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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-30 · Heft 2194 (30.3.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2194 (30.3.1925)
Date
1925-03-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. «04 Men. Mvnkaq 80. Mr, im Q*k 3 Sine Weltreise jüdischer Studenten. Von Amsterdam durch Afrika, Erez Israel und den Valkan. In der Redaktion der „Wiener Morgenzeitung" erschienen vor einten Tagen drei junge Burschen zu Besuch, die Herren Eduard P i l l er und KarloS Sahlfelo, Studenten der Amsterdamer Universität, die auf der Rückfahrt aus dem Orient in Wien Station machten. Sie hatten am 2. April 1922 ihre Heimatsstadt Amsterdam verlassen, um eine Studienreise anzutreten, die jetzt ungefähr zur Hälfte beendet ist. Sie sind demnach bisher drei Jahre unterwegs, um ihrem Plane gemäß ihre geographischen und historischen Kenntnisse zu vervollständigen. Ihre Reise führte sie zunächst über Belgien, Frankreich und Spanien an die N o r d k ü st e Afrikas. Don Algier ging es dann weiter nach Oran. Hier rüsteten sie, wie sie uns erzählten, eine Karawane aus, die aus vier Kamelen und zwei Begleitern bestand, um den gefahrvollen Weg quer durch die Sahara bis Timbuktu zu nehmen. Ter Marsch führte sie über daS Atlasgebirge nach Joli, durch die Oase von Fuat. Bei Adror-Faudert hatten die Reisenden einen starken Sandsturm ju überstehen. Ant 28. August 1922 trafen sie in Timbuktu ein. Hier blieben sie acht Tage und setzten dann den Marsch entlang des NigertalcS nach Kamerun fort. Sie überstiegen dann das 4070 Meter hohe Büeagebirge, um nach Leopoldville im belgischen Kongo zu gelangen. Dort kamen die beiden Weltrcisenden am 8. Jänner des Jahres 1923 an. Von hier ging der Weg über das portugiesische Angola nach dem ehemaligen deutschen S ü d w e st a f r i k a.! Sie hielten sich in Windhocck auf und setzten dann den! Marsch nach Kapstadt fort. Sie reisten dann über Prätoria, der Hauptstadt des ehemaligen Burenstaates, nach Sansibar, durchquerten das Sumpfgebiet von Lorca» und gelangten nach Aegypten, lieber Port Said wandten sie sich dann nach Erez Israel, von dort nach dem Balkan, lieber Griechenland und Jugoslawien kamen sie vor einigen Tagen nach Wien. Hier rasten die beiden kurze Zeit und wollen sich dann nach Polen und schließlich nach Rußland wenden, wo sie sich mit einer anderen Naturforschergesellschaft vereinigen, mit der sie ihre Weltreise gemeinsam fortsetzen. Die weitere Route soll quer durch China, Indien und Australien nach Amerika gehen. Im Jahre 1927 hoffen die Herren Piller und Sahlfeld, ihre Reise beendigen zu können. Tie Reise ist ausschließlich Studienzwecken gewidmet. Die Kosten der Reise bestreiten die beiden Meltreisenden aus ihrer eigenen Tasche und zum Teil durch den Verkauf von Photographien. Lustspieltheater. Heute statt „Die letzt« Warnung" „Der Sprung in die Ehe". Radiopropranrm. Montag den 30. März. 4 bi« 6 Uhr: Nachmitt agSkonzert. Mchard-Wagner-ZtMS 1. — 6 Uhr: Aut Andersen- Märchen. Melly Weiß — Dora M'kl^stch. — Drvivber.'Ä 6 bis viertel 9 Uhr: Englischer Svrachkurs für Anfänger. — HM» 9 Uihr: Hans-Sachs- Abend. „Der tote Mann." Mitwirkende: Aurel Nowotny (Reinhardt-Büihn-e'». Maiia Sering Modernes Dboatat), A. V. Blum (DM^ches VoMcheater), Anna Kalikiz- Schröt'er (St-watscheater Wiesbaden); Zwischenspiel: ,/Fvcm Wahrheit will niemand beherbergen." 1 Hakoah behält die Führung. Mer unentschiedene Spiele in der ersten Liga. - km schwerer Unfall Liirrschmidtr. Der gestrige MeisterfchastSsonntag brachte Fußballvollbetrieb. Alle fünf Paarungen traten in Aktion. N'.:r die spielfreie Admira war auswärts. Das Gleichmaß der Kräfte zeigte sich in vier unentschiedenen Spielen, wodurch die Hakoah die Führung behauptete. 