Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2245 (21.5.1925)
- Date
- 1925-05-21
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Sk. 2246 Me«, DonneMag WZenee MoreenzettE. 21. M? 1228 Dem 8 Serichtssaal. Sie verkrachte Sakenkreaibank. Der dritte Lades Prozesse- Woldegg. Gestevn wurde das Zeugenvechör fortgesetzt. Ter Oberbuchhalter Raimund Aster als Vertreter der Nr ederösterreichischen Landeshypotheken ansNtlt stab an: Die Nordisch-österreichische Bank schulldcte im ScPtemder 1924 der Hypotheken«,nstalt 800 Millionen ohne die Zinsen. Am 22. September 1924 hat dre Bank von der Hypochekenanistalt weitere 64 Millionen erhalten und dafür Salzburger Kunftfilmaktien als Deckung gegeben. Der Zeuge bemerkt, daß sich für die Kunstsilmaktien ein Interessent gefunden habe, so daß die Lcmdeshypokhekenanstalt bezüglich der 64 DLillioneu nicht zu Schaden kommen dürfte. Der Zouge Direktor Danzer gibt an, Ende November habe Präsident Cgapp in Amvesenheit deS Direktors Maier erklärt, es sei nicht gehörig gewesen, daß Direktor Waldegg im Direktionsvat der Belehnung von ©pfeifen immer erst Post tsstmn Mitdeilunst gemacht habe. — Bors.: Ist gesagt worden, von Kommittenteneffetten? — Zeuge: Nein, nur Belehnung von Effekten. General Czcwp, der dem Zeugen gegenübergsstellt wird, sagt, daß er einmal von der Belehnung von Nostroefsekten nachher verständigt worden sei. — Verteidiger Dr. R o s n e r stellt an den Zeugen Czapp noch sie Fra«, ob er nach dem Zusammenbruch der Bank einmal bei der Frau Waldegg erschienen sei und ihr gesagt habe, es ist ein Unglück, wir haben sa alle bei der Wirtschastspolizei falsch ausgesagt. Zeuge Cza p pt Ich habe eine solche Aaußerung n i e gemacht. Dann wird der holländische GeneralkoMul a. D. van Royen einvernommen. Er sagt: Ich bin über Empfehlung des Herrn Lenquist bei der Gründung der Bank in den Vevwaltnirasrat gewählt und zum Vizepräsidenten bestellt worden. Die Leu-ung der Bank gefiel nrir vom Anfang an nicht. In, April 1923 wurde dis Kapitalserhöhung beschlossen. Waldegg machte den Vorschlag, der größte Teil der neu zu emittierenden Aktien soll für die Direktionsmitglieder Vorbehalten werden. Ich sprach mich dagegen aus, weil dies gegen die Bestimmungen oes Gesetzes wäre. Schließlich wurde mein Gegenantrag angenomrnen, wonach die neuen Aktien zum größten Dell den Aktionären angovoten werdet, sollten. Zum Präsidenten des Baukomitees wurde ich in meiner Abwesenheit -bestellt. Der Zouge behauptet dann, daß er die Banarbeiten täglich kontrollier«-« . mußte, da außer ihm niemand von.der Bank etwas vom Baufach verstand. Es fei i(jm gelungen, eine Ersparung von mehr als 100 Millionen zu erzielen. In wichtigen Sachen behielt sich Wal-degg die Entscheidung vor. — Bors.: Hat Waldegg je gesagt, daß die Bank passiv sei, — Zeuge: Nie. — Vors.: Kain es zwischen Ihnen und Waldegg zu Differenzen? — Zeuge: Der Herr Generaldirektor hat ein großes Mißtrauen gegen mich gehabt. Er hat offenbar gefürchtet, daß ich seinem autokratischen Re-gi-me ein Ende bereite. Der Zeuge betont dann: Die Abhebungen, die Waldegg gemacht hat, waren die Ursache, daß wir schließlich nich: einmal mehr Geld halten, die Beamten zu bezahlen. — Staats a nw al t: Sie