Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2176 (12.3.1925)
- Date
- 1925-03-12
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 9176 Dwn, Donnerrim. SÜMettet MoroenzestimO. 12. Mrz 102B Softe 8 Me vedrotnag 8n» gsraelr all Wische» Laad. CKlk Rede Professor WHtert Murrays. Aus London, 10. d., wir- »ms berichtet: In einer ttnter dom Vorsitz Nitzim» 2 o f o I o m § o>bgcbolten.'n Derfamarlung deS Anglo Pa lest in io n Club hielt der DölkervechlSKHrer rmd Nrrimra'Aonom Professor Gilbert Murray einen Vortrag ikber Völkerbund und jüdische Frage. Er führte u. a. aus: Der jüdische An^p-nch mff Palästina geht wie ein roter Fadm durch die Geschichte. Die zeintripetaile Tendenz nach dom Ideal Jernsaiem war immer hervorstechend. Die fortwährenden Klagen der Araber Palästrnas über die Ueberfremdlmq des LMdcs f:>ien nicht berechtigt. Der Prozentsatz der Arbeitslosen ist in Pakästma niedriger als in allen anderen Landern, die jüdische Einwanderung wird soogfäl'tig geregelt. Unter einer fortschritttichm und tüchtigen Regierung könnt« Palöst'ma eine ungeahnte SniWicklung nehmen. Die Juden, obwohl über alle DeA zerstreut, vermögen einander recht guft zu verstehm; ein Ideal eint sie. Me Juden verwirklichen in Palästina e i« Menschheitsidcal, indem kir beweisen, das, der Dille zmn gogenseirigen Verständnis alle Unterschiede übcvbrückt. Nationen mit Laude Sprengen sehen alle Dinge vom Standpunkt der Landes grenze an. Das führt zu Glend und Not. Die Juden haben keine Grenzen lnrtb ihnen ist der Gedanke menschlicher Verständigung leichter faßbar. Professor Murray wandte sich dann der Frage der Minoritäten zu. Er drückte seine hohe Tynrpathie mit der politischen Führung der Juden in vielen Landern MS. Im allgemeinen werden die MinderheitSschutzgcsetze nicht beobachtet, dos Joint Foreign Committee (Komvtae für auswärtige Angelegenheiten der englischen Juden) hat die Pflicht, überall cinzugreifen. Herr Sokolow, der das Schlußwort hielt, führt-.' aus, Palästina müsse gu.1 bewacht werden, damit es nicht balkanisiert und so ein Hord des Krieges u-nd der Rcvolntion werde. Indem die Juden Palästina konsolidieren, nützen sie dom Völkerbund. Gelingt die Arbeit in Palästina, so wird der Kredit des Völkerbundes wachsen. Es kömttc noch der Tag kommen, da Ierrvsalcm, nicht Genf, Sitz des DölEerbundes wird. ' Wien. 12. Mär;. * Straßenbahnzufarmnenstnß. Ar der Ecke des Lerck"»»^ feldergürtels und der Dhaliastraße ist gestern früh ein Zusammenstoß zwischen zwei Slroßenbahnmaen erfolat. Ein Straßenbahnma der Linie 8 »»belauerte infolge des abschüssigen Geländes dos Gleis der Linie 46. In diesem Augenblick kam ein Straßendabnmg der Lin« 48 gegen die Stadt und iubr mitten in die Senenwand des Zuges der Linie 8. Drei Personen wurden verletzt. 