Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2104 (29.12.1924)
- Date
- 1924-12-29
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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wt. rn« *wrn. üft ’ifTw Sd. TttfmUt 1m GM S WirtschaftstzülitWe AufgaLrn. Von Dr. Viktor Vrünwald, Potach-Tikwah. In zionistischen Krossen wird bie Realität selten nüchtern ssnrteilt, WcS gilt twfonibcrS von bet $lr<r!>crirap)c. Während man vor zirka einem halben Jahre übertriebene Befürchtungen hegte, sieht man sie Home als Oucmtit« negligcobl« an und halt alle Gefahr für geschimmden. Richtig ist, daß daS arabische DM ebne schwere Krise durchmacht und eim* Einigung weiter entfernt als je erscheint. Bai genauerer Prüfung erkennt man jedoch, daß die Dinge einigermaßen anders biegen Der heutige politische Erstand Arabiens gleicht dem Deutschlands im vorigen Jahrhundert. All« führend«» Geister sind sich daM>er eimig. daß ein« Einigung notwendig söi, fraglich ist nur, durch wen sie erfolgen soll und jeder der Duodezfürsten beansprucht das Primat. Das Schwert wird ertfrlich entscheiden, wer der Stärkste ist und dies« wird die Einigung vollziehen. Di« Id« de« arabischen Einheit ist bereits in das Bo» gedrungen, die zunehmend« Bivdemg hsftstigt diese Idee immer mehr und wenn wir nicht ganz blind sein wollen, müssen wir uns davarrf gefaßt machen, daß wir spätestens in einer Generation einem geedrigten owabsschen Reiche gegenüberstehen werden. DieS braucht uns wart« nicht zu «- schrecken. aber wir müssen umS klar darüber sein, daß unsere «nakional« Existenz di Palästina nur dann gesichert sein wird, wenn wir auch numerisch die Majorität haben und wirtschaftlich eine bedeutende Kraft darstellen, mit der gerechnet werden muß. Darm können wir den Arabern als ebenbürtiger Partner entgogemtveten und werden von ihnen gewiß anerkannt worden. ES folgt aber auch daraus, daß wir bol unserem Aufbau nicht unbeschränkt Zeit haben, sondern trachten müsien, rn ögl sch st schnell eure groß« Menge von Einwanderern in daS Land zu bckngen und sie hier wirtschaftlich fest zu fundieren Denn mit der Einwanderung allein ist es nicht getan. Gerade Weizmann sprach bei seinem letzten Aufenthalt hier von der Gefahr einer Einwanderung ohne Basis. Bisher überließ man die Leute ihrem Schicksal, gewahrt sventuev den ChaluKim ein« klein« „Anleihe" mcd kümnvert sich nicht mehr um sie. Leute, di« mit einigem Be-rmögen Herkommen und amen Rat brauchen, können ihn bei der Zionistischen Organisation nicht finden. Ost fallen sie schnell gewissenlosen Betrügern in die Hände und kommen um ihr Hab und ©ui Solch« Tragödien kommen ja in allen Einwandorungsländem vor, ab« gerade in Palästina sollte und könnte man sie vermeiden.. - Abgesehen von BovkchnMgen nn Interesse der . Emigranten wäre zu untersuchen, ob die Grundlagen unserer KolonssgtionSpolitik richtig sind. Heute beruht unsere Aoloidisotiontpol'itik ans Ackerbau und nur auf Ackerbau. Niemandem wird erlaubt, an diesem Grundsätze zu rühren. ES ist ober nicht sc sicher, ob die Interessen unserer AgrmMnen mit denen des jüdischen B-vKes wirklich identisch sind. Lassen wir die Zahlen sprechen: Nach den letzten offiziellen Mitteilungen stellt sich die Ansied!u.ug einer Klembauernsawilve auf nur 1100 Pfund (daS „nur" ist begründet, denn in Kanada oder Australien kostet eS mehr). Alfa 100 Familien kosten 110.000 Pfund. daS heißt, so zienn'l-ich unser gangcS landwivtschaftlecheS Jahvesbudget. Tabei ist nicht nochgerviesen, ob di« Summ« von 110V Pfund wirklich genügt. Ich möcht« nicht den Eindruck er. wecken, als ob ich geigen di« landaoirlschas>tt!che Kolonisation wäre, sondern zeigen, daß sie nicht der Wog ist, um eine Massenkolonisätion zu ermögUchen. Außerdem ist bisher noch rmmer nicht erwiesen, ob sich die Landwirtschaft, besonderder Getreidebau^ in Palästina überhaupt rentiert. Es ist klar, daß wir Landwirte kolonisieren und möglichst dies Boden erwerben müsien, aber wir sollten wisien, daß dies eine Arbeit Ist, deren Früchte «st in der Zntunft sichtbar werden und daß die Probleme der Gegenwart eine sofortige Lösung erfordern. - ' Masieneinwanderung und Masierckolanisation ist nur möglich durch Schaffung einer Jndustvi«. ES war iailge Zeit Mode in der zionislisäM LiteraNkr, die großen Schwierigleiten, die dor Schaffung einer Industrie im Wege stehen, her« vor)uhe>ben, als ob Vst landwirtschaftliche Kolonisar-ion nicht noch viel schwmiW wäre. Mnn wir selbst gr-oße Schwierig, leiten nicht überwipden können.' dann werden wir das Land nie aufbaueu. U^brgenS sind die Schwierigkeiten durchaus nicht unüberwindlich. Wenn wir die bisherigen Fehlschläge aus industriellem Gebiet -studieren, so finden wir, daß eS fast sterS subjektive Gründe waren, die sie herbeiführten, daS heißt, daS Nuteruehmen tvar entweder falsch angelegt oder schlecht Sleitet oder beides. Rat und Hilfe fand «S weder bei der Regierung, noch bei der Zionistischen OrgaMasiion, iwtto der Unternehmer verspr meist schnell hie Gpdarld. ^Er wohnte überdies meist im Ausland, komiteden Bewieb nicht heaufsiWDt sc war ras ganz, vin v.rnherün versthlt. Solche Fehlschläge bewegen aber «nicht das mindeste ge, gen die Riöglichkeit ein« Industrie in Palästina. Tatsächlich sind in letzter Zeit Unterir-chmungen gegründet worden, andere sind im En fit«Heu begriffen, die die früheren Fehler vermeiden. Die Zionistische Onganisation hat aber bisher fast gar nichts getan, um die Gründungstätigfeit zu erleichtern und zu för, denn. Ich l>em«vke mrsdnicklich, daß ich «S nicht für die Ausgäbe der Organisation halte, sich an industriellen Anternehm bettüllae» Das war» looot durchaus verfehlt. Unsere Mittel sind derartig beschränk, datz die Organisation nicht einmal die Aufgaben erfüllen kann, die ihr Privatleute nicht abnehnren werden, nämlich all« die Weüke, die keinen oder nur einen geringen materiellen Nutzen abwersen, wie Landwirtschaft, Sanierung deS Landes, Erziehung uifw. Die Industrie kann und soll, sich rentieren, es werden sich dahtt gewiss« Privatleute finden, die sie ms Leiben vufen, es gibt ja jüdische Fabrikanten genug aus der Welt. Die Aufgaben, die der Zionistischen Organisation hierbei zusallen, sind auch so genügend groß. Es handelt sich zunächst darum, die Privatinitiative zu ermutigen. Das darf natürlich nicht durch verlogene Stimmu.ngSber'ichte geschehen, sondern durch sachliche und wahrheitsgetreue Darstellungen der palästinensischen Wirklichkeit, die ja für unS nicht so nngürrstvg ist. Die Propaganda muß vor allem daraus ausgehcn, Interesse