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Wiener Morgenzeitung · 1925-04-21 · Heft 2215 (21.4.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2215 (21.4.1925)
Date
1925-04-21
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Se«e 6 Wien. DrenKksg ÜKfettec MsrMMMrms. 21. April 1926 Nr. MS korum hat bloß in feindseliger Absicht. ckber nicht um Geld gu erpressen, die Kowartra mißhandelt. Dadurch, daß sie der Kotvarna gegenüber behauptete, sie hatte von ihrem Gatten ein Mnnentationsvevsprechen. hat Philomena Populorum Las Verbrechen des Betruges begaitgen. Ernstlich sei eine Scheidungsabsicht zwischen dein Ehepaar nie erwogen worden. Wahrend bei Populormn nichts als nnlderird angenommen wurde» hat der Gerichtshof bei Rosa K o w a r n a sov i e l M i l d« r u n g s g r ü n d e, _ daß er der Meinung war, daß sie durch die verbüßte Haft genügend bestraft ist. Bei Philomena Populorum tvnrde als mildernd die Aufregung angenommen, verursacht dadurch» daß sie sich in Furcht vor einer Störung ihrer ehelichen Rechte befunden hat. Mit Zustimmuna des Staatsanwaltes, der allerdings gegen das geringe Strafausmaß Berufung eingelegt hat, wurde die Kowarna sofort auf freien Fuß gesetzt, während Philomena Populorum erst nach Einholung eines Gerichtsbeschlusses gegen den Einspruch bis auf weiteres enthaftet wurde. _ Set Prozeß gegen die Ankerbrotwerke. Der erste Bercharrdlurrgstag. Gestern begann der Prozeß gegen den Generaldirektor der Ankerbrotwerke, Artur Frieds toeßeu Bevbrecheirs der Preistreiberei. Nach Verlesung der Anklageschrift, wir haben sie rn unserer gestrigen Nummer veröffentlicht, wurde der Angeklagte zur Evnivevnochme vorgerufen. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob er sich schuldig bekennt, antwortet er: Nein. Fried beginnt nun: Es wurde gegen mich als verantwortlicher Leiter der Ankevbrotfabrik die AMage wegen Preistreiberei erhoben. Der Anlaß war ein Gutachten, erstattet von Professor Sedlak, Herrn Professor Müller, dom Herrn -Obevverpflisgsvevwalter Ganz und dom Herrn Generaldirektor H e i n d l. Dieses Gutachten ist auf vollständig irriger Grundlage abgegeben worden. Der Vorsitzende unterbricht hier den Angeklagten, der unter Zuhilfenahme eines Manuskriptes seine Angaben macht. — Hofrcvt Dr. Schneeweiß: Ich karm es nicht Massen, daß Sie Ihre Verantwortung von einem Manuskript ablesen. Verteidiger Dr. Mravlag protestiert gegen diese Verhinderungdurch -den Borfitzenden. Der Angeklagte fährt nun fort: Das Sachverständigengutachten verficht auch Prinzchien, die eine absolute Bernemuug jeder Kaprtälsbrldung sind. Die Ankerbrokfäbrirk hat cm Lohnbudaet vou 30 Milliarden jährlich Mein für die Arbeiter» von 10 Milliarden allein für die Beamten. An Steuern liefert das Unternehmen an den Staat 20 Milliarden ab. Ein großer Betrieb, wie der^ der Ankerbrotfabrik, kann, was die Versorgung mit Vorräten anlangt, nicht von einem Tag auf den anderen leiben; er muß größere Vorräte aufspeichern. Man muß bedenken, welche Gefahr darin liegt, daß diese Vorräte durch eine Preisbewegung, die ebenso wie nach oben auch nach unten gerichtet sein kann, eine Entwertung erfahren, welche urit riesigen Verlustmöglichker^n verbunden ist. Die Anklage ist nun, auf einem Gutachten basiert,, welches jede Kapitälbildnng negiert, welches, wenn seine Methoden angewendet werden sollten, nur zur Kapitatzerstvrung und zur Zerstörung des Steuerobijektes und eines volkswirtschaftlichen Akt-ivuims führen müßte und führen -muß. Bors, (unterbrechend): Ich sehe schon, Sie können sich auf diese Weise nicht verantworten. Ich werde Sie