9 Ein Briefmarder bei dex Pest. Der beim Dostamt Wien 101 Mtt Weistbabnhof bcdieustete 28'übr'ge Postbeamte Karl Forstner wurde am 8. d. vom Vorstrnd des Postamtes dabei betreten, als er bei der Brieftnanipulali"»»?wei Ausländsbrief« entwendete. Forstner wurde dem Landcsgericbte eingeliesert. * Das Wetter. Gestern vormittags keaann es zu schneien und bald gr^ es dichtes Schneetreiben bei heftigem Sturn»- wnrd Infolge des durch den Schnee-fall sch'np'rigei» Zustandes der Straßen und Gehsteige Wiens haben sich einige Unfälle ereignet. bei denen die Rettungsgesellschmt intervenieren mußte. Das kalte Wetter dürfte noch zwei bis drei Tage andauern. Die Voraussage lautet: Veränderliches, kaltes Wetter noch andauernd. In den nördlichen Mpcnlänüern Schnee. * Ein vermißter Lehrling. Seit Montag früh ist der 17,ührigc Maschinenschlosserlchrling Otto Konicek aus der Wohnung seiner Eltern. Oosterleingasse, spurlos verschwunden. Der Bursche hätte an diose-m Vormittag m»t seiner Mutter in die Fachbildungsschule gehen sollen. Es stellte sich heraus, daß der Junge seit vergangenem Jahre die Fachbildnngsschule überhaupt nicht besucht hat und offenbar aus Furcht vor einer zu gewärtigenden Strafe nicht, mebr hcmigckchrt ist. Seine Eltern geben auch der Vermutung Ausdruck, daß er möglicherweise einem Agenten der Fremdenlegion in die' Hände Mallen ist. * Attentat oder Selbstmord? Gestern gegdn viertel 5 Mr nachmittags wurde in der Seitenhafenstraße ans dom Gelände des Winterhafens der 83jährige Fabrikant Auausi Koller in der Wintergasse wohnhaft, mit einer schweren Schußwunde ausgefunden. Ergoban, baS Opfer eines Ronbansalles geworden zu sein. Zwei Männer hätten ihn überfallen. Einer der Männer habe einen Schuß gegen ihn abgewnert und ihn an der Brust schwer verlebt. Darauf hätten chm die Männer eine Tasche, d»e 6500 Schilling enthielt, entrissen und seien gegen die Ueberfuhr in der Gegend gegen Kaiser-EberÄiors geächtet. Die Erhebungen ergäben, daß Koller schon seit dom Morgen aus seiner Wohnung verschwunden war. Seine Frau hat um 4 Uhr nachmittags einen Brief von seiner Hand erhalten, in dem der Ma-nn Selbstmord wogen schlechten Geschäftsganges ankündig». Auch ein Bekannter war zur Frau Koller gekommen und teilte chr aukgereät mit. ein zweiter Bekannter bäbc von Kollers Hand einen Brief bekommen, in dem der Mann die Absicht a-usspricht, sich das Leben;u tuchenen. * Mercedes-Schuh«. Tie weltbekannte, seit 70 Jahren bestehende Mercedes-Schuhfabrik. Stuttgart-Cannstatt, deren tägliche Produktion sich auf 8000 Paar Schuhe beläuft, hat nunmchr chreu zahlreichen Verkaufsstellen in Dcntsch'and und dein Ausland eine neue, österreichische Verkaufsstelle binzuacsügt. Schon das Lokal der Mercedes-Verkaufsstelle.. 