zu wecken. Fermer ist sehr wichtig, den Informationsdienst entsprechet auszugestalten. Das Wenigste, waS man von der Zionistischen Ovgasriisation verlangen kann, ist om gut stmkonierenber InformationSÄenst. Natürlich müsien auch die landwirtschaftlichen DcrsuchSstationen in dieser ^Richtung Mitarbeiten, die nö digen Versuch« uuÄ Analysen vordereiten uftv. DieS ist um so wichtig«^ als die kandwivtschaftWchen Industrien für die nächste Zukunft die wichtigsten sind. Die Anzahl der in Po-lastma möglichen Industrien ist immerhin beschränkt, eS wäre also durchaus möglich, das Material rechtzeitig voryubevelteü. Leider fehlt unserer .Leitung" jede Spur von Jnikiatöo« und sie muß immer von a,ußen gestoßen werden. Aus landwirtschaftlichem Gebiet ist eS übrigens nicht viril anders, wenn nicht die Arbeitevorgalrisatio-n da wäre! . . . ES wäre nötig, regelmäßig Bulletins für Handel und Industrie herauszugeben, wie eS die Regierung und Pvivate tum. Ferner war« eS Aufgabe der Zionistischen Organisation, die Zoll- und Handelspolitik der Regierung aufmerksam zu verfolgen und nötigenfalls orn-cn emspvechenden Druck auszuübsn. Die Möglichvorten hierzu sind durchaus vorhanden, aber wir legen zu vveil Gewicht auf politische Fragen und vevnachlasiigen di« Wirtschaft. Alles waS bishor zugunsten der industriellen Entwicklung aus legislativem Gebiete geschehen ist, erfolgte cavf Grund der Jn'odia-kive von Einzelpersonen.' ES ist klar, daß in industriellen Kreisen der Emtmlck «urt« stehen mußte, die Zionistische Exekutive stehe der Entwicklung der Industrie feindlich gegenüber. DaS ist wahrschoinlich nicht der Fall, ober es kann nicht geleugnet werden, daß das so wichtige Gobiei der Jndustvie bisher gänzlich vernachläsiigt wurde. Man vovglriche nur ommal die Entwicklung deS Jüdischen Nationalfonds mit dor möglichen Stellung, die unser zentrale- Bankinstitut (Jewish Colonial Trust) einnimmt. Der Ausbau der ziomistSschen Banken ist überhaupt eines der dvingcndsten Erfovdernisi«. Die Juden haben im den verscksicdenst«n Ländern Industrien geschaffen und zur höchsten Blüte gebracht. Es wave höchst sonderbar, wenn s« dies gerade in Palästina nicht zusammevhringen sollten. Es muß sich in allen jüdischen Kreisen das Bewußtsein von der unbedingten NotiwerHigseit und Möglichkeit der Schaffung einer Jnd«tstr>i« in Palästina durchsetzen und daS Jndustricdepavtiemeilt der Zionistischen Ovgan-isation muß so vingerichdet werden, daß es in der Lage ist, wirksam mitzuhelfvn. Anregung zur Srrllkitung einer Konserven« Industrie in Palststina. Bon Magister Dr. A. Schieber (Wien). Di« Erricht-ung einer Konservenindustrie in Palästina wurde wiederholt von verschiedenen Seiten angeregt. Dem Proj-fft em«S großzügig eingerichteten Betriebes stehen jedoch folgende Eimvände gegenüber. 1. Jnrport von Auslanldzuck«r. 2. Jnupovt von Kohle, 3. derzeitiger Mangel an verschiedenen Fruchten, wie Kirschen, Deichsel, Aprikosen. Pfirsichen. Zwetschken, Aopsol, Birnen ustv.. die eine kontimi'ierlich« Fabrikation ermöglichen, i. dre teuren Löhn^. 