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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-27 · Heft 2221 (27.4.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2221 (27.4.1925)
Date
1925-04-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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ßk. KW Mm. MsBas lMem« m. NM i«v «sm * Mitteilungen an» dem Pnbiilum. fl«d«rm halMii! Irl|. triiL Zigantfiapaplir Barem: mnii.iMiiiui m Selbstmord de» Rittmeisters Rattelmur. Geftevn «achthat sich in feiner Wohnung. 4. Bez., GutzhauÄslvahe 18, der ehemalige Rittmeister Friedrich Bartelmus durch einen ans einem Revolver gegen die Mt Schläfe albgvfeuevten Schutz getötet. Gr scheint die Tat im Zustande seelischer Depression verübt -u haben. Herr BartelmuS war der Gatte der Staatsapevnsangerin Glfe Bland. Gr war ein bebcmn-tes Mit« <'ied der Wiener FreimauroÄoge. Rastrevik» «ach Prag versetzt? Wie die „Korr. Herzog" meldet, wird der ungarische Gesandte in Wien, Herr v. MasirevicS, demnächst seinen Wiener Posten mit dem Prager vertauschen. Das Agrement der tschecho-flowalischen Regierung wird für die nächsten Tage erwartet. Zum kommenden ungarische« Gesandte« in Wien ist Baron Ambrozy, der gegenwärtig Departementchef im Ministerium für AeußereS ist, ausersehen. tzke Bilanz der Ist. Prager Srsthsahrsmeffe. Ban Dr. Robert Reinhard (Prag). Die HamdelSvsrtragApolM, welche van der tschechoslowakischen Republik mich Möglichkeit! durch M e i.stbegünstig'UlNgA- und Tarifverträge aiuSgebwut wurde, >ve>gMnt im Rahmen der Prager Messen greifbare Erfrllge zu erzielen. Die zehnte Prager OMlSumSmesfe hat aus Grund der bereits'weitgehend durchgvführton Gm¬ und AuSstchrbegunstigungLn van vavuherem dank der Weltpropaganda mit einem sehr guten Geschäfts erfolg rechnen können. Am meisten dürften geschliffenes, gemaltes, Kristall- und Spiegvlsi-aS, nebst Lüstern, <^brauch8ariiWn dieser Branche ufw. ins ArtSlanh, ja selbst in die Hebers« verkauft Warden sein. Feinkevamik, die in den ersten Tagen vermachläsiigt wurde, hatte in den letzten Messetagen relativ große Umsätze zu verzorchnen. Iln der Metall, indnstrie fanden Kochappavate aller Art, gestanzte Meballwaren, Bierdvuckapparate, Holzmü> MetallbeavbeiiungS-, Fleischerei. mW BäckereAnaschinen usw., Meßappavate, Spezialiwagen, Elektromotoren Wohl die größten Umsätze, wa§ auch für lpatendierte Neuheiten dieser Branche zutrifft. Ledergalantvrie war fvhr gesucht, dagegen wurden Schuhe sowie Rohleder wegen der hohen Preise wenig begehrt. Tiuchwaren, ausgenommen Herren- und Damensommorstoffe, Awaren vermachlässig^ wogegen Plüsche und Scmtzte aller Art, Seidennnd Kunstseiden^waren, besonders Jumpers, Spitzen und Ausnäharbeitan es zu bedeutendsn Geschäften >ürachten. Dasselbe wäre von Plüschhütem und sonstigem Modo« zugehör zu berichten. Alpaka- und Srlberwaren wurden für Hotels in größeren Mengen angekaust. Lebensmittel, wie besonders Konserven, Marmeladen, Jams usw. fanden nMt vorfchiobenen Giersorten zahlreiche Interessenten, wogegen Zucker- und 'SchoMchvwaven stark ins Hintertreffen gerieten. Auch die Wein- und Likovbranche brachte es nur im eingeifühvten Marken zu erfreulichen «Inlandumsätzen, da Steuern, Zoll und Frachtspefen den Export -oft unrentabel machen. Rohzucker, Hopfen, Ghemikalien aller Art, wie ibesomderS Alaun, Soda ufw. wurden von zahlreichen Einkäufem vergebens auf der Messe gesucht, was auch für Viole Gpeziailsorten der abermals vÄativ schlecht