Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2166 (2.3.1925)
- Date
- 1925-03-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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«r. siec Wken, MoMy Wiener Morgrnzettnnn. S. Mpz IRK Seite 8 **DAS NEUE PALÄSTINA# Sie nette Gintonp^nrng. Don Dr. «. M. Zweig. Aus Erez Jfvaal in «Mtlicher Sendung nach Zentraleuvopa zurück, bestürmen mich viele Gesinivmigs-genosferi mit Fragen «Über die jünyste Entwick'liu'ng «unseres AufibauwerikeS. Wer immer in Palästina lebt, wird «Äen von den vorläufig im Ausland Zurückgebliebenen dfe BertrarmtSitiWMDn -betrachtet. Deshalb mich jeder Palästinenser, der mit dem Galuth persönliche Beziehungen «unterhält, «S als eine feiner wichtigsten PMchten einfchatzer^ solche Fragen nach Tuniichkeit zu beantworten. Besonders dringend nun find die Anfragen nach Weifen rmd Auswirkung der Wjah in den letzten Monaten. Mir find momentan keine statistischen Daten zur Hand, um einen ziffernmäßig fundierten Bescheid zu ge«ben; doch möchte ich KvenvKtens jene Eindrücke vsrmitteln, die sich jedermann, der «int Erqz Israel lebt und die Augen offen hält, ausdrängen. Was zunächst das Quantum der Einwanderm-ng anilangt, fo ist mit großer Befviedignug zu konstat-ierey, daß der VintoandernngAstrom, der dltvch süme «Stärke das «ganze Jahr 1924 charakterisiert hat, unvermindert an- HLK. Man hat sich an bticfc Erscheinung, daß 2000 bis 3000 neue Juden monatlich ins Land kommen, mn ständig hier zu bleiben, sehr rafch gewöhnt. Die traurige »Zeit des Jahres 1923, wo die Auswanderung solche Dimensionen annahm, daß die Zahl der Einwanderer kaum überwo«g, «ist fast schon in Vergessenheit «geraten. Die Juden si«nd ein sprunghaftes, nervöses Volk. 1923 gab es tatsächlich' vine Wirtschaftliche Dchression; ober sie rechtfertigte in keiner Wei-se die AuSwandevungs- Panik, welche damals herrschte «und auch auf Leute mit guten Aussichten oder gar gesicherter wirtschaftlicher Stellung «Übergriff. Es liegt nun das Bedenken nahe, daß die starke und ständig steigende Immigration der Jahr 1924 und 1926 auf M'en von -der jüdischen Nervosität ausgelösten Umschlag in «der Stimmung beruht, auf einen nicht gerechtfertigten Optimismus, ohne Gewahr dafür, daß, morgen wieder ein Rückschwung zum Pessimismus mit seinen zerrüttenden Folgen eintvitt. Solchen Gedenken gegenüber kann und «muH «ausgesprochen werden, daß der Optimismus, welcher jetzt ganz Erez Israel und die Einwan-' derer beherrscht, hinreichend begründet i st. Der Mangel au Beschäftigung für unsere ChaluziM und die Jnmi-i«gra«nten überhaupt, tvelcher «seit der mit Kviegsschluß einsetzenden Neueinwandevung da- Schreckgespenst aller Verantwortlichen zionilstifchen Faktoren war, ist fast restlos verschwunden. Eher hört man über Mangel an Arbeitskräften klagen. Das Pflanzen «und Ernten des Tabaks, die Bearbeitung und Verpackung der Tabakblätter allein hält taufende Hände in Bewegung und wir stehen, in diesem einen Ärbeitsziweiig von vielen, erst am Anfang der Entwicklung. d überall inr Laude, besonders aber in Tel-Awiw und Haifa, haben sich die früher begründeten