Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2185 (21.3.1925)
- Date
- 1925-03-21
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 Men. Gamriay Wiener Moraenzeitunst. A'. Marz 7NN Nr. 2185 Volkswirt. Snglssd und die österreichische RaNonalbant. Fortbestehen der Unstimmigkeiten mit London. — Der Beacht des NntionalbankprSsidenten über feine Londoner Steife. — Generalversammlung -er Nationalbank. Gestern fand die zweite ordentliche Generabversainnd- Lung der Oosterreichischen Nationalbank statt. Denselben 'wurde nrit großen: Interesse entgegcngesehen, well Erklärungen des in der Nacht aus London zurückgekehrten Nationalibankpräsidenten Dr. Reisch über seine Londoner Reife erwartet 'wurden. Es waren ausfallend viel (14V) Aktionäre erschienen, die 99.734 Aktien vertraten. Leider ließ der Natioualbankpräsidcnt ziemlich lange aus seine Erklamng warten. Es wurde zuerst eine la-ngmächtige Debatte rm Anschluß an den Geschäftsbericht abge-fühvt, die nur zum geringsten Teil sich tatsächlich mit dem Bericht beschäftigte, zum größeren Teil hingegen allgemeine WirtfchuftSfragen «betraf. In dieser Diskussion entwickelte sich unter anderem auch eine Debatte über den Kollektiv- Vertrag der Bankange st eilten, die von Nationalrat A l l i n a aufs Tapet gebracht wurde, ohne daß dies eigentlich zum Verhandlu-ngsgegonstand gehörte. Ihn: erwiderte der Vertreter der Bauken Direktor Dr. Lippe, der dom Nationalrat Allrna den Bruch der Diskretion über die schwebenden Kartellverhandlungen vooivavf. Natronalrat A l l i n a brachte unter anderem auch eine Reihe von statistischen Taten, in welchen er nachMveisen versuchte, daß die Banken bei ihrem Abbau nur gegen die Beamten vorgegangen seien, daß aber nicht in dewsellben Verhältnis der Leitungsapparat abgobaut worden sei, so daß eigentlich der teure Leitungsapparat schuld au den hohen Zins-Verhältnissen der Privatwirtschaft sei. Direktor Lippe als Vertreter des Bankenverbandes bei den Lohn- Verhandlungen erklärte hmgegen, daß der eigentliche Leitungsapparat derselbe geblieben sei, daß wohl jetzt mehr Direktoren vorhanden seien, daß diese aber nur mit 'höheren Titeln versehene Beamte seien und die verantwortlichen Organe keine Vermehrung erfahren haben. Vor dieser eigentlich nicht zum Thema gehörenden Di'Äussion sprach der Vertreter der Ardeiterkammcr Regierungsrat Palla, der eine Ermäßigung der Zinssätze und der Kostgelder verilangte. Palla erklärte, 'daß England die Verhältnisse Oesterreichs unrichtig beurteile und daß man die E x i st e n z f ä h i g k e i t Oesterreichs ermöglichen sol le, sonst müßte die Bevölkerung ge- Jwmigen sein, den Anschluß an ein größeres Wirtschaftsgebiet zu suchen. Der einzige Redner, der zur Lache sprach, war der Generalrat der AnAobank Dr. S ch w a r z w a l d, der die Auszahlungsmodalitat der Dividenden, die Bestellung der Währungsreserve der Natioinalbank und die allzu hohe Dotierung des Pen'ionsfonds bemängelte. Als noch drei Redner über die Pensionsansprüche