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Wiener Morgenzeitung · 1925-05-28 · Heft 2252 (28.5.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2252 (28.5.1925)
Date
1925-05-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Ar. ZM Men, DvnncrstaH SS. m 1 m ®m 8 mmd * Eine neue Heilquelle in Mähren. Bei Reparain^ «beiten an einem Brunnen in Bad Teplitzfrei MahvW Weiß kirchen wurde eine neue Heilquelle entdeckt. die licdeutend größere Mengen an Kohlen säure nnd HeWosfcn als alle anderen Quellen enihält. Die sehr ergiebige Quelle liefert pro LeLunde acht Lider Heilwasser, das um Ovei Grad lvävmer ist als die Temperatur der übrigen Heilquellen. ««eine. Bortrüge und Bersammluuge«. Zionistische Sektion Prater. Alle Mit- -lieber und Freunde werden htemit verständigt, daß an beiden Schewuothtageu in unserem SekttonSheim, L. Bez., Jungstraße 8, ein Minjan veranstaltet wird. * Urania. Heute, 7*6 Uhr abends, Älubsaal r Dr. Martha H o f m a n n r Die Frauen der deutschen Romantik. Hl. (Bettina Brentano.) _ Kinder aufs Land. Der israelitische Humanitätsveton Nachkat Jeschurun eröffnet heuer wieder seine Ferienkolonie in VSSlau -Florahof". Erster Turnus, Knaben und Mädchen von 6 bis 10 Jahren vom 18. Juni bis IS. Juli. Zweiter Turnus. Mädchen von 6 bis 14 Jahren, vom 16. Juli bis 12. August. Dritter Turnus, Knaben von 8 bis 14 Jahren, vom 14, August bi» 11. September. Anmeldungen auf die noch vorhandenen Plätze bis längstens 6. Juni bet Herrn Ignaz Neufeld, 7. Bez , Mariahilferftraße 80. , Radiopiroarainm. Donnerstag den 28. Mai. 9 Ulhr: Marktbericht. — 11 bis 1 Uhr: Vormlttagsmustk. — 4 bis 5 Uhr r NachmÜtagskonzert. — y4ß bi» 6 Uhr: H. Ch. Andersen» Die Blumen der kleinen Jda. — 7.7 bis 7 Uhr r Die Bildtelegraphie. Bortrag von Ina. Paul Bellak. — 7 bis 7*8 Uhrr Esperantokurs. — 8 Uhrr ^Der Richter von Zalamea." Schauspiel in drei Aufzügen von Calderon. _ Bühne und Kunst. „Smrer und MarlmMau." (Theater in der Josefstadt.) Gutes, rechtschaiffüues Thater ist das neue Bühnenwark Franz Werfels. In den früheren Stücken yvilff er, gewaltig ausholend, ins Kosmische, und cs. war wirklich wicht Titanen--,! sondern bloß Liter wbenMe.! Diesmal! eine kräftig geformte, bunte, auf BühnenwttLung gearbeitete dvamattfche Historie, ohne BerstiogerchMen, mystische Abgründe, Weitungen ins Ungemeine. Dieser Wevstl ist uns willkommener, wertvoller als de« Autor des „Spiegel- Menschen", des .^vocksgüsaug" oder der .Mvttagsgöstm" (vom> Schweiger" zu schweigen). Hier ist ein Anbeginn zum Aufstieg --7 und hier sind auch die erreichbaren Grenzen zu erkennen. Ein tüchtiger Theatraliker ist er, der seine Ausgabe bewältigen, ebne Handlung spinnen, Kontraste zulspitzen kann. Also ein gesunder, temperamentvoller Komrer. Das ist sehr viel. Gm kuLMitttever, gehaltvollerer Sudevmaun. Alber n'icht mehr. Den» darüber kommt man nicht hinweg: Dieses Drama ist interessant, aber wicht ergreifend. Keinen Augenblick ist matt in das Geschehe» so oinbezogen, dorr der Melodie des Mo'togos so hinansychoben, von Gefühlen so bewegt, wie dies etwa bet Max Mülls, des Dichters »MpostÄspieL" einen ganzen Abend der Fall tone. Man steht einem gut gelbauten, fesselnden Bühnenwmk ,/gogen»ü>ber". wie der Autor -über seinen