Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2151 (15.2.1925)
- Date
- 1925-02-15
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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fette S Wien, rntntt MviMttzettßMG K. Fevmar 1SÄ6 M. AS1 (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) Ne Sensation »er weißen wache! Vom Grundsatz ausgehend, jedem etwas, und zwar das Nichtige, zu bieten, haben die Bruder Schiffmann zu?iner großen kaufmännischen Organisation gegriffen: zur Schaffung einer W e i s; e n W o ch e, wie sie im 2. Bezirk in dieser Art zum ersten Male geboten wird. Durch den Ankauf großer Warenmengen ist cs der populären Firma möglich geworden, ihre erstklassigen Artikel zn äußerst billigen Preisen abzugeben und so jeder Hausfrau zu praktischen Einkäufen zu verhelfen. Hierzu kommt noch, daß das Warenhaus Schiffmann mit ganz geringen Regien arbeitet und sich dadurch auf vas Assortiment des 'überaus vielfältigen Lagers konzentrieren kann. Von Montag den 16. bis Samstag den 21. Februar wird man also Gelegenheit haben, die Vorteile der Weißen Woche bei den Brüdern Schiffmann in der Taborstraße 48 anszunützen. Besondere Okkasionell in Spitzenvorhangen, Damast- und Atlasgradl, Chiffon und Bettuchweben, ferner in Speise- und Kaffeegarnituren, werden gewiß viele # Anwärter finden. Für die praktische Dame liegen Kleider- und Blusenstoffe, Wäschebatiste und fertige Wäschegarnituren in unerschöpflicher Auswahl auf, ebenso Küchen- und Badewäsche. Auch in Herrenwäsche gibt es kehr zahlreiche Gelegenheilsstücke. Schließlich machen w»r noch darauf aufmerksam, daß auch für Hoteliers und G a st w i r t e sich Gelegenheit bietet, die sonst teure Hotel- und Gasthauswäsche durch billige Einkäufe zu ergänzen und aufzufüllen. Die geschmackvoll eingerichteten Schaufenster bringen ein Bild der besonders günstigen Angebote. * Gute Schuhe, spottbillig, infolge vollständiger Auflassung des Schuhlagers, im Naschmarkt-WarenyaNs, 6. Bez., Linke Wienzeile 44. * Mazzothbackerei H. Strum. Wie wir erfahren, hat der bekannte orthodoxe Großrabbiner Chaim Jitzchor Jeruchem aus Altstadt die ritueüe Oberaufsicht der Mazzotybäckerei H. Strum, 2. Bez., Rotensterngasse 11, übernommen. Der Betrieb wurde durch Einstellung neuartiger Maschinen eigenen Patentes allen modernen Anforderungen entsprechend ausgebaut. * Die neueröffnete Selchwaren- und Delikateffeuhandlnng, 1. Bez., Adlergasse 8, bietet durchaus erstklassige Selchwaren und Delikatessen, Weine, Liköre usw. zu bürgerlichen Preisen. Spezialität: Täglich frisch gebratene Gänse und Ganslebern. * Neue Herbstmodelle in Bally-SchUhen und erstklassigen handrahmengenähien Schuhen zu äußerst billigen Preisen im Schuhhaus Dorn. 2. Bez., Taborstraße 8 a. * Aus Teilzahlung Luxus- und Strapazschuhe, Strümpfe, Socken. Schuhhaus Haoermann, 1. Bez., Rauhervsteingasse 10, Mezzanin. Tel. 77-6-36. * Eine herrliche Wohnung können Sie sich leicht erwerben, wenn Sie Möbel in feinster Ausführung und zu kulanten Preisen kaufen. Besichtigen Sie vor Einkauf das reichhaltige Lager der bestrenommierten Möbelfirma I. Wühl, 4. Bez., Schleifmühlgasse 3. * Wegen Auflassung unserer Filiale in Maricchiff sind wir gezwungen, unsere Äagerbastände in modernsten Schlaf- und Speisezrmmermöbeln zu möglichst niederen