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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-22 · Heft 2186 (22.3.1925) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2186 (22.3.1925)
Date
1925-03-22
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seik 8 Men. Sonntag Wse«ee Vtwwiwttaftft «t. 2186 tzm redaktionellen Teile enthaltene «ntgrMich: Mitteilungen find durch ein vorangefetztes E gekennzeichnet. £ Das Warenhaus für den praktischen Einkauf. Unter 'den gegen warnen schweren Wirtschaflsvvrhättmssni ist jede Hrusfran zu äußerster Sparsamkeit gezwungen und mutz ihre Aufmerksamkeit am' den praktisch?« Einkauf konzentrieren. Diesem Umstande har das Warenhaus der Brüder SLifs» mann in der T a b o r st r a ß e 48 in weitestgehender Wei.e Rechnung getragen. Durch den Emkauf großer Warenmengen ist es dieser populären Jirma möglich geworden, ihre erstklassigsten Artikel zu äußerst billigen Preisen abzugeben und ihrem Grundsatz „b i l l ig u n d g u t" rnm Siege zu verhelfen. Nach Absolvierung der W e i ß e n Woche, welche eine große Anzahl von Käufern herangezogen und deren Wünsche restlos befriedigt hm. konnten weitere Okkanonslgge fortgesetzt werden. Während die geschmackvoll eingerichteten Schaufenster bloß ein allgemeines Bild der günstigen Angebote bringen, findet man in den Verkaufsräumen selbst ein vorzüglich astorriertes Lager in Spsyen-vorhängen. Damast- und Atlasgrobl. Chiffonen- und Beuuchweben. ferner in Speise- und Kaffeegarniruren, für die pr a k t i s ch e Dame -um Frühjahr Kleider- und Blusenstoffe unk kerti-ge Waichegarniniren. Außer in Herrenwäsche bietet sich auch für Hoteliers und G a st w i r r e die günstige Gelegenheit, die som't teuere Hoiel- und Gasthanswäsche durch billiaen Einkauf zu ergänzen. Derart rindet bei den Brüdern Sckiffmann ied-r das Richtige für seinen Bedarf. £ Für die bevorstehenden Osterfelertage. Hiermit bezeugt das gefertigte Bezirksra-bbinat, daß das Kokoss.'tt .^Kunerol" mit Ostersiogel unter strenger Aufsicht eräugt wird und daher von jedem strenggläubigen Juden mit ruhigem Gewissen in den Oster feie rta gen verwendet werden kann. Molterdorf, 1. Adar 5685. S. B Ehrenseld. Sohn des Rabbiners Samuel Ehrcnfeld. Verfasser des Werkes Chok Sofer, und Enkel des Chsam Sofcr. E Frühjahrsstoffe sehr billig, herrührend von einem aufgelasseneil Warenlager, darunter Covercoat, Moderipse. Mrtzeschotten. findet man konkurrenzlos bei Kann u. Fried, 6. Bez., Linke Wienzeile 40 (im Hofe). E Spezialbrhandlung von Asthmaleiden im Wiener phvsikalisch-tberap^urischen Institut Dr Oste'mann, 9. Bez., Spitalgasse 1a. Tel. 29-1-39. Ord. 10 bis 6 Uhr. £ Neue Herbstmodelle in Bally-SHuhen und erstklassigen handrahmenaenähien Schuhen zu äußerst billtgen Preisen im Schuhhans Dorn. 2. Bez.. Taborstraße 8 a. E Auf Teilzahlung Luxus- und Strapazschuhe, Strümpfe, Socken. Lckuhhans Habermann, 1. Bez.. Rauhensteingaste 10, Mezzanin. Tel. 77-6 36. £ Eine herrliche Wohnung können Sie sich leicht erwerben. wenn Sie Möbel in reinster Ausführung und zu kulanten Preisen kauien. Bei.chiigen Sie vor Einkau' aas reichhaltige Lager der bestrenommierten Möbelfirma I