Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-02-03 · Heft 2139 (3.2.1925) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2139 (3.2.1925)
Date
1925-02-03
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981224--21829-3009179
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

V AMR» 9R0ISf —tmm_- ~*r—. •vteiicv arorffcitgcmntyi* 3. Februar 1SSS Nr. 2136 ^VX8 NEUE PALÄSTINA# •ta Schreibe» Lord Rodert Serils au Soloael Kisch. Robert EeeA, der im Dezembox Amerika besuchte, hat an den dort weflerÄen Kolonsl Arsch ein Schreiben gerichtet, in dem er versichert, daß feine Sympathien für den Zioni-muS nach wie vor unverändert bleiben. Lord Robert EeeL schreibt: . «Sie haben gary; recht, wenn Sie Dauben, 4>a% ich mich der zionistischen Bewegung aus vielen Gründen verbunden fühle. Zu bissen Gründen gehören die Dalfour- Deklaratrcn. die Verknüpfung des Zionismus mit dem Völkerbund und der Impuls, tzen dies der übernationalen Zusammenarbeit der jAdifchen Gemeinschaft verleben muß. Zudem er- Ichrenen mir stets die Aspirationen, in denen drese Bewegung wurzelt, ebenso gesund wie begeisternd. Ich bin sehr erfreut, daß der Erfolg» den die z i o n ist i sch enAn st re ngu n ge n auszuweisen haben, recht bedeutend ist, und daß bte inS Land «kormnenen jüdischen Einwanderer chve große Fähigkeit sowohl Sei der Kultivierung des Bodens wie auch auf anderen Gebieten bewiesen haben. Meine wärmsten Wünsche Kr ötfolfl begleiten die Bewegung. mü> ich bin Knen dankbar. daß Sie mir Gelegenheit gegeben haben, zu versichern, daß merne Meinung in dieser Beziehung unverändert fcUsel&e ist, die sie stets war." Der «ereu Hajestod hat im Jahre 5684 397.600 Pfund Sterling in Palästina investiert. Laut dem torLäufigen Bericht dos Finanzdepartements der Zionistischen Palästrnaexekutito für das Jahr 5684 hat der Keven .Hajeffod in dom erwähnten Jahre in Palästina 397.000 Pfund Sterling investiert. (Das für das laufende Jahr 5885 vom 21 C. angenommem: Budget sieht Investierungen in der Höhe von 446000 Pfund Sterling vor.) Der Schatzmeister der Palüstinaexekubive stellt um Befriedigung fest, daß die rechtzeitige Bereitstellung der Mittel im zweiten Semester die Arbeit der Exekutive sehr erleichtert hat. Die Orangeusaison. Die Schwierigkeiten, , die sich der Bildung eines Exportkomttoes entgogengestellt chatten, sind nunukshr überwunden; zurzeit arbeitet ein aus sieben Müglisdern — Bersandfivmen, Züchter, Kaufleute und Schiffsagenturen — bestehendes VertreterLamitee sehr befriedigend. Vom lokalen Markt aus sind Anstrengungen im Gange, neue Märkte zu gewinnen sowieMich Unterhandlungen betreffs direkter Berschisfungen nach Bristol und London. Des weiteren werden die Absatzmöglichkeiten für Jaffa-Orangen m Polen, Rumänien und Osteuropa untersucht. Ae SingSttqe de» Keren Haiessod iw Dezember 1924. Nach Landern geordnet. Pf>lud . 18.532,19, 9 ..... 6.295,18, 2 f. 10. 11. IS. IS. 14. 15. IS. 17. 18. IS. 30. 21. 2» 23. 2* Vereinigte Staaten von Amerika Kanada . Südafrika WUVUI.IH1 ... 3.000, — ,T— Deutschland. 2.607, 7,— Polen: Holland . England . Rumänien: Warschauer Bureau Wilnaer Bureau . . Ostgalizien . . . . . 661. 7. 1 . 338.12, 2 . 299,12, 1 27. Bukarester Bureau . . 472. 8, 4 Bukowina...... 196,15, 5 Transstiloanien . . . 132,13,11 Beffarabien.118,15.— TscheSo-Slowakei ............. Litauen . . Lettland . . Belgien . . O e st e r r e i ch Palästina. . . Mesopotamien. Edile .... Bulgarien . . Elsaß-Lothringen Indien. . . Dauzia . . Luxemburg. Frankreich . Algerien . . Schweden . Brasilien. . Dänemark . Griechenland 2.299,11, 4 1.260, 8, 9 1.008, 9, 5 92012, 8 541. 1,10 508,18 — 449,17,11 430.15, 6 27211, 4 243, 9,- 300,-,- 200,-,- 190.15, 3 115, 8, 1 88,13, 7 58, 1. 7 54,19, 5 47,11, 4 87, 4, 4 36 8, 3 31.-.