Figuren steht mid. sie tot technischer Sicherheit lenkt. „Atmosphäre" aber halben die in BÄvvgung gesetzten Wguren nicht (womr man vor: dom ErMschof obsieht, der deshaM» so außerordeEch gellong, weil er ein DiolleMVer ist). » Bon den besten Absichten geleitet kkamimt der Erzherzog MiximMan nach Mexiko, um das von Europa verbveckertsch mißhandelte Volk zu beglücken. Gut machen will er, was Karl der Fünfte und Ferdinand Covtyz gesündigt haben, toll die Indian erfrage lösen und eine neue Fovnr der „radikalen Monarchie" einführen, ein Kaiser sein, der nichts für sich will, Wtan weiß es, nicht weil dieser Max gestaltet ist, sondern weil er es oft und mit solcher DouAWeit sogt, wie sie niemals der historischeu Pevsünlichkoit iMbst gukom-mt, sondern stets nur beim großen Historiker, der nachher die Geschehnisse unid den Hauptaktonr darstellt. Manchmal ist diese Deutlichkeit, ulit »der sich Maximilian in Szene setzt, geradezu poinlich, inLüestndere in der erstell Aussprache nett seiner Gattin. Cs ist sehr lklnge, es 'ist sehr verdiousKiche Gellbstboschränkung, daß Werfel den großen Gegerlspieller Maximilians, den Republikaner Juarez, nicht auftreten und sprechen läßt. Gr geriet lebensvoller als Maximilian. weil man bloß die Wirkung.seiner Macht fühlt. Max, Kaiser von Mexiko, scheitert an der bvaden, alten, tragischen Schuld. Gr, der „Beglücker oder Märtyrer, aber nrsmals Mörder seines Botlkes" sein wollte, unterschreibt ein Bmltdekret — und er unierschre'iÄ eS, weil ihm Juarez feilt BÜdniL zuvückfchlckt, das er ihm nttt einer vevsthMcheu Anfchrift überreichen ließ. Allzu menschlich für einen, der mH dem Erlösevgodankon nach Mexiko kam, aber eine durchaus taugliche Motivierung für eine rit 1Z Bildern abtollendo dranvatische Historie, -zi Sie wird unter Altax Reinhardts sicherer und kundiger Führung außerordentlich gespielt. Bei manchen, inSlbe>ondere den österreichischen Figuren, ist der überspitzt skandierte Dialog, die von Reinhardt befohlene Ueberdou^ichkeit des Wortes (der Silbe, des Endkonsonanten) störend. Auch wäre dem ausgezeichneten Darsteller Maxens, Herrn Hart mann, ein Schuß Edthosersches Oesterreichertmn zu ioüüschen, nicht urinder Herrn Romborg und der wieder wahnwitzig angdknöbelten Frau Fein. Aber das Mt bei der großartigen, bis zur winzigen Rolle des Herrn Balagst r betonnderusweut durchgearvettoten Gesamtleistnug eines Rich/önensemUles bunt ins Gewicht. Mitteilungen aus fiem Publikum. Hebräisch durch Selbstunterricht nach der weltbekannten Methode Toussaint-Langenscheidft Der 2. Kursus (st soeben erschienen. Damit liegt da* Werk volliUndlg Vor. El tat jsltt lieferbar: Kursus t: Brief i—18 und 2 Beliefen. In Karton und Decke 18 M. Kursus II r Brief 19—36, 1 Beilage und S&chrogister. In Karton und Decke 18 M. Das vollständige Werk (Kursus I und 11) in Karton und Decke 30 M. Bei Verpflichtung zur Abnahme etn«i Kuriu« kfafteti die Briefe auch einzeln für je 1 M. bezogen Werden (menatlieh 2 Briefe). Die Unterrlehtabrlefe narb der Methode Tpasaeint-LiOffeftteheidt N?ede Lateinisch. Preise wlo für ttebraiieb. Durch jede Buehhen dt ung .t u hetiehen. Probelektion M 28 (gewünsehte Sprache bitte antugebeS) koatenioa und portofrei vom Vertag Langenscheldtsch« Verlagsbuchhandlung