Wühl, 4. Schleirmühlgasie 3. £ Vor Beginn der Frühiahrssaison bekommen Sie noch Schlaf- und Speisezimmer sowie Kücheneinrichtungen zu alten, sehr mäßigen Preisen. Möbelhaus Boritzer, 6. Bez., Mariahilferstraße 105. £ Reizend ist ein Kind, wenn es Kleidchen. Mantel,. Spielhosen usw. vom bestbekaninen Spezialhaus für Kinde:- konfektion Max Ehrenrcich. Wien, 1. Bez., Rorgasse, trägt. £ Kanzleiberlegung. Rechtsanwalt Dr. Josef Lowenherz gibt bekannt, daß er seine Kanzlei nach Singerstraße 10 (Eingang Liliengasse 1), Telephon 73-2-71. verlegt hat. £ Auf der Such« nach Möbeln kann Sie leicht Ihr Auge blenden. Ein wenig Polttiurglanz, «ine schöne Form und Sr« grsifrn bald danach, ohne auf di« Qualität der gekauften Möbel zu achten. Prima Quatttälömöbei zu sehr billigen Preisen bekommen Sie nur bei Wemberger und Hoffmann.. 2. Bez., Praterstraße 50. Sechs Monate Einlagerrmgsfvist. £ Die Mazzothfirma Schmied!, eine der ältesten und bekanntesten auf dem Wiener Platze, ersucht uns. unsere P. T*. Leser darauf aufmerksam zu machen, daß nur di« ’ mit der Unterschrift „Adolf Schmied l" versehenen geschlossenen Pakete original „Schmied! Mazzoth" enthalten und nur für solche leistet die Firma Schmied! bezüglich Qualität und Kaschro:h die vollste Garantie. £ Die Krone der Schöpfung ist die Frau. Die Krone der Kosmetik sind Leichners Erzeugnisse. Die mondäne Dame bevorzug! diese für ihren Toilettent-nch, da sie den Reiz der' Persönlichkeit erhöhen und jenen unvergleichlich stumpfen, interessanten Teint entstehen lassen, den man überall wohltuend empfindet. Terrine. TortrSoe und Versammlungen. Keren Kajemeth l'J^rael, Jüdischer Ratio na l f o n d s. Donnerstag den 26. d., 7 Uhr abends, findet in unserem Bureau, 1 Bez.. Kärn'nerstraße 28, die Sitzung der Lawdeskommission des K.ren Kajemeth statt. — Zionistische B e z i r k 8 se k t l o n Alsergrund. Morgen, 8 Uhr abends Cafe Metropole. 9. Bez.. Berggasse 33, Vortrag Ludwig B a t o über Erziohungsfragen. Gaste willkommen. — Vereinigung zionistischer Bankbeamter. Dienstag den 24. d. um 8 Uhr abends in der Rede- und Lesehalle jüdischer Hochschüler, 9 Be.;., Türkenstraße 9. Vortragsabend Dr. Franz Schuß: „Vom alten und mod.rnen Zionismus". Gäste willkommen. — Reichsschutzbund der Handelsvertreter Oesterreichs. Morgen. 7 Uhr abends. Cafe Land'mann. Gründungsfest. Regiebeitraq 1.50 S. — Zionistische Frauenorganis a t i o n. Sektion 3. Heute, 10 Uhr vormittags, ,Heuere Kinder-Feier" unter der Leitung R. Langsam. Gäste willkommen. — Zionistische Frauengruvve Döbling — Z i o n i st i s ch e Bezirk ss'e ktion Döoling. Morgen, halb 9 Uhr abends, im Caie Döbling?rhos 19. B>:g.. B'.llrothstraße. Jüdische Volkslieder, Herr Oberkantor Gerwn Margul res; Vorlesungen Frau Mina Fischer. Gäste willkommen. Leo p old st öd t er Volkshetm, 2. Bez., Zivkusgasie 48. Heute, 7 Uhr: Festsaal: Schubert-Konzert. Mitwirkend: Karpla Jovanovics von der Staatsoper (Gesang), Hubert Hoppel (Klavier) Alice Goldschmied (Violine), Älbertine Steudner-Welsing (Klavier). Karten bis 10.000 K. * Die Zionistische Bezlrksfektiou Landstraße hat. wie bereits gemeldet, eine hebräische Sprachschule eröffnet, we.che derzeit in den Räumen des Berhwusvereines Unter« Viaduktgasse 13, unters bracht ist. Der Unterricht erfolgt nach den mod. rüsten Prinzipien. Unterrichtsstunden für Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren Montag von viert-:! 