1. Vs.;., Rotenturmsiraße 27. ist eme SehenAvü.digkcit für sich, die zur Zierde der Straße äcreicht. Bemerkenswert ist die originell auS° geführt« Marnrorfassade und die Beleuchtung, zu der au der Außenseite allein etwa WO Stück weißer und farbiger Glühlampen zur Anwenduilg gelaiigten. An dom Portal ist eine bewegliche Lichtreklame in überaus origineller AnSst'ihrung an» gebracht. Die Inneneinrichtung des Geschäftes bleibt hinter der äußeren in gar keiner Meise »»»rück. Aller ist aus das Gediegenste auSgestattet und dabei streng nach beit Grurrdsätzen der Zweckmäßigkeit gehalten. Das an Wa^eu Gebotene entsprW den höchsten Anforderungen Die Merecdes-Schiihwbrik erzeugt ausschließlich Schuhe guter Qualitäten und ist durch die Spezialisierung «n der Produktion zu einer solchen AUS FEINSTEN FRÜCHTEN un*Ma«ttA, gmgl H Br Wäscht selbsttätig Leistungs'ähigkeit aelanat. daß sic in der Laoe ist mit ungemein billigen Preisen zu arbeiten. Schwarz Herreristiesel in garantiert guten Qualitäten werben, bereits um 2»:50 Schilling erhältlich sein. Im übrigen wird die neue Mercedes-Niederlage eme besoirdcrs große Auswahl bieten, d'e cs iodermann ermöglichen wird. zu tatsächlich billigen Preisen Qualitätsschuhwerk zu erwerben. L Erklärung. Endesgcsertigtes Bezirksrabbiuat gibt hiermit der Ocsseiulichkeit bekannt, daß „Kunerv!" 100 Prozent reines Fett ans 5tokosnüssei» unter seiner Q-bcraussicht auch für Ostern erzeucst wird und unter stand'ger Kontrolle eines vom gefertigten Nabbinate ernannten froumren jüdischen 2lu-fschers stchs, der währerid der ganzen Arbeitszeit -im Werke' antvesend ist und auch Luc Paketierung beaussichtigt. Kuuerol mit dem Ostersiegel kann daher von jedem strenggläubigen Juden in dcir Ostcrseiertagen verwendet werde;:. 2. B. C-Hvenfeld. Oberrabbmer der Stadt Mattersdors. L Spezialbrhandlung von Asihmaleidcu im Wiener physikalisch-thera-peutischen Institut Tr. Ostermann, kt- Bez., Spitaligasse 1 a. Tel. 29-1-M. Oih. 10 bis 6 Uhr. Antworten der RedaMo». V. M. Nicht? gezögert. — E. Roth. Nichts gezogen. Bühne und Kunst. z«m..8armr»"-3«bUS«m. Die Fünfsig'-tthrseier der „Car>nen"'Au.ffilhr>uug weckt nicht nur heilere, sonideni auch traur-ige Er-iumwungen. Bizet war wohl nromals von der Kritik derhätschett worden, doch waS sich die Ssfenkliche Mem'.mg gegenüber scirr-cr „Cavmerl" lÄstehe — angesehene Blätter schrieben von Marrgol an Erfindung, dorr Impressionismus, von scheußlich venvorren-er Musik nsw. —, brach ihin das Her; und drei Monate itach 'der Promi er c l-ag der SchwieVsrsrhn Hal-ovt-s, kann: 37 Jahre alt, aus der Totenbahr«. Mart hat ihn eitle,r ,/Wagnerianer von schlechtein Geschnmck" gesch-dtten und doch war es gerade feint Berdionst, an -der -gefäbrlich.m Klippe Wag,rer vorbei sein-eu eigansn Wag gefunden zn haben, ans dein ihm erst . viel später die jungen Jtail-wner fdlii)ten. Ei,r anderer Borwtirf, daß er in seiner „Carmen" der Oper-er:c huldige, spricht sür und nicht gegen ihn. Er kam ja tatsächlich von der Os-wrette her und hatte schon frü^eitig gemeinsam mit Leeocq ewicu von Ofsitrbach ausgeschr^benen OPerctter 'preis gewonnen. Doch mit welcher Meisterschaft vernlochte er, ,m<b mix er, das Operetiterchcrfde ins Tragische umzudentenl Mir echt roinaniich.'m Esprit wirst er in seiner „Cavinen" Schlager aus SchsgZer^ hin, rchne seicht oder trivial zu werdet,. .Nicht ohne Grn-iid erlitt