Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-03-19 · Heft 2183 (19.3.1925) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2183 (19.3.1925)
Date
1925-03-19
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981268--22236-3009629
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

OM t Mm. Wiener' Mornenzelfnnft. ba- Statut des Mkkerbundes scharfer auf die Verbinderunfl jedes Krieges einzuftellen. Die Hauptfrage, die sich aus der Konzeption des tschechischen Außenministers erhöbt, 6etr[fft jedoch die Stellung zu Rußftnch. Wie soll dieses System der Kleinstaatenverträge sich zur Sowjetföderation stellen? Ta Deutschland die Anerkennung der Oftgrenze verweigert und unter dem Druck des Re.l tSbokschcwismns die Hoffnuiuzen auf ein militärisches Zusammenwirken mit MoSkau nicht cmfarbt, so schlicht die Beneschsche Formel die Gefahr eines Krieges nicht nur nicht auS. sondern sie verdichtet sic sogar. Es ist ein unsäglich mühevolles Werk, an daS Venescb herantritt. und selbst wenn es seiner Geschicklichkeit gelänge, die Widerstande auS den Sonderverlräaen Frankreichs mit Polen und Jugoslawien zu überwinden, wäre die ganze Arbeit nutzlos vertan, wenn nicht gleichzeitig das Verhältnis Rußlands zu seinen Nachbarn geordnet werden könnte. Die Machteavuppierung von heute sicht folgerd:rmasten a«S: Es besteht zunächst die alte Entente ohne die Bereinigten Staaten; dann das französische BertvagSnetz mit Prag. Belgrad und Warschau; der Komplex der östlichen Randstaaten; die kleine Entente: der italienisch-jugoslatzvische Militärvertrag: der russischjapanische Mock. Bündnisse urtb Verträge in Menge, und trotzdem oder vielmehr gerade deshalb die ewige Kriegsgefahr. Fast jeder Staat in Europa ist militärdiplomatisch irgendwie gebunden. Das ist ein Zustand der Anarchie, der erkennen läßt, wie sinnlos das gesamte Friedenswerk geworden ist unb mit welcher Leichtfertigkeit es znfannnengestellt wurde. Jede Bank und jede Unternehmung, die nach dem Krieg die alten Beziehungen wieder anknüpste. ist mit Mehr Umsicht und Sachkenntnis vorgcgangen als die Diplomaten, die sich von den Generalen beschwatzen und terrorisieren ließen. Der Rock ist schleckt zugeknöpft worden und da ka-nn mit eines helfen: Er muß wieder bis hinauf geöffnet werden, um den Fehler zu korrigieren. Die Möglichkeiten kann nur der Völkerburw erschließen, und er muß auf einem neuen Weltkongreß aller Staaten, aller Völker und Bolisrninoritäten die Revision der Verträge vornehmen. fraget 704 Schuhel mit eingebautem „Bersan*‘-Gummi-Absatz Kre-ithilfe für den jüdische« Mittelstand. Zur zweiten ordentlirlen Generalversammlung der Kreditkassc für Kleingewerbe und Handel in Wien. In der Zeit der würgenden Kredirnot und deS ZusammerLruches eine ganzen Rechr von Grat- und Mittelbanlen ist es ungemein erfreulich, zu sthrn, wie ein jur^cS jüdisches Äred'uinstinit mit vcrhällnismäßg bescheidenen Mitteln seine ebenso wichtigen wie schwierigen Ausgaben' im Jntcrcsft des hart bedrängen ftrdischen Handels, und Gewevbcftandes zu erfüllen bemüht ist un-d trotz