der Angestellten sich ausließen, betonte der Präsident Reisch mit Recht, daß es aus -das Ausland kernen guten Eindruck mache, wenn d e r. H an p r t e i l der Diskussion sich u m Lohnsragen drehe, man verarge es Oesterreich, daß immer über Lohn, nicht aber über Arlboit gesprochen werde. Das Ergebnis der Londoner Reise. Präsident Reisch gab nun Erklärungen über den Erfolg ^seiner Londoner Reise ab. Aus diesen ist ersichtlich, daß weiterhin Unstimmigkeiten zwischen der Ocsterreichischen Nationalbank und der englischen Finanz bestehen. Es wird der Nationalbank vorg-worsen, daß sie nicht auf die Staatswirtschaft einwirke, daß das Budget und die Steuerlasten abnehmen. London ist auch nicht mit der Zinsfußpolltik und den anderen 'bankpolitischen Maßnahmen der Nationalbank einverstanden. Präsident Reisch erklärte dabei, daß er sich bei seinen Maßnahmen von 'den Erfordernissen der österreichischen Wirtschaft leiten lassen müsse und daß die englische Wirtschaft eine ganz andere sei als die nach der Inflation wiedererwachte österreichische Wirtschaft. Die Erklärung über die Unstimmigkeiten war so dezidiert, daß -daraus geschlossen werden kann, daß Präsident Dr. Reisch auf seinem Standpunkt weiterhin beharre. Es ist infolaedessen nicht ausgeschlossen, daß in der nächsten Zeit Präsident Reisch aus diesen Unstimmigkeiten die Konsequenzen ziehen und eventuell auf seine Stelle verzichten wird. Di« Frage der Nachfolgerschaft des Nationalbankpräsidenten Dr. Reisch. Es tauchen schon Gerüchte auf, welche von einem Nachfolger des Präsidentent Reisch zu berichten wissen. Es kämen hiesur drei Anwärter in Betracht: 'der gewesene Finanz-minister Dr. Redlich, der frühere Finanzminister Tr. Kienböck und endlich der jetzige Generaldirektor der Nationalbank Dr. Braun eis. Prof. Redlich wäre den Engländern genehm. Dr. Kienböck wäre der Seipol-Richtung erwünscht. Für Dr. Brauneis spräche die Ermöglichung der Kontinuität des Betriebes. In dieser Hinsicht sind alle Nachrichten vorläufig verfrüht. Ob Professor Redlich tatsächlich N a t i o na lba nkprä sitze n t werden dürfte, ist vorläufig fraglich, da ihm die wichtigste Voraussetzung hiefür, der Zusammenhang mit der oster reich-scheu Wirtschaft, fehlt. Dr. Kienböck hat noch aus der Zeit des verstorbenen Generalrates Dr. R o s e n b e r g einige Freuntze in England. Dr. Brauneis ist schon vor einiger Zeit von -der Notenbankpolitik des Dr. Reisch deutlich abgewichen. Ja, er hat sich sogar in einzelnen Fallen in offenen Gegensatz zu Dr. Reisch gestellt. In der nächsten am Montag stattsintzenden Geuera'lratZsitznng dürfte vielleicht diese Frage einer genauen Erörterung unterzogen werden. Fortdauernd günstioer Stand der Oesterreichtschen Nationalbank. Ter letzte gestern veröffentlichte Ausweis -der Oesterwlchischen Nationalbank vom 15. d. zeigt eine 'weitere Verbesserung ihres Standes. Der Notenumlauf hat sich um 20 Millionen Schilling vermindert und beträgt 736 Millionen Schilling. Das EKkompteportefeuille