Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2101 (25.12.1924)
- Date
- 1924-12-25
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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Gerte K M<w,DormerSiag - 'Der Jüdische Clternderein für den 9. Bezirk veranstaltet «n;ßäMtag, ',,8 Uhr nackmiltags. eme' glotze K r n o e x» E'hia ri u k! c f c i t r. Um dem, große« Ai'drano, der tn er» w^en. iff; vorzubtuaen, bat der Verein iür dielen Tag unter -rasten Ovfern da« schöne und geräumige Fliegerkino, 9. Bez.. Liech'tensteinOraste 87. erworben, cko r aß für alles aesorot ist und die Feer einen überaus gelungene« Verlauf zu nehmen verspricht. Uranssiihrunq des neuen Palastinasilms. - Der Zentral« oes Keren «ajemetb in Jerusalem ist es gelungen, einen neuen Film dessen Origm.-riaufnahmen in diesem Jahre erfolgt sind, drrznstellen. Tie Wiener Urousfübrnna. zu der die Vertre er der HebSrden. Gesandtschaften und viele bervorragrnde PersSn'liff'ke'ien 'geladen wurden, findet Sonntag den 4. Jänner 1925 um 1/all Uftr vormittags im Opernk'no, 1. Be'., Elisabetbstraße. statt. Ter zu erwartende..große Andrang empfieblt es. sich bereits setzt für die zum Verkaufe oelangenden Karten vormerken zu lassen. Lorverkaufsstellen im Bureau des Keren Kcüemeth. 1. Be»., Kärntnerstraste 28. Televl'on 77-4-85 und 77-4-86, Buckbardlung N. Löwit 1 Bez., Notensturmstraße 22, und den Tageskasien des Opernkino«. Gang zum Gvabe A-olfStÄNds. Heute, 11 Uhr vormittags, finket anläßlich des Todestages Adolf Stands ein Grobgang statt. Alle Freunde und Grs...nuygege,'osten des Verstorbenenversammeln sich um *(tU Uyr ' vormittags beim Zentralfriedhof- (jüdische Abteilung, Ul. Tor).' M «ufinl *ut Grün-UNA eines Konservatoriums in Tel-Awiw in Palästina. Der heilige Wunsch unserer 'V.ötrr^um. dessen Erfüllung. sei: nahe.rar-2090 Fahren täglich schnsWtrg? Gev?-e von 'Millionen Lippen r.u Gatt ansfteigen. scheint - -ur Verwirklichung kommen zu wollen. Palästina soll wied-«- dos Heimatland der J-uSen. werden. Tausende von lungen. für die Sache begeisterten jüdischen Männern, mit jüdischer und pro'aner Bi düng. getragen von einem harten.. unbeugsamen. Willen und durch iy'te- -Matische Vorarbeit für diesen Zweck geichul«, mühen s'ch seit i Fahren, den verwüsteten Beden- Palästinas weder urbar szumachen und zu bebauen, seine ausgeraubwu Wälder wieder iaufzuforsten. Unter Leitung von tüchtigen.Ingenieuren wer-, lden neue, den Federungen der Gegenwart entiprcchende Straßen'gebaut. Gärten und Alleen angelegt/ In Tel-Aw".w - bei Jaffa ist eine in stetem Wachsen begriffene F-udenstadr entstanden, die heule bereits über 20000 Einwvhn-r zählt, mittlerer Büraerstand, Kaufleute. Handwerker.' zumeist aber Lawdqrbeiter./alle arbeitsam/ fleißig, /auch schwere ^Arbeit nickst scheuend. Es ist keine Uebertreibung wenn gesagt wird, daß keine StM -der Weit im Derhältmsse zur Einwohnerzahl io viele gebildete Arbeiter aufwesien k-crnn wie Tel-Awiw. Diese von Begeisterung mr die Idee der Wiederauiricktun-g er'Dte Musterfchar sucht nach schwerer i Tagesarbei; Erholung. in Wisfenschäft und Kunst und speziell der Musik, der Sprache des Gemütes und der Serie, ist sie leidenschaitlich ergeben. Zur Befriedigung di ei es Knlturbedürsnisses hat die-d-nnge Musfkscku^ „Shuiamit" seit 15 Fahren unter den schwierigsten Verhältnissen Großes'geleistet. Nicht nur. durch Aufführung. klassischer Musikwerke, fondern hauptsächlich.durch''Unrerr'cht und 'Heran- - Äidung'vlm tüchtigen Lehrern,'die'sich selbst'wieder' in der Be-" vö.kerrmg idurch ErteÄung von Musikunterricht verdienstlich betätigen.' Um dem von Tag zu Tag .zunehmenden Interesse für; klassische.Musik gm breiterer Basis entgegenzukommen, hat die ' MuslWüÄ-'?