Industrien, Müllereien, Zivgelsabrik, Zemen«tfabrlir ustv. befestigt. Die elektrische Jni'taVierun^ durch Rulhenberg wird auf immer neue Plätze ausgedehnt, und «überall gibt es frische Einsätze von Industrien und tauchen neue große Jwdu'stmeprojekte aas. Wie zum Beispiel die der Gründung einer Brauerei und eines ganzen Texti-ldorfeS von Lodzer Bamnwollwebcrn. Neue zionistische Kolonien wurden zwar letzter Zeit aus Mangel an genügenden Mitteln deS Keren H a j e f s o d nicht begründet, 'aber die Konsolidierung «der Verhältnisse in den «bisherigen Kolonien ermöglicht den andauernden Zuzug von Verwandten und Freunden. Und dieser Zuzug wird sowohl -durch die Jm- M'igmti!onsn«ovmen «der Regierung wie auch «durch die zionistischen Behörden (Keren Kajemeth und K«olonisationsdepartement der Exekutive) als die billigste und rascheste Methode auf dem Weg zur erwünschten Intensivierung der Wirtschaften angesehen und unterstützt. Der Keren Kajemeth und die Pioa beschäftiaen durch ihre Ameliorationsarbeiten, jener «vm Gtnek, «diese hei Karaba, viele Hunderte Hände. Das Ba«uhandwerk blüht naturgemäß, durch di« Jmniigration sMst angeregt und genährt. Dennoch sind für einen großen Teil der früheren jüdischen Bevölkerung, die bei arabischen Hausherren teuer «in Miete sitzt, körne eigenen Häuser gesichert «und schon «bringt jedes Schiff neu« Einwanderer, die sich auf die Dauer mit fron Hoben in Zelt und Baracke nicht begnügen wollen. Die Si«l«ikatfabrik in Tel-Mwiw, die noch 1968 eine Zeitlang stillag, kann die Bestellungen kaum bestreiten. Und der Solol Bon-eh kann, trotzdem ihm der Keren Kajemeth l'Jsvael ermöglicht Hatz neue Steinbvüche zu erschließen, den Bedarf an Bausteinen noch lange nicht decken. Das erhebendste Moment aber, welches das Vertrauen der palästinensischen Juden in die Zukunft so fest begründet, ist die geradezu «rpide.Ausdehnung des jüdi« fchen Bodenbesitzes im Lande. GS genüge die Anführung der einen Tatsache, daß in den sieben seit Juni 1924 abgelcmfenerl Munate» nicht weniger als 3S0.0M DllMMh davon zumeist inr Emek, durch Abschluß von Kanflontrakten für «die jüdische Kolonisation neugewonnen wurden. An diesen Kaufen hat der Keren Kajemeth l'Jsrael, welcher seinen Bodenbesitz schon auf rund 170.000 Dunam «chöht hat, einen großen Anteil, aber auch die American Zion Eonrmonwealth und der Meschek, welcher als Tochteranstalt der P. L. D. E. den Weiterverkauf an private Bodenverkäufer besorgt, haben «ihre Tätigkeit letzthin stark vergrößert. Daneben der Handel der Mäkler in den Städten! Diese Vermehrung des Müschen Bodenbesitzes, die noch lange nicht abgeschlossen erscheint, verdient, wie auch die Ausartung, welche sie in der Bodenspekulation von Tel-Awiiw und auch schon anderwärts gefunden hat, eine eigene gründliche Besprechung, die ich »nir Vorbehalten «möchte. Wem: nun auch nicht alle Hoffnungen auf rasche Kolonisierung der neuerworbenen landwirtschaftlichen Böden sich erfüllen «werden, und wenn auch die übertriebene Bodenspekulation in den Städten zu Krisen und Rückschlägen führen «mutz, das eine bleibt sichere Errungenschaft, daß für die Zukunft Böden m einem Ausmaß bereit stehen wie tue