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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-28 · Heft 2252 (28.5.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2252 (28.5.1925)
Date
1925-05-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Oette 6 Wien, Donnerstag Wiener Morgenzettrrns S8. Mai 19S5 Bollswiü. Ae internationalen FlnauimSrNe. Die internationalen /Wirtschaftsbeziehungen stehen noch -immer unter dem Einfluß der im allgemeinen sinkenden Preistendenz der Rohstoffe. Die Unternehmungslust, gehemmt auch durch die noch unbefriedigenden wirtschaftlichen Verhältnisse Mitteleuropas und seine geringe Kaufkraft, hat sich allseitig etwas vermindert. Die Industrie Deutschlands hat noch immer unter der Geld- und Kredit not zu leiden, die sich gerade in letzter Zeit wieder verschärft hat. Bei steigenden Löhnen und einer außerordentlich hohen steuerlichen Belastung kann sie nur schwer auf dom Weltmarkt der ausländischen Konkurrenz begegnen. Das gilt besonde s für die Maschinenindustrie, deren Export nur 60 Prozent der Friedensausfuhr beträgt'. Der Schiffbau leLet unter dem Daniederliegen des internationalen Seesrachtenverkehrs, so daß neue Aufträge in letzter Zeit nicht erngegangen sind. Besser sind die elektrotechnische Industrie für das Inland, ebenso einzelne Textilindustrien beschäftigt. Doch scheint auch die Kaufkraft der inländischen Konsumenten, nachdem der dringendste Bedarf gedeckt ist, erheblich nachgÄassen zu haben. Eine 'eichte Depression zeigt auch das Wirtschaftsleben Frankreichs. Die relative Stabilität des französischen Frankens Hai die Angleichung der Preise an die Geldentwertung beschleunigt und damit die Balutakonkurrenz der Exportindustrie etwas cbgeschwächt, ohne sie jedoch ganz auszuschalten. Produktion und Export halten sich auf der Höhe der Vormonate. Die meisten Industriezweige, mit Ausnahme der elsässischeu Textilindustrie sowie des Baugewerbes, das an Kreditmangel leidet, sind weiter sehr gut beschäftigt, eine Avbeitslosigkeitt besteh! nicht. Wesentlich ungünstiger ist die Lage in England, das anscheinend keinen anderen Weg zur Besserung sieht, als die Einführung von Schutzzöllen, deren , Nutzen für die eigene Industrie zweifelhaft erscheint, aber auf jeden Fall zu einer weiteren Erschwerung des Welthandels sichren muß. Die Stahlindustrie kann sich sogar im eigenen Lande nur schwer gegen die belgische und französische Konkurrenz -behaupten. Export uerd Produktion gehen zurück, Hochöfen wevden ausgoblasen, Maßnahmen, die in sich die Gefcchren technischen Verfalls bergen. Besser -ist die Situation im Kohlenbergbau, der wieder große Aufträge aus Uebersee auszuführen hat, doch bleibt die Preislage und damit die Rentabilität -ungünstig. Einer der größten Wenglrschen Monlankonzerne, der über ein Kapital von 75 Millionen Franken verfügt, ist in Zahlungsschwierigkeiten geraten. In der Maschiinemudustrie setzt man in letzter Zeit wieder Hoffnungen auf die Wiederanknüpfung der Handelsbeziehungen mit Rußland. In der Baumwollmdustrie dauert die schlechte Geschäftslage fort, sie hat stark -unter der japanischen und italienischen Konkurrenz, besonders -in Qstasien und Südamerika, zu leLen. und man befürchtet auch, daß biic nächsten Jahre wieder einen verstärkten Wettbewerb der deutschen Industrie bringen werden. Während -in den skandinavischen