vertretenen Papierbranche zutrifft. Gab lang er Bijouterie hatte beträchtliche Iw- und Auslandgeschäfle zu verzeichnen, zumal «sich die gesamte Bijouteriebranche schon längst mach England, der Uobevsse, «den nordischen und österreichischen Nachfolgestaaten, statt wie früher nach Ost- und Niedovländisch-IMsn umorientioven mllßte. Nähmaschinen in«lämdischer Herkunft Wunden in übermschen-der Anzahl ahgesetzt, desgleichen Gummilvar-en, in welcher Branche eine engskifche anAstellende Firma «Mlllonenauftväge erhielt. Schvoib- und^VervielsältiguuHKmaschinen erfreuten sich gleichfalls zahlreicher Käufer. Die Baubranche konnte in einzcknen Sorte«, Wie Mosaikplatten, Kunstmavmor, Bausteinen stftv. tagtäglich deträchMche Aufträge >M«lden. Spielwarem aller «M, besonders bewegliche Holz«, und «Metallspiellfachen in geschmack-voller AnSfühmng, erzielten zahllose Aufträge wie bisher noch auf keiner Prager Messe. Die Raidivmesie erwies sich in geschäftlicher und «pvgiktischer Hinsicht M ein voller Treffer und Mt die Zahl der tvährend der Messe in-«der Messekanzlei erteilten «Radiolonzessiionen mach Tausenden, wag auch für die Aufträge zutvifft. Die HMmefse erfreute sich eines übermscherrden Zuspruches. Auch in Automobile««, Fahrrädern und Zugehör kam es zu fchr bedeutenden GeMftsabsMsstn. Zionistische Bezirkssektton Leypoldstadt Heute, 37. April 1925, präzise V»Ö Uhr abends. im Luft „Sächsischer Hof", 3. Bez., Laborstraße 46 (Souterrain, Mn* gang Nvvaraoasse 3) Bottrag de» Herr« «rchttette» -. Sobttsohn: ,»Skizzen von meiner Palüstinareiaeu Nachher Rezitation Blatter Sieg der Hakoah. Hakoah führt. - Slavia «bemal» geschlagen. — Rapid gegen Bienna 1:1. Simmettag »egen SporMub st: st. Der prachtvolle Frühlingstag, der gestern auf den verregneten SamStag folgt«, stand 4m Zeichen des Fußballhochbetriebes. Ungefähr 60.000 Zuschauer wchntem den interessanten Kämpfen «bet, di« yrößtenteKS schönen Sport brachten. Ha ko ah hat sich durch «ine« stilvollen Sieg «wieder an die Mefftevschaftsfpitze vorgeschoben. Der Kampf Wien—Prag endete abermals gu unseren Gunsten. Hakoah—Avmlra 3:1 (1:0). Sicherer Sieg. 80.000 Zuschauer. Schiedsrichter Grünbaum. Scheuer; Fried, Gutt- Grünwalb, Eisenhofer, anda; Schnaubelt, ierl, Fiala. Koch, Hohe Warte H a k o a h: Fabian; Pollak, mann, Heß; Neufeld, Häusler, Schwarz. A d m i r a: Franzl; Bozi, Wostrak; Siegl, Brrnek, Klima, Statt eines allgemein erwarteten harten Kampfekonnte die jüdische Mannschaft gestern in sicherer Manier einen glatten Sieg erzielen. Der Erfolg HakoahS ergab sich aus ihrer Ueberleg enheit in technischer und taktischer Beziehung in geradezu spielerischer Art. Die Blau-Weißen batten während deS zeitweise interessanten Spieles Phasen, in denen der Ball von Spieler zu Spieler wanoerte. Dieses System des ZusammenwrrkenS aller MannschaflSteile in flacher Kombination, schön gefällig, dabei kraftsparend und wirksam, wird derzeit in Wien f a st a u 8 s ch l i e tz l i ch von der jüdischen Mannschaft vorgeführt. Als die Hakoah bereits mit 3:0 führte, begann sie ein gemütliches Tempo. Erst als die Floridsdorfer j« einem Zufallstreffer gelangten, rafften sich die Blau-Weißen wieder zu energischeren Aktionen auf. Die Hakoah hatte während der ganzen Zeit weit mehr vom Spiele und hätte bei besserer Ausnutzung der ausgearbeiteten Chancen eine höhere Trefferzahl erreichen können. Eine ganze Reihe schön geschossener Bälle meisterte der famose Koridsdorfer Tormann. Den Hautztanteil am Crlge der