tProf. O. Langenscheidt) Berlln-SchSneberg. (Qegt. 1856) ♦ 6 6 ♦ 6 4 * > 0.6 6. mummtt RUDOLF GOLDSTEIN ist nicht nur anerkannter Talar- Schneider, sondern auch, erstklassiger Herren-Schneider für feine Massbekteldung Wien, II., Taborstrasse Nr. 54 Telephon Nr, 45*6-29 WUUWW<Z-!WIL°LUM MUH ■ mGflRTENBAU» Kl HO |M>I-P/IRKRING-Nüll* ” Wlader au haben t JOB B u f e a u: Wien, vnt. Skodfloasu 19/2 König des Abends ist Herr Kühne. Sein GvMchoif ist -om jesuitischer Diplonvat van seinstenr Schliss, eine stayke IndividuMtät von ü>berlegener Ruhe und- Sicherheit. Ueberragend anch der iompera/inentvolle, nicht unlsynipathische LuMP des Herrn Rainer i>wir haiien denr KülMer so vielt geistige Beweglichkeit nicht gugetraut) und der frische, hertzhasw Diaz FoldhommerS, ein südliches Bollbllnt mit Gluiangen und unverdeMent Gemüt m der Hcldenbvust. Und wie fein, wie liebevoll hat Herr G o e tz den Leibarzt «des Kaisers, den Doktor Samuel Basch, gezeichnet! (Povlrät eines böhmi!sch-«jüdi.scheii Kulturmenschen ans der Zeit der Kompert, Fischhos und Frankl). Bemerkenswert» scharf geprägt sind anch^die Etisoden der Herren Kramer, Dieterlc, Fricdell, Sima, und die gaitze Auffuhoung, von: Vorspiel bis zum Epilog, gibt Zeugnis hingebender, nrit eiserner Zucht und sreudigom Mll'M golersteter Älrbeit am Werke. Das Drama und die Äus^ihrung wurden mit stürmischom Beifall anfgonommen und Wovsel wurde sehr gefeiert. Ein großer Erfolg des Autors und der Rcinharvt-Bilhne. , Otto A bei es. Au» den Theatern. B u r q t h e a t e r. Morgen, 7 Uhr abends, „D e t Schleier der B e a t r i c e". A k a d e m i e t h e a t e r. Dienstag den 2. Juni „t> e r Tokaier". Staatsoper. Morgen, 7 Uhr abends, die Ballette „C a r'n a v a l", Iua n" und «Jofefslegends . R a t m u n d »T h e a t e r. Das zugkräftige Lustspiel „A n t o n i a" Mit Säri FedLk wird nur mehr oiS 15. JuNi gespielt. Am 18. Juni beg nnt das T a t r o f f - E u f s m b l t ein kurzes Gastspiel. K a m m e r s p i o l e. Heute, 7-6 Uhr abends, Erstaufführung von Strindbergs Passionsspiel ,O st e r n" mit Maria O r s k a. Neues Wiener Stadttheater. Heute bis einschließlich Sonntag „O b l a t t s F r a u e n" und ,,B t l l a S t e t n h o f". Atontag den 1. Juni tvird ein Volksstückzyklu» unter der Lettuug des Direktors Karl Kneidinger mit der' Posse „E i n B Ü h m i u A m e r i k a" eröffnet. R o l a « d - B ü h n e. Heute, ö Uhr abends, Erstaufftth- »R.e p t, d t e r l $" von Armin FrtedmanN mit Gisela e r & «| B-m SchönbkMMkr Schleßthemek. sUt Bühnenverei- Ww'viVnöctc gchcrn ein CoitMUttlqiio. in ld4M Miitgsteilt wird, daß Geheimrat Rainer S i m o it s bis min die von ihm geforderte Kaution nicht erlegt habe mt» frei der Engagierrms seines Personals tttcht nach dem Kattektwvertrag vorgma-ngen fei. Sollt« sich Gchelmrat Rainer Simons auch weftöchin weigern, die an ihn gesteMen Forderungen zu erfüllen, so werde mit' der Sperre des Dheoters von seilen des Bühnenvereins vorgegangeu werden. Einer unserer Mitarbeiter hatte gestern Gelegetihei't. mit Rainer Simons Über diese Ange'Iegenholt 4» sprechen. Gehe im rat Rainer SimoitS erAürte, daß im Interesse eines günstigen Geschäftsganges des neugegrüindetcn Theaters von der Leistung e>mer Kaution