50.000 Zuschauer wohnten den Kämpfen bei, die trotz des Sturmwindes schönen Sport brachten. Nur auf dem W. A. C.-Platz ereignete sich ein bedauerlicher Unfall. Hakoah—Wacker 2:2 (1:0). Wacker hat Glück. Hakoah-Platz. 9000 Zuschauer. Schiedsrichter Habevleitn«. Hakoah: Fabian; Scheuer. Gold; Fried. Guimann, Pollak; Neuifeld. Häusler. Grünwald, Schwarz, Heß. Wacker: Maresch; Boucek. Jellinek; Brinek, Resch, Pellet: Machhovnbl, Rapp an, Haftil. Röscher, Sock. Hakoah mußte sich gestern mit einer Punkteteklung bestnügerr. Und diese wurde erst um die Mitte der zweiten Spiel» hälfte durch den ausgleichenden Treff'.r von Heß sichergestellt, da den Meldlingern in den ersten fünf Minuten nach der Panse hintereinander zwei Tove gelangen waren All« Bemühungen der Hakoah. noch zuletzt den Sieg an sich zu reißen, mißlangen. Ein wunderschöner Kopfstoß von Heß als Abschluß einer Flanke ging über die Latte und in allerletzter Minute wurde ein Generalangriff der in mustergültiger Kombination von: Flügel Hausler-N'eu'feld ans vorruckenden blauweißen Stürmer ergcibnisios beendet. Schließlich mußten sich beide Parteien mit dem Endresultat zufrieden geben, das für Wacker glücklich zu nennen ist. Hakoah hatte weit mehr vom Spiel. Bei windigem Wetter ist der Krieauer Matz leider ein besonders schwieriges Terrain für Kombinationsmann-schaften. Die erste Hälfte sah die Blau-Weißen, dre mit dem Winde im Rücken spielten. fast dauernd überlegen. Sie mußten gestern auf den erkrankten Eisenhofer verzichten, desien Stelle Schwarz cinnabm. Hakoah gelangte immer wieder vor daS gegnerische Tor. Es wurde auch genügend geschossen, aber die ganze Ausbeute bildete ein — Eigentor, das sich durch einen von Neufeld scharf getretenen Strafstoß ergab. Ein Alleingang desselben Spielers endete mit einem Lberplac leiten Scharfschuß, der knapp neben die Stange ging. Der Voll wäre für den gestern gut spielenden M a r e f ch »mhaltbar gewesen und hätte vielleicht das Gesamtresultat anders gestaltet. Gleich nach Seitenwechsel erzielten die Meidlinger innerhalb von drei Minuten ihre zwei Tore — der Wind hatte sich noch verstärkt —, und nun beaann der ernste Kampf der Hakoahner um das Resultat. das sie erst erreichen konnten, als H«>ß m die Mitte ging und Schwarz auf den Flügel dirigiert wurde. DaS Tempo verschärfte sich. die Hakoah-Spleler begannen zäh und erbittert zu kämpfe« unib behielten die Oberhand. In der 88. Minute wurde der sonst faire Sock tvegen ein"S an Neufeld evschntdetm groben Fouls ohne Ball ausgeschlossen. ' Die gestrige Leistung der Hakoah war gnt. Sie führte den gegen Rapid gezeigten SA vor. Es wurde gut kombiniert und auch oft geschosien. Ju technischer Beziehung war besonders der Angriff der Blau-Weißen dom Gegner überlegen. Nur das gegenseitige Freispielen wird vom Jnnentrio noch nicht genügend beherrscht. Je mehr «S sich dem gegnerischen Tor nähert, desto unsicherer und unae-- uailer ist das Zuspiel. Der Ball wird in eine beiläufige Richtung Mgebeu, statt klare Schußsi« Nationen heumsmarbeiten. Dabei war der Angriffsdirigeut der Hakoah Grün Wald, gestern nicht schlecht. Er spielte frisch, aufopfemd und zweckmäßig. Nur das „Schicken" der »Mgelstürwer »ruß er noch richtig erlernen. Sein prächtiges Kopsspiel gab den: Spiele manche interessante Wendung. Sein herrlicher Nahschuß in der ersten Hälfte wurde von Maresch abgewohrl. Häusler war auch gestern in Form und bot