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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-28 · Heft 2222 (28.4.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2222 (28.4.1925)
Date
1925-04-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«Ke 4 Men, Dknrky Wiener MormkNzeitung. Aerwlverattentat in der Rabbinatsianzlei. echüffe auf dir Sattta. — Der inrSSgrwieftne Scheidungsbrirs. — Dar Martyrinm einer She. - Dl« Lat eine» «ermeifeltea. In der Rabbinatskanzlei &n Äultu$<K* meinde hat sich -gestern vormittags ein Chedrarna abgospiel-r. Der 20jährige Reisende Karl Ranch, der in Ser Großem Mohrengasse rvohnt, hat mrf senke im gleichen Alter stcherrde Gattin Fanny, mit der er zum Ztvecke der Scheidung in der Kmrzlei beim Rabbiner Dr. M a y e r s o h n erschienen ioar, drei Revolverschüfsc abgefeuert. Die Frau -wurde schwer verletzt. Rauch lieh sich ruhig rechtsten. Rauch ist seit dem Jahre El mir seiner Gattin, einer geborenen S toller, verheiratet. Er war viel auf Reisen und erfuhr nun im Degentiber 1928, daß seine Frau chm in seiner Abwesenheit die eheliche Treue gebrochen hatte und mit mehreren Burschen in Begrchu.ngen -getreten Jixn\ Der Reisende brachte mm gegen seine Gattin die Ehetrennungsklage ein. Bei dem Gerichte wurde Iran Rauch nach e >i n e i n h a l b s ä h r -i g e r Prozeßdaircr am 10. März vom Landesgerichte Wisrr in Zivilsachen des Ehebruches schuldig erkannt und zur Uebernahme des Scheidmkgsbriofes verurteilt. Sie hatte Gerufrmg eingelegt, doch noch vor der Verhandlung forderte der gerichtliche Referent die beiden Parteien auf, die Sache gütlich boizu-lsgon. Acht Tage vorher hatte der gegnerische Anwalt dom Anwälte des Rauch ein Schreiben zustellen lassen, in dom er bekannt gab, daß sie bereit wäre, den Scheidungsbrief anzrnchm-en wermihr 30 Millionen Kronen von dem Gatten ausbezahlt würden. Aus dieser Grundlage kam denn auch schließlich ein Vergleich zustande, demzufolge Rauch seiner Frau insgesamt 24 Millionen Kro n c n, davon 10 Millionen bar, und -den Rest in Monatsraten von je 2 Millionen Kronen zu zahlen hatte. Tatsächlich hatte er mm schon die 10 Mllionokl und zwei fällige Monatsraten erlegt und dieser Betrag war anstandslos von der.Gattin angenommen worden. Trotz alledem weigerte sie sich, den Scheidungsbrief entgegenzunehmen. Das Gericht verfügte schließlich, daß die Frau am 27. d. —- also gestern vormittags — um 11 Uhr bei dem Rabbin-atc zu erscheinen habe. Rauch kam selbst .gegen HM» 11 Uhr und trug dem Vorsitzenden des Rabbinates Dr. Mayer Mayerf o h n sein Anliegen vor. Während nun beide miteinander über die Sache sprachen, wurde dem Rabbiner das Erscheinen der Frau Rauch gemeldet, die ihn zu sprechen wünsche. Der Rabbiner bat -mm den Rauch in ein Nebenzimmer $u gehen und ließ die Frau eint-veten. Rauch hörte mm, wie seine Frau im Nebenzimmer erklärte, daß sie aus keinen Fall den Schridungsbrrelf übernehme und daß sie sich lieber sechs Monate einsperren laste. Da trat nun Rauch wieder in das Zink nur und bar den Rabbiner, er möge doch, ba die Frau ja aruvZond sei, die Sache beenden. Der Rabbiner erklärte jedoch, er könne dies nicht trin. da die Frau sich weigere, den Brief anzunehnren und er keine Mittel habe, sie hierzu -kt zwingen. Däbei lacht« Frau Ranch ihrem Gatten höhnisch in das Gesicht. Der Manu geriet dadurch in maßlose Wut, zog seine Pistole ans der Tasche und feuert« drei Schüsse gegen seine Frau, die vor, zwei Kugeln im Rücken und .im Oberarme fle* troffen, zurückwich. Der Bankbeamte Dr. Hammer, der gleichfalls zur kritischen Zeit kt Vorzimmer der Rabbmatsfeftijtct zu tun hatte, eilte hinein und veranlaß re Rauch schließlich ,rach einigem -gütlichen Zureden