Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2224 (30.4.1925)
- Date
- 1925-04-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Wien, Donnerstag Wiener Moraenzeitnnn 30. April im Nr. 2024 Serie 6 a—- * Zwölfte österreichische Klaffenlotterie. Bei der am 29. d. abgehaltenen Ziehung des 7. Tages der 5. Klasse gewannen: 4000 S. das Los Nr. 10.589; 1000 S. das Los Nr. 38.019; 800 S. das Los Nr. 79.492; je 700 S. die Lose Nr. 33.212. 27.443, 42.947. 72.938. 73.796 Md 87.157; je 600 S. die Lose Nr. 9403, 11 403. 45.090, 50.351, 55.212, 63.284, 75.016 und 95.589; je 600 S. die Lose Nr. 29.672. 40.037, 54.499, 60.542 und 96284; ie 400 S. die Lose Nr. 17.148, 17.686, 26.542, 28.589, 36.037. 39.473, 53 213. 69.037, 70.473 und 72157; je 300 S. die Lose Nr. 3666, 24.672, 36.499, 42.485. 41.666, 48.721, 51.251, 62.213, 62.221, 78.443, 79.672, 82.492 und 96.213; außerdem wurden 3955 Gewinne zwischen 300 S. rmd 80 S. ausgelost. E Spezialbehandlung von Asthmaleiden tut Wiener physikalisch-cherapentischen Institut Dr. Ostermann, 9. Bez., Cprtalgasse 1 a. Teil. 29-1-39. Ord. 10 bis 6 Uhr. Vereine, Bortrüge und Versammlungen. H i t a ch d u t h, 2. Bez, Glockengasse 30. Samstag V,8 Uhr abends, Mitgliederversammlung. Vortrag W e i n r e b, über seine Eindrücke in Erez Israel. — Bukowinaer Zentralverband. Sonntag, 9 Uhr vormittags, im Caf6 Edison (Alserstraße), Monatsversammlung. Tagesordnung: HeimatSlose und Staatsbürgerrecht. 3 Uhr nachmittags gesellige Zusammenkunft im 1. Kaffeehaus im Prater. * I. A. B. Unitas. Heute int Cafe de France um 8 Uhr abends sehr wichtige Sitzung des A. H.-Verbandes. Bestimmtes und pünktliches Erscheinen erforderlich. " Zionistische Frauenorganisation. Heute um 4 Uhr nachmittags im Sttzungsiaal des Zionistischen LandeSkomttees. 1. Bez., Kärntuerstraße 28. sehr wichtige Besprechung. Die Mitglieder werden ersucht, pünktlich zu erscheinen. Radioprogramm. Donnerstag den 30. April. 9 Uhr: MavkÜbericht. —11 bis 1 Uhr: Vovmittagskonzert. — 1 Uhr 10 Mm.: Uramazeit. — 1 Uhr 15 Mm.: Wetterbericht. — 7?4 Uhr: Wiener Börse. — 4 Uhr: Nachrichtendienst. — 4 bis 6 Uhr: Nachmittagskonzert. Brüll: Das goldene Kreuz. Strauß Oskar: Der letzte Walzer. Tschaikowsky: Andante aus der V. Symphonie. Schumann: Träumerei. Beethoven: Andante con variazione. Gounod: Faust, Phantasie (II. Teil). Dolotre: Arabische Klage. Fohringerr Mädel, verlieb dich. Debesh r Im amerikanischen Tingl- Tangl. I. Geiger r Tango milonga. — 6 bis 7 Uhr: Robinson Crusoe. — 7 Uhr 10 Min.: Hofrat Dr. Pozdena: Kurzwellenradio. — 8 Uhr: Nordischer Abend. Bühne und Kunst. Jer Seiger Leopott Auer feierte gestern in New-Aork seinen 80. Geburtstag und wurde außerordentlich gefeiert. Der Senior unter den Bioiinbirtnojon wurde 1845 in Veßprem geboren, war zunächst in Deutschland tätig «und wubde dann als Nachfolger Wieniawskis nach Petersburg berufen, wo er zu den ,Z»ofs-olisten des Kaisers" ernannt wurde. Die Revolution vertrieb ihn aus Rußland. Er wänderte bettelarm nach Amerika, wo er sich als Lehrer des Geigenspielles und der Musiktheorie eine Position geschaffen hat. Jüngst