4 Uhr bis viertel 5 Uhr, Mittwoch von halb 4 Uhr bis halb 5 Uhr; für Kinder im Alter von 9 bis 1Z Jahren Mon'ag von viertel Z Uhr bis viertel 4 Uhr, Mittwoch von ha.b 3 Uhr bis halb 4 Uhr. Einschreibungen vor den Un.errichtsstunden sowie bei tat tionistischen Bezirkssektton Landstraße. Z Bez., Löwengasie 26, afe Lovrana, Montag und Mittwoch von Ü orS 8 Uhr aveüds. Beginn der .Kurse Montag den.A. d. . - SS. MLpz 1928 Bühne und Kunst. „Smani* im S-rruthrater. Gleich ihren Vorgängern „Rabucco" und „Lombards" ist auch Verdis im Jahre 1844 entstandene Oper „Ernani" ein Kind der Revolution. Das Vevschwörungsmotiv, bekaunttich ein noch in späteren Werken wiedevkehrender Lieblingsgcdanbe Verdis, bringt Ordnung in die bunte Reihe von Arien und Szenen, die mit der äußeren Handlung werrig gemeinsam haben. Die Derschwörerszene selbst wäre bei der Uraufführung in Venedig beinahe der Zervsur zum Opfer gefallen, auch der Hornruf aus der Szene erweckte Bedenken. „Ein Horn auf der Fcn-ice, so etwas hat ja die Welt noch nicht gesehen," meinte der moralisch entrüstete Theater'direktor, worauf'Verdi gleichmütig erwiderte: „Nun, dann wird sie es oben jetzt sehen." Nach dem Bombenerfolg in Venedig führten 15 italienische Bühnen noch im gleichen Jahre das Werk auf, und im päpstlichen Rom wurde es so populär, daß die Menge statt „A Carlo Quinta" „A Pro Nvno" sang. Ueber die Uraufführung klagte Verdi, der Tenor wäre stimmlos und entsetzlich katarrhalisch gewesen und Elvira hätte so unrein wie nur möglich gesungen. An der Wiener Neueinstudierung hätte Verdi trotz der völligen Unzulänglichkeit der Regie, die Massen glaubhaft in Bewegung zu setzen, und trotz der Trägheit des von Mascagni geleiteten Orchesters seine Freude gehabt. Herr Z e c ist jeder Zoll ein Grande und Frau Kurz, eine reife Elvira, fügte sich mit ihren steifen Gesten in die spanische Gesellschaft wohl ein, um so beweglicher ist ihre warme, leuchtende Koloratur, die nur wenig an Glanz eingebüßt hat. Sleza'k sang den Ernani, ein richtiger Räwberhauptmann, hünenhaft in Spiel und Stimme, dem man um seines prachwollen Naturburschentums willen manche Unarten des Gesanges gerne nachsieht. Doch nicht er, sondern Battistini beherrschte die Szene. Am Grabe Karls des Großen wuchs er zu majestätischer Hoheit empor, die Wucht seiner Rezitative, die echt südliche Leidenschaftlichkeit seines dramatischen bel canto und die Gestaltungskraft des Sie>bzigjährigen waren eine Augen- und Ohren,weide, die nicht ihresgleichen hat. Wie vm Reiche Karls des Fünften, den Battistini verkörperte, die Sonne nicht untevging, so scheint die Herrschaft Dattistinis im Reiche des Gosanges dem Gesetze der Zeit zu trotzen. ftb. Gilt tzperiment im Modernen Theater. Französische Nachtvorstellung. Verneuils amüsantes Lustspiel „P o ur avoir Adrienne . . das unter dem Titel „Der Frechdachs" über die deutsche Bühne g.'gangen ist, hier von Remhold