag, 27. >d., wird gemeldet, daß gestern die Verhandlungen über die Versicherungsverträge der österreichischen Institut mit tschecho-slowakischer Staatsangehörigen abgeschlossen wurden. Heute wird die Unterzeichnung des Vertrages erfolgen, worüber eine amtliche Verlautbarung erscheinen wird. Die Dividende der Bömikchen Kommerzialbank. AnS Prag wird gemeldet: Die Böhmische Kommerzialban! verteilt bei einem Reingewinn von 9.3 Millionen Kronen eine Dividende von 10 Kroneri. Die Schwankungen des französischen Franken. Paris, 28. Mai. (Te-l.-Komp.) Der heute erschienene Ausweis der Bank von Frankreich zeigt eine Verminderung des Banknotenumlaufes um 47 Millionen an. Unter diesem Eindruck ist heute der Frankenkurs leicht gestiegen. Das Pfund fiel von über 97 ans 96,90, Kleinrentnertaqmta in Me«. Der Verband der Sparer und Kleinrentner Oesterreichs veranstaltet ab 6. Juli d. I.. 9 Uhr vormittags, im «kleinen Dreher-Saale, Wien. 3. Bez.. Landftraßer Hauptstrastc 97. 1. Stock, eine Tagung. Zur Teilnahme an dieser Konferenz sind bloß solche Personell berechtigt, ivelche am 30. April d. I. einer Klenrrentncrorgauifation «uiaeböreu oder sich iu der Aüfivertungsfrage öffentlich betätigt haben. Die Tagung soll zu dem von der Negierung geplanten Anftverlüngsgefetze, zum Problem des Sparer-, Einleger- und Aktionärschntzes und zu internen Orgauisatiousfrageu Stellung nehnten» gleichzeitig aber auch über eine großzügige Veranstaltung beraten, welche int Herbst dieses Jahres unter Zuziehung aller Kleinrentnerovganisationen des Auslandes stattfiuden soll. Anmeldungen müssen bis spätestens 20. Juni l. I. beim Bureau der Tagung. Wien, 1. Bez.. Hofburg. Schweizertrakt 2-7. erfolgen. Einfuhrfreigabcii in der Schweiz. Durch einen Erlaß des eidgenössischen VcUswrrt'chaftsdepartentents wurden weit- Mhcn.de Erleichterungen der Schweizer Ltnfnhpbeschräukungen verfügt. So wurde nmer anderem die Einfuhr von, Schuhen aus Rinds- und Wildleder sowie Filz, von Drechflerwaren, gepolsterten Möbeln, von Bilder- und Spiegelrahme», von Packpapier, von bedruckten Papieren, voll Bildern und Gemälden, oo;r Papiersäckeli und Pavierdüten, von seidenen und wollmen Wirk- und Srrickwaren nnd von Glühlampen vollständig freigegeben Diese für den österreichischen Export wichtige Verflstgang tritt am 1. Juni diescs Jahres in Kraft. Nähere Auskünfte erteil: die Zoliab.'cilung der Handcllskammer. Beschleunigte Briefbefördewna nach dem Orienit. Die Kammer für Handel. Gewerbe und.Industrie gibt bekannt, daß die Postiverwältnngen Syriens und Groß- Libanons zur beschlenuigtelr Beförderung d,er Briefisendnngerr nach Mesopotamie lt (Irak mit Bagdad, Bassorah. Basra und Koweit) und P e r f i e u eine vegolmäßige Kraftwagenverbiirdnng von Beirut über DamasArs nach Bagdad eingerichtet haben. Durch diese neue Post- Verbindung wird die Befördernngsdaner für Briefsendrmgen nach den beiden Ländern bedeutend abgekürzt. Bour 1. Juni 1925 an sind zur Beförderung auf diesem Wege gewöhnliche und emaefchriehene Briefsendnngen jeder Art zugelassen. Sie müssen 1. in d>er linken oberen Ecke der Aufschrift feite den deutlichen, mit Farbstift unterstrichenen Vermerk „Servioe extraordinaire Beyruth-Baadad" tragen; 2. voUtändia sreigemacht sein: außerdem ist 3. für die beschleunigte Beförderung mit dem Krastwaaen eine Zuschlaggebübr in Marken zu entrichtet:. Die Zuichlaagebühr beträgt 20 Groschen für eiue Postkarte oder für je 20 Gramm einer anderen Briefsendnng. Wiener Viehmarkte. Rinder. Der gestrige Austrieb belief sich auf 433 SMck Schlachtvieh. Preise bet sehr l e bh a f t e m Verkehre gegen Mccktag f e st b e h a u p t e t. Es notierten je nach Qualität: Ochsen 1.20 bis 1.80 S., Stiere 1.25 bis 1.65 S., Kühe 1.20 bis 1.60 S. und Beinlvieh 0.65 bis 1. — S. pro Kilogramm Lebendgewicht. — Schweine. Aufgetrieben wurden 2611 Schweine, darunter 2194 Fleisch- und 417 Fettschweine. Sowohl Fleischwie auch Fettschweine haben gegen Dienstag um 5 bis 10 G. im Preise n a ch g e g e b e n. Es notierten je nach Qualität: Fettschweine 2.13 bis 2.35 S. und Fleischschweine 2.