haben am 31. Dezember 1923 einen Scheck auf 550 Millionen in die Kasse gelegt und ihn am 2. Jänner 1924 wieder heransstenommen. Warum? — Zeuge: Waldegg sagte mir, es würde schöner ausschen, wenn die Bank in der Bilanz größere Barmittel aus,veisen könnte. — Staatsanwalt: Also wieder ein Beweis für die vielen Schönfärbereien. (Zu Waldegg): Sie wollten wieder einmal dem Publikum Sand in die Augen streuen. Ter Angeklagte protestiert. Der nächste Zeuge ist der Rechtsanwalt Dr. Kätscher, der als Vertreter der englischen Gruppe Readman wegen der Uobernahmeder Nordisch-österreich scheu Bank verhandelte. Ur,prü»alich bewarb sich seine Gruppe um eine BaiMouzession, wurde aber vom Ministerialrat i-n, Finanznii-nisterium Doktor Reißenberger darauf aufmerksam gemacht, daß er die Nordisch-österreichische Bank kaufen könne. — Vors.: Was har Ministerialrat Dr. Reißenberger für ein Interesse gehabt, Ihnen die Bank zu empfehlen? Mir fäll: das aus! — Dr. Formanek: Lag Ihnen daran, die Bank zu erwerben oder nur eine Konzession zu taufe,,? — Zeuge: An der Konzession. — V o rs.: Halten Sie «ich für geschädigt? — Zeuge: Ja, ich schließe mich im Aufträge der englischen Gruppe dom Verfahren mit der Forderung von 3o0 M illionen au. Generalmajor Lilio Spanoechi gibt an, er sei durch einen ihm im Kriege nnterst-eheuden Qfnzier aus die Nordischösterrcichi(che Bank aufmerksam gemacht worden. Er habe dann a,rs eigenem Vermögen gegen 200 Millionen eingelegt, außerdem noch zwei 'Milliarden, die ihm' von einer Dame anvcrtraut wurden, deren Na,neu aber eer Zange verschweigen zu dürfen bittet.- Der Zeuge hat besonders deshalb großes Vertrauen zu der Bank gehabt, weil ihm ihre Bezieh u u g e n zur R c g i e r u n g gerühmt würden.. Der Zeuge Direktor Gustav Mayer von der Nordischösterreichischen Banik gib: an, daß die Bank, abgesehen von ganz geringfügigen Effekten, nur Kommitferitendepors besaß. Da alles aus die 5iou;erm;nteruchmuugen aufgobaut war, konnte er die Passivität der Bank nie bewerfen, ■ nur vermuten. Er äußerte seine Bedenken wiederholt Waldegg gej^enüber, der aber erklärte, er habe-elf Milliarden gute Debitoren. — Bo rf.: W-eu „reime er darunter? — Zeuge: Das weiß ich nicht, aber man kann van Royen auch ans t 00 M i l l i a r d e n schätzen, so wie er ausgetreten ist. (Heiterkeit.) — Vors.: Hohen Sie MM'Effekten verpfändet? — Zeuge: Nur über Auftrag. Denn wem,.ich auch nur einen, Stontisten eine Tramwaytane ange-wiesen habe, wurde ich heftig zurechchgowiesen, daß ich mein Pouvoir überschreite. (Heiterkeit.) Waldegg. sagt der Zange, wollte durchaus den Mach tha be r spielen. Ban Roi-en aber hatte das größte Interesse an der Geldknappheit der, Bank, um so zirr Macht zu kommen. Er gab niemanden Kredit, außer im Falle Des berüchtigten KinSky-Kontos, wo man nicht weiß, ob, es van Royen ist oder KinÄY. Aber da halben sich zwei Füchse in einen, Eisen gefangen. Da der Zeuge ungemein la>ut spricht -und mit den Händen gchikülien, sagt der Vorsitzende lächelnd: Herr Zeuge, Sie regen sich unnötig ans. — Zeuge Mayer: Men» man sa lange gefrotzelt wird, muß man sich dach ans. regen. Hierauf wird die Verhandlung abgebrochen. Die Fortsetzung des Prozesses beginnt morgen früh. Es ist nicht roahrscl-einlich, oaß dre Bechandllmg noch diese Woche zu Ende geführt wird. Weibliche Seschworene verurteile« die «ot> wehr einer Mbchenr. Rew-Aatt, SO. Mai. (Tel.