Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2250 (26.5.1925)
- Date
- 1925-05-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981335--22887-3010347- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
mt 4 Men, DiMLsg &!«**« L6. Mai 1«6 Ar. MV ™K* WJ ™VHIMilWvPC^VnfilflV« A»e Erklärung d« j»AöskaMfch«« RqMMK — AM - klänge zur Mataja-Rede. Belgkich, 2Ö. Mai. (Zek.-KsM.) Ger Mrteichiische Gesandte in Belgrad Dr. H o f f i tt g t x erschien heM tehtt stellvertretenden Außenminister Dr. Markovie, mit dem er eine längere Unterredung hatte. Dskkor Hofsinger wies dem Minister gegenüber autf M»i Artikel hin, in welchen heute morgens die und Ne „PokktÄa" den österreichischen Außenminister Dt. Mataja wegen seiner letzten Rede heftig arWgtiften Md neuerlich behauptet hatten, daß W ie tt ein Zentrum revolutionärer Umtriebe sei. Der stellvertretende Außenminister Dr. Markovie gab dem österreichischen Gesandten die formelle Erklärung ab, daß die i n g o f l a w i s ch e Regierung tmt dem Inhalt der beiden Artikel in keiner Weise ü b e re i n stimme, tveder was die angebliche kommunistische ,ftntrale in Wien noch arrch was die Rede Dr. Matajas betreffe. Dr. Markovie demerttierle heute entschieden die in der auskärMschen Presse verbreitete Nachricht, daß er dem französischen Gesandten in Belgrad gegenüber irgend tvelche Aenßerungen in dein Sinne getan hätte, daß in W re n der Ursprung der in Belgrad geplanten kotunt u n r st r s ch e n Attentate z»r suchen sei rtnv daß er, Dr. Markovie, erklärt hätte, an der Loyalität der Sfterreichischen Regieru-ng Zu zwersekn. Der Mimfter betöNke nnt allem Nachdruck, daß die jugoslawische Regierung voir dom einwandfreien Verhalten der österreichischen Regierung überzeugt sei. 14.000 Textilarbeiter allsgesperrt. Der Textilarbeiterverbänd hat vot einiget Zeit an die Unternehmer die Forderung gerichtet, die Löhne um SO P r o z e n t zu erhöhen. Die Unternehmer hatten die Absicht, eine Lohnerhöhung cintreten zu lassen, wollten aber die Akkordarbeiter in diese Lohnerhöhung nicht einbeziehen. Nun überreichten die Textilarbeiter an den Nnternehmerverband ein U l t i m a t u m, das gleichfalls ab gelehnt wurde. Infolgedessen traten die Arbeiter in einzelnen Betrieben, im ganzen 2500 Arbeiter, in Streik. Die Unternehmer beschlossen hierauf, die Arbeiter der ganzen Baumwoll- und Druckwarenindustrie auszusperren, wenn die Arbeit bis 25. d. nicht bedingungslos ausgenommen wird. Durch die Aussperrung werden 14.000 Arbeiter, die sich aüs ganz Oesterreich verteilen, betroffen. Vorgestern wurde seitens der Arbeitgeber in sämtlichen Textilbetrieben Niederösterreichs und Steieömckrks ^Spinnereien, Webereien, Druckereien) mit der aUgekÜndigien Aussperrung begonnen. Es dürfte sich im ganzen um zwanzig große Fabriken handeln. In )en Vorarlberger Spinnereibetrieben daüert die Ätbeit angestört sott. * Ein neuer städtischer Äöhnhäusbdu iü HleDiNL Alts >cr an der Goldschlagstraße. Lenneisigässe und KiizWfft H» icgenen Baustelle wird die Gemeinde Wien ein Wöhlwittts Früchten. Der Bauplatz ist 2169 Quadratmeter groß. Das Gelände wird 134 Wohnungen enthalten. Die Baukosten werden uit 1,§40.009 Schilling veranschlagt. - ' '-i 71 -V» frAtVififctt,;|’t. So hat der deutsche Leser seinen OrigiNältWNtaN NNd )er Hebraist kann sich nicht Lätüber bokla^ü, 6ä| 8K vöN hm verehrte Mäpü in seinem ÄütoEreHt vrlrkützk wurde. Schriftsteller der „Haskälah" koüntett eiben Ubch Mt der MöglichkeiL rechnen, daß hebräische Leser das Deutsche üüd deutsche Leser das Hebräische Nicht kenüeN. Äöi bet PöMlarität von Heine, FrNg öder Byron (dessen Lieber iN eiiier schonen UebersetzuNg von Mandelkern vötliegen) EbMe 'reilich nicht wie bei der „Uhr" die Quelle verschtviWN oder mit einem witzigen Einfall übettüNcht tNetdett. Wö es aber anging, scheint diese Prüxis geübt wötdeN zü s4iN. die bei Dichtern wie Mandelkern unbedingt heftewdett Mtz- Es ist dies ein. Thema, Äetti Wräische LiterathtstoLiftr einige Aufmerksamkeit schenken sollieN; es ttzäre sicherlich! ahnend, nachzuspüren, welche Vorbilder Mandelkern hätte und wem er als VovMd diente. Leider verfüge im in meinem Wahrtort nicht über eine entsprechende BibtiöWtzk, die es mir ermöglichen würbe, weitere Beispiele dieser Ätt anzusühren. Aus dem Gedächtnis kantt ich Mr Noch eiN^N Partner Mandelkerns anführen, der für zstveictltzi Löset schrieb, für ^hebräische Gedichte und für detttsche RöVellen nnd SkiMN. Es war dies der sicherlich nach beiden Äichttmgeit hin sehr begabte Naihatt SäMnely, iN dösten deutschen Bildern aus derN jüdischerr Leben irr GälHieN üll-;u oft Fremdes entdeckt würde, itttb ich selbst toctr dttvritdf vor vielen Jahren sehr überrascht, als ich ein mit aüs der hebräischen Mdichtesainrnlung SaMuelys wohlbekäüüies Gedicht „Hapalit" (Der Flüchtling) hei L e N ä u uNter dein Titel „Der Polenflüchtling" wiederfand, bas viele Strophen Mit dem hebräischen Liede in tvörtlicher Tteüe geNiein hätte. Freilich saNg das letztere nicht von eitlem polnischen, söNdern von eiNom jüdischen Flüchtling; es häüdelte Nicht von einent polnischen Ansstand. svMrn von einem jüdischen, und der unglückliche Flüchtling rief iN fttüer Berzweiflung nicht den HeldeNNämeN „4kvseinSW!", fbüdetn „Bar-Kochcha!" an. Und doch hätten die beiden angeführten IjMtfttzer sich nicht zü schämen gebraucht, neben deck Ruf vött Originätdichtern auch den von Uebersetzern zu genießen, ebinsbtdeüig wie die Dichter, die für Ssihdel übersetzen aN eigenem DichterruhM eingebüßt haben. Wie gtündlich sich 8dch hie Zeiten seit Äial i k ÜÜd Tschern ichoSPSrh MMtt haben! iWkMO Der 25er < Ausschuß befaßte sich gestern mit den in der letzten Zeit wiederholt aufgetauchtsn Gerüchten von einer oöabsichtigten Kürzung der Pensionen der Bnttdesanc^stellten. Ueber Beschluß des Ausschusses wird ' 8er Obmann, Hofrat L e t h, in den nächsten Tagen beim Bundeskanzler Dr. R a m c f vorsprechen, diesen um A u fk l ä r u n g ersuchen und dann von dem Ergebnis dieser Aussprache Sen Beamtenveriretern Mitteilung machen. _ * Der SWttWlling. Im Laufe Des kommenden Monats werden M neu ausgeprägten 8knfchilktU-gmünzen in Berkehr gesetzt werden, nachdem dos Münzamt Kreits einen genilgendtzn Vorrat dieses neuen Hartgeldes angcfertigr hat. Eie find kleiner und vvu einem geringeren SMbergehalt als die im Borjahre ausgeprägten SiliberschilliNge. die so rasch ans Mnr ttmkanf verschwüren ftud. Im Juki werden voraussichtlich