Preisen abzustoßon. Einige Preisansätze in unserem Inserat im Anzeigenteil des Blattes mögen Sie von der Leistungsfähkgkeit unserer Firma überzeugen. Möbelhaus Boritzer, 6. Bez., Mariahrlfevstraße 105. * Die Anmeldungen jui Palästinaexkurfion aniläUich der EröGmrng der hebräischen Universität in Jerusalem, die vom ReHobure'au Kontinent, Wien, 9. Bez., Spitäbgasse 3, veranstaltet wird, werden Mir nach bis zum 26. d. ent«gengenommen. Die Kosten der Exkursion (ReffHpesen und AufeuchM im Lande) betragen ab Wien: 1. Klasse 99 äg. Pfund, 2. Klasse 73,5 äg. Pfund, 3. Klasse 52 äg. Pfund, 4. Klasse 24,5 ow. Pfund. Die Abfahrt von Wien erfolgt am 21. März, die Rück-., fahrt van Jaffa am 19. oder von Alexandrien am 21. April. Die Exkursionsteilnehmer haben auch die Gelegenheit, bei der Hin- und Rückresse einige Tage in. Aegypten und Italien,zu verweilen. Nähere Aus-künste im Reffebureau Contineut tägssch zwischen 9 und 6 Uhr. Del. 26-4-69. Vereine. Vorträge und Versannnlnuge». Zionistische Bezirkssektion Ottak r i a g- Hernals. Den Gesinnungsgenossen des 16. und 17. Bezirkes wird bekannt gegeben, dag jeden Montag zwischen 8 und 10 Uhr abends rm Cafe Dubiensky, 16. Bez., Brunnengasse 34, Ecke Thaliastraße, Vorträge und Besprechungen über aktuelle Themata stattfinden. — Wiener Beth-Hamidrasch, 2. Bez., Ferdinandsstraße 23. Heute Sonntag, 6 Uhr abends, Lektor Dr. S. Rubin: „Midrasch, nach den Quellen erläutert und interpretiert." — Frauen gruppe der Zionistischeu Bezirkssektion Alsergrund. Dienstag den 17. d., 1/28 Uhr abends, Vortrag Dr. Zosef Loewenherz: „Nahäläl, die Kolonie'der'Zukunft", im Cafe Metropole, 9. Bez., Berggasse 33. Gäste willkommen. — Zionistische Sektion Prater. Heute Sonntag, 4 Uhr nachmittags, Plenarsitzung; 8 Uhr abends, Vortrag med. Chaim Hammer, anschließend künstlerisches Programm. Dienstag den 17. d., 8 Uhr abends. Kurs über zionistische Geschichte: Dr. N. M. Gelber. Mittwoch den 18. d., 8 Uhr abends, Palästinakunde: Dr. Leo Goldhammer. Donnerstag den 19. d., 8. Uhr abends, Zusammenkunft der reiferen Jugend. — Kartell der zroni st isch-technis chenBerbindu ritz en. Heute Sontag, 2 Uhr nachmittags, Aufführung deS neuen Palästinafilms „Das Land der Verheißung" im Nestroy-Kino, 2. Bez., Praterstraße. Restliche Karten an der Kinokasse. Leopoldstädter Volksheim, -2. Bez., Zirkus gaffe 48. Heute Sonntag, 7 Uhr abends: Bühnenmäßige Aufführung von vier Einaktern von Georges Courteline: „Mimensiege", „Am Postschalter". „Die Wage", ,Lerr Badin". Mitwirkend: A. V. Blum (ehemals am Deutschen Bolkstheater), Ludwig Erhardt, Karl Sternberg, Otto Kramer. Karten bis 10.000 K. Keren Kajemeth l'Israel (Jüdischer Nationalsonds). A n alle Keren-Kai emeth-Äommissäre! Die nächste Büchsenleerung in Wien findet in der Zeit vom 1. bis 15. Marz statt. Alle Natwnalfonds-Kommissäre werden ersucht, die Atstsokarten ab heute Sonntag in unserem Bureau abzuholen. — Mit Rücksicht auf den K.-.H.