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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-25 · Heft 2131 (25.1.1925) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2131 (25.1.1925)
Date
1925-01-25
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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_ Men, VoMay MODE-BERICHT Vie Mode aufder Rllandredoute. Für die heurige Ballsaison hat die Allandredoute den Änfangsakkord gegeben. Die Moderichilinien, die hier Ausdruck fanden, werden über den ganzen Fasching Geltung haben. Das von Benno L i e geleitete Arrangement schuf r-'-H äußerlich einen glänzenden Nah..ten>, so daß die Allandredo-u« eine Standavdvevanstaltung der Wiener vornehmen (>K's.ll.chaft wurde. Der Grundton der Toiletten war weiß; darüber daprunkvoll wirkende Gold in Silber in Form von Spitze, Applikation und Perlen. Selbstverständlich traten auch diverse Schattierungen auf, die reizende Skala von hellster Orchidee bis zum dunkelsten Ka-d'nalrot (Ombrc), auch die noch immer beliebten Töne Rot mit Gold waren mehr als vereinzelt, während Schwarz sich gegenwärtig auf das kleine Abendkleid beschränkt. Einen weiteren Elou bildete der reiche Stvaußfedernschmuck als Abschluß des Kleides, um das kurze Kleid zu kaschieren und die Form dcs Deiner pikanter zu gestalten. Was den Ausschnitt anlangt, dominiert das riickwärts große Dekollete, daS mit einem Tüllschal bedeckt wird, während vorne der Ausschnitt spitz gehalten ist — zu den ganz schmalen Achselspangen. Ter Rock ist so krrrz wie beim Twtteurkleid, der Rockschnitt entweder ganz gerade und eng wie ein Hemd geschnitten oder glockig ohne Uebertreibung. En Vogue bleibt der Tüllschal uni Hals und Schultern in etwas dunklerer Schatticmng des Kleides, als lyrische Fortsetzung zum Kleidmaterial. Das Bühnerttostü-m hat der Dame zahlreiche Anregungen gegeben: von der großen Revue her hat sich der nnrfangreich: S t r au ßfächer Geltung verschafft und daneben — die weiße Per ü ck e, welche die verschiedenen in Paris favorisierten Locken zur Bubifrisur sehr vorteilhaft ersetzt. Und nun der Schmuck! Ob echt, ob falsch, er wird in Uebevfüllegetragen, auf Hals und Arm, in Perlen und Steinen wnd sogar der blitzende Reif über dem Fußknöchel erscheint bisweilen am Bein von Damen, die nicht gerade den Ruf'der Extravaganz besitzen. Immer bunter präsentiert sich das Schuhwerk. In feen phantastischesten Zusammensetzungen von Metall, Brokat und Straß bildet es kn stilvollen Abschluß des Kleides. Der Herr am Nbend. Frack und Smoking. Fvack und Smoking sind in Permanenz erklärt, ohne daß 6ner dem anderen ins Gehe,?« zu kommen braucht. Der souveräne Frack duldet auf dem Schauplatz der groben Festlichkeiten keine anderen Götter, nv'hr nckben sich, während'sich'der Smoking in dev Rolle des Interimsrockes weltstädtischer Streif- Me gefällt. Sowohl der Frack als auch der Smokmg zaigen die mäßig betonte Taille und die breiten Rolsrevers, für die der amerikanische Sckmeider vorbildlich sein dürste. Das Beinkleid zeigt in beiden Fällen die weite Machart in Verbindung mit dem Fall bis auf den Stiesel. Wäsche und Schuhwerk entsprechen den Traditionen des letzten Jahrzehnts: das steifgobügelte Obsrhemd Mt zwei Knöpfen, die weiße <Ahlei>fe, die Lackknöpfstiefel oder Pumps sind dazu bestimmt, dii: feierliche Grandezza des Fracks zu erhöhen,' das ein'lrr-öpfige Oberhenid. die schwarze Schleife, modern mit breiten Enden, die Laähalbschnhe gehören zum Smoking, der allerdings zeitweilig -inisof.