Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2188 (24.3.1925)
- Date
- 1925-03-24
- Page
- Seite 6 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981273--22287-3009685- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
_SSint, StaSte» Lollswirt. Sk KompromMfuns des österreichischen Kredttproblemr. Statt DiSkontermäßigung — «ine Herabsetzung der Bankenkonditionm «m 2 Prozent. — Di« zurückgezogenen Demisiionsabsichten des RationalbankprLsidenten Reisch. — Englands Plane zur Kredilverbillignng in Oesterreich. Gestern fand die mit Spannung erwartete Sitzung des Generalrates der Oesterreichi-schen National'bank statt, von welcher a»lch em Beschluß wegen Ermäßigung der Diskontrate erwartet wurde. Es verlautete in Finanzkreifen, daß sich der Nationalbankpräsident Dr. Reisch trotz des ablehnenden Sta«rdpnnktes der englischen Hochfinanz doch für eine entschiedene Herabsetzung der Diskontrate auf 11 Prozent einsetzen wollte und ernstlich feine Demission zu geben entschlossen war, im Falle seine Intentionen nicht zur Durchführung gelangen sollten. Jim letzten Moment aber hat der Präsident Reisch seine Temissionsckbsicht aus Bitten der Regierung .fallen gelassen. Damit entfallen vorläufig die an die Nachfolgerschaft des Präsidenten geknüpften Konchinarionen. Auch der gestrige Generqlrat hat seine Absicht, eine Ermäßigung der Diskontrate vorzunehmen, aufgegeben. Die österreichische Regierung hat jetzt ein Interesse daran, mit. der englischen Finanz ein gutes Einvernahmen zu pflegen, da bekanntlich jetzt größere Transaktionen mit dem englischen Finanzhlatze bevorstehen, wie die Begebung der Anleihe für die 'Bundesbahnen in der Höhe von 21 Millionen Dollar und eine Reihe anderer finanzieller Aktionen, die im Interesse der österreichischen Industrie unternommen werden sollen. Die Regierung hat versucht, ein Kompromiß in der Kreditfrage zu schaffen, um einerseits den Zinsfuß in Oesterreich zu ermäßigen, andererseits aber nicht gegen die Intentionen des Präsidenten der englischen Bank, Norman, zu handeln. Dieses Kompromiß besteht darin, daß an Stelle der offiziellen Herabsetzung der Diskontrate die Banken zu einem Nachlaß ihrer Zmsfovderungen bei Krediten veranlaßt werden sollen. Das Kompromiß hat feine Borgeschichte. In. England hat es sehr verstimmt, daß in Oesterreich gegen die englische Finanz der Vorwurf erhoben wird, daß sie auf dem hohen Fuße der österreichischen Bankrate unbedingt verharre und dadurch die Wirtschaftskrise Oesterreichs verschärfe. Diese Behauptung wurde auch unter anderen von der sozialdsmokratischen Partei unzählige Male aufgestellt. Die englische Finanz erklärt, daß dieser Vorwurf vollkommen u ngerechtfertigt sei. Nicht deswegen seien die KrediwerhAtmsse in Oestereich so ungünstig, weil die Diskontrate '13 Prozent betrage, sondern weil die krüntgewährenden Institute Oesterreichs Zinsen nehmen, die oft das Doppelte der KrMtrate betragen. Während in den übriger: Ländern die Marge zwischen offizieller Diskontrate und privatem Zinsfuß 1, höchstens 2 Prozent betrage, betralge diese Marge in 'Oesterreich infolge der hohen Regicauslagen der Banken 7 bis '12 Prozent. Diese große. Marge sei vollkommen ungerechtfertigt. Sie belaste aber die österreichische Wirtschaft umso stärker, da bekanntlich nie die Nationalbank direkt die Kredite zur Verfügung stelle, sondern dies im Wege der Banken geschehe. Es wäre infÄMdessenratsamer, wenn in Oesterreich 'Bemühungen im Gange, wären, diese hohe Marge zu verringern, anstatt immer nur eine Ermäßigung der Diskontrate von den Engländern zu fordernd Es verlautet sogar, die Engländer hätten den Plan gehabt, im Falle der Betrauung