hat ebenfalls eine weitere Verminderung um 6,5 Millionen erfahren und beträgt nur 115 Millionen. Dorotheum - Bankabteilung Wien, I. Dorotheergasse 17 Ae Sjjrattfentng von Blumau. In Auswirkung der Genfer Protokolle vürfte rm Budget für 1925 für die Evf-ortzernisfe der Staatsfabrvk Blumau nicht mehr vorgesorgt werden. Die Regierung ha>t sich nunmehr, wie Handelsminister Dr. S ch ü r f f gestern im Na-'wnalrat mitteilte, entschlossen, die Liquidierung Dlunrans in Eigenregie durch die drei beteiligten Ministerien für Frnanzen, Handel und Heereswesen durchzusühren. Sie wnd eine-m kaufmännisch und tachch irisch geschulten Fachmann aus der Praxis übertragen Iverden, der binsichrlich seiner Geschäftsfi'chvung einem von -den drei Minstrrien paritätisch beschickten Dreierkomitee umersteht. Dieses Komitee wird sich zur Beratung in allen technisch-wirtschaftlichen -und kom-merzielten Fragen fallweise der Mitwirkung eines B o i r a t e s bedienen, der von der Wiener Handelskammer, d.-r Arbeitevk-ammer, dem Hanptverband der Industrie uns den i-n Blumau angosiedöliten Intzustriegesellschasten zu beschicken sein wird. Die Liqu'dationsverwaltung steckt sich als Ziel die Befreiung des Bundes von allen finanziellen Lasten, die Industrialisierung der noch für die Verwertung tauglichen Objekte, die Wahrung der Interessen der Blnmauer bodenständigen Arbeiterschaft, -den Abbau der Generalregie und die A bstoßung -der in Blumau vorhandenen technischen Materialien. Die Liquidation soll in kürzester Zeit -beendet werden. Das Han-dslsmmisterium war bemüht, Interessenten sür die Vcmoertung der in den Industrieanlagen der staatlichen Jndustriewerke u-nd der Staatssabrik Blumau befindlichen ObjMc und für die Wioderbel-obung der brach liegenden staarlichen J-ndustrieanlagen heranzuzichen. Die Verhandlungen wurden durch die außerordentliche wivtischaft-liche Depr-'ssion erschwert. Das Zustandekommen sslbst der bereits iu Verhandlungen weit vovgvschritteilen Projekte scheiterte bish.r vorrlehlnlich a-n dem weitläufigen Umsang, dem Zustaude de-. Anlagen und der Unmöglichkeit der Kreditbeschaffung. Hypothekardarlehen der Dianabad-A -G. In der für den 4. Avril einberufenen Generalversammlung der Dianabad- A.-G. wird unter anderem der Beschluß gefaßt werden, ein Hypothekardarlehen in der Höhe von 150.000 Doll a r aufzunehmeu. Diese Anleihe ist umso bemerkenswerter, als die Geschäftsberichte dieses Unternehmens dauernd -günstig sind. Es wäre ratsam, wenn der Zweck dieses Darleihens von der Leitung der Dianabad-A.-G. bekanntgegeben würde. Insolvenzen. Ter Kreditorenverein meldet folgende ^ahl'uugseiustellungen: Alois Csaszor, Kaufmann, Wei;, -Steiermark. Leopold Dobay, Kaufmann, Klagensurt. Fr-'-u; K-ury, Schneider, Friesbach. Ioh. Grab ne r, .Holzhandlung. Foldkirchen. Karl Zanier, St. Andrä im Lavantt-äl. Franz Krois, Kaufmann, -Fechring, S:eiermar>k. Josef Bastl, ElSktrot-echniker, Wörder-n, Nieder-österreich. Alexander und Marre H o h e n t h a l Graz, Annenstraße 56. Franz Groß, Polwubmun 8. F-eichter u. Strobel, MürMschlag. c« r r Auslösung der Goeh u. Co. A.