also jetzt fragen. Der ^Vorsitzende richtet nunmehr an den Angeklagten Fragen, zunächst über seine Stellung in den Ankevbroüv-eWN. Dev Angeklagte gibt an, daß ihm ein M-ini-malgehakr garantiert sei und daß er prozentuelle Tantiemen beFiehe. Das Verhör drch-t sich nun darmn, wie die Preisfestsetzung für das Brot feif Kriegsende erfolgte. Wie steht es mit der Kalkulation? Haben Sie Direktiven für die Kmkulation dege&eit? — Angekil.: Die Kalkulation itvuvde von Hofrat Schl ad er und vom beeideten Buchsachvevständigen Braun ausgearbLitet. Ich habe, damals nur gesagt, man möge eine ^Kalkulation machen, die vollständig richtig ist. — Bors.: Waren die Grundlagen , der, Kalkulation Ihnen bekannt? Angeikl.: Ich habe mir die Prinzipien der Kalkulation vortragen, lassen. — B or s.: Können Sie die Möglichkeit einer unredlichen Manipulation durch Ihre Angestellten überhaupt bestreiten? — An-gek-l.: Die Möglichkeit bestand, aber ich glaube nicht an sie. Der, Angeklagte gibt über die verwendeten MeWorwn Auskunft. Die Preise waren aber sehr verschieden. Diesbezüglich erklärt der Ange'klagte, daß es wohl keinen Kauftnamr geben wird, der nicht den Durchschnitt aus den Notierungen errechnen wird. Das Korn bleibe pst lange am Lager liegen, che es verarbeitet wird und für diche Zeit müssen doch Zinsen berechnst werden. , Vors, (sehr strenge): Ob das richte ist, darüber wird das Gericht entscheiden. Schließlich erklärt der Anavklagte, die richtige Grundlage für die Berechnung sei der Prers am Tage der Kalkulation, das sei wissenschaftlich erhärtet. Arvf.die Bemerkung des Vorsitzenden, daß diese Anschauung unserem Prerstreiberevgesetz stark widerspricht, erwidert Fried, daß es keinen Kaufmann gebe, der nicht den W-iederauschaffungspreis in seiner Geschäftsgebarung berücksichtigt. , Auch der Oberste Gerichtshof habe schon eine Entscheidung in diesem Sinne gefällt. Fried erklärt, daß die Auikerbrotfa'brir immer bei dieser B erech rmugs-mechode geblieben fei und ihre Anschauung dahin ging,, daß sie hierbei von reellen kaufmännischen Grundsätzen ausging. Auch in der Nachmittagsvechandlnng wurde das Verhör mit Generaldirektor Fried fortgesetzt. Der Vorsitzende machte dom Angeklagten zum Borwurf, daß er schon am Beginn 1921 das schwarze Ankerbrot ebenso teuer verkauft habe wie das weiße. Generaldirektor Fried erklärt, daß das den Tatfachen nicht entspreche. Er verwahrt sich dagegen, daß die Wvrtschaftspolizei solche Angaben gemacht habe. Die Ankevbrotsaibrrk habe bei allen staatlichen Behörden gebeten, nach welchen Grundsätzen sie ihre Preise stellen soll Uebevall 'bekam sie kein e An twor t. Die Fabrik mußte, ob'sie wollte oder nicht, nun ihre eigenen Preise stellen. Man wußte nicht, was verboten ist und was erlaubt ist. _ Endlich hat die Wirtschaftspalizei gefunden, daß unsere Kalkulatton eure unrichtige ist und die Anklage gegen uns erhoben. Der Vorsitzende bespricht nun die einzelnen Anklagspunkte.,(Die Bechandlung wird heute fortgesetzt und wird dre ganze Woche andauern.) . g<g«» .die Minsker Schächter bestätigt. Wie rrmnerlrch, hat das Mmsker Äveisgericht die drei Mischen Schächter Zat-tschik. Rappaport und Swerzhanowskr wogen angMicher Mordanstiftung goaen den „proletarischen Schocket" Droikin zu drei, beziehungsweise zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Die drei Verurteilten legten Revision ein. Die Revisionsverhandlung fand am 18. April vor dem Obersten AppellationAericht der tveißrnssischen Sowjetrepublik statt. Das Appellaiions« gcricht verwarf die Beschwerde und bestätigte das erstxn'r ch» Urteil. Bgllrwirt. Sie Seftaltnng der österreichischen Pankrate. 