Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2241 (17.5.1925)
- Date
- 1925-05-17
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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4» Nr. ggjf _ Wim, Sonntag _ Die Eingänge aus dem %ML* und Zollgefälle, die ur- MüngKch für den Zinsendienst der DöMMvndanLsihe bestimmt waren, betragen im ersten Biertdljahr 36 Milliomn SchiMng, was die semerzeitigen in Genf prAiminieri«N Einnahmen bei weitem Wertvifft. So konnten von diesen 36 Millionen Schilling 34 Millionen der Finanzverwaltung wieder zuvüchgestellt werden. Die Zahl der Ar« bertslosen hat nach dom letzten Ausweis wieder angenommen. Die -Zahl der Spareinlagen wachst rapid. Während sie noch im DHLurber 1932 2 Millionen Goldkrönen betragen haben, haben sie sich Ende März auf 240 Millionen Goldkronen vermehrt. Das Defizit der Handelsbilanz hat wohl im Jahre 1924 gegenüber dem Jahre 1922 eine größere Steigerung erfahren. Doch zeigen gerade die letzten zwei Monate erhebliche Besserungen auch in dieser Hinsicht. Der Export beginnt sich wieder zu beleben. In einzelnen Läden finden sich wieder Kunden ein. Die Zahl der Insolvenzen nimmt rapid ab, kurz, die Genesung schreitet fort. Den Pessimisten ist diese Entwicklung noch nicht rasch genug. Es fehlt ihnen die Vergleichslbasis mit anderen Landern. Würden sie diese stärker heranziehen, dann 'würden sie auch zu anderen Resultaten über die Wirtschaftsentwicklung Oesterreichs kommen. Kritiken sind in vielen Fällen leichter als 'das Studium anderer Wirtschaften. Der beste Beweis für die Lebensfähigkeit Oesterreichs ist eiben der, daß seine Wirtschaft trotz des ausgesprochenen Pessimismus der meisten Faktoren dennoch unbeirrt ihre Entwicklung nimmt. ' Sie Aktienpakete der Berwaltuugsrater. Warum die Jndustriebank zusammenbrechen mußte. Gestern hatte sich das Landesgericht für Zivilrechtssachen mit einer Klage zu befassen, welche die Allgemeine Industriebank gegen ihr früheres Derwaltungsratsmitglied Rechtsanwalt Dr. Robert Bein er th auf Zahlung von 2.695,400.000 K. für Aktien der Jndustriebank eingebracht hatte. Die Klage stützt sich darauf, daß Dr. Beinerth 89.000 Stück Jndustrrcbankaktien dritter Emission und 223.000 Stück vierter Emission übernommen habe, und zwar in der Weise, daß er dieselben, auf sein Depotkonto gutschreiben ließ. Als Berwaltungsrat der Jndustriebank habe er jederzeit -die Möglichkeit gehabt, sich über 'den Stand seiner Konti zu informieren. Die Aktierr stehen ihm gegen vollständige Bezahlung der Verbindlichkeit, die er mit Unrecht verweigere, zur Verfügung. Der Geklagtenvertreter Dr. Be st ermann bestritt, daß Dr. Beinerth die Aktien von der Jndustriebank gekauft oder übernommen habe, er habe das Geschäft vielmehr mit dem „Majovitäts- -und Gavantiesyndikat der Allgemeinen Jndustrie- 'batti" abgeschlossen, welches sich zur Durchführung der Aktien- Neuemissionen der Allgemeinen Jndustriebank sowie zur Bearbeitung von Syndikats,geschäften im Rahmen der Jndustriebank gebildet hatte. Dieses Syndikat garantierte der Bank die volle Placierung und Neueinzahlung der neu emittierten Aktien. Der damalige Obmarrn dieses Syndikats, Richard Kola, ist dem gegenwärtigen Prozesse alz Nebenintervenient beigetreten. Ungefähr im Jänner 1924 sei Dr. Beinerth vom MajoritätSsyndikat wiederholt zur Zahlung des Debits auf,gefordert worden, indem. die einzelnen Herren