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Wiener Morgenzeitung · 1925-01-01 · Heft 2107 (1.1.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2107 (1.1.1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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»f.#w Wiest, NpWWtag DK tzoyulSren PeW-Micher. Wie Möhvlich hgt auch hemr der bekannte Kcttonhervevlag Moritz Perles cmc fftdüje praktischer und vcidaMstch wertvoller Me-Mr heranSgegobeit. Rüben den GüschojstMeOern für MO ufld Taische ist besonders der „Mentör".' ein Kalander für Studenten md Studenrin,pn -er Mittel-AWer- , nch FachsMen^ Mittelschnlon, HaMöfchOon ußh LehrerhWMgSgnWtein für Laß StOsenjchr' 1024-1926, M erwähnon. Chanukkahfeler der Bibelschule im 20. Bezirk. Der siidiWe Glternverein für den 2Q. Mich ^panMote am VevgangM DonnerGg fy der DoyWchall- M (HanuMch'sier mit einem von snmtsichoit Schülern und Schuser innen der Bibch-chnle im 86. Bezirk inansschließlich hebräischer l Svvach^ vopgetvagenon reichhaltigan PvogvWM, das vmt HerM | CjPUpxe optrt. £fiu|ui. >evnvr uie uwu ijiwii t|»W|;Ue Festrede. Nach der Feier wurden di« Minder der Bi-AchW« nndanchvitte Wstklnder mit Paketen.' welche Früchte, Schoiloliahe, Ponho-nK und Büchereien enthielten, heschenkt. > Radio - Salon der „ Mene« MorgenzeUung * t m „H aus der | | j g" Ergon A.-G., 1. Bez., Schwedenstlatz 1.! Vorführung der Wiener Sendung täglich von W bis [ 1 Uhr mittags und von 4 bis 6 Uhr nachmittags. E i nstritt frei. A e i n A a y f z w a n a. Verkauf erstklassiger Radio-Apv arate und »Bestandteile. Redioprügrapim fyr heuter! 11-hiS 1 Mr r Konzert des BolksovernorchesterS. -7 $ bis 16 Uhrr Konzert Silving. — 6 Uhrr Anderfen-Vorlelung. — j8 Uhx t Cedlak-Winker-Quartett (Kammerumfiy. r- V»iO fthr t ltzeMe ßlhendmstsik. | Bühne und Kunst. ' „SranrMoy.*! WguMryrig der Dmnas-Kpmöhie lyr Lustspieltheaftr. i Joses Jarno, noch immer ilcheMg alls Theaterleiter, i^MssM Md SchoaMeler. griff zu einer älteren französischen i Komödie, hie uns das Wchilwollen für hie heutige skmlich leicht macht. Geist und Witz, Tipche und Räsonnement besitzt - auch ^WOer Dumas, cher das flotte Lvm^o, die Wahrscheinlichkeit des Ünwchlscheinlichen müssen wir veWissen. Der .BOWs isk mchr als eine Ptcholaune.! Die Gugsn Ticken starr ms PlMknnr, die Schultern wechen hochHezogen, die Shimme bch^nhast h'maulfgffchvaW, am Mp HaschbewegMM, Häken AuisanMenschlldgen stch ssin Schluchten mitten im Hambnrch-Dvuffch ein wenig fparfM geht ChqMte Ander mit ihren Miiplln um. Man kamt nicht immer dk Wn« HeWge sein und dom Startum Mw Starrturn ist um ein Schritt. Neben ihr der jm HNog fppühenhe JgM «und rings mn Hirse Oase oine ProyinHwüste. Mw nahm dey Arrten Misten für Hs« Dcüt ynd lqchÄte Mer die Effepfucht «imr FM, ich Gleiches M Möichem Wcht Mergelte,; ' kann. v. r, * M Kunst." Ein ZertschpiftenjuMum. yntep den großen sumpaWen Zeitschriften, welche sich nrit her hildenhen Kunst «und prit dem Kunstgöwsvbe bofafsen, chat „Die Künste MonatshHe für frei- und angdvanbte Kunst, Verla>g F. Bruckmann A.^8. in München, stets eine dominirvende Stellung svngsnommen. Gerade in emsur ZeitpuM, in welchem dies« Vovnrhme Zeiffchvist ihren 28. Jahr- , gang -abgeschlossen hat, bietet sich die Gelogenhoit, neuerdings aus ihpe verdienstvolle Tätigkeit hinzMvsisen. Was die zeitgenöstische bildende Kunst aus allen chven Geibieten, wie Malerei, Mitteilungen aus dm Publikum. MlMp Mokad»z«<tung. 1. R,;ner 1635 Seite § Carola Altarass Paul Stark Wien.