erschien ein sehr bemerkenswertes Buch des Altmeisters, seine Memoiren, unter dem Titel: „My Lang Life m Music", welchom wir ein interessantes Urteil über den musikalischen Geist in Amerika entnehmen: „Kurz nach meiner Ankunft in New-Aork wurde ich gefragt, wie es komme, daß die meisten berühnrten Virtuosen, die in Amerika austreten, Ausländer oder ausländischer Abkunft sind, ob dies davon horrühre, daß es in Amerika an begabtem Material fehle? Ich bin nicht dieser Meinung. Mehrjährige Erfahrungen als Lehrer in Amerika, sowie meine Berührung mit amerikanischen Schüler,: im Auslände haben mich in meiner Ansicht bekräftigt, daß in Amerika ebensoviel Talent vorhanden ist wie sonstwo. Was aber für die richtige Ausbildung eines jeden einheimischen Talentes gebieterisch notwendig ist: man muß dom Talent ernstere Beachtung widmen, als es hier in Amerika der Fall ist, -und es muß hauptsächlich entsprechende Gellegenhe.it cu haben, sich gründlich zu entwickeln. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß in dem heutigen Amerika eine tieswurzelnde Liebe zur Musik vorhanden ist. Wir befinden uns gerade jetzt (diese Zeilen wurden augenscheinlich 1923 geschrieben) inmitten einer industriellen Depression, die sich fast ans alle. BetätigungAgebiete der Industrie erstreckt; trotzdem sind unerhört viele und durchwegs gut besuchte Konzerte gegöben worden; daraus scheint doch hervorzugehen, daß für viele Amerikaner die Musik nicht ein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist, beinahe Ebenso notwendig wie Sonne und Nahrung." Aus den Theatern. DeutschesVolkstheater. Heute „Tobias Buntschuh". Samstag und Sonntag, 7*4 Uhr nachmittags. „Emilie Galotti". Samstag, 7,8 Uhr abends, „L i l i o m" mit P a l l e n b e r g. Sonntag gastiert Pallenberg im Lustspiel „D i e D a m p f m a s ch i n e". Kammvrspiele. Heute Gastspiel der Frau Werbezirk in „Frau Pick in Audienz". SamStag, 10 Uhr abends, Nachtvorstellung. „Jama, die L a st e r g r u b e". Theaterin derJosefstadt. In „G e s e l lschaft" (LoyaltieS) spielt heute Wilhelm D i e t e r l e zum ersten Male die Nolle des Generals Canynge. Sonntag, 7,3 Uhr nachmittags, „Gesellschaft". Johann-Strauß-Theater. Montag 2 5. Ausführung der Suppeschen Operette «Die große Unbekannte". Kleines Theater in der Annagasse. Allabendlich Gastspiel des Deutschen VolkstbeaterS „Gnädige F r a «, ^ch habeSie schon einmalirgendwo Jüdische Bühne (2. Bez., Taborstraße, Hotel Stephanie). Heute gelangt die beliebte Operette „C i p k e Feier" mit Laura G l ü ck s m a n n in der Titelrolle zur Aufführung. Jüdischer Abend. Zu Ehren des -Herrn Markus Hers chkow i ez findet Sonntag den 3. Mai ln der ,Mholle", 2. Bez., ÄAienbvn'Nngasse, ein Jüdischer Abend unter MittviÄdmg heovorraasmier KunistkMte statt <*m/YUrtten Cs schufst KLEIDE*. PELZE TEPPICHE ETC. UNBEDINGT SICMEP_ Lbester METALLPUTZ 'l P c» h z - E x Kr a k p loeg glanz hält am längsten] ÜBERALL ERHÄLTLICH fabriksniederlage: WERBER & C? IX 6E0R6 SltfiGASSE 9.TEL18165. -VH Allerfeinste | £>3 i ßaranlirf echte. Hof urbufter. Autorenabend. Lothar Ring, Albert Hans Rügen an und Viola Schlesinger werden Samstag den 2. Mai, halb 8 Uhr abends, im Klübsaal der Urania «eigene n«eu«c Dichtillngen lesen. Ernst v. Dohnanh: hat, wie „Az Est" mitteilt, ein anderikanlsches Engagement als Dirigent des Nvw-Bovker Symphonieorchcsters augenonmnen. Dohnanyi wird diesen Posten «in: Oktober antreten. Die Kunstpreise der Stadt Wien. Die Gemeinde Wien hat, wie in den früheren Jahren, auch für dieses Jahr für hervorragende Werk.