„Zyulamit" mir ihrem geschult°n' Orchester a-"'' die Gründung einer .Oper in Palästina ermöglicht, ein' Insti- - Lut, das Wftetchn Lkrfblühen begriffen ist und für die ZukmdfL - M den'.grüßten Höfstrungen berechtigt. '. Vor zwei Fähren, während senvrr' mehrmonatigen AK- - Wesenheit, in'Palästina, hat Pros. Artur W o! f diese Verhältnisse aus 'eigener Anschauung kennen 'gelernt, und unter seiner Mitwirkung würde zur Forderung'der Sache dort eine Gesellscha't her. Müsiksreund-e 'gegründet,- die es sich zur Aufgabe; machre, neben der Wege aller Zweige der Musi? auch rür die Erforschung.- Sammlung. und Weiterentwicklung der jüdischen Volksmüsi!''tätig zch sein und die ln dieser Richtung sich Stztatigenden-.'Mu.'nLer. .Änd Komponisten nach ihren Kräften''-zu . unterstützen^.' Denn Palast'na ist die Zentrale der jüdischen Volksmu-sik: Hier hüben sich die jüdischen Gesänge noch viel'ach unverfälscht erhaltest''und hierher stromm jährlich.' speziell ä"s Polen , und Nüßlahid,-neue Elemente'-n.,die d e vorhandenen i Melodien, .zuergänzen und zu vervollständigen in der Latze. sind. Hier allein' wäre, auch der richtige Platz für die Errichtung einer «stlMtenschüre..' in der unter Leitung von als Lehrer .zü ' '^'ruiendw-h^rvorrägenden Kantcr.m aus' dem reichlich vorhandenen Menzchenmateriial für einen"'geeigneten ^und gsr^nlM'- - Nachwuchs i von gebildeten Kantoren ' gesorgt werden k"nute. Damit:'Er auch dem Mangel an diesen, unter dem alle'KM'-" rusgemeinden -der-ganzen Welt schwer leiden, für immer ein Wde-gemacht. ' ' ' ■ Zur erstolgr-eichen Erfüllung all dieser hohen-und schönen i Msgaben .wäre aber-zuvörderst die Umwandlung der seit dem Föhre'1618 bestehenden, in jeder Richtung vortrefflichen statischen-Mus kschüle „Jhulamit" in e>n Konservatorium für Musik 'und' Gesang -notwendig, das den.. gegenwärtigen Verhältnissen entsprechend, seinen Sitzin Tel-Awiw hob. n' müßte. ...lIsn einem aussührlichen, von dem Bürgermeisteramte W-Aw'iw,'"dem'dortigen Schrrlkcmitee und dem Musikdirektor ghzeichneron Schreiben, in dem darauf chingew'esen wivd, daßauch der. obligate mÄsikalische Unterricht in'den Volks- und Mittelschstlen Palästinas, im Einklänge: mit'-dey' Forderungen djer neueren Podago-gik. in Aussicht'genommen'ist. wurde der gejertigre-Professor'gebeten, sich in diesem Sinne an die große Oeffentiichke.lt zu wenden und zum Zwecke der Errichtung des" ^pns-erväwriums um.gütige Spenden zu ersuchen, da die dor- Hen Bewohner die' hiesür notwendigen Geidmittel allein urch aus Eigenem nicht astfzubringen vermögen. . ' ' Von' der Wahrheit und Richiicxkeit . d'es.'r Darstcllmfg überzeugt, .er'ülle ich hiermit diesen Wunsch gerne und auJ vollem.Herzen. -' Prof. .Artur W o l f w. p. ... ,;° . v •;./ , Tr..Otto Abeles m. p. ' -- Richard Beer-Hof m a n n m. p.; Hosrat Prof. Tr. S. F r a n k f « r t e r w. p. . ' . Viktor. H.e.t m w.'p. 1 " " ' Läzar K r e st i n m. p. . Prof.iMoritz Rw s.e n t.h a l.m. p. Tx."Wa B i e n e n f e l d w. p. i' Hofrat. Prof. Tr. S.' E h r m a n n w. x>. . . ' Prof^Dr. Max-G-r i y . L Uy>f« Tr. Leon.K