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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-03 · Heft 2109 (3.1.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2109 (3.1.1925)
Date
1925-01-03
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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«küeS Wien. Wiener Morftenze!tunq. 3. Jänner 1925 Nr. 2109 unrichtiger rechtlicher BeurteiKmg und verwies auf die Urteile des Obersten GerichtSbofes ' aus Hutafter Zeit Wer die Dalorisierumg der Peusionsa-iffprilche. Er verwies insdefowdere <mf den Satz aus dom Urteil des Obersten Gerichtshofes be zÄKich der Valorisierung der Levbremen. in dean es I-eißt: „Wenn nun infolge der Geldcutlvertuuq die Rente nicht einnral mcssn ausreicht, um damit d'n Unterhalt für einen einzigen Tag zu beftreiiett, battit imiR das Berlaueren nach anaemessener Erhöhrmg der Rente dom Grunde nach als berechtigt angLseh'n tverd.'n. mag es sich nun um einen reinen UnterhaLtsansvruch. einer Pension oder ähnliches Händeln." Es sei gar kc i Zweifel, daß die Pmsionsberecht igung des Klägers vom Ber.wcrltungsrot anerkannt worden fot und daß es sich hievbei nicht, wie die Beklagte meint, unl ein Goschem, sowdcm isineine Altersveisorgimg handelt und daher auch der Ba- Ärisierungsairfpruch zu Recht besteht. Der Kläger kämpft nicht nur rvm, feilte Pension, sondern auch um die seiner Witwe, und wenn diese dann 70 Prozent der Pension erhalten soll, so ist dies« kein Betrag, der einigermaßen auch nur annähernd dem Zwecke auch nur für einen Tag entspricht. Der Vertreter der beklagten Bank führte vorerst aus, daß die Dank vom Standpunkte >dcr Billigkeit geleitet, bereit ist, dom Mager ein« Monatsrente von eurer Million statt der 100 Kronen zu geben, also den 5000fachen Betraa zu leisten und ihn den Mtpenftimrsten glcichzustellen. Der 'Senat hob das erste Urteil auf und wies die -Lache zur neuerlichen Verhandlung a,„ das erste Gericht. Zn der Begründung wurde ansgeffihrt, daß die Entscheidung darüber, ob dom Kläuger eine Valorisierung zugefprochen werden könne, honte noch nicht spruchreis sei. Das erste Gericht habe unterlassen, Feststellimam über den Parteienwillen bezüglich einer Pensionieruug, sei es bei Beginn des Dienstvertrages, sei, es bei Beendigung dessMen zu machen. Es erscheine nicht fcstgestellt, ob es sich hierbei um eine Zuwendung in Form einer Pension oder um die Absicht der Gewähr una eines UnterhLltsbeitrages in Zar-u der Pension gehandelt habe. Von dieser Frage aber ''i die Entscheidung über die Zulässigkeit der Valorisierung abhängig, da, wenn die Absicht a-us Gewährung eines Unterhalte s ging, die Baloriratio« zulässig erscheinen lvürdc. Volkswirt. Polnische Mrtschastswoche. Von unserem polnischen M. S -Korrespondenten. Beim Rückblick auf das nun zu Ende gehende Jahr 1924 in der polnischen Wirtschaft ist mir größtem Nachdruck FL betonen, daß das Hauptrückgrat der Wirtschaft, die Währung, im Jahre 1924 ihre volle Festigkeit wieder gewonnen hat. Die in diesem Jahre auf gesetzmäßiger Goldmrterlage geschaffene Zlotyvährung hat allen Zweifeln und Anfechtungen getrotzt und ihre Stabilität bewahrt. Daß dieser Erfolg, mit twr nahezu völligen geldlichen Entwertung des Besitzes und dem geradezu verhängnisvoll gewordenen Mangel an Geld und Kredit im allgemeinen auch schwere Schatten hat, läßt sich nicht verschweigen. Gerade jetzt Zur Jahreswende erreicht der Geldmangel