Schänzel in der Titelrolle ein dutzendmal gespielt und außerdem im Original von der Berneurl-Truppe zelebriert wurde, haben Wiener Künstler nunmehr wieder im Original aufgeführt. Das Experiment ist gelungen. U-Herraschend gut das tadellose Französisch mit dem ganzen Duft des Pariser Klimas, flott im Tempo und bei keiner Pointe versagend. Eine Spezialüberraschung der als Schriftsteller. Chansondichter und Filmautor bekannte Benno Bigny, überaus drollig, in Maske, Ton und Gebärde wie aus dem „L? Rire" herausgeschnirren, eine treffliche Rose Pompon Fvl. Grote Wittels, die hier pqrotheum Versteigerungs-Einteilung 'L,V Pretion* tla'loh; Jeden Di S N be- und CJiina*llbtff; Ui. den I IV. Ib2ä Brlilenteii* u. Perlenscbmack im t’ranz'Saal Ver i«Hene PreMosenpfänder der PfandUihanetalidesSpar-u. Vor- | schussvere nea .Landstraise“, I. Wol zei»e 87, Fr, den 27. UL im Franz-Saal. Stbrauchseegefutlnde läg leh Im Ludwiftatorff*. Rös^ier- und Ko* lowrat*Saal; ferner jeden Dl. Do Sa und Fr, den 3. IV. im Hoch« aaal. Verfallene Effeldenpfänder der Pfano leihanstalt Uerlio d & We rieh, 1., Wippltngerstrasae V4. Uo, den 85. III u. Mi, den I. IV. im Röesler Saal. Jede« Oi F»'ie, Fall«, sehine Waeehe Kieleer. Anzfler, Stof e ■i. den L W Plmteapparate, Ob* Jektive, Mikroskope. Reweaeupe, Opamallaar, Feidatecher. Sehralb* maioa.aaa. FahrHMar und llhaiaeehaaa im Ladwigs orti*Saai. Jeden Di und Fr Madel. Bll* der, Beleuchtungskörper, Oefen undHaushaltungsge^enstlnde Im filaihof. Jeden Mo. Fr, den 27. III.. und Mi, den l IV.: K> Bit* gaw»rba, Oemilde, Aat'satU.a« u Perserteppiehe im Noca Saa . Do. den' 2o. III. SoMnts >» biliar. Pa«ertepp>eh«, Oeml'de Luster, Kunstgewerbe ne Fm» Jeeer*8aai. B osse Sorderauktlon Im Frtor-Josef-8aal. 8. dl, 4. IV 1925- Modernes Kunst* und tilmobtl ar. Luster, Perserteppiehe und lextliien OeUtmäde, Aquarelle, Ai betten des Knast* gewerhea. Ant quhlten. Kerami , Japo'ilka und Varia. Beaiobtifluia: Sonntag, den 29. von 10 bis ■ Ihr, Montag, den 30., Di, den 31. März and Mi. den 1. April 19 5, von 10 bis '/,*) Uhr nachm im Franzos*f Saal 20 Klebte Aakt'ae in der Kui et* abtcilung: Mo den 3, Di, den ^4. und Do, den 6. III. Alte und moderne Oelgemätde, Aquarelle Handze enruugen, Miniaturen, Antiq i'ä en U a«, Porzellan, Mobiliar. Metallarbeiten, Textilien. -pitzen. laoonika, 0< aohik. Onefmarsen: Jeden Di u Fr in Samm ungen, Serien und ElnzeletUcken. VI, Mariahilferstra se 7 ). Bücher r Do. den 26 bis 8s, den .8 Ul. Alpine Uibiothck des t Dr Fritz schiele: Do, den 2. bis Sa. den 4. IV. Deutsche und fremd« Literatur In erst* und Oesamtau'gabcn, Bücher verschiedenen Inhalts. Taohs sehe GsgeaeUnite : Di, den 4, IL und ML den I IV.: Maschinen, Werkzeuge, Arms* uren, Altmaterial, VllL, Feidgaese 6 Waffe«: Fr, den 3 IV, i Jagd* waden, Oewcihe, Sportaus* rüsmngen, Reit* unn Sabeizrnge Uniformen u. Pelze im Ludwig*' storff-jaal. Tügll h an Werktagen Sctiiusttllunp vOi 1 Uhr an Beginn der Verste gerungen, wenn nicht andeis vermerkt, um 3 Utir« Näheres durch die „Mitteilungen“ und „Nachrichtenblätter“. Mittwoch, den 25. III 1825, Fortefenverkehr ia aUee Akte Immen _tmd Asstal et de» Doroihei.ms oii 12 Uhr m ttege. Das Dorothaum gawährt Darlehen in jeder Höhe auf Ji.wc en, flo d, Silber. Kunstgcvenstände, Automobile, Bücher, Briefmarken, Pelze,Teppiche, technische Artikel uud Gegenstände aller Ar. den ausgeprägten Sinn für Humor und Drollerie bewiese« hat, ein reizender Mimi-Pinson-Backfifch, Frau Markette Weber durchaus Dame, auch dort, wo sie zu fallen b.