Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2162 (26.2.1925)
- Date
- 1925-02-26
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Wiener MorAenzettrrna._26. Fedrmw 1SK Ne. S16S Börries v. Münchhausen und der Arierparagraph. Mae «aieiaandersetzani mit «olhela. Der bntfcfdj« Ba^adendichtzer Börries Freiherr v. Münchhausen, Verfasser des v n E. Lilien illustrierten Btlches fti-discher Balladen „Juda", der noch vor einig.r Zeit -in öffentlichen Kundgebungen den Antisemitismus abzplehnt und die Verdienste der Juden um daS deutsche Gciisteslcben gerühmt hatte, veröffentlicht« vor kurzem in dem Stinnics-Organ „Deutsche Allgnveine Zei. tuug" einen Brief aus Windischleuba, dem Stammschloß derer von Münchhausen, m dem er den früheren Reichs',nnenmiuister Dr. Georg Gothein, Vorsitzenden des Der ines zur Llbwohr des Antisemiti-Mts, wegen dessen Stellungnahme gegen die antisemitl che Politik de« Deutschen und Oesterrelchischen Alpenvereins scharf angreift. Börries v. Münchhausen schre'bt: ,Lkch bin Wed r Antisemit noch P h i l o f c in i t, aber ich denke, ein Verein hat das Recht, zu bestimmen, was di« M.hrzahl seiner Mitglieder will. Und es ist mir persönlich durchaus verständlich, wenn ein arisch-raffiischex Verein die Schwarzköpft, rin Zionrstenbun'd die Arier... ausschließt. Jeder hat d:ch das Recht, zu seinem Umgänge zu wählen, -iven er will. Vor allem aber hat Tr. Gochoin renrecht. wenn er schreibt: ,&o lve-nig aus rrgend einem Gebiet deutsch, r Kultur mair der Mitarbeit jüdischer Mitbürger entraten kann, so rvenig vermag dies auch der Alpinismus." Verzeihung, .Herr Doktor, aber das ist Unsinn! Dürer und Hokbein, Goethe und Schiller, Beethoven und Schumann, Kant und Schrpenhau r haben deutsche Kultur geschaffen ahn« jüdische Mitarbeit, genau so wie Moses, die Talmudist en und Herzl jüdische Kultur werte geschaffen habe»: ohne Mitarbeit deutscher Und anderer fr.mdstämmi.Tier Männer. Wie kann man als Deutscher so knechtisch, so jämmerlich von dem Belke denken, das vom Nibelungenlied und von Walter voll -der Vogelweide an b-'s zu Goethe und Mörih herab dch immerhin einiges auch „ohne die Mithilft jüdischer Mitbürger" gedacht und gedichtet hat!" Dr. Georg Gothein veröffentlicht in den „Abwehrblättern" eine Erwiderung an Herrn v. Münchlausen, in der es unter Mrderom heißt: ,Herr v. Münchhausen har damit g zeigt, daß auch ein Dichter bisweilen recht Ungereimtes schreiben kann. Abge'fthen davon, daß unter den Ariern sehr viele Schwarzhaarige vertreten sind, daß di« Juden nach Schädelm,ss-migen zu mehr als 70 Prozent Aricrtypus haben, ist es doch etwas ganz anderes, wenn ein rein galliger Verein über AbstamttmnI und Öfasu'&en seiner Mitglied.! einschränkende Bestimmungen trifft, als wenn ein seit vielen Jahrzehnten bestehender Verein, der keineswegs der Geselligkeit dient, sondern d r Förderung eines Sports, der wissen,'chaftlichrn Erforschung der Alpenländer, der ZuAänglichnvachung der Berge und Wege, der Errichtung von Unterkun'fts'hütten ufw., mm auf einmal die Volksgenossen anderer Religion fti es ausschließt, sei cs solchen den N Eintritt verwehrt. . . . Hier ab.r kommt noch hinzu, daß -der Deutsche und Oesterreich'.sche Alpe uve rein unter toieie Jahrzohm« dauernder opferwilliger Mitwirkung seiner jüdischen Vereinsmitglieder einen erheblichen V rmögensbositz in sc'inen .Hutten, die zum guten Teil evsMasstre hochgelegene Alpenhotels dar-- stellen, erworben hat. daß von diesem Besitz die Sektion Donauland und ihre Mitglieder ausg schlossen worden sind, daß das Betreten dieser Hütten den tischen Volksgenossen jüdischer Religion untersagt wird daß diesen also ihr Miteigentum, ihr Mi-tbesitzvecht an den von ihnen mitgcschafftnen Vermögensobjekten entzogen wird. Und das alles wegen religiöser oder angeblich rassischer Unduldsamkeit, obgleich es wissenschaftlich voll erwiesen ist, -daß es gar keine semitische Rasse