« «der Musik, . der Dichtkunst und der bildenden Kunst drei Kunstpreise von je 3000 Schilling gestiftet. Gestern beschäftigte sich der Stadtsenat mit den Anträgen des Preisrichterkollegiums. Es wurde auf den: Gebiet der Dichtkunst ein Preis von je 1000 Schilling an Alma Johanna König, Dr. Otto Marbach und Josef Wein h >e b e r, auf dem Gebiet der Musik ein Preis von je 1000 Schilling an Julius B i t t n e r, Hans Eisler und Dr. Amadeus Paul P i s k und die gleisten Preise auf dem Gebiet der bildenden Kunst an Maler Heinrich Krause, Maler und Radierer Josef Krcal und Bildhauer Heinrich Scholz verliehen. KJ BW|4'4Pf Der Ankerbrotprozeß. Gestern wurden zunächst einige Angestellte der Ankerbroifabrik als Zeugen einvernommen, und über Betriebsführung und Betriebskosten befragt. Ministerialrat Sch lad er unterbreitete dem: Gericht eine Umsatzftatist i k der Filiale n. Es folgt dann eine st u n denlange Diskussion zwischen den Verteidigern und dem Sachverstänbigen He in dl. bis schließlich der Borfitz e nde die Debatte mit den Worten abschneidet: „Es isthierdoch nicht ein Prnfungssaal für Sachverständige!" Der Sachverständige Sedlak bewertet das Betriebskapital der Fabrik mit 20 Milliarden Kronen, während Doktor Mrav'lag es ans 4 0 Milliarden Kronen schätzt. Dann kommt Professor Sedlak auf die Rentabilität der Ankerbroifabrik zu sprechen. Bei der Annahme, daß der tatsächliche Gewinn pro Laib Brot 546 Kronen 38 Heller betrage, ergebe sich ein Gewinn von 20.216,800.000 K., das entspräche einer 2 5proze n t ig en Verzinsung der Kap italien. Der Vorsitzende konstatiert aus den Akten, das; bereits im Jahre 1922 gegen Generaldirektor Fried und' eine ganze Anzahl Leiter von Brotfabriken und Bäckermeister eine Anzeige wegen Preistreiberei erstattet wuvde. Schließlich wurde das Strafverfahren seitens der Staatsanwaltschaft eingestellt. Hieraus wurde 'das B e w e i s v e r f a h r e n g.es ch «l o s «s e n und Staatsanwalt Hofrat Dr. Winterstein begann seine Schlußausfülhrungen. Staatsanwalt Hofrat Dr. Winterstein führte in seinem , Plaidoher aus: Nehmen wir dm Fall an, daß dieser Prozeß ein A nschlag gegen die Industrie tvare. Wir haben hier lediglich zu untersuchen, ob der Angeklagte eine strafbare Handlung bogarlgen hat, die nach dem österreichischen geltender: Gesetz zu verfolgen ist. Der Staatsanwalt zitiert dann das Preistreibereigelsetz, nn: zu erhärten, daß im vorliegenden Straffalle die Boraussetzungen der Preistreiberei gegeben seien. Der Staatsanwalt bespricht dann die Frage der Uebermäßigkeit des Preises zur kritischen Zeit. Darüber halben die Sachverständigen, getreu ihrem Eide, ein Gutachten erstattet, das