eine bis jetzt noch nicht gesehene Knappheit, der sich auch ein immer stärker fühlbar werdender Kreditmattgel angeschlossen hat. Die Banken sind infolge der unpünktlichen RückzahkttMn und der ewigen Wechselproteste nicht mehr in der Lage, ihre Klienten mit Geld zu versorgen, wogegen die Kredite im Inland schwer zn beschaffen, rmd aus dem Auslande bereits zu teuer sind. Die aiuMMschen Konsortien verlangen, mindestens eine Verzinsung von drei Prozent, welchen sich noch die Kosten der Bankgarantien anschließen.. Dies ist einerseits viel zu teuer, andererseits gegen die neuen Gesetze über die Höhe des Zinsfußes. Letztens gelang es einem größeren Industrieunternehmen aus Wien, eine Anleihe von einer Million Dollar zu erhalten. Der Geldmangel zieht auch die Zurücklegung von mchr als einem Drittel aller Patente und Get.verbezeugnisie nach sich, daeinerseits die Gebühren viel -zu hoch bemessen werden, andererseits eine ganze Reihe von Unternehmungen infolge der ausfichtslosen Lage der Industrie und des Handels die Liquidation angemeldet 'hat. Trotz also teilweise günstiger Erfolge der Regierung im abgelaufenem Jahre wird das alte Jahr traurig beendet werden, und was noch ärger ist, es bestehen derzeit wenig Hoffnungen auf eine bessere- Zukunft. Zur Illustration der gegenwärtigen Verhältnisse, kann noch die Nachricht dienen, daß eine Reihe von Banken, die nach dem Kriege gegründet wurden, bald nach dem Neufahr ihre Liquidation vornehmen werden. Die Grenze der LeistungsfähOeit ist von der Industrie erreicht worden. Eine ausgiebige Hilfe nicht nur in Worten, sondern auch in Taten müßte hier am raschesten kommen. Der Uebersluß an Material, da jeder Geldbenötigende Aktien aus den Markt bringt, führte aus den polnischen Effekteuplätzen zu weiteren Kursabbröckelungen, welche keine Aktienöateaorie verschonten. So gingen Zielenia.väki- Aktien aus 9, Galizische Montan ans 4,15, Tepege auf 2, Ehodorow ans 4,60, Lemberger Brau aus 8,35, Rakszawa auf 1,90, Hypothekenbank auf 0,53. Warschauer Diskonto- Hank aus 4,70 Zloty zurück. Malopolskibank behaupteten sich in Krakau bei 0.31, wogegen sie sich in Warschau bei 0,35 Zloty befestigten. Bon den rein Polnischen Werten er- DURCH DIE . BANKENWELT §f ommanditgesellschaft ■Vigmund Amarant & Co. Wlani I. B11 a b fth * t r a s s 2 Ttanka**rhflitn nl er Art Dorotheum - Bankabteilung Wien, I. Dorotheergasse 17 OesterreichlschTHÖlzbank- Wien, I. Tuchlauban 17 Tel.: 63-5-25 Serie u. 66-3*05 Tel. Adr.: „Holzages.“ Bankhau» RohatVIl Wien* la Maria Thereslanstrasse 10 Telephon 11-4-60, 11-4-61 Wiener Handelskreditbank A.G. Wien, I. WlppOingcrstrasse 23 Telegrammadresse: „Haoredo* Telephon 64-8-66 Serie Bxpositar: Z. Sohottenring 18 a — Telephon 89-3*14 mäßigten sich besonders östliche Gazy auf 11,50, westliche aus 2,85 und Jaworzno aus 12 Zloty. Die Stimmung ist andauernd flau. Nachdem für Pfandbriefe der Staat die Garantie übernommen hat, weisen Bestrebungen einiger Banken, dieselben auf der Londoner Börse zu placieren, einen günst'.