gibt, geschweige eine jüdische, und dag alle modernen Volker Mischrassen sind." Auf die Bemerkungen Münchhausens betrefftud den Einslllß der Iud-n auf das deutsche Geistesleben erlvidert Dr. G. Gothein: „Ein.r der größten Mitarbeiter an der deutschen Kultur, der Ha-upt schöpfte der treue«»: deutschen Schriftsprache. Martin Luther, hat di« tveuzeikliche religiöse Kultur des größten Talles des deutschen Volke« durch frtne Bibelübersetzung •in die Wege geleitet, indem er daS größte Werk samitischer Sprache den Deutschen zugänglich, es zu ih«m BsttSbuch gemacht hat. Bei der Ueberfttzung der Bibel hat er sich in weitgehendem Maße der Mithilft und Belehrung durch jüdische Rabbiner und Schriftgelehrte bedient. Und fuh^ etwa Goethe nicht durchaus auf der Philosophie des Juden Baruch Spinoza? Also, Herr v. Münchhausen, es ist „Unsinn", wenn Sie meinen, daß ein Goethe ohne die jüdische Mitarbeit gedacht und gedichtet hat. Und Immanuel Kant ist sich durchaus bewußt gvtveftn, »ras er der Vorarbeit des jüdischen Phi lcisophen Baruch Spinoza zu danken hatte. Vielleicht ist Ihnen mich bekamrt, daß der beste und ftmsrnnigste Kommentator und Fortb'.ldncr der Kantschelt Philosophie den Namen Cohen führte, der doch nicht gerade ein arischer Nam« ist. Kultur beruht aber nicht bloß auf der Arbeit der Rel-igconsschöpfer, der Philosophen und Dichter, sie beruht auf den F-orschrrngerr der Wissenschaft jeder Ari, nicht mit'- dcr wie auf denen der Technik." * Der „Schrva-rzkapf" .Heine, dessen Romanzen» rhythwtzn Borries Freiherr v. Münchhausen, der Namensvetter des von ihm freilich durch weit amüsanteres Wesen unterschiedenen Lüaen'bavon's, schr gilt kennt, hat eine Disputation über ähnliche .ssMi-ae Güter" vinmal dahin gekennzeichnet, ihm wolle „schier brdünken, daß alle beide..." Dieses Werturteil!nff: für den gegenwärtigen Fall ebenso wie für die Dwp.l.-aüon von Saragossa zu. Der Balladendichter hat das Bedürfnis gefühlt, eimnal „rassisch" zu komnren, waS Left-nders lustig ist, iveun es sich um die Pflege der Touristik handelt, beinahe ebenso ln-stig. wie wenn di« rassische Turner«'. gegen die „jüdische" Bubenkopfmo-de eifert. Der Bergsport ist ein« geradezu rejn physiologisch« Angelegenheit, und die Toiuristenvereine sind nicht zur Pfleg« rassischer Hochkultur, sondern zur Forderung der Touristik da. Sie haben als „unpolitische Vereine" jüdische Mitglieder, aufge.nommen, um jüdisches Geld geschnorrt itnb dann plötzlich die Touristik für ein Politikum erklärt. Daß ein« stich« Handlungsweise zum mindesten betrügerisch ist, -dafür scheint der Balladensänger kein Verständnis z-u hiu-eu. Dagegen kommt er mit dem schon von anderen rassischen Kreisen geLrälften L■>, daß ein Aiouistenberoin feine Arier aufnehmei: toürde, eine Ana l-ogie, welche schon dadurch hinkt, daß Zionismus ein Politikum ist und daß cs wohl schwerlich einen „Arier" im Sinne des L-ügenbaronabkömmlings geben du....', welcher die politische Anschauung des Zionismus teitr. Ebenso verlogen aiber ist die Gcgenargumentation des jüdischen Liberäler: gegen Münchhausen. Tenn die Alpc-n- -vereins'beschiüsft sind t?cinc Kulturangelegenheit und haben nichts mit Spinoza und Goethe, Luther und M-ofts zu tun. Es handelt sich -um die zivilisatorischen Grundsätze des Anstands und der guten Sitte. Mer gegen die verstößt, dem hat ein Jude, der noch «ttvas jüdische Würde hat, mit den: geftllschaMchen Boykott zu antworten und mit der Entziehung aller Vorteile, die der Widerpart sich ist betrügerischer Meise auzueigncn verstanden hat. Nur die Würdelosigkeit dcä jüdischen Liberalismus hricrgt es zuwege, di« Kultur anzuruftn, wenn sie von unzivilisierten Barbaren berüpelt wird. Di« Alpeuv«reinsfrage wird nur durch jüdisch« Würde aus der Welt geschafft tacrbc-u, nicht. durch K-u-lrurdispuic. Seit« 1 Wien. Donnerstag Paßerleichtemngen für jüdische PalSftiuabesucher. Eia Zirkular der Palastinaregiernng. (Eiaendienst