des Professors'Redlich mit dem Präsidium der Nationalbank, dieser eine -eigene Organisation anzuglicdern, welche sich mit der direkten Vergebung der Kredite an die einzelnen Industrien unter Umgehung der sonstigen Kveditgeberorganisation Oesterreichs befassen sollte. Die österreichische Regierung scheint nunmehr diesen englischen Einwendungen insoserne Rechnung getragen zu -haben, als sie sich Mühe gibt, die Bankenkonditionen stärker zu ermäßigen, um so denselben Effekt zu erzielen, den eine eventuelle Herabsetzung der Diskontrate erreicht hätte. Nachstehend das offizielle Commuauque: Der Gcneralrat der Oesterrsichrschen Nationalbank hat sich heute unter dem Vorsitz feines Präsidenten, Bundesminil'ter a. T. Dr. Richard Reisch, zu seiner regelmäßigen Monatssitzung versammelt. - Im Anschlüsse an den vorgetragvnen Geschäftsbericht des Generaldirektors ergriff der Vorsitzende das Wort zu folgenden Ausführungen: „Sie werden vielleicht überrascht und enttäuscht sein, daß em Antrag auf Ermäßigung der Bankrate nicht gestellt wird, und ich gestehe ganz offen, daß ich gewünscht hätte, einen solchen Antrag zu bringen. Wenn wir uns gleichwohl nach wiederholten und eingehenden Beratungen entschlossen haben, von einem Antrag ans Zinsfußermäßigung zunächst noch abzusehen, so ist das in erster Linie darauf zurückznführen, daß schon in den allernächsten Tagen die Verovdmlng wegen Aufhebung der DevifenverkehrsbeschräiikimgeM publiziert werden wird und wir etz vermeiden wollten, zwei für unser« Währungspolitik so einflußreiche Maßnahmen gleichzailig.in Wirksamkeit zu setzen. Wir müssen vielmehr m dieser Beziehung mit aller Behutsamkett Vorgehen und die Wirkungen jeder einzelnen dieser Maßnahmen sorgfältig beobachten; und da die Freigabe des Devisenperkehrs ein« der in der Genfer Septembertagung ausgestellten Forderungen des Finanzkomitees darstellt und in der Februarstssion ausdrücklich zugesqgt worden ist, so mußt; dieser Devisenverordimny der Bortvitt gelassen werden. Zu diesem Auffchub habe i-h mich in letzter Linie aber namentlich ldadurch bestimmen lassen, daß es unseren fortgesetzten Bemühungen «Mich doch gelungen, vom Banken¬ SHettt* Mor«enzettl»«U. 24. März 1928_M. 2188 verband die Zusage einer allgemeinen Kondition enermätzigung unabhängig von einer Bairkratenherabsetzung, beziehungsweise in Antizipation einer solchen zu erwirken. Ich freue mich, mitteilen zu können, daß der Bankenderband in der heute abgehaltenen Sitzung vorbehaltlich der Zustimmung einiger bisher noch nicht zu Worte gelangten Teilnehmer beschlossen hat, die Konditionen ab 1. April neu und im tvesentlichen in der Art zu regeln, als ob der Bankzinsfuß schon auf 11 Prozent herabgesetzt wäre; gleichzeitig wird auch die seit langem verlangte Berechnung der Vorlageprovision nach Zinsnummern statt nach dem höchsten Debetstande im Kalenderquartal Platz greisen. In Hinkmfft werden die Bankerr 1,5 Prozent über der mtt 11 Prozent supponierten Bankrate, also 12,5 Prozent, und 1 Prozent Vorlageproviswn pro Quartal, aber nach Zinsnummern gerechnet, in Anrechnung bringen, so daß sich dos Geld aus 16,5 Prozent pro anno stellen wird, was gegenüber den bisherigen Miniwalkonditionen eine Ermäßigung um mindestens 2 Prozent 'bedeutet, abgesel)en von der vielfach noch mehr ins Gewicht fallenden Ermäßigung infolge der neuen und zweifellos gerechteren Berechmmgsart der Vorlageprovision. Die angegebenen neuen Sätze treten an die Stelle der bisherigen Minimalkonditionen und gelten unter der Voraussetzung, daß bis zum 30. April die Bankrate auf 11 Prozent herabgesetzt werden wird. Die definitive Regelung des neuen Einlagenzinsfußes bleibt dem