-Konip.) In der Stadt Paters v n im Staate Nttv-York fand dieser Tage ein ausjehener- ,.st.»der Mordprozeß vor einen, Schwurgericht statt, der sich '■•v jU'iu'u weiblichen und fünf männlichen Geschwornen p# Mitteilungen aus Dem Publikum. *“ geaehwtnd »ukunst- und s.rgen- I1-« ® freies Dasein erzielen Sie durch Hugo Horwitz ck Ko., Men. I., Franz Josef-Kai 68, indem Sie den Haupttreffer von 5000 Mi>. Kronen — V, Million Schilling — gewinnen. Fast 80.000 Mill. Kronen werden verlost. Bestellen Sie noch heute per Postkarte! Ihr Glück ist bald gemacht. Lar kostet 24 Schilling. V, 12 Schilling. Bet langt - getuiimtl Lola Rischeies Berthold Indyk Wien, II!. ' Wien, V. empfehlen sich als Verlobte Möbelfabrik J Spira Fein. ->- Wien, Ml. MMliWM 1—2 Wohnungseinrichtungen (Ecke Karl Schweighofergasse Wieder zu heben: Bureau: Ort«, fram. EixJ Wltnjlil. Sksdagassa »/2 RUDOLF GOLDSTEIN Wien, II. Taborslrasse 54 45e6«29 tiieffre 1866?? 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Das Verdikt der Geschwornen lautete auf „Schuldig". Die sieben weiblichen Mitglieder des Schwurgerichtes hatten auf die oorgelegte Schuldfrage, ob Mildred Sage dos vorbedachten Mordes schnldig sei. ausnahmslos mit „Ja", die fünf männlichen Geichwornen ausnahmslos mit „Nein" geantwortet. Die Obmännin des Schwurgerichtes war bei der Verkündung des Verdikts so ergriffen, daß sie vor Schluchzen nur mit Mühe den Spruch der Geschwornen verkünden konnte. Mildred Sage fiel in . Ohnmacht, als sie erfuhr, daß ihre eigenen Geschlech 1 sgenossinnen den Schuldspv.tch gefällt hatten, auf dessen Grundlage, der. Richter die ingendliche Angcklagte zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilte. Wie sich Hakenkreuzler als Kafseehazrsbesucher benehmen. Am 15. Juni v. I. nach Mitternacht erschienen im Cafe Rordkap mehrere jimge, anscheinend bereits a ri g e h e i t e r t e Leute, die sich an zwe-i nächst der Ausgangstür befindlichen Tischen niedcrließei, und.sich bald durch. Bemerkungen gegenüber den atlderen Kaffechausgästen als Hakenkreuzler zu erkennen gaben. Sie machten sich immer unangenehmer bemerkbar. Als der Baumeister Richard Höfer mir seiner Frau und einem Bekannten an den Tischen der Hastnkvenzler vorbeiging. rief ihn, einer der snngen Leute höhnisch zu: „E i n s, zwei, drei, wieder ein Iud'.'" Höser, der ein waschechter Arier ist, stellte die Hakenkrenzl-er zur Rede, es kam zwischen letzteren und den übrigen Kafseehausgästen zu einer erregten Debatte, die schließlich in Tätigkeiten ausartet«. Eine von den Hakenkreuzbern gemachte Bemerkung: „Heut« werden wir einige Inden noch kürzer machen,' wurde von einem Kassechansgast mit den Worten quittiert: „Das sind Hakenkreuzler, hant's nur hin!" Es entstand eine Schlägerei, bei welcher die Hakenkreuzler sehr schlecht davon kamen. Insbesondeve hatte der ein« unter den Hakenkrenzlern. der Ingenieur Max Maschina, durch mehrere Schläge auf den Kopf eine zwei Zenttn,eter lange, bis auf die Knochenhaut reichende Wunde davongetragen. Nach den Angaben des Maschina soll der Inhaber des