der ^Diener Morgenzeitung".) - Jerusalem, 24. Februar. Um Inden mit beschrankten Mitteln den Besuch Palästinas anläßlich des PessachftsteS zu ermöglichen, hat die Paßzentrale der palästinensischen Regierung auif Ersuchen der Zionistischen PalLstinaexekutive die britischen Konsulate und Patzkontrollstellen in ganz Europa instruiert, die Gesuche der lokalen Vertreter der Zionistischen Organisation um Visa unter der Kategorie Touristen auch für Personen zu akzeptieren, die sonst sticht zu dieser Kategorie gehören^ Die am 7. Februar d'-efts Jahres an die britischen Konsulate Ga-latz. Saloniki. Cluj, Triest und Agram sowie an die Paßkontrolkstellen Berlin, Budapest, Kckwno, Prag, Konstantinovel. Riga, Sofia, Wien und Warschau ergangene JnstruMon lautet: beeh« mich Ihnen miftuteAen, daß ein« gr-ße Anzahl jüdischer Touristen beabsichtigt. Pa'ästina in diesem Fruhia.hr im Zusammenhang mit dem Pessachfeft zu besuchen. Die Zionistische Palästinaexekutive schlägt vor. Gruppen von Touristen Mt organisieren, d'e wut für Zwei bis drei Wochen in.Palästina zu bleiben beabsichtigen.' Diese Gruppen werden zu einem gewissen Teil aus Personen mit beschrankten Mitteln .bestehen, die im allgemeinen nicht als Touristen klassifiziert werden und überdies den Anforderungen der Jmmigrationsbeding.ungen nicht entsprechen. Die Zionistisch« Exekutive trifft ftdoch Vorbereitungen, um die'en Personen einen kurzen Aufenthalt in Palästina mit kleinen Kosten zu ermöglichen. Um die Orgawisierung solcher Touren zu erleichtern. hat das P a ß a m t die Gewährung von Visen an Personen, die von dem akkreditierten Vertreter der Zionistischen Organisation empfohlen werden, unter fo5geniden Bedingungen bewilligt: 1. Die Zeit für d'e Gewährung dieser Viftn ist im Lamerden Jahre für die Zeit vom 20. März bis inklusive 20. April festgesetzt. 2. Die Gruppen sollen ausschließlich aus b-nasides-Tvurssten, die nicht die Ansicht haben, sich hier amusiedeln. 'bestehen. Begleitung von Kindern soll dieftn Ttmristen nicht erlaubt sein. 3. Eine namentliche Liste der für die Erteilung der Diftn empfohlenen Perforen soll von fetten der zionistischen Vertreter Ihrem Bureau so zeitig überm'tlelt werden, daß sie eine Woche vor. Ankunft der Touristen hier cintvvfft. Jeder Tourist muß mit einem gültigen R e i s en u s w e i s versehen .fein, der ihm die Möglichkeit gibt, in das Land zurüä^ukohven. .wo das -britische Visum für Palästina gewährt wurde. Die wollen -daher während der oben erwähnten Periode die Gesuche der Vertreter der Zionistischen O rg a n i sa t i o n. für die Erteilung von Bisen unter Kategorie A unter den oben erwähnten Bedingungen akzeptieren und gleichzeitig darauf hinweiftn. daß die Gewährung derartiger Erleichterungen für die Zukunft vollkommen von der bona frdes der Touristen abhängt." Völkern propagiert hat. Im Gegenteil, wir finden i-n fast allen Epochen der Haskala-H-Bewegttng starke Unterströmungen, die üch gegen die Asiimi'ationstenden.^en Wöhren. Schon in den ersten Tagen der Mendelssohnschen Haskalah-Bew c g u n g flnden wir Bekämpsir der Asiimilationstendenzen vor, so Wirsel und DatanMver. Es war vielleicht von Perez Smolensky unrichtig, Mendelssohn als den eigentlichen Schöpfer der. Assimilationstonden.zen hln-iustellen: allerdings gelangte Perez SMolensEy zu dieser Anlchmmng auf Gvund ter traurigen. Erfahrungen, die er in Deutschland bei Beübachtun-g des dortigen jüdischen Lebens gemacht hatte. Die Sucht der deutschen Judenheit nach gedankenlofeir antrjüdischen Reformen im Kultus, die bloß eine Nachahmung bedeuteten, schien Perez Smolenskp als die §konfeguonz der Mendelssohnscheu Haslalah. Dies allein bewog ihn, vben gegen die,^üge" der Berliner Haskalah zu, kämpfen. Redner schildert« sodann die volkstümlichen Strömungen inncrhavb der hebräischen Haskalah^Bewogung in Rußland, die mr Gegensatz zu den bereits rusiisch schreibenden MaSkilim für