Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-05-14 · Heft 2238 (14.5.1925) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2238 (14.5.1925)
Date
1925-05-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981323--22769-3010217
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Sorte 6 Men, Donnerstag Wiener Msraenzettrrna. 14. Mai 19S5 Nr. 2808 Es schufst KLEIDEPPELZE TEPPICHS ETC* UNBEDINGT SICHER ( BESTER METALLPUTZ \ Puk - Ex Irak f loeft glanz hält am längsten J ÜBERALL ERHÄLTLICH fabriksniedeHage: WERBER & C? IX-GEORG SIC^LGASSE 9.TEL.18165; ßoroalirf edtte^nafurbuftec. CikfMW Um der Wiener Bevölkerung zu beweisen, - gju" daß der Seefisch auch bei größter Wärme ebenso frisch ist, sa noch fetter und fleischiger als im Winter, veranstalten wir ab heute in unseren Fischhallen WWe Seefischtage pro Kilo Seelachs K 10.000, Kabliau (SeeftJjiü) K 12.000 täglich frisch geback. KablkaulSeeschill) 1v Dkg. nur 8 2000 täglich frisch geräucherte Fettheringe St. nur X 1000 Ebenso preiswert sind unsere F-ischmarinaden, Salzheringe, Fischkonserven. Lelsardinen. Dosen zu K 6000,7000.9000.10.000 Deutsche Lampsfischerei „R 0 ldse k" Zentrale Wien. XX. Nordwestbahnhof iooa Klag« zu einer Geldstrafe von 20 Schilling, eventuell zu 24 Stunden Arrest, weiters zur Veröffentlichung -des Urteils samt Gründen in der Zeitschrift „Oesterreichische Nachrichten". Wegen verweigerter Alimentierung von Frau und Kind acht Tage Arrest. Der Operettenlibrettiist WÄHslm Ster? hatte sich gestern über Anzeige seiner ersten Gattin und seiner 17 fahrigen Tochter wegen Verweigerung der Zahlung von Alimenten auf Grund des Gesetzes vom 4. Februar 1935 vor dem Bezirksgerichte Margareten .zu verantworten. Sterik war zur Verhandlung nicht erschienen. Im Jahre 1922 hat Stork zum zweiten Male geheiratet. Er verpflichtete sich, seiner Gattin und seinem Kinde Alimente in der Wertparität vom 15. Dezember 1922 von 50.000 Mark zu bezahlen, hat äber schon ein Jahr lang nichts bezahlt. Die Frau >bringt ' sich äußerst kümmerlich durch Wäschenähen und -flicken durch. Sie wandte sich in ihrer 9cot an die Polizei; diese lud den Gatten vor. Herr Sterk gab bei der .Polizei an, er Wune feine Alimente Ehlen, da er wenig verdiene. Es wurde festgestellt, daß Sterk für sich und seine zweite Gattin riesige Geldausgaben mache. Frau Emma Sterk war als Zeugin vor Gericht erschienen. Sie erregte tiefes Mitleid und weinte ununterbrochen. Der Angeklagte war ohne Entschuldigmrg der Verhandlung fern geblieben. Ter staatsanwaltschaftliche Funktionär beantragte die Verhängung einer ^unbedingten, strengen und verschärften Arreststrafe. Da der Angeklagte ohne Entschuldigung fern geblieben sei, habe er die Begünstigung der ^bedingten Arveststrase verwirft. Bezivksrichter Dr. Hollmann verurteilte den Angeklagten zu einer unbedingten Arreststrafe von acht Tagen, verschärft mit F a st t a fl und harte m Lage r. Hühneraugen und Röntgenstrahlen. Die Private G. M. strengte gegen den praktischen 'Arzt Dr. B. eine Schadenersatzklage auf Zählung von 5000 S. an, über die gestern „das Zivillandesgericht unter Vorsitz des Hofrates Dr. Frankel zu entscheiden hatte. Frau M. hatte sich bei dem genannten Arzt ein Hühnerauge mittels Rontgenstrahlen entfernen lassen und ist nach der Böhanolung unter großen Schmerzen