der gegenwärtigen wirifchaft-lichen Krise eine günstige Entwicklung auftveist. Gemeint ist die vor zwei Jahren mit materieller Hilfe des American Joint Distribution CommittceL ins Leben gerufene Kred'.rkasft mr KIcingcw.'rbe und Kle'mhairdel in Wien, der Herr Lberrabbincr Tr. C h a j e s als Obmann urü> Herr Börsenrat J^va; Glück als Obmann-S.rllv:.tr«ttr Vorstehen '.'nd die von Herr M. Henijch geleitet wird. . Nach mühevoller Arbeit ist es der Kreditkasse enÄich gelangen, imrch eingazatzl^: Geschäftsanteile ihrer Mitglieder den erforderlichen Betrag aufziLbrirdgen, um das gesamt« Dari-.hen des Joirtt-Committees zu erhalten, so daß ihr jetzt ein Betrag von 25.000 Dollar zur Verfügung steht. Donnerstag den 6. d. hieb die Kreditkafst unter Vorsitz des Herrn L'berrabbinerS Dr. ChajeS ihre zweite ordentliche Gerv.rcrlversammlung ab. Dem Täl'^keitsb.richt über das ad^elaufcne Geschäftsjahr, erstattet dirrch Herr« H e n i s ch, ist zu emnchmen, daß in diesem Jahre insgesamt $94 Kreditansuchen eingelaufen sind, von denen 7S4 positiv erledigt wurden. Die Zahl der in der Derichtsperiode zur ÄuSZahlung gelangten Dar'ehen berrägt 626, deren Gesamtsumme rund 3 Milliarden Kronen, d. i. durchschnittlich 252 Millionen Kronen Pro Monat. Di« gewährten Emzüdarlohm bewegten sich zwischen 1 und 5 Millionen Kron-.'n, wovon die Darlehen zu 5 Millionen Kronen 80 Prozent b*t Gescumdarlchm ausmachten. Rur in wenigen Ansnahmsfällen, wo es sich zum Beispt-.'l um Existenzgründung handelte, wurden höhere Darlehen gewährt, jedoch keinesfalls mehr als 10 Millionen Kronen.! Ei» überaus mterejßmtcs Bild, auch wertvoll als Beitrag zum Kapitel der Berufsschichkinu der Wiener Judenschaft, liefert« die Zusammenstellung der Darlehensnehmer nach ihren Berufen. Dir finden da neben den Händlern dr unterschiedliche« Branchen, die natürlich das Gros bilden, auch ein ansehnliche Zahl von Handwerkern verschiedeister Kategorien und von Erzeugern allerhand Bedarfsartikeln und dane-ben <n»ch Angehörige der freien Berus«, wie Aerztt. Advokaten usw. Bej'ond.re Beachtlmg verdient ein« Ziffer in dem erwähnten Bericht, die sich auf di« Rückzahlungen bezieht. Danach betrogt die Gesamlsumnu: der im abgelaufenen Jahr von de» Kredit nehmem geleistet«« Rückzahlungen mehr als 2.4 Milliarden oder durchschnittlich 200 Millionen monatlich. Daß di« Rück'Mungen pünktlich erfolge«, ÜWeist die ->ngeringe Zakrl von Klagcfällcn, d>- auch in den letzten Monaten der Zalflttn,iscinst'lluwg.'n gleich gabl'eb.'n ist. Dieser erfreu lrchr Umstand i st d a s beste Zeugnis sowohl für d:e g e s ch ä f S m ä ß i ge Führnnjg der Kredits« ff«: als auch für das höher«, moralische Niveau ihrer Darlehensnehmer. Aus fr m durch Herrn B l u m c im 2!amen des RevisionSausjchuffeS verlef nen Rechnrutgsabschluss S ,ür 1924 geht hervor, daß der DarlehevSstand mit JahreSschluß 1,4 Mlltardcn und der erzielte Re'n^cwirm 88 Millionen Kronen beträgt. Dieses gönstigr Ergebnis ist nicht so fthr auf HZHe« Einnahmen an Zinsen, als vielmehr auf den größeren Umsatz und die v. -rhäl.nismäßig geringen Vcrwallungsspostn znrückzufichren, w. 