hier gegenüber darauf hinwiesen, daß die Bankenkommission gelegentlich der Kontrolle der Ge- ,'chäftsgebarung diese Art der Durchführung derselben Leanständet habe und darauf dränge, 'daß das Majoritätsshndikat feiner Verpflichtung gemäß seine Stücke bezahle. Dr. Beinerth erwiderte darauf, daß er sich bemühen werde, die hier vom Syndikat überlassenen Wien im Auslande zu placieren, worauf.die.Bezahlung erfolgen könnte. Dr. Beinerth konnte jedoch die Aktien nicht anbringen, worauf das MajoritätS- und Garantieshndikat durch seinen Obmann Richard Kola am .14. März 1924 an Dr. Beinerth ein Schreiben richtete, in dem die Stornierung der seinerzeitigen Jndustviabankaktienzuwersung an ihn angekündigt wurde, falls er die Aktien nicht bis 25. März voll bezahle. Einige Tage später erfolgte der finanzielle Zusammenbruch der Jndustriebank, was selbstverständlich die Entwertung der Aktien verursacht habe. Aus diesem Sachverhalt geht hervor, daß Dr. Beinerth der Jndustriebank gegenüber keinerlei Berpflichtungen habe. Dieser Darstellung des Geklagten gegenüber vertrat die klägerische Bank den Standpunkt, daß der Geklagte der Bank gegenüber verpflichtet sei. Zur Einvernahme der noch erübrigenden Zeugen wurde wegen vorgerückter Stunde die Verhandlung vertagt. - Statzendorfer Kohlenwerk „NeglerMchte* A.-S. Wien, 1. Bez., Dominikanerbastsi 10. Iur 15. d. fand in den Räumen der Wiener Handelso? dre von der Statzendorfer Kohlenwerk Eembesltze?statt^'^' ^^rufewe Versammlung der Interims- Rudolf Bienenseld teilte mit. daß die Gmlsslon der Statzendorfer Kchlenwerk .-Zreglerschachte" A.-G. ihre Zustimmung versagt habe. xa„ cvwö^.c'nci’ gutgehenden, lvbhafteii Debatte über die Frage JJ «SSISW biese Zuftimmungsvevtveigerung für ^fI'e‘Wtftonbeiiett Schwierigkeiten sprach sich die ÄS überwiegende Mehchett der Versammlung für ein Arrangement auf folgender Grundlage aus: aüten§^aÄ8?^ W^ahlte. von der Regierung rückzuver- DmisswnSgebuhr soll zur Ganze den Interrmsschein- Äitzeril rn der Werse zugute kommen, daß der flüssig gemachte llck-n " ^er Gesellschaft als Darlehen zürn gesetz- Sltf ,.JeIaIl?u , werde. Außerdem erhalten dre;^!^'wSschelNoesltzer für jede durch JnterimSschein bestätigte der nicht bewilligten Emission fünf neu auszu- ÄÄÄ1*1**#1 von der Regierung zu bestimlnendelk, entsyrechend niedrigen KMsionSknrs, ... iPKBft gnptftcn/ffttimit»_ Der gestttze Privatverkehr. Auch der heutige private Verkehr war größtenteils geschäftslos. Nur tvenige Kulissenwerte, wie valutarische Papiere, einzelne Eisen-, Bank- und ungarische Aktien wurden in ganz kleinen Posten und bei wenig veränderten Kursen umgesetzt. In Schrankenpapieren kam es überhaupt nicht zu Abschlüssen. Keine HochschutzziMe in Deutschland? Aus Berlin, 16. d., wird gemeldet: Der ,Fokalanzeiger" erfährt gegenüber anderslautenden Blättermeldungen, daß die Zollvorlage sich noch im Stadium der Referentenbesprechungen befinde und daß insbesondere über die .Höhe der Zollsätze für Getreide noch keine Beschlüsse gefaßt worden find. Radio-Weltmesse in New-Bork. Die zweite Radio-Weltmesse wird in der Zeit vom 14. bis 19. September d. I. in New-Bork abgehalten werden. Die Leitung dieser Veranstaltung hat durch Vermittlung des amerikanischen Handelsattaches an die österreichischen Radiofirmen eine spezielle Einladung zur Beschickung ergehen lassen und in der Ausländsabteilung ausgswäylte Kojen zur