-rn bei seinem offizielleren Bruder eine Anleihe macht, als er sich in der weißen Weste zu geästen scheint. Die gesellschaftliche Mendkle-idung bedingt natürlich auch die dazu passende Ueberkleidung. die sich den Typen des Anzuges gemäß präsentiert. Kostbar aus Seide gearbeitet: der Frack man tel. Einfacher unv ans den zum Frack notwendigen Zylinder verzichtend: der Zniokingpaletot. Der beliebteste Stoff für beide ist dunkler Melton. Die Verschiede war ligkeit deö Geschmacks kommt darin pun Ausdruck, daß man neben d:m Frackschlüpfer mit Raglanärmeln und dom anSgesprockienen Paletotmodcll gar nicht so selten dem älteren- Havelock mit der kurzen Pelerine begegnet oder aber dem'Abendpelz den Vorzug gibt. Das Ue-berkloid zum ■ Frack ist also keinem strengen Prinzip unterworfen. DaS tägliche Wunder neuer Schönheit erschließt Ihnen Leichners- Fettpuder. In fever Nuome, dezent parfümiert, gibt es dev kultivierten Frau-den Eharm des stumpfen, zarten Teints. Auch als Taschenpuder in el.'gan'ten goldenen und ledernen Döschen für Salon, Theater und Reise unenlbohrlrch. Verlangen Sie im nächsten Geschäft nur: Le i ch n e r. (Entgeltlich.) ' v\e>ENDSCHUHE ^/HÖCHSTER. ELEGANZ \ zu R ii n Ar' A ccc it(i! Ni-fiCft . "l'M Kill M OD S N H U 8 „Zum Schmetterling Wien, XI; Taboretrasse 31 Kammgarn, 130 cm breit . . » . ASOOOaufw, Qabarain, 130 cm breit . . » . . 88 000 ankw. Velours, 140cm breit .... . XLSvOOsuftv. ALLt IN t.jKl# II l ftJjM ft Wiener Moraenzetttmg. 26- Iäiwer 1AW. _Sein 8 > Gerichtssaal. Der Mann ohne Gedächtnis. Dem Oberlandesgerichtsrat Dr. Benes ch, Strafbezirksgericht 1, wurde gestern aus der Haft der aus Hamburg zugereiste postenlose SpedittonSbeamte Friedrich Wilhelm Kagelmann, der lange Zeit als „Mann ohne Gedächtnis* dre Wiener Sicherhettsbehörde beschäftigt hat, unter der Anklage der Falschmeldung vorgeführt. Am 11. d. gegen 3 Uhr früh wurde auf einer abgelegenen Stelle am Schütte! ein Mann, es war dies der Angeklagte, in Anscheinend bewußtlosem Zustande aufgefunden. Der Mann - stellte sich, als er auf die Wachstube übermhrt wurde, zunächst , sprachlos, zeigte sich vollkommen desorientiert und hatte scheinbar das Gedächtnis verloren. Nur ganz unzusammenhängend ' stammelte er etwas von einem Ranbanfall. Man brachte an«' ihm heraus, daß er das Opfer eines Raubüberfalles geworden . sei, wobei ihm vom Täter zirka SO Milltonen Kronen geraubt., worden seien. Einzelheiten über den Ueberfall konnte der Mann, der noch immer nicht sein Gedächtnis wieder gefunden hatte, nicht anaeben. Er wurde nach Mehrlagiger sehr aufmerksamer Pflege im Spital. der psychiatrischen Klinik Wagner-Jaurcga zur Beobachtung seine» Geisteszustandes überstellt. ES konnte jedoch Irgend eine Geistesstörung nicht wahrgenommen werden. Sr wurde der Polizeidtrektton überstellt und hier fand er allmählich fein Gedächtnis wieder. ES wurde erhoben, daß er in Wirklichkeit Friedrich Wilhelm . Kagelmann heißt, und daher tm Vorjahre in Hamburg wegen Veruntreuung zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Die