Zeitpunkt der Herabsetzung der Bankrate Vorbehalten; provisorisch wird ab 1. April die Vergütung für jederzeit abhebbare Gelder mit 9 Prozent, für einen Monat gebundene Gelder mit 10 Prozent und für länger gebuitdene Gelder mit 11 Prozent festges.'tzt. Diese neuen Konditionen, die für die Banken angesichts ihrer fortdauernd starken Belastung gewiß ein erhebliches Opfer bedeuten, bewirken für Industrie und Handel eine wesentliche Entlastung. Im Hinblick hierauf bttte ich, den Geschäftsberich: des Herrn Generaldirektors zustimmend zur Kenntnis nehmen zu wollen." In der darauf folgenden Debatte stellte Gvneralrat Stern den Antrag auf Ermäßigung der Bankrate von 13 aus 11 Prozent. Dieser Antrag wurde mit Stimmenmehrheit abgelehnt. Ter Generaldirektor berichtete sodann, daß mit der Ausgabe der 100-Schilling-Note am 26. d. begonnen werden wird. Ungefähr Ende April soll die Ausgabe der Noten zu 10 Schilling erfolgen, -im' Monat Mai werden die Noten zu 1000 Schilling folgen und die Ausgabe der Noten zu 5 und zu 20 Schilling kann nach dem gegenwärtigen Stand der Arbeiten Ende Juli oder anfangs August gttvärtigt werden. Nach Erledigung verschiedener Administrations- und Personalangellegeuheiten wurde die Sitzung geschlossen. Reise eines amerikanische« Finanziers nach Wien. Aus Ncw-Pork wird gemeldet: Der Chef des Bankhauses Morgan, Livermore u. Co.. W. F. Morgan beabsichtigt, am 16. April in Wien einzutreffen, um die wirtschaftlichen Verhältnisse Oesterreichs zu studieren und neuerlich mtt den finanziellen und industriellen Kreisen in Fühlung zu treten. — Ter Chef des Bankhauses Morgan Livermore ist nicht mit dem Chef des großen Bankhauses Morgan u. Co. identisch. Das Haus Morgan, Livermore u. Co. ist ein kleineres Bankhaus, das sich in der letzten Zeit in erster Reihe aus die Emission österreichischer Werte in Amerika verlegt hat. Es hat unter anderem die Placierung der Nowag-Obligationen besorgt. F. W. Morgan, ist vor einiger Zeit nach Paris gefahren und reist von dort nach Wien, um hier eventuell weitere Geschäfte zu emrieren. Morgen normaler Werktag. Bekanntlich hat die BuudesregiLvung einem Antrag des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft Rechnung getragen und neben anderen kleinen Feiertagen an Mama Verkündigung, das ist morgen M.tt'voch den 25. d., in den Bundesämtern den normalen Werttagsdienst verfügt; auch für die städtische Straßenbahn gelten an diesen: Tage die Werktagsbestimmnulgen. Aust Grund des zwischen dem Gremium: der Wiener Kausmaninschast und dem Ge- Hilfenausschuß abgeschlossenen Kollektivvertrages gilt im Handel für dir kleinen Feiertage, insbesondere auch für den 25. d., sowohl für den Engvoswie auch für den Detailhandel mangels gegenseitiger Vereinbarung der normale WerAagsdienst. Wie das Gremium der Wiener Kaufmannschaft erfährt, hat eine große Anzahl fteier Laufmännischer Interessenvertretungen seine Mitglieder aufgesordevt. morgen Mittwoch den 25. d., den an Werktagen normalen, uneingeschränkten Betrieb zu führen. — Am 25. d., der nach dem Beschluß des Miuisterrates nicht mehr als Feiertag gilt, sind die Kassen des Postsparkassenamtes wie sonst am Wochentagen geöffnet. — Die Oeste rreichiscke Nationalbank teilt mtt, daß Mittwoch den 26. d., präzise 12 Uhr mittag, ein Clearing stattfindet; Einreichungen zu diesem Clearing haben zwischen halb 11 u'.td 11 Uhr zu erfolgen und werden mit Rücksicht aus die kurze zur Verfügung stehende Zeit nur bis präzise 11 Uhr vonNittags entgegengenomme-. Der E'-ureichungsternriu für lden Wechselstubenverkehr wird wie an Samstagen festgesetzt. — Die Banken werden morgen Mittwoch den 25. d. sowohl in den Zentrale«! als auch in den Wechscstuben, Teposttenkassen und Eyposituren «ihre Spalter wie au SamStagen von 8 bis 12 Uhr geöffnet hattet:. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Otto Fiala u. Co., 17. Bez., Hernaffer Hauptstraße 84, Urberschuldung 350 Millionen; über R. Löwenbein, Installation für Telephon und Beleuchtung. 1. Bez., Seilerstätte Nr. 19; über S. Guttmann. Textilwaren, 2. Bez., Große Mohrengasse 44. — Der Konkurs wurde eröffnet über den i« letzter Zeit oft genannten Gründer August Fischer. 13. Bez., Eduard-Jägcr-Straßc 5, Inhaber der Firma Johann Schitz, 6. Bez., Dreihnfsisengasse, und über die Heiliaenstämer Metallwarcnfa'briks-G. m. b. H., 19. Bez., Heiligenstädterstraße 8. Die Emission der Lollaranleihe der Alpinen in Amerika. Aus New-York, 23. d., wird gemeldet: Die Anleihe für die Alpine M o n t a n g e s e l l s ch a f t im Betrage von 5 Millionen Dollar wird von den Bairkhäüsern Morgan, Livermore u. Co. und Lisu:an u. Co. am 26. d. in Notv-Aork aufgelegt werden. Der Emissionspreis .der 30 Jahre laufenden und zu 7 Prozent verzinslichen Obligationen wird 91 Prozent betragen. Gremium österreichischer Handelsvertreter. Ter Wiener Magistrat hat die Statuten des Gremiums der österreichischen Handelsvertreter (protokollierte und «lichtprotokollierte), reisender Kaufleute und Kommissionäre in Wien (Geschäftsstelle, i. Bez., Ellsabethstraße 19, 1 Stock, Tür 10) genehmigt. Bei der konstituierenden Generalversammlung wurde als Präsident A. M. Ehrlich, hondelsgerichtlich protokollierter Vertreter, zum ersten Bi ^Präsidenten Dr. Ferd. Kleinwächt e r, Ministeria'lsekretär, und zum Ehrenpräsidenten Herr Dr. Josef August Engel, Finanzminister.a. D., ebenso noch ms Ehrenpräsidium Herr Dr. Franz Klein, Justi-Minister a. D., gewählt. % Aenderungen des polnischen Zolltarifs. Aus Warschau, 32. d., meldet I. T. A.: Gemäß einer Ministerialverordnung wird der Zolltarif dahin geändert, daß die Ausfuhrzölle für G e r ft e und Hafer gegenüber dem Satze von: 6. Oktober 1924 um 15 Zloty für 100 Kilogramm erhöht werden. Für Kleie aller Art und Kunstfutter ist die Ausfuhrabgabe mit 15 Zloty Pro 100 Kilogramm fcstgesetzt worden. Für Speck und Schweineschmalz wird die Allsfuhrabaabe ausgehoben. Falls die obgenauuten Artikel vor Inkrafttreten dieser Abänderungen per Bahn oder Schiff abgesendct worden sind, haben sie im Zeitraum von zwei Wochen, vom Inkrafttreten der Abänderungen an einen Zoll zu entrichten, der den ge-gentvärtig geltende«: Sätzen eittspricht. Für Gerstenkleie wird indes bei der Ausfuhr kein Zoll cingchoben. sofern sie spätestens an: Tage vor Inkrafttreten der neuen Verordnung abgesendet wird. Mit Rücksicht ans die gegenwärtrTe Lage des Weltmarktes ist der Ausfuhrzoll für Eier, der bisher 573,5 Pfund Sterling pro Waggon (110 Kisten) betrug, bis auf Widerruf auf 522,5 Pfund Sterling pro Waggon herabge- ) e tz t worden. Besierung der Balkandevisen. In der letzten Woche sind auf don mternationalen Handelsplätzen die Devisen Belgrad unid Athen stark rückgängig gewesen Die Regierungen sind nun «nit Stützuirgsmaßnahmen Vovgegangen, und haben in Zürich die Devise Belgrad aus 8.20, die Devise Athen aus 7.95 erhöht. Auch der Dollar ist von' 518.70 aus 619.— gestiegen. Leicht rückgängig waren der sra«rzöfische Franken, das eng- 'iischo Pftmd und der holländische Gulden. Rindermarkt in St. Marx. Der gestrige Auftrieb bel-kf sich auf 3026 Stück Schlachtviel«. Der Markt eröffnete bei flauer Stirnmung zu-s ck w a ch behaupteten Prei'en der Vorwoche. Im Laufe des Perkehres hat sich die Teudenz weiter verstaut, so daß Preisrückgänge von b. Groschen, stellenweise bis zu 10 Groschen vro Kilogramm stattgefunden haben. Es notierten: Ochsen prima 1.50 bis 165 S., ertrem bis 2.05 S., sekunda 1.25 bis 1.40 S., tertia 1.