13 ober 11 Prozent. Der am Fre-itag stattifittdenden dieAvocheMichen Generalratssitzunig der Oesterreichischen Nationalbank wird mit großem Interesse entgegengefchen, da in einzelnen Finanzkreisen erwartet wird, daß nunmehr die längst herbeigewürtschte Ermäßigung der österreichischen Diskoirtrate Vovgenomimen werden dürfte. In diesen Kreisen verlautet, daß diese Ermäßigung 2 Prozent betragen werde. Wenn auch eine solche Herabsetzung der Diskontrate für die Wirtschaft sehr förderlich seiin würde, so herrschen doch in manchen Kreisen Zweifel darüber, ob sie tatsächlich eintreten wird. Die englischen Finanzlreise sind nach wie vor gegen eine solche Dkaßnähnre. Allerdings verlautet, daß es dom in London weilender Generaldirektor der NationaVbank Dr. Brauneis gelingen dürfte, die englischen Finanzkreise unMstianmen. Bisher ist noch keine Meldung eiiigelangi, die dies bestätigen würde. Die 'österreichischen Banken wünschen ebenfalls eine Ermäßigung, die ihnen auch anläßlich der letzten Genevalratssitzung versprochen wurde, als damals ein Kmnpromiß abgeschlossen wurde, wonach die Banken sich verpflichteten, eine Ermäßigung der Konditionen um 2 Prozent vorzunehmen, wogegen ihnen von der Regierung zugefagt -wurde, vor Mai eine Diskontherabsetzung durchzusühren. Es ist trotzdem fraglich, ob tatsächlich die Nationalbank sich ohne weiteres zur Herabsetzung entschließen wird. In Finanzkreifen ist die Ansicht geteilt. Die einen erwarten mit Bestimmtheit eine solche Ermäßigung, während ans der anderen Seite wieder die Situation skeptisch beurteilt wird, zumal auch die letzten Ausweise eine Steigerung der Inanspruchnahme des Wechselportefcuilles der. Nationalbank zeigen. Ausländsanleihen und Pfänder. Bott Dr. Heinrich Schreiber. In allen Tonarten Hört man es singen uind sagen, daß in Amerika, der einzige Schöpfbrunnen für Kredite fließt. Daher pilgert alles aus Europa dahinum aus dieser Quelle zu trinken. Es ist das gelobte Land der Geldsucher und ihre Berichte wissen zu vermelden, daß sie dort auch auf Geld gestoßen sind und es gefunden 'haben. Unsere Sehnsucht nach Auslandskapital ist so alt oder so jung vielmehr wie -der neue Staat, in dessen enges Gewand wir Abkömmlinge des großen Reiches gezwängt wurden. Seither haben wir nach dem Auslande imnrerzu geschielt und getrachtet, uns seiner Gunst und seiner Hilst zu versichevn. Bor allem ist auch die Sanierung Ausland sweÄ, ist die BöWerbundanlsihe ausländischer Kredit und was dem Staate frommt und ihm erstrebenswert erschien, ist der Privatwirtschaft zur Nachahmung bestens empfohlen worden. Unsere Bankleute gehen auf die Walz nach Ueberste, um fremde Kredite heimsjubringen. Am Auslandskredit hängt eiben alles, -nach Ainslandskredit drangt alles, das ganze ,Mch und Weh" van Wirtschaft und finanziellem Leben scheint sich darum zu drehen und fo drehen wir uns unaufhörlich um diesen Punkt, aus dem es angeblich zu kurieren ist. Einmal hat sich uns das Ausland bereits als Ableger willfährig erwiesen, als es sich -um Abwanderung von Aktiengesellschaften und Aktien handelte, denen der Boden der Heimat, je nachdem man es nimmt, zu heiß oder zu kalt geworden war. Man hat dies die ,/Verschwe.izerung" genaMt und die Frucht dieser Ortsvorändevung reifte als Holding. Gar zu süß und wohlschmeckend ist sie freilich gerade nicht abgefallen; es gelüstet die Finanztechnik nicht mehr danach, sich in solche Abenteuer zu stürzen; die Berschweizerung macht keine -tvei-teven Fortschritte; es ist auch hi-evm eine <bockbernige Stagnation zu Verzeichnen. Jetzt pfeift der Wind aus einem