Noten M fünf und zu zwanzig Schilling ansgegrben werden. * Keine BetäMirruggitk lu der Direktion des Dormßeums. Wie eine TageszeiMug berichtete, soll an Stelle des bisherigen PräsiderMn des Dorökbeums, Minister a. D. S.e g ir r, Natidnalrat Dr. Ddchnal treten und auch der bisherige Prnsidialchef im Handelsministeriunl, Sektionsches Dr. Bergmann, für einen leitenden Posten im Dorotheum auserschen fem. Hierfn erfährt die christlichsozdale Nachrichtenzentrale von informierter Seite, daß hier offenkundig eine Verwechslung mrt denl Postsparkassenamt vorliegt, bei dessen Neuorganisation die Genannten allerdings ein Rolle spielen konnten: für das Dorotheilm aber sind Börän>dernngen in der Direktion nicht vorgesehen. WMMasufvtw imvgmMÄgemh. Zum Artikel Neftemia de Liemc. I'Nl Zuge der DistuEion über die Frage des nächsten zionistksck)en Kongresses haben wir am Sonntag AnssM-rnngsn Rohemia de Lie in e s gebracht, welche eine schärft Kritik der zionistischen Institutionen entihalten. Wir hatten nicht die 'Absicht, von seilen der Redaktion in den Z»vg der DlMri'sion einzühreiftn/ doch müssen wir es «ms Vorbehalten, Richtigstellungen vorzunehmen, wenn BchanPinngeN aHgeistellt werden, welche den Tatsachen widersprochen, insbesondere dann, wenn sie sich ans die im Dienste des Ausibanes Palästinas arbeitenden Institutionen beziehen. Herr de Lieme bchauptet, daß sich die amerikanische Organisation von der Keron-Haftsfod-Leitmt,g in London mmbhän'gig genwcht halbe und das Londoner Hauptbureau „daher wenig oder gar nichts zu tun" halbe. Er beschNldigt das Haupitbureau des Eiiigreiftns in die interne zioNistitschc Politik, führt Holland als Beispiel hierfür an nnd bezsichnek auch die Art der Propaganda als Raubbätk, well die Versprechungen an das Publikum sehr prmkMch nicht einyehallten werden. Er koMstatiert danndaß dar Keren Haftssod trotz der nnvfassenden Ält seiner Propaganda nur doppelt so fciett trägt als der Keren Käjmieth. Demgegenüber nttii ftistgcstellt werden, daß das Bureau in London das Propagandainaterial für die ganze Weit liefert und int Verein mit der Ziomstijchen Exekutive die Verteilung der gesamten Eingänge zu besorgen hat. Daß Amerika stei der Agitation eine weitgehendere Selbständigküt für sich in Äntspvuch nimmt ails andere Länder, -ist durch natürliche AnsMde (große Entfernung vom Zcwtrnnt nnd jüdische Massestbepölkevüng) gegeben. Die Versprechungen des Keren Hchessod an das PitblNrNi gipfciln darindaß alle eingelmrftnen MittA nür für Palästina und dopt nach bestem Wisftn und Ge- WlsstN pevwöNdet werden. Man kann über die iN Palästina angelveNdßten Metthpbtzn der Monilsätivn wohl verschiedener MÄtdttNg sein, aber die KervnHaftsföd-Lc!iu ng erfüllt ihre dem jüdischen Publikum gegebenen Versprechen voll und ganz ÜNH lögt allMbNatlich der OoffeMichkeit Mer die Vevwen>dung der Keren-Hajessod^Gelder in Palästina für jetzt; einzelne Bnvgr-tpost Rechnung. ÄNs wessen Seite in dem Fälle Hollantz, wo ein Konflikt zwischen der Londoner KitreN-Häftssod-Leitukig und Herrn de LieNre äitSgebröchN« ist, das Nicht istsoll nicht erörtert werden. Ab^r ans diesem Falld den SchlNß Pt ziehendaß die LöNdölNer KdtdN-Hajessod-LeitNng systoinätisch m die