e l l n e/r w. p. t - ' j Pchf. Ltzhipi- M q h l e r »p. H. i.. sFelix S's-k t r » v. p.. - ..J . Wiener ♦ eine sranzSsische Lpelltle 9m Mdernrir Aeater. »lKein süßer Mund..." (Ta -suche) vo« Avain. Tiefer französischen Operette ging ein guter Ruf voraus. Seneltanfsührttugen in Paris und in der Provinz, Gegensatz zum lairdläuftgen mittelelwopäischen Genre, eine Musik, die' sich von der Schablone ebenso entfernt wle< von.er-. küüsielter Originalität, Rollen, eine Fabel im Stil sder französischen Salonschwänke. Man war also gespannt, neugierig, besonders die Leute vom Bau. Und sie kamen alle, zu horchen von'dem Schaugerüste . . . Die'Szene ward zum Tribunal des Erfolges. Wien gab Paris recht. *• ... - ■ H •' ' ' “ ’5 ' Was fehlte glücklicherweise? Die Wiener Sentimentalität, bie immer dort einseht, wo es den Librettodioskmen an Humor'gebNcht; die Rvllenvert'etlung nach dem Rezept: hie Sängerpaar, hie Komikerpaar, oder anders gesagt:-die Diva und der' singende Held," die Sorbrette und der Zloangs. lnsii'gmacher; die Abwandlultg: sie kriegen sich, sie kriegen sich Nicht, sie-kriegen, sich. Und in der Musik: der große Tanz. Walzer,'den'man pflichtgemäß nach Schluß der Vorstellung zu snülmen'hat; das große Finale'des zweiten Aktes, in welchem - sich die vorangegangenen Schlager. Rendezvous gegeben haben; um sich' dem Publikum einzuhämmern: der jeweilige Mode-- tanz mit „Herrn Kohn" oder „Jze"; die dramatischen - Elemente,, die Opernhafles Vortäuschen; die Leere des - dritten Aktes',sden-- man gewöhnlich nicht'mehr im Theater verbringt. Tie Franzosen bringen das Leben mit seinen unangenehmen 'Vahüheiten, sie lügen nicht, täuschen nicht vor, der Pelz und der Schmuck -der Heldin-mnß ehrlich verdient werden. Dc> Hochstapler'gesteht, der falschen Moral wird das Seidenhewd vom Leibe gezogen. Und die Musiknummern sind auf Lustigkeit eingestellt, die Septimakkorde überläßt der Komponist scinenEiener'Kollegen, man-schmachtet nicht, man. lacht, .die ' Keuschheit wird persifliert und die obligate LibrettistcNthcie ' „Was liegt daran, geh'n mr drah'n^ durch einen Esprit ersetzt, der'dett Dust der Seine unwiderstehlich macht. Die . Selbst-i . Persiflage - machte diel Spaß. - .. * \ Die deutsche Bearbeilüng ließ das französische Original aüf^bett; Karl Farkas folgte - beglückt und nicht errötend den- Spuren der beiden Textdichter, und wenn er auch' wieder seinem-'kategorischen Imperativ „Reim dich oder ich - freß dichsf Genüge tat, so hatte er immerhin eine Reihtz glänzcn-;berj,bort Aktualität besternter Einfälle. Das neue Operettcn- 'ensemble des Modernen Theaters war voller Feuer bei m Sn'che?' Zunächst Fritz' S ch'u l'z, ein vornehmer komischer Liebender (nicht Liebhaber), diskretim Tanz und Dialog, ohner Schmalz, aber. mit viel Delikatte; Mimi Äött, em redender Pariser-Fratz, wie aus dem „Le rire" geschnitten, Cta'ire W a l! e n t i n als Gräfrnmutter von. einer- Vornehnrbekts/wie man sie kaum auf einer'Wiener Prosäbühne zuse^ew'.bekommt, ihr Vortrag des Liedes von der guten alren Zxit/eine Kabarettglanznummer. Eugen Jensen.'ieitt trefflicher, komischer Alter — ohne Jüdeln. Tim S e n.d e r s und Rrchß^t- V-a! b e r g -^brachten aus ihren kleinen - Rollen ' das Letzte hsraus. Robert K u r m a n n gab der Musik ihre amonröse Sinnlichkeit.. . ys?et Erfolg war durchschlagend; ein Beweis für die üchtzr.sätsigung an der Wiener