zuvor. Das Jahr 1924 wird vorläufig, als rin Rekordjahr auf dem Gebiete des Bodeneowevbs gu gelten haben. Es ist nun veMüffend, zu konstatieren, daß trvtz dieser Entwicklung, welche uns dem uationalen He'im um ein gutes Stück näher bringt, dl« Bezi«chungen zwischen Juden und Arabern sich nicht verschlechtert haben. Bis auf einzelne Zwischenfälle, wie jene in Astrleh, herrscht Ruhe im Land und es scheinen jene recht zu behalken, welche da sagten, «daß die iknzusviedenheff der Araber zum GraßM auf ihre Enttäuschung über die zu «langsame Entwicklung des jüdischen Aufbauwerkes, «beziehungsweise auf die deshalb zu geringen Bevd'renstimögliichkei-ten für die Araber zuvückzufühven sei. Eine Folge «dieser politischen Ruhe ist es Wohl auch, daß der Jischuw sich durch das nahe bevorstehende Scheiden Sir Samuels von «foinem Statthaltevposten -nicht beunruhigt «fühlt, wenn auch der Waad Lonmi als Ausdruck der überwiegenden Bolksstrm«muug für Sa«muels Verbleiben eintritt. Die Skforderniffe des Zieren Haiefiod. Ei» Rundschreiben des Londoner Hauptbureaus. Wie die Leser dieser Blätter wissen, benötigt der Keren .Hajessod in den «nächsten n-oun Monaten einen Bareingang von monatlich 43.000 Pfund, wenn er seinen Budegtverpfl'ichtnngen «na«chkomlnen soll. Das Londoner Direktorium, erläßt nun ein Rundschreiben, in welchem die Notwendig^' keit «angestrengter Arbeit sür den Pälästinaaufbaufouds^ dargslegt wird. Wir veröffentlichen nachstehend die wichtigsten Stellen des Rundschreibens: ,Mie Sie ans der Aufstellung über unserer Eingänge im. Monate Jänmr entnehmen, sind die Jänmveingänge mit mehr als 5000 Pfuud Sterling im Rückstand. Wir sind daher geMmgen, mit diesem Rundschvöiben unsere Komitees auf das allerdringlichste uinfzufordern, die äußersten Anstrengungen zu machen, «um uns in den nächsten Wochen größere Uebevweffungeu zukommen zu lassen. Der Ausfall von 8000 Pfund Sterling im Jänner wird sich kelder schon in verschiedenen Zweigen unserer Arbeit «in Palästina bemerkbar «machen. Auch die Eingänge in den ersten zwei Wochen des Monats Februar sind wenig znfriedensteklend gewesen. Wir haben daher die größten Befürchtungen mn die wettere Entwicklung unserer Arbeit. Beka'lvntlich hat die Lehrerschaft infolge mrregÄudätzi«ger ZaMrvg ihrer GoMter in der iletzten Zeit wiederholt einen Streik angMndigt. AuS der aniliegeu-dsn Darstellung erfahren Sie, wie tveit an den unregolmäßigen Zahlungen an die Lehrer die Unregelmäßigkeit der Eingänge des Keren Hajessod schuld ist. Wenn uuch im vorliegenden Falle die Pakastrnaexskuljve auf Gvlt.nd der Emgän«ge des Keren Hajessod ihre Derpffichtungen erfüllen könnte, und vielmehr der Jischuw mit seinen ZvHluugen im Rückstand geblieben ist, so ist doch klar, zu welchen Folgen es führen wird, "wenn auch noch der Keren Hajessod mit seinen Ei«n« gangen das Minimakbudget nicht wird decken können. Wir bringen diesen Bericht nur als ein Beispiel. Natürlich würde sich ein weiterer Ausfall der Keren- Hajessod-Eingäng« auf allen Gebieten der PMst>inaarbeit aufs schwerste fühlbar machen. In den letzten Monaten hat sich die Zahl der Einwanderer nach Erez Israel bedeutend