-G. in Wien Zufolge des Beschlußes 'des Verwaltungsrates der Aktiengesellschast für Holzgewinnung und Dampffägenbetrieb. vorm. P. u. C. Goetz u. Co. in Bukarest vom 22. Jänner 1925 ist die Filiale der Aktiengesellschaft für Holzge-winnung und Dampfsägeübetrisb, vorm. P. u. C. Goeh u. Co.. Wien, aufgelöst und in Liquidation getreten. Uebersiedlung des Patentamtes Wie wir von znstäudiger Seite erfahren, find den: P a t e n t a m t e Räume i>m Gebäude des Kartographischen Institutes, d. Bez.. Hamerlmgplatz 5. zugewreisen worden. . Die Uebersiedluna der Oesterreichischen Nationalbank. Das Prasidlum, das Direktorium und die Bankäbteilung (Devisen- und Valutenkassen) der Oesterreichischeu Nationalbank tverden ab 23. d. im neuen Gebäude. Wien. 9. Bez.. Ottonmmmmmmmmmm Levlse«' und Balutenkurse vom SV. Mikrz 1SSS. Devisen Geld Ware Sofla.. Geld Ware Geld Ware Am«tcr<iain. 283.40 284.40 6.13 6 17 Französische Noten . . 36.76 37.06 Belgrad. . .. Benin ... 11.18 11.22 Stockholm.. 190.90 191.60 Holländische Noten . . 260.— 282.— 168.70 169.80 Warschau ....... 136.16 138.66 Italienische Noten ... 29.80 28.— PfQisel .»»»,,».» Bukarest . .. 36.89 98.20 8.36 38.01 98.60 3.37 Zürich . . .. Valuten 136.70 137.20 lugosiawische Noten . . Polnische Noten .... Rumänische Noten . . . 11.14 135.40 3 30 11.20 138.40 3.34 33.90 34 — Amerikanische Noten . 704 80 708.80 Russische Noten (Roman,) Mailend ....... 28 79 23.91 Bel gliche Noten . . 36.60 35.30 Schweizer Noten . . . 135.80 138.40 New»York. »•»»•.. 70936 711-86 lulgar. Not. ...... 4.98 6.04 Tschecho-alow. Noten . 20.91 21.03 Paria ...... 38.81 38.97 Deutsche Noten .... 167.60 168 60 Türkische Pfund-Noten . 347.— 383.— Prag . ..... 21.036 21.116 Komische Noten .... 33.72 33.88 Ungarische Noten . . . 97.90 98.70 ... nun an notieren die Kurse in Schillingen und Groschen. — Die Kurse verstehen sich bet englischen Zahlungsmitteln kür 1 Pfund Sterling, bei ungarischen Zahlungsmitteln für 1 Mllion ungar. Kronen und bei allen anderen Währungen für ie hundert Währungseinherten. Wagner-Platz 9 (Zugang von der Schwarsipanicrftraße), amtieren. Die Einreichungen zum Devisenolearing und der Clearingverkehr finden auch weiterhin in den Räumen der Wiener Börse statt. Die in der Herrengasse 17 und Landhaus« gasse 2 untergobrachteu Ges ch ä s t sab te r! n n g on der Nationalbank (Giro-, Eskonrpte-, Inkasso-, Darlohensabteilung. Banknoten« n-nd TeKmünzenkasse) werden am 25. d., anläßlich der Ucber. siedlnng. geschlossen sein. Mb 26. d. werden diese Abtei-'nngen gleichfalls im neuen Gebäude amtieren. Die Nationalbank wird inl neuen Gebäude die Tclep'homtnmnrcr 22-5-50 Serie haben. E Kroatisch« Eskomptebank, Zagreb. Die am 18. Mär; dieses Jahres abgehaltene 66. G e n e r a l v e r s a m m l u n cj hat die Vorschläge der Direktion e i n st i m m i g angenonrmen und die Einlösnirg des Coupons Nr. 