Landern sich die Lage wenig geändert, die Produktion in Rußland sich ein wenig erhöht hat, ohne jedoch größere Bedeutung für die Weltversorgung zu gewinnen, leidet die Industrie Polens unter Kreditnot und Absatzschwierigkeiten, die sich solange nicht wesentlich vermindern werden, bis der russische Konsument wieder kan'kräftig wird. Dagegen ist die Lage günstig in der Industrie Italiens. Die Unternehmungen der Textilindustrie, besonders die Baumwollfabriken, die Betriebe der Kunstseü>e- und WiÄereiindustrie sind sehr gut beschäftigt, auch die AutomMlmrd Schwerindustrie scheinen eine gute Entwicklung zu nehmen. Die überseeischen Lander sind zumeist in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung durch die Rohstoffbaisse stark beeinträchtigt worden. Das gilt namentlich für Südamerika. In Argentinien sind sehr große Verluste der Woizenspekulation erfolgt, man hofft jetzt nach der Preissenkung wieder auf größere europäische Käufe. Besser ist die Lage in Brasilien, wo sich die Geschäftslage wieder etwas lebhafter gestaltet und die Einfuhr europäischer Fabrikate sich erhöht hat. Die Errichtung eines großen Hüttenwerkes mit deutschem Kapital zur Ausbeutung der Erzfelder in Minos Genares steht bevor. Stark abgeschwächt hat sich die Konjunktur infolge der anhaltenden Preissenkungen in den Bereinigten Staaten. Die Eisen- und Stahlproduktion zeigte im letzten Monat zum ersten Male seit Juli 1924 einen Rückgang; sie ist nur noch mit 76 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit beschäftigt gegen 90 Prozent vor einem Monat. In der Automobilindustrie ist der Absatz schleppend, ebenso in der Textilindustrie, wo große Preisvoduktivllen erfolgen mußten. Dieser Konjunkturrückgang ist über vielleicht nux vorübergehend und rme baldige Besserung erscheint angesichts^r günstigen Exportlage urÄ der großen Geldflüssigkeit nicht ausgeschlossen, Starke Senkung des französischen Franken. Ungünstige Aussichten. (Eigenbericht der „Wiener Modenzeitung") New-Aork, 27. Mai. Der französische Franken ist heute au der hiesigen Börse beträchtlich gefallen. Der Dollar eröffnete mit 20,02 Franken, was den tiefsten Frankenkurs seit dem Juli 1924 darstellt. ,/Wall Street Journal" schreibt den Rückgang des Franken dem tvahvscheinlichen Scheitern der Unterhandlungen in der Sicherheitsfrage, ferner der Marokkoaffäre und dem Kr iegsschuldenp r oblem zu, das nach seiner Regelung zu einer Belastung des französischen Staatshaushaltes führen müsse. Keine weitere Noteninflation in Frankreich. Paris, 37. Mai. Finanzminifter Caillaux erklärt, daß die Informationen, wonach Banknoten an die Stelle der sälligwerdenden kurzfristigen Schatzscheine treten sollen, zumindest verfrüht seien. Der Plan einer solchen Operation werde im Ministerium m-it mn so größerer Sluftnerffamkeit ge- ^/YLctkn Cs schufst kleidep.peiee TEPPICHS ETC* UNBEDINGT SICHER f BESTER METALLPUTZ 1 P cj Yz - E x Y r a k d ÜBERALL ERHÄLTLICH fabriksniederlage: WERBER & C? ly.fiPODG «JIMfiACCF Q TPI Afierfeinsfe er* Garoiiiirf edite-nafurbuften prüft, als diese Maßnahme keine Juftation bedeuten Würde, denn die eventuelle Notenausgabe würde lediglich der automatischen Einlösung, der kurzfristigen Schatzscheine dienen und keineswegs bezwecken, für ständige Staatsausgaben aufzukommen. Gegenwärtig sei keine Rede davon, in nächster Zeit einen