-Drive werden die GruMn ersucht, die Leerung in der Woche vom 1. bis 8. März durchzuführen. — Wir geben ferner bekannt, daß Donnerstag den 19. d., a/a7 Uhr abends, in unserem Bureau, 1. Bez., Kärntnerstraße 28, eine Keren-Kajemeth-l'Israel-Kommissä re-Sitzung stattfindet. Tagesordnung: Referat Leo. Kaufmann: Die Eroberung des Emer. Der Ball des jüdisch-akademischen Juristenvereinrs findet am 18. d. in den Räumen der Hofburg statt. Auskünfte und Karten im Cafe Stadtpark. Wanderungen durch die bildende Kunst. (Dr. Else Hofmann.) Die Wanderung „Galerie des 19. Jahrhunderts" (französische Maler des 19. Jahrhunderts) findet als vierte Veranstaltung des Zyklus ,,Paris" beute Sonntag statt. Treffpunkt Belvedere, Schloßportal (Gartenseite), 11 Uhr vormittags. Führungs- und Eintrittskarten oorlselbst. Danksagung! Für die vielen Glückwünsche und freundlichen Kundgebungen, die mir anläßlich meines 60. Geburtstages von Nah und Fern zukamen, beehre ich mich, hiermit den allerherzlichsten Dank abzustatten. Bmitz. Prof, Dr. M, Berkowiej. Mm «ad Kunst. Me! - «ewr - mtl Raberl-Stolz-BUHne. - Gastspiel des Deutschen Volkstheaters. KckKpovt-age, tarn Sacha Guttmys Fmgevn berührt, wird dellkat, amüsant und am.HvhepuM der Bogeibeuhvistett auch noch ergveffend. Ein Gamver, Typus WöSberbotvver, verNebt sich im eine Kokotte mvd will mit chv durch Ibaffen reiftn. Zu diesem Behuf« schleicht er sich m ihr HotoliMvmer, knebellst «.nid betäubt sie, raubt «ihr im gesamten Schmuck und die Barschaft, laßt sich einige Sünden nach der Tat aiw Mvokat bei chr meDwn (er hat natürlich di« Disage geänderst) und sichert die Wkdevbeschaffnng des Schmuckes z^ wenn sich die Geschädigte bereit findet, mA ihm dem Räuber, der auch ihn bestohlen hat, nachzureffen. Sie ist noch bloß dazu bereist. Die beiden Verworfenen, der Spitzbube und die käufliche Lobedome, lernen .zum ersten Male die Liebe ' kennen und der tiefen Neigung des Weibes zu diesem Mamve kann es nichts auhäbeu, daß sie während der Fahrt im Schlafwagen den Schmuck st« ^ifo»E WestettputiM findest. Gl« verschweigt die Entdeckung, bis , der Ga>lon — natüviich unter ^rrückevstat-tung er Pretiosen, Abschied nehmen muß, weil das ' ihr gestohlene Geld vechulbett fft. Diese Abschiedsszsve, in köst-- Licher Mischung gleichzeitig schmissig und zart, brillant «und «ührend, ist außVivrdeniÄch, und das Nachspiel der famosem Komödie, der Wt im Kasino zu Biarritz, vin KaVmetfftück -rüstigen Blchnen-Amüsemensts. Hugo Werner-Kahle, als Mann mit dem Doppelleben, fft .in seinem Element: Er ftttnst rffcht fruchtlos. Ausgezeichnet die stnLmme Szene dos näubersschm Uebevfalls mild sehr erfreulich der künstlerffche Ernst, der ihm auftvägt, diese Bombenrolle nicht ,-hinzuliegen", fondem mit psychologischer Feinheit zu gestalten. Da ihn die Liebe.überkam-mt, ischlägt wieder kindlich und unverderbt das Herz in der Brust des Haderlumpen. Eine bedeavtende Leistung. Nicht so glücklich Traute Carls«« als I'eine Partnerin. Sie wirkt zu sehr durch Äußere Weiberkümste und läßt innere Anmut vermissen. Prachtvoll die Inszenierung, die Karlheinz Martin aus dieser Keinen Buhne gehungert ist. Eine svffchg, bunte, spannende AuMhrung und eine Fülle bemerkenswerter' Episodengeftalten, die teils dem genialen Sacha Guistry, teAs den -trefflichen Akteuren zu danken sind. AußewrdsnKich wieder der Episodist Karl Skranp und sehr bemeriienswevt die witzige pavodfftffche Kunst der Paula Wessel h. Voll Verdienst die Herren Iarai, Schmieder, Varndal und Engel, nicht nach unserem Geschmack hingegen die penetrante Art des Fräulein LW Löhner. — Das Gastspiel des Deutschen VoWthsators dürfte der Roberst-Sstolh-Vühne gustaststen kommen. O. A. »Ra«a.