besagt, daß bei jedem Laib Brot ein Ueberpreis von 995 Kronen errechnet wurde. Nach den Worten des Staatsanwaltes, daß die Preispolitik des Angeklagten sich «gegen eine verarmte, unterernährte unid Mitleid erweckende Bevölkerung gerichtet habe, wurde die gestrige Verhandlung geschlossen. Heute hätten die Verte idig-er ihre Plädoyers. Das Urteil wird Samstaa verkündet werden. Volkswirt. Geldmarkt «ad Wirtschaftskrise. In der am 29. d. abgehaltenen Generalversammlung der Gesellschaft östereichischer Volkswirte hielt Direktor Dr. Fritz Georg Steiner einen Vortrag über das Thema „Gcldmarkt und W i r ts chast s kr isc". Er verwies em-rc'itettfb auf die überragende Bedeutung, welche der Kreditpolitik der Notenbank für die Entwicklung des Geldmarktes nicht nnr in Krisenzciton, sondern anch in Zeiten normalen Geldvevkchrcs zukommt, eine Abhängigkeit, die sich ans den natürlichen Grenzen ergibt, die der Eigenliquidität der Kreditbanken gesteckt sind. Die Polemik, die seit Jahresfrist über die Kreditpolitik der Notenbank geführt wird, hat mit Unrecht die zahlenmäßige Bedeutung überschätzt, die dorr Krcditelloyierungen der Notenbank in der Hausseepoche von 1923 gegenüber dom großen Umfang der gerade damals in der Wirtschaft arbeitenden ansländischeit Einlagen znkam. Die Steigerung des fiduziaren GoldeinlaU'fes hat die Lücke, die das Abströmen dieser ausländischen Einlagen in der Kreditversorgnng der Wirtschaft entstehen ließ, nur unvoltkomanen ausgefiillt, ganz abgesehen von der Erweiterung des Geldbedarfes, die sich aus der Verringerung der Unstansgeschwindigkeit des Geldes als Folge der Lockernrrg der Kreditbeziehungen in der Kris« engalb. Unsere ausläitddschen Kritiker begehe,: überhaupt das Wagnis, bei Beurteilung des Umfanges der Krediteiloziernngen der dLotenbank unsere Wirtschaft als ein bereits im Umifange des Kreditbedarfes Gegebenes hmzustellen, während doä) das heutige Oesterreich als ein neues Wirtschaftsgelbiet angesehen werden muß, dessen Produktionsprogramm, Handels- «inrd Kreditbeziehungen noch durchaus im Flusse sind. Die Restriktions- Politik, welche unsere Notenbank bei andauernder Krise unter dem Einfluß des Völkerbundes und. der Londoner City einschlagcn mußte, hatte vor allem ein allgenkeines Streiken nach Schassnng eigener Liquiditätsreserven an vielen Stellen des Kreditapparates zur Folge. Diese allgameine Iiücksichtnahme ans ein möglichstes Liqnidhalten ist, volkswirtschaftlich gesprochen, ein Luxus, den sich unsere vevavmte Wirtschaft, für die die weitestgehende nnd rationellste Slusnützung aller Kreditmöglichkeiten ein Gelbot der Lebenserhaltung ist, nicht leisten sollte. Die allgenreine Unsichecheit, die unser Kreditsystem jetzt als Folge der Restriktionspolitik der Stotenbank beherrscht und den Wiederanfban des vor der Krise bestandenen Netzes tooit Kreditbeziehungen verhindert, wird evst wieder verschwinden, wenn die Wirtschaft wieder über eine unter allen Umständen verfügbare, zentrale Kreditresewe, welche naturgemäß nur die Notenbank sein kann, wird verfügen können. Die ausländischen Kritiker unserer Notenbankpolitik