daruf bezüglichen Gesetzentwurf vorzulegen, da dieses Problem ein eingehendes Studium erfordere und mit anderen Fragen, die bisher noch keine Lösung gefunden haben, . in Verbindung gebracht werden müsse. lleberweisuugrverlevr mit Palästina. E Zwischen der Oestereichischen Kreditanstalt für Handel und Gewerbe. Wien,, und der Arvglo-Palestine Company Ltd., Jaffa, ist ein Uebereinkommen zustande gekommen, welches Geldüberweisungen nach Palästina auf kürzestem Wege ermöglicht. Die Oefteveichische Kreditanstalt, Wien, 1. Bez., Freyung 8, nimmt Einzahlungen für palästinensische Rechnung entgegen und schafft hieifür der Anglo-Palestine Company Pfunde, -an. Die letztgenannte Bank wirb ans Grund des eventuell telegraphischen Misos der Oesterreichischen Kreditanstalt die Auszahlng an den Begünstigten vornehmen. Die Ueberweisung der durch Vermittlung der Kreditannstalt gekauften Pfundlbeträge erfolgt — abgesehen von den eventuellen Telegrammkoften — spesenfrei. Die Aktion gegen die österreichischen Eisenkartelle. Die gestern unter Vorsitz des Soktionsvbmannes Max Tandler stattgehabte Sitzung nahm zunächst den Anschluß einer Reihe weiterer großer Körperschaften an die Aktion zur Kenntnis, so daß im Exekutivkomitee nun auch die Genossenfchaisten der Schlosser, Elektrotechniker, Huf- und Wagenschmiede, Foinzengschm'iede, Gas- und Wasserlertungsinstallatoure, Graveure, Gürtler, Mechaniker, Siebmacher und Gitteristricker, Spengler, Stahl- und Metallschleifer, Metalldrcher und -Drucker und Kupferschmiede, nebst den bisher bereits mitwirkenden Körperschaften vertreten sind. Kommerzialrat Buchwald stimmte insbesondere der Ansicht zu, daß eigentlich die Aktionäre der Alpine Montan-G eisel-lschaft die eifrigsten Anhänger der Antikartellbewegung in der Eisenfvage sein müßten; diese Gesellschaft werde nämlich, so wurde in der Debatte ausgeiführt, sowohl beim Alteiseneinkanf als auch 'beim Fertigmaterialverkauf vom Alt- und Noueifenkartell derart ausgeplündert, daß sie selbst nicht weniger geschädigt sei als die übrigen Interessenten. Hieraus erfolgte die Wahl der Delegation zur Ueberreichnng des in der Sitzung beschlossenen Memorandums an die politischen Parteien, die Ministerien und sonstigen maßge'benden Stellen. Notleidende Schuldverschreibungen. Gestern fanden im Handelsgericht zwei Versammlungen von Besitzern von Oblgationeu statt, um über das tveitere Schicksal dieser Obligationen zu enischeideu. Bei der einen Bexsainnnkung -handelt es sich um die Markschuld Verschreibungen der Donau-Dampsschiffahrtsgesellschaft aus dem Jahre 1868. Hier ist ein für ^beide Teile befriedigender Vergleich geischlossen worden. Nach dem Berichte des Kurators Dr. Fuchs werden die Mavkprioritäten in Ocsterreichrsche Schuldverschreibungen, welche ans Schilling lauten, umgetvandelt, und zwar wird für jeden Schuldschein von 400 Mark ein österreichischer Schuldschein auf 25 Schilling lautend ausgesolgt. Diese österreichischen Schuldscheine werden innerhalb 20 Jahren eingelöst. Trotzdem sich in der Versammlung Stimmen erhöben, welche sich gegen eine solche Regelung ausspracheu, winde dcnnoch der Vergleich mit überwiegender Majorität angenommen. Bei der zweiten Versammlung handelte cs sich mit die Obligationen der B ints chg a nb ah n. Der Kurator Dr. We is! erklärte, daß diese Bahn bereit sei, für 100 altösterreichische Kronen hnudert hcntige Kroneil zu zahlen, da das Unternehmen passiv sei. Hingegen verlangen die österreichischen Gläubiger die Balorifieruug in Lire. Es wurde eine Frist bis 1. November-gestellt, bis zu welcher Zeit ein Übereinkommen mit der Bahn versucht werden solle. Sollte dies nicht erreicht werden, so soll in einer neuerlichen Versammlung eventuell der Prozeß gegen die Dintfchga-ner Bahn beschlossen werden. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet' gegen O. und F. Berge r, Holzgroßhandlnng, 8. Be>z., Rermweg 35. Passiven 47.611 S. Anbot 35 Prozent in zwölf Monatsraten. — Um Eröffn n n g des Ausgleichsverfaihreus ist eingeschritten „Nabad", Nröbelerzeugun-gs-Genossenschaift mit beschränkter Haftung, 10. Be.z., Paltramplatz 5-6, Anbot 35 Prozent in vier Quartalsraten. — Ferner wurde das Ausgleichsverfahren eröffnet über: Jeanette Feuer, Rateuhändlerin, 2. Bez., Große Schiffgasse 22; Karl Adams, Wirk warenerzenger, Klosterneubura. — Den Antrag, Konkurs gegen sich zn eröffnen, hat gestellt Joses Glück, Delikatessen, 4. Bez., Hauptstraße 23-28, mit der Filiale, 6. Bez., Linke Wienzeile 28-32. Verschiebung der Konferenz über die Vorkriegsschulden. Ans Prag, 27. d., wivd gemeldet: Die Konferenz der Nachfolgestaaten über die Aust e i l tk n g der V o r t r t -e g sschulde n, die für den 30. d. in Prag angesetzt war. iist vertagt worden. Ein neuer Termin ist noch nicht festgesetzt. Ermäßigung der ungarischen Bankrate. Budapest, 27. Mai. (Ungar. Del.-Korr.-Bur.) Der 'Generalvat der Nationalbank beschloß,, vour 28. d. angefangen den Wechseldiskont von 10 ans 9 Prozent und den Lombardzinsfuß von 11 ans 10 Prozent herabzusetzen. Die Insölvenzwelle in Budapest. Aus Budapest wird telegraphiert: Die Wemgroßhandelsfirma Michael Sz-eke l y A.-G.' hat um Einleituna des Zwangsausgleichsverfahrens angesncht. Die Passiva betragen 11 Milliarden, die in Jmmöbil-ien bestehenden Aktiva > 16 Milliarden. Die Textllfirma Gustav Hertz -ka n. / S ö h n e hat gleichfalls um das Zwangsausglekchsverfährett angesncht.. Nach - einer provisorischen Bilanz belaufen sich die Pasiiven auf 10,2 Milliarden, wovon 6 Milliarden ungedeckt sind. Die Firma schlägt «nen 40 prozentigen Ausgleich vor. Das Gericht hat das Zwan-gScvusglerchsvevsahren ungeordnet. Wiener' Produktenbörse. Die Preise notierten gestern wie folgt: Weizen: Inländischer 51.60 bis 52.50,- Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm —.— bis Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm 54.60 bis 55:50, Jugoslawischer 76 Kilo-, gramm —bis —, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —' bis —. Roggen: Inländischer 4b.— bis 50.—, Pester Boden oder Nhirer 47.25 bis 47.75. G e r st e: Inländische 40.— bis 45.—, böhmische mährische 50.— bis 52.—. Mais: Ungarischer , 29.60 bis 30.50. C i n q u a u t i u. 38.— bis 39.—. Hafer: Inländischer 43.50 bis 44.50. Reis: Italienischer 81.— bis 82.—, Burma 60.— bis 61.—. M a h l p r o d n k t e i Grieß inländischer 88.— bis 90.—, Weizenmehl 0 inländisches 84.- bis 87.-, Kochmehl 2 inländisches 79.- bis 81.—, Brotmehl üüändisches prima 69.— bis 71.—. Die Prelle verstehen sich, wo nichts anderes bestimmt wird, in österreichischen Schillingen pro 100 Kilogramm. Wiener-Holzmarkt. Es notierten am 27. Mai: Fichte, Tanne: Blochholz 4 bis 6 Meter von 20 Zentimeter aufwärts 24 S., Schleifholz 1 Meter lang Fichte —S. "Telegraphenmaste 9 bis.11 Meter 14 Zentimeter Zopf —.