er. höht und gjlücklicherweis« ist es uys gelkungen, fast alle neuen Einwanderer in der Arbeit für Erez Israel unterzubringen. Es ist zu hoffen und zu wünscheir, daß die Zahl der Einwanderer im kommenden Frühjahr noch weiter steigt und wird dies nur dann unserem Werke zun; Segen gervichett, wenn wir die nötigen Mittel haben, «nm die Immigration rechtzeitig in die verschiedenen Zweige des Wirtschaftslebens Palästinas auszunehmen. ES liegt in Jhven Händen, es uns zu «Möglichen, die PalLstiMavbeit i'M Äruse dieses JahveS shstentgtisch fortzuführen, die Eingangspforten des Landes zur Ausi nahm« einer stets tvachsenden Einwanderung zu eviveitern I und «den Boden, der von Ehaluzim bebaut wird, immer mehr auszudehnen. * Die Keren-Hajessod-KomiteeS werden nochmals dringlich ersucht, die Aktionen in ihren Ländern unermüdlich fortzusetzen, die Z a h l d e r Z e i ch n e r möglichst durch persönliche Besuche nach Kräften zu erhöhen umd die Einz'iehrmg der Gelder noch wivsamer auSzugestaltett, damit eS ihnen gelingt, an das Hauptburecm regelmäßig monatlich Iwachsen«de Ueberweisungett -Mchqufühven." Es ist zit hoffen, daß die ö st e r r e i ch i s ch e n Leistungen für den Keren Hajessod durch die «bevorstchendc großzügig vorbereitete Aktion (8. bis 20. März) bedeutend gehoben werden. Der Erfolg wird in erster Linie von der fteiwillkgen Mitarbeit geeigneter Persöulichkeiten abhängerr, «welche sich im Sinne des obigen Rundschreibens für p e rsönliche Besuche zur Verfügung stellen. 8i» uachahmeuswlkter Beispiel. Die HeimstSttenorganifation Rachlath Gorak. Nach eingxhettden Vorarbeiten hat sich dies«er Tage in Berlin die neue Erez-Jsrael--.Heinrstätten-Organisation Rachlath Goral konstituiert, die unter Ausschluß parterpolMscher Bestrebu>n«gen und u«n>ter Wahrung des überlieferten Religionsgesetzes ihren Mrtgliederlr zur Ansiedlunig in Palästina verhelfen will. Die Gesellschaft bezweckt auf dem Wege der AuSlofrrng die Abgabe billiger, serienweise vorbereiteter Heimstätten für kleine, mittlere und große Familien, für solche mit städtischenn oder landivirtschastlichom Hauptberuf. Diese Heimstätten ivevden gegen allmähliche Zahlung (je na«ch Kategorie oder Größe) van 100, 200, 300 und 400 äghptffchen Pfund erstellt. Für alle Heimstätten ist vorgesehen: Ein Grundstück, ein kleines Haus mit Vorbeveitetom Hausgarten und Keinem Geflügelhof für den eigenen Bedarf der Familie, ferner genossenschaftliche Ernrichtn«n,gen, technische Behelfe «und Stellung von Fachleuten. Der Umfang dieser Betrieb«e ist so bemessen, daß bei normaler Arbeit der Unterhalt «einer Fainilie daraus gewonnen «werden kann. Die Zuteilung erfolgt durch das Los. Dieses b«dsntet nicht -einen Lotteriegeiwinn, sondern es ermöglicht nur dem Ausgelosten die Uebersie-dliung lange vor Bollzahlumg der Heimstätte. Die Gmzahkrtt«gen der Mitglieder geschehen in wöchentlichen oder monatlichen Raten, deren geringste wocheEch 1 Mark beträgt. Auch Vollzahluug ist vorgchchen, die ohne Äilslosnng den Anspruch auf eine He>imstätbe in.sich «schließt. Keine Arbeitslosigkeit. Man kcknn im AuaerMick «nicht, vorr Ariberts-losigksit in Palästina «sprechen, «und