31 mit 15 Dinar ab 23. März d. I. beschlossen. In den Direktionsrat wurden die ausscheidenden Herren: Baron Milan T u r k o v i» (Präsident), Dr. Sta..ko Sverlsugn (Vizepräsident). Sauruel D. Alexander, Dr M i l o r a d Cucnlic-Bito« r a j s k i, S t j e p a n C a v r i l o v i c, B s e k o s l a v Hein« ze l, Dr. L a v M a z z u r a wieder- und Ältr. Spencer- Smith, Vizepräsident der Anglo-Arrstr-ran Bank Ltd., London, n-eugewählt. Wiener Mrse. Geschastslos. Im Gegensätze znn» Vortage eröffncte der gestrige Verkehr in einer -etwas besseren Haltung, wobei diese Ter.denz d rrch den günstigen Beginn der Prager Börse noch gestützt wurde. Tr-ohoem hielt sich 'der Bcvkchr in enigen Grenzen, zuural da di< Spekulation sich nach wie vor ruhig verhiellt und irr dieser Haltmrg mfolge unbefriedigender Anfnahme der Londoner Vorhcnrdllu'nqen noch gestärkt wurde. Au-ch der Manigel jedweden Kauflnt-eresses aus dem AuSlan-de machte sich i>m Vereine mit dom Fernbbei'ben des Publikums deutlich bemerkbar. Le> geringen Umsätzen eröffneten in der Kulisse Anglobamk, Länderbank,'Krupp, Poldihütte und Waagner mit Knrsavanoen, währvn alle übrigen Werte vernachlässigt bl-ioben. Au-ch im Verlaufe des werteren Verkehres hielten die meisten Effekten ihre Tendenz vonr Bövsen-bcginn fest. Bei dauernder, Güschäftslosigkeit schlossen die meisten Effekten in der Kulisse mit Abschwächungen. Ungarische Kredit verloren 8000 K.. ZivnostenSko 5000 K., Staatsbahn 3000 K., Rima 2100 K., Skoda 10.000 St, Salgo 20C0 K., Siemens 2700 St.. Juli-Süd 6500 K., Trifailer 10 000 St., Semverit und Karpathen je 2000 K. und Brünner Maschinen 6500 K. Höher waren Anglobank um 4500 K., Alvine um 3100 K.. Kruvv urn 3400 K. und Waagner um 1500 K. Auch im Schrauken waren die meisten Notiemngen abaeschwächt. Dampfschiff waren um 10.000 K. niedriger, Nordbahn um 32.600 K., Holzverkohlung um 55.060 K., Dynamit um 30.000 K.. Lampen um 20.000 K., Ungarische Allgemeine Kohlen um 35.000 K., Galicia um 25.000 St., TarboucheS um 20.000 K., Ungarischer Zucker um 35.000 K. und Kroatischer Zucker um 23.000 K. Hüber waten Jungbunzlauer um 10.000 K. und Mundus um 12.000K. Auf dem Anlagemarkt waren die österreichischen Goldrenten fester. Von den E x o t e n notierten : Mrazntca 35.000 bis 36.500 K., Tepege 22.250 bis 22.500 K Universale Bau 14.000 K. Ausländische Börsen. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Berlin, 20. März. Iwfolge der Be-euidl'gung des Eisen» bahnerstveits nahm der Verkehr einen -etwas freundliche« r e n Devl-auf. Doch sind.die Kursändermvgen o-hne Bedou-t-ung. Es noi-ierteu: Ungariische Kro-nenrente iß, Ungarische Goüdrcmtc 9,12, Wvkerllose 22,—, O österreichische Krodtt 9,25, Wiener Bankverein 6,—, Unionba-nk 7,—, Daimler-Motoren 6,7, Dynamit Nobel 109,7, Felten u. Guillea-nme 166,—. Prag, 20. März. Auf Meldungen über erleichterte Geiödverhältnisse erössnete die Bövse in freundlicher Hailtnu-g. Diese Tendenz konnte sich jedoch nicht bis Mm Schlüsse hatten. Dir Kurse -schlossen äbaeschwächt. Es notierten: Vi-evprozen-tigr Pf-a-ttdbriefe der sechspr-ozentigen österreichischen Sta-atsan-le-che 79.50, Zivnosten-sk-a Banka 404,—, Anglobank 96.