— S. Kiefer: Telegraphenmaste 9 bis 12 Meter 12 bis 16 Zentimeter Zopf nicht entharzt —-S.Nadelholz-Schnittmate-- rialr Ttschlerware Fichte 26 Millimeter aufwärts von 18 bis 32 Zentimeter 80 S. Kistenware 13 Millimeter 10 bis 17 Zentimeter 4 bis 6 Meter 55 S., Staffeln 8/10 10/10 4 bis 6 Meter 62 S., Madries und Bastings mit 16% Zwischlg. — S. Bretter 26 MMmeter 18 Zentimeter auswärts 4 bis 6 Meter 60 S. L ä r ch e n p f o st e n, 50 MMmeter 20 Zentimeter aufw. bes. 80 S. B u ch e n r u n d h o l z 18 bis 60 Zentimeter 3, 4 und 5 Meter —.— S. Exekutiv; Rüstenruudholz, D. 20 bis 24 Zentimeter 75 S. _ Wiener Börse. Leicht gebessert. Die schon am Vortag verbreiteten Meldungen über eint Dividendenzahlung der Alpine für das Jahr 1924 verhalifen der Börse zu einem: sveundlicheren Beginnen. Decknngskänfe in Alpine ivurden in einem größeren Umfange vorgenourmen mH brachten ebenso wie Jnterventionskäufe in Ung. Kvediialktien dreisen Papieren bedeutende Kurserhöhun-geu. Auch in Prag ging man. nicht mit Loorabgäben in Alpine vor, vielmehr wurden auch dort von der Kontermine Deckungskänfe entriert. Unter diesen Umständen begannen Alpine, Krupp, Kredit - und Staatsbähn mit Kurserhöhungvr:, die sich im Verlaufe des lveiteren Berkchres noch weiter besserten. Auch auf dem Bankenmüvkte war eine teilweise bessere Stimmung zn Vevzeichnen. Die freundlichere Tendenz hielt bis zum Schluffe an. wobei in der K n l i s f e schließlich unter anderem Alpine 10.600 K.. Ungar. Kredit 3000 K-, Staatsbähn 4000 K., Krupp 3600 K. und A. E.-G. 1300 K. gcüvannen. Dagegen verrninderten sich Llnglobank mn 4500 K., Ländetzbank im: 6000 K., Pöldihütto um 8000 K., Skoda . mn 26.000 K., Brünn er Maschinen um 5500 K. und S-al.qo um 2500 Lk. — Im Schranken war die Geschäftstätigkeit ^gering. Im fließenden Handel waren Ungarischer iotfc Schveller Zucker gesucht. Es geivaimen unter anderem Navigazione 88.000 K., Jnwald 12.500 K., Brüxer Köhlen 34.000 K. und Ungar. Zucker 25.000 K. Geringe Kursrückgänge waren bei ° Perlmoofer, Guttmann, Gälicia und dteufiedler zn verzeichnen. — Ans dem Anlaaemarkt war das Geschäft gering. —. Bon den Exote n notierten: Mvaznioa 35.000 bis 37.000, Tepege 16.600 bis 17.000, Universale Ban 12.600 bis 13.000. Devisen- und Valutenkurse vom 27. Mal 1925. Var» Geld Ware Devisen Qe,d Amsterdam.. , 8. 286.18 Ware 386.16 SoBa . . ..8. Geld 6.06 Ware 6 10 Französische Noten . . 8. Geld 34.44 Ware 34.60 Belgrad. , . Berlin . . . 11.8860 189.60 180.10 Holländische Noten . . 288.80 286.80 188.88 Warschau ....... 136.13 136,63 Italienische Noten , . . 28.09 28.29 Brüssel . . . 86.18 Zürich.. . . 187.27 187.77 lagoslawiache Noten . . 11.76 11.82 Budapest . . Bukarest . , ••*•• 09.66 «•«••• 3*8360 88.86 3.8660 84.68 V» luten Amerikanische Noten * 700.40 710.40 Polnische Noten .... Rumänische Noten . , . Russische Noten (Roman.) 186.60 188.80 Mailand . . 28.26 Belgische Noten Schweizer. Noten . . . 186.10 136.90 New-York* »»»»,» 708.88 711.86 Hui gar. Not. Deutsche Noten Tschecho-Rlow. Noten . 20.98 21.10 Pari« . . . . * * 86.80 36.66 468.20 168.20 Türkische Pfund-Noten . Präs , » . . .. 81.0180 21.08601 ttaglUchc Noten ,,, . Ungarische Noten « . * 09.70 ».00.20

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