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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-25 · Heft 2189 (25.3.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2189 (25.3.1925)
Date
1925-03-25
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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«WM Bfeir. MrttwvH Wlentt? gfftftftjrttyffiittfr 26. März 1926 Nr. ASS Volkswirt. -K Asfhebuss der bestehenden Levlsenvorschrlften in Sefterreich. Im Bundesgesetzblatt erscheint heute eine Verordnung deS Bmrdesmmisterimns für Finanzen, die die bisherigen D efchränkungen des Devisenhandels und des Zahlimgsverkchres mit dem Auslände aufhebt. Es werden also insbesondere das Verbot der Ausfuhr und der Ueberwersnng inländischer ZahlungSniittel an "Ausländer sowie das Verbot der Kreditgewährung an Ausländer in inländischer Wahrung außer Kraft gesetzt. Aufrecht bleiben rmr gewisse Einrichtungen organisatorischer Natur, die den Zweck verfolgen, der Österreichischen Nationalbank die Einflußnahme auf die Kursbildung und den Devisenmarkt zu erleichtern. Diese sind das unter der Leitung der Nationalbank aibzuhältende Clearing, das aber künftig nur fakultativen Charakter haben wird, und die Bestimmung, daß der gewerbsmäßige Handel mit ausländischen Zahlungsmitteln und die gewerbsmäßige Vermittlung von Geschäften dieser Art einer ausdrücklichen finantzbehördlichen Ermächtigung bedürfen. (Kongestionszwang für das Devisengeschäft). Für Privatpersonen, das heißt nicht gewerbsmäßige Devisenhändler, unterliegt fiiuftig die Abwicklung von Geschäften mit ausländischen Zahlungsmitteln überhaupt keiner Beschränkung. Da die Ausfuhr und die Ueberweisung von inländischen Zahlungsmitteln an Ausländer künftig frei sein wird, werden auch jene Vorschriften der Postverwaltuug, die den Anweisungs-, Postnachnahme und Postauftragsverkchr mit dem Ausland sowie die Versendung von inländischen Zahlungsmitteln in Wert- oder Einschreibebriefen nach dem Auslande im Sinne der bisherigen Devisenvorschriften beschränken, außer Kraft gesetzt. Ebenso wird künftig im Reisenden- und Grenzpassantenverkehr inländisches Geld ohne Begrenzung ins Ausland mitgenommen werden können. Die bisher geltenden Bestimmungen, durch die die A u sführ von Wertpapieren beschränkt wird, bleiben im allgsmainen unverändert aufrecht. Ihre Lockerung oder Aufhebung wird in Frage kommen, sobald die zwischenstaatlichen Verhandlungen über diese schwebenden Fragen der Borkriegsstaatsschuld (ihre Aufteilung, Bedienung usw.) zum Abschlllß gediehen 'sind. Tie bezüglichen Bestimmungen, die in der nunmehr aufgehobenen Devifenverordnung vom Juli 1922 enthalten waren, werden mittels einer ebenfalls heute im Bundesgesetzblatt erscheinenden Verordnung des Bundcsministermms für Finanzen verlautbart. Eine Aenderung tritt hier nur info-ferne ein, als. die Kontrolle der Wertpapierausf u h r künftig ausschließlich durch die Finonzbchörden gchaudhabt werden wird, und zwar in Wien durch die Steueradmittistration im 1. Bezirk, außerhalb Wiens durch die örtlich zuständigen FinanZb-ehörden 1. Instanz. Sie Schwankungen der Weftdrvise«. Die internationale Bewertung des amerikanischen 2ollar, die seit Ende Jänner wieder eine ^langsame Erhöhung aufrvre's, hat sich in der Letzten Zeit wieder v-er-- schlechtert. Mit Ausnahme des französischen Frankens konnten alle europäischen Devisen in