Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2200 (5.4.1925)
- Date
- 1925-04-05
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 Wien, Sonntag Wiener Mornenzeitunn. s. April 1SS5 Nr.E Bolkswirt. I Aktuelle österreichische Wlrtschaftrfragrn. Die Hilfe der englischen Finanz. In den letzten Wochen ist wieder viel über die Zukunft Oesterreichs und seiner Existenzfähigkeit gesprochen worden. Tie Reise des Firmnzministcrs noch London und das Dunkel, das über seine Verhandlungen mit dem Gouverneur der Bank von England und den anderen eivg>lischen Finanzsaktoren ursprünglich herrschte, hat Anlaß zu verschiedenen Kombinationen gegeben. In Oosterreich hält sich jeder, ob nun Wirtschaftler oder nicht, dazu ikevufen, über die Wirtschaftsmöglichkeiten und den Wirtschafts- Zustand Oesterreichs sein „maßgebendes", dafür aber um so weniger zutreffendes Urteil abzngeben. Demagogie, die vom Parteistandpunkt ausgenützt wurde, hat das Ihrige dazu beigetragen, um das ganze österreichische Problem nicht ganz vorurteilslos z-u behandeln. Es haben sich viele daran gestoßen, daß der Finanzminister überhaupt nach London gefahren ist und daß fast jede Woche ein anderer Abgesandter der österreichischen Wirtschaft seinen Weg nach England nehme, mn dort irgend welche Konzessionen für Oesterreichs Wirtschaft zu . erlangen. Es werden diese Bittgänge von manchen als mit der Würde Oesterreichs unvereinbarlich angesehen und die Litanei von der wirtschaftlichen Abhängigkeit Oesterreichs von England mit lauten Tönen angestimntt. Dies zeig: nur von dem falsch eingestellten Eigendünkel, welcher gerade die österreichisch: Mentalität auszeichuet. Die Reisen der österreichischen Finanzmänner nach England tvcrden als entwürdigend angesehen. Es wird gar nicht in Betracht gezogen, daß der Reichslbankpräsident Deutsch ands, Schacht, allmonatlich seinen Weg nach London nimmt, um mit den englischen Finanzsaktoren die deutsche Nctenibankpolittk zu besprechen. Es wird übersehen, daß Frankreich sehnsüchtig seinen Blick nach England wendet und daß es zu all den jetzigen Inflationssorgen nur aus dem Grunde gekommen ist, weil sich die englische Finanz den französischen Bitten gegenüber ziemlich kühl verhielt und sich infolgedessen Frankreich zu dem einzigen, waghalsigster! Mittel, der Staatsschuldenentrierung, der Vermehrung des Notenumlaufes durch Begebung von Schatzscheinen an die französische Nationalbank, veranlaßt gesehen hat. Ties aus dom einfachen Grunde, weil England der französischen Finanzverwaltung nicht beifpringen wollte. Eine Reihe anderer Nationalstaaten hat rm Lause des letzten Jahres mehrmals in England augeklopft, ohne aber williges Gehör zu finden. England selbst hat mit seinen eigenen Währung-sforgen mehr als genug. T-er Kampf zwischen den Anhängern der Goldparität des Pfundes und den Verfechtern der Ansicht, daß das Pfund sich auf einem niedrigeren Niveau halten müsse, um die englische Industriekrise zu beenden, ist noch nicht erledigt. Wenn unter diesen Umständen die englische Finanz noch Zeit genug findet, um sich mit den Wirtschafts- Problemen Oesterreichs zu befassen, so sollte schon dies Moment allein alles eher denn als ein ungünstiges Symptom für die österreichische Wirtschaft gewertet werden. Es wird in Oesterreich allem Anschein nach noch immer nicht bedacht, daß Oesterreichs Wirtschaft infolge der Kriegswirtschaft ihrer Kapitalien völlig entblößt und infolgedessen unbedingt auf die englische und amerikanische Finanz und ihr Wohlwollen angewiesen ist. Alle europäischen Staaten