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Wiener Morgenzeitung · 1925-02-21 · Heft 2157 (21.2.1925) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2157 (21.2.1925)
Date
1925-02-21
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Ar. 9187 Men. SamWg «a Nr Ifltifdje VeMkenmg aSiens! Dke Milchen Kindermtfo Jtrgendbeime sind in schwerer Bedrängnis und Wische Woh'fahrtSanstasten. Me Jammer und Elend bei jung und alt Cefcwnpfen sollen, sind von der Schließung bedroht. Ucbcrall fehlt eS an den nötigen Mtteln, und dabei wächst von Taa m Tag di« 5^bl de- HiliÄ'cldürftigen. ,)n Erkenntnis dieser Nötige Hit der Herr Bür-»ennMer von Wien der „Zentralstelle kür indische fokale Fürsorge" einen Sammeltag bewilligt, dessen Ertragnis den 'notleidenden indischen FursarsDinstittttionen in Wien zugut' kommen soll. SÄir werden untere Glaubensgenossen am Sonntag den 22. d. in ihren W o'h n n n g e n und Montag den 23. d. in ihren Geschäften anffttchen. Unter Aufruf richtet sich an alle, die es n'cht düstren wollen, daß verivaiste. verladene cder vm dr Natur stiel« mütterlich bedachte siid'sche Kinder im E'end verlinken, daß arbeits.'cfc Väter und Dritter mit ihren Kindern am Hnn>M« tuche nagen, daß Kranke nnd Sieche und darbende Greise und Greisinnen schütz- und HM"8 Meißen. S p e nd e t reichlich, jeder vom (ioin«n Her« <eit, jeder nach seinem Vermögen! Gebet einen Beweis indi'cher Solidarität, indem ihr nach Kräften dam beitraget, daß die vielfache Not gelindem werden kann, welche immer lauter an unsere Türen pocht. Keiner schließe sich aus, der sich Fude nennt! Wien, im ftebruar 1025. Das Komitee des Jüdischen Sammelt« q. Radioriro^ramm: LämStag den 21. Februar. 9 Uhr: Mavktlbevicht. 1 Uhr: S o ii j c rt g 11 ö t n (i. - 1 Uhr b 1 11 biS ......... -._ ..... - Min.: ttrania- -eit. — 1 Uhr 20 Min.: Wetteranlage. — 7a* Ubr: Wiener Börse. — 4 bis 6 Uhr: NachmsttagSkon-ert. — 6 Uhr: Aus der Märchenwelt des Osten?. «Au? .1001 Nacht* u. a.) Von Frau Miriam Schnabel-Hoeflich nnd Frl. Grete Bach — •' 8 Uhr: Opernauffübrunq. .Der Trompeter von Säck ngen* von Viktor Nestler. AuSgeführt von Kräften der V o l k S o v e r. Musikalischer Leiter : Dr. Ludwig Kaiser. — 8 Uhr: „Zar und Zinnnermann*. Oper von Lortzing. AuSgeführt von Kräften der V o lk S o p e r. -r- Das Nadioprvgramm hören Cie klangvoll nnd störungslos nur mit „Original Blauvunkthörer". „Original Ideal-Detektor* nnd „Original Idealit- Cuver Kristall". Bei jedem Händler erhältlich. Hauptlager bei Ing. Emanuel Klausner sen., 1. Bez., Adlergasie 4. 1. Stock. (Entgeltlich.) 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Eine warm« Well« geht durch die Melodie, ew süßer ftxmtzöfischer Dust durch die Fnstnumentation, die einst Bewisnidemng erregte. Wie bei der BeräffeEchung von Goethes „Werther" eine wahre SeKstmor-epido.mie um sich grlsf. so -am«« nach dem Erscheinen von Massen«!- „Werther" die Zärtlichkeit und Verweichlichung in der Openmrusil keine Grentzkn, sie wurde plekchsam epidemisch. Das war vor rund 80 Jahren, and heute wirft man bereits den EzprefstoniSimis in die Rumpel« kämm er! Der Erfolg des „Wer ther" bleibt immer von der Besetzznrg der Titelrolle abhängig. Die schöne, lyrische Stimme des Herrn GeorgewSky rveiß wohl m „OffdanS Gesang" zarisich zu schmachten, doch de! allem Dsmühen vlerbl er ein Anfänger, der erst ein Weither werden will u»nd aus laioter Angst vor der harten deutschen Sprache gar nicht zmn Spielen und Gestalten gelangt. Sohr warm, in der gwtzen Liebesftene hell auflsuchtend, seng Frau Ursnleae. die Jeritza der VvWoper, die Lotte, Fra-u Gero war eine niedliche Sophie. Der ausgezeichnet« Dirigent Dr. Jalowotz