-gknnt und im Mittelpunkt selbstverständlich der Frechdachs selbst: Theo Shall. Dieser junge Künstler, eine Mischung von Bonvivant und Komiker, konnte im Derneuilschen Lustspiel nicht nur die charmante Liebenswürdigkeit seines Temperamems, sondern auch sein Regietalent zeigen. Wenn das Wiener Publikum aus den „Geschmack" kommt, wird «S gewiß derlei Nachtvorstellungen, die bisher leider allzuwenig Interesse gefunden haben, mit intensiver Teilnahme besuchen, o. r. „Eine toll« Almnacht." Ein französischer Schwank im älpischen Janker, mit Wollstrümpfen angetan und mit de«' JMer in der Kehle. Die diversen Liebesaffären. Ebeverirrnngen und Verwechslungen spielen sich nicht km Boudoir cder Hotel,- sondern im Wege des ..Fensterlns" hoch oben auf der Mm ab. Das gepfeffert« Stück ist von Gustav Horst nicht übel znlsammengestellt. Auch die Exler können nur durchh^ten, wenn sie gelegentlich auf das Programm den lockendm Vermerk: JugeMiche unter 16 Jahren usw zu setzen in der Lage sind. Es war ein großer Heiierkeitserfolg. der vor allem den Damen Anna Exl, Mimi Gstöttner-Auer und Pepi Marik, den Herren Hans Kratzer und Karl Vraßnigaer. ganz besonders aber dem frischen, urwüchsigen August Burger zu danken ist. Haydns Jahreszeiten". Sonntag den 5. April, 7 Uhr abends, veranstaltet der Gesangverein „Freie Typoqraphia" im Großen Musikvereinssaale eine Aufführung von Josef Haydns „Die Jahreszeiten". Dirigent Herr Heinrich Schoof. Mitwirkende: Frau Klara Musil, Herr Karl Fälbl, Herr Josef Bau mann, das WienerSymphonieorchester. Restliche Karten an der Mufikvereinskasse. Ans den Theatern. Burgtheater. Morgen Montag» 7 Uhr, „Ein Sommernachtstraum". Dienstag, 7 Uhr, ,^)aakobs Traum". Akademietheater. Dienstag, halb 8 Uhr, zum 60. Male „Die FahrtinsBlaue". Das Schönbrunner Schloßtheater eröffnet atn 29. d. seinen administrativen Betrieb im Schloßtheotergebäude. Volksoper. Heute nachmittags „Margarethe" („Faust"); abends „Gräfin Mariza". Montag „Der Kuhreigen". Dienstag und Mittwoch „Gäfin Mar i z a". Deutsches Volkstheater. Mittwoch österreichiiche Uraufführung der Komödie „Die Wollust der An-- t ä n d i g r e r t" von Luigi Virandello. Hierauf Nestroys ,A i e chlimmen Buben in der Schule". Beides mit Alex, lioissi a. G. Kleines Theater in der Annaaasse. Freitag Erstaufführung des dreiaktigen Lustspiels „Walzer" von Georg Ruttkay. Neues Wiener Stadttheater. Heute, 3 Uhr nachmittags» „Die Raschhoffs" von Hermann Sudermann. Halb 8 Uhr abends ,L)ie grüne Göttin". Theater rn der Josef st ad t. Das Drama „Sakuntala" noch Kalidasa von Rudols Lauckner wurde zur Ausführung angenommen. Morgen Montag »Kabale und Liebe". Donnerstag Premiere des Schauspiels „Der S ch a t t e n s i s ch e r" von Jean Sarment. Bürgertheater. Mittwoch und Donnerstag Gastspiel des