5. Mangel einer einheimischen GlaS- und Dlechemballageirmdustvie, 8. schließ lich war«, vom allen anderen Hindernisien abgesehen, eine große Klnchervenindustrir fast emKschlv'ßlich mrf Export «gewiesen, da der e>imheimisch> BcdaDf noch ÄS sehr gering eingeschätzt wevden mutz. Mchr Aussicht «rf Erfolg hätte ein Spezialerzengnng zur Verwertung der derzeit im Lande in llebevstuß vochaniden>7n Früchte, und zwar der Orangen und Zitronen, wobei auch bevücksich'iigt.werden soll, daß vnsbesond.'re diese OavallitLten von Früchten verwertet werden sollen, die derzeit im Lande mangels Benweudbarkeit underkLuflich sind und zugAlnde icichen. Mr di« Ausnahme einer solchen Fahrikation spricht auch di« Tatsache, daß hvechu di« Au-fweudung b.üner großen Kopitasien erforderlich ist. M§ t«!lweiser Zuckerersatz kann hierbei eingedickt«- Tvcnvbenmank — bis zu 25 Prozent — verwendet werden. Pollstöndig ohne Altckerzusatz OrangengMr- NK'lcche zu erzeugen, halte ich für unzweckmäßig, da sonst die Konsistenz, somit auch die' Qualität der Wave dovumer leiden würde. Geplant ist zunächst, Orangen- und Traubenmarmelade in 1-. L.6- und 5-Kilogramm-Mbeln zu evzeavgen, wobei gedacht ist, daß dj« z»vm Perkarvfe gelangende Emballage nach erfclgter Entl-covung alS HanShalMmgSgerat verwendet werden kann, wohingegen GlaSonvballage mangels Verwendbarkeit in den MiÜkorb wandert. Außerdem kann in kleinem Mafstcrlb« eingedickter Orangen- und Zitroncufaft für Inland und Export erzeugt werden^ wozu als Emballage dve im Lande fpEbilbig cmzulaufeivden Bierflaschen verwendet werden tonnen. Fevn>.>r sollen schließlich Orangen- und Zitronen5imowadenessentz' in guter Qualität für Inland und Export eräugt werden. Erprobte Rezepturen (keine Versuchsrrtzeptuven) hierfür sind vorhanden. Sbuch für diesen Versand kommen Biersiaschen m Betracht. Für di« Fa-brikatian sind erforderlich: 1. ein Dampfkessel von 8 Quadratmeter Heizfläche, 2. ein Benzinmotor von i Ps«rdökrafden, 3. zwei Baknumapparate aus Kupfer von 50 und 75 Liter Inhalt, 4. ein DersuchsvMmmappavat, innen emailliert, von 15 Liter Inhalt, 6. ein« klein« hydraulische Presse, 6. ein kleine Holzpresse. (Die beiden lstzdrren befmtden. sich in Dvl-Awiw uüd könnten billig erstanden werden.) 7. Diverse Holz-, Glas- und Tongefäße zur Komplettierung eines Laboratoriums, i« welchem sämtliche' zur Linwnaden*, Bonbon- und Likörfabribation erforderlichen Grnwd.'xtrakt« hergestellt werden könnten. Auch hierfür sind erprobte einwandfvvie Rezepturen vorhanden. Mir die Anschaflung dieser Einrichtung sind im Maximum 350 Pfund erforderlich. Die zum Absüllen nötigen Emballagen sollen in zeMgtem Zustand auS einer österreichischen oder d.'u>tsch«n Blechombcvllagenfaibrik zuinächst bezogen werden und an Ort und Stelle von einem tüchtigen Dlechemballagenspeugber und Hilfskräften zufammengestellt werden. Für diese Zweck« — Ankauf von Blechemballagenmarerial — sind 100 Pfund präliminiert. Schließlich waren für Ankauf von Früchten, Lohne, Zucker 300 weiter« Pfund zu reservieren. Die RentalbiLitat dieses Uuternchmeus ist durch die Tatsache gskenngeichnet, daß zur ■ Fabrikation z:mächst Orangen und Zitronen verarbeitet werden, die mangels Expovtsähizkeit sehr billig zu heben sind, und ferner als Zusatz Trauiben verwendet werden, die sich ebenfalls sehr billig stellen. Da« neue Immignmtenha«, in Haifs. Aus Mitteln des Keren Hajessod wurde in Haifa ein schönes und zweckmäßiges Jnrmigrantenhaus erbaut. Die Kosten dieses aus mehreren Gebäuden