Abstand genommen wurde. In dem mit dc-m Biihnenverein abgeschlossenen Wbkmntnen Ist von einer KautiM nicht die Rede. Bet der Gngamerung des Personales wurde streng nach den Menden ^nvMlivverträgen vorgegangen und nur organisiertes Personal odmesieilt, dal sich lMptsächlich aus Mitgliedern der gesperrten Dolksm'ce zu- 1-ammenseyt. Es je, nn-begrsiftich, dah man vom Bühnen, verein einem neugegründeten Theater Schwierigkeiten machen walle. — Die Prümiere van „kerxes" findet am 86. d. statt. Marie GuthststSchoder wurde Ende Mai des Jahres I960 von Gustav Mcchler der M«n«r Oper mnpflichtet, gSMk also brreits 2»'Iah re dem Verband der Oper an. Die MUsÄerin, wom eine der «kultiviertesten Sängerinnen der “* *- .' **•-*- Dar- Jab« auch als Persönlichkeit zu den vomohmsten Gestalten der Bühuenwelt. Die Direktion^ der Staatsoper veranstaltet ans Anlaß V§ JMiläums der Frau Gncheil-Schober am 2. Juni eine Ausführung der „Eleltra", deren Medevgaibe durch Iran Kammersänger irr GutheU-Schodor frölMnilich eine ihrer größten künstlerischen Leisin>ngen ist. Ein jüdisches Btaatstheater in Charkow. Ans Riga wird berichtet: Der BoMkommtssär für Bildung in der Regterunq der Ukraine vevsügte die Gmduna sine? jüdischen Dheaters aus Staatsmitteln, das den Titel Staatslheater tragen wird. Das. Theater wird in der Hauptstadt der ukrame. Charkow,'seinen Hanptsttz hoben. Verichtssaal. „Bubi, du bist frei!" Der SÜjShrige Mecha-iiterachllse FmM Wieder ma nn hatte sich gvstevtl vor de-nr Schwur', gerickt unter Vorsitz des Obeckattidesgerichisvaitzs Dr. Milli eint wegen Totschlages zu verantworten. Er 'off im Berlaos.e einer nach einem nächtlichen Zechgelage entsiattveuvn Streiterei tm Mäikz dieses Jatzras den Hiilifsatzbeiter Karl C t rtt 1 c f t d wch einen Mefförsttch getötet ha/ben. Der Angeklagrc verantwortete sich dahin, er habe evst, ^nachdem Ler:ncki st in Ätesscv gezogen/ zur Abwehr nach seine-ur Taschemnesscr gegriffen. Er Habe auch gegen Ccrnlvkt gar nicht gestochen, so»', döttr toi eser müsse str der wilden BÄlgerci, die'''entstanden war. in das Messer gefallen sel-n. Die Geii'chwornrn ^.sahten di/ HMptfrage ans Totschlag <uvit acht Skmtimen Ja, die Zusatz« 'rage au> gerechte Nottveht mit zehit StinMen Neilt, die f?vage arrs N o 1 w eh r e x z e tz mit otf Stitnnten Ja und die Frage, öd Wiedevmann 'bei uobertschroitiltng der Nolwchr sich der sahrlässigen Tötung schuldig gemacht habe, mit zwöilf Stimmen Nein. Aus Grund dieses Wahrspritches verkündete »der Vorsitzende den b^Eisprnch des Angeklagten. Nun enifftänd im Saal ein ntMschreMcher Lärm Die Zuhöver, es wav in dem beschränkten Raum alleMngS imr eine kleine AmaM,. beganMn „Hurra" zu schreien, andere Katischten begeistert in die Hände und schrien „Bravo", dazwischen horte man einige gellende Frauenstintimen: „B u b i, du bist frei!" Der Amlgmagae grüßte mit beiden Händen die Leute, dile^seine Freisprechung so juibölitd'begrüßten. Der Richter »vn-d die Gvschwvvnen vernetzen rasch »den Saal und die Verhandlung war.geschlossen. Wiedermann wurde sofort rnthaiftet. Die Miseren des Ratenhandels. Der Geschäftsführer einer RateUfivma hatte in der letzten Zeit gegen eine Reihe von »Künden, die bei der Fivnm Kleiduirgsstücke, zumeist kurze