interne PEsiU der Lätitzer oingreift, ist unberechtigt. Das AnMüheri dös.NativNäftoNds ist eilte höchst etsrvltliche Erscheulurig, aber wirklich Nicht geeignet, als AvguMttt gegen deN KereN Hajessod vevweiidkt zu IberdeN. Die von Herrn de Limite gebrachten ZisterN vtlisprechbit Nicht dett Tatsachen, denn, abgelsv'heli Von der Mrillitzilttg stellt Herr de Lieiite den Bruttoertrag des NätionaHöNds bcitt Betrage gegenüber, Ivolcheit der Keren Hajessod nach Abzitg aller UNkosfttt und Spesen än das Hänptbilreau und all PalaistiNa tzbllchert. Mt VaMnaaW« in tzisenftadt. DvilNerstäg 8eN 21. d. würde in E i s c N st ü d t, 8er HäüptsMt des Burgkrrkändes, der Ndrte PÄläftkmDiü „Das ÄäNd der BelheißUng^ votgeftiyrt, ivelcher bekanntlich eist Wcräus anschauliches Bild von der Avbeit des ttcUcit fIlichütv iti Stez Ispaes gibt. Die gekawte EiseNstädter Melischaft U>Mr FühlltNtz des Vurgepmoistets NNd stltüstzöiiieindepräsideüteit Spitzetwar zu dieftr BeräNDlkUÜß erschieNeii tlitd ailch Böttretet der Behörde sowie -Mtaiche itWjWfthtz PitrsöNsichköttelt wckhjiteü der Aufüyrujig bei. Die Astsptächöu, welche die .Hetttjl Dr., Otto!(otztes und David Nebettzähl hieltett und die der! köMstdigkelt der BeteildgUttg aller Juden ätt deck ivich- ^igstsn Finanzillstrument des Pälästtttaaufbaü>es, dem Keren Häftsitzd, gälten, failden begeisterte ZüstiluNlUng. An diese BeraNstälttittg schloß sich eine Aktion unter beit Eisettstädter Jüdeit für beit KereN Hajessod. UNi die Börbervititttg her!fträitstaltttng hat sich Herr Oberlehrer Ä U x b a:t Nt be-- ^öndetZ biködiettt gentachj. Sin jüdische« Kriegerdenkmal in gnasdrnlk. m* «» Tote. In Jlktlsbruck rourtzs am Sonntag unter Teilnahme der Iwii- und Militärbchörden das von der Chowra Kadlfcha in Innsbruck errichtete Detckmal für die im Kriege gefallenen und in Innsbruck beerdigten jüdischen Soldatchn feierlich enchüllt. Rabbiner Dr. Link wieS in feiner evgreiftnde»r Rede daraus hi,t, daß die in Innsbruck beerdigten 62 Mischen Soldaten genau so wie alle arrderen Kämpftr der Arinee bis zur letzten Hingabe ihrer Soldatenpflicht genügten und daß kein Lied von dein Todesmut der 06.000 gefallenen Mischen Soldaten singe. Er schloß mit einem Hymnus an Gott, der alle Menschen der Code in gleicher Liebe umfängt. Generaloberst Viktor Dankl war durch einen Offizier vertreten, der in schlichten Worten den Dank an die Toten abstattete. Zahlreiche Kränze, wie von der 6. Brigade, der Chewra Kadischa JnnSbvuck, dem jüdischen Fvauenvertin JmlSbruck, der jüdischen Jugend Innsbrucks, der Bereinigung jüdischer Kaufleute Inilsbrucks und anderen wurden zu Füßen des eindrucksvollen Dcnkmales nieder gelegt, worauf es der Ob- Hut des Heiligen Vereines übergäben wurde. Zur Schaffung eines jüdischen Kriegervenk' mals in Wien. Herr Leo Kohlt in Innsbruck übermittelt uns den Be» trag von 100 Schilling als erste Spende zur Bildung ein-es von ihnl angeregten Fonds zur Schaffung eines Denkstain-cr für die im Kriege gefallenen 98.000 jüdischen Soldaten aüs Oesterreich. Dieser Denkstein soll aus dem Wiener jüdischen Friedhof ausgestellt werden. Me kiotragung Mi «also«« int Solvent Bnch. Wie wir bereits berichteten, haben die Juden Ere; Israels die Eintragung