anderen Loch; setzt geht der Zug nach Uebersee, nicht um ftir Holding und Dachgesellschaften Quartier zu nrachen, sondern um Geld aufzutreiben und dafür heimische Werte zu plaoieren und ähzulegen. Was aber sind stzlche Werte, für die Kredite eingetauscht iverden können? Der Aktie trautman nicht mehr über den Weg; >das Auslandstapital verlangt rmch höheren Sicherheiten; und Sicherheit schaffen vor allem Pfänder. Pfänder sind es daher, die man aufbringen und sammeln muß, um den Gläubiger zu gewinnen und daher kommt es, daß alle Mühe .und Sorgfalt aufgeboten wird, ausreichonde Pfänder bereitzuhalten. Das wölkenkratzerische Leihhaus Amerika borgt Geld nur gegen Pfänder und das Pfandgeschäft erweist sich mithin als -das spezifische Unterpfa-rtd für die amerikanischen Kredite. Obligationen und Psandbriest, -welche die entsprechenden Sicherheiten bieten und verbürgen, sind die Titel, unter welchen diese Anleihen geworben und drwirkt worden. Sie bilden das Reisegepäck, welches die Emissäre der heimischen Gmissions-- inistltute aufgeladen haben und mit sich führen. Gar zu leicht ist die Hand der Älmerikaner nicht; sie zieren sich DK»» jüdische Haus | as jüdische Blatt» und es nmssen schon ganz gewichtige Pfänder sein, die iBjwtW imponieren und als Deckung genügen. Erzberge (Alpiine), Kohlengruben W-ma), Wafferkräfte (^Tiwag") und dergleichen schwere Pfänder finden noch Gnade vor den kritisch prüfenden Augen der Geldgeber; erst vor ihnen öffnen sich die zugeknöpften Taschen; mit ihnen läßt sich erst etwas aufstecken und ausrichten. Wer aber solche Deckung nicht besitzt und sie daher nicht bieten kann, muß sich bescheiderr, im Lande zu bleiben und sich redlich zu nähren, wenn er nicht im heißen Wettlauf, um Kredite hungernd, vergeblich anvennen und am Platze bleibe» will. Deshalb ist es -besonders wichtig, sich als SchMnev mit einem wohlgesplckten Ränzel von Pfändern ausgu-, stafsioren und sie dom Kreditgeber auf dem Prästntierteller dL-vzubrin-gen. Boißt er an. dann ist es gut; reißt er aus, dann ist es schlecht und der Kredit ans dom Auslände und vorzugsweise arrs Amorika nicht zu sammeln. Darm «mag das Bedürfnis zusehen, wie es sich sonst durchsetzen und aus der Klemme, in die es geraten ist, sich losmachen kann. Die Kredit-Werber sind auf der Wanderschaft und die Pfänder, über die sic gebieten, im Fluß der Abwanderung. Es treibt sie über den Ozean und treibt sie der Uoberfremduug in die Arme, nicht ohm die Gefahr zu laufen, tänzelnd von einer störrischen Woge erfaßt und vom Schlunde des Auslandskapitäls dcvschlUlngLn zu werden. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über die Bureanmaschinen- und Bureau-Vertriebs, gesellschast Norbert Ehrlich, 1. Bez., Wipplingevstraße 26, über Michael F in-k-elftein, 5. Bez., Kriehubergasse 14, Wer Scheindl Ehrlich, 9. Bez., Porzellarrgasse 54, und über Ferdinand Fuxa, Papiererzeu-guna, 3. Bez., Gärtneraasse 12. Ferner wurde das Ausgleichsvevfahren verhängt über Viktor Krieger, Wäsche- und Wirkwavenaoschäft, 11. Bez,, Simnreringer Hauptstraße; Josef Leer, Elektro-mstallatenr, 8. Bez., Schlössel'gasse; Rosa Gr üb er. Biktua-lienhändlerin, 8. Bez., Neulercherrfelderstvaße 86: Otto S ch n ö ck e r, Kaufmann, 10. Beg., Laxenbu-rg-erstraße, und Friedrich und Franz Czepek, Kaufleute in Neulengbach. Liquidation der ungarisch-französischen Bank. Aus Budapest wird uns gem-eldet: Die für den 29. d. einberufene Generalvevsammlung der nugarisch -französt-sch-en Bank, wird die Liquidierung des Irrstituts b-eschließen. 