Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2160 (24.2.1925)
- Date
- 1925-02-24
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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«e» 6 Wien. 2*e«*to| Wiener Moraenzettuns 24. FSbruar 1926 Stt. Sftt» Serichtssaal. «« de« Souveruement Hejja«. Sin Sittenbild au» KeeSkemet. Die Familie des in Horthy Ungarn noch immer aNgetvaltiqen Mörderhauptmanncs Ivan Heijas betreib! in Kecskemet. das in Ungarn kurz „Gouvernement Hrjjas" genannt wird, einen ausgedehnten Weinhandel. Das ist Grund genug, daß im ganzen Weingebiet von Kecskemet kein jüdisbe, Weinhändler bestehen darf und wenn er schon nicht ermordet werden kann, so doch als Konkurrent der Weinhändleifunnl!'' Sejjas unschädlich gemacht werden muß. Dieser Grundzatz trachte den Kecskemeter jüdischen Weinhändler Alexander Seltner vor einigen Tagen als Angeklagten vor das Budapesrer Strafgericht. Die Anklage lautet äuf Verbrechen der Schmähung der Nation und des Reichsverwesers und daß er den gewaltsamen Umsturz der gesellschaftlichen Ordnung angestrebt Hab«. Tic Verhandlung entrollte das abstoßende Bild der Verkommenheit der Schichten, von denen Ungarn beherrscht wird, nnd Zeichnet das Schicksal eines magyarischen Juden, dessen christlich« Gattin mit den Erwachenden Ungarn gegen ihren jüdischen Gatten im Komplott steht. Die Anklage stutzte sich auf eine Anzeige des Vereins der Erwachenden Ungarn. Der Angeklagte Lcitner erzählte bei Gericht: „Ich bin ein ehrlicher ungarischer Jude, dessen Borfahren schon vor zweihundert Jahren in Kecskemet ansässig waren. Während des konri'.tüstischcn Regimes wurde ich von den Rotgardisten verhaftet und gefangengehalten. Die Hejjrs- Leute benützten mich unausgesetzt als Erpressungsobjekr und die Erwachenden bedrohten mich immerfort. Einmal erschien bei mir der Massenmörder Michael Franeia-Kiß und fordene die Herausgabe der Bestätigung über ein Darlehen, das ich einem Christen gegeben habe. Dann überfielen mich Francia-Kiß und der Schuldner Krics mit Knütteln, wobei ich einen A r m b r n ch erlitt. Bald boronf legten die Erwachenden «ine Granate inS Haus, die explodierte und die Hälfte des Hauses zerstörte. Einmal wollten sie mich in den Orgovanyer Wald verschleppen (wo bekanntlich hunderte Menschen, Juden und Arbeiter, von den Hejjas-Leuten unter den furchtbarsten Martern ermordet wurden). Meine Frau, die ich auch heute noch lieb habe, ist eine Christin, sie und ihr Bruder haben offenbar unter dem Terror der Erwachenden Ungarn mit diesen gemeinsam die ungeheuerliche Au klage gegen mich an sgehekt. ' Beim Zeugenverhör widerrief die Frau Leitners ihre früheren Beschuldigungen, die sie in ihrer Erregung grundlos erhoben habe. Ihr Mann sei ein guter Mensch, au dem ununterbrochen Erpressungen verübt roorvcn seien. Auch sie schildert die Berheernngen, die die Erplosivn der Granate verursacht hat. Ter christliche Schwager Leitners Stephan B s r g i mußte im Kreuzverhör zugeben, daß er die Anzeige „auf Weisung der Kecskemeter Herren" erstattete. Als der Vorsitzende die hierauf vernommene Schwiegermutter Leitners, eine Bäuerin, aufmerksam machte, daß sie die Wahrheit sagen müsse, e n t s ch l n g jie sick lieberderAussage. Das Gericht sprach Lettner frei und hob in der Begründung des Urteils hervor, daß es unglaubwürdig erscheine, daß Lettner in der Situation, in der er sich damals befunden hatte, die ihm zur Last gelegten Aeußerungen getan hatte. Die