Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 2087 (11.12.1924)
- Date
- 1924-12-11
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2981170--21337-3008636- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 6 Men. Donnerstag Wiener Morgenzeitung. Aeußerungen eines amerikanischen zionistischen Kaufmannes. Einer unseres'MitaÄe!ter"r haRe^Gelegenheit, -mit einem zu kurzem Aufenthalt hieu weffendm amerikanischen zionistischen Kaufmalm zu frechen, der in. der Now- Zorker Geschästtlnelt eine änge-sehe-ne Stellung einnimmt. Dieser äußerte - sich, über die GoldaVundanz - Amerikas - mit folgenden Worten: Amerika erstickt förurlich an dem Goldübevfluß. Dies ist ko-ne allgemeine Redensart.. Er übt wirtlich bereits katastrophale Wirkungen aus. Die ungeheure Goldnwnge, welcbe sich ivÄhreud und nach dem Kriege über Amerika ergonen. hat bewirkt, daß die Zinssätze rapid heräbge-- strnken sind und , ' das Kroditoeschüft fast verkümmerte«! Wechte FruktifizierMg^aus seine,m Kapital Verluste erleide« würde.-" . Ans keiüen .Fall, aber will er -sein- Kapital -in? nutze-- wissen Anlagen riskieren. Er sicht trotz aller Beschönigungen der nnlteleuropäischen . Presse — ich muß hier die „Morgenzeitu'Ng", welche bei uns sehr beachtet wird und die Situation immer -wahrheitsgemäß geschildert hat, als Ausnahnte rühmend hervovbeben — d'e Anlage seines Geldes in Mitteileuropa noch immer als zu riskant an. Entspricht'diese Lrgik seiner Gedankenart, so kommt noch hinzu, daß das Benehmen der einzelnen mitteleuropäischen Clnissäre, welche nach Amerika gekommen sind, mm dort Anlagen zu placieren, gar keinen Anklang findet. Dieses Diese Verhältnisse sind-so weit gediehen, daß die Sanken i n viele n Fällen direkt Einlagen zurückw.eisen, da sie.mit diesem Gold, welches doch eine Berzinsttng 'bieten spll, fast nichts anfangen können. Der kleine K a P i t a l i stfft in dieser Hinsicht fast ebenso außerstande, die Früchte seiner Sparpfennige ' zu genießen wie in den einzelnen Inflationsländern, wo die Rentner infolge der Entwertung keinen Genuß haben k"uueil. Früher einmal hat der kleine Kapitalist,. der . sich hunderttausend Dollar erspart chatte, von seiner vier- bis süufpvozentigen Rente in - seinen alten Tagen leben können. Heute ist das nicht mehr möglich, da er ganz einfach seine Ersparnisse nicht verzinsen kann oder so minimale Zinsen bekommt, daß er mit diesen nicht an-zufangen Iwoiß. Er ist infolge dessen nolens Völlens gezwungen, sein erspartes Geld auszuzehren. Dazu kommt noch ein Umstand, der, so wenig er auch ans dem Kontinent beachtet wird, doch in Amerika von ungeheuren wirtschaftlichen Erscheinungen 'begleitet ist. Es ist dies die. Antialkoholgesetzgebung. ' . Da hie Arbeiter hohe Löhne erhalten, snrd sie unter ,v.m Einfluß der Antialk.'Holgesetzgebung allmÄhlich zu Sparern geworden. Sie legen ihre ersparten Kapitalien in Investitionen für Automobile, Wvbnnngen, eigene Landhäuser und sonstigen Komfort an. die sich ein europäischer Arbeiter nie und nimmer leisten kann. Dadurch, daß die Arbeiter das Geld wiederum der konsolidierten Wirtschaft zufließen lasten^ wird selbstverständlich die Goldabundanz verstärkt. Unter diesen Gesichtspunkten