Wagner einen raftnden Wutausbruch, als einst die Sprache auf Bizets „Carmen" kam. Die Mc.rlschatzu.,»g Nietsches sür Carmeu, welche er über die Werke Wagners stellte, erscheint freilich durch seine eigene Aonßermrg m eigenartigem Lichte: „Bizet kommt für mich tausendmal nicht m Beilwcht, aber als ironische Antithese gegen Wagner wirkt es sehr stark". Und Karl Sprteller gegenüder bekarurte Nietsche, er habe „Carmen" nur aus Bosheit so unbändig gelal't. weil er damit Wagner ,/grün und gelb zu ärgern" hoffte. In seinen Randglossen zu „Carmen" nennt Nietsche Bize: ein echt französisches Talent der komisch:n Oper, gar nicht dcsoricnlter: durch Wagner, dagegen cin'n wahren Schüler von Hektor Berlioz. „Carmen" »et Wo beste Oper, liebenswürdig, sie schwitze nicht, „das Gute tft leicht, alles Göttliche läuft ans zarten Füßen". Im Gegensatz zu Wagners durchaus deutscher, gelehrter, konrplizicrrer und überladener Kunst bogrüßt Nieffche. der Freund des Hellenismus, in „Carmen" die schöne Form Ed den wahren Ausdruck des lateinischen Geistes. Der mag wissen, ob an lat-einischem Wesen die Musik ge nosen wird, wie cs Nietsches vielleicht schon damals krankhaft A^erspannte Phantasie erhoffte? . . . Jedenfalls erfreut sich „Carmen" heute eines wett besseren Rufes als vor .jO Jahren, und di: Kritik braucht nicht mehr Herzklopfen zu h.rben, daß „keusch: Familienmütter u-nd ehrbare Faurlkienvater durch dir ekef-errcgende Rolle dieser verkommenen Dirne" sittlich gefahndet o^rden. flb. ver Pariser Grand Suigaol in Me«. Zwei Abende. Der echte Pariser schmückt sein Heim una badet zu Hause. Es fällt ihm nickt ein, seine Kunst in die Welt hinauszutragcn, es sei denn ein Star, den ein Manager für ein paar Paraderollen kapert. Extra Galliam non est Vita. Was da in den großen Stödten Mitteleuropas herumkugelt, yt dritte Garnitur, gut für den zivilisationöhungrigen Balkaniker. Und da nun Wen sich zur westlichsten Kaiffeckonbitorei des Balkans cnttvickclt hat, konnte das Pariser Grand Guignok aus seiner Reise nach dem Osten, wo wild die Völker auteinanderschlagen, einen Ab stecher zu uns machen: Nicht die hohe Kunst, nicht die Literatur, sondern eine spezielle Gattung, eme Mischung von Naivität und Sadismus, in der ja die Franzosen groß sind. Eine Dosis Ron Ihre, eine Dosis Schablone, eine Portion tierische Grausamkeit und eine Portion Banalität, das ergibt den tadellosesten Kitsch. Die kleinen Grand Guignol-Tramen langweilten mehr als sie erschütterten. Gute Turchschnittsschauspieler, wie Frau Gilda und die Herren Desrcsne und Vernier, konnten die „Aujelejenheit" nicht erfreulicher machen. o. r. Au« den Theater«. Burgtbearer. Morgen, 7 Ubr abend». „F e n st e r". Akademietheater. Morgen. '/-8 Uhr, „Der Liebhaber". D o l k? o v e r. Heute „Gräfin Mariza". Morgen Massenets „W e r t h e r". Deutsches V o l k 8 t h e a t e r. Bernard Shaws „Der Arzt am Scheideweg" wird mit Alexander Moissi neueinstndiert. Raimund - T b e a t e