Nichtigkeitsbeschwerde Brzobohaths abgewieseu. Der Oberste Gerichtshof uavter Vorsitz des Senottpräsidenden. Dr. Smolik-Fi nger hatte das Urteil des Wiener Schwurgerichtes $u überprüfen, mit welchem der 17jährige MechanÄerlehrlmg Johann Brgvbohath wegen Mordes an dom MschanVer Johanni P a ch o l «i f, zu ach t Jahron schweren Kerkers verurteilt worden war. Der Vertreter der Ganeralprockurcvtnr Hofvat Dr. Absalon beantragte die Abweisung der Nichtzigkorts-beschwevde. Der Oberste Gerichtshof veouxnf die Nichtigkeitsbeschwerde ocks unbegründet. Ein „fescher Kerl". Der Bauleiter der Gamvmniützvgen Bmvgefellschaft Grundstein, Friedrich Hauser, hat die chm van der SiedbungSgenosiewschaft anvertrauten Gelder, 31 ‘ lionen, unterschlagen und sie teils selbst venjnxt, teils nwj Mi-rgliedern der SieblungSgenossenschoft, die er srei hielt, aaisgogeden. Er wurde, da er bereits vorbestraft ist, vom Schaffensenat unter dom Vorsitz des Hofrates Dr. G oldste in zu zwei Jahren Kerker verurteilt. Jüdische Feiertag« gelt«« vor d«» bulgarischen Gerichte». Der bulgarische Jusbizminister erließ ein ZirMarvundschvejben «m die Gericht«, wonach am den jüdischen Feiertagen k! ein e Rechtsfälile, in denen Juden als Parteien, Zsugen oder Experten austreten, zm Verhandlung gelangen sollen. Ein Eifersuchtsmord in Tel-Awiw. Am 1b. d. sprach der Gerichtshof zu Jaffa das Urteil über den ans Lu b l im stammenden Juden Meir Jusos Hirschen dorn, der beschuldigt war, im November vorigen Jahres zu Tel-Awiw seine Frau ermordet zu haben. Das Motiv der Tat war Eifersucht. Hirfchenhmn war nn ,Jahre 1Ä22 mir seiner erst 17 Jahre «den Frau, die aus Ungarn stammt, nach Palästina gÄommen. Die Ehe war sehr unÄücklich, da der Mann dw Frau mit Eifersucht veoßalate. Die Mordtat zeichntzt« sich durch ein« de- Ändere BmtaLitat aus, indem der Mörder sei» Opfer der-, sHmmette. Daß Gericht devuvtr-Tt« Hirschenhorn zum Tode. Volkswirt. Sk "-stung der Großbanken für die Depositenbank. Brr einem Senat des Handelsgerichtes wurdvn gestern die e r st e u drei Klagen verhandelt, welche von früheren Kommittenten der Aliminemrn Depositeirbairk gegen dieses Institut und die fünf Großbanken angestrengt wurden, di« am 5. Mai 1921 in einem Commu.niquc bekannt gegeben hatten, daß d'c Aktien des Syndikats der Depositenbank ^r,m größten Teil ans fünf Großbanken (Wiener Bank verein, Unionbmrk, Bodenkrediranstalt, Kreditansta.lt, Moderösterreichische Eskomptcgesellschast) übergeyangon stien und daß diese Großbanken maßgebenden Einfluß auf di« weitere Geschäftsführung der Depositenibaark übernommen hätten. Als Kläger waten gestem auf: Der Arzt Dr. Rudolf Blumenkranz, welcher den Erlös aus dem Verkauf eines Sanatoriums in Form eures Schecks aus die TspofiteEank im April 1921 erhalten, das Geld in der Depositenbank gelosten und nur sukzessive Abhebungen davon gemacht hat'«. Nach Erscheinen des Comninnicfues wollte Dr. Blunrrenkranz den noch übrig gebliebenen Betrag van 210 Millionen beheben, es wurde ihm jedoch vo« einem Fi-liakbeamten naihegelcgt, das Gelb bei der Bank zrr belassen, wobei ans die durch die Aktion der Großbanken gefestigte Stellung des Instituts hingowiesen wurde. Dr. Blumenkranz ließ sich den erwähnten Betrag a-ls neue Einlage buchen. Als er crusf Gravnd des Ende Jrmi v. I. erschienenen Eommuungues, daß die Großbanken sich von der Tepositentkemk zurückgezogen hatten und mrr die neuen Einlagen zurückgezahlt iveiden, die 210 Mil- (.ionen beheben wollte, sei