dies ist besonders der zunehmenden TäthWeit ans feem Gebiet des Ba uwesens zu verdanken. Allein in Tel-Awiw werden durchschnittlich etwa 100 Häuser m>oüatl>ich gebaut, aber in antbetracht des wachsenden Zustroms von Jmmi«granten ist der akute Mangel an Wohmmgen Iso stark'Wie zuvor. Fern«er hat «man durch die Bereinigung der Landwirt-, schäftlichen Arbeiter die Verpackung von 126.000 Magranmn Tabak übernommen, wodurch für 400 bis 600 Arbeiter Beschäftigung ^schaffen Wwd. Auch gM es Arbeit für gelernte Handwerker, besonders in Tel Awüv. 20oO Immigranten monatlich. In den letzten acht Monatm betrug die Einwanderung durchschnittlich 2000 Mann pro Monat, eine Zahl, die natürlich zu«erst größere Ausgaben vvr- >msacht, aber andererseits einen großen Fortschritt Lowoist. Die stärkste Einwandevuidg kam aus Polen,- Rußland sicht an zweiter Stelle. Regiemnasvertrage mit Ruthenberg. Wie die PaWstinenfische TÄegraphsuagentur erfährt, bereitet die pallästiniemisisHe Regierung Vertrage mit der Rutheniberg-GüseUchaift in Haiifa vor. so daß die Haifastation sofort nach ihrer Vollendung mit Aufträgerr «für Lieferung von elektrischer Kraft und Li«ch«t versprgt sein wird. — Der Oberkommissär Sir Herbert Sgmueil besichtigte während seiner letzten Anweisvnheit in Haifa die Ruthenlbevg-Kraftstat ion und drückte seine Zusriedenhei-t über den Fortgang der Artbeil EL Er sa>gte, die Station sei von größter Bedeutung für die Entwicklung der Handelsmöglichkeiten der Stadt. (I. TA.) Rutenberg baut auf Nrttionalfondsboden. Der Keren Kajemeth wird der Pal«estrne Gleotmcity Co., Ltd., die auf Grund der Rurenberg-KonAesfion arbeitet, ein «Stück Land in Haiifa zur Errichtung der Trans>formation8stati«on zur B-erfügnna stellen. Die Uebevgabe des Bodens ersvlgt unter den üÄichen ErbpachtbedüMMgen. Streik der Lastwagenführer in Jaffa und TellAwiw. Infolge gewisser von ihnen als, ungerechtfertigt bozeichneter Forderungen der Regierung — höhere Geibühren, Bel>euchtrm«sf emes jeden Wagens mft drei Laternen usw. — traten die Äastwagonsührer in Jaffa u«nd Tel-Awiw in den Streik. Der Lastenverkehr war fast vollständig unterblmden. Obwohl die Waren im Zollamt sich «ungcheuer anhäuften. da nicht die «mindeste Möglichkeit zum Abrollen vorhanden war. 'beharrte die Regierung aus ihren Forderun-gen, in der Ho«ffnn«ng «uff einen Zus<nmn«n«bruch des Streiks. Da jedoch diesrnal bei den Stteikorchen auße nordeutl iche S o l < d a r i t «ä t herrschte, und zwar -«wischen allen Führtent-e«n ohne Ausnahme, d. h. den Mischen, arabMen und christlichen, sah sich die Regierung dieser Tage gezwungen, den Forderungen der Fuhrleute zum Teil nach z ugeb e n, so daß der Berkehr wieder ausgenommen werdm konnte. (Ziko.) Eine Chalmbeweguug in Amerika, Für den 12. Februar war in New-Aork eine Erziehungskonferenz einberufrn worden^ auf welcher Dr. Mordechai M Kaplan über die Möglichkeit der Schaffung einer Chaluzhewegung m Amevika referierte. Eine Reche von prominenten Pädagogen beteil Wien sich an der Dssvussion. un-ter anderen Mß SM>, Dr. Benderly. iirivalon.'. Dr. Rieger und Dr. Spiegel von der Palästina- .faxend-« dekgation. tu. £■&..,