Verfügung gestellt. Für jene Firmen, dre nicht in der Lage sind, die Messe selbst zu beschicken. stellt die Messcdivektion Radiofachleute als Vertreter zur Verfügung, welche die Messegüter beim Zollamt in New-York beheben, ste auSpacken, ausstellen, dem Besuchern während der Ausstellung demonstrieren und erklären und Aufträge entgegennehmen werden. Ebenso werden diese Vertreter die Muster nach Schluß der Messe wieder sorgfältig verpacken und an die Firmen zurückschicken. Die Vertreter -verdorr unter direkter Aufsicht der Messe direktion arbeiten, welche für sie die volle Haftung übernimmt. An die besten ausländischen Aussteller werden auch goldene Medaillen, Silberpokale und Diplome verliehen werden. Nähere Auskünfte erteilt der Außenhandelsdienst der österreichischen Handelskammern. Men, 1. Bez.. Stubenring TOr ft—10 R ßtnrf. Aitttmev. 213. Die Lage des Diamantenmarktes. Aus Amsterdam wird berichtet: Auf dem Markte herrscht für geschlissenen Diamant feste Stimmung» während die Umsätze nach wie vor ziemlich bescheiden waren. Dies ist Wohl eine Folge des Umstandes, daß nur Wenige ausländische Käufer erschienen, doch scheint sich die Erwartung, daß die Kauflust des Auslandes wieder zunehmen wird, schon zu bewahrheiten, da gegen Ense April Käufe einer großen Auslandsfirma bemerkt wurden, zu der sich gegen Ende der letzten Woche noch eine große amerikanische Firma gesellte. Die Preise konnten'zufriedenstellend genannt werden. Die weiteren günstigen Erwartungen kommen auch darin zum Ausdruck» daß ungeachtet der geringen Umsätze und der Differenzen im ordinären Rohdiamantgöschaft die Schleifereien gut beschäftigt sind. Die Nachfrage galt fast stets „f e chSproKara t" bis „Quarten" und „4-Grains", Keinem Brillant besserer Qualität, gutem „Achtkant", wobei zeitweise die weißr'arbigen Sorten bevorzugt Wut« den; auch für Phantasieschliffstücke herrschte fast stets Interesse. Im Ro h d i a m a n t h a n d e l war die Stimmung weniger g ü n st i g. Die „Common Goods Combinatwn, welche allein vom Syndikat die Bort- und ähnlichen, billi^n Sorten erwirbt, konnte sich mit dem Syndikat über die zu bewilligenden Preise nicht einigen, und das hatte unter .anderem zur Folge, daß keine festen Bortnotierungen, wie sonst üblich, gemeldet wurden: die Bortpreise gingen bald darauf ziermrch stark zurück, was auch die aüderen ordinären Qualitäten nicht ur-beeiuslußt ließ. Soäter zog der Preis an, was wieder spekulativen Machenschaften zugeschrieben wurde, während als Ursache für die Nichtfeststellung fester Bortpreife der übergroße Vorrat an Bort genannt wurde. Schließlich^aber scheinen sich die Dortpreise, wenn auch auf tiefem Stande, zu stabilisieren, was. wieder auf die übrigen Sorten zuvückwivkt. Der Ilohdiamantenhandel interessierte sich stets für grobe Ganz-, Lägennd Spaltstücke, grobe Kappen, und ab und zu Industriediamant. AuMatzische Wesen. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Berlin, 16. Mai. Da sämtliche Nachbarbörsen geschlossen waren, war auch hier das Geschäft,minimal. Die Stille herrschte ununterbrochen an. Die Kurse zeigten eher eine sinkende Tendenz. Eine einheitliche Kursgastaltung war nicht zu 'bemerken. ES notierten: . Ungarische Kronenrente —, Ungarische Goldrente , Lückenlose 23.75, Süd. Lombarden alte —, Oesterreichische Staatsbahn 21.75, Darmftädter Bank 126.97, Deutsche Bank 125.