bostchraden Heimes betrugen mit der Einrichtung 2071 Pfund. Die Anlagen umfassen das Kuchengübäude. das aus drei .großen Räumen und aus einer Tervasi« besticht, einer dieser Räum« ist ein Speiseraum, in wellchem gleichseitig mchr als 100 Personen ihre Mahlzeit einnchmen können. Der Küchenraum solidst ist mit dem Speiseziimmrer durch zwei große Fernster verbunden, durch welche die Speisen gereicht und abgetragen werden können. Modern« arbeitsparende Einriättrmgen sind für den SMvamn der Köche getrMen worden. Ein zweites Gebäude umfaßt vier Schlangle süx Männer uird enthält Betten für vierzig männliche Einwanderer. Weiter^ GobÄude enthalten die Schllasrännne für weibliche Einwanderer und die Verwaltungsrämne. Es gibt auch Räume für gesellschastliche Zwecke. Alle Gebäude wurden durch die jüdische. Baugilde, den S o l e sboneh, errichtet. Bisher war das Invmigmntenhaus in Haifa mitten in der Stadt untergelb rächt und es konnten daher nicht alle notwendigen ht)gienischen Maßnahmen durchgsführt werden. Die neu« Anlage liegt in schöner limrgebmng und im gesündesten Stadtteil. Früher wurden aus den Mitteln des Keren Hajessod für di« Miete des alten ungenügenden Jnvmigvanrenha-uses jährlich 000 Pfund verausgabt. Die sanitär« Inspektion des alten Hauses und der E'mkaus von Wasser (der Bvunnen im Hose gen'ügte nicht), kosteten ungefähr 100 Pfund jährlich. In dem neuen Hanse werden alle diese Ausgaben kaum 23 Pfund jährlich betragen. Daraus kann die große Ersparnis ers-chm werden, di« her Aufbcnr des Jmmigrantenbauses bedeutet hat. Die Seidenweberei in Palästina. Das JerusalMner „Comrmeroiol Bulletin" te'ilt m seiner dir. 2 vom 1. Dezember d. I. noch folgende Cmzelheiten über die kürstich bei Tel Awiw in Palästina ' gegründete SeNdenwsberei mit: Die Seddenwebevvi in Palästina ist auf dem Nalml-Land nahe der Meeresküste gelegen. Sie niim>mt eine Fläch« von 700 Ouad>vatmetter eint. Die gan,-e Fabrik soll zuerst ein einstöcki'ges Gebäude darstellen, in dem 24 We»l"stn.hle Raum haben Man beabsichtigt, später ein zweites Stockwerk tmflxmett zu lasten, in dem' weiter« 24 Wejbstr'chke untergebracht werden sollen. Das Ryhmaterial soll vorläufig aus dem Ausland importiert werden. Im Fall« sich dieser NM« Industriezweig als erfolgreich erweist, wird man zwecks Seidenraupeumcht ein« M a u lbeera nlag« in großem Maßstab« einführen. Im Amfaug werden vierzig Leut« beschäftigt. Ein paar ausläudischr Instruktoren, besonders ans der Schtveiz. werden «iu>gestellt. Die monatliche Produktion wird arvf 12.000 bis 15.000 Meter Soide aller Sorten geschätzt. Die nötigen Bauarbeiten sind bereits in Angriff genommen. sZ'cko) Feierliche Eröffnung der Äing-George-Avenue in Jerusalem. Unter Te'ilnahm« einer gegen 10 OOgköpfigen Atenige, fast all« Regien,.ngA^camten, der ausländischen Konsulen wie auch der Führer der indischen Gemeinden wurde. vom High Commsioner Sir Herbert Samuel die neu«, z»vei Kilonreter lange rvnd 20 Meter breite Straß« Jerusalems Küdg^Gevvgerwenu« fejerl'ichst «off,»et. sZiko.) Die Sprndeneinnahme deS Jüdischen Nationalfonds i« den Monaten Oktober und November.. Währouv der Mona« Oktober und sind beim Keren Memeich l'Jjraes ft» Jerusalem 27-143 Psiurd eingcgangen, öö Prozent «edr alS i» derstÄen Zeit des Vorjahres.