r. Sonntag, */,4 Uhr nachmittags, änselnnd G r e t e l". Tb-«ater .in der Ioiefstad t. Morgen, 7 Uhr abends, Erstaufführung von Shakespeares „König L e a r" in der Inszenierung Max Reinhardts. Neue« Wiener Stadttbeater. Morgen, Ve^ Uhr abends, deutsche Uraufführung des Schauspieles „D i e g r ü n e G ü t t i n" von Fred Archer. Renaissancedübne. Sonntag, 7«4 Uhr nachmittags, „D e.r g e st i e f e l t e K a t e r". Kleines Theater in der Aunagasse. Morgen, 6 Uhr abends, als Gastspiel de? Deutschen Volkstheaters Pirandellos Groteske „Sechs Personen suchen etuenAutor". Lustspieltheater. Sonntag, Uhr nackMittagS, »Rotkäppchen". Purimakademie. Als emMe Vorairstaltwng drescs Jahres sinde-t am Sonntag den 15. d. uini halb 9 Uhr abends in der: Olyinpiffabcn. 1. Bez.. Rot-gasse 8, die Purimackadonrie der Zwn'stilschcn Bezirksftcktion Leopoldstadt statt. Es wirken viÄc erstklassige Kuin-stkräfte, unter anderem auch das Eirscenble der jüdisch:»!' Klei»vkmlstbülh>ne „Die gildeire Paw:", mit! Anschll-eßerch Tan;. Ballor ehest er Professor Max Geiger. Jazzband. Verschiedene Bolirqtiquuigen. Infolge des groß:»» Irtteresscs an dieser bckl-iabwlr Feier sind rmr noch wenige Karten nn Barveröauif erhälttichl Drei MiNionen Dollar oder Fünf Jahre si»»d Taisüchcn, welche für den mrßergowöhnlichen Wert des neue,» Filmes „Di: Bibel" oder „Das alte Testamem" bürgen. Dieser größte oller Monumentaffilmie ädert risst die großarlrgrn 0'meri'ta'n.ischen FAmtz. um ein Bedeutendes und gilt außerdorn als erstklassige künstlerische Leistung. Die Ausnahmedaucr beanspruchte volle fünf Jahre und verschlang die Riesevis-umine von drei Millionen Dollar 1220 Milliarde»» Kronen). Außer der» Hauptdarstellern wirkten 15 Direktoren und 30 Opdraeoure mit — und Zohntansonde von Statisten wurde»» herowgrzoge»». um die Maffenison-eu wahvhoitSgetveu zu gestalten. Borans'sichtlick wird de.r EnfoLg dieses Ftlnres ein ukdgohouo.'r seil». Radiopropiramnt. Donnerstag .den 12. Marz. 9 Uhr: DrarEtbericht.— 11 biS 1 Ubr: Vornlittagskonze«. — 1 Ubr 5 A-tn.: ttrcmiareit. — 1 Ubr 20 Min.: Wetterbericht. - 7.4 Uhrr Wie,»er Börse. — 4 bis 6 Ubr: Nachmittagskonzert. Montt: Jl natale di Pierrot; Tfchalkowskv : Di« Siegerin; Strauß r .Aschenbrödel", Voffviel zum dritten Akt: Wieniawrky: Legende; Wagner: „Walküre", Pha»»1aste; Bach: Arka c^löbre; R Strauß: Wiegenlied; Morena: Lied und Tanz. Potpourri; Löhar r Wilde Ro'en : Conley : Eaky Melodh. — 7,7 Ubr: B o r t r a g. Obern»edizinalrat Dr. I. Lamberg: Erste Hilfe bei Vergiftungen. — 3 Ubr: Robert S ch n rn a n n : .Manfred", dramatisches Gedickt in drei Abteilungen von Bvron. Musik von Robert Schumann. Mit» wirkend r Das Wiener Svmvhonteorchester unter Leitung des Prof. Rudolf N i l t « 9, die Wiener .Oratorien-Bereinigung; Solisten : Sopran : B H a 1 t s ch e k: Alt r M. R o ch o w a n s k i; Tenor: R. T a r a r Bässe: H. G ö r l i ch, R. P u r r e r «nd R. Wallis. der die Grundlage der l zionistischen Srganifntioa ifti