'lch letztere insgesamt zirka 129 Millionen oder genau 425 Prozen: des Umsatzes ausmachcn. Der Rein-^w'im wurde nach Festsetzung einer 5prozei*t.igen Dividet.de für die eingezohlte« Anteile zur Stärfuny der Reserven der Kvdrlbrsie verwendet. Rech Erteilung der Decharge an den Vorstand und den AnssichtSrat wurden die tnrnusnäßig ausgrschiedenen Mirgli'dcr b:§ Vorstandes und des AufsichlsrateS WiedergSvählt, so daß diese Körpcrschof'en auch künftighin in der bisherigen personellen Zusammensetzung bestehen bleSben. Herr Börsenrat Glück legte d.7nn die Grundsätze der Tätigkeit des Vorstand'- dar und dankt« schließlich dem Herr« Obetzrabbincr Dr. Chajcr für seine außerordentlichen Leistung .>n im Dienste der Kreditbasft, di« hrutptsächlich ihm auch ihr Enlstohen verdankt. Im Anschluß an einen ong.nmmnenen Antrag des Herrn Oberbauraies Jn^. Stricker, wonach der Beamtenschaft der Kreditkasie für ihre hingtHungsvolle Arbeit der Dank ausgesprochen wird, erklärt« Herr Oberrirbbiner Dr. ChajeS, eS sei auch ihm ein inneres Bedürfnis, den Beamten zu danken, dre ohne jeglichen BureaukratiSmuS, welcher leider auch mancher jüdischen Institution orchcostet, den Petenten ste'S hilfs-- b.reit und menschlich entgegentreten und auch für di« Mize-- wiescnen ein freundliches Wort haben. Zum Schluss« hob der Borsthende die besonderen Leistun^n der Vorstandsmitglieder, der Herren Dörsenrat Glück. Alttnann, Barschak. Hast»:rn, Dr. Kantor, März «nd Türkl, hervor und zollte ihnen Anerkcnmrng und Dank. * In der unmittelbar nach der Generalverfamnckung stattgefundenen konstituierenden DorstandSsitzung wurden di« Herren Oberrabbin«r Dr. ChajeS als Obmann und Herr Börsenvat Glück als Obmann-Stellvertreter wvLdcvl-ewähtt. Die 626 Darlehensnehmer nach Berufen: Aente .42 NetbtSanwSlte...... 2 Ingenieure. 1 Uhrmacker u. Goldatbester 22 Modistinnen . . .... 10 Blusenerzeueuug .... 7 CchneidersalonS .....!6 Tck'ubmacher . . « v'v *■ -4 Kürschner. ... . ... . 8 Spengler. ....... 5 Friseure ........ *'4 Bürstenbinder ...... 7 Tischler ....... 3 Schlosser. 2 Niemer. 1 Buchbinder. 1 ftunftceroerbl. Handarbeiten 1 Plissieru. Mcntieraustalt. 5 Wäscheerzeugung.21 Korbflechterei ..... 1 Tavezie er. t Buchbinder.1 Fleischbauer ...... 8 Kanditenerzeufung.... 9 Strickwarener?.eufung . . 7 Kinderwagenerzeugung . . 1 Huterzeugung.• 8 Kavpenerzeu"ur,g .... 1 Lederstan-enerzeugung . . 1 Buchdnrcker....... 8 Installateure ...... 1 Bäcker ...... 1 Paviettäckeerzeugung ... 2 Beseneneuouug . . .1 Cchwelßblätterrrzeugung . 1 Metallindustrie ..... 1 Weberei . ... 1 Gemischtwarenhändler . . 87 Textilwarenbändler . . 84 Manufalturtvaren .... 18 Wirk- «nd Strickwarrn. . 24 Wäschewarennandel . . 10 Schneiderrugeböre .... 8 Schusterzugeböre ... 1 Holz- und Kohlenhandel . 13 Säckebandel ...... 9 Zuckerwaren. 6 Galanteriewaren . . 14 DarsümerieieschLste . » 10 Seist« «nd Kerzen . 2 Buchhandel . . . . 11 VerlaaSunternebmen . 1 Pavierwarenhande! . , 10 Antiqn'tätenaeschäst . 'i 1 Cbem'kalien nnd Farben 7 HauS- und Küchengeräte 0 Kurzwaren .... 