Kaffeehaujes, Joses Weiß, und der Zählkellner Ierdmand Vogel besonders auf ihn losgeschlagen und ihm die Verletzung am Kopfe zugesügt haben. Es wurde auch . gegen Josef Weiß und Ferdinand Vogel beim Strafbezirksgericht 1 eine Anklage wegen leichter Körperverletzung erhoben, über di« gestern vor dem Bezirksrichter Doktor Narz nach wiederholt vertagten Verhandlungen entschieden wurde. Der Casetier Weiß wie auch der Zählkellner Vogel hatten entschieden in Abrede gestellt, sich an der Schlägerei aktiv beleiligl zu haben. Es wurde von beiden Seiten ein grosser Zengenbeweis ins Tressen geführt. Der Richter konnte schließlich nicht die Ueberzeugung gewinnen, daß die Angeklagten es. „waren, welche dem Ingenieur Maschina die Verletzung zngefügt hatten, und ging mit einem Freispruch beider Anse klagten vor. Bolkswitt. Sie Bilanz der Vodenkredltanstalt. Dividende 12.000 K. Die Wiener Großbank, welche am innigsten mit der IM dustrie verknüpft ist, die Bodenkrcditanstalt, hat gestern ihre Bilanz veröffentlicht. Es sind Mammutzahlen, di>e in dieser Bilanz zum Ausdruck kommen. Sie zeigen gleichzeitig, daß trotz des Krisenjahres diese Standardbcmk Oesterreichs dennoch ihren Geschäftsumfang gewaltig vergrößert hat. Es zeigt sich wieder die alte Erfahrung aus KrisenDiten, daß gerade während der Krisen von den Wirtschaftsinstituten und einzelnen Wirtschaftssubjekten die Bollwerke der Wirtschaft anfgesucht werden, um ihnen rhre Gelder anznvertrauen. Es zeugen aber auch die enormen Bilanzsummen von der großen Tüchtigkeit, welche seit jeher die Leitung der Bodenkreditanstalt ausgezeichnet hat. Sie hat es verstanden, trotz der Krise das Institut in denselben Intentionen wie in den früheren Jahren weiterzuführen und dabei auch dre Geschäfte entsprechend ihrer Entwicklung erheblich auszudehnen. Die Bilanzsummen zeigen die enornie Höhe von 2,96 Billionen gegen 1,74 Billionen im vorigen Jahre. Es hat sich also die Bilanzsumme um 1,22 Billionen gegenüber 1923 vermehrt, trotzdem 1923 ein Jahr der ausgesprochenen Hausse war, während das Jahr 1924 als eines der schwersten Krisenjahre der letzten 30 Jahre angesehen werden muß. Es gehört inehr als nur Anpassung an die Verhältnisse dazu, um gerade in diesen Zeiten solch enorme Zahlen aufzuweisen. Es ist Geschicklichkeit gepaart mit weiser Voraussicht in Verbindung mit einer rastlosen Tätigkeit, die dieses Resultat erzielt hat. Dabei, muß betont werden, daß gerade die Bodenkveditanstalt als Mutterinstitut der größten Industrien der früheren Monarchie während des Vorjahres die Aufgabe hatte, auch mit den Rückwir- - kungen der Krise auf ihre Jndustrieuntcvuchmungen, zu rechnen und dabei doch ihren Aufgaben in jeder Hinsicht vollkommen gerecht zu tverdev. Die einzelnen Ziffern der Bilanz zeigen dasselbe imponierende Anwachsen wie die Gesamtsumme. Die Kassenbestände haben eine Vermehrung um 26,46 Milliarden erfahren und belaufen sich nach der Bilanz von 1924 auf 47,91 Milliarden. Diese' ungeheuren Bestände zeugen schon von der Vorsicht des. Instituts, daß es, trotzdem diese gewaltigen Kassenbestänhe, eigentlich mit einem Brachliegen dieser Kapitalien, verbunden. sind, dennoch diese Summen in seinen Kassen bereit hielt, um in jedem Moment der Krise