New-Aor? Kursbesterungen erzielen. Die Erhöhung des englischen Diskonts, die auch auf andere europäische Geldmärkte nicht ohne Einfluß blieb, hat die Anlage kurzfristiger amerikanischer Gelder in Europa wieder rentabler gemacht. Dazu kommt, daß in Amerika in steigendem Maße nun auch langfristige Anleihen Privater und öffentlicher Körperschaften mltergebracht werden, so daß sich die Dollavnachfrage wieder etwas vermindert hat. Im Jänner »hatte das Ausland den amerikanischen Geldmarkt mit 64 Millionen, im Jabruar dagegen mit 152 Millionen Dollar -beansprucht. Gegenwärtig schwsben noch Verhandlungen über den Abschluß von Anleihen im Gesamtbetrag von einer Milliarde Dollar, davon entfallen auf Deutschland 200, auf Frankreich 180 Millionen. Das amerikanische G e l d a n g e b o t wird also auch in den nächsten Monaten stark sein, fein Einfluß auf die Entwicklung der Devisenkurse wird von der mehr oder weniger großen Geldflüssigkeit in Amerika abhängen. «Wenn theoretisch auch jede Diskonterhöhung in New-Aork durch eine ebensolche in London ausgeglichen werden lkann, so dürste dies doch praktisch, schon aus wirtschaftlichen Gründen, nicht möglich sein. Deshalb bleibt auch der Kurs des englischen Pfundes in starkem Maße von 'dem amerikanischen Geldmarkt abhängig. Er 'hat sich in der abgelaufenen Woche in New-York von 4,76.5 aus 4,79 erhöhen können, da die Spekulation nach der Londoner Diskonterhöhung große Teckunaskäuse vorgenommen hat, eine Entwicklung, die in dem Steigen des Baseler Kurses von 24,76.5 auf 24,82.5 zum Ausdruck kommt. Eine weitere erhebliche ökurcilesfernug hatte der Schweizer Franken zu verzeichnen, der in New- Dork von 19,23.5 auf 19,28.5 gestiegen ist, während der Baseler Dolkavkurs von 5,19.75 auf 5,18.26 sank, so daß die Parität nahezu wieder erreicht wurde. Diese Besserung ist wohl nur zum Teil auf die allgemeine Dollarbaisse zurüchusühren, da anscheinend auch die Nationalbank durch Abgabe von Gold regulierend aus den Kurs 'des Schweizer Fraukens eingewirkt hat. Ter letzte Ausweis der Mtionalbank verzeichnet eine Abnahme des Goldbestandes von 17,5 Millionen, gleichzeitig eine Verminderung des Notenumlaufes von zirka 20 Millionen. Die Annahme liegt nahe, daß' aus dem Ausland angebotene Noten Kurückgetkcmfl wurden. Die in einen: Züricher Blatte vertretene Ansicht, das Gvld sii zum Ankauf von Edelvaluten verwendet worden, i findet jedenfalls in dem Ausiveis des Noteninstituts selbst keine Bestätigung. vre Festnummer der „Wiener Morgenzeitung“ von Sonntag d«n 29. März erhalten nur jene Abonnenten, die mit der Bezugsgebfihr nicht im Rückstände sind. Starken -Schwankungen ivar wiederum der französische Franken unterworfen, der am Wochenende sowohl in London als auch in New-Aorlk schwächer «bewertet wurde. Die Unmöglichkeit, die fällig werdenden 'Schatzschcine wieder völlig zu erneuern, und das Fehlen au flüssigen Mitteln zur Rückzahlung muß über kurz cder laug zu einer Erhöhung der Inflation führen, wenn es nicht gelingt, einen großen Teil der schwebenden Schuld durch Ausnahme einer großen Auslandanleihe zu konsolidieren. Zu den Ländern mit stabilisierter Währung scheint nun auch Rußland zu gehören, das seit einem Jahre die Goldwährung eingeführt hat und dessen Noten zu 30 Prozent mit Gold und Auslandsvaluten gedeckt sind. Es werden auch Goldmüzen ausgeprägt, allerdings nicht für den innerrussisch-en Verkehr, sondern nur für staatliche Bezüge aus den asiatischen Ländern. Die Tauer dieser Währungsstabilität wird allerdings von der Entwicklung der wirtschaftlicher Verhältnisse Rußlands bedingt -sein, die wohl noch manche Sch'wievigPeiterr zrr überwinden hoben werden. Kapitalserhöhung der Erdöl A.