Hakoah hatte die gutspielende Läuferreihe, der Guttmann. namentlich als der Ausgang des Treffens noch ungewiß schien, die ganze Mannschaft zusammenhielt und den Angriff immer wieder nach vorne warf. Fried war ihm ein glänzender Sekundant, gleich gut als Zerstörer sowie im Aufbau oer Angriffe. Heß hielt sich sehr brav. Die Kaltstellung seines gegnerischen. Flügels gelang ihm vorzüglich. Pollak half diesmal als Verteidiger aus und zog sich sehr erfolgreich aus der Affäre. Im Verejne mit dem gestern vorzüglich „amtierenden" Scheuer leistete er wirksame Abwehraroeit. Fabian im Tore war kaltblütig wie immer. Schwere Bälle hatte er nicht zu Hallen. Infolge einer Handverletzuna und der Unebenheit des Bodens entglitt ihm ein sicherer Ball, wodurch- Admira zu einem Treffer kam. Im Angriff zeigte wieder das Paar Häusler-Neu selb prächtige Züge. Die Läufe Neufelds wirkten in der Folge zermürbend auf AdmiraS Hintermannschaft. Mit einigen .chönen Schüssen batte Häusler Pech. Sein Tor war sehr effektvoll erzielt unv der Abschluß einer mustergültigen Kombrnatron. Grünwald bewährte sich als Angriffsführer im großen und gänzen. Sein Können bewegt sich wieder in aufsteigender Linie. Seine Kopfbälle beleben das Spiel. Der von ihm geschossene Treffer war sehr geistesgegenwärtig erzielt. Ersenhofer ist derzeit ganz außer Form. Hie und da sah man aber, was er könnte. Schwarz hielt sich überraschend gut, sowohl am Flügel als auch als Innenstürmer. Er spielte energisch und nützlich. Sein herrlicher Stangenschuß, der von innen zurückzuspringen schien, wäre ein effektvoller Treffer gewesen. Die FlarUdSdocher konniten «stich gDsvn -nicht «duMetzew Ihrem sonst schnellen, zähen Kcümpfftue schlte «die nötige «Härte. In technischer HlnsiM «waren sie ihren Mtrigen Gegnern über- Wupt 'Uinterldgen. Die Vorstöße «der FlügelstüÄmer waren nicht ungeisahrkich. Doch «die Läuserr-eihe «war den Ansorderungien des Sproles nicht -gewachsen. Vyn Koch sah man nichts. Ruir Wostrak klioimmeirte sich lange hartnäckig an NeuifM, «bis auch er. atbgedämpft wurde. Die Berteidiaor «hatsen^ ein zu großes «Pensum zu vrilMgen uin«d hielten sich dömentsprechend -ganz Mt. Franzl war an den Toren unschusidiig. Dagegen wehrte tx so manchen schweren Ball ob. Der Admrva-AWrfff zerftel m zwei FkügeGäMen, Mischen denen Klima keine Verbindung Herstellen konnte. Fiala zeigte einige schöne Läuse, «die aber «vge'bniÄos Mioben. Schie-rl hat seine Form noch nicht erreicht. Siegel und Runge konnten dem Spiel keine entschei«dsn«de Wendung güben. MS die Fl-yridsdorftir sich g-^chl-aaen «sechen, s-ielvn sie stark zurück. Güspielt wurde sehr . Der Schrehsrichtkr Grünbaum war vollkominren ob- »v, wenn ihm auch -einige Fehlentscheidungen unterlreifen.. Der Spielverlauf. DaS «Spiel -bewegt sich zuerst im Mitteffeild. «Dann kom«M »cch vor. Gin «Schliß von Schwär« stck'vd gehalten. Schwarz t, Eilserchöfer steppt erst «und schießt zu spät. Admira kommt vor. Falbiam hält. Guttmann leyt wunderschön «durch. täuHler stgpttzt zu Mt. Eine Flanke StLkfls verköpft Schtorl. m BargMN GrünIwaM «ndet mit Koipsstoß von Schwanz im Out. Eisenhofsr zögert mit dgm Ball zu viel und verliert ihn dann öfter. «Halvah bedrängt, versäN lkdoch in Ueborkom«btnatwn. Stadt dff side sär HÄoch. verfügt der Schiedsrichter foul .gagen die Bla-uMaihen. RestM stößt vor, Hä-Mers «Schuß «lvird schalte«. B«ei e«Wt Gedränge vor dom Ha>koah-Dore fallt Fabian. Fiala Wevschieht. Eine schöne Aktion köpft Gvün-toalld