—, Dresdner Bank 105.25, Oesterreichische Kredit 7.87, Oesterreichische LLnderbank —, ReichSbank 184.75, Wiener Bankverein 5.62, Unionbank 7.26, Daimler Motoren 4.8, Dynamo Nobel 101.75,. Felten L Guilleaume 154.50. Sie Levilenlurle. Zürich, 16. Mai. (Devisenkurse von 12 Uhr.) Berlin pro Billion 1.28 (1.23). Holland 207.70 (207.60), New-Bork 516.70 (616.70), London 25.08 (25.08*/,), Pari« 26.87 (27.—), Mailand 21.06 (21.16), Brüssel 26.10 (26.15), Kopenhagen 97.- (97.25), Stockholm 188.20 (138.20), Oslo 86.60 (87.25), Madrid 74.80 (74.85), Buenos Aires 205.- (205.-), Prag 15.30 (15.30), Budapest 0.007260 (0.007260), Bukarest 2.42*/. (2.45), Belgrad 8.35 (8.40), Sofia 9.77'/, (3.77»/,), Warschau 99.45 (99.55), Wien 72.80 (72.80) für 100 Schilling. Drr-apest» 16. Mai. (Devisenkurse — Eigenbeckcht.) Berlin 16.979, Amsterdam 28.716, Kopenhagen 13.420, Stock« »' ' 19.123, New-Bork 71.420, London 345.000, Paris 3721, et 3612, Prag 2116, Belgrad 1156, Bukarest 386. Warschau 13.629, Wien 10.045. Sofia 618, Mailand 2906 13 ft39 Das heutige Sportprogramm. Fußball. Hakoah—Amateure (Meisterschaft), .5 Uhr, Sinnueriltger- Plätz. Rapid-Wacker.(Meisterschaft), 5 Uhr. Rapid-Platz. ■ Abmira—W. A. C. (Meisterschaft), .5 Uhr, Admira-Plätz. - Sportklub—-Rudolfshügel. (Meisterschaft), 5 Uhr, Sportklub-Platz.! Tennis. Oesterreich-Irland (Davis-Cup), */,4 Uhr, W. A. C.-Platz. Hockey. > Red Star—Hakoah, 10 Uhr, Red-Star-Platz. . Leichtathlet». Quer durch Wien, 11 Uhr, Start Mariahilferlinie, Ziel W, A. C.-Platz. Meeting, '/,11 Uhr, W. A. C.-Platz. Resultate von gestern: Wien: Hertha—Bewegung 3:0 (2:0); Ostmark- Sturm 07 8:1 (1:1). P r a g: Slavia— Budapest: M. N. S. C. 6:0 (8:0); Viktoria Zizkov 2:1 (0:0). T. C.—Juglo 7 :0 (3 :0); U. T. E.- Divo—K. A. C. 1:0 (0:0). In der gestrigen Generalversammlung des Futzballver« batldes wurde Herr Tomaskievicz zum Präsidenten, Dr. Gero und Ing. Sch.wetz zu Vizepräsidenten gewählt. Verbandskapitän ist Hugo Meist. Hakonh—Amateure. Heute um 5 Uhr nachmittags auf dem Simmeringer-Spor.p.atz. _ Dem immer interessanten und bis zum Schlußpfiff ebenso spannend als ungewissen Kampf dieser beiden Mannschaften kommt heute noch besondere Bedeutung zu. Der Ausgang d e s S p i e l e s kann gewissermaßen als V o r e n t s ch e i o u n g um die Meisterschaft betrachtet werden. Im Falle eines Sieges der Hakoah hat die jüdische Mannschaft, die derzeit bei 15 Spielen 20 Pmckte aufzuweisen hat, die klarsten Siegeschancen in der ersten Professionalmeisterschaft. Die Amateure' weisen nach 17 Spielen 22 Punkte auf. Ein Sieg könnte ihnen wiederum die ernsteste Anwartschaft auf die Führung bringen. Es ist schwer, über den Ausgang dieses Spieles etwas vorauszusagen. Beide Mannschaften haben gegen starke austvürtige Gegner sehr gut abgeschnitten und gegen die S l a v i a das gleiche Resultat erzielt. Die Elf beiider Vereine haben sich in der letzten Zeit als Kampfmannschaften aumummij ckbndM— BARBERftC« X.BIBER9TR.9 tu. Wir liefern zu den Original« preisen der engl. Fabrik gegen Zahlung«- erleichterungen erwiesen, die noch im Finish ein Resultat zu ändern vermöge:,. Vielleicht kann die Hakoah ihr Uebergewicht in der L ä u f e r r e i h e durch Siegeswillen und größeres Stehvermögen zu eijnem Erfolg von werttragender Bedeutung ausnühen. Das Herbstmatch gewannen die Amateure 1:0. Das Spiel beginnt um 5 Uhr. Vorher tragen die Reserven beiden Vereine ihr fälliges Meisterschaftsspiel gegeneinander aus. Jüdischer Turn- und Sportvechand. Movgen Montag um 8 Uhr abends findet im Klübhenn der Hakoah eine D el-e- >g i e r t e n s i tz u n g aller an der M e n o r a h - K o it l u rrenz teilneHmen'den Sportvereine statt. Tagesordnung: 1. Menorah-Konkurrenz. 