— bis 2.55 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. — Jungvieh. Die Gesamtzuftihr belief sich auf 1440 lebende Kälber, 1553 Weidnerkälber, 1566 Weidnerschweine, 90 Weidnerschafe, 21 Ziegen, 199 Kitze, 200 Weidnerlämmer und 74 lebende. Lebende Kälber haben um 5 bis 10 G., Weidner um 10 bis 20 G. und Schweine um 10 bis 15 G. pro Kilogramm iu der Notiz au gezogen. Es notierten je nach Qualität: Lebende Kälber 2.— bis 2.70 S., Weidner 2.26 bis 3.20 S., Fleischschweine 2.20 bis 2.85 S., Fettschweine 2.60 bis 2.85 S., Weidnerschafe im Fell 0.70 bis 1.60 S., ohne Fell 1.26 bis 2.40 S.. lebende 0.80 bis 1.40 S.. Kitze 1.15 bis 2. — S., Weidnerlämmer 1.20 bis 2.— S. und lebende 1.— bis 1.80 S. pro Kilogramm. Wiener Produktenbörse. Die Preise notierten gestern wie folgt: Weizen: Inländischer 51.50 bis 52.50, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm —.— bis —, Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm 54.50 bis 55.50. Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis —, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — bis —. Roggen: Inländischer 48.— bis 50.—, Pester Boden oder Nhirer 47.25 bis 47.75. G e r st e: Inländische 40.— bis 45.—, böhmische mährische 50.— bis 52.—. Mais: Ungarischer 29.50 bis 30.50, Cinquantin 38.— bis 39.—. Hafer: Inländischer 43.50 bis 44.50. Reis: Italienischer 81.— bis 82.—, Burma 60.— bis 61.—. Mahlprodukte: Grieß inländischer 88.— bis 90.— Weizenmehl 0 inländisches 84.- bis 87.—, Kochmehl 2 inländisches 79 - bis 81.—, Brotmehl inländisches prima 69.— bis 71.—. Die Prelle verstehen sich, wo nichts anderes bestimmt wird, in österreichischen Schillingen pro 100 Kilogramm. _ Wiener Börse. Freundlich. Die nahende Versorgung und die bevorstehende Verkehrs mtberbrechung infolge der Pfingstseiertage boten genügend ^Anlaß. um die schon anl Vorlage ausgetretene freundliche Tendenz noch weiter zu festigen. Dazu kamen noch nnifangveiche Jnterventionskäufe in Budapest und Deckungskäufe der Kontermme in Prag, alles Umstände, nur dem m Seit letzten Tagen überaus flauen Markt zu, einer kräftigen Erholung zu verhelfen. Das. Deckungsbedürfnis der hiesigen Konternune führte ivi Verein mit den . zahlreichen Auslandsaufträgen zu eiueiu Stückemcmgel in Alpnte-Aktien, wobei sich dieses Papier schon zu Beginn um K. 9000 erhöhte. Aber allch Ung. Kredit, Sälgo, Jülifüd und Brünuer Maschme:: lagen fester. Diese Stinunuug hielt, sich Ibis, zun: Schlüsse des Verkehrs. Die stark gesuchten Papiere^ Alpine, Ung. .Kredit und Salgo erhöhtet: noch ihre anfänglichen Kursgewinne tutd schlossett mit den höchsten Tageskursen. In der Kulisse gewannen unter anderen: Alpitte K. 13.000, Jülisüd K. 12.000, Ung. Kredit K. 15.800, Brunner Maschinett K. 10.500 und Ung. Hofher-r K. 3400. Dagegen ermäßigten sich Zivnostenska um K. 32.000, Staatsbahn um K. 1600, Semperit um Ä. 1100 und Siemens um K. 1000. Die KurSgest-alkuna im Schranken ivar eine uneinheitilche. Bei vevhWniÄmäßig geringen Umsätzen stiegen unter attderet: tz

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