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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-29 · Heft 2193 (29.3.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2193 (29.3.1925)
Date
1925-03-29
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Gelt« 4 Dien, Sonntag sind Dp. HOFFBAUMS ENTFITTUNflIStABLITTCN von bester Wirkung, angenehmem Geschmack. votlstindtf un* schädlich. Die Tabletten stellen eine seh'anke, graziftte Figur her, ohne Diätzwang oder Aenderung der Lebens* weise, prompte Gewichtsabnahmen. Keine Sehilddrfl**! n.**, Kal* Akflkrmllfen Apotheke HUGO BAYrit. Wien, U Wofttene 11/1*1 Vom VolksgtsuodfeciiMortbeiriMgtNr.ttl SM mMi auf SM Kmm# Pr. HofffeauW Las „6trafrerfa(;rett" gegen Quidde. Das Reichsgericht macht dem Skandal ein Ende. München, 28. März. Im Februar 1988 hatteder bekannte Pazifist Prof. Quid de einen ÄrtEel in der Berliner ,/Delt am Montags veröffentlicht, der sich scharf gegen die «bewaffneten Organisationen wendete und vor der Soldatenspielerei in Deutschland warnte, die ihm im Ausland nur Schaden verursachen könne. Wegen diofts ArtÄelS wurden Dr. Quidde und der Verantwortliche Redakteur der genannten Berliner Zeitung v. Gerlach ivegen Landesverrates unter Anklage gestellt. Quidde to-urde außerdem vom Münchener Staatsanwalt acht Tage in einer für den greisen Gelehrten unwürdigen Untersuchung gehalten, tveil er diesen Artikel an verschiedene OrgamMonen des Auslandes verschickt hatte. Jetzt hat das Reichsgericht aus Antrag des Oberreichsanwaltes beide Angeklagte außer Verfolgung gesetzt und die Kosten des Verfahrens der Reichskasse cmserlegt. _ Sie echeldeschlffahrt. Ein Abkommen zwischen Holland und Belgien. Brussel, 28. März. (Tel.-Kourp.) Die BerhanÄkl-ngen zwischen Belgien und Holland über das Regime in der Scheldemündung sind zum Abschluß gekommen. .Nach dom Abkommen ist die S ch i f s a h r t auf der Schelde für die .Handelsschiffe aller Lander Än Frieden und im Krvc^e frei. Kriegsschiffen ist Äe Durchfahrt in Kriegs- und Friedenszoiton verboten. Holland verpflichtet sich, die Scheide Mündung ian Zustande einwandfreier Schiffbarkeit zu erhalten. Holland anerkennt, daß Antwerpen nicht bloß.ein Handels-, -sondern auch ein Kriegshafen sein könne. Es versautet, daß Holland und Belgien irberemgekom- MLN sind, den Vertrag vor der Nntertzeichrmng Englarl d rmd F r a n k re i ch zu unterbreiten. Sie parlmnentaklsche Lage in gngoslawlen. . (Eigendienst der „Wiener MorgLnzeitung".) Belgrad, 29. März. Heute nahm in Abwesenheit der Opposition, die wegen der Kandidaturenfrage einen Exodus veranstaltete, die Skupschtina die Wahl d:s Präsidiums vor. Zum Präsidenten wurde Minister ohne Portefeuille Trifkovie, zu Vizepräsidenten Bautenminister Ufonovie und der gewe^ne kroatische Bonus Palecek gewählt. Die zwei ms Präsidium gewählten Mitglieder der Pasic-Regierung werden gemäß dem parlamentarischen Brauch bei der durch die Noukoustitüierung der Skupschtrna verfassungsmäßig vorgesehenen 'formalen DemiMon -der Regierung zurücktrotcn. Sle haben bereits ihre Demission eingereicht. _ Trotz« wieder einmal ermordet. Paris. 28. März. Rach MättermeldunHen aus Riga soll L r o tz k i aus seiner Villa im Kaukasus plötzlich verschwunden sein. Man habe zuerst angenomnren, daß er geflohen fei; er sei jedoch von seinen politischen Gegnern ermordet worvon. Sein Sekretär sei verhaftet worden, als er flüchten wollte. Aus aller Wett. , Sofia, 27. März. (Buig. Tel.