2. Auslosung. 3. Terminfestfetzung. Eine Stunde früher, um 7 Uhr. Vovstcmdslsitzung. Makkabi gegen Arkadia 3:1. J,m sonntägigen Meisterschaftsspiel blieb dex Makkalbi gegen seinen großen Rivalen sicherer Sieger. Die jüdische Mannschaft kämpfte vom Anbeginn an mit Riesenelan und schon nach 20 Minuien waren die Gegner mit drei Toren im Nachteil. Nach langer Zen konnte der Sturm Makkabis dollkommen befriedigen ünr führte ein schönes, flaches Spiel vor. Die beiden Flügelpaare verstanden sich sehr gut und wurden vom Mittelstürmer Torczyner geschickt geführt. In der Läuferreihe brillierte Zimmer, der diesmal der beste Läufer auf dem Felde war. Kolman und Lutz 1 bewährten sich nur als Defensivspieler. Die Verteidigung Gleich, Seidler und Frisch war auch diesmal nicht zu überwinden. Die Tore erweitert Kurt Jühn, Lutz 2 und Pillinger, für Arkadia war knapp vor Spielende Weinwurm aus einem Elser eufolgreich. Makkabi: Gleich; Soidler, Frisch; Lutz 1, Zimmer. Kolmaun; Weitzner, Lutz 2, Torezyner. Juhn, Pillinger. Makkabi (Czernowitz)—Hakoah (Czernowitz) 4:1 (2:0). Kurz der Spieloerlauf: Gleich nach Abstoß unternimmt Makkabi schöne Angriffe. Irr der 17. Minrüe serrldet Kligler aus einem Gedränge vor dem Tore unhailtibar ein. Derselbe Spieler kann in der 30. Minute das Skore auf 2:0 erhöhen. Nach der Pause bedrängt anfangs Hakoah. Makkabi aber kommt bald auf und Wurmbrandt erzielt im Alleingang den dritten Treffer (So. Minute), bei welcher Gelogenheit er verletzt wird und daS Spielse>ld aus 10 Minuten verlassen muß. In der 36. Minute schießt Kligler fest auss Tor, Hirsch pariert schwach und Schajowitsch drückt das Leder ins, vretz. Die verzweifelten Angriffe, mit welcher,Hakoah jetzt einsetzt, führen endlich zum Ehrentreiffer. Eckstein ist der glückliche Schütze (84. Minute). Beim Stande.4:1 bleibt es. Schiedsrichter Rcvscher befriedigend. 3000 Zuschauer. Exzelsior komb.—Wiener Sportverein komb 5:1. Der jüdische Verein war die ganze Spielzeit überlegen. D>e besren Leute waren Käufer, Brunnwasser <u«b Debert bei den ''Liegern und Gairinger bei W. S. V. Die Tore erzietten Brunnwasser, Käufer, Tumim. Häusler und Debert (Elfer). Zentral komb.—Jüd. Realgymnasium komb. 5:3 (4:1). Wahrend Zerrtral in der ersten Hälfte stark überlegen war und in dieser durch Glanz uno Prager je zwei Erfolge evsielte. ikosmte Jüd. Realgymnasium nach der Pause ein äbenbürtiges Spiel lwfevn. Die Fuhballsektion der Kadimah wird von Schallt (Sektionslener), Eckhaus (Presse), To bi und Herzer (Borbcurd) geführt. Langherg'hat wieder zu Kadimah zurückgesunden. Seinem Beispiel dürften demnächst G r u s ch k a und F i n k o folgen. Außerdem sind folgende Spieler der Kadimah beigetreten: Drucker, Singer 1 und 2, Horoschovsky, Kammerling (Bar- Kochba). Eisen (Borussia), Friedmann (I. A. <£.), Eckhaus, Beck (Hakoah), Muschl, Bänder, Kleiil Uri). Kohn (Britannia), Kerzner (Hakadnr), Adlerblum (Buchenland), st Alle Hakoahner besuchen das Jüdische Küuftler-Kabarett im Cafe Arkadia, 2. Bez., PratevstraHe 60. Heute und nrorgen, erMertol 9 Uhr abends, ,Ms roste Schwieger"» >