drei Tage bettlägerig gewelsen, obwohl ihr vor der Bestrahlung Dr. B. versicherte, dast sie keine Schmerzen haben werde. Der als Sachverständige vevnommene Rönitgvnologe Prof. Dr. Kienböck gab an, daß di« Bestrahlung vollkommen korrekt vovgenommen wurde. Auch der Evfolg war ein günstiger. Es sei nicht Sache des Arztes, durch das Hervorrchren der auszustehenden Schmerzen den Patienten abzuschvecken, er müsse im Gegenteil den Kranken beruhigen. Auf Grund dieses Gutachtens wies der Richter die Klage kostenpflichtig a b. Kassierung eines Todesurteiles gegen einen jüdischen Soldaten. Das Byälistoker Militärgericht lhatte vor kurzem \'rt jüdischem Soldaten Jankel S e g a il zum Tode durch Erlfiesten devuvtsAt, weil erkommunistischer Propaganda verdächtigt War. In Wahrheit 'lagen leine Beeise für eine kom'rmmistische Tätigkeit deS Angeklagten vor. •j Oberste Militärgericht hob das Urteil auf und vers ':eu Fall zu neuer Untersuchung lind Verhandlung. Bolkswiü. Handel, Gewerbe und Wirtschaft ln Srez Israel Ein Bericht der palästinensischen Regierung. Einer Sonderbeilage des „Cmnmercial Bulletin" vom April entnehmen wir folgeirden, pro 31. Dezember 1W4 abgäschlossencn Bericht. Zölle und Abgaben. Durch die Einführung eines revidierten Rechnnngssystems wurde eine schnellere Warenabfertigung erzielt. Der am 16. August in Kraft getretene neue Zolltarif hat die Arbeit des Departements sehr vereinfacht und die Einnahmen beträchülich vermehrt, indem er viele ad Valorem-Mllc durch Sonderabgaben ersetzte. Diese Veränderungen hüben einen starken Personalabbau gestattet. Die in den größeren Städten eröffnetep Salz Magazine haben das im Preise gäsunikene Salz in bequeme Nähe der städtischelt Bezirke gebracht; der Verkauf hat sich iusoklge dessen verdoppelt. Die Palestine Salt Company hat im Septem'ber mit Lieferungen begonnen. An der O st grenze wurden im September statistische Aeurtcr eingesetzt Mecks genauester Feststellung des jährlich an Transjordanien zu zahlenden Betrages a conto der in palästinensischen Häfen für nach Transfordanien bestimmte Waren erhobenen Zölle. Durch ein Arrangement mit der ägyptischen Zollverwalltung wurde es möglich, Passagiergepäck nach Palästina von Alexandricil oder Port Said ohne ägyptische Kontrolle durchMassen. Waren im Werte von 78.675 ägypt. Pfund <im Jahre 1923 100.822 ägypt. Pfunds ivurden auf Grund von Vertragsrechten und Jmmunitätsklauseln von der Zollabgabe befreit. 154 Fälle der Beschlagnahme von Konterbande waren zu verzeichnen sowie Geldstrafen von 5766 ägypt. Pfund; konfisziert wurden 10.248 Kilogramm Tabak und Tombak und 59.064 Kilogramm Salz sowie vier Revolver. Gewerbe. Das Jahr 1924 ist als befriedigend zu bezeichnen, und zwar von verschiedenen Standpunkten aus 'betrachtet: Die schwere Handelsdepression, die im Jahre 1922 einsetzte und während des Jahres 1923 weiter anhiolt, hat sich auffallend gelbess-rt, und der lokkale Markt hat eine stabilere Fornr angenommen. Zum Teil ist diese Erholung auf die günstige'Orangen- und Tourist ensaifon zurückzuführen sowie auf die erzielten hohen Zeralienpreife. Die Orangensaison 1923-1924 hat den Züchtern und Händlern günstige Gewinne geibracht; in England wurden im Dezember im Durchschnitt pro Kiste 11 Schilling 6 Pence erzielt, im Jänner 16 Schilling 9 Pence, im