-8. In der außerordentlichen Generalversammlung der Erdöl-Bergbau- und Industrie A.-G. vom 8. April wird ein Beschluß über die Erhöhung des Aktienkapitals von 50.000 auf 100.000 österr. Schilling gefaßt werden. Zugleich wird auch eine Zusammenlegung der Aktien und eine Aenderung der Statuten beschlossen werden. Diese Kapitalsevhöhung dürste mit den von uns bereits gemeldeten Verhandlungen mit einer englischen Finanzgruppe im Zusammenhang stehen. Heute voller Werktagvbctrieb im Handel. Die Bereinigung der kaufmännischen Betriebe, der die größten Stadt- und Mariahilfer Verkaufs- und Warenhäuser angehören, hat den uneingeschränkten Werktagsbetrieb für heute beschlossen. Desgleichen haben auch die wichtigsten Organisationen des Handels sowie die Fachgruppe der Speditionsbranche für die Mitglieder heute dollen Werktagsdienst vorgeschrieben. Insolvenzen. Um Eröffnung des Ausgleichsverfahrens hat heute die Aktiengesellschaft für Genuß- und Nährmittel A. Kaehler u. Co. angesucht. Passiven 2.7, Mtiven 1,6 Milliarden; es werden 35 Prozent in vier Monatsraten an-gelboten. Dem Devwältungsrat der Gesellschaft geihören unter anderen an: Adolf Kaehler, Julius Peter und Dr. W. JimnerH dauer. — Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Anton Amoruso, Gastwirt, 17. Boz., Äalva-vienberggasfe 7; über Adolf Reimann, 13. Bez.. Märzstraße 150; über Josef Haskowec, 17. Bez., Dornbacherstraße 73; über F. Sauce k, 5. Bez.. Obere Amtshausgasse 42; über I. Ba ch m a n n, 4. Bez., Favoritenstraße 58. Erhöhung des Prager Wechseleskomptes. Aus Prag wird gemeldet: Der Bankausfchuß beim Finanzministerium hat in seiner heutigen Sitzung die Erhöhung der Eslkomptesätze für Wechsel- und Wertpapiere von sechs auf sieben Prozent beschlossen. Die bisherigen Lombardsätze bleiben unveräitdert. Amerikanische Kredite für die tschecho-slowakische Industrie. Aus Prag wird gemeldet: Wie die Blätter erfahren, wird in Kreiselt der Textilindustrie erwogen, unter Teilnahme, bezielhungsweise unter Vermittlung des Bankamtes ausländische Kredite, besonders in Amerika, auifzunehmen. Schlägereien an der Budapestcr Börse. Aus Budapest wird gemeldet: Im Görsengebäude Ließ heute ein Börsenagent die Bemerkung fallen, daß infolge der Praxis, wonach die Banken von den Agenten nur eine Verrechnung zum Mittelkurse annehmen, die Agenten geradezu gezwungen seien, bei der Kursgestaltung zu nrani-pu-lieren. Wegen dieser Bemerkung Kigt-eir sich oinige Agenten äußerst ungchpLtrn. Es gaib a'lsbald einen Sturm gegen den Agenten, der sich nur mit erhobenem Revolver den Weg zum Ausgang ebnen konnte. Börfendiener und Polizei mußten em'schreiten, um die Ordnung wieder herzustellen. Dir Aiigülcgeicheit wird den aus Samstag ainbernfen-en Disziplinarausschuß der Börsen beschäftigen. Trisailer Kohlenwerksgesellschast. Aus Laibach wird berichtet: Die Trisailer Kvhlemverksgosellschast, wÄche über sehr bedeutende Darntittel verfügt, die sich kSirtnmieEch steigern, will die Gesamtheit ihrer Guthaben im Jn-lcmde konzentrieren und Hot daher den Gedanken erwogen, die Kontrolle eines größeren