- bis 120 S.. Stiere 1.— his 1.45 (1.60) S., Kühe —.90 bis 145 S. und Beinlvieh —.60 bis —.90 S. pro Kilogramm Lebendgewicht. Wiener Börse. Behauptet. Die anläßlich der feierlichen Evöffnmrg des ^ReubaneL der. Natro««>alibaink vom Prästdenten Dr. Reisch geinachten' MittMungeir über die bevorstehende Herabsetzung des offiziellen DrAkoirtsatzes blieben nicht öhrre Wirkung aus den gestrigen Verkehr. Die Börse eröffnete deinentspvechend in freundlicher Haltung, wobei wie am letzten Bövseittage Elektri;:- tütswerte im Bordevgvuude des Juiewesses sta«:db>:. Der Verkehr hielt sich jedoch ttffolge Fehlens auslaudiischer Aufträge in engen Grenzen. Trotzdem aber blieb die Stimmnng eine freundliche. In der Kulisse gowan««en lboi Eröffnung des Verkehres aus dem Banke«:markle Oefterr. u««d Ung. Kredit, von den Montanwevten Rima, Poldihütte und Bvünner Maschine«: und eMich Siemens, A. E. G. Union» Semperiit und Staatsbahi:. Die übrigen Wexle gaben niäßig nach, wobei vorzugsweise Prager Abgaben der Gr«md für den Rückgang war. Die ruhige Tendenz hielt sich 'bet «mr unbedeutendul Kursschwankungen bis zum Schlrfffe des Verkehres. In der Kulisse yewannen unter anderem Unaarische Kredit 1800 K. . Staatsbabn 5000 K., Poldibütte 8500 K.. A E. G. Union 500 K., Coburg 4500 K., Timber 3500 K.. Sernverit 5000 und Brünner Maschinen 3000 K. Schwächer wären Anglobank um 1000 K., Alpine um 1800 K.. Kruvv und Salgo um je' 1000 K. und Felten und Trifailer um je 3000 K. Im Schranken war die Geschäftstätigkeit eine sehr geringe. Dampfschiff befferten sich um 15.000 K. Lampen um 33.000 K., Mundus um 20.000 K. und Ungar. Allgem. Kohle um 60.000 K. Niedriger notierten Adria u,n 15.000 K.. Nordbahn um 30.000 K., Iangbunzlauer um 200.000 K.. Wienerberger um 24.000 K. und Kraiuische Eisen um 25.000 ft. Auf dem Anlagemarkt waren österreichische Gokdrenten fester. Von den Exoten notierten r Mraznica 36 500 bis 37.000 ft.. Tepege 22.000 ft., Universale 13.600 bis 14.000 ft. kx-Coupon. Oesterreichitche Nationalbank Goldkronen 10.50 (151.200 ft.), Pester ftommerzialbank 28.800 ft., Ungarische Landes- Mtralsvarkasse 10.000 ung. ft. — 9600 ft., Kroatische Eskomvtv 1V Dinar --- 16.600 ft., Slavex 12 Dinar 13.200 ft. Buda°> pester Jnnerstädtische Sparkasse 1400 K. revisrn« md Balutraturse dom ti. Mr» 1925. Devisen Amsterdam ... Belgrad......... Heriln. Geld 2B3.30 War« 284.30 Sofia ... . Stockholm ....... Geld 6.13 Ware 6 17 Französische Noten . , Geld 38.85 Ware 38.96 )1 18 11.22 181.10 191.70 Holländische Noten ». 080.— 983.— 188 88 189.26 Warschau ....... 136.06 136.66 Italienische Noten ... 28.32 39.03 Frflstel ......... 38.79 36.9t Zürich . ...... 138.76 137.26 iQKosiawische Noten « , 11.14 11.20 Huksrest. London ... 88 Äv 3.88 88.83 88 66 3.41 34.03 Valuten Amerikanische Noten . 704 60 703.60 Polnische Noten ...» Kumänlsche Noten ... »russische Noten (Roman.) 136.40 3 32 138.40 8.88 Mailand. 28 78 28.81 Belgische Noten .... 36.36 3686 Schweizer Noten . . . 135.80 138.40 New-York.. 709.35 711.86 dulsar. Not. ...... 4.98 6.04 Tschecho-slow. Noten . 20.81 31.03 Paria ...... . . 3877 86.83 Deutsche Noten .... 187.60 18860 Türkische Pfund-Noten . 847.— 363.— Prag.. 21.04 21.1« «in«1 Ische Noten .... 33.76 33.91 Ungarische Noten . . 98.— 98.80 Von nun an «wtieren die Kurse in Schillingen und Groschen, kür 1 Pfund Sterling, bet ungarischen Zahlungsmitteln für 1 Million hundett Währungseinheiten. ~~ Die Kurse verstehen sich bei englischen Zahlungsmittel« ungar. Kronen und -ei allen anderen Währungen fft» je