Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-01-06 · Heft 2112 (6.1.1925) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2112 (6.1.1925)
Date
1925-01-06
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981197--21580-3008903
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Wien, Dtensiag tf. Farmer Mo Nr. MT Aus den Theatern. B » r fl t b c a t c r. Morgci?. 7 Mir abends, .,2>i «via K t it <7 r i". Tiefe Boiftciluua in die 250. feit 'Aufnahme des Stückes in den Svielvlan- Donnerstag. 7 Ubr abend?, „A n t onin? und >? I e o 'o a t v n". 2l k a d e m i e t b e a t e r. Morqen, 'l.2$ Ubr abend?, statt ..Bund u r st" ,M a in a 21 t c o I e". Tonnerstag. x;ß Uhr abends. er T o k a i e r". B o l k? o o e r. Heilte, ','»3 Ubr nacbmittags, „M a d a m c Butterst st", abends. 7 Ubr. J1 i d a". mit Fränlot'n Poldn Zuska vom Stadttheater in Breslan in der Titelvartie. Morgen. '/s8 Uhr abends, „Cf avalIcria r u ft i £ n n n" und „D e r Bajazzo". Sonntag den!8. d. gelangt nach mehrjähriger Ponse, neneinmidiert, Heuberger? „C v e r n v a t l" zur Aufnihrirng. Deutsche? V o l k s t st e a t e r. TiUa D u r i e u x spielt Donnerstag den 8. d. zum ersten Male die Maria Stuart SamStag den 10. d. Uraufführung von Wilhelm Stücklen? Komödie „Sie selber nennt s i ch H e l s i n g e". Tbeater i n d e r I o s e f st a d t Freitag den 9. d. zmn ersten Male „D i e K u t s ch e der g i) t t l i ch e n L i e b e" von Prower Merimöe tdeutsch von R. Auernheimer) und „B o nd o n r o ch e" von Georges Enrteline. Beginn lj2S Uhr. K a mni e r s v i e l e. Freitag den 9. d.. V-8 Uhr abends, 75. Aufführung der Revue „K ü sie n m M i t t e r n a ch t". B u r g e r t b e a t e r. Samstag den 10. d. Premiere der neueinstudierten Alt-Wiener Lverette „A ns Befehl der K a i s e r i n". Carl-Theater. Die Operette „D re Tippm a m s e l l" wird nur bis einschließlich Freitag gegeben. Ab Samstag den 10. d. gastieren Cbristl M a r d a st n, Louis Treumann und Eugen S t r e h n in der Kalmanschen Operette „D i e B a s a d e r e". NeuesWienerStadttheater. Heute, ll2S Uhr abends, 25. Aufführung der Stärkschen Komödie „S anator i v m G. u. G.".' R e n a i s s a u c e b ü h n e. Allabendlich, 1/c8 Uhr, Georg Kaisers ,B r a n d i m O v e r n h a u s". Lustspieltheater. Mittwoch, V-8 Uhr abends, „D i e k l e i n e Heilige", an allen übrigen Tagen der Woche „F rattcilloit". Komödienbaus (E x l - B ü b n eh Morgen,;um ersten Male, V-8 Uhr abends, „Der l e d i g e H o s", von Anzevgnrber. __ Gerichtssaal. Liebesverhältnis und unüberwindliche Abneigung. stn rrner geistern vor dem Zivillandesgericht sHofrat Tr. Frucht tinger) durchgefühnen Ehetcennuinasverhaildlung wurde zn>m ersten Male die Begründung eines öffentlich vertÄnDeren Urteils für geheim erklärt. Der Fabrikant Ernst Aholf Louis R. und seine Gattin Charlotte brachten beim Zivillandesgericht den Antrag auf Trennung ihrer im Fahre 1995 nach evangelischem Ritus geschlossenen Ehe, der wer Kinder a'osse.il, ein./Der Mann machte als Ursache seine! unÄ-ber-- ichen Abneigung gegen seine Frau geltend, daß er durch das MrdmachLn des Krieges ans allen -Krie.gs-jchauiplätzcn und durch die Politischen Verhältnisse nach Kriegsende in einen ZrHand derartiger Depression geraten sei, daß eine Cnlfrcnidüng zwischen ihnl und feiner Gattin entstand. Tie Gattin ihrerseits Mhrte digse Entfremdung ihres Mannes , auf sein Mobesverhältnis z-u einem jungen