inländischen Bankinstitutes zu erlangen. Es hat sich nmt Gelegenheit geiboten, durch Dänisch der im Portefeuille der Trifailor Kohlenwerks-gosellschaft befindlichen Aktien der italienischen Kohlenwcrksgesellschaft Arsa, welche schon das dritte GeschäfitSsahr ohne Dividende geblieben sind, gegen die absMlte Mchrheit der Aktien der SlavenÄa Banka diese Idee in die Tat nmzusetzen. Ter De-ritvoltungsrat der TrifaAer Kohlenwerksgesellschaft hat irr seiner am 19. d. in Laibach sta-ttgchaibten Sid'.lng stimmeneinhellia die Durchführung dieser Transaktion beschlossen. Tie Bilanz der Slovenska Banka für das abgelaufene Geschäfts fahr wird na ch den Wünschen dor Trisailer KohlenwerkSpe'sellsch.rft mit besonderer Rigorosität ausgestellt und binnen knrzenr veröffentlicht werden. Diese Transaktion, der sowohl vom wirtschaftAch-m wie auch vom nationalen Gosichtspunkte große Bedeutung innew-ohnt, wird sicherlich eine wesentliche Förderung der Interessen sowohl der Trisailer KohlenwcMpefcllfchaft als auch der Slavenska Bankka zur Folge ha'ben. Die „Sinclair"«Konzessionen in Rußland — ungültig. AuZ Moskau meldet die Rufs. TÄ.-Agent.: Das Moskauer Bezirksgericht hat heute nach 17stüudigcr Beratung das Urteil im „Sinolair"-Prozeß verkündet. Danach wird die „Sinolair"- Konzeslsion siir nichtig erklärt. Dru: von der Sinclair-Eoimipany deponierte Betrag von 200.000 Rubel wird frcigegeben. Er unterlieigt nicht der Ucbergabe an dee Staatskasse der Sowjetnnion. Das Versicherungsgeschäft in Palästina. Der Direktor der Oricntabteilung der Viktoria in Berlin, Allgemeine Versichern ngsgesellschaft, und der Viktoria FencrversicherMgsgescllschaft, D. Cohen, weilt laut „Conrmercial Bulletin", geg-n-- wärtig m Palästina, um die palästinensische Llgentur dieser Gesellschaften wieder einzurichtcu. Zuin alleinigen Vertreter für Palästina wurde I. R. Mo'lho, P. O. B. 390, Jerrisalem, ernannt. Abnahme des amerikanischen Exports. 2lus New-Bork wird uns geschrieben: Im F.'bruar betrug der Gesamtcxport der Union 373 Millionen Dollar oder 74 Millionen weniger als im Jänner, aber 6 Millionen mehr als im Februar 1924. Der Import war mit 334 Milliionen um 12 Millionen geringer als der des Februar 1934. Der Rückgang des Exports ist hauptsächlich durch den Ausfall der Weizen- und Goldversch'rfsungen, aber auch — nach Ansicht amerikanischer Fachleute — dadurch bewirkt, daß Europa unter den segensreichen Wirkuingen des Dawes-Planes sich langsam erholt und die amerikanische Konkurrenz in Europa wieder zurückdrängt. Wiener Warenbörse. An der gestrigen Warenbörse waz daS Geichasr trotz der Dieiguug zu P r e i s k o n z e s s o n e n in den meisten Attikeln unbedeutend, da nur der dringendste Bedarf zur Eindeckung gelangte. Kaffee zeigte zufolge der amerikanischen Tendenz eine leichte Befestigung. Zucker war bet unveränderten Preisen geschäftslos. Schweinefett war zu den vorwöchigen Preisen ausgeboten. Es notierten: Kaffee Santo? primeS 660 S., Kaffee Rio VII 560 S., Kakao inländischer 345 S., Kakao hoüändi'cher 368 S., Kümmel neue Ernte 175 S., Reis Bunna ll 65 S., Jtal. Splendor ff 83 S., Zucker Raffinade Kristall 83.50 S. ab Lager Wien. Zucker Würfel in Kisten 88.50 S. ab Lager Wien. Nordamerik. Schweinefett pure lard 332 S.', Nordamerik. Schweinefett pure larb 43 Dollar cif Triest. Baumwollgarne, Gewebe und Zwirne ermäßigten sich durchgehend? um 1 Dollarcent?. Chemikalien: Aetznatron 12^/130 Solvay 71.50 S. transit Wien, Bleiglätte B. B. U. 162 S.. Chlorkalk 110/115 28 S., Kupfervitriol 93 S.» Schuvpennavhtlialin 58 S. exklusive Steuer, Znl. Terpentinöl 230 S. exklusive Faß, Weinsteinsäure krist. 