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Wiener Morgenzeitung · 1925-03-17 · Heft 2181 (17.3.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2181 (17.3.1925)
Date
1925-03-17
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Ttik 4 Dien. Dienstag Retzrrer empfahl sodann, dir Investitionen nicht aus den laufenden Betriebsmitteln, sondern ans aufzuttrhmenden Anleihen zu t>cstreiten, die jene Generationen Zunrckzuzahlen haben tverLen, denen di.se Jnstilntwnen zu» rnrte kommen. Dr. Friedmarru schloß seine Rede mit folgenden War ten: „Wenn auch unsere Ausfiihruttgcrr nicht von CbtiiHitfnutS qerragen waren uuo unü auch die e:Ne oder dis andere Ziffer bedenklich erschien, so geben wir doch die .Hoffnung ans die Zukunft nicht nur. Das Budget einer KnikttSgemeitt-de hangt nicht nur von toten Ziffern ab. :s ist -noch von ganz anderen Jmpont^rabitien abhängig. Wenn wir uns '« dieser .'nultusgewein-e als ein Teil des großen j ü d ich e u B o l k e S fühlen, rreiin .vir den Zusammenhang mit Len Juden der ganzen Welt nicht verlieren, dann wird uns auch d:c Wirtschaftlich-e Kris-.-, die fetz: auf unserer Republik lastet, nichts anl?adcn können. Ich sehe einen kleinen. bescheidenen, aber dch.'uiunqSvollen Auftakt hierzu in der Deklaration, die wir zu Beginn der heutigen Sitzung beschlossen haben, in welcher wir von dem größten kulturellen Ereignis der jüdischen Jetztzeit, von der Eröffnung der hebräischen Universität i « I c r u salc m, Akt genommen haben, und in jener, wenn auch bescheidenen Widmung, dü. wir zum Wiederaufbau unseres Heimatlandes bekz^tragen haben. Wenn wir diesen Zusammenhang auf- '.echterhalten, ivcnn wir in alle Kreise der jüdischen Bevölkerung den Sinn für die gemeinsamen Aufgaben und Bfiichten-tragen, wenn wir die Krrltnsgemeinde dahin popularisieren, daß wir ihr Tätigkeitsgebiet auSd ohne n, wenn wir mit Erich, Fleiß und Strebsarnkeit unsere Tätigkeit ausüben, tvenn toir es z»chan>de bringen, in erhöhterem Maße als bisher das Interesse für die Aufgaben und Leistungen der Kiultusgemeinde bei den Mitgliedern zu »necken, dann werden drose Tatsachen in weit höherem Maße als prälimmierte Ziffern dazu beitragen, daß der Bestand dieser Gemeind« nicht imr für dieses Jahr, sondern für viele, viele Jahre gesichert bleibe." (Lebhafter Beifall und Händeklatschen.) Tie Sitzung wurd^ sodann unterbrochen und wird heute um 7 Uhr abends fortgesetzt. Leichter Rückgang der «rbeitslaftgkett. In der ersten Hälfte des Monats Marz hat sich in Wien ein leichter Rückgang im Stande der Aüieit'sloserr gezeigt. Am 15. d. -wurden 7 9.3 33 unterstützte Arbeitslose (davon 25.955 weibliche) gezählt, gegenüber dem Stand von 79.993 Unterstützten, davon 25.846 weiblichen, am 1. Mörz. Eine Besserung zoigt sich vor allem bei der Texbvl-, Bekleidungs- und Hutindustrie, bei der der Stand der Unterstützten um 58 3 auf 8387; u r ü ck g e g a n g e u ist. Die Beschäftigung des Gewerbes ist im Verhältnis zur späten Saison noch immer eine schwache. Bei -den Holzarbeitern ist der Stand der Unterstützten um 276 auf 4168 .zurückgegangen. In dieser Branche zeigt sich seit langer Zeit zum erstenmal eine Besserung. In der Metallindustrie ist die Zahl der Unterstützten dagegen um 179 auf 16.890 gestiegen. Hier sind vor allem in der Radioindustrie Entlassungen dorgenom-men «worden. Tie Besserung der Lage auf dem ArbeitSmarkt in Wien ist aus der Zahl der unterstützten Arbeitslosen zum?rst7n-mal seit Juni des Vorjahres festzustellen. Rameks Kampf gegen die Wlrtfchaftrttisr. Beseitigung der Prohibitionen. — Eindämmung der LuxuS* iniporte. Die Besprechung im Bundeskanzleramte über die wirtschaftliche Lage würde gestern vovnlittags unter Borsitz des Bundest.inzlers Dr. Ra mek fortgesetzt. An der Beratung nahmen — außer den bei der 'letzten Sitzung-aw.vefenden Exp.wten — teil: Präsident Hammer schlag (für den Banken verband), Generalsekretär Dr. Winter und Dr. D o l s u s (für die Präsidentenk-onserenz der laudwirtschafilicheu Hauptkörperschaften). Es wurde eine eingehende Debatte über ailgei.ii'ine Fragen der Handelspolitik a-bgefüihrt. Hierbei wurde insbesondere aus die große Bedeutung der ab;uschließenden Handelsverträge für die österreichische Produttion und die Notwendigkeit der Beseitigungaller Prohibitionen hingewiesen. Es wurde angeregt, die Aufmerksamkeit internationcvler Faktoren auf die Bedeutung der Bestätigung der Prohibitionen nutz des gleichzeitigen Abbaues der Hochschutzzölle für das Wirtschaftsloben Mitteleuropas zu lenken. Als Einzelmaßncchmen wurden empfohlen: Ausgestaltung des staatlichen wirtschaftlichen Informationsdienstes im Auslände, bessere Informierung des Auslandes über die Verhältnisse in Oesterreich durch die wirtschaftlichen Kreise, Einbeziehung der HUfsprodutte in die Begünstigung des Beredtu-uMierkehres, baldigste Erlassung der Verordnung über da- Be- ,ugsscheinverfahren. Erweiterung der Kompetenz -es Zollveirares auf das Verfahren» insbesondere in Zollbeschwerden, Beiziehurvg von Faktoren des Wirtschaftslebens zu Haudelsvertragsvevhandlurrg«n, Eindämmung der LuxusimPorte und Förderung der Einfuhr von billigeren, vollwertigen Nahrungsmitteln. Die Besprechungen tverdeu Montag den 23. d., 9 Uhr Vormittags, fortgesetzt werden. ___ Wiener Marge nzeitanA. _ s ter RoMvnd Bet «erlchtt. Das Plenum des Mtionalrares setzte gaster» die De-- batte über die .Budgetkapitel „Bundeskanzlern:nt, Inneres. Aercher-es, Justiz und „Wiener Zeit:mg" fort, 'i'wgeord mner Tr. Deutsch verlangte eine Rcuregr/ung drr Ge rühren für Polizei und '»'»X'ndarmor'r, der Landbündler A r*: o n r. brschivevte sich darüber, daß die. Anträge -woge«! ä i* s l) c o u Ng der Fi-de iko m -m i 's s e u nd A b-! r ch affu ng de s P r < i s r r e i b e r r ig eie tze s noth immer nicht zur Verhandlung gekangr sind. Abgeordneter! Sch t e gl trar 'ür die Beseitigung dar Buch- und der 1 c?. I i i c n o-ci d»m P'serber.'uneu ein. Abgeordneter Sailer -besprach die zahlreichen Zwischrmälle au der ungarischen Grenze. Abp. Dr. Eiklrr r.l.ag:,' den Notstand der Gerichte. 'Aanze Zweig-: der Jtr-stizpfleg.?. namentlich «bei den Zivi-igerichbet', seien vekkonm'-?.:; zn-.m Suiilstaud gelangt. So sei es beute nichts UngewöhMcheS, tzrtsi «rn Exekulionsversahrell sich durch stcho "Vvonate binziche. Am schlimnchen sei es bei der Durchführung der Rechtsstreitigkeilen. Der Entlastung der 'le richte soll durch das Notstandsgesetz begcMet werden, das an die Stelle der Senate den Einzelrichter setzt und beim Okerlan-desgericht die Anordnung der niündlichru Verhandlung denr Ermessen des Gerichtes überläßt. Das ist der Beginn der Zerstörung jener Grundlagen, aus denen unser ganzes Derfahren beruht: der Mündlichkeit und Anm i t.t e lb a rk e i t. Ma-u sollte einer so <weitge«hcnden Derriugcvung janer Vorschläge, die -unser Prozeß für die Rechtssick>ekheit bietet, nur dann zustimmen, wcmr ma-u witklich davon überzeugt ist, daß cs sich um einen Notstand handelt, der auf andere Weise nicht beseitigt iverdett kann. Am stärksten werden die Gerichte durch jene Prozesse in Anspruch gencmnren, die die Anfechtung der Dispens-eheir ftven Gegenstand 'halben. Nächste Atzung: Heute um 11 Uhr vormittags. -erriet für die österreichische« Klel«reat»rr. (ÄLgen Ende des Vorjahres hatte sich der Verband der Sparer und Klein re ntn«r Oesterreichs an die Liga für Menschenrechte nach Paris gswen'det, die Not der österreichischen Kleinrentner geschildert und sie ersucht, das Interesse des Völkerbundes für diese Angelegenheit zu erwecken. Gestern erhielt nun der Obmann des Verbandes der Sparer und Kleinrentner Dr. Zalman bvn der Liga für Menschenrechte aus Pari's ein.Schreiben, dam -re Abschrift eines Briests -des französischen