Fräulein zurück. Das Zivillandesgericht mies die Eh escheid u ngs>ksage ab und hob in der Begründung hervor: Bei einer Ehe, welcher vier Kinder entsprossen sind,' kann nicht ohnvlverters angenommen werden, daß eine Zuneigung, welche der Mann -zu einer anderen Frau gefaßt hat, schon so weitgehende Wirkungen haben muß, daß keine 'Aussicht mehr auif ein Aufgeben dieses Verhältnisses bostüinbe. Es sei vielmehr zu erwarten, daß der -Ma>nndas Verhältnis zu der anderen Frau aufgcbon, dag foniit die 'Abneigung gegen feine Frau keine unüberwindliche sein werde. Das O'berlanoesgerlcht gab der Berufung des Klägers Folge und verwies die Sache gur nochmasigen Vgrhändlung an /die erste Instanz. Vor allem 'sei es notwendig, dieses Verhältnis des Mannes zu der anderen Frau zu erheben, was bis jetzt nicht geschehen. Der Ehebanidsvorteidiger Dr. Siegfried Wolf leitete Erhebungen über diele „andere Frau" ein und gab dem Gerichte bekannt, daß dies die Freu n d i n der alte ft en Tochter des Kl ägers, Irene E., fei. Bei der gestrigen Verhandlung vor dem Zmiltandcscjericht wurde dieses Fräulein als Kronzeugin vernommen. Während ihrer Einvernehmung wurde die Verhandlung utiter 'Ausschluß der Obsfentlichkeit durchgeführi. Das öffentlich .verkündete Urteil lautete auf Trennung dar Ehe aus dem Alleinverschnlden des Mannes. Ter Klagevertreter stellte den 'Antrag auf Ausschluß der Oeffrmlich'eit während der Urteilsbegründung, wogegen sich der Anwalt der Frau und der Ehebairdsverteidiger ausfprachen. — R ichetr: Das Urteil ist öffentlich, daher, auch die Begründung. —-Dr. Müller: Ich lege eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes vor, wonach 'die Urteilsbegründung für geheinr erklärt werdet! kamt. — Der Richter sprach nach Einsichtnahme in diese Entscheidung den Ausschluß der Oeffentsi chkeit für die 1tritciil§= 6 egrürtdung aus. Krone ist Krone. — Ist Krone Krone? Für den Mrrwarr in der Valorisierung sind zwei Fälle charakteriftüsch, in denen derselbe Richter einmal für und einmal >g egen die Valorisierung entschieden hat. Der Rechtsanwalt Alphons Mayer hat von der nunmehr erblindeten Marie Pöhn im Fahre 1916 ein Hatts u-nt 92.000 K. gekauft, auf welches er 55.000 K. schuldig blieb. Im Jänner 1923 bot der Schuldner der Gläubigerin 55.000 Papterkranen zur Rückzahlung an, deren Annahme verweigert wurde. Mayer erlegte die 55.000 K. zu Gericht und klagte Frau Pöhn ans Ausstellung einer Löschnngsguittuna. Landesgerichlsra-t Dr. Federmann vom Bezirksgericht Hernals gab der L ö f ch tt it g srlage statt uns führte aus, daß der Hinweis auf die prekär-e Luge der Beklagten au der RechlSlage nichts zu ändern vermöge. — Zwei Wochen später l-atte derselbe Richter über iolgendeu Fall zu entscheiden: Die Eheleute Hans und Marie Mauch haben aut 18 -Odwber 1919 dem Ehepaar Franz und Amanda Mayer ein HypothMrdarichnt von 50.000 Kt gewährt. welches nach drei Jahren zur Rückzahlung fällig war. Das Haus, auf dem die Hypothek lastete, wurde irrt März 1920 an einen Schweizer Ulgd von diesem an den Türken Aazar Felchlin weiwroerkaust. Folchlin verpsichtete sich, die Satzpost von 50.000 it. an bk* Eheleute Mauch zurückzuzahlen. Cr bot nun den Eheleuten Manch 50.000 Papierkrouen an, '.