befinden sich in derselben Lage, und es ist nicht einzusehen, tvarum gerade Oesterreich in dieser Hinsicht eine Sonderstellung haben soll. Allerdings hätte man aber auch unter diesen Umständen erwartet, daß Oesterreich solche Leute nach England schickt, die mit den englischen Finanzleuten auch tatsächlich zu verhandeln verstehen. Wenn aber bisher die österreichischen Unterhändler regelmäßig mit einem nassen und einem trockenen Auge' aus London zurückgekommeu sind, ist es niemandem eingefallen, danach zu forschen, ob nicht die Ungeschicklichkeit der Unterhändler hier einiges mitverschuldet haben dürfte. Als der verstorbene Generalrat Rosenberg seinerzeit seine Wege nach London machte, ist er immer mit einem vollen Erfolg heimgekommen. Die englischen Unterhändler ha!ben sich seither nicht geändert, wohl a»ber die österreichischen, Der Schluß ist naheliegend. Der Anschluß an Deutschland. In dieser angeblichen Hilflosigkeit, in der sich rmumohr Oesterreichs Wirtschaft -befindet, taucht wieder der Gedanke des Anschlusses an Deutschland auf. Namentlich von den Sozialdemokraten wird mit diesem Gedanken -besonders dann geliebäugelt, wenn man die westliche Finanz irgendwie bluffen will. Es scheint aber, als ob dieses Schreckgespenst nicht mehr so recht ziehen würde. Der tschechische Außenminister Dr. B e n e s ch hat sich in dieser Woche geäußert, daß ein Zusammenschliuß Zwischen Deutschland und Oesterreich nicht zustande kommen dürfe, tatsächlich über scheint die internationale Finanz in der letzten Zeit dieser Frage nicht diejenige Bedeutung zu schenken, wie dies von den Anschlußrufevn vermutet wird. Schließlich wird sich bald auch in Oesterreich die Ansicht durchringon, daß mit einem Anschluß Oesterreichs an Deutschland keinem von beiden wirtschaftlich tatsächlich geholfen wird. Oesterreich hat gar kein Interesse an einem Anschluß, solange die Dawes-Last die deutsche Wirtschaft in ihrer Entwicklung käst behindert. Es ist bekannt, daß Deutschland infolge der Steuern, die auf Grund des Tawes-Planes der deutschen Wirtschaft aufgebürdet wurden, um seine wirtschaftliche Existenz noch schwer wird kämpfen müssen. Für Oesterreich kann, es nur von Vorteil sein, daß eS nicht vbenfalls zu diesen Lasten herangezogen wird. Schon jetzt sind di« -eijtschen Lebensbedingungen viel schwerer als in Oesterreich. Das Verhältnis dürste in absehbarer Zeit sich nicht verbessern. Dazu kommt noch, daß e'8 für di« österreichische Industrie ganz und gar nicht von Vorteil sein kann, tvenn sie neben sich die gewaltige deutsche Industrie hat. Es ist fraglich, ob di« auf ungleichmäßig viele Betrieb« verteilte österreichische Industrie im Gegensatz zu der in wenigen Großbetrieben vereinigten deutschen Produktion sich auf die Dauer würde hakten können. Dazu der Haß, der in den nächsten Dezennien im Ausland gegen alle Produkt«, die mit der Marke „Made in Germany" bezeichnet sind. Theoretisch mag sich viellercht ein vergrößertes Wirtschaftsgebiet glänzend ausnehmen. Wie aber die Verhältnisse heute stehen, würde ein« solche Bereinigung der österreichischen Wirtschaft nur schaden, und eist fraglich, ob viel unter denjenigen, di« diesen Anschluß propagieren, tatsächlich ohne jede Einschränkung für einen solchen Anschluß sind. Die Wirtschaftssituation Oesterreichs beginnt sich gerade in der letzten Zeit erheblich zu bessern. Die Zahl der Arbeitslosen vermindert sich von Tag zu Tag. Die einzelnen Jndusttiezweige beginnen wieder ihren Betrieb aufzunchmen. Der Absatz zeigt Anzeichen der Besserung. Aus dem Ausland beginnt