Angaben von dem angeblichen Raubübeffall waren, wenn auch nicht ganz fingiert, so doch schr übertriebe« und entstellt wiedergegeben worhen. Kagelmann wurde gestern unter der Anklage der Falschmelbung und der Irreführung der Behörden vorgeführt. Sr saate, er habe keineswegs daran gedacht und eS auch nicht beabsichtigt, daß sich die Oeffentuchkelt soviel mit ihm beschäftige» werde. AuS Hamburg fei er weggefahren, weil er gegen daS Urteil von 16 Monaten Gefängnis ein Wiederaufnahmsgesuch eingebracht Hobe, und '« erst den Erfolg dieses Gesuches außerhalb der gefährlichen Zone abwarten wollte. Der staatsanwaltschaftliche Funktionär beantragte die Bestrafung des Angeklagten bloß wegen Falschs Meldung, in welcher Richtung auch Kagelmann zu einer durch " die. Polizeihaft bereits verbüßten Arreststrafe von 24 Stunden verurteiff wn^e. Die Strafe Jaworeks auf siinf Jahre erhöht. Der Oberste Gerichtshof hat der Berufung der Staatsanwaltschaft wegen zu geringer Strafbemessung ,m Falle des Karl Ja wo.rek, der den Anschlag ciitf Dr. Seipel verübte, Folge gegeben und die Strafe von dreieinhalb Jahren auf fünf Jahren schweren Kerkers erhöht. An uasere Leser! Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung« sieht sich genötigt, den Bezugspreis des Blattes zu «HSHen^ Bk ist sich bewußt, daß in der Zeit arger wirtschaftlicher Depression diese Maßnahme eine Belastung der Leser bedeutet. Angesichts der gewaltigen Steigerung dqlErzeiWmgKköstev muß die Verwältung jedoch ß« diefenr Mittel greifen. Ste darf sich berechtigt Wen, an das wohlwollende Berstündnis ihrer Kbünde und Leser zu appellieren. Die „Wiener Marge uzeitnyg" kämpft , für Indeytum und Demokratie. Sie ist ein einzigartiges Organ, das sich das Judentum selbst geschaffen hat. Sie hat. ihre Aufsätze, her jüdischen GesamtheU zu dienen, treu erfüllt u nd M auch fernerhin ihre Pflicht tun. Wir find überzeugt, daß unsere Leser der „Wiener Morgenzeitung" treu bleibe« und uns helfen werden, unser Programm auch westyrM > mit aller Kraft zu vertreten. BezugsgebWren ch I Mmar ML: Abonnement für Wien (zum Abholen im Expedit oder in einer Dckrfchlelüstelle) monatlich . . . . . .... .... . K. So.tM.— Das Abonnement wolle gefälligst rechtzeitig in der Nächstliegenden Verschleitzstelle erneuert und die Bezugsgebühr gleichfalls dortselbst erlegt werden. . ,; Oesterreich monallich . /*. < .'V. . . . K. SSüM-, Tschecho-Slowabei monallich. . lfchech. Ki. 22.-^ Polen monallich.. . Zloly 4 — 1 Sugostawien monatlich. .... , . ..Dinar SS.— , Deutschland monallich . , . . . . . «lSoidmark 4i—! BnmSnien monatlich .... ...... . Lei Ü8.— Sollan» monatlich . « . . . .... . host« st. 2.—i Glatte« monallich ........... . vivo - > Schweiz monallich . . . . Schweizer Franken iS.— Franbreich monallich . . . . srauz. Franken 18.—! Belgien monatlich.belg. Franken 18.— England monatlich......... SchUIing 4.— Amerika monatlich.. . . . Dollar 1.- Nnzelvreise ab Montag. 28. 38nner lM5:j An Wochenlogen . . . . . . . .« . . H. 2808.— An Sonntage» ,. . . « . . . . - . . . . K. 2588.- j Sahlstellen: 1 Oesterreichifches Postlpartzastjtnkpnlo 188.808.! rfchecho-4lowakisches Poflsparkastenkontv (Prag) 88.881. Polnilche» PoslfparkaNenkonfo (Warschau) ^88.227. Deutsches Posischeckkonlo (Berlin « 7) 188.722. Bumänien und Bukowina: Vstbank Sernaul» und de^n gttialen. ' Schweiß: Schweizer Volksbank in Sl. Vatten.