^n Erfolg aus. Es besteht die berechtigte Hoffnung, daß in Kürze deren Kotierung durchgeführt werden wird. Die Goldabgabe. Infolge der Demonstrationm der letzten Tage an der Börse gegen die Höhe der Goldabgabe hat sich die Börsen kämme r veranlaßt gesehen, den Emzahlnngstermin vom 2. auf den 10. d. festzusetzen. Die Vertreter der Börsenkammer dürsten in der Zwischenzeit beim Finanzmmister Dr. Ah rer für die Ermäßigung der Goldabgalbe intervenieren. Der Geldmarkt. Die Versteifung, die auf dem Geldmärkte infolge des Ultimos zn verzeichnen war, ift noch nicht geschwunden. Der Zinssatz bleibt für Reportzwecke zu fünf Viertel Prozent monatlich unverändert. Jahreswechsel aus erstklassiger Hand waren zu Avölf Prozent unter.znbringen. Wochengeld blieb bei fünf Sechszehntel unverändert. Samstagverkehr an der Wiener Börse! Wie wir erfahren, soll in einer der nächsten Sitzungen der Börs.mVcvmmer ein Antrag vingebvacht werden, auch am Samstag den Verkehr an der Börse abzuhättm. Die Einwände, die früher gemacht wurden, daß nämlich die Banken infolge der überaus großen Umsätze einen börse>losen Tag haben müssen, fallen jetzt fort. Steigerung der Metallprcise. Infolge der Hochkonjunktur der amerikanischen Eisenindustrie sind in der letzten Zeit säst alle Metallprei.se in die Höhe gegangen. Es erhöhten sich Kupfer um zirka 14 Prozent, Zinn und Blei um 10 Prozent. Der österreichisch-polnische Handelsverkehr. Aus Warschau wird gemeldet: Zw Jahre 1923 wurden von Polen nach Oesterreich Waren im Gesamtwert« von 119 Millionen Goldkronen aus ge führt. In dieser Summe nehmen Brenn st offe einen wichtigen Platz ein, nämlich 96 Millionen Goikdkronm, Rohstoffe und Halbfabrikate wurden rm Betrage von 12 Millionen Goldkronen und FertiWäbrikate in der gleichen Höhe ausgesührt. Die im Jcchre 1923 aus Oesterreich nach Polen eiugesührten Waren stellen einen Wert von 83 Millionen Goldkronen dar. Die diesbezüglichen Ziffern in der ersten Hülste des Jahres 1924 zeigen im Vergleich mit den Ziffern der entsprechvnden Periode des Borjcchres ein Plus, namentlich die A-usiftchr von Polen nich Oesterreich, die 75 Millionen betrug, wogegen die österreichische Ausfuhr nach Polen sich auf 53 Millionen stellte. Das Meile Halbjahr loeist ein «beträchtliches Steigen der Einfuhr in Polen auis. Aufhebung der Papierausfuhrabgave. Nach einem Beschlüsse des Ministerrates 'st die Aus nhrabgabe für Papier, Zellulose, Holzstosse und Pappe ab 1. Jänner aufgehoben worden. Bevorstehende Aufhebung der Ausfuhrverbote für Bieh und Getreide. Wie die „Wiener Bankunld Börfenzeituug" vom 1. d. meldet, wird bereits in den nächsten Tagen eine Verordnung der Regierung erscheinen, mit der das Aiisfuihrve.vbot für Bich und Getreide aufgehoben wird. Insolvenzen. Der Kreditormverem meldet folgende Insolvenzen : Adolf W e i S z, Textilwaren, Wien. 2. Bez., Hollandstraße 11, Josef T a i t l. Lederhandlung, Ried im Jnukreis. Jakob R u ß, Schneider, Lavamünd (Kärnten), Holzer und H o ch m u t f), Wurst- und Konservenfabrik. Zollfeld, Post Maria- Saal, Eduard Seifer, Kaufmann, Graz, Prankergasse IS, Rudolf R u d r a f f, Kaufniann, Thüringen. Devisen Amsterdam >. I holt, dulden , Belgrad 1 Dinar. Berlin.. Brilrtel I hei Riecher Frank. . Budapest Jon ungar. Kronen . Bukarest I f.e!. London I Plnnd Sterling . . Mailand I Lire. New-Vork I Dollar. Paris l Frank . . . . . . . Pro» 1 tarherlio-alnw, Krone. Levilen. und Valntenkurse vom 2. Sännet 192S. Oeld Ware 28780.- 28880. II'I.- 1105.- 16855.- 16955. 3561. - 3568.- t-7.30 F8.I0 364.- NS- 3369"«.- 337900.- 2992.- 3,04. - 709 5.- 71185.- 3857.- 3873.-?I43- 9J53.- sofia I Lewa. Stockholm I schwed. Krone . Warschau. Zürich l schwele Frank. . . Valuten Amerikanische Noten . . , belgische Noten 100 Franken. i'tilrarlache Noten zu tOOOLeva Deutsche Noten . Hneiische Noten. Oeld 513.