Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2158 (22.2.1925)
- Date
- 1925-02-22
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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fette 16 Wien, Sonntag Wl-ttEB «seftemettßMA. SS. Mrnar 1985 Nr. ms Volkswirt. Lir Abkehr von der »örse. Bon Tr. Michael Guflan. Auf fast sämtlichen mitteleuropäischen Börsen macht sich die Geschäftslosigkeit stark fühlbar. Tie Zahl der Geschäfts' abschlüsse hat eine starke Verminderung erfahren. Ueberall wird ein gewisser „Impuls von außen" erwartet, ohne daß genau gesagt werden könnte, worin eigentlich dieser Impuls bestehen sollte. Ter Herd dieser Börsenstagnation, wo sie auch schon am längsten andauert, ist Wien. Doch auch die benachbarten Bör sen befinden sich in keiner besseren Situation. In Prag haben es einige prominente Banken vor einiger Zeit versucht, eine gewisse Haussebewegung hervorzurusen. In den ersten Tagen zeigte sich auch einiges Geschäft. Aus Prag kamen zahlreiche Kaufaufträge nach Wien und es hatte fast den Anschein, als ob wirklich Prag nunmehr die Führung der mitteleuropäischen Börsen übernehmen und sie in die Aufwärtsbewegung mit hineinreißen würde. Doch dieses Ausflackern dauerte nicht allzulange. „Wien" ließ sich aus seiner Lethargie nicht erwecken und die Folge davon war, daß die Bewegung in Prag bald wieder einschlief. Die Impulse blieben aus und nun herrscht in Prag dieselbe Geschäftslosigkeit wie vor dieser Aktion, trotzdem die gute Beschäftigung der tschecho-slowakischen Industrie, die endgültige erfolgreiche Losung des Währungsproblems durch die baldige Jnaugurierung des Noteninstitutes alles eher, denn eine solche stimmungslose Haltung gerechtfertigt hätte In B u d a p e st hat das Geschäft trotz des für Ungarn günstigeren Resultates der Genfer Verhandlungen ebenfalls nicht die erwartete Belebung erfahren. Die Budapester Spekulation hat sich auf dem internationalen Weizenmarkte stärker^, engagiert. Sie hat sogar anfangs glücklich operiert und man hoffte, daß nunmehr die aus der Getreidespekulation freigewordenen Gewinne ihren Weg zur Börse nchmcu würden.' Doch mittlerweile ist auf dem Getreideweltmarkte der bekannte Umschwung eingetreten. Ein großer Teil der Budapester Getreidespekulation scheint den günstigen Moment zum „Wenden" verpaßt zu haben, und die Folge davon ist, daß auch hier die Bewegung im Steinte erstickte. Wohl scheint die der ungarischen Industrie nahestehende Finanz im Auslande gewisse Operationen durchzuführen, deren Endziel nicht ganz klar ist, die aber vorläufig sich darin zu äußern scheinen, daß von außen einzelne ungarische Montan- und Zuckerwerte, die in erster Reihe der ungarischen Rothschild-Bank nahestehen, gekauft werden. Doch hat diese Manipulation nicht den Budapester Markt aus seiner Lustlosigkeit ernstlich heraüsreißen können. In Berlin ist es nach dem großen Aufwertungsrummel, der sich im Anschlusie an die Veröffentlichung der Goldbilanzen der deutschen Unternehmungen entwickelt hatte, ganz stille geworden. Tie Bewegung ist völlig abgeflavt. An Stelle der früheren förmlichen Abundanz macht sich jetzt der Geldmangel stark fühlbar. Es soll hier nicht weiter erörtert werden, inwieweit die Barmat-Affare diese Geldknappheit verursacht hat. Tatsache ist, daß nach all den Enthüllungen der letzten Zeit über die Mißwirtschaft, welche besonders bei, staatlichen Stellen bei der Kreditgewährung herrschte, die Geldgeber äußerst zurückhaltend geworden sind und nur ungern im Kreditwege ihre Mittel der Wirtschaft, besonders aber der Börse, zur Verfügung stellen. Sei dem wie immer, die Wirkung auf die Börse ist keine sehr