Februar 18 Schilling 9 Pence und zu Anfang März 25 Schilling 6 Pence; dieses Ansteigen der Preise ist der Versendungsikontrollierllng wie auch dem zeitweisen Ausbleiben des ^spanischen Exportes zuzuschreiben. Es wurden 1,689.331 Kisten im Werte von 420.792 ägypt. Pfund zum Versand gebracht, ein Rekord; in der vorigen Saison wurden 1,365.543 Kisten zu 415.403 ägypt. Pfund verschifft. In der Saison 1924-1925 sandeil im November sieben direkte Verschiffungen (172.400 Kisten) nach England statt. Die ersten Verkäufe brachten einen Durchschnittspreis von 15 Schilling. Das Interesse des lokalen Handels ist sehr rege auf die Entwicklung neuer Märkte in Polen, Rumänien und Osteuropa gerichtet; Lieferungen nach Bristol und London werden erwogen. Die Weinindustrie leidet noch immer unter dem Mangel an Märkten und große Weinlager liegen noch unverkauft. Ein großer Teil der diesjährigen Tvaubenernte wurde deshalb zu Marmelade verarbeitet oder als nicht alkoholischer Traübensaift in Flaschen gefüllt, der für den Konsum i n d e n moslemisch en Ländern des N ahen Ostens unter einem Zertifikat der mohammedanischen Religionslbichörderr verkauft wird. Die Palästinaweine sind jetzt zu einem Vorzugs, atz von 210 tschech. K. pro 100 Liter anstatt des nominellen Tarifes von 420 tschech. K. in die Tschecho- Slowakei zugelassen. Was -den Zerealienexport anllanigt, so eröiffnete das Jahr infolge der auf dem Markt Vorhandenen, uur sehr begrenzten Mengen flau, wurde über mit der Ankunft der neuen Ernte recht rege. Große Mengen D u r r h a wurden nach Algerien zu 14 Pfund 10 Schilling und 15 Pfund pro Tonne cif versandt, eine Steigerung um 50 bis 60 Prozent gegen die letztjährigen Preise. Fast der gesamte Li Ilsen Vorrat wurde vom Marseiller Markt zu guten Preisen aufgenommen. Im ganzen betrachtet, hat in diesem Jahre der Zerealien-markt .günstigere Verhältnisse auszniveifen als die anerkannt reichen Jahre 1919 und 1920. Die schlecht ausgefallene spanische Mandelernte brachte europäische Nachfragen nach Mandeln, und die Preise hoben sich von 380 türkische Piaster auf 520 türkische Piaster pro 100 Kilogramm. Die Touristensaison war ausgezeichnet; spezielle Reisegesellschaften brachten 3500 Touristen; außerdem mchreve Gesellschaften, darunter katholische Wallfahrer neben einer großen Zahl einzelner Besucher. Unter den Touristen 'befanden sich viele jüdische Kaufleute aus Polen und. Oesterreich, die Grundstücke kauften und Handelsverbindungen anknüpften. Der Palästinapavillon der Britischen Reichsausstellung hat mit sehr befriedigenden Resultaten a'bgeschlossen; die Bevkäuse machten gegen 80.000 ägypt. Pfund au§. Im Laufe des Jahres wurden mehrere -kleine neue Fabriken in Betrieb gesetzt für Herstellung von Trockenlbatterien, Lampen, Primuskocheru, Zigaretten, Gips, Oel, Mineralwässern, Konfekt ufw. Der Lebenshaltung sind ex, errechnet aus der Basis der Bewegung der Kleinhandelspreis«, ist gegenüber 1923 um 3 Prozent gestiegen; der Großhandelsindex hat sich gegenüiber dom Jahre 1923 um 1,1 Prozent gehoben, war aber immer noch um 13,2 Prozent unter den: des Jahres 1922. firftr Lonau.LampfschifiahrtL.Sesellschaft. In der heute abgchattenen Sitzung der Administration der Erstem Donau-Dampfschiffahrts-Gesellchaft wurde der Rechnungsabschluß für das Jahr 1924 vorge»legt. Nach