- 21, 9,10 19,-, 4 abzüglich eines aus Schanghai im Oktober 1924 eiflyetroffenen und für die Gartenstadt in Palästina bestimmten Betrages von Pfund 39.375,13, 7 667,15,5 Pjün-M707,17, 2 Die Gesourteiggänige bei Keren Hafessod, des wichtigsten MmnKmstrMnents des Aufbauwerkes in Erez Israel, beziffern sich demnach pro 31. Dezember 1W4 aus l,631.187 Psung SterkWg. Das Londoner Keren-Hajeffod-DirMormm ha: bekannt-» lich die Parole ausgegchen, durch ernstliche Anstrengungen doch« zu wirken, daß bis zum nächsten ZiouistenLongreß, der m Monat August dieses Jahres stoiitfindet, eine Steigerung der Gesa-mtemgänge aus zwei Mil-Nonen Pfund er- Mt wird. Die österreichische Keren-Hajesfüd-Kommisskon trifft alle LWcheroitungen, um die Arbeit für den Keren Hßjessod unter den österreichischen Juden zu intensivieren und eine Beteiligung Oesterreichs a, de» Eingänge» zv bewirken, welche der Anzahl, Bedeutung und AeistUng-rraift der österreichische» Inden ent- Colel 9onA. Einem Bericht der Gesellschaft Solel Boneh (der Mischen Baugilde in Erez Israel) entnehmen wir folgende Daten: Vom Mai bis Oktober erhielt sie folgend» Bauaufträge: .Haifa........ 35.000 ägypt. Pfund Jaffa. ».»»«»» 31.400 „ g, Jerusalem . . . , . 27 600 _ _ Tiderias . . . . . . 5.300 » Zusammen ..... 99500 ägypt Pfund Hievon waren Bauten für 85.806 und öffentliche 4llcbeiteri für 13.805 ägypt. Pfund. BergÄve tvaren: die Stadtgemoi^e Jerusal-em mit 8800 ägypt. Pfund, der Rest Institutionen, Gesellschaften, Private. Bon dürfen Arbeiten sind Lesothers hervorzuhoben: Jüdisches Gememd.haus, Jerusalem, elektvische Station in Haifa und Liberias, Chaussee Netz Zioncch—Rehowoth (Teilstrecke), ArbeAen für dir Regierung, Häuser in BaHouria usw. Gegenwärtig arbeitet Solel Boneh an 55 Punkten, davon in den Kreise» Jaffa 17, Haifa 80, Jerusalem 14, Liberias 4. Die Zahl der beschäftigten Arbeiter war» Mai 1349, Juni 1382, Juli 1450, August 1500, September 1700, Oktober. I960. Bei dem Straßenbau in Jerusalem arbortew eine Zehs! Arbeiter dom misvachistischeu Bund. Unter Len Bauten sind viele, welche besonderes technisches Können erfordern und die znr Aufriede nihsit ausye-führt wurden. Besonders erwähnenswert ist die Aufnahme der S t c t-tt brucharbeit. In der Berichtszeit wurden in den Steinbvüchen der Gös-ellschast Arbeitslöhne von zirka 5500 ägypt. Pfund aufgewendet. Aus dem SteiNbmch MiSwl Zedek bei Jaffa wurden die Steine für die Straßen in Judäa geliefert, die bis dahin aus arabischen StviNbrüchen bezogen werden i mußten. In drese-rn Steinbruch arbeitet jetzt eine Kwuzah, welche am Rande des arabischen Dorfes ihre Zelte aufgeschkagen hat und die für die Straße Neß Zionaih—Rechowoth die Steine bricht. ^Arbeitslöhne belaufen sich aus 800 ägypt. Pfund.) Auf der rnternationalen Ausstellung der Kooperativen iu Gent war Solel Boneh vertreten und erregte allgemeine AnsmerksamLert. Die Zentrale erhielt zahlreiche briefliche Ansuchen um Informationen über ihre Entwicklung. Die belgische Judenhert wurde interessiert und richtete an die Zentrale viele Anfragen über die Möglichkeit, m den verschiedenen Städten Palästinas Häuser zu bauen. Das Grundkapital der Gesellschaft soll auf 50.000 ägypt. Pfund erhöht werden, welche Erhöhungen teils durch Aktienabfatz und teils durch den Keren Hajessod gedeckt werden sollen. Der Keren Hajessod hatte im Ich« 5684 8000 ägypt. Pfund zum Gründungskapital beigesteuert. Die Leitung wendete sich an den Keren Hajessod, daß er auch in diesem Jahre einen solchen Betrag beisteuere. Der Verkauf der Anteile war bisher wir folgt; iu Palästina.. 85 1 außerhalb ....... 852 9383 b.!. ägypt. Pfand 4.69150 Anteile zu 1 ägypt. Pfund ........ . . 1.800.