leistet« im Orchester gründliche Avbeit und hatte am Erfolge des WetkeS wesentlich teil, welches in feiner ungemein dürftigen Jn-szeniemnig wicht war von . den Leid-n des jiungen Weither, .sondern auch von den Loidrn des die Bolksoper bedrängenden Ausgleichsverfahrens Kunde gab. flb. . A«i den Aeatem. vurgtbeater. Heute „D a S kalbende Wien*. Morgen. '/«& Uhr nachmittag-, .Der Widersvenstigen Zähmung*, 7 Ubr abends und Montag .Lumpazivagabundus". Dienstag, .7 Ubr abends, .Sommernachtstraum*. Mittwoch »Der K a nfmann von Venedig*. Akademietheater. Heute.Der Tokaier*. Morgen, 3 Uhr nachmittags, .Das Glas Wasser". */*8 Ubr abends und Montag .D e r L i e b h a b e r*. Dienstag, %S Uhr abends, .V o r dem S ü n d e n f a kl*. Mittwoch, 7 Uhr abends, Musikhochschule r Mozart, .La Finta simplice*. Staatsoper. Montag, 7 Uhr abends, .D e r Maske n b a l l*. Dienstag, 7 Uhr abend-, „E a r n a v a l*, .Prinzessin von Tragant* »nd .Schlagober s*. Mittwoch. */,7 Uhr abends, .R t e n , i*. Donnerstag, 7 Uhr abends, .A r i a d n e a u f N a r o S*. Reboutensaal. DienStag.7 Uhr abends, .F i g a r o S Hochzeit*. Donnerstag, S Uhr abends, Balletfolreer Couperin-Ravel-Rameau-Johann Strauß. Volksoper. Heute. .Die Meistersinger vonNürnberg*. Morgen nachmittags »D i e V Sg e l*. abends, .Der Z i g e un e r b a r o n". Montag .Die Afrikanerin mit Herrn Ernst Fischer al» Nelnhco. Deutsches Volkstheater. Morgen, */«8 Uhr nachmittags. „D ie Jungfrau vonOrleanS*. Raimund-Theater. Heute, 3 Uhr nachmittags, .S a p p h o*. Morgen, llsi Uhr nachmittag», .Notkappch e n*. Theater in der Josefstadt. Morgen, */,12 Uhr vormittags, Tanzmatinee der Pariser Tanzkünstlerin Eve G e r v a l, 3 Uhr nachmittags, .Prinzessin Huschew i n d*. . Roland-Bühne. Loni» Trenman« wmde für die Rolle des Boten in der An - gischen Legende .Der D y b n k* zu einem längeren Gastsviel perpflichtrL Neue W i e n e r B ü h n e. Montag zum ersten Male .D e r s t n g e n d e F i s ch" von Alfred Brust. Kammerfpiele« Ab Montag,. 8 Uhr abends, .Nana*. Carl-Theater. Morgen, 3 Uhr nachmittags, .Ein Walz er trau m*. Die BolkSoper im Ausgleich. Di? für Montag anderqumt glvw«s«n« Ausgleichstaps'satzung der BolkSoper wurde aus techwkschen Gründen aus kurze Frist verschoben. Der nenerlicht Termin wird rechtzeitig publiziert werden. . Mar Liehermann. der in der vdrgamaenen Woche au einer schweün Grippe erkrankt war, besuche! sich, wie aus Berlin, berichtet wird Wieder auf dem Woge der Genesung. Der Meister, der im 78. Lebensiahrc steht, wird in diesen Tagen seine Arbeiten wieder ansnchmen. Eine schwierige Rolle. Wie die qestviye „Stunde" meWxa, hat Herr Direktor NichterMdl-and Herrn Louis Treumann für die Rolle des DpliuL (in der gleichnarmarn An—Mchen Dichtung) engagievt. Der Dydnk ist jener Geist, welcher in, bic arme Loa -fährt nnd aus ihr spricht. Der berühmte Opevettente-n-or hat da wirklich einen schwierigrn Part übernommen: Wer gibt in denn gleichnamigen SustOiel den ,-Sonnnernachtstvauim"? Nicht Übel! Die Faschingwnmmwr der .MnsiMÄter VeS Anbmch" parodiert die bmobten .Hundfr-agett* mch bringt recht witzige AMvonden ans die Frage: ^WaL bodcnrtet Ihnen ■ d e nvue Musik?" Die Anliwovt der Frau Jeritza sei hier nach« gedruckt: Hochgeehrte RedaSrionl AntwoxMch Ihres Geehrten ettaude mi^nwülen, daß mein Sekretär und lrterarischer Bei«n -gerade m-it der Absasfuiua meines neuen MemobrenbucheS .