basieren ihre Anschauungen ans einer offenbar übertriebenen Schätzung der Quantstätstheorie. So unanfechtbar die prinzipielle Richtigkeit dieser Theorie sich in den Jnflationsexzessen der letzten Jahre erwiesen hat, so wenig ist sie a«nf UmlaussprMeme unserer modernen Kreditwirtschast Praktisch anwendbar, rutd so ist die nnsercr Notenbank aufge-drängte Kreditpolitik das Resultat emer ungerechtfertigten Augst vor neuen Inflationen. Nur eine grundlegende Aeuderung dioser Kreditpolitik kann es dem Wiener Platze errnöglichen, seinen im Rückgang und Abbau beifindlichen Kreditapparat auszunützen und wenigstens einer: Teil seines verloren gegangenen finanziellen Marktgelbiet^ zurückzuerobern. Jas Schicksal der Devofitenbank. Die Korrespondenz Herzog erhält von woh'liüfovmierter Seite über den augenblicklichen Stand der Ansgsleichsverhandknngen der Depositenbank folgende Mitteilungen: Es bestätigt sich, daß die Schweizer Bankkommanditgeselllschaft Guhl u. Comp, in Zürich, die dort als gut akkreditierte Fmanzfivma gilt, für die Liquidation «und Ainfrechtechaltung der Bank in einem begrenzten Umfang nnd für die anderweitige Verwertung der Aktiva der Depositeübank Interesse bekundet. Dieses konnte jedoch rnsolange nicht geltend gemacht worden, als die Pcrsonalfragc nicht erledigt war. Durch den Abbau von 1450 Bearnten, der sich seither vollzogen hat — der uvsprüngliche Beamtenstand war bekanntlich 1600 — und dadurch, daß der Rest von 150 Beamten pro Ende Mai gekündigt ist, ist die Personalfrage numnehr gelöst. Die Aibfertigung der Beamten hat 50 Milliarden erfordert. In einer gestern abgehaltenen VersalU'Mlmrg der Depositenbankglänbiger führte Dr. Za ln: an unter anderen: aus: Die Depositenbank weist Aktiven im Betrage von 290 Milliarden Kronen ans, wogegen sie 600 Milliarden Kronen schuldet. Es ergibt sich rechnungsgonläß unter Berück,sichti- >gung der Pensionsansprüche für die Glaubigevschaft eine Quote von 40 bis 45 Prozent. Die Debitoren betragen etwa 700 Milliarden Kronen. Aber es ist fraglich, vb sich die Abschreibung von einer Post von 272 Milliarden Kronen wird rechtfertige',: lassen. Fast bei jedem Debitor gibt es einen Mitverpflichteteu oder es ist irgend eine Deckung vorhanden. Nach meiner Meinung gehört die große Zahl der Döbitoren der Depositenbank nicht zu den: schlechtesten Material. Freilich muß den Schuldnern die Möglichkeit gegeben Werder., chre künftigen Betriebsergvbnisse zur Rückzahlung der Schulden zu verwenden. Bei dem Zusammeübrnch der Depositenbank «wurden die Erfahrungen, die man bei de,: anderen zuisalmncngeibrochcueu Banken gemacht hat, verwertet. Es wird auf nmtwillige Vergleiche lücht eingegangen und wir haben in: Gläulbigerbeirat wiederholt Bergleichsanbote abgelehnt, die zwar den Schnlldnern große Vorteile gewährt, «den Gläubigern der Bank aber schr zum Nachteile gereicht hätten. Die Bowertnng der Nealitäten mit etwa 40 Milliarden Kronen ist eine zu geringe. Die Glänbigerschast nruß gegen eine Ausgleichsquote von 30 Prozent insölange Stellung nehmen, ails nicht die Frage der Haftung der Großbanken geklärt ist.