günstige und Berlin sinnt auf Mittel und Wege, um auS diesem unbehaglichen Zustande endlich herauszukommen. Die flaue Haltung der Pariser Börse gibt bekanntlich den französischen Finanzkreisen sehr viel zu denken. und es ist gar nicht ausgeschlossen, daß sich im. Anschlüsse daran in der französischen Innenpolitik Komplikationen eiustellen können, die auf die Gestaltung der Weltpolitik ebenfalls Einfluß übe» können. Don den Verhältnissen m W i e n soll hier nicht allzu viel gesprochen werden. Sie sind zu bekannt, als daß sie einer ausführlichen Erörterung bedürfen. Es ist feststehend, daß das Intervent icnSkomitec nicht in der Loge ist, hier enbschiedrn einzugreifen. Es hat einen großen Teil der Kredite, welcher chm von der N^i-tonchban! seinerzeit als Stützumgstredite zur Verfügung gestellt wurden, noch immer nicht zu'ückgezahlt. Auch in Gens soll dieser Kredit eine eingehende Erörterung erfahren haben. Hier ist Sicht alles so wie es sein sollte. Dte Börse ist sich ssLbst überlassen und läßt die Kurse obbröckeln Gewisse Schramkenitvevre haben bereits di« unterste Kursgrenzc des Borjrchres überschritten. Aeibevall zeigt sich sine gewisse Müdigkeit. Das PMikmu. das in früheren Jahren in Massen sich der Börse zugewendet hat. hält sich vom Börsengetriebe peinlich ferne. Es ist durch die schlechten Erfahrungen der letzten Jahre, die es überall mit der Börse gemacht hat, so gewitzigt, daß es an eine Rückkehr zur Börse gar nicht denkt. Biele sind auf der Walstatt der Frankens-pcÄtilat'ion, der EmissionSkrise und der Ausosutnng der Syndikate liegen geblieben, di« anderen halten sth ängstlich ferne. Sie wollen von der Börse nichts mehr wissen ES ist tne große Abkehr, deren Wandlung in abschbarer Zeit nicht zu erwarten ist. «ne öfterrrichischr zenttal-Pfandbries Bekanntlich ist in der letzten Länderkonferenz auch die Errichtung einer Zentral-Pfandbriefanstalt- A.-G. angeregt und em Komitee zur Erstattung eines Berichts über die Gvunlyüge eines derartigen Instituts für die nächste Länderkonserenz eingesetzt worden. Wie die datzk-mem irische Korrespondenz der Christlichsozialen meldet, wird es sich zunächst davu-m handeln, einen einheitlichen Typ österreichischer Pfandbriefe M schaffen, schon aus dem Grunde, webl deren Absatz im Auslande, wie wiederholte Fühlungnahme öffentlicher und privater Institute mit auswärtigen Finonzkmsortten »steigt haben, wesentlich günstiger« Chancen hätte. Die allzu gwß« Verschiedenheit der Pfandbriesthprn und die hetervMen G:rantten, mit denen solch verschiedene Schtkkdvevschreibut^rn ausgestattet sind, winken auf das tmlagosuchende AMandskupital verwirrend. Tatsächlich haben Schweizer und holländische Syndikate wiederholt schon chr grundsätzliches Interesse am österreichischen Pfandbriefgeschäft bekundet, aber stets die Vorteile eines einheitlichen österreichischen Pfandbriefes bei solchen Vorverhandlungen zur Diskussion ge stellt. Durch Schaffung eines eircheitsschen Pftmdscheintvps wie er mit der Errichwng der Zenitvock-PfandbriefanftAt geplant ist. würde die Heranziehung des ausländischen Kapitals crkeichter: werden. Em zweiter Grundsatz des neuen Instituts soll darin bestehen, seinen Wirkungskreis ko umfassend zu gestalten, daß er den gesamten für das Hypothskengeschäst in Betracht kommenden Kreditapparat in sich schließt. Dieser Wirkungskreis kann sich deshalb nicht auf die Landss-Hypotheken anstatt beschränken, sondern muß auch die feit Jahr zehnten gerade im Hvpothekavgekchaft bewährte Organisation der Sparkassen heranziehrn sowie die übrigens ntrr mehr wenigen JmmobMarbanten, mtd zwar kamen da bloß die Zentralbank der dentschen Sparkasse« and