Lord Balsours ins Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds veranlaßt. Diese EintragMtg erfolgte (Goldenes Buch, Band 3) mit folgendem Text: „Earl of Balfour, Autor der Deklaration, durch welche die Erlösung Israels verküMgt wurde, eingetragen durch die Juden Ereg Israels anläßlich seines Besuches im Lande am 7. Nissan 6686 (1. April 1925) behusS Eröffnung der Universität am SkoPuSberg." Re jüdische welthttfskonfereni. Aus New-Aork wird uns geschviebon: Die in Alnerika ivollende Detega-kion der jüdischen Welthllsskonftreng wurde von den Vedentendstett Wischen Orgüttiftrtionen in Detroit zu einem Besuche i'hver Stadt eingeladen. Die jüdische Bevölkerung bereitete der Delegation, die sich vier Tage daseWst aushielt, einen . NNsteMhulich herzlichen Empfang. Die Mitgbieder dev Delegation besuchten eine Röche von Versammlungen! und OhMgogen der verschiedenen Gvme>inden. in denen sie über die Bet- Mtnisft der Inden Osteuropas, besonders RuMands, Be. Dicht erstatteten. Diese Ansprachen übten auf alle Anwesenden einen tiefen Eindruck. Lluf einer von Vertretern von zwangig der größten OrganisakvneN Detroits abgehaltenen VersalninlitUc wurde die AufbvingMg von 48.000 Dollar, von dencr 40.000 für Kinderhilfe and 5000 für Hilfe ai> I n t c 5 le k tu e kl e verwendet werden sollen, beschlossen. Erwähnenswert ist, daß von der Federation v' Ukrainian JÄvS in Detroit durch Vermittlung der Weil. hitfskonsorenF ein jüdisches .Kinderheim in Kiew erhäftcn wird. Re sjMnvMe SönlM im Fudenvlerlel. Königin W i l h e l m r n n stattete dieser Tage ist Begleitung des Prinz-Gemahls und der Krottprinzessilt Julian? der Stadt Amsterdam dett üblichen jährlichen Besuch ab. JNr Gegensatz ztt früheren JahkeN würde däs PrograMnr der Besuche und der Rundfahrten durch 8ic Stadt nicht Mehr so streng tunegeyalten; der IraditiöNelle Bestich i nt I u d e it v i e r t e l A M st e r d n M s ivürvo aber tiicht Versäumt. Die königliche Familie wurde VVn der Amsterdanter Judenhett lNit großem Enthusiasntüs eNipfangen. Die in dett Straßen des Jüdenviertels zahlreich versammelten jüdischen Einwohner bereiteten dett Gästen stürmische Ovationen. Die königliche FaNtilie besuchte Nicht allein das alte Ghetto Amsterdants, sondern auch das Nene JudeNbierteldie Vorstadt Waterxjrääfslüccr, wo der Empfattg ebenfalls ein sehr herzlicher Mät. Während ihres Besuches empfing KönißiN Wllhelmina das Präsidium des Bereintzs Jüdisches JnvalideNheiM und erkundigte sich nach dem Stande der Arbeiten für den Neubau. Die Königin drückte hierbei den Wunsch aus, das Neue Gebäude des Institutes persönlich zu eröffnen. Las Wbebm ln Man. Die Aufzeichnungen in BetliM BtzrltN, %. Mal, (Töl.-Komp.) Das schwöre EMebön in Japan wut'de auch in D e u t f ch lä n h devsvüvt itttd der ReMtrieräPpüM der Potsdamer StertMrM hat den gartzett Ber'laüf des Bebens Mifgeßeichneft Danach begann 'das EtdöeHen am LÜ. d. um 3 Uhr A Min. 37 Sek. ntitteleurbp. Zeit oder 11 Uhr 31 MiN. 37 Sei!, japanischer Zeit. Das Beben dauerte bis 3 Uhr. Das MaxtMUm trat gegen 4 Uhr ein. Der Herd des Bebens scheint im Meere zu liegen. Ans den Aufzrichnnlt'gett geht hervor, daß das Erdboben schwächer war als das>jeuiige vom Jahve 1903,