Bor« nähme von WertabschreiouMn im Betrage von 12.557,916.300 Kronen sowie nach Dotation des Schisse--Assckuranzfonds mit 600,000.000 K. und einer Widmung zugimsten der Mpen'fioniften im Betrage von 750,000.000 K. erMrigt für das Jahr 1924 eilt Reingewinn von 9.035,715.400 K. Es wurde besäfiossen, der für den 29. d. ausgeschriebenen Generalvevsamm- -kuug der Aktionäre vorzuschlagen, n>ach statutenmäßiger Dotation des Reservefonds mit 1.705,001.100 K. und nach Ausscheidnug der auf die Adininistrativlt entfallenden Tantieme per 341,000-200 K. eine Dividende von 25200 K. Pro Aktie, das ist 5.940,900.000 Ä. zur Verteilung zu bringen und den verbleibenden Restbetrag von 1.018,844.100 K. au'f neue Rcchuiuug vorzutragen. Das Reinevträgnis setzt sich aus folgenden Posten zutsalmnen: Aus den Erträgnifseu: Der Fünfkircheuer StemkohlenberAverke per 9.632,366.100 K. -und der Mohaes- F üufkir che ne r-Eisenbahn per 13,M.900 K., ferner aus den Einuahmeu des Zentvaldienstes aus Zinsen, Kursdi.sferenzeu ufw. per 3.513M2.900 K. sowie aus dein Saldovortrage ex 1926 von 498,333.100 K. — Diesen Posten stehen gegenüber: Das Schisfahrtsergebnis mit einem Verlust von 4.611,773.800 K. und Zentralfpesen im Betrage von 10,138.800 Kronen. Das Brnttocrträgnis des Schiffährtsdionstes beziffert sich auf 26.662,546.300 K. Zu Lasten dieses Dienstes entfallen: An Steuern und Gebühren und sonstigen Abgaben 5.031,868.100 Kronen, an Penisiouen und Unterstützun-gen 15.384.499.000 K., an Zuwendungen für Altpensionisten 750,000.000 K., alt Wertabschreibungen 10.107,953.000 K. Zusammen 31.274,320.100 K., woraus sich der oben ausgowiosene Verlust be«im Schifsahrtsdieust per 4.611,773.800 K. ergibt. — Die Perisonalansgaben haben auch im Jahre 1924 eine wesentliche Steigerung erfähren. Dieselben betragen im Schisfahrtsbetriebe (exklusive der Persoimlkosten der Werften und der Ladearbei-ten) 95.316,961.700 K., an Penlsionen 14.351/867.100 K., an Steuern, Krankenkassen, Unfalwersichevungen, Fürsorgeabgabeu ufw. 6.177-646.800 K. Zusammen 118.846,475.600 K. Abnahme des österreichischen Notenumlaufes. Nach dem gestern veröffentlichten Stand der Oesterreichischen Natioualbank vom 7. d. hat der Barschatz eine Verminderung um 3,294.007 Schilling erfahren und beläuft sich nunmehr auf 355)390.014 Schilling. Das Kostgeschäst in Devisen hat weiter um 1,942.014 Schilling abgenommen. Bemerkenswert ist die Verminderung des Wechselportefeuilles um 2,694.209 Schilling. Es beträgt jetzt 103,062.491 Schilling. Der Äiotenumlauf hat eine starke Verminderung um 30,584.252 Schilling erfahren. Der gesamte Notenumlauf Oesterreichs beträgt jetzt 767,057.703 Schilling. Die Versicherungsverhandlungen zwischen Oesterreich und der Tschecho-Slowakei. Wie die Politische Korrespondenz erfährt, sollen die seit längerer Zeit schwebenden Vechandlungen zwischen der österreichischen und der tschecho-slowakischen Regierung über di»» durch die Staaten- und Währungstvennnng entstandenen Fragen der Vertrag s(P r i v a t)v e r f i ch er u n g nunmehr zum Abschluß gebracht werden. Zu diesem Zweck werden sich die österreichischen Unterhändler, Mlnisterlalrat Heinrich Schauer und Minlsterialrat Dr. Johann S k r o b a n e k des BundLÄanzleramtes, nach Prag begoben, wo am 18. d. die abschließenden Verhandlungen beginnen, die