—, Merkur 50.50, Ocsterr. Kredit 73,50, Wiener Umonbank 58.50, Wiener Bankverein 49,50, Ferdinands Rovdbahn 4650, Böhm. Zuckerindustrie 1180,—, Schöller 2445,—, N'ostomltzer Zuckerindnstrie 1715,—, Vereinigte Elektrizität Wien 105,—, Königshof^r Zement 1235,—, Brüariner Maschinen 536,— , Simmeringer 102.50, Rot-Kosteletzer Textil 363,—, Kosmanos 425,—, Alpine Montan 185,—, Berg und Hütten 2515,—, Poldihütte 440,—, Prager Eisen 928,—, Skoda 685,—, Inwaild 326,—, Olloschauer Papier 112,—. Budapest, 20. Mä-r^ Der heutige Devk-eihr vollzog stch k-n -abgeschwächter Hattu-ng. Es notierten: Britisch-nng. Bank .>2,—, Un-g. Kre-dit 403, Oesterr. Kredit 153, Wiener Bankverein 107, Kommcrzlabba-n>k 1105, Gran Szaszvarer 268, Obevuug. Berg und Hütten 306, Magnesit 1590, Ung. Allgom. Kohlen 3195, Salgo Kohlen 589, Urikany Kohlen 920, Kobuvg 44, Ung. Hofherr 98, Rima-Murany 135, Düdbahn 51,50, Staatsbahn 404, Kroat. Zucker 790, Ung. Zucker 2135. Sie Levlseiilurfe. Zürich, 20. März. kDevstenkurle von 12 Ubr.) Berlin pro Billion 1.2350 (1.2350>. Rolland?<V7.15 (207.30,. Reiv-Rork 518.70 (518.70), London 24.79'/- (24.79'/2\ 5J!nri« 26.85 (26 87), Mailand 21.07 (21 07), Brüssel 26.25 <26.22-, Kovenbagerr 93.75 (94.25), Stockholm 139.75 (139.75;, Oslo 80.- (80.-), Madrid 73.85 (73.75), Buenos Aires 205.75 (205.75), Prag 15.40 (16.40-, Budapest K0072 (0.0072,. Bukarest 2.45 (2.45.. Belgrad 8.17'/, (8.30), Sofia 3.77'/, (3.77'/,). Warschau 100.- (100.-), Wien 7325 (73.10) für 100 Schilling. Drap, 20. März. (Devisenkurse.) Berlin*'» 805.8750 <505.87-, Zürich 652 75 (652.75 l Paris 175.25 (175.75), London 161.6750 (161.6750), Aew-?)ork 83.80 (88.80), Belarad 53.50 (?3 50. Bukarest 16.- (15.95). Wien 477.50 bis 480.50 (477.37) für 100 Schilling. Warscha.r 651.25 (651.—). Agram —(—.—), Budapest 4.62 (4.62-, Inoollawische 53.26 (53.50), Oellerreichlsche aestempelte Krone 4.6912 (4 6975), Polnische 649.50 (649.50), Ungarische 4.60 (4.6050). Budapest, 20. März. (Devisenkurse — Eigenbericht.) Berlin 17.250, Amsterdam 28.950, Kopenhagen 13.175, Stockholm New-Z)ork 72.275, London 345.500, Paris 8760, Brüssel 3665. Prag 2150, Belgrad 1150, Budapest Bukarest 348. Warschau 13.900, Wien 10.200. Sofia 528, Mailand 2945. Zürich 13.975. Belgrad, 20. März. (Devisenkurse.) London 808.07*/., Paris 328.-. New-York 63.22'/,. Genf 1218.60. Mailand 356.65, Prag 187 70. Berlin 1505, Wien 8.92'/-, Bukarest 30.20, Sofia —, Budapest 0.0879, Brüssel 320.—, Amsterdam —, Warschau —. Marschau» 20. März. (Devisen.) Belgien 26.36 bis 26.38, Berlin bis Holland 207.10 bis 208.10, London 24.78 bis 24.90, Skew-Bork 517.— bis 520.- Parts 26.88 bis 27.—, Schweiz 99.94 bis 100.44, Budapest —bis . Prag 15.40 bis 15.46. Wien bis für 100 Schilling. Italien 31.07 bis 31.17, Stockholm bis —. Bukarest —bis —.