8 Eistn- und Stahlwaren 4 Altmetalle ... 8 Herrenkonfektion. . . 12 Trödler .... 11 Tuck'adfälle und Hadern 16 Borstennnd Federnbandel 12 Schubwarrngeschäfte . . 10 Fellebandel. , 4 Knovfae'chaft .... 1 5 echnische Artikel . . . 8 Cpirituosenhandel . . 8 Ocstbandel. . 5 Cüdfrüchtenhandel. . , 2 Eier. Butter «nd Geflügel 10 Fischbandel. . 1 Restaurationen . . . 8 Molkerei. . 1 Lederwaren. 8 Tabaktrafik .... . 1 Ranchreqnifite« . . . s Spielwarener.eugung. 1 Optische Artikel . . . 1 Schirmgeichäft . . . . 1 Abzablungsgeschäfte . 20 Partiewaren .... 3 Hausierer. # 2 Easttier ...... , 1 Orthopädische Behelfe . 1 Korbwarenhandel . . 1 Möbelgeschäft .... 1 Fuhrwerksbesitzer . . . . 2 Zustreifer ..... 1 Marktfahrer .... 1 Agentur .. 2 Klavierstimmer . . . 2 .Zusammen ... 026 Verlängerung der öteuerlassionsfristen. ms is. Mat. Anltlich wird vcrlaukbart: Die Frist zur Einbriu-gung der Bekenntnisse zur Einkommensteuer und a 11* gemeinen Erwerbstcuer für daS Jahr 1924 wurde drrrch Verordnung des BundeSminist.rimnö für Finanzen bis zum 15. Mai 1925 verlängert. Für die Einbringung der Bekenntniffe zur Körperichaftssteuer für das Jahr 1924 wird mit Rücksicht auf den in parlamentarischer Berharrdlung stehenden Entwurf deS Golddilanzelig.'jctz.s den kalendermäßig Liianzierenderr Körperschaften, soserne sie nach den gesetzlichetr Bestimmungen verpflichtet tvären, schon vor dem 15. Mai 1922 daS Be'-enntniS für 1924 zu überreichrn, die Frist über individuelles Ansuchen biS dahin verlängert «erden, Ist Mär; 1925 M. 9188 ,-GtJMMIMXNTEL, Spiclbfiüo. Gummischuhe »nd Gummlwaren aller An zu Fabrikspreisen! SPIRMANN « HOROWITZ Wien, II. 6er.. Taborstrasse Nr. II b ~ Telephon Nr. 47-0-86 Soziale Berwallung nnd Bolksgesnndtzelt. Die Ältersvevfitherunst der SeLbstäa-rgea. Da die Erhöhung der ArbeitSlc^nu.n1erstühunig von den M'chrheltr'p'arteien z/gcstandan wurde, schreitet die Buid^ctteratung im Nalioualrat ictztz rasch f?rt. Eesbev» Wurde der zweite Alfchnitt des Du.N'deSvora'N.'ch^atzes angenommen und di« Debatte über den d-ritten (KuktuS, Unterricht nr«d Staats Theater) ab>7e sch"vsftn. Hie^u wurde« mehrere Resolutionen vcrg:schlafen, in d?nm di« Regi-srung awsges.TrLert wird, die' S t n d i e n g e b ü h r c « an den Hochschulen -u überprüfen und auch «in« weitere .Abstufung der teikweisen Be freiungen zu verordnen. Dann wurden die Kapitel ^Sozial« Verwaltumg u»ch Bolkkgosundheit" in Vcrhondlung gezogen. Dr. Jerz'a bek, der über BrMgesimdhcit wferier'e. meinte, e8 sei nicht in Abrede zu stellen, daß. die Bekämpfun,q der Geschl-echtölra-nkheiten durch die Intervention des SitteuamtcS eine wertvcll-e Unterstützung erfahre. Frau Seidl fordert«, daß durch das erst zu schaffende Gesetz über die Dekäwpsnng der Geschlechtskrankheiten die ZwangS-behandlung für alle Träge« dieser Krankheiten cingoführt werde. Der Sozialdemokrat Hartmann wendet« sich dar gegen, daß trotz der herv'chrrden ArbeM-csi^keit äusländ-ische Arbeiter nach Oesterreich gebracht werden. Aach seine Parteigenossin B o sch e k verlangte, daß