*ren Anahme stdoch verweigert wurde. Daraus überreichte der Hausbesitzer die Löschungsklage. Dieser Löschungsklage gab e-er Richter nicht Folge, weil er als erwiesen aunahm, ^aß es bei bem ZustandAvmmut des Darlcheusverrruges Wille '.r Parteien gewesen sei, Geld dersdlben Kaufkraft zumck- /uerstatten. Zwanflianlelh* Aktien in Einzelstttcken Lose, Pfandbriefe, Obligationen, Renten, Coupons usw. kauft kulantest B ' M. Rolli Qegr. 1900 Mitglied der Deviseuzentrale Oegr. 1901 Wien, l. Maria Thereslenstraße 10 Tel. 114-60 «. 61 / Telegrammadresse: „Roliafynco“ Besorgung aller Börsenu. Kredittransaktionen im In-u. Auslande. An-u.Verkauf von Devisenu.Valuten WUT Verzinsung von Kapitalien, Durchführung von Finanzierungen, Warenbelehnungen, Darlehen, Diskontierung und Inkasso von Wechseln, Ueberweisungen etc. -WW Volkswirt. Sie Handelsvertröge Polens. Boi: unserom polmschert M. S. Kvrreipondcn:rn. Dos Verzeichnis der Handelsverträge Polelts mit fretrtc*en Staaten weist unverändert die Zahl 13 aus, wobei nur mit R u m ä ll: e n als einem benachbarten Staate ein Handelsvertrag abgeschlossen wnrdc. Sonst hat ntan nur über die Köpfe der Nachbarn verhandelt. Die wichtigste -Frage, die der geregelten Hottdels--. Verhältnisse mit den ttnmirtelharcn Nachbarn, fand leider iwch immer, nach sechs Jahren, teilte Lösung. Als Ncildern.ngsgrund kann hier nur der Grund dafür in Erwägung grzogelt rverden, daß Polen gerade aus -i>cit Ländern seiner 'JiGcbbant entstanden ist und daß hier verschiedene politische Mvnrente bis jetzt jedweden Vertragsabschluß unmöglich rnachten. In bezug auf Lettland und Estland nruß man auch in Erwägung ziehen, daß dort d'.e Tendettz vorherrscht, aus den baltischen -Staaten eine wirtschaftliche Einheit zu schaffen, eine Dcltdenz, welche schon zu einer Zollunion zwischen Lettland und Estland und zu einent HandelLV-ertrag zroifäiett Estland nnd Finnlartd führte. 'Nichtsdestoweniger rnuß man nun verzeichnen, daß die poltüsche Negierung letztens bestrebt ist, ihre Handelsverträge auszubaucn. Dies begann mit der Kontrolle des polnisch-französische tt Vertrages, rvo es der Regicrnng gelungen ist, die Interessen des Landes erfolgreich zn verteidigen. Die Frankreich zugebilligtett Zollertnäßigttngen sind für die polnische Industrie nngesährlicher wie im vorherigen Vertrag. Ein Erfolg war die Steigerung des polnischett Spiritusexports nach Frankreich auf 150.000 Hektoliter, wogegen die 90 Prozent Zoslermäßigttng für französische Weine für/Polen bedeutungslos ist. In den letzten Wochen habett nult die Verhandlungen -wegen eines Vertrages mit der Tschechv-Slowakei begonnen. Die Tschecho-Slowakei verlangt große Zollermäßignngell für ihre Produkte beinr Export nach Polen, wogegen Polen llnr unbedcutettde Zollermäßigungcn verlangt, und die haben auch enteil) eher landwirtschaftlichen wie industriellen Charakter. Auf diese Weise lvird Polen, lrachdem es loenig verlangt, auch nicht viel geben müssen. Polen wird auch der Tschechv-Slotvaket reute Klausel der Meistbegünstigungen bewilligen, danlit es nicht gezwungen sei, dte Frankreich zn.gesprochenelt Sätze auch hier in Anwendung zu bringen. Für beide Staaten ist die Transitfrage voll weitgehender Bedeutung. Die Tscheche-Slowakei muß über Polen nach dem nordöstlichen Teil Europas, Polen mit seinen Produkten, hauptsächlich aber mit Kohle, durch bie Tschecho-Slolvakei nach Ungarn, Oesterreich, Jugoslawien bis zum Adriatische Meer eilten freien Weg haben. Es 'handelt sich hier nicht nur unt den Ausbau der Tranfitkonvention usw., sondern mu die Schaffung günstiger un- Ulittelbarer Eisenbahntarife im gegenseitigen Verkehr. Zu diescnl Zweck