er mit -dem Hi-nwois, es handle sich um keine neue Einlage, äbge wiesen Nwrden. Die Klage Dr. Blumenkranz' richtet sich ans Rückzahlung, nrit der Begründmip, daß es sich «rmr eine neu« Einlage handle, Weilers, daß die Großbanken auf Grund des Comm « n i q u e s v o m 5. M a i verpflichtet 'oien, all« Emlagm, dhne Rücksicht darauf, ob es alte oder n«ue seien^ zu bcfriedilgen, u-rcd endliche daß sie acuch aus de-uc Titel des Schadenersatzes haftpflichtig seien, da das Publikum irregeführt ivovoen sei. Der zweit« Kläger ist di« Vaterländische Holzproduktions A.-G., welche mit ähnlicher Bc-grnudnng wie der erst« Kläger eine aus einer Goschäftsverbindnn'g m-it der Depositenbaink restierende Einlage von 91 Millionen Kronen rückbezahlt begehrt. Die dritte Klägerin, Frau Anna Herzka, am 12. April ein« Einlage von 8g. M i l l i o n « n in der Depositenba.rÄ gemacht nnd nach dem Conmnnnignc vom 5. Mai wurde ihr in der Barr? ein Konto eröffnet, auf wcklchom der erwähnte Betrag liegen blieb. Die Klage der Frau Herzka führt u. c. aus, daß nach dem Inhalt des Connn-unigues die Geschäftsverbindung Mischen dem Publikum nud der Depositenbank auf die fünf G r o ß -b a n k c n übergegarrgen sei, welche die W e i r e r f ü h nt n g der Gcschäfte ü b « r n a h m c n. Bei Begchrn der gestrigen Berharrdtung, weicher prinzipielle Bedontrnig Monttirt und zu der n-rrtcr auidoren der Präsident der Nationcvll'anl!, Dr. Reisch. General-direktor Doktor Braitneis un.d Hofrat Dr. Stern vmc der Bauken-kom- Mission als Zeugen goladen wlrrdcn, gaben die Parteienverrreter bctkannt, daß sie sich bezüglich der Depositelvb<m>k auf Rühen des Verfahrens geeinigt hatten. Sadaitn brachten die Magevertreter ihre KHaycgri'urde vor und hierancf ergriff der Vertreter der geklagten Großbanken, Dr. Hans Adler, das Wort. In seinen Ausführuargen wies er darauf hin, daß am 29. Apvül des vorigen Jahres die Lage der De- Positeivbank kri-tisch wrtrde, als der Präsident der NaKonaillbcuS, Dr. Reisch, zwei Mitgjliedem des Bankenverbcncdes mitget-eil-t hatte, daß die NationaEbank nicht nrehr in der Lage sei, die Wechsel der immolbilen Deposit«ntbanik zu eskompt ieren. Durch das Eingreifen der zwei Mitglieder des Bankenverbandes wurde damals di« Schwierigkeit behoben, wenige Tage später trat jedoch eine nau« ein. Ani 3. Mai habe dann eine Konferenz zwischen den, Vertretevn der Großbanken und der Depositenbank stattgefunden, bei der jedoch kein« Bücher Vorlagen und die fünf Banken -lediglich nach den DarÜogungerc der Direktoren der Dsposrtenbank iin besten Gilwuben, daß die Bank solvent foi, sich verpflichteten, 7S Milliarden dar Deposiienbank als Darlehen gegen Sicherst elLnng zu gewähren. Es sei nicht richtig, daß sich di« Vertreter der Gwßbanken dainals vcr- - pflichteten, der Depositenbank einen unbeschränkten j Kredit zu gewähren; sie hätten sich nur verpflichtet, das er- | wähnte Darlehen zu gßben nnd später, ohne hierzu verpflichtet! gewesen z« sein, weitere Zuschüsse bis 280 Milliarden hergej geben. Die Großbanken hätten das Cornmunique weder verfaßt noch verlautdart ud auch auf die in den Zoitnmgen daFu gegebenen Komanentare keinen Einfluß ge- »mivmen. Um di« Depositenlbank z» sanieren, hatten die Großbanken «ine Billion Kronen Vovschießen müssen, was sie weder vor ihren MtimEven noch vor der Wirtschaft hätten verantworten können. Sodann wurde Präsident der Nationakbank Dr. Reisch als Zeuge vernommen. Er sagte auS, am 28. April hätten