-Ag.)Drei Anarchisten dre gestern abends von der Polizei verfolgt wurden und sich weigenen, sich zu ergeben. geben auf me Pol^eisitnstionäre Schüsse ab. Eine verirrte Kugel traf den zufällig vorübergehenden Offizier Kova tschefs, der im Spital feinen Verletzungen erlegen iss. M'Hrond des Feuerkamipfes wurde Lin A na r ch ist g e t öt et. zwei andere Anarchisten wurden in einem Hause, in dem sich die Zentrale der Extremisten befand, auSgoforschl und zur Uebergabe gezwungen. Delhi, 27. März. (Reuter.) Der OSerkommandierende der indischen Armee, General Rawlinson, der sich Mittwoch einer Blinddarmoperation unterzogen hot, ist gestorben. London, 28. März. ■ Der Mrbesstuvm. der gestern die argentinische Provinz Santa Fe heimsuchte, hat fünf große Ortschaften völlig zerstört. Alle Tele-, grapheru und Telcphonbeilungen nach der Provinz sind gestört. London., 28. März. (Reuter.) Bei dem heutigen W«t trubern zwischen den Mannschaften der Universitäten Earn- 'bribqe und Oxford siegt« di« Manttzschaft voll Cambrrdge. Der Achter der Oxforder Mannschaft war.in der. Hälfte der Bahn so mit Wasser gefüllt, bafe die Mannschaft den Kampf Mgeben mußt«. Washington, 28. Mär;. (Wolfs.) Das Oberste Bundes' gericht hat gegen Senator Norton - Wh c es er die Anlage toeaen Betruges gegenüber deut Staate erhoben, weil er versucht haben soll, die P e t r o i e u m {e l b c r in M o n t ana -der Kontrolle der Stegierrma zu entziehen, - .i II lBftnrt TOfftornsirtfflit«. «, Mr, m tu IM Bits jüdisch-arabischen Frage. Von Professor Adolf BlrauSz. Di« feierliche Eröffnung der Mischen Universität bi Jerusalem gibt mir einen wiMommenen Anlaß, einige Gesichtspunkte zur jüdisch-arabischen Frag« berzusteuern. D»e Schaffung der neuen Universität bedeutet «ine Knlturlat allerersten Ranges. Ich möchte gleich in medias reS gehen und die Frage aufwcrfen, ob e» die jüdische Bevölkerung Palästinas allein ist. welche die Früchte dieser Kulturtat genießen wird, ob das Wirken und Walten dieser neuen Stätte hoh.'r Wisienischaft nicht auch der .arabischen Dewohirerschast und in letzter Linie der ganzen Welt zugute kommen wird? CS ist eine seltsame Aufgabe, den Beweis bringen zu müssen, daß die Neuschaffung von Werten in Palästina dem ganzen Lande, der gesamten Bevölkerung ohne Unterschied der Kon fession. der Nationalität von Nutzen ist. Ich n.nne diese Aufgabe sonderbar, weil das Selbstverständliche eiigentlich brineS Beweises bedürfte. Wir leben, in einer Zeit nationaler Spitzsinbigkeuen, und da heißt es, das Einmaleins mit neuen Beweisen der Logik zü 'begründen. Bei der Beurteilung der jüdisch-arabischen Frage muß man vor allem zwischen den autochchonen Arabern Palästinas und jc-ttcn arabischen Propagandisten unterscheiden, die, ir Casi's der großen westlichen Hauptstädte sitzend, das Palästinaproblem lösen wollen^ Für den arabischen Fellachen in Palästina bedeutet der Zionismus einen entscheidenden.Schritt zur Befrenmg aus Not und Elend. die Schaffung von bisher me geahnten Arbeitsgelegenheiten, das Einströmen ungeheurer KapüaUcn, das Neuouflcben einer seit Jahrhunderten brachliegenden rückständigen Bodenkultur, d« Popularisierung europäischer Wirtschaftsmethoden, ein A-ufrütteln au8 jchr alter Lethargie, das Einschalten der arabischen Bolkskräfte m die goistigen und wirtschaftlichen Strömungen Westeuropas durch die Vermittlung eines Volles, das wie kein anderes der Welt zu diesem Bevmiitungsberuf gesignet erscheint. Der arabische Kaffeehcmspolttiker freilich sicht das arahisch-Mrsche Problem in einem anderen Lichte. Er ist von einer Rcaktiion, die heute als Nachkriegsevschciimnig einen großen Tost der Welt durchbraust, geblendet. Der Hakenkreuzlcr in Bayern hat mit den Ideen dieser arabischen KaffcehauSPoAiker mchr gemeinsam als der cvbgefeffeue palästimnsvsche Araber. Ein Häuflein Natlionalisten und Imperialisten hat das Kataklyßma des Weltkrieges der Menschheit hevausbeschworcn, dasselbe Häuflern ist emsig an der Avbait, die ^Nachkriegszeit