kann es nicht ioirndernehnren. daß die Aeu-ßerungen Coolidges und der Washingtoner Regierung, welche in der ,-Wiener MorgenzeitUng" mit sehr treffenden Kommentaren wiedergegeben wurden, in Kapitaliftenkreisen nur Furcht ausgcklöst haben. Bekanntlich haben sclrohl die Regierung als auch Coolidge davon gesprochen, daß sie auf die Rückzahlung der nach Europa während des' Krieges gewanderten elf Milliarden unbedingt belharren. Sollten diese elf Milliarden wirklich zuvückkommen, dann würde eine so gewaltige Abundanz eintreten, daß die amerikanische Wirtschaft dadurch -nicht nur weiter schwer geschädigt, ja in einzelnen Fällen direkt ruiniert -werden könnte. Auf die Frage unseres Akitavbeiters, warum sieb bei dieser Goldabundanz nichts Amerika intensiver an Krediten für Mitteleuropa beteilige, erklärte der Gewährsmann: Ich muß staunen, daß hier so stark mit der Kreditgefwä'hrung Amerikas gerechnet wird. Es zeigt dies nur, daß die Mentalität des Amerikaners hier vollkommen verkarmt wird. Dieser würde sich nichts daraus "machen, trenn er in feinem eigenen Lande durch gewagte Geschäfte oder durch niedrige Werben um amerikanische Anteilnahme, das förmliche Betteln um Abkauf von Aktien oder Anleihen hat alles andere denn einen guten Eindruck gemacht. Der A m er ikane r w ill in seine n Gesch ästen nicht a-nge'betteilt werden, sondern ein tatsächliches B u s i n e s h a b e n., wo er kaufmännisch Mt Gewinn rechnen kann. Die Flut vm österreichischen und deutschen Emissären hat in Amerika gar . nichts erreicht. Schon vor einigen Monaten wurde den österreichischen Emissären ganz offen erklärt, daß Amerika vorläufig keine Lust zu weiteren finanziellen Engagements in Oellerreich habe. Dennoch sind kurz darauf, wieder neue Emissäre gekommen, die nübedingt Aktienpakete absetzen wollten. In amerikanischen Finanzkreisen werden ganz offen die Mißerfolge der Vertreter eines Wiener Finanzmännes besprochen, welche schon vor einiger Zeit nach New-Aorik gekommen sind und bisher dort verweilen, ohne, aus entsprechende Erfolge Hinweisen zu können. Unter anderen ist es auch ausgefallen, daß ein Vertreter einer kleinen Bankfirma in Amerika versucht hat, Aktienpakete einer kleinen' Wiener Möbelfabrik ahzusetzen. Heber solche naive Placiernngsversilche geht selbstverständlich der amerikanische Finanzier mit einem mitleidigen Lächeln vorbei. An ein Geschäft denkt er nicht. ' ' Vorläufig ist es vernünftiger, wenn die österreichischen Emissäre in Wien bleiben und abwarten, bis in Amerika eine bessere Meinung über Oesterreich Platz greift, um dann mit den entsprechenden Placierungsbestvebungen wieder zu beginnen. Verschärfung -er Bestimmungen für Geschäftsreisen nach den Vereinigten Staaten. Wie,die Pot. Korr, erfährt, wurde durch eine Verfügung des Avbeitsdepartements der Vereinigten Staaten der Zeitraum von sechs.Monaten, der bisher die Norm für eine Besuchs- oder Geschäftsreise in die Vereinigten Staaten gewesen war, abgeschafft. Künftig wird in jedem einzelnen Falle nach Beurteilung durch den EinwandevuNgsinspektor entschieden werden, für welche Zeitdauer der Aufenthalt in den Vereinigten Staaten gestattet sein wird. Dieser Zeitraum wird — je nach