^ - Jugoslawien r PdlNparkaNensionlv (Zagreb) S8<8S8. Jialie» r Soieieia dl Cretzilo Eommdoeia^e Lriesle Bia «inzzint 88. t / H Die BchchattnstS der . - . / „Miener Morgrazeiitang" Wie«.!!..!£al»o*rirofte 1—3 ‘ .. Telephon If.vStz. 43*319- Die Demonstrationen von Arbeitslose«. Gestern fände* vor dem .ObeilanptzSgevichtSrat Tr. Os io .als .Einzelrichter wieder Vek^mdküNM 'gegen' Arbeitslose statt, W ibei dtzr DemonstrMok am W. Dezember von der Wache beanständet worden »varen. Fünfzehn Personen hatten sich wegen Auf . lausS, Widersetzlichkeit gegen die Wache und Wachebeleidigung zu verantworten. Das Verfahren spielte sich sehr rasch ab, die Urttile läuteten meist auf einige Tage Arrest, in cinzenten Fällen wurde die Strafe bedingt ausgesprochen. Ci« Schreibmaschlnenliebhaber. Rasch rückfällig wurde der Äandelsangestente Otto R a d 1 g, als er aus einer 15 Monate währenden Kerkerhaft vorzeitig bedingt entlassen worden war. Bei der Firma Bachmann, wo er einen Posten gefunden, stahl er zwei Schreibmaschinen, flüchtete nach Salzburg und verübte dort DarlehenSschwindeleien. Dem Kaufmann Kürt Sonnberg lockte er SO Milltonen Kronen heraus, mehreren Firmen Schreibmaschinen. Dann reiste Radig nach Men und betrog neun Firmen um Schreibmaschinen im Werte von 60 Millionen Kronen. Ei« Schöffengericht unter dem Borstd des HvfroteS Dr. WÜstinger hat den Betrüger gestern zu drei Jahren schweren Kerkers verurtem. i Internationale Juwelendtebe vor Gericht. Zu dem unter diesem Titel am LI. d. erschienenen Bericht Über eine SchöffengerichtSverhandlung teilt uns der Berireier des an dem Prozesse beteiligten Sigmund Schechtmaun mst, daß Herr Schechtmaun nicht wegen Diebstahls angeklagt war, sondern nur deshalb, weil er von einem der übrigen Angeklagte» vier Brillanten in feinem Geschäft zum Verkauf übernommen hat, von denen sich spater herauSsiellte, daß sie gestohlen waren. SchechtMann, der, wie gemeldet, von der gehen ihn erhobenen Anklage frei gesprochen wurden stand sonst, in keinem Zusammenhang mit den übrigen - Apgeklagten. Der Kamps «m das Hotel Rattonal. Zu «nfwem. in der gestrigen Nnrnmer unter diesem DtÄ erschienenen Bericht teilt uns der a« der gerichtlichen Austragung der AngeleärnhÄc ‘ däeiWr Herr Josef Greif, Derwaltü-ngSrat der Signet A-G. mit. daß sein« Ehe aus rein mterfamiliären Gründen ' ‘ s«Merzett nicht die Bewilligung der Eltern seiner Frau erhiÄt uckd daß es Kvifchen chm und (einem Schwiegervater zu keinen hastdgreWchrn ÄnSein-andersehüngen gekommen' sei) -Der Berträter des Ehepaares Greif ist' nncht. 'tvie' irrtümlich angegeben, Dr. RydaaMwki, sondern Dr-'Michael Wag schal.. Bollswirt. Ske Me »er wMchaftrsöMMsche» Prar». < .. V«m Dr. Michael Susia«. . In der letzten Woche haben sich zwei Evsignisie abgchpreÜ. welche für di« Bsuvt-eÄung dertoi-ttschaftSsozialffchchen PvaxiS von mrgccheurvr Bedeutung find. Die Derbammng TrotzbiS in Rußland fiel.zoitvich fastauf die Mmute zusammen-mrt dem .Uäevgange der sozial Mchen Hammerbvotweröe m den Besitz.i poS Pvivatkaprtals. War m Rußland für den Dbury Tvotzkis die ' Diskussion über dkv weite« wirtschaftliche Gostaltüng Ruß- ' laüds unddie bishvckgen