zu vergiften, die Errungenschaften deS Friedens zu verderben. Der Gang rum Grabe Herzls. Die Ordnung des ZugeS^ Das Zionistische Landeskomitee teilt mit: HtÄciMich der bevorstehenden Eröffnung der hebräischen UniverstM in Jerusalem wird die Wiener Judenschasi durch eine Massenbetevliyung am Gange zum Grabe Theodor Herzks das Andenken des großen MhrerS und Begründers der Zionistischen Weltorganisation chren. :- Die Leitung der Organisation des Zuges sowie der Sammeltätigkeit für den Keren Kasemeth liegt in den Händen der Herren Feiler und Send'rowiez. Jede BeMssvVtion, jeder Sonderverband, die Föderationen und alle Jggendgruppen haben zu erscheinen. Die Teilnehmer versammol^' sich um halb 10 Uhr vormittags wie folgt: ' Gruppe 1. Die Mitglieder des Mionskomitees, Lmrdeskmnitees, Keren-Hajessod- und Kereu-Kajemeth-Äommission. Parteirates, Lokalkomitees, Palästmaamtes, die Mandätars, die den Zug eröfftien, bei der Hochschule für . Bodenkultur, Ecke Peter-Jordan-Straße—Hochschulstraße. Grupp« 2. Präsidium des akademischen Landesverbandes, jA»ifch-akademische Verbindungen und Vereine..gegenüber.dem Haupteingange der Hochschule für Bodenkultur. Zionistische Mbttelschlvler: Krmdgasse gegenüber der Hochschule Kr Bodenku-Vur, hinter dem Park. Gruppe 3. Chaluzorganisatiou. Kreis des Turn- und Sportverbandes, zionistische Jugendgruppen: Karl-Ävdwig- Platz bis Felix-Mottl-Straße. Grupp« 4. Zionistische Bezirkssektwnen 1, 2, Prater, 2/tt, Jchuda Halewi, Peter-Jordan-Straße. Grupp« 5. Zionistische Bezirkssektionen 4/5, 6/8; Feistmantelstratze, Ecke Hochschulstraße. Gruppe 6. Zionistische Bezirkssektionen 9, 12/15, Felix« Dlottl-Straße. Gruppe 7. Zionistische Dezirkssettton 16/17, Cottagegasse, Ecke Felix-Mottl^Ztraße. Gruppe 8. Zionistische Bezirkssektwnen 18, 19, Cottigegasse, Ecke Hasenatterstraße. - Gruppe 9. Zionistisch? BezirkKsektionen 20, Zwischenbrücken, 21, Waasstraße-1, Ecke Hasenauerstraße 32 bis Felix Mottl-Straße. Gruppe 10. Zionistische Frauengruppen, Hochschule für Bodettkultttr, Eck« Feistnrantelsiraße und Hochschulstraße. Gruppe 11. Hitachduth, Lannerstraße, Ecke Blaasstraßs. Grupp« 12. MiSrachi, Lannerstraße. Ecke MaaSstvaße. Die AufsteUungsplätz« sind durch Tafeln gekennzeichnßi. Sämtlich« Haupiarduer. Ordner und Keren-Kajemeth-Mttarbeiter haben sich um 8 Uhr früh hei der Endstation des 46er- Wagens eiuzojinde«. . Di« Jugendüchen erscheine» in Wanderkleidung mit Kopfbedeckung. Die Weisun^'n der Citoicr, die durch blau-weiße Armschleiscu gck.'turzcichucl sind, fijtb unbe-dingl zu besolgn:. Ruhe und Disziplin s i n d z u b ew a h r e n. Irr Anbetracht des zu erwartendc.lt M-asftllauszltgeH sind alle Borkehrungen getrosfeil mold-'ii, um der Feier einen KUNEROL Sehet Pessaeh Nvv Sehel Pessaeh 10T% reines fett aus KokosnOssen Erzeugt unter streng ritueller Aufsicht Seiner Ehrwürd«n de« Herrn Oberrabbiners S. B. Ehren f eId, Mattersdorf [ Jnmrer und zu allen Zeiten waren »rationalistische Belled täten ylcichbedeuten-d mit Rückschritt, mit Hemmung der pro« duktiven Arbeit, mit Vergiftung der Dreien, mtt Bevhetzunß zum Kriege und zuweilen auch mit einträglichem Geschäft. Ci ist mir bekannt, daß einige der nationalistischen arabische« Heißsporn«, welche die schöpferische SicdlulNgSarbeit der Juden in Palästina nach außen hin.. Heft,ig bekämpfen, gutbezahlt« Der. mittler ftner Bvdenverkäufe fflnd, welche sie öffentlich ÄS ein Sakrileg an den heiligsten arabischen Jttteressen brandmarken^ Man darf.die Tätigkeit der.Nationalistischen Hetzer nirgends iv der Welt unterschätzen. Sie tragen zweifellos Unruhe in jen« (tzcbietc, die st« sich als Tät^keitsfeld auSerschen haben, so: schrecken di« Furchtsamen und halten die Zaudernden ab, sir verlangsamen .den Gang der Weltgeschichte, wenn Weltgeschichtt gleichbedeutend ist mit den Fortschritten der Menschheit. Mail darf ihr« Tätigkeit aber auch nicht überschätzen. Gwste Wahrhciten sind unbesiegbar. Die, Ethik des zionistischen Gedankens ist stärker als all« Hemmungen eines kleinlichen Klüngels. Das autochthone Arabertum in Palästina ist heute bereits in der Lage, eine BUanz der Tätigkeit -des Zionismus, aufzustellen. In den von den Juden erhaltenen,' modernst eingerichteten Spitälern wird das Trachom der arabischen Kinder geheilt, arabischen Müttern' wird von «nropäisch gebildeten jüdischen Aerzten die erste Hilfe zuteil. Was sagen di« arabischen Nationalisten zu dom Bllanzergebnis, datz^m« arabische Kinder, sterblichkeit zurückgegangen ist, daß sich diL. ovabische Bevölkerung durch den wirtschaftlichen und sozialen'FoStschrttt.. in weitaus höherem Maße vermehrt als vor der Missen Einwanderung? Was sagen sie dazu, daß durch die jüdische. Kolonisations- Politik die antisozialen Wirkungen der Großgvünbbesitzer und Großpächter paralysiert werden, daß sich die LobenSmöglichkeitcn eines so alten Kulturvolkes, wie es das arabische ist. wieder erhöhen? Der arabifchä Jüngling wird in der Jerusalemer Universität die herrlich reifen Früchte europäischer Geisteswissenschaft pflücken, denn auf dieser. Hochschule wird die goistige Elite als Lehrer vertreten sein. Das ist die Bilanz, die der Araber in Palästina aus der Tätigkeit der jüdischen Kolonisation zicht. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, so ist dire Zeit der Erfolge der antizionistischen Agitation unter den Arabern vorüber. Niemand wird die nationalistischen Araber darum beneiden, daß es ihnen geglückt ist. den Begriff VeS Pogrom auch in die arabischen Geschichtsblätter ein-uschurüggeln, daß sie eS vollbracht haben, den Gang eines der. grandiosesten Hulturwerke der Neuzeit gewaltsam zu hsnrmen. Die gÄvalügen Aktivposten der Bilanz der zionistischen Arbeit in Palästina bleiben unerschüttert, und die Zeit ist nicht mchr ferne, wo die autochthone arabische Bevöllerung selbst, welche das wundevbave Entstehen neuer Kulturzentren mit eigenen Augen sieht, der schädlichen nationalistischen Agitation mit der geballten Faust cnitgegentritt. Einer, meiner gewesenen Schüler an der Universität, ein vornchmer^ Araber im Hauran — Diskretion verbietet mir, seinen Nainen zu nennen -7-, schrieb mir jüngst «inen begeisterten Brief über das groß« Werk -des Zionismus in Palästina. Er'Meßt seine überschwenglichen AuSführmigen mit dem Gelöbnis, „den von den Jude» geschaffenen Kulturboden gegen jeden.-auch. gegen seinen eigenen PylkSstamm, mit der Waffe zu verteidigen, der an dieses segensreiche Werk Hand anztilegen wagt^- . Sngland im Srak. London, 28. Mavz. (Tel.-Komp.) Die Presse veröffeck* licht den Allianzver't.rag, der zwischen EngllM, und dom Jmk für die Dauer "hon 2 0 Jahren abgeschlossen worben ist. Danach erkennt der Jpak die Bevnntwortl'ichfeii Englands für, di^ Aufrech'.erWttt'Ng der Ordnung i'M Innern und die Bertoidigung des Daches, nach außen am Der Irak verpflichtet sich, Gnglanb alle wuie möMchen Evleichtemupen für die enMchen Tvuippenbewegungen zu!ZSWähven, Englattid verpflichtet sich, die JvaL-Armee nur Är hie Interessen des. Landes, nicht aber auf ausländischen KriM^-uplätzen ^u'.ßechprnbsn. Die 'beiden Regierungen verpflichten sich,, keine WmMfchen Operationen zu mvtevnehttten ohne vorher der anderen Regierung Mtteklnng gr-nwcht W.haben.. Der Vertrag seht, schließlich fest, daß die sinanzielle Unterstützung, die. England b>S jetzt dem Irak getvöihrt hat, in den nächsten Jahren progressiv bevabge letzt Iwm Cnlf - -* r'

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