eine gute Leistung. Nur gelaugte er zu keinen Schnßgelegenheiten. Mit Neuseld gab er einen gefährlichen Flügel ab. Neufeld har feilte alte Glanzform erreicht und ist wieder der Träger der meisten Angriffe. Schwarz zeigte in manchen Phasen besseres Spiel als in der L letzten Zen. Mit seinen Schüssen hatte er Pech. Vom, Flügel gab er zuletzt sehr schöne Flanken zur Mitte Hetz, ging der Partner Eisenhofer ab, der gestern in einigen Situationen sehr vermißt wurde. Die HalveSreih« leistete hauptsächlich 'erstörungsarbeit. Gutm ann spielte gut, Fried wältigt« ein große- Arbeitspensum, Pollek war nach der aus« zeitweise unsicher. Die Berteiiftge-r waren auf der Höhe, Wold in der ersten Hälfte überragend. Scheuer wird immer besser und verläßlicher. Fabian zeigte einige Unsicherheit. Am ersten Tor war er mitbeteiligt. Dafür hielt er in der zweiten Hälfte «men. sehr schweren Ball. Wacker oesaß in der Läuferreihe einen der Haroay aleichlwevtigen MamrschaftS^il. Hier war du beste Resch. Der Angriff war am lvnLrn Flügel schwach besetzt. Haft! zeigte tttmt sehr viel. Di« Stürmer stehen an Kombination und Fmesse wett unter den Hcrkoachncrn. Die Verteidigung Vielte gut, ohne dem gegnerischen Angriff immer gewachsen zu sein, Maresch hütete das Mvidlingrr Tor mit Geschick. Einmal fing er einen Ball hinter der Linie. Der Schieosrichter amtierte bis auf einige Fchlentscheidnngen zufriedenstellend. Ein Elfmeter für twkoah wäre zu geben gewesen. Das Spiel war hart und schnell. irrige der MeiÄ'irger befleißigten sich unreiner Gangart. Hakoah kämpfte erst nach der Pause, nachdem sie in der ersten Hälft« den Sieg zu wenig foröievi hatte, Die Stürmer unterstützten die Hintermannschaft durch richtiges Eingreifen. Wacker dringt zuerst vor. Hakoah erwidert, wird aber wegen ofside znpücmerufen. ES fvligen einige schöne Angriffe der Blau-Meißen, Äst Vorgang HäuÄer-NouseVd bringt daS Wacker- Tor in Gefahr. Ein Kovner gegen Hakoah verläuft ergebnislos. Die jüdische Mannschaft zeigt schö>w:s Kombinationsspiel. Grünwald wird im Strafraum in aussichtsreicher Sitiration zu Fall gebracht. Hakoah bedrängt. Schließlich mszenlert» Wacker emen gefährlichen Angriff. Dann verschießt Fried einen Strafftoß 'knapp. Schwarz schießt einen Gegner an, den abspringenden Ball jagt GrünwoLd aufs Tor. Maresch hält. Die 19. Minute bringt das Tor durch NeufÄd. Schwarz sendet eine Bombe daneben. Hakoah fetzt ihre Angriffe fort. Rückwärts sind Gold und Scheuer ans der Hut Ein wunderbarer Sololauf Ne-ufskds landet knapp im £nrt. Schwarz schießt, dann rettet Gold. Mit Angriffen der Hakoah geht es ln die Pause. Vom Abstoß weg stürmt Nenfeld vor, seine schöne Flanke wird nicht ausgeniützt. In der 8. Minute ist Wacker erfolgreich. Ein Strafstoß gegen Hcchoah prallt von der Querlatte ab mld wird ins Tor 'befördert. Fabian hatte den Ball schlecht berechnet und sich bei der Abwehr zu leger vechalten. Zwei Minuten später sagt Rappän «men von der Mitte kommenden Ball UlS Netz. 2:1 für Wacker. Hakoah rafft sich jetzt auf und kämpft auch gegen den verstärkten Wind. Schwarz kann eine AuSgleichschanoe nicht verwerten, er wird im Strafraum zu Fall gebracht. Ein Korner rgegen Wacker geht neben da- Tor. Neufetd wird gefoult. Pevlet ist derb. HäuÄer springt Baucek an, der für kurze Zeit aus» dot. Heß geht in die Mitte, Schwarz auf den »men Flügel« folgt ein Gogenangckff der Mau-Weißen. Die 31. Minute bringt den Ausgleich. Heß wird von Häusler fveigefpiM »rnd er» Mt einen Treffer. 