75 Prozent des Nennwertes der Mtien werden den Mtionären zurückerstattet. Erweiterung des Machtbereiches der ungarischen Geldinstitutszentrale. Aus Budapest wird ans gemeldet: Die uwgarssche GeMnstitutszentrale, die sich bisher übtet anderem mit der Revision und Saniernng der Geld in stt-tute beschäftigt hat, wird' ihre Statuten in der am 23. d. abzuhaltenden Generalver-sarmnlnnig dahin abandern, daß sie sich in der Zukurvft auch mit der Revision und Sanierung von Industrie- und Haudelsuntern«hmn«ig-evwird befassen können. Polens Petrolenmexport. Aus Warschau wird uns ge-, meldet: Nach einem amtlichen Bericht wurden rat Laufe der Periode vom 10. d. folgende Petrvlemnprodukte auSgeführt: 56.710 Tonnen nach Oesterreich, 52.060 Tonnett nach der Tschecho-Slowakei 44.640 Donnen nach Danzig, 8670 Donnetr nach Frankreich: 107.730 Donnen nach Deutschland, 5570 Tonnen nach der Schweiz, 19.290 Tonnen nach Ungarn und 6410 Totmen nach vevschtedetten anderen Ländern. In.derselben Zeit betrug -die Gesamterzeugung an vevschisdenen PetrolenmprodM-en in - Polen - (Peiroleum, Benzin,' Gasolin, Paraffin, MaschineMe, Vaselin nsw.) 548L90 Tonnen. Die Mswchi-Bank in Jerusalem eröffnet. Am 12. d, wurde in Jerusalem die Misrachi-Bank mit citmit Kapital von 50.000 Pfund eröffnet. (Sitte Anzahl Finanz-- Ücule m Palästina und in anderen Ländern zeichneten größere Stmnnen. Wiener Produktenbörse. Es notierten am 20. April; Weizen: Inländischer 51.— bis 53.—, Ungarischer Theiß 79/60 Kilogramm —bis —, Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm 54.80 bis 56.—, Jugoslawischer 76 Kilogramm 54.—bis 65.—, Jugoflawischer 77/78 Kilogramm —.— bis —. Roggen: Inländischer 49.50 bis 60.60, Pester Boden oder Npirer 50.50 bis 51.—. G e r st e: Inländische 45.— bis 49.—, böhmische mährische 65.— bis 68.—. Mais: Ungarischer 27.— bis 28.—, Cinquantin 37.— bis 98.—. Hafer: Inländischer 40.- bis 41.-. Reis: Italienischer 82.50 bis 65.60, Bmma 63,60 bi» 64:50. M a h l p r o d u k t e- Grieß inländischer 89.— bis 91.—, Weizenmehl 0 inländisches 88.— bis 88.—, Kochmehl 2 inländisches 77.— bis 80.—, Brotmehl inländisches prima 68.— bis 70.—. Die Preise verstehen sich, wo nichts anderes bestimmt wird, in österreichischen Schillingen pro 100 Kilogramm. Rindermarkt kn St. Marx. Der. gestr-ige Austrieb belief sich auf 2929 Stück Schlachtvieh, worunter sich 2360 Stück Atast- und 669 Stück Betnlvieh befanden. Me guten Qualitäten konnten die vorwöchigm Preise erzielen. Mindere Sorten hüben sich stellenweise um 5 Groschen im Preise verbilligt. Stiere erlitten einen Preisrückgang von 10 bis 18 Groschen pro Kilogramm. Es notieren fe nach Qualität: Ochsen vrlma 1.50 bis 1.75 S., extrem 1.80 bis 2.20 S., sekunda 1.96 bi« 1.45 S., tertia 1.- bis 1.25 S., Stiere 1.- bis 1.95 S. (1.45 S.). Kühe 0.95 bis 1.95 S. (1.65 S.) und Beinlvi^ 0.55 bis 0.90 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. Wiener Börse. Abgeschlvächt. Irr lustloser Haltung eröffnete der gestrige Verkehr da weder betm Publikum noch bei der SpeLu-lation Kauf« interesse bestand. Maß-gebottd Kr diese lustlose Haltung waren die umfangreichen Abgaben der Kontermitre. welche, verbunden mit der flaueit Haltung der Prager und Budapester Börse, kursdvückend wirkten. Bvrt besort-devem Einfluß waren die bedeutenden Bevkaufsordres van Krupp-Aktien, welche als EMastMgsvevkäuse Or omen großen Gffövtenlbesitz -getätigt wurden. Bis aus Ungar. Kredit, Brunner Maschmen, Ung. Hasherr und Südbahrtwerte ware-rt alle m der Kulisse ge« ha-nMten Effekten rü ckgä-ngig. Die GeschästLstille hiÄt m auch im weiteren Perlause des Pevkchres und brachte

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