die Waffe herzu geben. Der Sekretär Juchs, der im Nebenzimmer war und herbe'ckam, führte die Verletzte in sein Zimmer, von wo sie dann durch die Rettungsgesellschaft in das Allgemeine Krankenhaus gebracht wurde. Rauch behauptete beim Kommissariat, daß er n i ch t die . Absicht gehabt habe, ans seine Gattin zu schießen, da er j-a gar nicht wußte, daß sie kommen werde und daß er narr in seiner maßlosen Erregung den Revolver, den er stets bei sich zu tragen pflege, auf seine Frau gerichtet und losgedrückt habe. Ta. Mayersohn erklärte -gleichfalls am Stadtkommistariat, -daß Frau Rauch erklärt habe, daß sie den Scheidungsbrief nicht ntevschreibe und daß sie sich lieber sechs Monate eins.perven laste. Sie habe diese Worte »in Gogerttva-rt des Mannes nochmals wiederholt. Daraufhin erklärte Rauch, er lasse seine Fratl reich: mehr aus dem Znn-mer, wenn sie nicht den Scheidnugsbrief au-genom-me. habe -und stei.lte sich ihr enchgegen. Im nächster» Augenblicke krachten irr rascher Aufeinanderfolge drei S ch ü s s e, währender Rabbiner rasch das Zimmer verließ ir.m Hilfe herboizuhÄerr. kifersuM auf die Mutterliebe. Mord und Selbstmord. Berlin, 27. Llpril. (Tel.-Konrp.) Aus Eifersucht auf Mutterliebe erschoß irr der vergangenen Nacht in Steglitz der 23 jährige Sohn des Di in isteriala mima n nes B e h-' re ns seinen elfjährigen schlafenden Bruder, der der Liöb- >l!ing der Mutter war. Darattf jagte sich der Mörder selbst eine K u g elinde» Kop >f, die feinen sofortigerr Tod herbeiführte. ZS. April tm_Nr. MS Die Stundüeriate in Bulgarien. Sofia, 27. April. (Tel.-^Komp.) Die Untevsuchung übet das Arrenmr auf König Boris und ü'ber den Borrrbenanschlag in der Kathedrale von Sofia ivurde heute abends zu E n d e gesi'chrt. Die Verurteilten Hauben das Recht, binnen 24 Stunden an das Kasiationsgericht zu appellieren, das dar»»» binnen weiteren 24 Stunden seine Entscheidung dem Kriegsminister vorlegt. 24 Stunden rrach ferner Bestätigung »wird das Urteil voll st reckt. «ine Falschmeldung der Polnischen Lele« gradden-Agentnr. Eine Erklärung des Warschauer bulgarischen Gesandten. Warschau, 27. April. (I. T. A.) Die offizielle Polnische Tc'lcg raphen agentur meldete vor einigen Tagen, daß sich „z»»gereiste jüdische Elemente" an der Aufstandsbowegu-ng in Bulgarien beteiligt haben. Gin Mit" avbeiter des „Moment" lvandte sich um Auskunft an den bulgarischen Gesandten in Warschau, der fönendes erklärte: KoirieStvegs stanrrnt -diese Meldung von der -bulgarischen Telegmphenagerttur; sie ist absolut falsch und schädigend sowohl für Bulgarien als auch für -bne Jrrden, und es sei nicht zu verstehen, wie eine solche Meldung verbreitet werden konnte. Unter den komrimMstischen Deputierten Bulgariens ist kein einziger Jude, dagegen zählen die anderen Parlamentsfraktionerr In-den als Mitglieder. Die Juden als ein städtisches Elionrent haiberr kein Interesse an einem'Sieg des Agravkornmu'niHmus. Es mögen wohl einzelne Ju^der», wie vielleicht der verhaftete jüdische Advokat Fried man n-, mit den Kommunisten sympathisieren!, das tun Isie aber nicht als Juden, sondern als bulgarische. Staatsbürger. Die jüdische Presse Polens drückt ihre Entrü-stmlgüber die Meldung der offiziellen polnischen Agentur aus, dir wie man sieht, nicht offiziellen Quellen entstammt. Ne Tiroler Landtagswahlen. Keine Veränderung Innsbruck, 27. April. Das amtliche Waihl-eivgobniS ek. gibt für Nordtirol folgendes Bild: Tiroler Volkspartei: 82.560 Stimmen, 21 Mandate (3579 ReMm-men); Sozialdemokraten: 30.096 Stimmen, acht Mandate (ö 9deftstvmmen); Großdeutsche: 16.6-49 Stinillnen, 4 Mandate (606 Rest--- stimmen); unabhängige christliche Arbeitsgemeinschaft: 11.787 Stimmest, 3 Mandate (601 