^ Nach Zolas Roman von Felix Fischer und Theo Schall. Wer -fft Nana? Mimst, Mimt Pinison, Manon, Lulu — von Mbe Prevost bis Wedebind fft ein weiter Wey. And auf .ihm starben schon so diele Nanas in Schönheit oder .in Gemeinheit. Ausgehenden Vorhangs Wogt Noma im Bett mit -ihvem Freund und Kollegen, dem Louis Fontan. Im letzten BW liegt sie im Bett Mit ihrem Kummer allein. Zwischen diesen Bottszene» — Bohemüboudoir und Charite — rollt das Leben der gWMch-ungWckkchen Nana -ad. Peter Altenberg wannte es ,^Mftvbögen des kleinen Lebens". Zola malte müt bveitem, saftsgjem, sarbigem Strich, bei ahm ward Nana zu -einem Typ, es entstand ein SitbenbW. Die drMnatffierenden Bearbeiter Fküix Ftscher und Theo Shall zeichneten E P^tellstist, Muokisierten für ein« — Nachtvorstellung. And wen« sich biswellen der Dichter -in ihnen rührte, ward er von der Mchsichtnahme aus unbedingte Wirkung verscheucht. . * Die Regie polterte, sie Verigrvbwt«, nahm .ihre Zutfluchst zürn Fllmfftffchen, zum Sketsch zur — .Nachtvorstellung. Siehe Nackttairz als Andeutung einer Ovflie Ln ,<La Mignotte"! Und Mitteilungen aus dem Publikum. RosI Goldberger Israel Reiss Wien n. Wien Vll. (Ung.-Brod) empfehlen sich als Verlobte Wien, im Februar 1925. Grete Becker Ing. Franz Karpfen Wien III. Wien II. Verlobte Wien, im Februar 1925 Möbelfabrik J. Spira Feine «» IVIll, III. '' —2 Wohnungseinrichtungen (Ecke Karl Schweighofergasse FLIISCHHAUBRII SIIOM. KORNHKHL Zentral»: IX. B»mm «r. 19, Tel. 17-8»W n. SO-88/V1 Neu eröffnete 1^523 Koscher-FIeiscbbank im ßX. Beslrk, Berggosse Nr. 18« und 18, Beslrkf Whhrlngerstresse Nr. 97 beide unter Anfeicbt dee Khrw. Rabbinnte der Isr. Kaltasgemeindo Wien AQseebrotaBiToa »oeecbiiesilieb prima Qualitäten sJtoUlche»; rielKbwrteji m den Mllfaston Maiktpreiieo Verkaafutanden »on 7—IS Uhr aad von ß—7 Ubr ebenda Die Anmeldungen zur Palästinaexlurfion . anläßlich der Eröffnung der HebrSifchen Universität in Jerusalem werden vom Reisebureau o u t t n e n t"« Wien, 9. Bezirk» Spttalgafle Nr. S, nur noch bis zmn SS. Februar 1828 entgegengenommett. Auskunft täglich von 9 bis 6 Uhr. Tel. 26-4-69 NEUEBKHIi NONO Stürmer des Ghetto von 2.9. Flnkolsleln mit Studien über Nordau, Perez, Smolenskin und führende 10875 Persönlichkeiten der jüdischen Neuzeit Ueber dieses Buch schreibt der Krakauer „Nowy Dziennik* (Dr. W. Berkelhammer) wie folgt: ,Z. F. Finkeistein, dessen hervorragende literarische Tätigkeit noch aus den Jahrgängen der „Moriah* und „Wschöd* in bester Erinnerung bei uns fortwirkt, gibt in diesem Buche psychologische Essays von tiefer Analyse, ungewöhnlich scharfer Erfassung der tiefsten Seelenregungen und ungewöhnlicher Art konstruktiver Plastik. Der Kampf des Ghettos mit Europa ist geradezu eine Spezialität Finkeisteins. Kein einziger von den jüdisahen Schriftstellern der Gegenwart vermag so treffend und zugleich in einer solch grandios tiefsinnigen Art über Maimon, Zangwill, Scholem Alejchem und Frag zu schreiben. Zu beziehen durch die Buchhandlung R. Löwlt in Wlän, I. Bezirk, Rotenlurntslrasse, Bücherstube Rath A Präger und in allen Buchhandlungen. Preis gebunden K 00.000, geheftet K 49.000 Die Mutter Halbmonatsschrift für alle Fragen der Schwangerschaft, Säuglingshygiene nnd