Slowakischen Rationaltheaters. Raimund-Theater. Heute, 3 Uhr nachmittags, „Im weißen Rößl" mit Hansi Niese. Lustspieltheater. Heute, halb 4 Ubr nachmittags, zum erstenmal „Schneewittchen und die sieben Zwerge" von Fritz Lunzer uno Josef Baar. In der Reuen Wiener Bühne wird Dienstag das dreiaktige Lustspiel „Fräulein Jeanne — unsere Geliebte" (,^La oame de chambre") von Felix Gandero, zum erstenmal an diesem Start» ausgeführt. Theater an der Wien. Am 3. April findet die Uraufführung der Operette „D e r O r l o w" von Ernst Marischka uno Bruno Granichstaedten, Musik von Bruno Granichstaedten, statt. Ab heute allabendlich „W t e n e r B l u t". Carl-Theater. Heute, 8 Uhr nachmittags, „Polenb l u t". Johann-Strauß-Theater. Ms nächste Novität gelangt die Operette „Die große Unbekannte" von Julius Wilhelm und Gustav Beer, Musik von Franz von Suppe, zur Erstaufführung. Roland-Bühne. Heute, 3 Uhr nachmittags, „Das letzte Abenteuer des Sherlock Holmes". Erl-Bühne. (Wiener Komödienhaus). Morgen zum erstenmal, neu einstudiert» Franz Kranewitters Schaur' spiel „Andre Hofer". Radioprogramm. Sonntag be« 22. Marz. 11 bis 1 Mr: Bormitt a g s« t o n z e r t. Kavelle Silvtng — 4 bis 6 Uhr : N a ch m t ttagskonzert. Dietrich r Karneval in Nizza; Jeffel r Schwarzwaldmädel; MoSzkowSky: Soanische Tänze; Beethoven r eanladij»; Schubert: Aoe Maria; Pucchii r -Madame Bu tersly"; Kreisler: Mtitervachtsglocken; Macho: Staccato-Serenade: Lehär r Wo die Lerche singt; Herbert! Geheimnis der Nacht. — 8 Uhr r G o e t h e - B e e thoven-Feier. Zu Goethes und Beethoven» Todestag (22. März 1882. 2S. März 1827). „E « m o n t." Ein Trauerspiel in fünf Auszügen von Johann Wolfgang v. Goethe, Musik von Ludwig van Beethoven. Mitwirkend r Da« Wiener Svmphonieorchesier unter Leitung Prof. Rudolf Nilius. Montag den 23. Mörz. 1 Ubr b Mi«.: Uraniazelt* — 1 Uhr 29 Min.: Wetterbericht. — 7,4 Uhr: Wiener Börse. — 4 bis 5 Uhr: M ä r ch e n v o r l e s u n o. 7» d bis S Uhrr Konzert Silvina. Wien vor dem Kriege; Fall : Brüderlein fein. Walzer; Fall: Die geschiedene Fra«, Potpourri : Lebiir r Was ich längst erträumte; Lekär r Au» dem .Rastelbinder"; Lehär; Zwei Lieder aus „Die lustige Witwe"; Oskar StranS: „Rund um die Liebes; Ziehrer: „Die Landstreicher"; I. F. Wagner: Regimentsmarsch. — 7,9 Ubr r K o »z e r t a k a d e m i e. Klaviervortrag des Prot* ZuliuS P a r g a: Waaner-Liszt r' Isolden« LiebeStod. GefangSvorträge der Staatsopernsängerin Elisabeth Schumann: Mozart; Das Veilchen, Halleluja. Gefangsvonräge des CtaatsoverniLnkrrS Korl Renner: Beethoven: Adelaide. Wagner: Lied an den Abendstern aus „Tannhäuler". Vorträge de» Cellovirtuosen Hermann B u s ch: Regerr Arie. Dvorak: Rondo. Duette Schumann-Renner: Aiozärt r Duett aus „Figaro" (So atme ichi, Duett aus „Zauberflöte" (Bei Männer, welche Liebe Wien- «laviervyrtrag B s r g a r Goundd-Liizt r „Liaust*-Transkription. GrsangSvorträqe de» StaatsovernfängeiS William W e r n t g t r Denza: Adieu. Leoueavallo r O. Kolombiue <avS Bajazzo». Giortani: Arie au» .Feodora-. Slaviervortrag v » r g a: Strauß-Schütt: „Tlederma«S"-Paraphrale.

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