Lederjacken» gegen Raten unter Eigentmnsvor'bchalt gokauift hatten, frei der Polizoi Strafanzeigen ivogen Vevunträuung erstattet. Die Kunden'hatten nämlich nach Dchahbnng einiger Raten die chtten unter EiMNtumsVorlbehalt veivkausten Waren nicht mehr in ihrem Bösitz und waren aittch Ut'icht stt der Lage, die rMichen Raten M bezahlen. Zwei derartige Kunden, und zwar vtr HaudelSangsstellte Hugo W. »Md der HWsävbeiter Jotses W. ivaren »gestern beim Straifbazirlksgevicht 1 vor dem BeztÄsrkchter Dr. Narz wegen Be-mntr»su'un»aa.'ngüklagt.-Beide hatten vor mchrevon Monaten bei der Ftvma MeÄator st eine kurze Lvdevstcke um den Betrag von je IL Millionen Kronert gekauft, hatten nach Zahltvng weniger Raten jede weitere Zahlung otttgästellt »und waren auch nicht mehr im Besitze her »unter EiaeutumsvöribelMt verkauften Ledevstcken. Der eine hatte, nachdem er ungefähr 400.000 K. in Raten »gazuW hatte, die Äoderjacke einfach versetzt,' während der andere nach ZaGuuig von »drei Monatsraten die Looevjacke gegen einen Ileibergisber vertauscht -hatte. Beide Annöklaigte erklärten, daß sie nur infolge von Arbeitslosiigkeit Nicht in -der Lage -wareu, die Raten eiuzuhalten, daß sie an den Eigentu»msvovbchalt übellho-upt nicht gedacht haben und »daß die aus Raten »tzÄauston Ledorsacken »nicht die Hälfte des Kaufpreises wert waren. Der Richter sprach die AngMagten frei, da sie sich offenbar über die Tragtveite des EigenttitttsvorbehaAes nicht im Aaren waren. Wen» du noch ein« Villa hast... stzvau Berta I eilt -n e? hatte vor der großen GeldeniwertUnig ihre Billa rn Pemitz samt Grundbesitz und Mobiliar um »den Betrag von vier Millionen Kwnen an »die LandivirÜschaiftliche Geuosselllchaft Ebreichsdorf, deren -Obmann der LcmdtagSubgooLonete Hofer war, der »auch den Verkauf durchfühvte, vevänhevt. Ursprünglich war vereinbart,, daß die gesamte Kau!fs»u»mme bei Errichtung des .Vertrages entrichtet werden sollte. Ms es zu»m BeotvagSabschluß beim Notar Ha-nS Hofer kam, hatten die Vertreter der Genossenschaft nur einen Betrag von zjwec Millionen 'bei sich und Frau Jellinok willigte darein, »daß 'der Restosfenschaft verMiiben solle, Wdbei sn lbemeNkbar machende G mit ntbetvag bei der Ge>»w Rücksicht auf die sich __ .. . ... , Wertung voretnbavt wurde, daß Frmt JellinÄ bei einer Goldentwevtuug nicht zu Schade»» kommen dürfe. Em Teil des Besitzes wurde im Zuge dor Zstt von der Landwirtschaftsgesettschaft um fünfhundert Millionen weiter verkauft, und als Frau Iellinek endlich ihr GM» rücksorderte, Betrag von zwei Millionen zahlen. wollte man ihr nur den Gestützt auf die Zusagen des Obma-nnes Hofer, die auch später namen't'ttch gegenüber ihrem Schwiogerfohue wiederholt Ivorden sein sollen, öegchrt« die Verkäuferin die Ba'lvrftievu-n»g S'fÄ8 ÄittÄ't &SÄl?iS.S: schaftliche Genossenschaft «rf ZaWung des däwrksiovten Reistootrages von 84 Millionen Kronen. Bei den wiederholten Verhandlungen. in welchen Dr. Weigert als Vertreter 'der Beklagten die Zusage auf Valorisierung bestritt, die freum von einigen Zeugen bestättgt wurde, u»nd wett«« die poffive Klagelagttnnatwn dar Genosstnschatt bestritz, kam gestern ein Brr "mch zustande, «ach weüchsm d« Mgerm als Restbetrag

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