btt Padenkredtt» anstatt ist Betracht. Es bietet sich bei diesem Auslass« auch die Ge-legenhsit, eine Sei der Liquidierung der Oesterreichisch-ungarischen Bank noch offen gMiebenen Frage zur Losung zu dringen. Nach Art. 107 des Statuts der ehern assigen Oesterreichtsch-ntt-garischen B-emk stand nämlich den Akkiortären das Recht gu, nach Ertösch-i, des Banikprivrleamms, unter Ausschluß der Rechte einer Notenbank. d:n Betrieb des Bank- und Hypothekargeschästes aufrecht zu erhÄlten. Tatsächlich bat sich seither ein Komitee der alten Aktiorräre mit deit Vorbereitungen für die - Schaffung einer Shpothekarkreditbanr auf Gvmrd des erwähnten statutenmäßigen Rechtes befaßt. Die Minen der Oesterreichisch-ungarischen Bank waren m ihrer überwiegenden Majorität im Besitze der Sparkassen, als deren Vertreterin die Zentrallbantk der deu'schen Sparkassen 'bestellt war. Es ist daher geplant, daß das Statut des zu schaffenden Pfandbriefmstituts auch dieser Gruppe von Interessenten neben den Landes Hypothskenanst alten eme Vertretung in der VevwoLtung gewährleistet. 8dl Streit zwWen den WarenhSaserv Serngrob ond zmeback. Zwischen den beiden - großen Wiener Warenhäusern Ludwig Zwieback u. Bruder und Gerngroß ist c)in Rechtsstvert ausgebrochen, der ziemlich große Dimensionen anzunehmen droht und in dessen Mitte'purckt der frühere Filialdirektor der Firma Zwieback u. Dvuder, Herr Jakob El kan, stcht. Die Firma Ludwig Zwieback u. Bruder besaß nämlich im Hause Gerngroß di« Damenkonfektionsabteilung, welche ihr ausschließliches Eigentum war, aber nach außenhiu einen Teil der Firma Gerngroß bildete. Ms Leiter dieser Gerngroß-Abteilung war Herr Elkan bestellt, der vor zwei Jahren auch zum stillen Gesellschafter des Hauses Zwiebak für diese Abteilung bestellt trwvden sein soll. Die Umsätze dieser Konfektionsabteilung waren sehr groß, wobei bedacht werden muß, daß sie immer einen Warenbestand im Werte von zirka 12 Milliarden besaß. An dom Umsatz war die Firma Gerngroß mit 5 Prozent beteiligt. Die Einnahmen aus dieser Konfeftionsabterlmtg bildeten «inen erheblichen EinnoymSposten für Gerngroß. D-mgemäß waren auch Die Einkünfte Herrn ElkanS sehr groß, da er von dem Gesamtumsatz ein« zwoieinhakbprozentige Porvifion bezog. So wird aus dem Jahre 1923 das Einkommen Elkans aus diesem Geschäft mit einer halben Milliarde und das des Hauses Gerngroß mit einer ganzen Milliarde geschätzt. Ws im Vorjahr eine Stagnation omtrat, wollte die Firma Zwieback eine Reorganisation der Abteilung vornehmen und versuchte, Herrn Elkan zu entlassen. Ms Ursache dieser Entlassung wurde das nicht korrekte Handeln Elkans angegeben. Die Firma Zwieback u. Bruder hat gegen Elkan «ine Strafanzeige erstattet. Als Ursache der Strafanzeige wird von der Firma Zwieback angegeben, daß gegen den Wunsch der Firma Zwieback von Elkan die Verkäufe der Textilobteilung forciert worden seien, um dadurch eure möglichst große Provision für sich und das Haus Gerngroß, mit dessen Chesinhaber Herr Elkan gut steht, zu erlangen. Herr Won wehrt sich natürlich gegen diese Vorwürfe und gegen seine Kündigung. Ebenso will auch das Warenhaus Gerngroß das Woitevbestchen des Vertrages durch oine Klage gegen di« Firma Zwieback durchsetzen. Herr Wan selbst hat wegen der Strafanzeige die EhrenbeleidigungSklage eingereicht. So wogt nun der Streit zwischen den bsiden Warenhäusern, wobei zweifellos in vickler Hinsicht die Streitziele des Gevngwß-Hauses und des .Herrn Elkan identisch sind. Uebergang der Ssterreichisch«« Banke» zur Schillingrech. »nng Mit Rücksicht auf den Umstand, daß di« Postsparkasse und die Österreichische RationalbanL am 1. März zur