- 19070,. 13'10.- 13840.- 7C460.- 3510.- m.- 1666 *- 3351' 0.- Ware 517.-!9iio.. 13710,- 13890.- 70860.- 3540,- »6.- 16780.- 336700.- Oeld Französische Noten ..... 3840.- Holländische Noten. 286. ,.- Itall nlsche Noten. 2867.. inuosiawUche Noten . » » « . 1094, Polnische Noten. 13540.- Kumflntnehe Noten. 358.- «uaslsche Noten (Roman.) . . Schweizer Noten IOU Franken 13015,- Tachecho-siow. Noten. . . > 2122,- TQrkische Pfund-Noten . . . . 3620').- UnuHftaclie Noten. 95. - Ware 3871).- ■ 28850,- 2985.- Il't.- 13680.- 362.- 13765*" 2138. - 37800.- ‘•6.20 Die «nleihengier in den Bereinigten Staaten. Aus New- 2)ork wird gemeldet: Die Großbanken halten andauernd nach nonon Anleihen Umschau, die a-uSländische Rogiernngen, Landes- oder Stadtverwaltungen, wie auch Privatindustrien in den Bereinigten Staaten und insbesondere in der Wallstreet aufnehmen wollen, da es nicht gelingt, be-r Jnvestitionswut des l^nlbliknms Ai genügen. Dieser Umstand ist um so iuteresianter, als die großen Industrien nt ernchnudngen die Möglichkeiten einer Kapitalßvermchrung weidlich ausgenützt und ein Maximum an Aktion ans den Markt geworfen haben. Es hat den Anschein, daß die KapitalSkrast des Publikums sehr bedeutend sei, und es ist sehr leicht, es für ausländische Kapitalsmilagon zn gewinnen, jedoch ziemlich schwierig, die Geldgeber zum Ankauf von Aktien alter und gut fmidrerter Werte an der New- Aorker Börse anznhalten. Eine Folge der Sättigung mit fremden Anleihen ist, daß das Geld von Tag zu Tag teurer wird! und augenblicklich 3P Prozent erreicht hat. Verschiebung der Einziehung bulgarischer Banknote». Auf Grund einer kürzlich verössenklichton birlgarischen Verordnung ist die Frist für die Einzlelhimg der bulgarischen Banknoten zit 1 und 2 Leva bis zum 31. Mai 1925 verscho-bon worden. Einnachträgliche Einlösung findet nicht statt. Wiener Börse. Bei geringem Verkehre behauptet. Die Gcschästslvsigkeit'der letzten Tage verlieh auch dem ersten Börsentage im nouen Jahre dasselbe Bild. Es sohl ton die Anregnilgeil vonr Ausland, welche zugleich mit der Unsicherheit über die Folgon der Go.dbilan.zen in Oostorreich das Publikum und d'e Spekulation vom Verkehr zurückhielten. Dazu kamen noch die Berichte über den schw-achon Verlaus der Budapester und Prager Börse. Trotz all dieser Nachteile war die Widerstandskraft der Börse nicht zu vcrkonnein Die wenige n Umsätze, die zum Teile aus Deckungskäufe vorgenomni-ear wurdvn, bmchten bei vielvn Papieren kleine Besserungon. Die einzelnen Werte, besonders ungarischer Provenienz und auch tschechische Industriewerte, cröffnotM, evstere infolge des weitem ren Steigens des englischen Pfundes und letztere infolge des günstigen Goschäftsabschlusses, mit kleineren Ebhöhungen. Bankaktien hielten sich nngloichmäßig, Potrolenmwerte waren anfangs begehrt, doch büßten sie im Vertanse des weiteren Verkehres ihre anfänglichen Erhöhuugon ein Nach Festsetzung der ersten Kurse blieb.die Situation unverändert. Erst gegen Schluß der Börse tmirde der Verkehr lebhafter, ohne aber größere Aenderungen hervorzuvusen. Ebenso wie in der K ulisse waren die S ch ranke nwe r re in sehr geriugom Maße.umgesetzt, wo>bei einzeln« ungarische Werte profitierten. Im Schranken gewannen Ung. Allg. Kohlen 30.000 K., Neusiedler Papier 25.000 K., Allgemeine : Braugesellschast 00.000 K., Perlniocser 5000 K. und Ditmar Lampen 40.000 St. Tiefer notierten Prager Eisen um 70.000 