chm di« Direktoren Ritscher und M u n t e n d o r f der Depositenbarik mitgeteilt, daß sie den Kredit der Nationalbank sehr stark in Anspruch nehmen müßten, da sie sonst chren Verbindlichkeiten nicht Nachkommen könnte. Er habe daraufhin erklärt, daß di« Rationaibank aus die Wechsel der Depositenbank kein« weiteren Davlchen gewähren könne, wenn sie nicht seitens der Großbanken «in Giro auf die WechselverbindUchkeiten erlange. Das wollten di« beiden Herrrn mit Rücksicht auf die Geheimhaltung der Loge des Institutes verhindern. Am 29. April habe er nun selbst den Direktoren Hamanerschlag und HemShenner über d« gefährliche Lage der Depositen- .^itteiltmg g.inacht mit dmn Bemerken, daß eS auch in ihc .'m Intercste liege, einen Eklat zu vernceiden Daraufhin ' erklärten sich die Großbanken bereit, flir den Kredit der Depositenbank bei der Rationalbank auf Wechsel die Oiarantie zu übernehmen. Am 1. Mai fand ein« Konferenz mit Vertreter» der Großbanken wegen Hilfeleistung statt. Die Groß banken hätten sich nur äußerst schwer zur Hilfelcistmtg eni schlossen. Ein genauer UeibeMick über den Status der Depositenbank fei den Großbanken tticht nwglich gelvvsen. Uebcr ansdrückliches wiederholtes Befragen des Vor fitzenden, ob die Aktion der Großbanken den Zweck lm-tte, eine Garantie der Großbanken fiir den ganzen Konipler; der Depofilettbank zu Äbernchnren, erklärte Dr. Reisch ans da" bestinrmtaste, daß von der U e b e r n a h m « der D e p o - sitenbank durch di« Großbanken kein« Rede war und nur der Depositenbank aus der kritischen Situaticm herausgeholfen werden sollt«. Nach Einvernahme mehrere. Zeugen wurde um 9 Mnabends die Berhartdlung vertagt. Vetschmelzvn!' der Umertcan Paleftlne tzompany Mit der Palesttne kconomlc sorporatisr. Di« American Palastme Company, die die Förderung von .Handel und Industrie in Palästina zur Airrfggbc hat und über Stdbfkripttonen im Werte von über eilte Million Dollar verfügt, beMfichttgt, sich mit der Paleftinc Econontic Corfwration, deren Begründer die Herren Felix M. Warbnrg, Louis Marshall, Bernhard Flexner und Herbert L. Lehman sind, zu fnsio» nieron. Dieser Beschluß wurde auf einer Sitzung des Direktoriums der Anlcrican Palcstine Co. gefaßt, un.d zwar auf Grund der Erkeidlttnis, daß die Geldsa-in-miu-lr-g in Amerika n>nd die Invcsrierung dieser Gölder in P-alästina innch eine Reche von Agetnuren und Gesellschaften ungeheure Ausgüben -und nun ölige Kräftevcrschwendimg verursachen würde und daß cs auch prirrzchiell vortcillMft wäre, ihr Vermögerc nrit dem der proporcierten Pailostine Eevo-m'ic Corporation ,jit vereiivtyen. Ein Ko-mitee wuvde gebildvt, das; die finanziellen EmMieiten arrangieren soll. In Jerusalem wurde auf Initiative des Horm Zafob de Haas, des Sekretärs des Palcstine Davelopinent Comrcil in New-?)ork (Brandois-I^vttppe), eine Kvrpora-tion zur Fövdenl'Ng von Geschäftsuitternohine« in Palästina organisiert, und Ztvar nrit'einem GrünÄnngskapital vorr 200.000 Pfllnd Sterling, von dcmr die .Hälfte durch palästinensische Einwohner aufgeibrächt werden soll. Abschwächung des französischen Franken und des englischen Pfund. Auf den interna'.ionalein Vabrvtenmäri'ten waren gestem wieder stärkere Schwankungen der Westdevifen zu verzeichnen. Nur -der Dollar behielt svme feste Hattuna. Er besserte sich in Zürich von 520 auf 520,50. Di« Rnckgänige des fvrrnzösischen Franken sind a-'.lf den gcsteigerton Dev'i-senbcd-a-rf der Ilnportetire zurückzuführen. Der