Schill'mgrechnung übergehen, werden auch di« Banken an.diesem Tage diesen Uebergang vollziehen. Alle Abrechnungen erfolgen von diese« Tage an in Schillingen. Um Jrrtümer und Differenzen zu vermeiden, richten die Banken an ihre Klienten das dvtngende Ersuchen, van dem genannten Zeitpunkt an in allen an Banken gerichteten Zuschriften (Zahlungsaufträgen usw.) sowie bei Ausschreibung von Wechseln, Schecks, Anweisungen usw. Geldbeträge inländischer Währung ausschlteßl'ich in Schilling zum. Ausdruck zu bringen. Aufträge, welche noch in Kronen erteilt werden, werden nach dem gesetzlichen Umvechnungsverhältnis iy Schillingbeziehungsweise Gwschen , Ungerechnet M Ausführung gebracht, werden, wobei die Institute für Nach, teil«, welche sich aus der Nichtanwendung der neuen Währultgsbezeichnung ergeben sollten, keine Verantwortung übernehmen. Der Geldmarkt. Der Geldbedarf ist nach wie vor gering. Die Prozentsätze blieben unverändert. Der ReportgcMatz betragt 13 Prozent, während im Privaldiskowt 11 Pvoy»..tt verlangt wurden. Trotz der unveränderten offiziellen Baudrate ist keine Versteifung am Geldmarkt zu verzeichnen Insolvenzen. Das Aussüaichsverftihren wurde eröffne» über Frvi'tz H a y d e n h o f e r. Pol ier sckx-iben erzsugut«, 15. Bez., Hsitteldorsetstraße 31. — lieber Zoe Racine, Buch» Handlung, 1. Bez.. Herrengasse 10. — lieber Anton Drei- Hauer, olokirotechuische Artikel. — lieber Augustin Resch 8. Bez., Lmtgegasse 18. — Ue«ber Otto Stransky, Anstalt für Eltcktrotechnik. 3. Bez., Fasaingasse tt. — Ueber Paul Neumayr, 6. Bez., Jocuelliaassc Io. — lieber AegidiuS Jos, Mauer bei Wien, Kasernaasse 17. — lieber Eh. Eichel, Ratet ^'Handlung, 9. Bez., Berggässe 17. — Uober Adolf W a g n e r, 17. Beiz., Heruatlfer Hauptstraße 193 a. Postgebühren im Berkehr mit der Postsparkasse. Bekanntlich sind die b.sten>denen Postoebühren«befreiun'en durch Gesetz ausgehcben worden. Daher müssen jetzt auch alle Bricssendun- Sen. welche von Parteien an die Postsparkasse ausgegeben weren, auch wenn sie rrich's anderes als Schecks, Kündigunge« oder andere Verfügungen enihalten. von den Absendern boi der Ausgabe mittels Briefmarken freig.macht werden. (Di« Postgebührettentrichlung der Behörden und Aomter ist b soitecrs aeregelt.) Die vom Postsparrassenamt cmszugebenden Bviesien düngen sittd bis Ende Februar noch gebührensrei. Von da an wird das Postsparkassenamt die für die Kontoauszüge im Scheck^ verkehr errtsallenden Postgebühren monatlich lm nachhinein von den Konten abschv.'ilben. Bei der Bvi»:fbestellung durch die Post werden die Kmttoinhader sohin für di« Kontoauszüge keine Gebühr zu entrichtet! haben. Für ander« Briofsenduugen des Postspavkässenamtes wird die Gebühr, soterne der Empfänger nicht eine Behörde oder ein Amt ist, un allgemeinen bei der Zustellung der Sendungen durch den Postbodiensteten vom Empfänger bar eingehoben werden. Einfuhr von Jutesäcken. In Rußland sind 100.000 Stüä .Kcrlluttaer Jutesäcke einaelangt und werden zu 48 5 Kopeke« pro Stück verkauft, während dieselben Säcke russischer Provenienz 90 Kopeken bis 1 Ru bell kosten. Der hohe Preis fio russische Säcke ist aus die staatliche Abgabe, ferner auf die Zuschläge zu den Aribeiterlohnen mtd sonstig« Monipulations. gobühren. dl« in der Vorkriegszeit entweder gar nicht existierte« oder s hr gering waren, zurückzuführen. Tie Russen wollten ihre Säcke nach Persien ausführen, doch ist diese Ausfuhr aus den?stkben Gründen nicht zustande gekommeil. Wiener Börte. Ruhig. In ruhiger Haltung cröffnete. der gestrige Verkehr, dS infolge des fr-üh.'v Börsenbegi-nnes vom AuHiande keinerlet Attre-gungen das Geschäft bölebten. Die