Kapital in größeren Mengen hereinzuströmen. Oesterreich wird zweifellos sich aus der Kris« selbst heraüsarbeiten, ohne daß es der Anlehnung an ein Gebiet bedarf, dem vielleicht noch viol schwerere Sorgen bevorstehen» als sie die österreichische Wirtschaft bereits durchgomacht hat. _ Jas Schicksal des fraaMche» Franke». Trotzdem die Frage noch nicht gelöst ist, durch welche Mittel den französischen Staatsfinanzcn aufgeholfen werden könnte, und trotzdem auch nichts Genaues über das Programm des neuen französischen FinanzministerL feftstcht, war dennoch gestern auf den internationalen Märkten eine Besserung des französischen Franken festzustellcn. In Zürich ist der Franken um 30 Centimes gestiegen. Es ist ein Teil der Verluste des Vortages wieder wettgemachl. In den internationalen Finanz« kreisen wird erwartet, daß eventuell doch Morgan einen neuen Währungskredit zur Verfügung stellen werde, um die endgültige Stabilisierung des Franken zu ermöglichen. Auch die' Banque de France scheint entschlossen zu sein, im Rahmen ihrer Mittel den Kurs des Franken vor weiteren stärkeren Erschütterungen zu bewahren, um alle ungünstigen Weiterungen für die französisch« Wirtschaft zu vermeiden. In Pariser Finanzkreisen wird von einer weiteren Diskonterhöhung des französischen NotLninstituts gesprochen, um auf diese Weise ausländisches Kapital nach Frankreich zu locken. Die international« Frankenspekulation scheint sich vorläufig abwartend zu verhalten, um erst dann einzuyreifen, wenn die Ankündigung weiterer Maßnahmen d;r französischen Regierung eine klarere Beurteilung der Situation ermöglichen wird. Kapitalserhöhung. Die Arbeiterbank -A.-G. wird in ihrer am 20. d. stattfindenden Generalversammlung den Beschluß fassen, das Aktienkapital auf 1,000.000 S. zu erhöhen. Insolvenzen. Der Kreditorenverein meldet folgende Zahlungseinstellungen: Karl Renner, Kaufmann in Wien, 1. Bez., Plankengasse 2; Marie Lauer, Handelsfrau in Wien, 8. Bez., Skodagasse 8; Matth. Falkenstet ner, Fuhrwerksbesitzer in Maxglan (Salzburg); F. Jnfanger öe Co., Nachf. Karl Satori, Graz, Bismarckplatz 5; Julius Hübner, Kaufmann, Deutsch-Landsberg; Marie Jeronschek, Handelsfrau. Mürzzuschlag; Joy. Hagen 6c Co., Lustenau: Paul Be rast ein, Kaufmann, Graz; Georg Fasching, Waffenhandlung, Hartberg. Die Spareinlagenbewegung im Dorotheum. Im Monat März d. I. wurden 6,018.114,19 S. eingäegt und 3,300.569,95 S. rückgezahlt. Mit Ende März d. I. betrug bei einer Einlegerzahl von 38.557 der Gesamteinlagenstand 43,807.830,03 S. . ' Verteuerung der Geldverhältnisse in der Tscheche-Slowakei. Wie uns aus Prag gemeldet wird, hat sich der:(Mtwwrft in der letzten Zeit trotz der erst vor kurzem vorgenonnnenen Erhöhung des Diskontsatzes von 6 auf 7 Prozent weiter versteift. Es wird infolgedessen von einzelnen Finanzfaktoren der Plan erwogen, ein« weitere Erhöhung der Diskontrate eintroten zu lassen. Die Meldungen über die Absichten hierüber sind widersprechend. Von der einen Seite wird behauptet, baß die Erhöhung ein Prozent betragen solle, andererseits aber spll der Plan bestehen, bis auf 9 Prozent hinaufzugehen. Die Industrie der Tschccho-Slowakei ist entschieden gegen eine solche Erhöhung, weil dies zweifellos die tschecho-slolvakische Produktion ungünstig beeinflussen würde. Der vorgestern veröffentlichte Ausweis der Nationalbank, welcher ein weiteres Abfließen von Devisen zeigte, hat in Finanzkreisen ungünstig gewirkt. Es sollen in der nächsten Zeit neuerlich Versuche unternommen werden, um den englischen und den amerikanischen