Bedürftigkeit des Falles —7einen Monat oder bis zu einem Jahre betragen können. Bei zweifelhaften Fällen kann das Gutachten einer besonderen Untersuchungskommission eingeholt werden. Wo es notwendig erscheint, eine Kaution zu verlangen, oder der Einreisende sich längere Zeit in den Bereinigten Staaten aufhalten will als ein Jahr, muß die Entscheidung -des Arbeit'sdepartements in Washington angemfen lverden. Oopynrrki 192« by 'Nachdruck »erkoren. Deutsche Berlagsanriöll, Stuttgart. - 53. Fortsetzung, Die Stadt aa der Moldau. Roman. Von Auguste Hauschner. ... Jätob lächelte ein wenig. „Du. warst immer ein Meister der Versuchung, Josef. Ich habe längst den Wunsch gehabt, mich dir mi-tzu-teilen", setzte er hinzu. „Nein, jetzt - nicht. Menu bnx einmal mehr Zeit für mich übrig hast." J-rsefs Geschäfte, sein Sto^z verletzt, seine Neugierde gestachelt, schienen an Unanffchie>bbarkcit eingebüßt zu haben. Sofort wollte er wissen: Betraf es den juristischen Beruf, die schriftstellerische Tätigkeit? - Adutti war . sehr blaß, als er einfach sagte: -„Ich 'habe, beides auf-gegeben. So wie meine Militärrerhältnisse geordnet sind, gehe ich nach Palästina." „Wie, du bist Zicnist geworden?"-In J"f-sss Ueberraschung mischte sich Triumph. „Mir verdenkst du meine patriotische Gesinnung und bekennst dich selbst zur extremsten nationalistischen Partei?"; An Jäkc'ös sanfter Ueberlegenheit 'prallte der Vorwurf ab. ' - „Ich möchte meinen Entschluß mit keinem Schaagwort M einem Ismus-stempeln. Wie eine Eingebung hat er mich getroffen', ian einem Sabbatabend mit gaffzischen. C-hassid-en. Ihr Glaube ist-keine Religion, er ist eine ekstatische naive Dichtung. Ein UrweltsMythos." Er sprach andächtig und leife, a:f§ berühre er Geweihtes. „Ihr Gott« sucben hat mich über die Grenzen der Endlichkeit, gerissen, eine Ahnung des Uebersinnlichen hat mich gestreift.- Die l-etzt-e Wahrheit bat sich mir entschleiert: Gott ist die Gerechtigkeit, die --Wie, die -Pflicht, dem Nächsten 'bevustehen. Jhnffo -verstehen und seinem Willen folgen, hei^t sich Tni verschmelzen, eins mit Hm sein. Ich;h<De die Vision gehabt'ei-ner Zukunft, für die ich kämpfen muß und werde." Er hatte sich von seiner Zurückhaltung befreit und scheute nicht das Bekenntnis zur Ehrfurcht vor seiner Sendung. „Ich will-mich mit Gleichgesinnten zusamnrentun zu einem Bund von Aufrechten, Ehrlichen, Fleißigen, Gerechten. Wir -wollen bescheiden, aber fteud'g leben und jedem, der zu uns kommt. Freude schenken. Wir wollen ke'ne anderen Riten und Gesetze aerk-ennen als das Gebot -des eigenen Gewissens." Er hielt inne, als sei er zu redselig gewesen. ,^Jch -will keine großen Worte machen. Durch die Tat -lvill ich belwnsm. daß ich kein Träumer bin und die Forderung der Gegenwart verstehe. Ich muß vor"allem, uw Bodsnkenntnis zu erwerben, drüben in eine landwirtschaftliche Schule gehen." Cs reizte Josef, die Klarheit dieser Zuversicht zu trüben. „Und wer gibt -dir die Mittel, deine Plane auszuführen?" - Jakob lvarf die Haare aus der Stirn, die aufgehellt war von stiller Fröhlichkeit. „Du weißt, in meinen Adern fließt Sektiererblut, Erb-. teil, meiner Ahnen. Sie haben mir auch.Greifbareres hinter-. lassen. Du