«. Wien,XVlII. : empfehlen sfch als Verlohte Wien» im Jänner 1925 Eleonore Messite Verlobte Wien, im Jänner 1925 Pr. Paul «na Martha Stern «eigen die gliickHche Geburt ihres Sohnes EDUARD an Wien, am 28. Dezember 1924 rik J. Spi ' Feine eu W. U W ^ohnmixosinrichtunxen (Keks Kerl Schwelgholergasse m {. Roten^rmstraese 32 hat binnen Belesenheit d|a bekannt guten Erxeugnlsse dieses fUhrendan Hauses Pelzmantel, Peiziacken, Peizeapet, Stolei etc. etc. su aussergewahnllsh niedrigen Preisen su erstehen OHNE Für trockenes Haar fettes für fettes Haar trockenes PERUTANNIN Vertriebegesellschaft Professor Dr. Sehleichsfcher Präparate, Ges, m. b. H, Wien, ly, Bezirk, Sudrunstrasse Nr« ISO iW OKKASIONI Crepe de Chfne...K 68.900 Lam6,100 cm breit. . ..statt K 180.000 K 90.obo SJtk, 130 cm breit .. K 45.ooo Seidenbaus KQMQRMER,' “' Wastis und G«Wk, ferner'ach dom Göbiete dar Wchnnn>gskucht, ArchiMur, Ansischnrncknng des Hmms, Gartenkunst, Keranrik nch ThsateriinsMievung, an WandlMM und Strömungen evschren hat, ist in der „Kunst" aufgefangen und festgchalten worden, hesonhers eW-gartig hi« uMerlrGiche Form, die'Fülle unh Gchieigeicheit d-tt BWbeilagen, hie MAherfal« Ovienkievunlg «über den Güsamtkonchlex der bMnden Künste und.die völlige Freiheit von einseitigon Tendenzen. Die bedentendsten jüdischen Künstler sind in ihr zmn Wort gekommen. uch halben in jenen Kreisen Fuß gafiaßt, die sonst ihr verständnislos gegennbor gestanden tväven. Dieser Art jbede-ntet die Zeiischrist ein SpiogelMjd der LnnstWschen Grschchnisse des letzten Bievtöljohchnnderts. . o. r, Ans den Lheatern. Burgtheater. Morgen. 7 Ubr abends, „W a ö i h r wo ll t". Samstag findet die deutsche Uraufführung des Don- Juan-SpieleS „S t i m m e n a u S d e m D n n k e l* von H. Ä. Lenormanb statt. Ak ad emi eth e ater. Morgen, Uhr, „Die Fahrt ins Blaue". B o l k S o p e r. Heute nachmittags „T r a v i a t a". Abendvorstellung „Der Zigeunerharo n". Morgen „Z a u b e r f l ö t e". Sonntag gastiert Herr Laurenz Hof e r ' von -er StaatSoper als Siegftied in der „G ü t t e r d ä m m er n n g". Raimund-Theater. Heute, 3 Uhr nachmittags, „DerFeldherrnhüge l". Pheater in herZysefstadt. Heute, 3 Uhr nachmittags, „Prinzessin Husch ewi» d". Morgen Er'stauffüurnng der dreiaktigen Komödie „Der Weg nach D o v e r" von A. A. Milno, -rutsch von Helene Richter. N e n e 8 Wiener. S t a d t t h e a t e r. Heute, 3 Uhr nachmittags, „Rur ein Traum", Lustspiel von Lothar Schmidt. In der R e n ai s s g n e e b ü h n e wird G. Kchers „B r a n d t m O p e r n h a u s" vorbereitet. Das Arbeitsprogramm der S Matsoper. Das Acheitsprogra-mm für den Mihen TeilhesMrnwärtiMnSvichahres -bringt in -er Staatsoper an Reneinitudiermigrn noch: „Die VGkachie Brach" (mit Karmnevsängcr Mayr _ctI-§ KeM), '■mn im vin^o, mn Rjchavd Stra |t ß' „JiüermeW" -welches bereits von pchen den'ljchrn MhMn;nit autzerovdsitt« We-m Erfolge gogeiben imutöe, noch im Lache 1>er heurigen Saisonaler zur AuMhrNiNg zu Hrin-M. (Die österveichlsche Uranssuhrun-g von „MepmWo't findet jedoch nicht in Kren, sondern m Graz statt, )vp Pas Werk im März in Szene geht.) . ■ , V " ' .. William Archer gestorhen, Me NUS Lyndon tzerichtar