daneben. Rach einem flüssigen Zusammenspiel der linken An- Sisf-settv sian-kt Schwarz, Grü-nwald springt mit Ansicht Mer n Ball, den dor freistehende Häusler mit schönem Schuß in die Ecke placiert (31. V-inute). Hakoah wird überlegen, zoiigt im FÄlde schöne Aktionen, ohne vor «dem Tore Mdmivas erfolgreich zu sein. Nenfold verschießt einmal. Eisenhofer mch Schwarz tauschen «die Plätze. Noufelds Flanke wird -nicht EgMUtzt, eine -weite übernimmit Eisenhosor volley und sendet sie ncken das Tor. Fiala komntt vor. Schior'ls Schuß -fänlgt Fabian. Die zweite Hälfte -rin-t Geich vom Mwß weg Nenfelds Bvrstvß. Seme Me wivd mcht ausgen-ützt. Gesenhofer stüvmt. wird aMr WfMalwn. Bor.dam HakochÄove trisek es Mmal. FM»« venaßt Gm Gehäuse. Schborl schießt daneben. Eine Wanke von «rechts «übornmwrt SMaLM mck» Wiekt «w^Wtzoll a n die Qaterla tt«, der Ball springt -gerade aus die Erde und wird dann daneben -geköpft. Hakoah reklamiert euren Treffer. Der Schiedsrichter befvaigt einen Liniemnann und Mt dann Out. In der IS. Minute fällt der zweite Treffe,. GrüNwÄd übernvm-urt den von links konvinendeu Baü. schießt 'blitzschnell. Franzl wirft sich, der Ball passiert das Tor Einige Minuten darauf mrd das dritte Tor ist fertig. Schwarz hatte sich im Gedränae durchgaarbeitet und einf'stibet: Dann «folgt eine schöne «Aktion der Ha-koalh-Stür-mer. Mers Prachtschirß wird gehalten. Admira kommt auf und M vor Ideuc HakaähÄor eine -ernste Situatiocc, die mit eiccenc ergebnislosen Korner eccldet. Einen gelungenen Dorstotz Neufelid- HäMer beendet der «letztere mit eilnsm Bombenschuß, der knapp neben «die St-auge -geht. Schwarz geht durch. Franzl hält. Grünwcckd erhält von lcnkks in aussichtsreicher Sit-nation beu Ball, kommt vor. Einen zurückgegebenen Ball läßt Fabian fallen. 'Schierl schießt in das Tor. Stand 3:1. Korner gegen Admira. Schöne Angriffe -der Hakoah bringen leinen Treffer. Hakoah druckt jetzt ein wenig auf das Tempo. Aus einem Gedränge köpft Grünwald, ffvaygl «fängt -den Ball. In der Mitte des FÄdes erhält Guttmann nach -einem «Korner gegen Hakoah «den Ball «und macht sich der Sitiuabion -gemäß „selbständig". Sein 'Solodurchgang Vevläuft günistiig, «bis er stnpzt. Bald darauf Schl'uß«pfiff. Ecker Verhältnis 8:S. _ Amateure—Slavia 5:3 (1:2). Im Eccdfpurt gewonnen. Hohe Warte. 30.000 Zuschauer. Schiedsrichter Retschury. Amateure: Löhrmann Schneider, Tandler; HW, Reitterer, Geyer; C-uM, Hrerländer, Sindelar, Wiesvr, Rohlioek. Slavia: Staplik; Pvotiva. Söifevt; Plodr, Pledicha, HVinaik; Dobias, Stapl, Vanik, Simy, Kr-atochwil. Das Duell Wien—Prag endete abermals zum Nachteile der Tschechen. Die Slavia wurde gestern von den Amateuren mit dem gleichen Resultat wie jüngst von Hakoah he-imgeschickt. Auch der Spielverlauf war ähnlich, wenn auch das Nilveacl und die Le-istungeu von damals ge-stern von «beiden Seiten nicht erreicht wurden. Zur Paulse lagen «die Tschechen noch in der Führung und konnten fast brS ßu-r Mitte der zweiten Spielhälfte die Oberhand behalten, bis es den Wienern gelang, durch «ine Einzelenergieleistung Geyers den Ausgleich zu erveichen. Daun brach das Verhängnis Wer die Slavia herein. Das bessere «Stchvermögen der Amateure, die vom warm gewordenen PublNum mächtig ausgepulvert wurdest, fetzte sich durch, die Slavia-Hmter-man-nschaft fiel jetzt um und in dramatischer Aufein-auderföl>tze ergaben sich die Tore. Noch einmal konnte Slavia gegen die bereits führende Amatem-Mcmuschäft ausgleichen, 'doch in den Letzten 