^Jch und die Hohengollem* deschaRilgl ist und bi« ich daher nicht in der Lage, einen Beitrag zu Ihrem geschätzten Blatte zu bieten. Last, not least ist die Frage der -rnodernen Musik doch eine Rollenfrage. Wie Sie wissest, siebe ich Opern, in denen mein geniales Thoaternatnrell über Treppen stürzen und Borhänge herunterreitzrn kann. Gesanglich liegt mir C-Dar am best'«, sagt niir Wymetal. Mo bitte, s-aäest Sie Ihren neuen Ädnstkern, sie sollen mir ein paar fesche Opern schreiben. Per Hveva ad astra. C'est ba die. Mit die bestert Grüße zeichne «ch mw) Mchi Jeriha. -; . 21. Februar 1925 Seite 7 Serichtssaal. Hatentreuzler finde» milde Aichter. Der Privatbeamte Rudolf Map. ein Nationalsoziali-n, hatte sich vor dem Eirrzelrichter Oberlandesqerichtsrat Hummel wogen öffentlicher Gewalttättgkeit zu verantworten, wei-l er sich in der Nacht des 22. Oktober nach einer Demonstration nächst dem Tal« Brillan^enarund sein-rr Drretievum^ wider.setzte. Miy leugnete. Der Oberwach« mann Osana bezeugte, daß die Bereitfchaft alarmiert »nerden mußte, um di« aus einer Berfamm-'un-a i-m „Auge Gottes* kommenden Hakenkreuchr. welch« di« Fenster des Cast Brillantengrunid ein geworfen und den Bezirksinfp-ktar blutig geschlagen hatten, von weiteren AuSschrettungen oibzu« hasten. Ms May verhaftet wurde wollte er i'ch losrenßen uind stieß hcrmn. Oberwachmann Seiber mußt« auSlassen. tveil .May ihm, wie sich später heransstellte. daher den Finger verstauchte. Seider sagte, auch er Hab« den May sofort erkannt, denn ein« Woche vorher habe er May verhaftet, als er vor einem Ka'feohaus einen Gast ohrfeigte, „I ud e n b u b" schimpfte und mit einem Revolver bcdv"hte. May war damals Rädelsführer einer größeren Gruppe Hakenkreu^er; auf der Wachstudc benahm er sich ko renitent, daß ihm das „Schließen* angedroht werden mußte. Wachmann Johann Polster gab an: May hat ge« stoßen und herumgeschlagen, wahrscheinlich, um sich der Arvetierung zu entstehen. -- Richter: Alles ,w i e l l e i ch l", ..w a hrs che i n l i ch". Kann das nicht auch zufällig geschehen sein. unMichtlich? — Zeuge: Ich kann nicht be« haupten, daß es absichtlich war. — Richter: Na also, das frag' ich ja die ganze Zeit. Der Richter gibt hieraus den Wachleuten eine Bolchrnng über aktiven und passiven Widerstand, und fragt schl'-eßlich: Mo war es absichtlich, tum die Arretierung m verhindern oder nur. um so herumzuraufen? — Zeuge: Absichtlich. — Richter: Jetzt sagen Sie auf einmal wieder so. — Zeuge: Herr Holrat haben es mir ja setzt erklärt, und darauf antworte ich. Er hat hernmaelchlagen. mn sich svei- Nrbe>ko>M'M«n, mit Händen und mit Füßen. — Richter: Also, Sie behauiptcn dos? — Zeuge: Jawvhl. Der Richter verurteilte Rudolf May nur wegen tätlicher Wacheb«leidigung und sprach ihn von der Anklage wogen öffentlicher Gewalttätigkeit frei. Rudolf May wurde zu einer Woche strengen Arrests und wsge-n Heber« trettmg des Waiffernpalen.'s #u 100.00g Kronen Geldstrafe verurteilt. _ Der Mann in Uniform. Ein bemerkenswertes Urteil fällst beim Strafbestrksgericht« 1 Oherlandesgerichtsrat Doktor Fuchsig in einer Berhandlu-ng, in welcher der akadenrischc Maler Karl Ludwig Prinz wegen- Annschrenbelevdigung angeklagt war. Am 10. Oktober v. I. erschien der staatliche Telegraphenmonteur Karl Wiltschek in der Wohnung des Malers Ludwig Prinz und erklärte, daß er, da eine Telephonstörung angemeldet sei. den Telephonapparat überprüfen müsse. Prinz, der eine Störung nicht angem-eldet harre, fragte den Monteur, nachdem dieser lÄrgere Zeit mit dem Apparat sich beschäftigt hatte, was denn eigentlich los fei. Der Monteur cvividerte in barschem Tone: „Das geht Sie nichts an, «Sie werden schon das Nähere erfahren." Prinz forderte mvn den Monteur auf, sich zu legitimieren. Der Monteur zeigte i.hin flüchtig eine Legitimation, worauf Prinz erwiderte: „Die Legitimation kann eine falsche sein. Sr« können auch ein W o h n ü n g s e i n s ch! ei ch e r