Finanzmarkt für die tschechoslowakische Wirtschaft stärker zu interessieren. Vorläufig ist dies sssssssssss^ss-srs-sssysssssssss-s--^^ 01- „Wiener Morgenzeitung" «>n> in fünf Weltteilen gelesen! solange nicht möglich, ails nicht eine entsprechende Erhöhung bei Zinssatzes vorgenommen wird. Dl« Dividenden der Poidihiitte. Aus Prag wird gemeldet: Die Poldihütte verzeichnet für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Reingewinn von zweieinhalb Millionen Kronen und wird eine Dividende von vier Prozent zur Auszahlung bringen. Essetten-Terminaeschäft in Bndapest. Aus Budapest toird gemeldet: Der Buoapester Börsenrat wird in den nächsten Tagen das Effekten -Termingeschäft, so wie es bis zum Kriegsausbruch funktionierte, wieder ins Leben treten lassen. — Auch in Oesterreich sind Bestrebungen im Gange, dieses Geschäft wieder cinzuführen. Bisher verhielt sich das öfterreichtsche Finanzministerium gegenüber einem solchen Plan ablehnend. Wirtschastsnachrichten aus Polen. Die Rohölproduktion Polens betrug im Monat Februar 4274 Zisternen, das ist um 440 weniger wie im Jänner, dagegen um 600 Zisternen mehr wie im Vorjahre im Februar. Die Produktion des Jahres 1924 betrug 770.760 Zisternen gegenüber 737.194 im Jahre 1923. — Die polnische Telephonaktiengesellschast wird Heuer den Ausbau des polnischen Telephonnebes übernehmen. Von den Verbindungen mit dem Auslande sollen insbesondere neue Leitungen mit Wien durch Krakau, Berlin durch Posen und mit Lettland eingerichtet werden. — Am 7. d. werden in Brünn die Vertreter der polnischen, österreichischen und tschecho-slowakischen Eisenbahnen zwecks Abschlusses eines'Uebereinkommens bezüglich des Eisenbahnverkehres zwischen diesen Staaten zusammcntretcn. Der Jaffaer Orangenhandel im Jänner. Im Jänner wurden insgesamt 272.600 Kisten Jassa Orangen direkt derschifft. Die Preise sind um ein Weniges gestiegen. Zum ersten Male nach dem Kriege gelangte durch die „Pardeß"-Gesellschaft der Orangenzüchter eine Sendung von 3000 Kisten Nach Rußland, und es steht zu hoffen, daß dieser Markt sich ln Zukunft noch entwickeln wird. Außerdem wurden Ladungen nach den skandinavischen Ländern via Hüll versandt. Klein« Sendungen sind auch via Port Said in eine Anzahl von Hafenstädten des Indischen Ozeans gegangen. Nach Schanghai gelangte eine geringe Menge palästinensischer Limonen. Neue Industrien in Palästina. Aus Jerusalem wird uns geschrieben: Unter den verschiedenen industriellen Neugrundungen in Tel-Awiw seien folgende hervorgehoben: Eine Fabrik für landwirtschaftliche Geräte, die erste ihrer Art; ein großes Textilunternehmen mit 70 Webstühlen. Dieses Unternehmen hat 600 Dunam Land erworben und will jedem seiner Arbeiter zwei Dunam für eine kleine Landwirtschaft zur Verfügung stellen; ferner eine Garnspinnerei, eine Stickereifabrik. Wieuer Produvteuhörse. Es notierten am 4. April: Weizen: Inländischer 51.— bis 68.—, Ungarischer Theiß 79/80 Kilogramm —bis Ungarischer Theiß 77/78 Kilogramm 53.50 bis 54.—, Jugoslawischer 76 Kilogramm 53.— bis 53.50, Jugoslawischer 77/78 Kilogramm —bis —. Roggen: Inländischer 48.60 bis 60.—. Pesier Boden oder Nyirer 49.— bi» 50.—. ©elfte: Inländische 46.— bis 50.—, böhmische mährische 56.— bis 60.—. MatS: Ungarischer 26.50 bis 27.50, Cinquantiu 37.— bis 38.—. Hafer: Inländische, 39.— bis 40.—. RetS: Italienischer 82.50 bis 85.60, Burma 63 60 bi» 64.50. Heu: Niederösterreichische» gevreßt halbsüßes 12.— bis 19.—. niederösterreichischeS lose halbsüßes —.— bis —.—. S t r.o hr Weizen- oder Roggenstroh gevreßt ausländisch 7.