10 Minuten fidlen noch Kve^ Tore fiur Men. Die Ds-chechem mutzten, obwohl fie die bessere Mannsch-asit stellten, durch den «Gl-an der sonst wenig einheitlich spielenden Amateure, -die ein wahres Kick- und Rush spiel forcierten, beisiegt das Spielfeld verlassen. Die Slavia zeigte ihr vorzügliches Angriffsspiel, -das von einer minderklassigsn Hintermannschaft zum Schluß wenig unterstützt wcrrde. Staplik im Tore war glänzend. Die Treffer waren unhaltbar. Bei den Amateuren klappte, es eigentlich nicht. Sie hatten in allen Mannschaftsteilen schiwache Punkte und errrcmgen den Sieg mehr durch individuelle Lesstungecc, zu denen sich im Lanse deS Kampfes fast jeder -einzelne «Spieler emporschwaug. Vom Abstoß weg gieht Dobias zum Arnatsur-Lor, fein Zuspiel gibt «Stapl scharf auf Tor, ,wo Lchrmann mit Mühe abwehrt. Die nächsten Miuuten sehen die Wiener <m Front, ein Eckstoß gibt Staplik viel zu schassen, Wieser vepschießt knapp, Hierländers Schuß fängt «Dt-aplik. Gm ÄnKigsr Borstoß während dieser Zeit verhilft Slavia zu ihrem ersten Erfolge. In der 12. Mmute geht Kvatochwil durch, «von diesem gelaiigt das Leder Via Vanik—Stapl zr> Silny, der es «planiert in die Torecke schießt. Während «der ganzen Wtion «benahm sich die Hmtermannschaft der Violetten, welche überhaupt nicht gum Ball gelangte, gerade nicht sehr geschickt. Fchlfchüsse auf beiden Seiten bilden die nächsten Ereignisse. In der 81. Minute erhält Hievländer von Meser'den Ball, überspielt einen Bertriidiger und erzielt mit Bombenschuß den Ausgleich. Es folgen mchrere Angriffe der St. Beiter, sin prächtiger Schliß' Sindelars fpvmgt von der Innenstange «ins Felo zurück, zwei Ecken gegen die Tschechen bleiben erfolglos,. Diese gelaingen nun abermals in die Führung, welche sie fast 40 Minuten behaupten können. Silny wird von zwei Gegnern hes-tig bedrängt, kann aber trotzdem den Ball ins Netz placieren (31. MiMtte). Bald darauf wchrt Lohvman-u Cmcit scharfen Schrß Stapls ab, bis zur Pause bleibt Sl-avia -auch, weiter überlegen. Die zweite SPielhAste haben die Wiener die tiefstehende Sonne gegen sich., das Spiel wird irr außerist schleppendem Tempo abgewickelt. Die Angriffe verteilen sich aus beide «Seiten zieinlich gleichmäßig. Stapl auf der -einen, Hj-erlänider auf der anderen Seite schießen wiederholt aufs Tox. vorläufig jedoch ohne Erfolg. Die Amateure„beschäftigen fetzt öfters Cutti, der vorher stark vernachlässigt wurde, wodurch etwas mehr Schwung in den AugrU gebracht Wird. Die entscheidende Wendung bringt aber Geher, der sich in der 24. Minute M einer Solo- Mion aufrafft m« Gtaplilk aus dem Tore lockt. Sein Schuß, aus schiefem Winkel abgegeben, streicht kna-PP am,GM voribci, Hierlander ist aber rasch zur Stelle urrd drückt den Ball ins Netz. Nun kommt wieder Leben in das Spiel, einig schwierige Situationen klärt Staplik, muß aber bereits in der 80. Minute abermals kapitulieren. Cutti kommt in prachn.ge-m Lauf vors Tor. gibt zur Mitte. Hierländer und WiÄer stürmen gleichzeitig vor, und letzterer Mft, em. In den nächsten Minuten überstürzen sich die Ereignisse. In bei 35. Minute übernimmt Vanik ein« Flanke Dobras, und kann mit feinem Drehschuß bas «Spiel u«>ch emma«l eiustelle-m Du Amateure, durch das Publrkitm -augefelwrt, l-aufen setzt Stilrni Ulch aelongen schon zwei Minuten «Ämter abermals rn^die Führung. Ein halbhohes Zuspiel Hierlmiders u-bcviummt 'Vin- Mac völlig und evziM mit Prachtschuß

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