Mi- , nistetprästdenierr He r r i o t an den Prasidonte« der svatt- Kösifchen Liga Ferdinand B u i s s o n beigegeben war. Der Brief des Mimsterpräsidenten Herriot hat folgenden Wortlaut: Sie hatten die Güte, a.M 10. Novemiber v. I. mich aus einen Schritt des Verbaudes der Sparer und Kleinrentner Oosterwichs aufnrerksam zu machen, der 'die D a l o r i s i e t u n rs,‘‘ der ' im gutem Gekde erworbenen KroneMverte zum Gegenstand hat. Ich ha'be nicht «verfehlt, die Aufmerksamkeit der französischen Delegierten beim Finanzkomitee des Völkerbundes, desicn Tagung in Genf demnächst beginnt, auf die st Angelegenheit zu lenken. Eine Abordnung der Kleinrentner wird sich «nach Genf begeben und dort bei den Vertretern des Bölkeübu.ndes ihre Wünsche mündlich Vorbringen. Sie HandekvtttraarvtthaMuimeu mit Der Schweir. Zürich, 16. März. (Schiveiz. Dep.-Ag.) Heute nachmittags sind im Gebäude der Nationalbank in Zürich die schwe i ze r i sch - ö st e r r c i ch i s che n Ha ndels v e rtragsverhandluagen durch kurze Ansprachen seitens des Bundesrates S ch u l t h e ß und des österreichischen Gefandlen in Bern Dr. Di Pauli eröffnet worden. Die beiderseitigcn Delegationen sind in der bereits vakanntgegebenen Zusammensttzu-ng vollzählig eingetroffen. Sie österreichische «eren--ajeffod-ANion. Im Sinuc des Arbeitsplanes dieser großzügigen Aktion für das wichtigste Finanzinstrnment des jüdischen Kolonisationsivcrkrs in Erez Israel wird in den Bezirken zunächst an die Zionisten herangetreten, mn sie zn vorbildlicher Pflichterfüllung z»l veranlassen. Wie der Zentralstelle gestern gemeldet wurde, ist in einzelnen Bezirken dieser erste Teil der Arbeit bereits abgeschlossen und man hat heute mit der Werbearbeit unter jenen jüdischen Mitbürgern begonnen, von welchen zu ertvarten ist, daß sie sich an diesem allen Inden gleich teuren Werke der Errettung und Erneuerung des Judentums durch angemessene Opferleistnngen be» teiligen. Die Leitungen der Bezirke 6 bis 8 haben im Einvernehmen mit der Hauptleitung aus technischen Gründen die Aktion erst am 15. d. begonnen nnd bereits ansehnliche Erfolge gemeldet. Atrßerordcutkiches Interesse wird den im Nahmen der Keren-Hajessod-Aktion veranstalteten Vortrage Felix S a l t e n ü entgegengebracht, welcher übermorgen Donnerstag den 1Ü. d., halb 8 Uhr abends, im Großen Kvttzerthanssaale stattfindet. Felix Salten, dessen bisher veröffentlichten Teile seines Buches über Palästina Aufsehen erregten, wird über das Thema „Nene Menschen auf alter Erde" sprechen. Wenige restliche Karren sind im Zionistischen Landesloruitee, 1. Bez., Kärntnerstraße 28, 3. Stock, sowie bei Max & r n st, 1. Bez., Rudplsspiatz 3, in der Buchhandlung R. 17. März 1925 ft*. 91gl Löwii, .1. Bez. Notenturmstraße L2. und im Kartenbure»« - Bev, Taborstraße 5. crhältlick' -r- Morgetr Mittwoa-, Präzise Haid 8 Uhr, findet eine rvichtige Litzuna des Exekutivkomitees ber österreichischen Keren-Hajesiod-Aktion statt. Die Leiter der ei« zr'." - ‘l' f,h rc werden Bericht erstatten. Im redaktionellen Teil« enthaltene enineltNche Mitteiknnge/ _sind durch ei« vorangesedtes E gekemtzeichnet. Tagesbericht. Geheimertt Wassermann gestorben. t'M? mt S Berl i n berichtet ioird, ist dort Montag früTj öer venW?n?:< Serologe Geheimrat Dr. August v. Wassermann. Professor der Berliner Universität und Direktor des Jnstitu-ts für cxperbmeutelle Therapie, imr 59 Lebe-nHsabre o? stovoer * Wassermann ist eine der größten tvrssenfchaftlkchen Ka>»azitälen aus dem Gsbiete «der Serobiagnostik und mit {-einem Namen ist vor allem jene Blutserumreakiion verknüpst, durch welche Lues und auch Tubertklllase dragnosti.sch fesbgcstellt werden können. Dir wisservschasttiche Welt hat diüsc Reakticntsmechove nach Wassermanns Namen benannt. Aber auch ans anderen Geibie-tcn hat Wassermann opochenurcherÄe Forschttngcn veröffentlicht. So stcmrmt