wich, ist yortsMt, t-8 Zahre oft, der bskgnnte Kritiker WillMn. Archer aestochen. Er war der PopWWr für jie'hWWl? schsn Werke Ibsen s, die in England schr stamayl WWwWkli bMMö'ten. Archer hat auch den ganzen Men üvs AMische übersetzt. An U\)\ KaniPfe für Ä' wuchs Mn WWenoife Berpach Whgw,.har durch Archer, wie er f» fMUr Vorrede m IWer Dva'MLlla.uKga!be eWählit, hie AnMnng zu dramMchem Schaffen echjetz. Avcher war WW ^MDramaWv Ata Wd erzielte einen wäten, Oer großen stvfaklg mÜ WN SeMtiolisdMM ^,Di.e gmne Wftm", wssches in Heu i Möst Ichwn Ger die BGnen'tzchMs Wd' MrM M. Das Weimarer BauhUtz ausgeMt. Die LeWm des Stantlichen Bauha-nijes in Weimar, der beikampdest KnMergonoffenlschastsgrünldnng, cm der u. a. Gropiu s,'' Lyon-cl Folning^r, Banbursky und Klee mitwipken, M Ä emes ^niflOes mit der MrinMchen Regierung dür Ausilösnng des Bauhauses bekannt. Ein unbekannter Turner entdeckt. Wie die Londoner BWjar berichten, wurde kürzlich in einem Meinen, hauPtsächlU von Künstlevn he-iuchten ffÄi ' in Soho Squaw M mchr» kanntes, wertvolles Gemalve des berühmten «WM«'' schasSmalers Turner entdeckst Das Gemälde stellt' ein Fischerboot in schwewm SeMng dar. Das BG wurde, nachdem Sachverständige seine Echtheit bestätigt hatten, der DMo Gallery einvevlecht. ' g ms Hevmann), „IWvgenill in AuUs" von Muck, ÄW' von Faniacef, „Das Mdchen aus dem '$otau Westen" von Pueemi. —.Für iben Redoutensaa 1 wird eine Nenemstndieruna der „Enfführung aus dem Serail" vorhereitet. An Älovitäten sind Heuer-noch in Aussicht MM- Men: ,Das WM der Madonna" von Wreo Frank, Mnct'iffvmum" van' Wilhelm- Kienzl, „L'hmtre UpcvWola" von R a. v e l, ,As Noees" (PautomiW mit Solon>nd Chorstimmen) von Süßt Sirawins|y), ferner.sind UnterhaNd- Fußballspiel und Apachentum. Awischen den FuMakd Nölern Brüder H o nah uO dem HWarbeiter Rchoif Ezch;- mak bestand eine FeiOschaft, west Czermik vevMtete, m chm der Zutritt MN FußbaMulb Sparta. M BetroW; des älteren OSkar Honah verwehrt werde. Die Bursche« Mitten am 29. INni hart aneinander. Ms nach beendetem Kdmp-i der Joses Homy seine Kleider ordnete, bemerkte er. daß jn seinem Rücken ein Messer stecke. In der Hitze des Raufsns hatte, er das gar nicht verspürt. Ms die Wunde stach einigen Wochchr vernaM war, zog IM Honay mit somsm Bruder mck fernem Nnzsn Anhang sunt Hause Czermaks und sagte . defse« Schwester, ein Messer Vovtveisond: „Ich muß ihm sjn Bmserl gchsn." Da der Gesuchte nicht M Hause war, zogen hie Burschen ah. Tags daraus' tpaftn die beiden Feinde einander n>ntsr- - Wegs. OSkar Honay versetzte dem E^evmar omen krästigen Fuß- E, worauf der Angegriffene hem Gegner einen Hirschfänger in den Leih stieß. Oskar Honay starb stlchald, er hinterLieß eine iFrau und Klvei Hvnher. Bor dtzm EpiMpichwr des Landesgerichtes 2, OÄrlandes>ge-vichtsrat Han ei, wMt Bergchens gegen die Sichecheit des LcdonS angeKagt, MaM Dzermak Notwehr geltend. Ein löjähriger Mtge zog mr Wr feiner. Schillderum der Tat ein riesiges.Schnappmesser yMÜs, . worWs der Staatsanwalt Dr. Schimak die BeWagnahme dieser Waffe beantragte, sowie die Einleitung des StvalPerMrens 1 gegen den Zeugen, west er bewaffnet vor Gericht mchieMt war. Der getötete OÄar Honay ist in-ganz OttaLrlna W Ranfbolh Wd Mssserstecher bchanns gaweftn. Dev AMWgte Ezevmak wurde zu zwei Monasen strengen Arrests verurtttlt, wobei ihm der Richter Nottychr.