— bis 7.25, inländisch 7.— bis 7.25. Die Preise verstehen sich, wo nicht» andere» bestimmt wird, in österreichischen Schilling pro 100 Kilogramm. _ Wiener Mrse. Geschästslos. Ohne jedwede Anregung eröffnete der gestrige Verkehr in matter Haltung. Auch für die wenigen Kauforoers zeigte sich keine Ausnahmssahigkeit, da Spekulation und Publikum sich fast ganz von der Geschäftstätigkeit fernhielten. Nur Südbahnpriorttäten, Zentralboden und Siemens eroffneten mit geringen Kursbesserungen. Bei den übrigen Werten machte sich, soweit es überhaupt zu Kursnotierungen kam, eine abbröckelnde Tendenz bemerkbar. Auf dem Mont<mmarkte waren tschechoslowakische und ungarische Arbitrageoffekten rückgängig, während österreichische Werte behauptet blieben. Im weiteren Verlaus des Verkehres behielt die Börse, ihre Mattheit, bis knapp vor Schluß eine mäßige, lebhaftere Geschäftstätigkeit dem Verkehr ein freundlicheres Bild verlieh. In der Kulisse gewannen u. a.: Juli-Süd 6000 K.. Zentrallboden 1500, Zlvno 2000 K. Siemens 2400 K. und Solgo 2500 K. Dagegen verloren Länderbank 4000 K., Staatsbahn 3000 K., Felten 3000 K., Krupp 2000 K., Poldihütte 4000 K., Waagner 2900 K., Sri* faiier 6000 K., Brunner Maschinen 3500 K., Ung. Hofherr 3606 K. und Semperit 2000 K. . Im Schranken ivar die Geschäftstätigkeit ebenfalls sehr gering. Höher notierten: Dynamit um 115.000, Urikany mtl 35.000, Schoellcr-Zucker um 10.000 und Ung. Allg. Kohle um 20.000. Niedriger waren Nordbahn um 55.000, Golleschauer um 20.000, GÄicia um 50.000, Nestomitzer um 15.000 und Ung. Zucker um 25.000. Der An läge markt war geschästslos. Bon de» Exoten notierten: Mraznica 4000 vis 4300, Tepege 17.000 bis 18.000. Universale Ban 12.500 bis 13250. Ausländische Börsen. (Eigenbericht der „Wiener Morgeuzeiünig".) Berlin, 4. April. Mangels jeder Anregung eröffnet« der heutige Verkehr in lustloser Haltung. Die Kursänderungen waren unbedeutend. Es notierten: Oesterr. Schatzfchetne von 1914 —; Ungar. Kronenrente 1, Ungar. Goldrente —Türkenlose 20.75, Oesterreichtsche Staatsbahn 23.50, Darmstädter Bank 197.50, Deutsche Bank 135, Dresdner Bank 108.5, Oesterr. Kredit 8.97, ReichSbank 142, Wiener Bankverein 5.75, Unionbank 7.25, Daimler Motoren 5.62, Dynamit Nobel 103.9, Felten & Guilleaume 168. Prag, 4. April. Bei gerirmer Geschäftstätigkeit waren -O im Schranken gehandelten Effekten rückgängig» während Devisen ükuiftnoad BMtenkurle vom 4. April 1921. Oeid War* Amsterdam. 383.80 368.60 Belgrad.. 1143 11.47 Berlin. 188.70 106.36 Krüssel . .. .. 35.04 36.00 Budapest. 00.18 06.66 Bukarest. 3.84 8,36 London........ 33.63 34.03 Mailand. 30.06 36.16 .. 70686 721.66 Pari* ...... . . 30 63 40.76 Prac. 31.0360 31.1069 Bo» nun cm notieren die Kurse in Schillingen und Groschen, für 1 Pfund Sterling, bet ungarischen Zahlungsmitteln für 1 Million hundert Währunasrinheiten. Sofia ....... SfocMelw ..... SflT-. : Valetta AmertMutoho Noln« 88«5Fr. NW « :: 0*1(1 6.1460 101.30 136.36 190.80 Ware S 1080 101.80 136.76 137.80 OeM 38.67 301.80 30.10 11.38 136.70 3 31 Ware 36.67 333.00 30.30 11.44 180,7« 3.64 Französische Noten . Holländische' Noten ' . . Italienische Noten ... lugoelawifiche Noten * . Polnische Noten .... itumänische Noten . . . 707.90 7it.eo xuesüsche Noten (Roman,f 86.70: 36,— Sehwtliff. Noten .;. 136.49 6.06 6.14 rscti<o-atow. Not»« 20.66 108 80 149 30 rfirkwbe WMWfoteo . 346.— 38.63 93.06 UnnirMcue Noten . . . 06.— — Dis Kurse verstehen sich bei englischen Zahlungsmitteln ungar. Kronen und -ei allen anderen Währungen für je 137.10 21.10 664 — «4.69