mit Erfolg eingreifen zu können. Dies hat auch das Institut oft getan. Den Beweis hiefür bietet das Anwachsen des W e ch s e l p o r t e f e u i l l e s um 116 Mil- . liarden aus 193,02 Milliarden. Diese große Vermehrung ist, daraus zurückzusühren, daß die Bank ihrer Klientel entsprechend der vorjährigen Geldknappheit jederzeit genügende Mittel zur Verfügung gestellt hat. Das Wertpapierkonto Hai, eiye Vermehrung um 14.6 Milliarden erfahren und beläuft sich auf 110,46 Milliarden. Ebenso haben sich die Beteiligungen um^ 17,76, Milliarden auf 166,33 Milliarden erhöht. Imponierend ist das. Wachsen der Debitore nzi ffer um 1,03 Billionen auf 2,44 Billionen. Darin kommt das Zuströnten des durch die Krisenerscheinungen eingeschüchterten Kapitals zu den Großbanken zum Ausdruck. Die Hypothekardarlehen , haben eine Per- , mehrung auf 1,52 Milliarden erfahren. Es ist dies gegenüber dem Vorjahre ein Plus von 229 Millionen. Diese Hypythekar? . darlehen sind in erster Reihe Kommunal- und „Eisenbahndarlehen. Auf der Passivseite haben die'Tratten eine Vermehrung ßm 13,91 Milliarden auf 15,69 Milliarden erfahren. Im Verhältnis zum starken Anwachsen d?r Debitoren sind selbstverständlich auch die Kreditoren bis auf 2,61 Billionen gestiegen. ' V Im Gewinn- und V e r l u st k o n t o zeigt sich ebenfalls auf den meisten Gebieten ein erhebliches Anwachsen der Bilanzziffern. So sind die Einnahmen aus den gewährten Darlehen um 139 auf 281 Milliarden gestiegen. Das Bankgeschäfterträgnis weist eine Zunahme um 464 Millionen auf 185,62.' Milliarden auf. Es sind darunter die Zinsen um 8,93 Milliarden auf 71,05 Milliarden und die Provisionen um 20,62 Milliarden auf 68,22 Billiarden gestiegen. Hingegen sind die Einnahmen aus den Konsortialgeschäften um, 29,08 Milliarden aus 46,34 Milliarden gesunken. Auf der L a ste n s e i te wäre das Anwachsen der Steuern um 234 Millionen auf 58,67 Milliarden erwähnenswert. Im verflossenen Jahre hat sich auch die Bodcirkreditanstalt au der Grazer A g r a r b a n k und an der Tiroler Haupt b a n k in Innsbruck boteibigt und ihre ,' Konzerninteressen an der Amsterdamer Rekonllrilktlouäbank vergrößert. Die Aussichten für das nächste Jahr werden sehr günstig beurteilt, zumal da es'dem Präsidenten Sieghart anläßlich semes letzten Aufenthaltes, in^Cngland und Amerika gelu-ngen ist, alle Vorberettungen für die Placierung der Hypothekenpfandbriefe auf den dortigen Plätz.n zu vollenden und für die Aufnahme Slcse-,,.P-,^i^.n' s? günjtigc Bedingungen zu schcisf.'n. E I-n der heutigen Sitzung dev 'bet Allgemeinen österreichischen Bodenttediienst...: wu.'de die Bilanz pro 1924 vorgelegt. Das Gewinnunv Verlust tour o weist einen Reingewinn von 53.080,672.600 5k. aus. Auf Antrag des Vorstandes wurde beschlossen, der für den 8. Juni dieses Jahres einberufenen Generalversaininbung folgende Verwendung des Reingewinnes vorzue'chlagen: Bezahlung einer Dividende von 4o0 Prozent, d. i. 12.000 K. pro Aktie mit 43.200,000.000 5k., Bezahlung der stat-uteum.ßigeu Tantieme des Verwalliiugsrates mit 2.744,427.3o0 4L, Widmung für Berjorgu-ngszwecke der Angestellten (laittieuieufrei) pro 6.000,000.000 K. und Bprirag des Restes von 1.13o,245 .W1 K auf neue Rechuun.', 92092499