Mattstellungen zurv WochenschiÄtfle drückten die heimischen Gffökten, während^ die ungarische ArMragewerte obe.nw wie an den letzten Börsetagert gesucht waren. Salqo u>itd Rima lagen im MittÄpunÄ« des Interesses. Bemerkerswert war die haüsseartige Steigemttrj von Trisailer. Dieses Papier profitierte auf die besseren Dv vidcttdenaiusstchten hin, worin rtoch eine bedeutende 5bttrSdifferenz zwischen Paris und Wien diesen Werten zugute kam. Der Bank:nmoM war ruhig. Ungarische Kredit waren pl Beginn des Vevkchres fest, doch 'büßten sie im weiteren Der« laiufe des Verkehres oinen Teil ihres cmfänailichrn Gewinnes wieder ein. Die Steigerung der Anqlo>ba.n>k-Mtien war trotz AuslandSkäuf« unbedeutend.' Di« Effekten tschecho-slowakischer Provenienz blieben vernachlässigt. Ms im weiteren Verlause des Verkehres die schwachen Berichte aus Praa den Verkehr erreichten, bröcketten de Kttrse noch weiter ab. In der Kulisse schlossen ungarische Werte vm Anschluß an die sro'tnMche Eniwickluna des Budapester Privatverkehres holder. So gewannen SaLgo 8500 K., Ungarische Kredit 6000 P.. Maaigner 20l>0 K., Trisailer 21.000 -K.. Rima 4000 K. und Anolobcmlk 1500 K Feilten,. Krupp und, Brunner Maschinen ■ ermäßiaten sich. Di» Kursäntdevungen der übrigen Effekten waren unbedeutend. Im Schranken waren Potrolcitten und ungarische Werte fest Die Umsätze Aisbrn gering. Ungarischer Zucker gewann 125 000 K., ungarische allgemeine Kohle 35.000 K. und Dampfschiff 10.000 K. Dageoen verloren Nordbahn 80.000 K., Waffrn und Tarbouche 10.000 K. und Sckweller Zucker 14.000 K. Die übrigen Kursänderungen waren betlanglos. Der Verkehr am Anlagemarkt verlief rühia. Von den Exoteti notierten: Mraznica 43.000 bis 43.500, Tepege AI.000 bis 24.400, ttfti* Versal« IöjOOO. AuslSodische »ör'e«. fEigenbericht der „Wiener Moroenzeitung".> Berlin, 21. Füdruar. In fiseuer Haltung eröffnote de» heutigen Vorkehr. Für diese Derden-z waren die Min-isterkvis« umd der G-lklidma^ makge^citid. Di« Kurv «p'lubren nur (terwe Beränderung'.n. Es notierten: Ungarische Kvonrnronte 1,36, Ungarische Gold rente 9.35, Türken lote 28.35, A. E. G. 13.13, Dynamit Nobel 12.9, Daimler Motoren 6. PraK, 21. Fctbrtvar. Die Gll-attstellmtgen wirkten nach festent Börsenbegiun k u r s d r ü ck e n d. Die meisten Papiere er sichren geringe Abschwächungw. Es mollerten: Schneller Zucker 2445. Weltbräu Pilsen 23 40, Anglobank 111. BevkehrSbauk 31.75. Mercurbänk 55.50, Wiener Unionbant 62.535 Nordbahn 48.60. Ae 2eDffenltttfe. Llürich, 21. Februar. (Devisenkurse von 13 Nh* Berlin pro Billion 1.3870 l 1.2880), Holland 2l>8.60 (208.55'♦tete-Wott 520— (520.—), London 24.79 (24.79Vavl9 27.30 (27.12), Mailand 2131 (21.80,. Brüssel 23 31 <26.80-, Kovenbage« 93.65 <93.60), Stockbolm 140 £0 l 140 35,. Oslo 79.88 (79 30^, Madrid 73 95 (73.90,. Buenos Aires 205.50 (308 50). Prag 1.5.42Vs <15.42«/,». Budavell n.0072 (0.0072,, Bukarest 2.60 (2.62V, . Belgrad 8.42'/, (8.47'/«), Sossa 8 77'/, (3.77'/,». Warschau 100.- (100.-,. Wie» ".007325 (0.00733b>. Ara«. 31 Februar. (Deviseukurie) Berlin*t 807.18'/« '807.13,. Zürich 653 50 (663.50.. Pari, 178.78 (178.-,. London 16142'/« (161.42'/« '. Aew-Aork 33.80 (83.80). Belgrad 64 87'/« (55.20. Bnkatell 16 75 (16.90,. Me« 4,71 (4.7075), Warschau-dl 655.12'/, (655.25'. Aaram Budavesi 4.63»/« (4.6375/, Jugoslawische 64 62'/, (54.87»/,). Oestem reichssche gestempelte Krone 4.71»/, '4.71'/,), Poluischef) 654.50 (654.62'/,V Ungarische 4.62'/« '4.62'/,'. *) per Billion, f) für 100 polnisch- Gulde«. Marsch««, 21 Februar. (Devisen.) Berlin—.— bis— Loudort 24.72 bis 24.84. View-Bort 517.— Mft 520.-, Prag 15.97 bi» 15.44, Wie» 7.29 bis 7.83.