d:r Einwanderung ausländischer Hausgehilfinnen Errchalt geboten werde. Mnister Dr. Resch wies nach, daß die österreichischen Invaliden viel kleinere Renten des kommon als die anderer Staaten. Di« Sozialversi cheru n gsv orla ge werde er in Kürze vorlegen, allerdings werde sie nicht so ausschen, wie sie die SoziaAfr.'m.'traten wünschen, weil er der Meinung sei, daß die Bersickerunz' für die Verficherten und nicht für die leitenden Vcamien der Kassen da sei. Er müsse daranf bedacht feht, die Schmerzen der Vevsicherlen zu hckvlen, nicht aber die der sogenainntzc-n Kasse n s o z ia l i st nt. Sowohl die Regierung als auch die Mchr^itsparbeien seien nicht nur dafür.' daß alt« invalid« Avieiter süv die Tage des' Al^rs und der Invalidität geschützt sind, s.mdern daß auch der Gewerbetreibende, der Kleinhändler und der Bauer, rvenn ihre Arbeitskraft nicht mehr verwertet werden kann, einen gelniffrn Schütz finden. Gewiß spielt di« Invalidität bei den Selbständ'-gen nicht jene Rolle wie bei den UnftLtständigen. Für den SeXstündl-en hat elX'Nllich nur die Altersversicherung Sinn und Zweck und dies« wird mindestens gleichzeitig mit der Jttvalid^nversichernng der Arbeiter, vielleicht sogar früher, zur Einführung gelangen. Auch die Selbständi-genversicherung werde eine Zwangsversicherung sein. Den SeMündigetr muß es anileimgestellt sein, wen« fvi in der Lage sind, auch mehr einz'.'zahlen. damit sie ihre Altersrente steigern können. Für die hohen Berpflegskosten in den F o n d s kr a n k«na n statten machbe der Minister den hohen Personalauswand und dm Achtstundentag vernuiwoMch, Die Angaben über die große Zahl ausländischer Arbeiter, dir a«gM:ch in Oestcrrvkch beschäftigt sind, feien übertrieben, er schätze ihre Zahl aus etwa 80.000; wenn man mit AtlSwci-f'UNgen vorgohe. so müsse man sich auf Repressalien der Auslandes grsaßt machen, durch die viele österreichäische Arbeiter in den frcorden Staaten zu Schaden kommen würden. Abg.. Allina übermichtze «ine Anfrage betreffend Len Abbau von BanLgehilfen in den österreichischen Kredirinstitut-en und die. dadurch verursachte Gefährdung der körperlichen Sicherheit zahlreicher Dictiftnebmer bei Kafsengängen. Nächste Sitzung choecle um 11 Uhr ^vormUtagö. Ae SrhWmg der Arbettslosenunterstötzung. Abschaffung der Ktuderzuschüsse. Mit Gülrigleit von Ende dieses Monats an hat gestern derNationairat eine ErhöhungderArbeitsloseu-» Unterstützung durch Schaffung einer zehnten Lohnklafft beschlossen. Eö Werden in Hinkunft erhalten: Arbeitslose ohne Kind 2,50, mit ein m Kinde 2,70, mit zwer Kindern 2,90 und mit drei oder mehr Kindern 3,10 S. Die K'nderzuschüsse wurden abgeschafft und di« Bezugsdauer der auß.rordentlichen Notstandsunterstützüng für Arbeitsloft unter 25 Jahren mit 22 Wochen, für solche von 25 dis 50 Jahren mit 48 Wcchen begrenzt. Der Mehraufwand von 1500.000 S. wird durch die Aufhebung der Kin° derbersicheillng. die etwa 30 Milliarden einbr-ngt, und aus dem Neberlchutz der im Vorjahr eingehobnwn Beiträge ««deckt.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.