erinnerst dich vielleicht, w'e ich nach seinem Tode de>n Boweis gefunden habe,- daß Urgroßvater Zeit seines L-ebens - von unibekän-nter Seite eine Unterstützung genossen hat. Auch mir kommt ffc noch Pi'nW-ich M. Der Quelle dieser Grohmu-t bin ich nachgegangen und habe eine großzügige Organisation gefunden, eine mächtige Propaganda zum Schutz notleidender Juden. Ich -habe mich nicht gescheut zu -betteln. Weniger um Geld, .alsum Für-; spräche. Für mich, für meine jur« Freundin../ * „Ach so!" rief Josef, „du gehst mit einem Mädchen." Die-Entdeckung schien-ihn -nrit Genugtuung zu erfüllen. „Mich begleitet ein hi-fflo-ses, liebliches Geschöpf.. Sie heißt. Gitteh" - . - : , Er tauchte dch Namen-tief m Zartlichkeit^ ,Mir nehmey' einen dreimonatigen Sängti-ng m-st. Nei^ nicht'Änset 11. Dezember 1924 Nr. 2087 Aus dem Budapester Bankensumpf. In der Ange'leigen- -hert der Bankko-mmissionssirm-a Roth u. Kormos/ die^vor -einelnhalb Jahren mit MMaMen PassMn insoMni. ge» tvovden - ist,.'ist eine rml« Äendung 'oi>nsetieeiesi.--8dev^PeÄimr Bankier Daniel E h r e n s r i e d. der ein stiller Ges-elllschaste« der Firma war, hat seiMrzei-t Armin Roth 1,6 Milliarden vor« -gestreckt, -damit dieser seme Verbindlichkeiten begleiche. Als die Firma Roch u. Kor-mos chve Zahlungen -em>stellt-e, büschlaignahmte DauiÄ Ehrensrieid zu seiner Deckung - alle ' ihm erreichbaren VerrnögenKb^standtM des Armin Roth -ln Berlin, Wen und Budapest. Dieser Tage kam Daniel Chrenifviied nach Budapost und der Rechtsanwalt des Armin Roth machte Ghveniftied den Vorschlag, sich mit den Gläubigern der Firma Roth u. Kormos auszugleichen, da die Gläubiger der Ansicht sind, daß Daniel Wrensried sich widerrechtlich und zum Schaden der übrigen Gläubiger der falliten Firma Pfänder sichev^ftellt habe. Daniel Ehrenfvied lehnte dieses Ansinnen ab, wovcmf die Gläubiger der Firma Roch u. Kormosgögen den Berliner Bankier bei der OberstadHaup-tnra-nuschast die Betrugsanzeige erstattet haben. Aus Grund dieser Anzeige wurde Ehrensvied zur OberstadlhLtlptmannschafl stelvig gemacht und einvernom« men. Gegen Ehrenfried hat überdies auch der Elfektenhändl-er Alexander Hirschberger eine Anzeige wogen Untevschbaguug von 35.098 Dollar erstattet. Auch der Bankier Julius Favago hat Schadenevsatzansprüchr in der Höhe von vier Mlliarden Krone» gegen Ehrensrt-ed angemeldet. Ghvenifried bezöichmt sämtliche Anzeigen gegen ihn als Erpressungsvers'uche. Er wurde nach seiner Ei-nvernalhnle aus freiem Fuß belassen, wird jedoch i» sem-eim Hotel von DeDktivs bewacht. Daniel Chrenfrich sst einer der bekau-nt-östen Trabrennstallbesitzer Deutschlands. Die Unter«. suchemg göZen ihn wird sortgöführt. Aktienschwindel in Berlin. Ans Berlin wird gsmoldetz Die Kriminalpo-lizeii hat einen neuen Aktienschwimdel großen Umfanges, der sich auch aus das Ausland erstreckt, au-sgedeckt. Es handelt sich hierbei u-m einen gewissen Dr. Hölscher, der Wiiengesellschast-Ln und Gesellschaften m. b. H. aründebe und Jn-terünsschoine noch nicht hevgestellier Aktien zu fernen Gunste» in Berkclhr brachte. In einem Falle ließ Hölscher mchr Aktien, als der Änssichtsrat beschlosien hatte, ansertigen und verkaufen. Dr. Hölscher ist