Schlageroperette. „Defn süßer 'Hnstd wird Nachfolger österreichischer - Provenienz. bekoemsilen..'Aber, ich fürchte, aus dem süßen Mund wird .eine Goschen ' jverden. -o. r Chaitn Weizmann spricht in Wen! Sößbenr. erschienen! Soeben erschienen! CHAIN WEIfcMANK Reden und Ansprachen y ■ Mit einem Geleitwort von Prof. Ür. A. E’nqtfein .. Preis K 27.000 Preis K 27.000 beziehen: Verlag R. Löwit,'!. Rotenturmst/ässe' 22 ödeff Büchetstube Rath 8« Präger, II. JaborsträSsr 20a „3>os Königreich." ' Erl-Bühne. — Äowödienhaus. : Dieses Schiircherrsche Märchrnsiptol soll ieinerzeit' ans „reaktwnärLn Monv^n" von der.-Bnrgtheaterindrntän; abgelehnt. worden sein. Kaum glarvbwü^d'.-g.. Tenn die Mgr-al. dieser. Geschichte von der reichen Armut,' weiche bte bedancrns.verten, verführten, schlecht beratenen Fürsten erlöst, w«r den Herrschenden Vieser Welt immer sympachisch.und ist alles eher, denn, rebellisch ' ' ' ' :7 - .'t; "7Me Qua'litäten des Volksmärchens, kommen erst, in-der Darstellung durch d>ie Exier zur Geltung. Das Teuselsgffiirdel sin-.'Leuteln a-us'dom Tiroler Hochland und bei aller Bosheit sehr - anuichmbar. Dem - Fürsten, der dem Teufel ins -Garn geriet. ei-nem Tenf-elsmäde'l ergeben ist und seine blonde,, schöne Frau'vernachlässigt, sagt der „Hofarzt",'der'diesfalls.'natürlich eiir^bäuerlicher Naturmediziuer ist: „Wissen Sie, rnei'-sliäber Fir-scht, was ^hnm fehlt? Deuffch g'sa-gt: A Luwperb.seiN -Sich wo^'n. Dös sich«' Ihre ganze Krankheit. Sie kommen ja nimmer,,a-us'n Krier a-nssa." Arwüchstg ist die-Figur.der . HIAaD»' ty* zu' velchem bekünntsich (imWKrchest) 'lötM',HdM!ienleben die^Kekl^ws>^nu«-T ,qines y^rtzsr, die -rs.erhD..^ IXnh mne PrächtfMrist/si^ D mt HuLwr Ä Feuer m Uz Hölle 'für die ' oryvrrr •v- •Mi 25. Dezember 1924 Nr 2f0t Opferschürt. Auch -der auf dem kürzesten Wege auS dem Hi.n mel in den Höllenschlund beförderte Landsknecht kann sich sest.-, lassen. Die Hölle speit ihn wieder ans. Durch diese befoii.-u;« Färbung wird die nach allem, längst nicht mehr bewährten Rezept gebrant-e Fabel erträglich gemach'. Einige,'prachtvolle Leistnng.m der Exler: Franz Lud« wig als „Wmvdermann", Pcpi Marik als Kammerfrau Mimi Gstöttner-Auer als Magd, I'se Exl al^ herb« frisch.'-;' Heidoie und ganz besonders Anna Zötsch all Teufelsinntter. Ein wenig mat>t blieb diesmal Herr ck iv der Hauptrolle deZ verprügelten Narren. Er hm ollevdingl einen unvergleichlichrn Vorgänger. Noch erinnern wir uns an die Gestalt, die Karl Goetz schuf. Ein sehr bemerk nswener Abend, der noch gewinnen würde, wenn man die Rolle dcl Fürsten umb^setzt u>nd dafür sorgt, daß die himmlische Weist des kleinen Wnndergeigers auch nur beiläufig himmlisch klingt. 'O.'S Aus den Aeatem. B u r g i h e a 11 r. SamStag. 7 Uhr abends, n U tt b it tat". Sonntag, 3 Uhr nachmittags, „Der Zerrissene*', 7 Uhr abends „Komödie d e r B e r f ü h r u n g*. A k a d e m l e t b e a t e r. Sonntag. 