fraüzösüsch-e Frmvken schtivächtc sich von 27^0 auf 27,07 ab. Eben,so ermäßigt« sich das englische Psu-nd auf 21,7050 von 21,79. Die Aende-rmrgen der übrigen Tevksen war«-,! u-ivbedc-ntend. Das Postsparkastenabkommen der Rachfolgestnoten. Airs Rom Nlcldet Stefani: Gestern ist hier das Abkovtn'.en zwischen den Nachfolgestaaten der österreichisch-ungarischen Monarchie über die Wiener Postsparkaste unterzeichnet worden. Durch dieses Abkorncn ist nunmehr endgültig eine Rcgclitng über die Einlagen bei der Postsparkaste bis zum Zusammenbruch getroffen worden. Außerdem ist auch die Aufteilung der Aktiv bestände der Postsparkasse, welche besonders aus Renten und ähnlichen Werten bestehen, vollzogen worden, j Ungarische Jnterventionskaufe an der Wie»»er Börse.! An der Börse werden die Jnterventionskaufe aus Budapest I ununterbrochen fortgesetzt. Die Budapester Bankett tvollen da- > durch eine gewisse Belebrrng in ihren Konzernpapieren anregen, nm dann einen Teil ihrer umfangreichen Bestände abzutragen, weil dadurch allzu große Bankmittel fcslgelegt sind. Auf diese Bewegung hin ist die Steigerung einer rlle'ch« von ungarischeil Papieren zurückzuführen. Insolvenzen. Das Arisgleichsvevftchren wurde eröffnot über das B a n H g e s chä f t Erwin, Ät« tz l n. C o., 1. Daz., Schottecnrmg 15. Ueiberschulvung 1 Milliarden. — lieber die Texlilfirma Wiener, Klapp holz u. Knmnlel, 1. Be.z., Börsegafse 1. Ueberschulbung 5,5 Milliarden. — Neiber Bäilll^ie A. Lenz. 6. Be,;., Ramevgasse 31. Äs öffenülichcn Gesellschafter der Strick-' «und M'ivVwarenfaibrik Leid.; und Oberländer, 5. Bez., Siabrrvbvunnen'gass« 7. — Ueber M- Ba je r, 20. Bez., Hemzelm-anngass« 17. Ucibevschnl-d'tm'g 160 Millionen. — Uc'ber Brüder Stochne r, 16. Be,;. Klansgasse 29. Ueberschulduing 27,000 Schilliitlg. — Uöbcr A. Majus, 2. Bez., Mal,zgasse 2. — lieber SfBiü'ljcf.m Pelz, Armaturdn- »vnd Apparatanibau, 6. Bez., Wall-gassc 32. — Ueber Konrad Han» burge r, 10. Be>;., Tramban-evstraße 3. — lieber Max Guth, Scilchwaren-EiMos, 9. Bg;., Fttchsihallergasse 1. — lieber Kxrvl Gnos ch. 15. Bez., Märzstraße 29. —Der Konkurs wurde eröfifnet über die Photokompagn ie, G. m. b.- H., 14. Beiz., llllmannstr-aßc 1. Mastever.walter Dr. Gnril Wollner. 1. Bez., Bäckerstraß« 8. Annteikdwna am 20. März. Erste Pvüfungstag,satzu-nq anl 7. April. Erste Gläübigerverisammlung am 3. März. — Die Zahlungen haben gestern eingestellt die Firmen: Le-Le. Maschinen fab rit, G. m. b. H., 13. Bvz., .Hütteldorfcrstraße 292 - (Passiven 2 Milliarden,?ln>bot 35 Pvozent in 18 Moimtsr-q-ten): Haeßleru. Wolf, Maschinen und Merk zeuge für. bi« Metall- und .Ho^bearbeitnitg. 1. Bez., Baneric ncarkt 29, Zweignivde-rlagen in Prag u>rtd Budapest (Passt ven 4391 Millionen, Aktiven 2101 Millionen. Anbot 35 Pro zent in 18 Raten); Hernefeld u. Co., Texttlepport, 2 Brz.. Obere Donanstraße 81 (Passrvon 6o0 -Millionen. Antbot 3l) Prozent in 12 Rat-all). — Franz Löwy. Wien, 2o. Bc'z., Jäger straße 20; Ptax Riedl, Delikatessenhandluipg in Graz; .Ivarl Schi na in Graz. Nmseldgaste 15; Helene und Josef Palt ln ^Grazf, Pranlkergasse 7; Großmanns dtachfobger Ge - bvüder P «t r i t sch in Klapcnifiuvt; Hans Pacher in Klagen.- fnrt; Franz,Knrh, Ka-iiMmn in Friesach; Jul. Rowotnv, Kcmftmum m Gosttirg >bel Graz; Heinrich Fischer, Katufmaun in Himberg. Di« Astsgleichstagsatzuttg der „Dimag^A.-G. Gestern fand im H«mde>ls>gevichte oic Ansgboi chls tatzsa tznnA hcc ^Di«a«". Dvchtmdustrie und MÄMwarenßchriik^l.'G-.