schlechten Erfahrungen tzer B«Ln- - flusfung der - russischen Pnivatwirffchaftdurch . den? Staatssi^aHsmuS matzgchM), fo hat den s«yiä-' ' listöschen Wick-üschast in dM Hanmwrlbro^^ der taffächl!iche 'bei deck 'WhMug dich« Worve vevUrsiacht. Es ist effie Jwnie'des Schicksals, daß die Wiener >schioLdem«eratilfche Partet, MM Tmc mtgimstigim FoLgen de« staaiSsoziadistchchen WN- ' schifft bn Rußland ungähvigemcck an dM Pvaöig« Mtellt hat, selbst <sich zu «A«-RäÄ>erraKe'stffÄge deck NichtbeachNmg der- ' joniigen WMchcfftssvligerMvgen, die sie bei der rusichchen Staats- Wirtschaft gagÄtzÄt/ vechoffen hat. Wenn m denl Ausschliusse ' Trvtzkks wohl nicht ausdrüMch da» Uttdohagen der vusstschen Mchthasier über die bisherige ' ve>vfchl>t« doffchewÄSschc W^chWSpMtK MN' DnSdvUcke ' sommt, so ist es doch ein offenes Gchsimnis. daß .hwr di-e tteftven Ursachen - der Spamm-ng zwischen Twtzki und de-r komunmiistöschon Partei, auch in Fvage-N der WivtschaftSpoE biogen, die ihn schon vor zwei Münabänveranlaßt hat, fveÄvilbig nach' der Krim ms EM zu gehen. .! Oosterveich hat jtefcne Kriim Dick DAtzevstÄ-ge in der Wiri-- schäftspolÄA werLoir m Qchtovveich '«ich mcht so schroff dis- Lrtiiert?ÄUf einem Pavde-itage wurden dick «regten Wagen ge- KMek imd damit ist dick Disbusiian vorläufig beendet. ZtvovfMoS wmdM aber Äemvoch aus dich-vm MihschoLgr gewistc Vohren gezogen werden ’ nrüsien. Es ist Tatsache, daß bie^ jetzigen WietschoftsvechMmsse weder SoziaUivvungscMvinwtttv- M d«' ÄttVtischaft gestatten, noch für irgendwelche Draßnahwon dich« Art reis sind. Die So^lffickrungsPoriLik in Ochtmwich, die knapp nach d« Revottttion ihre Blüte hadw, hat'^ aus allem Linien NäAichen^ Schiffbvuch erlitten. Uwt« dwiimt Gchtchtspunäte wurdsn ' samonzoit die Wöllersdovf« Wwke, das AvfvnÄ, Fischamend und ein« Reihe ander« Uirtvrnohmungen verstaatlicht. Das Pananro, das bei allen dich»: Unckerirehnrungen gerade' jetzt zum Vorschein kommt/ ist der ErfoLtz dckr nrlhlungenckn Unter-niehilmngen. die ftÄ»«zoit mit so! .. großer Emphase ins Leben gerufen nwtto;n. Bor zwei' Wochen wurde an dich« Stelle über die Konrurwrtz der sozial istifchm genosiechchaftlichon Untevnchnmngen geKn de^ K^rMmn und dchoch«« pxn jüdischen Kawfmarm gch^rieben. Es.wmde dabeS betone, daß, dich« Schöpfmvgckn gar keinen Nütze» bringen, daß sie' ab« mir bin Kaufmannschaft nutz der Gchanftwirtschaft schaden, MS sollte die Ldahrhoit dieser Taschen , vor Äugen demonstriert, tverden,. fcw tzttte Woche darauf die Bn-kündigunig deS Verkaufes d« HawMvbvatwer-k.' . an mreir PpwaffaPitalisten. Mau möge , dich« Tatsache tote irnm« wchntcku. Dich« Verkauf bedol»tot nichts anderes als de»t.. Zusammonbruch der wsrtschafissozialistischeu Auslassung in O.este.r^eich. ES iste>in vffencktz Gchorumis, .daß^dbe sa^»Mokpatische Partei , die Haumwrbrchvechck rttst deswegen vovkauftn mußte, weil sie. sich dadurch . d«i.eveüikieU.bevorstehenden Jusr.lvcknz, viel* lei!'ch^!ptzdr KoukurSerSsfnuug über die Hamnmrbw^vevke entzieHelN roollte. -Trotz allen Mtstigest VNaltzergsbnifftn ckannr ^chk- Mugtlivt tvepderr, daß diche Mrte mr durch /amen Loschen.verzweksiMn GchM -vdr -ihrem Zusauvnendmch gMtet ' W-Osn Armtz« -Bchöp HM äWEtck Aett haibeu dr^

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