-u-billigte und tsd!«- lich die Bßpivenhung eines so großen Messerals stWape Fchvlässigkeit bezoichnete. -Der Oberste Gerichtsh-f für die BaloMrimg der Leibrente. Die Privaie Rosa Zakarias, hex Uvundne-r Ichgnn . Ritsch mann, die Private Barbara G erst «er, 76i« Beamtenswitwe BlanLa Dobrutzki, der Privatbeamte Göttlich Krau ha, die MnrWnerin Ioschme Frey tag, her gewesene Bamnevstex Peter Händler haben noch vor -dem Kriege her Lanldes-Lebensnnv RantenveMchevungsansticstt' in Wim Beträge zwischen 30.M bis 33.009 Kronen äingMW und Leibrenten van 100 bis 200 Kronen erwachen. Die BersickMmgsgsfslllschaft Mia die Leibrenten trotz her Gelhen^ werstm-g w Papierfronen, woraus die Minrentner Ws Zch< lMg -er valorHMten Beträge der LeOrmtän dstrch Dr. Zarmann klagten, der damuif verwies, daß es sich hier mn ftttta» hailtAbttrüge und Attnsycrsovgnna handelte, wogegen hie Pexsicheuungsgesellschast einwendete, daß es sich mn eine reine Göldsochchunlg handle, und eine Wwertung nicht möglich sei, weff -ie BevsicherungSgMllschast sie nicht zu laisten vermöge. Das Laudesgericht unter -E Vorsitz des Hofvates Dr. Klang . hatte die Kleinendner abgewiesen, weil di« Absicht her BerPchever, eine Bersorgun.g zu erreichen, nicht Vertvagsinhalt gewesensei und die BechichernnasgaseUchast-vn bloß, ein reines Goldgeschast machen wollten. Auch das Ober tandesärricht unter ^Borsitz -eS Hofvates M r a c z e k b e st ä t 4 g t L meses UrteA. Mer die von Dr. Zalmann ergriffene Rwiswn wurde nun der Klage vonr Obersten Gerichtshof unter Vorsitz des Prä'sidonten Dr. Roller Folge gegeben mit ^folgender B«- gvünvtmg: Das Allgsm-eine bürgerliche Gesetzbuch zählt die Leibrente sowie die Bers-ichevungsverträge zu den Giücksverträgen, da das Leiben des Ei-nzvlnen, aus das die Laibrente ab- «Mt ist. und mit dessen Ende auch die Leibrente Mst er- " lischt, im vorhinein nicht bestimmbar ist. Wenn nun infcstae der Geldentwertung di« Rente nicht einma>l nrchr aüSreicht, um damit den UntechM für einen oinzigen Tag zn bsstveiM, dann miß das Verlangen nach aMmessener Erhöhung der Rente dem Gumde nach als berechtigt mM'pyen wachen. Die verschnuvsten Amtshunde. Die Gemeiche Wwn hat Räunre im stMischen Schlachtyanse in der Spittökbrtttsngasse in Moidling zur Unterbringung der Wekte von delogierten Wohnpytteien eingerichtet. Zur Wvachtmg dieser Objekte wmden Mi bewährte Wachhunde angestellt.. Arr einem Tage, an WÄchom ein Einbrecher wese Räume hormsnchte, versagten hie beiden vierfüßiM Amtsfunktionäre vollständig; mch omer MkontrollieMveai, Version sollen sie tvegon eines hestigen Schnnpsens eiw derartige Einbuße mr ihrem Riechorqan er- Atten Men, daß der Einoreä^r mchchelligt eMommen konnte. Eine delogiert« Partei, Marie N., deren Effeittkn dont Ehrbrecher zur Bmte gefallen waren, klagte Hie GoMinde Wien Alls Ersatz des Schadens, von 40 Millionen- Kronen. Die geklagte Wtwinde -bertcif sich Havanf, Haß sie durch EiMllmrg zweier tüchtiger WachWtde alles getan Halbe, was sie Mn Schutze der Wvkbvn vorkchren konnte. Die Klägerin meiitte da« Men, den Schaden durch, das Versagen der AmtMnnde chahe die Geineind^ Mst Mt tragen. Das ZivMandesgericht (Vorsitzender Hofrat Dr. Rappert) I>nt nach fortgesetzter Ber- Ha-Mmg -Mt Mgchvgchven. st a i t g egeb e n. ’m ^/-A

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