K., Nationabbank um 6000 K., Portois u. Fix um 8000 St. und Nordbahn um 440.000 K. Der leibhafte Bevkchr kurz vor Börseuschluß brachte in der Kuli s s e Oestevreichrschen Kreditaktien einen Gewinn von 3900 K., Staatsbahn erhöhten sich um 6000 K.. Südbahn- Mion um 2800 K., Rima um 3000 K., Ungarische Hocherr um 2900 K., Salgo uni 4000 K. und Poildihüt'te um 9000 K. Er-, Mäßigungen zeigten Ung. Kredit um 7000 K., Anglobank um 2000 K.. Länderbank um 1000 K. und Tintber um 9200 K. Der Anlagemarkt war fest. Von den Exvte n notierten; MraMica 49.500 bis 51.600 K., Tepoge 28.500 bis 29.000 K.. Universale 18.000 bis 18.750 K. ÄusISuVIsche Börsen. (Eigeudioust der „Wiener Morgenzeitu-ug".) Berlin, 2. Jänner. In fester Haltung eröffnst^ der heutige Bevkchr, da man der Hoffnung ist. daß die Kölner Frage in kürzer Zeit gelöst werden dürrste. Montan- und Petrol'oumwerte waren lebhaft, Kaliwerte zum Teile haussierend. Der Anleihemarkt war still. Es notierten: Ung. Kronenronte 1.30, Ung. Goldrente 9.25, Ovsterreichsche Kredit 9.50, Wiener Bankverein 6.60, A. E. G. 12 50, Sremens-Schuckert 64.50, Dynamit Nobel 12.30, Daimler 3.80. Prag, 2. Jänner. Ebenso wie in dm letzten Ta>gvn des vergangmm Jahres verlief auch der heutige Berkchr bei abbröckolnden Kursen ruhig. Die Einbußen waren bei fast allm Papieren zu verzeichnen. Geigen Schluß trat etwas Bewegung in dm sonst stillen Berkchr, ohne aber die abaebröckÄten Kurse irgendwie zu beemslnssm. Es notievtm: Böhm. Unionbank 398.—, Prager Kredit 687.50, Angllöbank 91 —. Bevkehrsbank 26.50, Oesterr. Kredit.78.—, Merkuvbank 53.50, Wiener Union 67.25, Wiener Bankverein 53.—, Nordbahn 5540.—, Schoeller Zucker 2345.—. Budapest, 2. Jänner. In abgeschwächter Haltung eröffnet« der heutige Verkehr, da keinerlei Anregungen mchr eintvaf-m. schloß die Börse geschaststos. Es notiertm: Ung. Kredit 514.—, Oesterr. Kredit 170.—, Komimer^bank 12.16, Salgo 661.—, Rima 141.—, Südbahn 57.—, Staatsbahn 455.—, Oberuug. .Hütten 415.—, Ung. Allg. Kohlen 3350.—, Oesterr. Gas 600.—, Ungarische Hosherr 137.—, Bodenkredit 260.—. Sie Sebifenlttrfe. Zürich, 2. Jänner. (Devisenkurse von 12 Uhr. Bon der Schweizerischen Kreditanstalt mttgeteilte Mittelkurse.) Berlin pro Billion 1.2220 (1.8240), Holland 807 90 (208.—-. Rew-Aork 513.- (514.-) London 24.33 (24.80), Paris 27.85 (27.82), Mailand 21.65 (21.70), Brüssel 25.63 (25.57Kovenhagen 90.50 (91.-). Stockholm 138.25 (138.50-, (Kristiania 77.50 (77.75), Madrid 71.55 (71.75), Buenos Aires 205.50 (205.-), Prag 15.46 (15.52'/,,. Budavest 0.007( 50 (0.007025), Bukarest 2.65 (2.65), Belgrad 7.92'/, 17.90), Sofia 8.75 (3.75), Warschau 99.- (99.-), Wien 0.0072 (0.007225). Prag, 2. Jänner. (Devisenkurse. — Mitgetetlt vom Bankcnnte des twecho-slowakischen stinanzministeriumS.) — Berlin*) 8.07 (8.07), Zürich 661.25 (661.25,. Pari» 184.25 (183.50,, London 16080 ,160.30.. Rew-Rork 33.90 (83.90), Belgrad 52.50 (53.75., Bukarest 17.10 (17.30), Wien 4.6812 (4.68'/.), Warschau+« 651.- (652.—), Agram > (—.—,, Budavest 4.59 (4.67V4«, jugoslawische 62.25 (—.—), Oesterreichische gestemvelte Krone 4 67 (4.67'/z). Polnische f) 649.50 (650.50), Ungarische 4.57'/, (4.66). *) per Billion, f) kür 100 polnische Gulden. Marschau, 3. Jänner. (Devisen.) Berlin —.— bis — London 24.62 bis 24.74, Peiv.^'ork 517.- bis 520.-. Prag 15.6S btt 16.75. Wien 7.30'/. bis 7.33»/.. 10S3tm. breit

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