3 Uhr. ,t) ti Rauh d e r Sabine rinne n", '',8 Uhr „D i e F r a » R a t". Dienstag,. '/g8 Ubr, „Mama Nico l e". V o l k s o v e r. Samstag „L o h e n g r l n" mit Anton L ndwtg als Gast. Deutsches B o 11 8-t'-ft e a t e t. Für den 31. Derember wird eine lustige Nachtvorstellung vorbereitet. HS gelangt . mit Hansi Niese ..Treu, f l e i ß i g u n d e h r l i ch", die Posse „Die73Kreuzer des Herrn St utzelb e r g e r", mit K i r s ch n e r und „D i e B o r l e s u n g bei der H a u s m' e i ft e r i n" zur Aufführung. Sonntag, '/,SUbr, und Dienstag, 7 Uhr, „Der Weinb'erg des H e r r n". Samstag, '/,8 Uhr, und Mittwoch, 7 Uhr, „D ie Zwilling s s ch w e st e r". > Tbearer ttt der Zoiefstadt. SamStag und Sonntag, V-SlHir „Mein Bater hat recht gehabt". An allen Taaen bis einschließlich Sonntag, 3 Uhr nachmittags, als Kindervorstellnug, „Prinzessin Hnschewind^- R a i m u n d - T b e a l e r. „Franziska* bleibt bis aui w'iteres auf dem Cpielylan. Für 'd-n 31. Dezember ist nach der Abendvorstellung von „Franziska" noch eine Nachtvorstellung geplant, zu der Tilla D u r i e u x ihre Nsitivirkung zu gesichert hat und deren genaues Programm noch veröffentlicht wird. Neues Wiener S t a d t t h e a t e r. Heute, .3 Ilhr nachmittags. „Der Psarrer von Kirchfeld" mit Wilhelm Klitsch.. Morgen nachmittags „Sanatorium G. u. G.". Sonntag nachmittags „Der Hütte»- befitzer". Theater anderWien. Ab heute finden die allabendlichen Vorstellungen der „Gräfin M a r i z a" wieder mitOrchesterbegleitnng statt. Carl-Theater. Samstag, */,4 Mr nachmittags, Kin de r v o r st e llung mit buntem Programm. Sonntag 3 Uhr nachmittags, „P o I e n b l u t". D e r G o n g, das neüe Figurentheater, spielt in der Robert-Stolz-Bübne, 1. Bez., Annagasse 3, h e u t e, 3 Uhr nachmittags, Grabbes „S ch erz, Sa ti re. Ironie und t i e f e r e B e.d e u t u n g". Morgen, 3 Uhr nachmittags, große Kindervorstellung „Kasperls Abenteuer in A m e r i k a". Märchenvorsiellung im Deutsche» Bollstheater. TaK Mörchensprel für kleine und große . 'Kinder, „Dornröschen", im Vvlkstheater war mehr als btc obligaten Kindervorstellungen. Die prächtigen Dekorationen und die Gesawtinszenrerunq des ewigen Märchenwunders machten dem Ernst dieser Bühne alle Ehre. Erna Ludwig als Tomröschen, E h m a n n (Koch), Strahl ^König), Lauter« böc! (Königin), Soltau (Prinz), Föry iMagd'), Markus (Fee) glänzten ' in Einzelleistungen. UrberauZ äelilngen die von Frau Bodenwseser arrannrerten 'Kindertänze, besonders interessant der Grotesktanz und als Nachstück ein apartes Schattenspiel, in dgs die bekannteste» Märchen zusammengefaßt waren. Tie BorMung verdient eine regere Teilnahme. Der Wiener Jüdische Gesangverei« gibt Montag den S. Jänner 1625 im Mittleren Konzerthaussaal einen Liederabend, in welchem'in Wien bisher noch nicht gehörte Volkslieder zum Bortrag, gelangen werden. .... Rezitationsabend Neumann-NSrdlingeu. Ein neuer Bortragsmeister hat sich jüngst im Kleinen Konzerthaussäal dem Wiener Publikum vorgestellt. Programm: ^Traumphanta.sien i" Also Dichtungen aus einer Sphäre, deren Realität schwer zu.fassen tft und schon dadurch für einen Rezttator ein schwieriges Problem bedeutet. Neumann-Nöldli ngen war sich dieser Alffgabe voll bewußt. Er verlegte daher den Schwerpunkt seiner Darslellungsart in den RhvthntttS und die Melodie der Dichtungen, reich an Modulationsfählgkeir, gestaltete er die Visionen der Träume plastisch und doch ijn Traumhaften ruhend. Beer-Hosn,anns „Schlaslied an Miriam", Stephan Zweigs „Träunw" und Heines „Traumbilder", der Kern des Abends, fanden reichen Beifall oci derzahlreichen Publikum.. 9Utio>6a!on der «WienerMornenMm«' im a « s d e v 35 amt" Ergon A.-G., 1. Bez.. Schweb, nplatz L Vorführung der Wiener Sendung t a g k i ck von 11 bis 1 Uhr Mttags und von 4 bis 6 Uhr nachmittags. E1 u* tritt frei. Kein Kaui zwang. 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