2:2. Fabian läßt elften hohen Ball fallen. Die Gefahr wird behoben. In der 32. Mumte muß Sock den Platz verlassen. Ein gefährlicher Schuß streicht an HakoahS Tor vorbei Nach einem Gedränge flankt Schwarz. Dorftürzeud köpft Heß scharf überS Tor. Dann wandert der Ball von Mann zu Mann HakoahS, der Ball NeufeldS wird nicht verwertet. Ein Korner gegen Hakoah wird äbgswchrt und dann Schluß. Hakoah Graz-—Jüdisches Team 1 r Ö (1:0). Dieses Spiel gelangte vor dein Mvistevschoflvwettspiel Hakoah—Wacker zur Austragung und fdi} die Grazer Gäste, welche einen weitaus besseren Emdmck machten M am Vortage, als verdient« Sieger. Im Tovmann Oppen» heim. dem Zenterhals Grünhnt und dem Mittelstürmer Jszo Gansi haften sie ihre besten Kräfte. Letzterer er- Mnvvte btzi einigen Zügen an seine Wiener MauWstt. Der Mannschaft fchlten drei ihrer besten Dsute, SchiroL SXtfa und Blau, was sicherlich auf da8 ganze Gefüge nicht ohne Einfluß rvar, das Wiener jüdiscke Team konnte nicht «fallen, was hauptsächlich auf die „zuiscminiengewurselite" Aodfftelkmg zurückzitführen war. Grünfeld, Kurt Juhn und Hans Weiß waren die besten Spieler. Den einzigen Treffer de» Spieler «hielte der rechte Flügel Frekberg-r in der 30. Minute vor der Parrfe. Das jüdische Team spielt« m folgender Aufstell'ung: Gleich; Frisch. Seidler; Dechner, Grüwseld, Poch, Pilbinger. Keßler, Teichner, Juhn, Sternbach. Hagkbor—I. ff. T. komb. 8:1 (1:0). Schönes faires Spiel. Tore für Hagkbor: Huß, Kohn, Dsichner; für I. A. C.: Schütz. Eine vorzügliche Leistung bei den Siegern vollbrachte der jugeMiiche Stürmer Zuckerberg. Hasmonea—Fortuna IS 4:4 (3:3). Ha Sm on ea: Schütz: Me ich seid, Mftnann: Wolfssohn 2, Sokol» -Horowitz; Singer 2. Fromm. Wachs, Bergler, Eifenmayer. Hasmonea hatte gegen dm viertklasfigon Gegner gewonnen, wenn nicht Bleich'eld bereits in der 10. Minute der ersten Hälfte ausge-' schloffen worden wäre. Di« Tore für den jüdischen Verein schaffen Bergler, Wachs und Eifenmayer. Währing 1—HaSmonea Reserve 4 :0. Währing Reserve—HaSmonea Senioren 2; v. Me Generalversammluvq der Hakoah. Dr. Körner Vkeibt Präsident. Damstag fand im Beisein zahlreicher Mitglieder die diesjährige Generalversammlung der Hakoah statt. Nach Evstattuna oes Kassenberichtes, der ein verMtmsmäßig unbedeutendes Defizit seslftellte, sprachen die Leiter oller Sektionen beven sportliche Erfolge den sKrnrischen Beifall der Versammlung fanden. Der scheidenden Leitung wurde daS Absolntorvum erteilt und der Tank ausgesprochen. Ein Antrag aus intensive Mitarbert am jüdischen Ausbau werk in Erez Israel wurde angenommen. Anläßlich der Eröffnung der hebräischen Universität in Jerusalem wurde die Abisendnug einer Begrüßungsadresse beschlosien. Nach mehr als sech sst ü n.d i g e r D « b a t t e, di« den «,inmüt-i>gen Willen aller Mitglieder zum Ausbau des Vereines in eindnlcksvoller Weise bestätigte, wurde in später Nachtstunde folgende Leitung gewählt: Präsident: Dr. Körner; Vizepräsidenten: Dr. Felix, Dezsö H e r b st und B a l t a x e. Außerdem gehören dem Vorstand an: Eisler, Földes, Grünfeld, Dr. Heller, Dr. MenkeS, Dr. R o s e n b l a t t, S. W e r t h e i m e r und Julius Weiß. W. A. C.—Vienna 1:1 (Irl). Schwere Verletzung Dürrschmidts. W. A. C.-Play. 15.000 Zuschauer. Schiedsrichter Braun. W. A. C.: Fvigl; Becher, Hvikenwälder; Schneider, Klicpsva, Hudec; Hnber, Dürrschmiüd, Kozeluh, Sima, Enwer. Vienna: Ostricek; Blum, Rainer; Seufert, Hofmamn, Ludwig; Fischer. Ryba, Kalman Konrad, Gschweidl, Ses>dss. Der W. A. C.