— 6.491.50 davon bisher emgezahlt 4.100 ägypt. Pfund. zur Frage der Gründung timt Stü« verwertungsindnstrie in Sr« Israel. Ich hätte die Gründung einer Obstverwevtungslndustrre in Palästina nur dann «für zweckmäßig, wenn ein Verfahren zur Anwendung kommt, welches die Herstellung unbegrenzt haltbarer, konzentrierter Frnchtsäfte evmög- Licht und als Basis zur Erzeugung von Getränken jeder Art, ferner von Honig, Bonbons usw. dient. (Ein solches patentiertes Verfahren habe ich den kompetenten Stellen zur Degut- -achtung vovgelsgt.) Im allgemeinen wurden derartige Getränke blSmm in der Weise hergestellt, daß man die natürlichen Fruchtsäfte mir Roh- oder Rübenzucker so stark einkocht, daß haltbare Produkte erzielt werden. Auch durch Zugabe von Ameisensäure, Natriumbensoat, AWohol oder anderen chemische» Zusätzen wurde der Zersetzumggprozeß aufgchatten. Letzthin wollte man diesen- Zweck durch Pasteurisierung erreichen. Die lteueren Industrien versuchten auf dem Wege der Konzew tration der Fruchtsäste diessLben marktgängig gu machen. Bei allen diese» Methoden und Systemen gehen äber die so lebenswichtigen Vitamine verloren. Das von mir beantragte Verfahren biDet die vollständige Lösung des Problems der Konzentration jeglichen Fvuchtsaftes, -denn: 1. es verleiht dem Produkt. ein Aares Aussehen, die Widerstandsfähigkeit gegen Oxydation und anderen Verderb, daher unbegrenzte Haltbarkeit. Das Produkt enthält in unverändertem Zustande die Vitamine, den gesamten Fruchtzucker nrvd die gesamte FvuchLsänve, Alle Zersetznngsevscheinungen bewirkenden Stoffe (Bakterien) werden eliminiert, der Fvuchtsaft wird ohne joden Zusatz von Zucker, ohne Gchitzung auf schädliche T«nperatur, ohne Verwendung von Dtummungsmaterickl «der sonstige» vevbotenen Zusätzen, öhne die Qualität zu vermindern oder eine Karamelisierung herbeizufühven, bis zur größten Dichtigkeit, auch in einen festen Zustand konzentriert. > 2. Es gewährt eine immense Ersparnis an Emballage, Steuer, Fracht und Zoll. S. HSchsterfpamiS au Lager- und Zufuhrfpesin, Auf- und Abladsspesen. 4. BersandmLglichkert chne! QuaütärsrisÄo auf jede Distanz. 5. Oekonomffchesde Ausnutzung MDMA SUkt MMMM Wßld. 6. Verwendung bei Erzeugung von Getränken aller Art (Weiß-, Rot-, Medizinalweine, Ehampagner, Liköre), Weinstein, Zitronensäure, Honig, Borrbons. Schließlich kann durch Rückstandl'. Modizmal-Franzbranntwein erzeugt werden. 7. Dieses Verfahren gewährleiste.t die Erzeugung von absolut alkoholfreien Getränken und ermöglicht de« Export nach Amerika und Länder mit Alkohollverbot. Zur Herstellung ist lediglich Kraft und Dampf erforderlich. Es bedarf <ckso mit Ausnahme von Kohle keiner werteren Jurporte. Die Einrichbu-ng dieser Industrie Knnte zunächst in kleinerem Maßstabe erfolgen, wobei es natürlich von Vorteil wäre, ein solches Objekt zu wählen, rvslches die Erweiterung des Betriebes ermöglicht. Maschinelle Einrichtung: Eine Berdampfanlage, eine PreßanLage» Fktter, Pumpen, Faßraum für zirka 5000 Hektoliter, Dampfkessel, Kraftanlage-Sauggasanlage, 75 Pfevdekräfte. Diese Anlage dürfte ungefähr 45.000 Dollar Losten. Betriebsauslagen: Angenomnren, daß im Jahre zirka 1000 Waggons Rohmaterial verarbeitet werderr (zu 100 Waggons Konzentrat), sind an Arbettspersonal drei .Kocher, drei Presser, drei Heizer, drei Maschinisten und zirka 90 Hilfsarbeiter notwendig. Hierzu eine sechsprozenttge Verzinsung und fünfprozentrgc Anvortifation 'des Anlagekapitals, dir notwendigen 160 Waggons Kohle und fünf Waggons Anthrazit und sämtliche diverse Ausgaben düvfterl auch nicht den Betrag von 46.000 Dollar übersteigen. Für derartig konzentrierte Fmchtsafte ist der Weiltmarkt offen. Sir finden in Amerika, im ganzen Orient und in nordischen Ländern bereitwillige Aufnahme, um so mchr, als derartige Produkte bisher nicht in den Handel gelangten. Die Ausbeute ist vollLomuren befriedigend, die Verluste bei der Berarbeitmdg