Rvst-- ftim-mcn); Na tio-nalsozial-istcn mit 2981 Stämmen kein Mandat. In Ostti-rol erscheinen alle vier Mandate mit V-ol-ksPa-vtei'lern besetzt. Das Wahlergebnis für Innsbruck (Stadt) muß einer Ueberprüfung und eventuellen. Richtigstellung unterzogen ivevden, da infolge den Gleichzeitigkeit der Gemeinderats-. u-nd der Landtngswahlen zahlreiche St i-m-m Dei* tfarnffi inlWieii Die Höllenmaschine in der Sofioter Kathedrale. Zml ,Mest«r Lloyd" entwvvst der bsLarr-nte Wiener Journalist Dr. Oskar Rosenfeld, der gegenwärtig m Sofia weilt, die sorgende packende Schiikdovung der Schreckenstäge: Attlan Manolow hat den Professor MÄow jüngst am Crraßeneck Dol-ewenska—Boulevard Doudoukow erschossen. 3tun liegt er selbst, ermordet, an derselben Stelle, auf beim* selben Fleck, an der Brust *>wt Blatt, auf dem in Schveibnritschinenschrift zu Lesen ist: „Ich, Milan Manolow, habe an dieser Stelle den Professor Milew erschossen und vordiane Strafe hierfür." Daorrinter befindet sich m FaksimAe das detaillierte Schulldbeksnnttris und der genau beschriebene Hergang der Ermordung Milews — das Original dürfte dem ermordeten Ntördor erpreßt werden sein. Man grht hier über diese Inszenierung zur Tagesordnung über; man hat keine Jett, sich mit ätherischen Angelegenheiten zu bksckästigen: ja, man fragt gar nicht, ob Manolow sich selbst dort, wo er gef-umden wurde, getötet hat, oder ob sein Leichnam auf die bluchchuboltien Pslastersteine hingezerrt wunde. Wer ist Milew? Wer ist Manolow? Die Toten reiten schneller Äs die Meldrmgerr der bulgarischen Blätter, die es mit der Justifiziovunig von Menschen sehr eilig haben. Der Steckbrief mit Phcüographi-e nvacht -sich s-chr gut auf der Frontseite — bMiges Jllustvattonsmaterial, rmmvfülleind »vntd für eine Nachmittagsfttvnbe interessant. Ja, man weiß g»ar nicht, vb Manolow der Mörder Miilews ist. Man wird eS nie evfahven. Beide find — wie sagt man hier so schön — „arrsgewrsch^. * Ein Apriltag voller Sonne, saftiges Grün vmgs um das Zarerrpalais auf dem Alexandevplötz. Der Zar ist gerettet. Er steht auf dem Balkon des Schlosses, dort, wo seine Bovgänger Alexander und Ferdinand sich der Menge gezeigt haben. Sofias Volk marschiert vorbei, «mm schreit Hurra!, der Zar fobuttevt. Die Garnison defiliert, man schreit Hurra!, der Zar salutiert. So rollt der Vormittag äb. Man nvacht Feierabend, der Tag war ein Feiertag, die Honoratioren hoben ihre Namen in das Bijttenbuch des Palais eingetragen. Hm Hotel halben zwei fremde Herren noch mir gssragt. Bin ich verdächtig-. Der Hahn der Wasterlesi-ung hevsagt. Der Stuhl wackelt auf drei Beinen. Der Kloiderhakerr kst abgebrochen. Die FenfterMmkc bleibt mir in.der Hand. Die -Äift ist intakt, fmcktionient ohne Tadel. ' Morgen in der Kathedmle Sv. Nedslja des ernro-rdeten -Generäls Begräbnis, an dem der Zar, die Kollegen, Minister, Diplomaten-, Zivilfveunde teilnehmen werden. O wundervolle Gemütlichkeit! * Beim Nationalthecuer, besten -verkohlte Nückenfron.: rußigschwarz n'rit blinden Augen auf das Diploinnteuvientöl starrt, hält ein bulgarischer Freuatd nrich an. ,/Du bist in eine günstige Peviode hereingL-kommen. Wirst viel zu erzählen haben. Gei uns ist immer etwas los." Er schüiel-t lächelnd sein nach rechts -und links. Ich lvoiß nichts z:r sagen, auch er nvacht eine Pause, wir stcheu in der Svärm-sten Nachmittagssonne. Ein dumpfer Schlag bricht in unser Schweigen. Fenster werden aufgeristen, Bäcker, Schuster, Trödler, Beamte, Kinder, Hausgesinde treten auf die Gaste. Eine Ehrensalve für den ermordeten General? Die kann nur vom Friedhof kom-nien. Ein Hauseinsturz? Mchts? Ein akustischer Jwt.um? Ein haVbtvüchsigs Mädchen läßt teilncchm-sl-os fallen: „Eine Bombe!" Niemand -denkt daran, es zit bestteiten, man blickt -noch der vermutliche rr Gege,tt> der Explosion, Zentrumtvatts. Hinter uns Sttlle, alles wie ans Pflaster geklebt. Da ertönen Signale von Hupen und Sirenen. Phaethons jagen durch die Gassen, wütend peitschen die Kutscher airf die elenden Pferde los. Die ersten Soldaten stürmen mit hoben Gewehren an ums vovbei. Wind trägt Mörtel und Unrat in Angen und Kleider. PGtzlich von'-der Stadt her ein feldgraues Artto. Darin sitzt jemcmid, di« Augen glanzlos, mit wachsgelbenr Gesicht, das Kleid mit weißem Staub bedeckt, die Haare wirr, violette Blultgevimrsel an Stirn und Wange. Ist das ein Mensch? Keine Spm von Leben, eine angezoMe fmtzenartige MaSke, die Grauen erregt. Man hält den Atem an. Eine Mette Maske komntt dähergefahren, eine dritte, eine vierte. Nun humpeln sie dicht hiltteremandcr, von ftmmnen Menschen geführt. Eine Weile später Larven in Offiziersmänteln, wie aus eiltem M'chlsack heransgezogen, steif wie Gliederpuppen und fürchterlich anMllschauen. Einen Greis trägt man in eine Apotheke. Sein laitges, weißes Haar wird äbgeschnitten und auf der Kopfhaut erschoin«« bluttge Ve-rtlen und Riss«, Die schrillen Pfeifen barsten noch mvmer in der Luft. Ultt» niemand kann vorwärts. Die Straßen sind äbgeschnitten, Stahlhelme verwehren den Weg. Wir vers-uchen, du-rch Sortengassen zu cntkom-men, überall irackte Bajonette -und, wie aus bmx Boden emporgeschossen, bewaffnete Zivilisten, -die Büvgerwehr. Jetzt flitzen ohne Unterlaß die rnehlsackarti-gen Offiziere mit verbundenen Köpfen vorbei, der Lävnr der Autohupen und Portschenkknalle zerrt an den Nerven, man drängt sich an die Häufovln-auevn, ifl-u-m daß geflüstert wird. Was ist geschcherr? Eine Hölleumaschine hat -die große Knppvl der .Kachodralle Sv. Nedellja zerrissen, und unter den heräbgostürzten Steinblöcken liegen die Dolen und Bevwnndeten, sie, die dom gemordeten Ge-uerail das setzte Geleite -geben toollten. Die Bombe war für den Zaren, für die Minister, für die Generale, -für die Regierenden bosttmnrt. Nun heißt es nach .Harvse, ins Hotel, weg von dem Grauen. Mau zündete eine Zigarre an, pafft in die Luft, von Bajonetten Vovtvärts -gestoßen. Der Platz ist rnenschen-leer. Der ischneebedeckte Wttosch, aus dem Stanrboliisky einen Semmering hatte machen lassen, glänzt, zum Greifen nahe, untoeinem tiefblauen, kälten, -walkenilasen Himme>l. * (rs ist halb 8 Uihr aborrds, Polizeistunde, Stan-drecht, -alles preßt sich dahein zusanrmen. Wir Hotelzinnnerbewohlrer ersticken Atvisckien den vier Wänden. Ein lieibenswüvdiger Grieche bietet mir seine Gesellschaft an. Was gibt's zu essen? Kein Lämmernes, kein Gi-Mvetsch, kein Mussäka, kein Kisselo M'leko! Ich bin zu Kaviar verurteilt. Wir tr-iliken den dünnen, roten blttgarischen Landtvein Pellin, rauchen ösi-e-rreichlsche Zigarren. Es särrgt an zu schneie»,. Das Suvven der Aittomobile tviri felte»rer. Von» Fenster aus scher» ivir sraglvnrd'ige, im Elendsviertel Jn1tsch-B»m-ar aufgegriffene Gestalten, vmr Soldaten in ein Karree zusanurlerrgedrärrgt, durch den Schrree stapfen. Wie lange wird das da-uorn? Gute Nacht. Ein lustiges Mäuschen kribbelt zu nieinen Füßen, piepst mich an. Und am nächsten Wtorgen fi«S» Häuser-, Bretter-, Lttfaswärrde mit rurgezählten Todesanzeigen beklebt. Ms Nachbam bunte Filnrplakate vom „Ldber» Jesu". Wir hoben an di« brrlga risch-orthodoxen Ostern vergesten. Der ChristuSkopf nach dvr»l Stich dllbrecht Dürers bringt sie uns in Erinnerung. Auls« evstehnng! Wie viele — das ist das typffch-«bulgarische Wmrder — tvevdr'n donrnächst grrferstMden durch die Straßen -gehen, vtt das 'Kriegsgericht hat erfchießen lassen.

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