-Platz hE gestern eine bedauerliche S «>n s a l >i o «. In der letztm Minute der ersten Sprslhävste brachte Kalman Konrad ein vollkommen überflüssiges Foul an, das Dürrschm'idt sine schwere Vevl-etzung brachte. Er mußte mit sinmn Wadenbefnbruch vnS Spital trauSpoutiert worden. Nur schwer geilang eS, die anwesenden Poügoi'unkrionore zu bewegen, das Wettruiizjiochftmorua-rvakd riq rog chlpaochA 'uschgag-nHyv ch>m Mchli hervorragende Leistung, da sie auch mit zehn Mann den Döb- Lngavn ebenbüvtigen Widerstand lviften konnte. Ebenso wie in der Kvie-au gab es auch hior starken Wind. Bei der Biemra fiel, der junge Haftnann als MvtMäufer auf. Auf dsr Gegenseite konnte Klirpera nicht vollkommen entsprechen. DaS Spiel begann mit einem Knalleffekt. In der ersten Minute bringt Enwer einen Ball vor und Sima beförldevt -ihn volley ins gscmerische Tor. Zchn Minuten später gleicht Seidl durch prächtigen Fevnlschuß aus. Der W. A. C. ist überlegen, ohne weitere Treffer zu erzialen. Der Zufcmnureustoß Konrad-Dürrfchmidt verdüstert die zwotte HäMe, in der bie Pvcttermannschaft mit zehn Mann heroischen Widerstand leistet. Ldalman Kvnvad bekommt eins von Schneider ob und scheidet auf lürye Zeit auS. An dem Endresultat dieses tragisch verlaufenen Spieles wird nichts mehr geändert. Rapid—Slovan 1:1 (1:1). Rapid-Platz. SchiedSvichtor Kaufmann. 12.000 Zu> schauer. Rapid: Jcmoziik; SoM, Regnart; Richter, Brandftävter, Ritsch; Wondraik, Hofbauer, Weffolik, Wessely, Kvrbes. Slovan: Hboufek; Dviyenec, Reicbardt; Barbak, Baar, Machek; Eckl. Hamel, Zdärskv^ Stopan, Herder. Rapid lag das schwere Spiel geaen Hakoah nach In derr Gliedern. Die Mannschaft muß von Glück reden, daß sie mit einem unentschiedenen Resultat gepen die befferen Slovan- Leute davonkam. I a n c z i k im Tore der Hütteldovfer hatte einen glänzenden Tag und verhinderte eine Niederlage. Der Angriff der Hüttekdorfer war schr schwach. Weffely konnte sich in der Verbindung nicht bemerkbar machen. Die Tschechen greifen sofort energisch an. doch Jangzik halt alleS. In der 20. Minute gelangt Rapid durch Weffelik in die Führung. Eine Viertelstunde später gleicht Slovan durch Heider aus. Di« zweite HäWte zaigt vorerst Rapid im VorteA. Gleich tat der ersten Minute Gedränge vor dem Slovan-Tor, doch Baar dreht zum Korner. Eine Minute später verschuldet Baar neuerdings einen Korner. Dann hält Hloufek einen scharfen Schuß Bvandstätters. In der 19. Mmmtie wieder Ecke gegen Slovan, die aber neuerdings vergeben wird, äh« Slovan-Deute halten jetzt daS Spiel Mn. In der 40. Minute fängt Janazik einen Ball Hanois. Die letzten Spielminuteu gehören Slovan, doch Vvrnvögen sie am Rafrvttat nichts mehr zur ändern. Amateuve—Sportklub 1:1 (lrv). St. Beit. 4000 Zuschauer. Schiedsrichter Wagner. Sportklub: Gdi; Beer, Teufel; Plank, Wiedsvmmv»r» Lowak; Bauer, Anheur, Karl, HSß» Strnadt. Amateure: Lohrmann 2; Schneider, Dairdler; Hiltil, Rtzitevsr, Gey«; Eutt^ Hierländer, Sindelar, Wrefer, Auch in Ober-St. Beit Vlieb der Sturmwind nichts schuldig. Trotzdem bewegte sich der Sdyrl mff ansehnlichem Nivea«. DaS Resultat entspricht dem Kräfteverhältnis. SvorMtb stellte einigen Ersatz. Bei den Amateuren führte sich der neue Mann Rohlicek vielversprechend eur. Der beste Mann im Felde war Geyer. Schon in den ersten Spielminnten gelangen die Violetten zu ihrem Treffer. In einem Gedränge vor dem Sportklub-Tor taucht plötzlich Rchltoek auf und erzielt daS Goal. Die Amateure sind dauernd überlegen, ohne weiterhin erfolgroich zu sein In der zweiten SpielhAfle hat vorerst der Sport - Mvb. fetzt mit dem Wind tan Rücken, mchr vorn Kampf; Kar. und Höß bonvbardieren Lohrmanns Tor, ober erst in der 17. Miirute gelingt er Karl, i« Alleingang den AuS-vieich herm'T?

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