des Saftes sind minimal, so daß man jr nach der Qualität der Trauben aus 100 Kilogramm Trauben 16 bis 16 Kilogramm Konzentrat von 76 Prozent Extraktgehalt erhalten kan«. Die Materialkosten für di« Herstellung' ton einem Kilogramm konzentrierten Traubenfaftes betragen zirka vier englische Pence, sind also minimal. Auch für die Verarbeitung von Orangelt und Zitronen ist die Rentabilität gegeberr, wenn man berücksichtigt, daß man außer dem Saft, aus den Schalen die überaus wertvollen Zitronenuwd Orangen-- öle gewinnen kann, welche in der Parfümerie- und LMrindilstvie Verwendung finden und wach welchen immer rege Nachfrage herrscht. Dr. Jakob Karl Schornstei«. Faffaer Sroßhandelsprekse ptt 31. Sttober1924. Hauptzug des Berichtsmowats P das ständige Itsigen der ZevcollLNpveife. Weizen stieg Mitte Oktober aus 336 türk, Piaster und Gerste auf 160 Piaster pw 100 Kilogramm. Weizen siel sodann etwas auf Len Jnchort einer Quantität indischen Weizens hin, der sich jedoch als von minderwertiger Qualität herausftellte; es ist sehr unwahrscheinlich, daß Palästina noch weiüere Mengen von. diesem Weizen einsAhren wird. Interessant ist, daß das weiße Jmportmehl zu viel billigere« Preisen verkauft wird als einheimisches Mchl. Notiert wurden: Austvalmehl 326, AmerÄamehl 270, Lokomehl 280 Piaster. Die meisten PalLstinenfer zahlen aber dennoch lieber oinen höheren Preis für Lokomehl, während das weiße Jmportmehl in erster Reihe von den Europäern gekauft wird. Im allgemeinen sind die Preise gestiegen. Milch kostet 4,6 bis 5 Piaster pro Liter gegenüber 4 Piaster anfangs des Morrats. Eier werden mit 66 Piaster pro 100 Stück gegen 46 Piaster im vorigen Monat verkauft. Käse hat sich auf 1000 Piaster pro 100 Kilogramm erhöht. Kartoffeln sind von 96 Piaster zu Monatsbeginn auf 140 Piaster gestiegen. Die ersten Orangen kosteten 20 Piaster pro 100 Stück. Alkohol notiert 1248 Piaster pro 100 Liter. Gemahlener Zucker ist etwas gesunken, von 340 im Vormonat auf 280 Piaster. Raschidi- und Rahgormreis sind gestiegen, erstever auf 280, letzterer auf 200 Piaster gegenüber dev Swtiemng zu Anfang des Monats von 210, respektive 184 Piaster. Holländische Spende für die UniversitätsbibliRhek in Jerusalem. Den eifrigen Bemiühungen der Zionistischen Ssktw« für wissenschaftliche Arbeit in Am sterdam ist es gelungen, für die Jerusalemer Bibliothek eine fthr große und wertvolle Sammlung von Büchern aufzubringen. Die Sektion wurde hierbei auf 'das tatkräftigste vor: der niederländischen Regierung dadurch nnterstützt, daß das holländische UntttrichtsmmWrium die staatlichen Universitäten und Museen beauftragt hat, ihre Veröffentlichungen zur Verfügung zu stellen. Auch von privater Seite wurde die Aktwn slchr lebhaft gefördert, als deren Resultat 907 Bände nach Jerusalem überwiesen werden konnterr. C Jamilienweise Ansiedlung. Durch Zukauf von 966 Dungm Gebiet des Moschaw von Merchawia (bisher mwd 8700 am und 37 Familien) will der Keren Kafemech einigen Familien mehr» welche über etwas Mittel verfügen, zur AnfUMttit'fl als Bauern verhelfen. Zunächst werden vom Neuerwerb 300 Duuam au schon ansässige Siedler des Dioschaw ju* Arrondierung ihrer Parzellen vergeben; und hier hat ma« auch schon mit dom Pflügen begonnen. In der Regel müffe» AMMungskandidäterl bereits gruppenweise zusmmnenge- R f.'m, bevor ihnen der Boden in Erbpacht gegeben Wim Moschaw Merchawia können die einzelnen Farmer — natürlich mit Wissen des Koloniewaad — Land direkt tot* pachten. Der neue Kauf erlaubt eine Ausdehnung dieses Systems. Es will den Bodürfuisseu jener Elemente der Mittelklasse ent^genkommen. deren immer mehr mit einigem Kß» PitÄ einwandern, um sich als selbständige Bauer« nstderznlasten, falls man ihnen Boden gibt.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.