Kindererziehung erscheint am 1. u. 16. Jeden Monats. Jede Mutter, die ihr Liebstes, Ihr Kind, vom ersten Tage an richtig pflegen und eradehen will, die in all den vielen kleinen und grossen Sorgen, Hie ihre Kinder ihr bereiten, gewissenhaften Rat einholen möchte, liest diese Zeitschrift, die von hervorragenden Aerzten und Pädagogen geleitet wird. Preis: Einzelnummer K 3000, Halbjahrsabonnement K 35.000, für das Ausland dep Gegenwert von 3 Schweizer Francs. Wien, IX., Universitätsstrasse 6—8. Mimi Kött, die vechzende QpevstteMva, betsuevte m jeder, Szene, daß sie eine „Nana" sei. Schon in der Anlage versehll, das PvimÄive tot Nomas Wesens vermissen Lassend, schlug sie sich HAflos mit einer Lulu hevumr, zwei Sseilen wohnten leider nicht in.ihrer Brust. Eine schon wäre geamg gewesen. Ein paar, gute Chargen süWen aus, -aber sie fielen .ins Leere. Das PuMkum. liebst Nanas, es Wckt gerne hinter die Kullsssen umd belohnt ^Indiskretiian" mit Applaus. Die TeagownS, Negliges und 'Kombirmtionsn der iFvau Katt dichtöben mit. Wundervoll die Optik der Kammerspieile. Mian sitzt .in Wen und spinnst seinen B-lick bis nach Paris fort, wo «man Äh'- wundervollste Nana sehen kann: Ludrniilla Pitveiff. «. ir. So« der SerUner Wische« BoNrhochschule. Das künstlerische Programm des Wintersemesters. Die Berstiin-er Freie jüdisch« Volkshochschule hat in das Programm der Wmtervorlefungen einem R^itationSzyklus ^rei Jahrtausende jüdische Dichtung" ausgenommen. Die einzelnen Abende werden durch Vorträge von Dr. Jsra-ol Auerbach «mgeLeitet. Erst« Künstler igeben äuSgewählte Proben Mischer Dichtung wieder, darunter der Schauspieler Emst Deutsch Von besonderour Interesse wird auch die Vovtragsfvlge von Dr. Cohn-Wteuer sein, der unter Vorführung von Lichtbilder^ „D ie Kunst des alsten Israel" behandelt. S. Rawrdowicz trägt über neue hebräische Literatur vor und der Dichter Arnold Zwestg behandelt den Einfluß der Bibel auf die abendländische Kultur. Aur den Aeatern. Burgtheater. Morgen Montag, 7 Uhr abends. „Wallensteins Tod". Dienstag den 17. d., 7 Uhr abends, Morgen Montag, st'28 Uhr „Die rote Mühle". Akademietheater, abends, „Die MauL". Volksoper. Heute Sonntag, nachmütags, «Die verkaufte Braut" mit .Staatsopernsänger Karl Norbert als Kozal.' Abends „Aida". Morgen Montag, bei halben Preisen, „Zar uyd Zimmermann". Im Deutschen Bolkstheater wird eÄtzander Moissi vorerst heute Sonntag und Mittwoch den 18. d. im „Weißen Heiland" und Dienstag den 17. d. im „L e b e n d e n L e i ch n a m" spielen. Freitag den 20. d. spielt Moissi zum ersten Male den Grafen von Charol a i s in Richard Beer-Hoffmanns gleichnamigem Trauerspiel. TheaterinderJofefstadt. Donnerstag den 19. d. „Ein Sommernachtstraum" in teilweiser Neubesetzung. Gustav Waldau spielt zum ersten Male den Zettel, Mathilde Danegger die Lermia, Karl Goetz den Peter Squenz, Maria Fern die Helena, Lore Wagner die Hippolyta und Adrienne G e ß n e r den Puck. Neues Wiener Stadtthealer. Heute Sonntam 3 Uhr uachmittags, gelangt „Das Z.ölibat", fünf Bilder aus dem Priesterleben von Johann Ferch zur 25. Wiener Aufführung. Theater an der- Wien. Heule Sonntag, 8 Uhr nachmittags, „Wieuex.Blut" mit. Hubert Martschks. 1'fflfflBniiltrmMiaigsifar^.‘Hami^rTit'rrnteiiiiewiriirt<nniisr>twriin'yrwnttTnrm > -irl>»«»-»» - ■ > I