haben auch die Delegationen eine spezielle Kommission gewählt und eine zweite, ivelche speziell die Frage des polnische Kohtenexports behandeln wird. Die Berhandlungen wurden vor den Feiertagen abgebrochen und werdet! sofort nach Neuljahr wieder aufgenommen werden. Welche Bedeutung sogar von seiten der Tschecho- Slolvakei den Verhandlungen zuteil wird, deutet am besten der Umstand, daß Dr. Benesch nicht früher die Sowjetunion offiziell anerkennen will, bis die Verhandlungen beendet sein werden, um so eitler eventuellen Unzufriedenheit der polllischetl Regiertlng vorzlübeugen. Die Frage der Verhandluttgen unt einen Polnischdeutschen Modus vivendi oder um einen Vertrag ist wieder ztlrückgetreten. Polen erließ eine neue Verordnung, nach Wucher die Erzeugnisse dieser Staaten, mit welchen kein Vertrag abgeschlossen ist, mit einem lOyprozentigen Zollzuschlag belastet werdet! können. Dies wird tmrFeu, trotzdem Witt man mit Deutschland nicht früher verhandeln, bis die Verhandlungen mit der Tschecho-Slostxlkei llicht beendet sein werden. Die hier angeführte Verordnung erweist sich als besonders angebracht, da bereits Norlvegetr, mit welchetl! Lande Poletr in einem Zollkrieg gelegen i>st, alle gegen Polen gerichteten Maßnahmen in ganz kurzer Zeit abgeschafft hat. So kann man also hoffen, daß in n'cht ganz ferner Zeit Poletl auch mit allen feinen Nachbarn in handelspolitischer Hillstcht im klaren sein wird. I BerbetAbouneutensürdie * 1 ..Wiener Moraemeituna" 1 Die Goldabgabe. An per Wiener Börse lvuvde gefterit folgendes verlautbart: Die Beinühintgcn der Wiener Börsmwtnnter wegen Hera!bfetzmt>g Ser Goldcvbgalbe auf das mtler den huttigcil Verhällttisstn gcibotette Mindestmaß von einer GoM 'kröne sind ln den letzten Tagen mit allein Nachdrucke fertigefetzt worden. Die Argumente, wslche Präsident Popper- A r t b e r g in dieser Hinsicht am 4. d neuerdings in besonderer Aussprache dem Herrn FinanMtntster Tr. Äh rer vorgelragen bat, sind bei der Regierung int Hinblick auf die derzeitige Loge des Wiener Efsektenmarktes nicht ohne Eindruck geblieben. Es ist zu hoffen, daß gleichzeitig mit der Erledigung 'der Erwerbstener und Körperschaftsstener im Nationalrat hu Verardtttingswege midi die (M o l d a b g a b e geregelt werden wird. Allgemeine Depositenbank. Verlängerung der Ausgleichsfrift. Fnl Handelsgerichte Wtett ist ein von der Handelskantnter 'befiirivvrtetes Anfuchett um. Verlängerung der itentnztgtägigon -AnSgleichSfrist etugelaufen. Das Gosnch wird an das Bundeslattzlerantt weitergeleitet werden. Der seinerzeit festgesetzte 'Termin der ersten Taafatzung vom 27. Jänner dürfte unt ivoi- •icrc drei Monate verschoben werden. Weiteres Steigen des englischen Pfundes. Die dlngleichnng des englischen Pfttndes an die Goldparität macht weitere Fortschritte. Es erhöhten sich gestern an der Züricher Börse das Pfnttd von 21.30 auf 21.10 und der holländische Gulden voit 207.90 auf 208.