voraussichtlich zur Unterfenrgung einer alle offenen Fragen der Bertragsversicherung regelnden Vereinbarung führen werden. Vergrößerung der Budapester Effektenschlüffe. Aus Budapest, 13. d., wird telegraphiert: Gestern fand beim Börsenprä-- fidr^mn eine Konferenz in Angelegenheit der Erhöhung' der Stückeinheiten der Schlüsse in den kleineren Effekten statt, da es nnznkömmlich ist, von Effekten, die nur einige tausend Kwonen notieren, auch weiterhin nur 35 Stück als Börsenschluß beizubchalten. Von solchen Aktien wird eine größere Stückzahl einen Schluß bilden. Aus der polnischen Petroleumindustrie. Das unter dem Namen „Wirtschaftliche Veroinigunig der polnischen Petroleumraffinerien" bestehende Petroleumkartell wird seine nächste Konferenz am 18. d. in Krakau abhalten. — Im Handelsministerium werden mit dem „Century Trust" neuerlich Verhandlungen wegen Berpachtung der staatlichen Petroleumgebiete geführt. — Von den neuen Bohrerfolgen wären folgende zu erwähnen: In Bit k o w erbohrte die Fanto A.-G. den Schacht Stephan 2 mit einer Tagesproduktion von 2000 Kilogramm. Der Schacht Sunf'lower der Vaeuum Oil Co. wurde mit einer halben Zisterne Tagesproduktion findig. In Boryslaw erbohrte die vom Glück letztens besonders begünstigte Galieia A.-G. den Schacht Zofja 4 mit drei Zisternen täglich. Dkr Schacht Hilda, ist Ende der vorigen Woche etzbohrt worden. Die Produktion konnte.bis jetzt noch nichl festgestellt werden. Das Ende der deutschen Jnflationsnoten. Aus Berlin wird uns berichtet: Das Reichsbankdivektorium in Berlin ruft die Neichsbanknoten, deren Anfertigungsdatum vor dem 11. Oktober 1924 liegt, soweit sie nicht bereits ausgerufen sind, zur Einziehnug auf. Mit dem Ablauf des 5. Juni 1926 verlieren die ausgevufenen Noten ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel. Die Beisitzer dieser Noten können sie noch bis zum 6. Juli 1925 bei allen Kassen der Neichsbank in Zahlungeben oder ln dem vorgeschriebenen Verhälluis, wonach eine Billion Mark durch eine Reichsmark zu ersetzen ist, gegen gesetzliche Zahlm^smittel Umtauschen. Mit diesem Zeitpunkt werden die ausgernfenen Banknoten kraftlos und es erlischt damit auch die Einlösungspflicht der R>cichsbank. Wiener Produktenbörse. Die Preise notierten gestern wie folgt: Weizen: Inländischer 63.— bis 64.—, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm —bis —, Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm 66.- bis 57.-, Jugoslawischer 76 Kilogramm —bis—.—, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm — bis —.—, Roggen: Inländischer 60.60 bis 53.—, Pester Boden oder Nyirer 60.— bis 60.50. G erste: Inländische 42.— bis 46.—. böhmische mährische 62.— bis 64.—. M a i S r Ungarischer 29.75 biS 90.76. C i n q u a n t i n 38.- bis 39.-. H aferr Inländischer 43.60 bis 44.60. Reisr Italienischer 82.60 biS 86.80, Bmma 62.- bis 63.-. Mahlprodukte- Grteß inländischer 90.— bis 92.—, Weizenmehl 0 inländisches 87— bis 89—. Kochmeül 3 inländisches 79— bis 82—, Brotmehl inländisches prima 69— bis 71—. Die Preise verstehen sich, wo nichts anderes besUmmt wird, in österreichischen Schillingen pro 100 Kilogramm. Wißner Holzmnrkt. Es notierten am 13. Mai: Ficht e, Tanne:- Blochholz 4 bis 6 Meter von 20 Zentimeter aufwärts

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.