eine für die gerichtliche Medizin sehr bwe-utsame Atvchcde zmn Nachweis der Herkunft von Dlutspuren von Hm. In den letzten Jahren be>faßr>' sich der deri'chmtc Gekehrte vortvicgend mit Forischungen über die Krrbshrilung «durch chemische Mittel. Ein Schüler Kochs nnd E h r l i ch 8, hat Gcheünrat Wassernmnn ldie therapeutische und diagnostische Anwendung der Chemie ans medizinischem Gebiete hahnbrechend sortgesührt. Durch seine beri'chmte Luesreaktion wurde erst der schon vorher vernruieta ZuisanLmsnha-trg zwischen der-Lates und der Gehirnparnlnso, bezi-ehungsweqe Labes, experimentell festgestellt., Gchci mvat Wassermann stammte aus Bayern und hat seine wisserrschaftliche Anslbi'Lung an rci'chsdentschcn Univevsi-. täten nitd arlch in Wien genossen. Er war mit einer Tochter des Wiener Finanzmannes Taussig vermählt. Der große .Gelehrte zeigte seit langem reges Interesse für jüdischkulturelle Fragen und er gehörte auch jenem Komitee zur Gründung einer jüdischen Universität in Jerusalem an, das noch vor dom Wiener Zionistenkongrcß im Jahre 1913 über Initiative David Wolfsohns und Professor Dr. Otto Warb« r g s in Deutschland begründet wurde.' Nun ist er knapp vor dem Tage, da jenes Werk Vollender wird, zu dessen Beginn er «beigetragen hat, frühzeitig vom Tode hnrweggeraßst worden. Professor Wassermann ist einer ArterienverkrölPung der Herz- und Nierengefäße erlogen, die bereits im Oktober des vorigen Jahres bedenkliche Symptome angenoumren hatte. In den letzten Wochen schien sich der Zustand des -Ge. lehrten zu «bessern, jedoch sind in der letzten Zeit schwer« Aschmaarvfälle immer häuifiger ge-wovden, die nunmehr zum Ableben dieses hei-vorragenden Vertreters der Wissenschaft goführt -haben. Erdbeben in Lorrana. Rom, 16. Mättz. In Pisa wurde heute morgens ein schwaches, wellenförmiges Erdbeben wcrhrgenommen, das drei Sekunden andauerte. Das Erdbeben wurde auch in anderen Städten T o L c a n a S verspürt. Schwere Keffelexplostoa. Bkeicherod« (Hartz), 16. Marz. (Wolfs.) In der lUbw> landzentrale Suedharz ereignete sich heute vormittags eine schwere Keff-olexplosiE, durch die der Betrieb still-- gelegt «wurde. Zwei Personen ünurdcn getötet, sieben oder acht schwer verletzt. Brand in Fönshaa». Gestern früh brach in der Weichselholzniederlage der Finna Josef Schmutz, 15. Bez., Jdagasse 3, ein Feuer aus. In dem Souterrainlokal der Firma ist eine große Trocken kamiuer mit Vorraum eingebaut, in der sich eine große Anzahl von Weichselholzstäben in einem Trockenofen zum Beizen befand. Durch den Ofen war der Brand entstanden, der unr 9 Uhr entdeckt wurde. Der Feuerwehr gelang es, gegen Mittag den Brand zu löschen. Ein Löschnreifter wurde in dem mit Rauch gefüllten Rannl bewußtlos. Cr konnte von der Mannschaft gerettet werden. Der Schaden beträgt 16.000 Schilling. Au» btt Urgeschichte Wie«. Floridsdorfer Fischerdörfer vor drei Jahrtausenden. Bereits seit längerer Zeit werden unter Leitung von Direktor Dr. Bayer im Bereiche des 21. Bezirkes Arbeiten zur Feststellung vorgeschichtlicher Siedlungen durchgeführt, die in der letzten Zeit zu interessanten Funden aus der Urgeschichte Wiens fiihrten. ES wurden in Floridsdorf Brandgräber ans dem Beginne der Hallstatt-Periode sowie eine große Wohnstelle aus einer etwas späteren Phase derselben Periode festgestellt. An den Fundstellen wurde reiches keramisches und soilstiges Gerätcmaterial entdeckt, darunter ein grotzet Mahlstein zum Reiben des Getreides, ferner ein Brilchstück eines Rades aus Ton sowie sogenannte M o n d i d o l e. Durch die Funde wurde festgestellt, daß die Gegend des Floridsdorfer DonauuferS mit kurzen Unterbrechungen mehrmals, und zwar ziemlich dicht besiedelt war; die mehrfache Besiedlung ist daraus zu schließen» daß mehrere Kohlenschichterr feftoeJtcflt wurden Die iew oe-

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