—. Die belgischen und italtenijschoil Notierungen nabett ntäßig nach. Die übrigen Balitten blieben nnverändert. Insolveilzen. Die Firma G o l d b e r g u. Erbe n, Han -bei mit SchneiberarMeln, Kohlmessergasse 8, hat um Eröfsnnng des Slnsgle'ichsverfahrenS angesncht. Passiven 1,0 Milliarde!!. —■ Das 2l tt s g l e i ch s v e r f a h r e n lvurd^ eröfftret über Max H a u s ti e r, Kanfntann, 13. Bez., Ebnard-.Memgassc 6. Ucberschnldung 2,5 Milliarden. — Uober Lenz u. Oberländer, Strick' und Wirkwaren, 5. Bez., Siebenbrunnvitgasse 7. Ueberschuldttug 2,6 Milliarden. — lieber das Speditionsgeschäft S ch c i n, K u 1 nt a n it u. I ä ck e >l, 2. Bez., Tabor st raße 17 a. lleberschnldtmg 400 Millionen. — Usber Siegfried Berltng, Kälksburg, Klanfenstraße 2. Uebevschulldüng 200 Millionen. — Der K o n k n r S wurde eröffnet über die Firma Brüder Fischer, 1. Bez., Pestaloz;'gasse 6. — Ferner lvurvc der K o n k u r s eröffnet über das Vermögen des Alfred Bosel, Kausmann in Wien, 18. Bez.. Collorädvgasse Wv. 40. Konkurskvmmissär: Oberlandesgerichtsrat Dr. Franz Klaus des Landesgerichtes in Zivilrechtssachen Wien. Masse- Verwalter: Dr. Guido 2 ch n e e r, Rechtsauwalt in Wien, l. Bez., Stuben ring 4. Erste Glä ulbige rv ers amutt.mtjg bei dem genaunton Gerichte, Zimmer 5, am 31. Jänner 1925, vorntittagS halb 11 Ahr. 'AnmewuugS''rist bis 21. Februar 1925. Prüfungstagsatzuug bei obigem Gerichte am 7. März 1925, vormittags' halb 10 Uhr. Börse für landwirtschaftliche Produkte. Im Zttsanmten hang nett den höheren dtotierungen an de«: WeltvroduktMtbörsett ist auch die Tendenz in Wien eine feste Mais und H a f e r bleibett gchncht, während Mehl und Brotgetreide tmr im Falle dringenden Bedarfes gvkaust werden. Die K u r s e bliebett unverändert. Die Valorisieruugsfrage in Deutschland. Ans Berlin wird gemeldet: In der vom Reichsfinanzininiifterlitnt studierten Aufwertungsfrage ist eine Anzahl von Miiglioderu der Berliner Hochfinanz zu einer in der nächsten Woche stattfindenden Konferenz geladen worden, die in erster Linie die Frage der Au!f>vertu>ng von Anleihen lbchandülit soll, .insbesondere die Frage, inwieweit die Ausschailtung einer Spekulation lnöcklich ist und in welchem Rahmen die seinerzeit von der Regierung angokündigte dluistverttmg von Anleihe- und Sparkassengnihäben erfolgen soll. Das Evgckbnis dieser Konserenz soll als Material für die Behandlung der Auijwertungs - frage im Reichstag dienen. Die Konkurse in Deutschland int Jahre 1924. Aus Frank furi a. M wird gonteldet: Das Jahre 1924. zeigte eine starke l'Aühäufuttig der Konkurse in Deutschland. Insgesamt gelangten >5929 Konkurse zur Eröffnung gegenüber 249 im Vorjahre und 035 im Jahre 1922. Diese Ziffer bleibt Ävar hinter der Re- 'koddziffer des Jäh re 8 1913, die 9775 Konikttrse. amwies, zurück, übersteigt sie jedoch, wenn man die rund 4000 bestchenden Gefchäftsaniffiichteu berücksichtigt Ter Monat Der,ent!ber lveist mit >598 Konkttrserl einen Rlickgattg gegen den Monat November ntit 647 Korffursen ans. Auskünfte über Argentinien. Der frühere österreichische Konisul in Buenos Aires, Herr Dr. Igsof Fuchs, welcher seit fiüutif Jahren als Vertreter dort tütig ist, erteilt österrcichischrn Firmen Mittwoch den 7. d., zwischen 10 und 12 Uhr, in der Handelsikanimer, 1. Bez., Dtubenring 8—10, 1. Stock, Auskünfte über die kontmerzietten Verhältnisse "Argentiniens. Die Lage der polnischen Zuckeriudustrie. Aus Warschau wird grmeildet: In der Kampague 1921-1922 betrug die Zahl der Zuckerraffinerien in Pown 60, die Zuckerprbduttivn 153.841 Tonnen, die AnsMhr 40.990 Tonnen, die Anibanfläche 82.187 UMSONST erhält jeder Abonnent der „Wiener Moreenzeltung“ bei Vorauszahlung der Bqzugsgebühr für ein ganzes Jahr M’jestllcHe itr W" in drei eleganten Halbleinenbänden Für Ver#andsD«8en des ..Ersetz'' sind ausser der Jahiesbezugegebühr nooh 26.OV0 bsterr, K. zu entrlohton I 1901

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.