380 S. Biehmikrtte itt St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeimng".') Borstenvieh. Aufgetrie'ben wurden 14.061 Stück, darunter 11.466 Fleisch- und 2595 Fettschwenie. Fettsckweine tendierten flauer als in der Vorwocke und stellten sich^ in den meisten Fällen um 5 Groschen pro Kilogramm billiger im Preise. E? notietten: Fettschweine prima 2.20 bis 2.30 S, mittelschwere 1.20 bis 2.20 S., Banernschweine 2 — bis 2.25 S., alte Schweine 2.— bis 2.1h S. und Fleischschweine 1.80 bis 2.20 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. Pferde. Zum gestrigen Markt wurden 507 Schlächter-, darunter 176 auf dem Kontumannarkt und 203 GebrauchSpferde gebracht. ES notierten: Zugpferde, leichte 400 bis 1000 S., schwere 500 bis 1600 S.. Kutschpferde 400 bis 1200 S., Pferde für Schlächterzwecke 70 bis 95 G. (1.— bis 1.20 S.) und Wurstpferde 3b bis 65 G. pro Kilogramm Lebendgewicht. Wiener Börse. Abgeschwächt. De Mtriige Börisenvovkelhr staud ganz unter dom Eindrücke der vanl Naiiioncrlldankpräsi'delvirn Dr. R e i j! ch in dor Gonleralverfunl>itt-luug übgogoben-sn Erklärungen über den mrveränderten Diskontsatz in Ocftorroich. Die gleiichzeitig >gemachten Mitteilnugen über die Hera>bsetzuln>q der BankenkoM'tionelr koiMten die Gnttünschüng der Fmanizkreife rvur teÄiveife nliildern. Man war -eifon allgemein auf eine Hevahsetzuug des Zinsfußes gefaßt. Da auch vom Auslande kemorilei Anregungen den Berkchr beleibten, evöffnete die gestrige Börse in ad^eschw äch ter Haltung. Auch die in den letzten Tagen -favorisierten Elektriizitätswerte waren vückgängig. Bis auf -un-garische Kredit, Alpin.e, Skoda und Juli-Süd cröffnet-on alle -EMten in der Külisse mit Entbußen vo-n 2000 bis 5000 K. Infolge der Lcoraibgaiben der 5b>mtov>nine bröckelten auch imr weiteren Blevlau-fe des Verkehres die Kurse aib. Bei geringen Levisen- und Balutrnkurse vom 24. Mürz 1925. Devisen Geld War* Geld Ware - - Geld Ware ^motorasm ....... 283.10 284.10 dOflft **••••• 6.13 6 17 Französische Noten . . 37.06 37.86 Belgrad . .. 11.18 11.22 Stockholm . . 191.50 192.10 Holländische Noten . . 280.— 282.— Berlin. 108.70 199.30 Warschau . . . . 130.26 136.76 Italienische Noten . . . 23.62 28.02 35.94 36.08 Zürich . , . . , 130.76 137.26 luuoslawische Noten . . 11.14 11.20 Budapest . 98.26 88.85 Polnische Noten .... 135.80 136.60 Bukarest. 3.396 3.416 Kutnänlsche Noten . . . 3 32 8.38 33.94 34.04 Amerikanische Noten 704.60 708.80 liusslsche Noten (Roman,) Mailand. 28 80 28.92 Belgische Noten 36.60 36.80 Schweizer. Noten . . . 136.60 188.40 708.35 711.85 Bulgar. Not, . . . 4.96 6.04 Tschecho-slow. Noten . 20.90 21.02 Paria .*.•••. . . 37.18 37.34 Deutsche Noten . 187.60 168.60 Türkische Pfund*Noten . 847.— 883.— Prag .. 21.06 21.13 Bnulische Noten . . . . 33.76 33.92 Ungarische Noten . . . 98— 98.80 Bon nun an notieren die Kurse irr Schillingen und Groschen. — Die Kurse verstehen sich bei englischen Zahllsngsmittelu für 1 PfMd Sterling, bei ungarischen Zahlungsmitteln für 1 Million ungar. Kronen und bet aller: arideren Währrrrraen für je hundert Währungseinheiten.

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