di« Erhaltung der hebräischen Sprach« und Kultur eingetreten sind. Dioftm Unrstand allein vvtdanken wir es. daß mnechalb der russischen Haskalah-BeweMng ,m Verlaufe der Sech)!ger- und Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts «ine geistige Revolution im nationalen Sinne hervorgeruftu wurde. Einer der ersten Revolutionäre des jüdischen Nationalismus war ^ben Perez S m o l e n s k y. Dir haben bereits m der ersten Hälfte des 19. Jah'.hlmderts eine Reihe von Verkündern des jüdischnation-alen und zionistischen Gedankens. Mer keiner von diesen hat irgend welche Wirkung auf das jüdisch« Volk aus« geübt. Redner erörtert ftdann die Gründe, warum Perez Smolensky mit seinen nationalen Lehren auf die jüdische Intelligenz der Siebziger- und Achtzigerjähre gewirkt hat und in der jüdischen Ospftntlichkeit einen Widerhall gesunden hat. Durch seine Art, die nationalen Forderungen in prophetischem Tone zu verkünden, gelang es ihm, die damalig« hebräisch« Loftrwelt in den Bannkreis seiner Idee zu ziehen. Perez Smölensky war für diese Kreise nicht nur der Verkünder, sondern auch der Prophet einer neuen jüdischen Weltanschauung: alsolchen wollen wir ihn stet» in der jüdischen Geschichte ehren. Sur Mcholosie der Ehescheidung. Einem Vortr-age, den. der Budapester Univonsitätsprcisess-or Dr. Dos'.der Lakh m der ungarischen Statistischen Gcsellschaft ülber Pi« E h e s ch e i d u n g s st a t i st i k hielt, entnehmen wir die sol-genden wichtigeren Daten. Das statistische Material aus dm verschiedenen Ländern bestätige die Ansicht, daß die sichtliche Zunahme der Chcisch«düngen das Ergebnis einer allgemein wahrn-ehnßbaren Lockerung der Moral und einer durchgchenden Crschrvcrung der wirtschaftlichen Existenz fti. Rach dom Kriegsende sei in allen Staaten «in rapides Ansteigen der 2cheidungs,;is>ftr ftstiMstellen. Im heutigen deinen Ungarn ergeben die statistischen Daten im Jahresdurchschnitt 1921—1922 jäh-rlich mehr als 7000 Scheidungen, was bei der vermmdert-en Bevölkerung ein« dreifach« Steigerung gegenüber dem alten Ungarn der Vorkriegszeit bedeutet. Dasselbe ist auch in England der Fall, wo die Scheiduugszifsor ebenfalls gegenüber 1000 vor dorn Krieg auf 6000 im Jahre nach dem Krieg hinaufschnellt. In 60 Prozent der ScheÄmngen geht die Initiative wi« früher von den Männern aus. Die me'sten ScheidungSsälle, und zwar etwa 83 Prozent, ergeben sich bei zwei- bis fünfjährigen Ehen; bei mehr als zwanzigjährigen Chen sinkt vor Satz auf 10 Prozent, bei Ehen unter einem Jahr auf etwa sechs Prozent. .In Ungarn sowohl alö auch in Frankreich gilt es an der Hand der Statistik als erwickson, daß die ScheidmtgSfqlle am häufigsten bei kinderlos gebliebenen Ehe« Vorkommen. Am meisten zeigen sich die Scheidungen in den Kreisen der Intelligenz urü> der industriellen Arbeiterfchast, alf-o der städtischen BovölEerung, während das konservative Bauernelement an,der Statistik «u-r mit eiu-cm ganz geringen Prozentsatz teilmmmt. In Frankreich sind die Scheidungen.auch nach dom vierzigsten Lebensjahre eines der beiden Ehegatten recht häuiftzz. währeiid f'ie sich sonst, besonders in Ungarn, mehr aus die jungen Ehegatten beschränken, so daß bei den geschiedenen Männern fast jeder dritte weniger als 30 Jahre alt ist, bei beut Frauen sogar mehr als di« Hälfte und ein Fünftel sogar unter 24 Jahven. Auch di« Mischehen fördern die Scheidmtgen. Durchschnittlich jede siebente Ehe zwischen Christen und I üd i n n e n e nde t c nach den Daten der S t atistik mit Scheidung, im umgekchrten Falle jede viert« bis fünfte. -®!e Schekdrmgeu katholrscher Ehen sind mit don: geringsten Prozentsatz vertreten, bei den Reformierten und Juden mit den höchsten. Nach dorn Kriege hat sich auch in Ungarn eine Verschiebung z u u nguusten der katholischen Ehen ergeben. Im allgemeinen kann fesigestellt werden, daß die Schoidltngen in der ganzen ,-gchi-tteten" Welt in Zunahme begriffen [tofcu