sein." Ueber Anzeige der Telegraphendirekt-ion wurde gegen Prinz die Anklage erhoben. Bor Gericht erklär:« der Beschuldrgre, daß er nicht (ewußt habe, es mit, einem öslentlichen Beamten zu tun zu haben. Der Monteur habe ihm die Legitimation» die er ansthen wollte, aus der Hamd gerissen, weshalb er der Ansicht war, daß es sich in diesem Falle, wie es schon in früheren Fällen vorgekommen sei, um einen falschen Monteur gehandelt habe und mit Rücksicht auf das Borgohcn des Mannes, der Ansicht Ausdruck gaib, daß es sich auch um einen Wohnungseinichleicher handeln köernte. Der'beleidigte Monteur erklärte als Zeuge unter Diensteid, daß er zur kritischen Zeit in Uniform war und daß er dem Angeklagten, wenn auch nur flüchtig, seine uii^ Lichtbild versehene Legitimation gezeigt habe. Nach durchgeführtern Deweisverfahren sprach der Richter den Angeklagten frei. Eine Szene in der Praterstratze. Am 20. November gegen 6 Uhr abends kam es vor dem Haus«?der Eheleute Schall, Pralevstraße 37. zu einer aufsehenerregenden Szetre. Herr Adolf Steiner, der mit seiner Frau und einigen Verwandten im Haus« der Eheleute Schall durch Jahre geivohm hatte, war über die ihm zugekommene Kündigung in derartige Aufregung geraden, daß er «men Schlagansall erlitt, dem cr drei Stunden. später auch erlag. 8lls der Leichenwagen weggefahren war. kam es vor dorn Hause zu einer erregten S^eire, die Dadurch 'hervorgerufen wurde, daß die Tochter ^des Verstorbenen,i Frau Johanna Freund, dem Herrn Schall zugerufen häben soll: ,^Der Gauner, der Schuft ha: meinen Vater gemordet, der Mörder." In der ersten übcr die Klage des Herrn Schall stattgshabten Verhandlung hatte Frau Freund in Mvede gestellt, die mkviminierten Beschimpfungen gckraucht zu haben und bloß zugegeben, gesagt zu haben, daß Herr Schall <rrt allem Schuld haioe. Zwei Söhne des Wägers halten bestätigt, daß die Auge klag.« in ihrer Erregung die inkrimdnrerten Schimpftvorte gebraucht habe. In der fort- Ster BerhcnMung gaben mehrere von der Vevteidigung rto Ivug.it unter Eid , an. daß die Angeklagte dst innievten Aeuserungen nicht gemacht, insbesondere die in der Anklage angeführten Schmrpfworte nich: gebraucht habe. Nach mchrstnndrger Verhandlung kam über Anregung des Sdichters ein Ausgleich in der Weise zustande, daß die Parteien -gegenseitig entsprechen-de Erklärungen abgabeir nnd daß der Kläger, Herr Schall, aus Anlaß der Beendigung des Prozesses freiwillig eine Svende von einer ha>0b?n Million Kronen zugunsten der Freiwilligen Rvttüngsgesellschaft erlegte. ES wurde sodann der Strafantrag zurückgetzogen und Frau Freund Die Revision im Prozetz des Rabbi Schapiro. Während des polnisch-russischen Krieges im Jahre 1920 wurde, wie erinnerlich, in Plo zk Rwbbi Schapiro loozen Spionage zugunsten Rußlands durch ein Feldgericht zum Tode verurteilt und noch am Tage des Urteils, hing erichtet. Der Indizienbeweis gegen Rabbi Schapiro bestand darin, daß er, während außerhalb der Stadt die Känrpfe vor sich gingen, aus dem Balkon seines Hanfes stand und Han'dbewegungey^machte. Rabbi Schapiro sagte ans, er habe nichts Weiler getan, als seine Morgen«ndachi verrichtet, wobei er die traditionellen Bewegungen ostjüdischer Andächtiger ansührte- Bor mehr Äs einem Jahre fand vor einenr militarichen Kreisg''richt in Plozk eine Revisionsverhandi una stast; das Gericht hatte das Urteil des Feldgerichtes hestarigt. Das Oberste Militärgericht har ab?r mrch dieses Urteil annulliert nnd eine neuerliche Verhandlung vor einem Miitärkreisgericht anheraumt. Der Prozeß wird am 21. Apoll d. I. in Plozk unter dem Vorsitz des Obersten Marschaiko stal<snü>en.

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