we-aen Betruges unid UÄundenlfälschung, ferner wegen drittgenveil Verdachtes des M-üin-eides und der Verleitung zum Meineid -verhaftet worden. Er gibt zu, zcchlvetche Jnderimsich.'im unrechtmäßig hergestellt- und in den Derkem gebracht zu haben. Wiener BSrse. Abgeschwacht. In lustloser Stimmung erüffnete der gestMe Verkehr da nach wie vor die für Dezember in größerem unffang er« warteten Auslandsaufträge ansblreben. Auch die Börsen der NachsÄlgestaaten boten keinevlei Anregung für eine beffe« Tendenz. Nureinigen wenigen Effekten kamen die wenvgen Aufträge des Auslandes zugute. Es waren dies einqvlne ungarische Werte, die msolge des Mangels, der in diesen Effekten am Wiener Platze herrscht, höhere Notievnngen cmlfwichen. Die früher favoris-iertm Kul'issenwerte, Staatsbcchn urw Alpin«, ermäßigten sich, ohne aber in ihrer WiderstandsfohigKöit starker erschüttevt zu werden. Bis auf Brünnl-Maschinen bröckelte« fast alle übrigen .Papiere -tschechischer Provenienz im Kurse ab. Die'Einbußen, die die .übrigen KuLissenwerde erlitten, warm gering. Bei dresean engbvgrenzten Verkehr waren die Umsätze, die i-n ungarischen Kredit-, ungarischen Hosherr- und Tmvber- Aktien -getätigt wurden, doch bemerkenswert. Die EröffniungSk-urise dieser EMten waren höher gegenüber dem Vortag. Auch Brünner Maschinen erhöhten sich'um 9808 K. bei Börs-sbeginn. Der Verkehr im Schranken hÄt sich in Äbenso enge» Grenzen wie der in der Kulisse. Auch hier machte sich das dauernde Feh« l „Wiener Morgenzeitung"; Kind, nicht ihres. Sie -sind beide Opfer der wilden Bestie Politik, die du dich verpflichtet fühlst, zu hüten und zu züchten. Gittel wird entheimatete Waffen pflegen, ich werde schwere körperliche Arbeit tum.. Wieder stachelte es Joses, den Vertrauenden pfi kränken. „Und zusammen werdet ihr die Welt erlösen?" Durch die Würde, zu der sich Jakolbs Hailtung straffte, fühlte der Spötter sich-beinahe beschämt. „Der meffiamsche Gedanke ist nicht a-n Zeit und Ort g-ebunde-n. Ich «werde seine V-evwirklichu'ng nicht erlabe«. Viele Geschlechter w-erdsn nach mir in feinen Diensten u-ntevgehen. Aber vielleicht sind wir doch Wegbereiter. -Vielleicht.sind wir die ersten Fünkchen einer Flamme, die vom Osten her in -die Dunkelheit menschlicher Gemüter dringt." Er schloß die itp. In der Schwärmerei der inneren Schau sprach er nicht mehr sür einen Zweiten. „Die Chaffiden lehren: wenn alle Seölen, die als Teile der großen Gottse-e-le in die Welt der Juden hinauSgesendet lwurdvn, nach ihrer Wanderschaft durch Irrtum und Erdentvübung, geKutert ange-langt sind in lauteren Manischen, dann ist -die Zeit erfüllt, dann bricht es an, das dritte Reich." Der Ruf des Fernsprechers schrillte in die begefftertr Berkündigun-g. Josef setzte das Schall an. „Neuestes Telegramm vom Kriegsschauplatz. Die Deutschen sind in Bapa-ume zu einer großen Offensive vorgestoßen. Es wird ihr letzter Vorstcß sein." Seine Mienen strahlten, ein harter, böser Glanz stack' aus seinen grünlichen Pupillem .... - .. 36. ..........!• rJäkoEb hatte sich nicht angemebdet. Er war -evschütteri -von der sassungSlofen Freude, mit der Gdu-aD'ihn empfing. -: 'Umihalsen, Streicheln, Lach-en, Weinen. -' -' BMetznug folgt-